ARCHIV 1999-2006

ARCHIV :: # 1583

Schau mir in die Karten, Kleines! (4)

Grafikkarten ATI Radeon 8500 und 7000 im Test - Teil 4

Autor: wp - Datum: 31.12.2002

Finale furioso - oder eher allegro, ma non troppo? Kai weiß es schon lange, wir werden es nun auch erfahren, das Fazit des großen Radeon-Tests, erschienen wie immer bei MacReview. Die Spannung steigt, ein Tusch, und zwar pomposo e con grandezza. Kai der Kapellmeister statt Bob der Baumeister - bei den MacGuardians ist eben immer alles ein wenig anders.

Was lange währt, wird endlich gut: Der Radeon-Test endet mit den Ergebnissen einer Apple-Testsuite, einigen Tests unter OS 9 und dem Gesamtfazit.

Die Apple Code-Beispiel-"Testsuite"

Ein anderer, zwar nicht sehr umfangreicher, aber wohl vorbildlich an OS X angepasster (wenn auch nicht zwangsläufig auf Performance getrimmter) 3D-Benchmark sind die beiden oben erwähnten Programme, die im Sourcecode von Apples Entwicklerseite heruntergeladen und selbst kompiliert werden können.

Stencil Shadows

Stencil Shadows G4-400 Volume outline an Volume outline aus
GF2mx 55 61
Rad7k (1.1.17) 24 31
Rad8k5 61 100
Rage 128 Pro 33 37

Stencil Shadows DP 800 Volume outline an Volume outline aus
GF2mx 56 63
Rad7k (1.1.17) 30.5 38.2
Rad8k5 89 100

Eigentlich testet dieses (Multiprozessor-nutzende) Beispiel nur die Stencil Shadows, wahrscheinlich eine Funktion, die nur die GeForce3/4-Karten bereitstellen, aber sie stellt ein einfaches 3D-Szenario dar und blendet die entsprechenden fps ein, und das genügt für unsere Zwecke. Getestet wurde mit Volume Outline ein und aus. Die Radeon 8500 kann sich deutlich vom Rest abheben, 100fps ist übrigens das Maximum, nur deshalb erreicht die Radeon 8500 nicht mehr. Die GeForce 2mx ist interessanterweise in beiden Systemen auf demselben Level. Übrigens wurden hier in beiden Systemen dieselben ATI-Treiberversionen verwendet, d.h. das bessere Abschneiden der Radeon 7000 beim Dual 800 ist diesmal absolut vergleichbar! Mit den 1.1.19 Treibern schafft die Radeon 7000 im G4-400 einiges mehr (29/38 fps), ziemlich genau die Ergebnlsse im Dual 800 und der AGP Rage128 im G4-400!

OpenGL FastTexDemo

OpenGLFastTex G4-400 default-size fps default-size Throughput (MB/s) 1024 Fullscreen fps 1024 Fullscreen Throughput (MB/s)
GF2mx 63.8 267.5 47.24 198.2
Rad7k (1.1.19) 29.8 125 7.25 30.41
Rad8k5 143 600 99 414
Rage 128 Pro 25,4 107 25,4 107
Rad7k (1.1.17) 24.6 103.13 5.95 24.95

OpenGLFastTex DP 800 default-size fps default-size Throughput (MB/s) 1024 Fullscreen fps 1024 Fullscreen Throughput (MB/s)
GF2mx 87 365 56.69 237.8
Rad7k (1.1.17) 34.82 146 8.37 35.11
Rad8k5 150 629.5 113.5 475

Dies nutzt, wie z.B. GLterm, ähnlich wie Quartz-Extreme auch schon unter OS X 10.1 OpenGL zur schnellen Grafikausgabe, inklusive AGP-Blits. Es werden einfach nur zyklisch einige Texturen von 1024x1024x32bpp vom RAM an die Grafikkarte geschickt, und man kann sich dann den Durchsatz und die erzielten FPS ansehen. Getestet wurde in der Default-Größe und in 1024x768 Fullscreen (minus Menüleiste minus Dock) mit dem FPS-Schieberegler auf Maximum (150). Hier brilliert die Radeon 8500 mit ihrem schnellen DDR-RAM und AGPx4 natürlich und wird im Dual 800 sogar vom 150fps-Limit des Tests "abgewürgt". Wie zu erwarten war, ist die Radeon 7000 hier dank PCI ziemlich langsam, ca. die Hälfte der GF2mx, durch die neuen Treiber (diesmal wurden wieder die neuen Treiber als Basis beim G4-400 hergenommen) konnte sie sich jedoch auch hier kräftig steigern und schafft durch die Bank 20% mehr! Wenn man AGP-Texturing ausschaltet, schafft sie bei 1024 Fullscreen übrigens über 2/3 mehr Leistung! Interessant auch die Tatsache, dass die Rage128 in default- und Fullscreengrösse beide Male die exakt selben Resultate liefert. Übrigens: Das Programm nutzt nicht mehrere CPUs.

