ARCHIV 1999-2006

ARCHIV :: # 1062

Der Markt der Mac-Zeitschriften: Welche ist die Beste?

Vier Zeitschriften für den Mac teilen sich den deutschen Markt. Welche ist für wen die beste? Was unterscheidet sie voreinander, was eint sie? Der Artikel will das deutlich machen: Der Markt der Mac-Zeitschriften: Welche ist die Beste?

Autor: redakteur - Datum: 02.03.2001

Ein Power Macintosh mit 120 MHz, 16 MB Hauptspeicher und 1,2 Gigabyte Festplatte kostet bei Gravis DM 3.999,-. Inbegriffen sind die Norton Utilities , RAM Doubler und noch ein paar andere nette Programme.
MacOS System 7.5.3 wird vorgestellt und auf CD-ROM gleich mitgeliefert.
"Manchmal muss es eben Windows sein" , heißt eine Überschrift, und Apples eigen(!) produzierte PC-Kompatibilitätskarten (z.B. Intel Pentium 100 MHz, DM 2.000,-) werden mit Software-Lösungen (Emulationen) von Soft Windows verglichen. Das geniale Ägypten-Adventure "Secrets of the Luxor" wird mit 6 Höchstpunkten als "würdiger Nachfolger des Klassikers Myst" bewertet.

Wo und wann das war? In "maceasy" Heft 7/1996! Wie, mag der geneigte Leser denken, der für sich beansprucht, den deutschen Mac-Zeitschriften-Markt zu kennen, aber von "maceasy" noch nie hörte? Dann gehört er oder sie vermutlich noch nicht allzu lange zur Mac-Community. Denn "maceasy" war damals ein verbreitetes und ausgesprochen gut gemachtes Macintosh-Blatt für den Consumer-Bereich. Sein härtester Konkurrent war das "Mac-Magazin". Bald fusionierten die beiden unter Federführung von "maceasy", das zum MACup-Verlag gehörte. Aus "Mac-Magazin & maceasy" wurde schließlich "macmagazin", das sich langsam zu seiner heutigen Gestalt entwickelte. Und ja auch nicht schlecht ist als Lifestyle-Blatt für den Macuser, wie ich etwas später noch zeigen werde.

So gibt es heute die bekannten 4 Zeitschriften MACup, Macwelt, das relativ neue mac life und natürlich macmagazin. Eine recht üppige Auswahl, alles gute Publikationen, und der Markt ist bei weitem nicht so unübersichtlich und grellbunt wie für den PC.

Aber etwas Besonderes hatte maceasy, das allen aktuellen Magazinen fehlt und weshalb mir maceasy so sehr ans Herz gewachsen war: und das war die auf jeder maceasy-CD-ROM enthaltene interaktive Datenbank, genannt "CD-Pool" mit einer Übersicht über fast alle erhältlichen Spiele-, Unterhaltungs-, Kinder- und Lern-CD-ROMs. Man musste dazu ein kleines Programm installieren, aber das war es allemal wert: neben kurzen Beschreibungen des jeweiligen Titels erhielt man Screenshots, eine Bewertung und Querverweise zu ähnlichen Erscheinungen. Außerdem war die CD-ROM voll bepackt mit Free-, Shareware und Updates (damals auch von Apple). Kleine Tutorial-Filme machten einen vertraut mit der unterschiedlichsten Software , z.B. zu Claris Works (entspricht Apple Works), Musik am Mac, Windows auf dem Mac oder dem neuen Betriebssystem-Update. Mein Appell an die heutigen Macher: nehmt euch daran ein Beispiel. Das käme auch heute noch gut an! (Natürlich höre ich schon die Einwände: zu teuer, zu aufwändig, und überhaupt. Schade!).
Nun aber zu den aktuell noch existierenden Magazinen. Da sei als erstes das altehrwürdige MACup genannt, das immerhin schon seit 1985 existiert. "Das erste deutschsprachige Fachmagazin lag damals bei "autorisierten Apple-Händlern" für deren Kunden zur Mitnahme bereit - kostenlos, allein durch Werbeeinnahmen finanziert" (Zitat MACup 5/2000, Seite 208). Heute kostet es DM 9,50 und liegt regelmäßig monatlich im Zeitschriften-Handel aus.
Und ist auf seinem Sektor über jeden Zweifel erhaben: es ist das absolute Macintosh-Fachblatt für den Profi im Bereich Layout, Bildbearbeitung und Typografie. Es finden sich dort äußerst kompetente Hintergrundberichte und Workshops zu Programmen wie PhotoShop, InDesign oder Quark Xpress. Auch neueste Rechner werden auf Herz und Nieren geprüft und einem Geschwindigkeitstest unterzogen. Besonders liebe ich den monatlichen "BENCHup -Test", in dem ich erfahren kann, was mein alter Performa 5200 im Vergleich zu einem iMac 233, PowerMac BW G3/450 oder gar zu meinem heutigen iMac DV 400 indigo und anderen aktuellen Modellen bringt. Schweigen wir darüber lieber!
Spiele und Unterhaltung werden inzwischen gar nicht mehr berücksichtigt, was schade ist, denn die Seiten waren knapp aber sehr gut. Eine CD-ROM liegt nur gelegentlich bei und bringt neben allgemeiner Shareware vor allem Büro- und Layout-Programme. Im professionellen Publisher-Bereich wird der engagierte Macianer kaum an der MACup vorbeikommen, aber auch die Berichte über Entwicklungen im Mac OS, in der Hardware und über Cupertino-Backgrounds sind sehr lesenswert und informativ.

