ARCHIV 1999-2006

ARCHIV :: # 1104

Ballspiele für Fortgeschrittene

Wie es kam, dass ich meine Maus aufs Altenteil schickte.

Autor: wp - Datum: 23.11.2001

Apples Pro-Maus ist eine feine Sache. Und ich liebe sie auch heiß und innig, so wie die meisten Mac-User. Aber das Rumgeschiebe auf dem Mousepad ist trotz allem nicht der Schnittstellen-Weisheit letzter Schluss. Zumal ich - das gebe ich unumwunden zu - schon immer neidisch auf die Profi-Trackballs der CAD/CAM-Werker geschielt habe. Wer einmal ein solches Kügelchen unter den Fingern hatte, der wird verstehen, warum. Wie auch immer, Dr. Frankenmac kribbelte es in den Fingern, die Maus zur Seite zu legen und die drei am weitesten verbreiteten Trackballs mal unter die ärztliche Lupe zu nehmen. Wie der Zufall so spielt, handelt es sich bei den drei Kandidaten um drei Produkte von Kensington: den Turboring, die Turbo Mouse und den Orbit. Alle drei sollen eine Chance bekommen, an meinem G4 Cube (noch unter OS 9.1) zu zeigen, ob sie das Zeug zum Mauskiller haben.

Leider (noch) nicht mit von der Partie sind die neuen Turbo Mouse Pro und Expert Mouse Pro, in der USB-Kabel- und der Wireless-Version. Da liefert der Onkel Doktor eine separate Review ab, sobald wir die unter das Skalpell kriegen.

Turboring

Es ist schräg und klappert - was ist das?

Der Kensington Turboring hat es mit der Ergonomie. Die rechts oben um 45 Grad gekippt eingebaute Trackballkugel und das Plastikformteil, in dem sie gelagert ist, schmiegen sich recht gut in die Handfläche. Zwei daumennahe Klicktasten (in Standardbelegung links Einfachklick, daneben Doppelklick) und eine dritte Taste rechts außen erweitern die von Apples traditionellen One-Button-Mäusen gewohnten Bedienungsmöglichkeiten deutlich. Auffällig außerdem der drehbar gelagerte Noppenring rund um die Kugel. Soweit der äußere Anschein. Dem geneigten Leser wird auffallen, dass der Doktor unter die Handgelenkauflage des Turborings wenn schon keinen OP-Tupfer, so doch drei Visitenkarten geschoben hat. Was soll das? Nun, das ist deswegen nötig, weil der Kensington Turboring leider nicht bündig auf dem Schreibtisch aufliegt. Das Heck hebt einen Millimeter ab. Wodurch bei jeder Benutzung das Plastikteil fröhlich scheppert. Bitte nachbessern, Kensington. Oder mal auf die Endkontrolle schauen. Auf meinem OP-Tisch hat nichts zu klappern! So. Soviel zur Trockenübung. Als nächstes habe ich von der beiliegenden CD die MouseWorks Treibersoftware installiert. Immer noch eine feine Sache: tausend Möglichkeiten, die drei Buttons zu belegen, dem Zweitastengriff Funktionen zuzuweisen, Scrollinggeschwindigkeit- und -richtung festzulegen und und und.

MouseWorks Settings Window

Wer braucht schon Windows

Später am Abend, die Nachtschwester ist schon gegangen, muss ich - natürlich aus rein beruflichen Gründen - mal Virtual PC 4.0 mit Windows ME starten und oops! Virtual PC crasht! Es kostet mit die halbe Nacht, um die Ursache herauszufinden. Es ist ausgerechnet die frisch installierte Kensington Mouseworks Software! Na gut, werdet Ihr sagen, wer braucht schon Windows. Aber irgendwie nervt mich das. erst als ich mir von der Kensington Homepage die neuere Version 5.6.1 runterziehe, löst sich das Virtual PC Problem in Wohlgefallen auf. Unter der gleichen URL findet sich auch der neue MouseWorks 1.1 Treiber für OS-X. Sehr löblich! Ich bin ein wenig säuerlich, ansonsten aber durchaus beeindruckt von dem Turboring, insbesondere, was den doch recht weichen Lauf der Kugel angeht.