MacOS 9

Unter OS 9 kamen letztendlich folgende Testsuites zum Einsatz: Throughput und Cinebench. Probiert wurden auch Speedrun, G4Timedemo und KRAM (ex-let-1k-windows-bloom), aber diese drei Tests brachten bei nahezu jedem Testlauf ein anderes Ergebnis (Speedrun), waren stark von der Auflösung/Farbtiefe abhängig, folgten hier aber ganz und gar nicht der Regel "kleinere Auflösung ist schneller", was ein Vergleichen sehr schwer macht (KRAM). Die Ergebnisse von G4Timedemo waren zwischen den Grafikkarten schlicht und einfach zu gleich (86.9-90.1 beim Dual 800, 53-56.4 beim G4-400), was nahelegt, dass dieser Test irgendwo eine Begrenzung hat.

Throughput

Throughput OS9 G4-400 CPU (32 bits) FPU (64 bits) Altivec (128 bits) Copybits (256bit)
GF2mx 61.8 98.8 141.3 205.5
Rad7k 30.9 49.4 70.7 84.7
Rad8k5 50.3 83.8 125.7 222.1
Rage128 50.3 83.2 125.6 181.8

Auf dem G4-400 ist die Radeon 8500 weitgehend gleichauf mit dem Rage128, die GF2mx ist in den ersten 3 Tests geringfügig besser, nur im Copybits-Test zieht die Radeon an beiden vorbei. Dass die Radeon 7000 immer die langsamste Karte im Test ist, ist klar, sie ist ja auch die einzige PCI-Karte, und hier wird schließlich Durchsatz getestet!

Throughput OS9 DP 800 CPU (32 bits) FPU (64 bits) Altivec (128 bits) Copybits (256bit)
GF2mx 213.1 213.3 220.3 363.7
Rad7k 31.1 122.5 122.4 84.7
Rad8k5 472.6 810.9 901 315.2

Im Dual 800 (dran denken: Der ist unter OS9 bis auf wenige Ausnahmefälle ein Single 800, ergo dasselbe wie ein TFT-iMac, nur mit geringfügig schnellerem Bus!) sieht's hingegen ganz anders aus, hier zieht die Radeon 8500 allen davon, was wohl a) am 4xAGP des Dual 800 und b) am vergleichsweise superschnellen DDR-RAM der Radeon 8500 liegt, das in diesem Test beim 2xAGP G4-400 wohl nicht so zu voller Form auflaufen kann. Copybits ist hier seltsamerweise weit schwächer als zuvor, was nahelegt, dass dieser Test irgendwo auf ein physikalisches Durchsatzlimit gestoßen ist.

Cinebench

Cinebench 2000 OS9 G4-400 C4D Shading OpenGL Shading
GF2mx 4.54 5.63
Rad7k 4.43 5.39
Rad8k5 4.5 5.82
Rage128 4.46 5.63

Cinebench 2000 OS9 DP 800 C4D Shading OpenGL Shading
GF2mx 7.05 8.93
Rad7k 6.39 8.13
Rad8k5 6.62 8.85

Die Zugewinne durch OpenGL hielten sich -wie bei C4D bisher gewohnt- im Rahmen, der beste im Test erreichte Faktor Softwareshading in Relation zu OpenGL war 1.34 bei der Radeon 8500 im Dual 800, der schlechteste 1.22 bei der Radeon 7000, dicht gefolgt von der GF2mx mit 1.24 (beides G4-400). Für Cinema-Performance (zumindest bis zur Version 7, das angeblich "400% schnellere" R8 habe ich noch nicht ausprobieren können) alleine braucht man also nicht seine gute alte Rage128 oder GF2mx aufrüsten.

Fazit:

Radeon 7000 PCI

Ihr primärer Zweck ist ganz offensichtlich der einer Zweit/Drittmonitorkarte, und diesen erfüllt sie mehr als gut. Nicht nur das: Auch in 3D liefert sie ganz passable Leistung, jedoch (hauptsächlich wohl dank PCI) fast immer unter einer GeForce2mx, obwohl sie dank dem verbauten Chip und v.a. dem DDR-RAM diese normalerweise übertreffen sollte. Das Fehlen von 64bit-PCI ist angesichts dessen etwas schade. Leider stand mir kein Yikes-PCI-G4 zur Verfügung, um die Performance der Karte unter 66MHz und v.a. im Vergleich zur dort verbauten PCI-Rage zu vergleichen, aber ich denke, bei doppeltem Durchsatz (66MHz!) sollte sie diese noch viel öfter schlagen können als sie es in diesem Test ja manchmal schon getan hat.