Zum deutschen Urgestein der deutschen Mac-Magazine gehört natürlich auch die Macwelt. Sie feierte letztes Jahr ihr 10-jähriges Jubiläum (nachdem bereits im Oktober 1989 versuchsweise eine Erstausgabe erschienen war). Die Cover waren früher oft hübsch bunt und zeigten auch mal Badende im Schwimmbad, ein 16 mm-Film Studio mit Mac, oder auch einen Saxophonisten - selbstverständlich immer schön optisch verfremdet, wie es sich für eine solche Zeitschrift gehört. Inzwischen ist das Erscheinungsbild deutlich sachlicher geworden, meistens ziert ein Mac oder ein dazugehöriges Produkt die Titelseite.
Auch die Macwelt spricht mit vielen Artikeln zumindest den semi-professionellen User an, hat aber ein ebenso großes Herz für den Normalverbraucher unter den Macianer. Allein die vielen Tipps und Tricks ("Troubleshooting") und die Vorstellung neuer oder überarbeiteter Free- und Shareware ist das Heft jeden Monat schon wert. Früher konnte man die kleinen Programme zur Systempflege oder -erweiterung auf Diskette nachbestellen, neuerdings werden die besprochenen Applikationen direkt über die Internet-Seite von Macwelt angeboten oder auf der nur periodisch erscheinenden CD-ROM (liegt etwa jedem dritten Heft bei) mitgeliefert.
Die Macwelt berichtet sehr ausführlich und zuverlässig über die neuesten Entwicklungen in Sachen Betriebssystem und neuen Anwendungsprogrammen. Dem Urteilsvermögen der Macwelt-Redakteure kann man vertrauen. Ebenfalls jeden Monat dabei: ein Einkaufsführer mit den in der jüngsten Vergangenheit getesteten Produkten, ferner ein Preisbarometer zu neuen und gebrauchten Macs. Spiele gehören allerdings ähnlich wie bei der MACup nicht mehr zum Inhalt der Macwelt, lediglich ein "Spiel des Monats" aus der Shareware-Szene wird kurz vorgestellt.
Viele Artikel der Macwelt erscheinen über mehrere Ausgaben als Serie, was angesichts des Umfangs sehr angemessen ist. Ein "Service Guide" führt, nach Postleitzahlen sortiert, zu "Anschriften und Service Angebote kompetenter Fachleute zu den Themen Satz, Belichtung, Bildbearbeitung, Design, Multimedia, Netzwerkbetreuung, Kopierservice, Schulungsangebote und vieles mehr" - was wiederum den professionellen Anspruch der Macwelt unterstreicht.
Bei Inserenten und Anbietern von Hard- und Software ist die Macwelt ebenfalls sehr beliebt - man hat manchmal den Eindruck, das Anzeigenangebot macht fast die Hälfte des Umfangs aus (ich habe jetzt aber nicht extra nachgezählt!). Fazit: wer sich ernsthaft über den Mac-Markt und wichtige Produkte informieren will, für den gehört auch die im Zeitschriftenhandel für neun DM erscheinende Macwelt zu monatlichen Lesepflicht!

