ARCHIV 1999-2006

ARCHIV :: # 1051

Apple "größter Unix-Anbieter der Welt"

Artikel in der Süddeutsche Zeitung

Autor: redakteur - Datum: 06.06.2001

Unter dem Titel "Nichts für Verspielte - Das neue Apple-Betriebssystem könnte Hacker anlocken" findet sich ein interessanter und kompetenter Artikel der Süddeutschen Zeitung vom heutigen Dienstag auch online. Er resümiert, dass Apple durch die standardmäßige Auslieferung jedes neue Macs mit MacOS X "in nur zwei Monaten auf einen Schlag zum weltweit größten Unix-Anbieter aufsteigen" wird. Dies biete neben den bekannten Vorteilen des bisher vor allem an Universitäten verbreiteten Unix-Ansatzes bei unbedachtem Vorgehen auch die entsprechenden Gefahren. Das neue Betriebssystem werde mit Unix erfahrene Hacker anziehen. Zitiert wird unter anderem Sebastian Hagedorn von der Mac-Beratung der Universität Köln, der meint, das größte Problem unter MacOS X gehe von den Netzwerkdiensten aus, das es zur Verfügung stelle.
Besondere Gefahren drohen, wenn OS X als FTP- oder File-Server aktiviert oder ein Fernzugriff auf den eigenen Rechner ermöglicht werden soll. Eine Schulung der Mitarbeiter sei daher ein absolutes Gebot. Andererseits, meint Hubertus Müller-Schobess, ebenfalls von der Macintosh-Beratung an der Universität Köln, sei das neue MacOS bei richtigem Umgang sogar sicherer als das klassische. Der Artikel ist hieronline nachzulesen.

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