Die Möglichkeit, an die Karte 2 Monitore anzuschliessen (auch DVI und TV-Out) ist ein echter Segen, und der Preis von ca. 150 Euro dafür ist zwar nicht extrem billig, aber absolut akzeptabel und für eine spezielle Mac-Version der Grafikkarte eigentlich sogar ziemlich moderat.

Für alle die, die sich einen G4 "wegen der Erweiterbarkeit" gekauft haben und immer noch vielleicht gerade mal einen SCSI-Controller oder eine IDE-RAID-Karte drinstecken haben ist diese Karte die absolute Kaufempfehlung! Nichts schlägt einfach das Arbeiten mit 2 (oder mehr) Monitoren, bei einigen Programmen habe ich gar den Eindruck, dass ihre GUI nur darauf ausgelegt ist. Die Performance ist beim normalen Arbeiten so gut, dass ich während des Tests teilweise ganz vergessen habe, dass ich meinen Hauptmonitor noch an die Radeon 7000 und nicht an die 8500 angeschlossen hatte. Lediglich beim Fullscreen-Replay von Filmen mit grosser Auflösung und viel kbps (nicht DVDs!) kam es gelegentlich zu einem Ruckeln, das es bei den AGP-Karten nicht gibt. An den Treibern hapert's noch ein bisschen, Stabilität war zwar gut, jedoch wäre es z.B. zu wünschen, dass die Karte ähnlich gut von SMP Gebrauch macht wie die Radeon 8500 unter Quake, ein vollkommenes Ausbleiben eines Zugewinns durch die zweite CPU ist ärgerlich. Ich weiss jedoch nicht, ob das nicht ein Hard- oder Softwareproblem ist; falls das der Fall ist, trifft das tapfere Treiber-Team von ATI natürlich keine Schuld. Diese veröffentlichen ja auch mittlerweile endlich schön regelmäßig neue verbesserte Treiber, und der Zugewinn speziell bei der Radeon 7000 war teilweise beachtlich!

Radeon 8500

Ein echtes Monster. Diese Karte hat so viel Potential, das nur in sehr schnellen Macs richtig genutzt werden kann, wobei man auch mit einem G4-400 viel Spaß mit Quake in 1600x1200 oder mit ATIs Shader-Demos hat! ;-)

Es ist wohl zusammen mit der GeForce4Ti die schnellste Karte, die man derzeit für seinen G4 kaufen kann (kaufen? Kann man die Mac-GF4Ti überhaupt irgendwo offiziell einzeln kaufen?). Leider gibt's scheinbar doch noch ein paar (wenige) Bereiche, in denen die Treiber noch stark verbessert werden könnten, wie im SPECviewperf zu sehen war. Mit dieser Karte ist man gut gerüstet für die kommende Spielegeneration wie Doom3 oder Unreal Tournament 2003 sowie die ganzen anderen Shader-basierten Games, die in den nächsten Jahren kommen werden. Jedoch sollte man dafür dann natürlich auch eine entsprechend mächtige CPU haben, sonst gibt's zwar volles optisches Eyecandy aber eben als Slideshow! ;-) Die üppig dimensionierten 32MB RAM pro Monitor, die man beim Zweischirmbetrieb hat sollten für die meisten heutigen Games locker ausreichen. Mit ca. 270 Euro ist sie nicht gerade billig, aber angesichts ihrer Performance und Ausstattung ist die Radeon 8500 diesen Preis definitiv wert.

Nachteile

Einen Wermutstropfen gibt's allerdings bei beiden Karten: Man muss jedes Mal, wenn man einen zweiten Monitor (oder TV) dazuhängt oder absteckt, den Rechner rebooten, damit die Änderung in Kraft tritt. Leider sehr Windows-like, dieses Manko, und dass es auch anders geht, beweist ATI ja bei den iBooks und Powerbooks! Ein verbessertes Grafikkarten-BIOS sollte hier Abhilfe schaffen können, ATI arbeitet laut eigener Aussage gerade daran, diese Funktionalität zu implementieren. Auch bei ATI gibt man zu, dass eine solche Funktionalität mit Dual-Head-Karten jetzt durchaus Sinn macht. ;-) Zukünftige Software-Updates sollen dies möglich machen, und die Radeon 9000, die in den aktuellen PowerMacs verbaut wird, soll das bereits können.