Nun zu den beiden verbleibenden Mac-Zeitschriften macmagazin und mac life. Gemeinsam haben sie, dass sich jeweils an den Mac-Consumer Bereich wenden, also an den engagierten Macuser, der das Wichtigste über seine Alltags-Programme wie Apple Works oder Microsoft Word, die beste Konfiguration seines Modems bzw. ISDN-Anschlusses und die entsprechenden Applikationen wie Internet Browser und eMail-Client wissen will. Und sich darüber hinaus für einschlägige Unterhaltungs-, Lern- und Spiele-CD-ROMs interessiert. Das eine oder andere Shareware-Programm darf auch dabei sein - dann ist man jedenfalls bei beiden Zeitschriften genau richtig. Sowohl im macmagazin als auch in mac life wird man darüber zuverlässig beraten .
Dann aber beginnen die Unterschiede. Das macmagazin , das wie gesagt aus maceasy und dem früheren macmagazin hervorgegangen ist, hat einen ganz eigenen Weg gefunden: es vermischt kompetente Information und treffende Kommentare mit einer Art Lifestyle-Feeling, das einem allerdings als Leser liegen muss. Die Fotos zum Beispiel (meist ganz schlichte Motive in brillanter Qualität aufgenommen) im Ganzseiten-Format sind oft so, dass man sie sich wie zu Teenager-Zeiten herausreißen und an die Wand kleben könnte.
Genial war geradezu, als der damals brandneue Cube in Heft 9/2000 fast in Originalgröße abgebildet war. Aber die Motive sind durchaus verschieden. Zum Thema "Aufräumen am Mac" wurde auf einer großen weißen Seite einfach ein gelbes Post-it gezeigt. Hatte was! Die Titelseite bildet meist das ab, was wir Macuser am meisten lieben: natürlich Macs in allen möglichen Situationen & Lagen. Einmal allerdings haben sich die Layouter bzw. Redakteure des macmagazin ziemlich vergriffen: der Titel von Heft 10/2000 zeigte von schräg unten eine fast barbusige junge Frau (das Gesicht war abgeschnitten, was den Effekt noch verstärkte), und quer über ihrem Bauchnabel stand der Satz: "Ich will einen Neuen !" - womit ein neuer Computer gemeint war, aber die Sache war doch ziemlich schlüpfrig. Allerdings, typisch macmagazin: auch ausgesprochen ästhetisch!
In der Folge kehrte man zu den Macs auf dem Titelbild zurück. Schließlich hat das macmagazin inhaltlich eine Menge zu bieten: ausführliche Spiele-Besprechungen, Workshops über mehrere Hefte zum neuen Microsoft Office 2001, und, sicherlich ein Highlight der letzten Hefte: zum GraficConverter, dessen erste Folge der Meister Thorsten Lemke persönlich geschrieben hat.
Als einzige Mac-Zeitschrift liegt dem macmagazin regelmäßig jeden Monat eine CD-ROM mit Demos, Shareware und Updates bei. Das zum Preis von DM 9,90 ist eigentlich unwiderstehlich!