TurboMouse

Apropos Kugel

Nachdem grundsätzlich bei allen Trackballs die Lagerung und Leichtgängigkeit der Kugel für ein sensibles Händchen wie meines das entscheidende Kriterium ist, nun weiter zum dicken Brummer im Kensington-Programm, der Kensington Turbo Mouse. Alles Plastik, klar. Dafür so silbern, dass es wie gemacht zu sein scheint für meinen Cube. Der Trackball selbst deutlich größer und schwerer als beim Turboring. Aber: Die simple mechanische Lagerung ist dem Teil nicht so recht gewachsen. Die fette Kugel läuft rauh und für die Größe viel zu unpräzise. Schade. Da hatte ich mehr erwartet. Ich will gar nicht so vermessen sein, als Vergleich einen Profi-Trackball der 1000-Mark-Klasse heranzuziehen (leider für den Mac nicht zu kriegen). Es sei denn, jemand erbarmt sich, schaut mal hier: http://www.nsi.be/pointing.htm oder hier: http://www.usmicroproducts.com/trackballs_pm.asp vorbei und schreibt einen Treiber für so ein Teil mit dicker, professionell gelagerter Kugel. Gerade eine solch große Kugel wäre sehr geeignet für besonders feinfühlige Steuerung. Und dazu braucht es eben einfach eine andere Lagerung. Ansonsten gibt es wenig auszusetzen an der Turbo Mouse. 4 große Tasten, per Software frei zu belegen, diesmal plane Auflage auf dem Tisch, also soweit alles ok.

Orbit

Orbit mit Zucker

Mein dritter Kandidat ist ein alter Bekannter. Den Kensington Orbit gibt's schon länger, ursprünglich kam er für den ADB-Port des Macs auf den Markt (erinnert sich noch einer von Euch Jungspunten daran?) und bestach schon damals mit einer recht futuristischen und ergonomisch günstigen Form. Die Form wurde denn auch in der Neuauflage beibehalten. Ebenso wie die beiden Tasten und die bewährte MouseWorks-Software. Und immerhin, Kensington legt hier noch clever ein Zuckerl oben drauf: Der neue Orbit kann mittels beigelegtem Adapter sowohl an einem älteren Mac am ADB-Port wie an einem neuen am USB-Port betrieben werden. Gute Idee, das!

USB/ADB-Adapter

Im direkten Vergleich mit dem neueren Turboring kann Euer Dr. Frankenmac als praktizierender Mac-Orthopäde attestieren, dass bei langem, intensivem Gebrauch die Sehnen der Hand dem Turboring freundlicher gesonnen sind. Ich hatte beide mehr als 6 Wochen im Einsatz und verspürte beim Orbit nach einer Weile ein leichtes Ziehen im Handwurzelbereich. Was zeigt, dass die neuere Form tatsächlich ein Fortschritt ist.

Fazit: Ich geb' mir die Kugel!

Nach langem Überlegen habe ich mich entschlossen, meine Apple-Maus beiseite zu legen. Auch wenn sie deutlich besser verarbeitet ist (Kensington, bitte herhören!). Trotz der kleinen Macken überzeugt mich der Kensington Turboring im Alltagsbetrieb! Er ist vielleicht noch nicht der Weisheit letzter Schluss, aber schneller und vielseitiger als jede Maus. Wie subjektiv dieses Urteil allerdings ist, zeigt die Tatsache, dass ein anderer MacGuardian mit dem Turboring überhaupt nicht konnte. Also, liebe Patienten da draussen, was auch immer Ihr tut: einen Trackball muss man vorher persönlich testen! Und wenn ich mir zum Abschluss noch etwas von Kensington (oder dem anderen großen Trackball- und Mäuseproduzenten) wünschen darf: Nehmt in Zukunft bessere Materialien für die Gehäuse und lagert die Trackball-Kugeln nicht auf simplen Plastikrädchen, sondern in Metall und Teflon. Kurz: Nehmt Euch ein Beispiel an den Profiteilen in den CAD/CAM-Studios und in der Medizintechnik. Dann darf's von mir aus auch gerne eine Stange mehr kosten. Schließlich steuert auch niemand einen 911er Porsche mit einem Spielzeuglenkrad ... meint

Euer Dr. Frankenmac.

Kommentare

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