Das "ATI Displays" Utility wäre viel, viel besser bei den Systempreferences als extra Panel (wie z.B. Tinkertools) aufgehoben als im /Utilities-Ordner. Auch da kündigt ATI an, dies in zukünftigen Treiberversionen vielleicht auf diese Weise zu lösen. Das Display Utility ist leider nur sehr rudimentär im Vergleich zu den Einstellungsmöglichkeiten und verfügbaren Informationen eines handelsüblichen Windows-Grafikkarten-Kontrollfelds. Aber immerhin gibt es sowas überhaupt für die ATI-Karten, nVidia-Besitzer schauen da ja vollkommen in die Röhre! Das kleine Programm "ATI Monitor" im ATI Utilities-Ordner ist übrigens ein Programm, das die Grafikeinstellungen überwacht, damit nach einer "Schlafphase" oder einem Reboot alles wieder so ist, wie es war. Keine ideale Lösung, aber auch hier will ATI vielleicht sehen, dass man dieses Programm, das für den User selbst nutzlos ist, woanders "verstaut".

Nach einer Vielzahl von Treiberinstallationen kann ich sagen, dass die Treiber selbst unterm Strich zwar performant und stabil sind und auch in relativ kurzen Abständen veröffentlicht werden (was immer ein gutes Zeichen ist), dass aber die Installations-Skripte manchmal zu wünschen übrig lassen: Einmal wird eine Hälfte des Installers in den ATI Utilities Ordner temporär gespeichert und dann dort vergessen, ein anderes mal gibt es Probleme mit der Systemversion und funktionierende neue Treiberversionen werden einfach nicht installiert, obwohl der Installer normal durchläuft und sie eigentlich für das System passen (war bei 10.1.5 so) oder lassen sich installieren, obwohl sie nicht für das entsprechende System passen. ATI ist hier jedoch normalerweise schnell zur Stelle mit bereinigten Versionen, diese Probleme sind vernachlässigbar und gefährden idR auch nicht die Systemstabilität und es ist angedacht, in Zukunft ein Rollback-System einzuführen, mit dem man alte Treiberversionen wiederherstellen kann falls etwas nicht passt. Zusätzlich muss man zu ATIs Verteidigung anführen, dass Apple quasi mit jedem Systemupdate kleinere Änderungen in den Frameworks macht, die fast jedes mal eigentlich neuere Treiber nötig machen. Anpassungen der nVidia-Treiber liefert Apple ja selbst mit aus, weil sie diese auch selbst schreiben, aber bei den Radeon-Treibern (die Rage-Treiber macht Apple auch selbst!) war das soweit ich mich erinnern kann nur bei 10.2.2 der Fall.

Etwas störend wirken bei den ATI-Karten auch die paar Sekunden, die beim Umschalten von Fullscreen auf Fensterdarstellung in Quicktime vergehen, hier ist die GeForce schneller (klar, wenn Apple die Treiber schreibt! ;-).

Abschliessend noch ein paar Screenshots der beeindruckendsten von mehreren ATI Shader-Grafikdemos für die Radeon 8500/9000, die gottseidank bald ihren Weg aufs Netz als offizieller Download und auf die ATI Installations-CDs finden werden. Dies hilft hoffentlich zu illustrieren, welches Potential Grafikkarten-Shader beinhalten. Die Objekte auf den Bildern rotieren flüssig in Echtzeit auf einem G4-400. Dieselbe Maschine würde in einem 3D-Programm mit Fell-Funktionalität für das gleiche ca. 5 Minuten oder mehr brauchen - pro Frame! ;-)

Kommentare

Danke Kai, klasse Test n/t

Von: Thomas | Datum: 31.12.2002 | #1
n/t

Radeon in Yikes

Von: morpheus | Datum: 31.12.2002 | #2
In eurem Beitrag heisst es unter anderem das leider kein Yikes zur Verfügung stand für den schnelleren PCI Platz. Kann ich eine Radeon Mac Edition oder 7000 im 66 Mhz PCI Slot benutzen ? Bisher habe ich eigentlich immer ein Nein als Antwort bekommen.

Radeon 7000 Mac Edition läuft im PCI 66MHZ

Von: mofaalf | Datum: 31.12.2002 | #3
Radeon 7000 Mac Edition läuft bei mir
im BW G3 400MHZ im 66MHZ PCI Slot
einwandfrei und schnell mit neuestem Treiber
und neuem Bios ohne neustart Fernseher anschließbar und wird erkannt wenn man
monitore erkennen anklickt
ich bin sehr zufrieden mit der Karte

Naive Suggestion...