mac life ist das vierte und jüngste Blatt im Bunde. Es erscheint regelmäßig seit November 2000. Wie und wo konnte die mac life ihren angestammten Platz finden? Dazu heißt es in der "Nullnummer" vom Herbst vergangenen Jahres: "mac life versteht sich als kundengerechtes, kompetentes und leicht verständliches Magazin für Macintosh-Anwender" (Seite 3). Es konzentriere sich "auf alle diejenigen Bereiche, die im Büro-Einsatz oder zu Hause benötigt werden" (Erstausgabe 12/2000 Seite 3). Das beinhalte "zu den genannten Bereichen auch alles Wichtige aus dem Leben mit dem Mac (...). Dazu gehören Interviews, der Edutainement-Bereich, eine große Shareware-Abteilung und last but not least ein umfangreicher Games-Bereich" (ebd.). Bewusst würden "klassische Profi-Anwendungsgebiete wie beispielsweise die Druckvorstufe" ausgeklammert (ebd.).
Ich finde, die mac life wird diesem Anspruch bisher gerecht. Dass hiermit aber "eine große Lücke auf dem Markt der Mac-relevanten Printmedien" geschlossen werde, kann ich auf Grund der Existenz des macmagazin so nicht sehen. Denn die beiden sind wirklich vergleichbar, wenn sie ihren Zweck auch auf recht unterschiedliche Weise erfüllen. mac life kostet im Zeitschriftenhandel DM 9,50 und erscheint ebenfalls monatlich. Eine CD-ROM lag bisher (Ausgabe 3/2000) trotz gelegentlicher Ankündigung nicht bei. Ein schweres Manko gegenüber dem macmagazin! Auch die Titelseite der "Nullnummer" griff mit der jungen Frau, die mit offenem Mund irgendwo zum Himmel starrt, als sehe sie ein Ufo, voll daneben. Aber hierin hat sich mac life klar verbessert: seit der ersten offiziellen Ausgabe zieren die Umschlagseite Macs und dazugehörige Produkte.
Toll war das Titelbild von Ausgabe 1/2001: ein G4-Miditower im Eis als Metapher für einfrierende Macs.
Die redaktionellen Artikel sind sehr gelungen und haben die richtige Tiefe (besonders gut gefiel mir die Serie zu MacOS X mit dem erhellenden Bezug auf Next), nützliche Shareware wird mit informativen Screenshots und einer nachvollziehbaren Bewertung vorgestellt. Sogar Macintosh-Nachrichtenseiten im Internet wurden miteinander verglichen, in Heft 2/2001, darunter auch das Angebot der MacGuardians. Die eher mittelmäßige Bewertung dieser Site fand ich allerdings nicht zutreffend, wobei betont sei, dass ich damals noch kein Mitarbeiter der MacGuardians war! "Nicht wirklich anders, aber im Rahmen des Angebotes wirklich gut" - von diesem Satz stimmt eben der erste Teil nicht, weil die MacGuardians mit dem integrierten Ansatz von Berichterstattung und Kommentar sich sehr deutlich von den ebenfalls hervorragenden Angeboten von beispielsweise Macnews oder Macgadget deutlich unterscheiden. Doch das nur nebenbei!
In der Bewertung der Spiele lehnt mac life sich an Vorbilder aus der PC-Szene an und bewertet Grafik, Sound und Spielbarkeit getrennt in Prozentpunkten von 100 und vergibt auch eine entsprechende Gesamtwertung. Das ist sehr anschaulich, ist den knackigen und präzisen Urteilen aus macmagazin aber nicht wirklich überlegen.
Insgesamt ist auch die mac life eine Zeitschrift, die man für den Mac-Anwender im selbstdefinierten Rahmen und bis allerdings auf die fehlende CD-ROM uneingeschränkt empfehlen kann.

Welches ist jetzt aber die beste Mac-Zeitschrift für welchen Macuser? Die Antwort darauf ergibt sich im Prinzip aus der Charakterisierung der einzelnen Magazine. Es kommt halt darauf an, zu welchem Zweck man seinen Mac vorwiegend nutzt: als Profi (MACup, Macwelt) oder als Heimanwender mit elementaren Bedürfnissen wie Office-Anwendungen, kleinen aber guten Shareware-Programmen und Spielen (macmagazin, mac life).
Angenommen ich müsste entscheiden zwischen den vier Magazinen - dann würde meine Wahl zur Zeit ziemlich sicher auf das macmagazin fallen: in Kürze steht dort alles Wichtige drin, was ich so für meinen Mac-Alltag brauche, und die regelmäßig beiliegende CD-ROM ist einfach unersetzlich. Aber das mag für den einzelnen Leser jeweils ganz anders aussehen - gut, dass wir diese Wahl haben. Und ich lese sie am liebsten alle!

Noch ein kurzer Blick auf das Online-Angebot der vier Mac-Magazine. Im Internet sind sie alle vertreten, wobei die Macwelt am meisten zu bieten hat. Außer ständig aktualisierten Artikeln zum gesamten Macintosh-Bereich findet man dort auch einige der Heft-Beiträge online und zum Teil vorab. Eine Download-Sektion bietet nicht nur die im Heft besprochenen Programme. Und das Morgenmagazin
gehört von montags bis freitags zu meiner Pflichtlektüre. Ein recht gut besuchtes Forum ist auch vorhanden , vor allem bekommt man dort meist kompetente Antwort.
Bei MACup und macmagazin lohnt sich der regelmäßige Online-Besuch kaum, neue Nachrichten treffen dort nur sporadisch ein. Bei MACup kann man einige wichtige Heft-Artikel auf der Homepage lesen, und MAClink
führt zu einem reichhaltigen Angebot an Software.
mac life schließlich bringt fast täglich aktualisierte News in prägnanter Kürze. Auch zur Vorschau des nächsten Hefts kann man immer mal vorbeischauen.

Mit einem nostalgischen Rückblick (maceasy!) habe ich begonnen, in dieser Weise möchte ich auch schließen. Es gab nämlich einmal ein Apple-Blatt namens MacToday, das man nicht kaufen konnte, sondern als Beilage zum Beispiel von "Spiegel" oder "Focus" erhielt. Es war kostenlos, schließlich war es eine Werbebroschüre von Apple. Die war allerdings hervorragend gemacht. Mir liegen die Ausgaben Nr. 2 und Nr. 4 noch vor, beide von 1995.

MacToday Nr. 2 ist im Stil der fünfziger Jahre gemacht. Auf dem Titelbild schaut den Leser vor grünem Hintergrund ein Sonny-Boy an, der tatsächlich den fünfziger Jahren entsprungen zu sein scheint. Wie einer, der es einfach immer besser weiß, grinst er einen an und sieht mit seiner strahlend weißen Aura aus, als hätte er gerade eine Flasche Meister Proper leergetrunken. Und ebenfalls in der typisch besserwisserischen Art der Fünfziger gibt er uns mit erhobenem Zeigefinger mit auf den Weg: "Weiter kommt, wer nicht vergißt, daß Apple kompatibel ist." Was damals, je nach Modell, absolut stimmte: es gab nämlich noch den Apple Performa 630 DOS compatibele , der neben einem Motorola 66 MHz-Prozessor tatsächlich einen zweiten, ebenfalls mit 66 MHz getakteten Pentium 486-Prozessor eingebaut hatte! Einen unmittelbareren Vergleich konnte es also gar nicht geben. Falls ein Leser zufällig noch damit gearbeitet hat, wäre ich an dessen Erfahrung mit diesem Doppel -System sehr interessiert! Das Ganze kostete übrigens mit 12 MB RAM, 500 MB Festplatte, zweifach CD-Laufwerk, 14 Zoll-Monitor und umfangreicher Software (inklusive Windows 3.11!) DM 3.499,-. Eigentlich nicht schlecht für dieses Angebot!

Jedes Heft von MacToday war im eigenen Stil gemacht, auf der Titelseite von Nr. 4 küsst eine im Comicstil gezeichnete Prinzessin einen Frosch mit Krone, woraus dann ein Macintosh Performa 5300 (mit Krone!) wird, und die Prinzessin ruft begeistert aus: "Endlich! Ein Fernseher! Ein CD-Player! Ein Faxgerät! Ein Büro! Ein Computer!" Gab 's in dieser Ausstattung für schlappe DM 5.299,-. Da brauchte man wohl schon den Reichtum einer Prinzessin... Trotzdem schade, dass es diese ÑMac-Zeitschriftì nicht mehr gibt.

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