Von: Stephan | Datum: 31.12.2002 | #4
Hi,
das die Karten die Fellringe in Echtzeit drehen können, der Rechner per 3D-Programm aber 5 Minuten dafür bräuchte, ist vereinfachter Schwachsinn denn es wird suggeriert, dass ich davon im 3D-Programm einen Nutzen hätte.
Die Karten können aber lediglich ein _Shading_ berechnen und dazu ein höchst spezielles.

Der Unterschied ist wesentlich, das Fell der Karte ist nie meines, ich kann lediglich etwas beglotzen, das auf ganz spezielle Weise vorgefertigt wurde.

Das Fell im 3D-Programm ist dagegen aber meines, ich kann es verändern und benutzen, selber entscheiden ob ich es shade oder raytrace, simulativ mache oder volumetrisch, ob es Haare oder Würstchen sind, ob sie Schatten werfen oder gar leuchten.

Der Unterschied ist wie anderen beim Sex zuzusehen oder ihn selber zu haben :)

Grüße, Stephan

:-D

Von: JCBone | Datum: 31.12.2002 | #5
DAS hast Du jetzt aber schön ausgedrückt! :-)

Naiv? Na danke!..

Von: kai | Datum: 31.12.2002 | #6
Falls es dir entgangen ist: Diverse neue OpenGL-Features sind jetzt schon in Maya und Softimage enthalten und es ist nur eine Frage der Zeit, bis Viewport-Shading eine Realität ist! Hierfür wurden die Grafikkartenshader primär sogar entworfen, für Games taugt sowas wie Fell nämlich nur begrenzt, weil die Füllrate der Karte durch so ein Fell-Objekt schon fast am Limit ist! Kannst dir ja mal auf dem PC in 3DS Max und DirectX-Viewport ansehen, wie genial das ganze dann kommt!
Viewport-Shader (ja, die ändern sich dann auch mit den von dir definierten Parametern, kein Witz jetzt!) werden/sind die tollste Erfindung für den 3D-Modeller seit erfindung von NURBS oder Subdivision Surfaces, wenn nicht sogar noch mehr, und sie werden endlich Power moderner Chips für den 3D-Modeller erschliessen, die jenseits von simplem Texturemapping, Gouraud-Shading und einfachsten Alpha-Blending-Funktionen liegen. Sie werden viele viele Testrenderings überflüssig machen weil sie sehr viel schon im Viewport korrekt oder wenigstens weitgehend korrekt darstellen. Die ATI-Demo illustriert lediglich, was möglich ist mit dieser Karte und ich hab mit keinem Wort erwähnt, dass die ATI-Demo eine Alternative zu Cinema, Maya etc ist, also frag ich mich, wer hier eigentlich naiv ist?

Frage

Von: Dr. Waters | Datum: 31.12.2002 | #7
Mich würde mal interessieren, welche Karte besser ist: Radeon 8500 oder Geforce 3. Beide könnte ich zum selben Preis bekommen. Mich interessiert eher die normale 2D-Perfomance beim Arbeiten unter OS X als die Spieletauglichkeit. Welche ist da besser (auch bei QuarzExtreme)?

was ist mit der g3force 4?

Von: mattin | Datum: 31.12.2002 | #8
warum testet die niemand gegen eine radeon 8500?

cu
mattin

Weil das ein Test der Radeons ist?

Von: kai | Datum: 31.12.2002 | #9
..und kein Test aller verfügbarer Grafikkarten?
Aber kannst ja mal hier, hier oder hier gucken (geht auch an Dr.Waters)!

Rob ist nicht niemand ;-)

Von: Luxo G4 | Datum: 31.12.2002 | #10
http://www.barefeats.com/graf31.html

Der Test ist allerdings vom Mai, ich könnte mir vorstellen dass da gerade bei der 8500er am Mac mit den Treibern einiges sich geändert hat.

Aber eine GF4 ist einfach sehr teuer, oder mein ich das nur, ist die billiger geworden ?

Es gibt die Geforce 4 Titanium offiziell & einzeln zu kaufen...

Von: Roman | Datum: 05.01.2003 | #11
Du hast geschrieben: Es ist wohl (die Radeon 8500) zusammen mit der GeForce4Ti die schnellste Karte, die man derzeit für seinen G4 kaufen kann (kaufen? Kann man die Mac-GF4Ti überhaupt irgendwo offiziell einzeln kaufen?)

Zu kaufen ist die Mac-Version der Geforce 4 Titanium 4600 seit einem halben Jahr im Apple-Shop (und auch bei einigen bekannten Apple-Online-Händlern).
Link (unter Hardware - Monitore): [Link]