ARCHIV 1999-2006

ARCHIV :: # 1746

ERNIEs Bastelstunde

Heute: Winds of Quicksilver

Autor: wp - Datum: 17.02.2003

Unruhige Zeiten sind dies, und das erst recht für Besitzer der bekanntermaßen lauten Serie der Quicksilver G4 PowerMacs. Deren Codename muss wohl auch so etwas wie "desert storm" gewesen sein, jedenfalls geben die Kisten ihren von lüfterlosen iMacs und Cubes eventuell verwöhnten Nutzern ganz schön was auf die Ohren (so wie es George Warlord Bush und Donald Rumms-Bummsfeld mit Saddi-Buddy ganz gerne tun würden, aber das ist eine andere Geschichte).

Im Forum hatte Leser ERNIE aka Matthias Overlöper einmal berichtet, wie er dem Problem per Umbau bzw. Lüfteraustausch erfolgreich zu Leibe gerückt war. Solcher Pionierleistung folgt in der Regel die Bitte um eine Anleitung auf dem Fuße (Lüftertausch für Dummies - aber warum auch das Rad neu erfinden). Mit etwas Verspätung - mea culpa - ist sie nun bei MacReview zu lesen. Mittlerweile sollen die neuen G4s ja wieder leiser sein - den Besitzern der alten "kings of noise" nutzt das aber nichts, und darum empfiehlt die freundliche Redaktion:

Das Gefühl, der Netzteil-Lüfter des G4 Quicksilver wäre der lauteste von allen, ließ mich nicht los, weshalb ich mir umgehend einen temperaturgeregelten "Leiselüfter" organisierte. Vorweg: Diese Anleitung, deren Nutzung definitiv auf eigene Gefahr erfolgt (!), habe ich nachträglich geschrieben, um den vielen Anfragen gerecht zu werden. Derjenige, der also seine eventuell noch vorhandene Gerätegarantie "in den Wind schießt", um seinen Quicksilver etwas leiser zu machen, empfehle ich etwas sorgfältiger vorzugehen, als ich es teilweise für meine Fotos getan habe (z.B. CD-Laufwerk auf Hauptplatine abgelegt).

Was braucht man denn so für ein leiseres Netzteil?

Zunächst einen leisen, temperaturgeregelten Netzteil-Lüfter - in meinem Fall ist es ein "PABST Typ 8412 MGMLV" (ich hoffe, es richtig abgeschrieben zu haben),

außerdem

- Kreuzschlitz-Schraubendreher Größe 2,
- evtl. Kreuzschlitz-Schraubendreher Größe 1,
- Innensechskant-Schluessel (Imbus) der Groesse 2 oder 3/32",
- Seitenschneider, notfalls Schere,
- Lötkolben / Lötzinn und
- Schrumpfschlauch, notfalls Isoband.

Nachdem Öffnen des G4 habe ich zunächst alle Kabel und Stecker von den oberen Laufwerken abgezogen. Insgesammt müssen 3 Schrauben gelöst werden, um das CD- (oder auch DVD-) Laufwerk mitsamt seinem Einbauschacht zu entfernen.

Sind alle Schrauben gelöst, schiebt man zunächst den ganzen Laufwerkrahmen in Richtung Netzteil, um dann die gesamte Konstruktion herausnehmen zu können.

Ist der Kabelbaum vom Netzgerät am Gehäuse fixiert, sollten die etsprechenden Rasterbänder (auch "Kabelbinder" genannt) entfernt werden. Nun werden die drei innen liegenden Schrauben des Stromversorgers gelöst.

Außen am Gehäuse befinden sich drei Innensechskant-Schrauben, die ebenfalls entfernt werden müssen.

Durch leichtes Schieben zur Gehäusemitte hin läßt sich das Netzteil herausnehmen. Da es sich ja um ein Qualitätsprodukt von Apple handelt, muss man sich keine Sorgen um scharfe Gehäusekanten machen. :-)

ACHTUNG: Im Inneren des Schaltnetzteils befinden sich Bauteile, die lange Zeit gefährliche Spannungen speichern können! Es besteht also Lebensgefahr, wenn man mit ihnen direkt oder indirekt (z.B. über die Leiterbahnen der Platine) in Berührung kommt!

Der Deckel läßt sich nach dem Entfernen der vier Schrauben nur mit einer guten Mischung aus Fingerspitzengefühl und Kraft öffnen (war zumindest bei mir so).

Innerhalb des Schaltnetzteils geht es sehr eng zu, weshalb man kaum darum herum kommt, die Gehäuse-Rückwand etwas nach Außen zu biegen. Um den Lüfter herauszubekommen, müssen die beiden Zuleitungen (rot und blau) durchtrennt und die beiden Schrauben an der Rückwand herausgedreht werden.

Nun Stücke des Schrumpfschlauchs über folgende Leitungen stülpen (Farben können abweichen):
- rote Leitung von der Platine,
- blaue Leitung von der Platine,
- blaue Leitung vom Lüfter und
- violette Leitung vom Lüfter.

Beim Verlöten der Leitungen bitte Sorgfältig vorgehen, um Spritzer auf die Platine zu vermeiden. Da ein Ausfall des Lüfters fatale Folgen haben kann, rate ich auch davon ab, die Drähte nur zu verdrillen o.Ä.! Nun bleibt noch Folgendes zu tun:

-rote Leitung (+) von der Platine mit der roten Leitung (+) vom neuen Lüfter verlöten,
-blaue Leitung (-) von der Platine mit der blauen Leitung (-) vom neuen Lüfter und einem Beinchen des Temperaturfühlers verlöten,
-violette Leitung vom neuen Lüfter mit dem anderen Beinchen des Temperaturfühlers verlöten und ...

- Schrumpfschläuche über Lötstellen schieben und schrumpfen (Feuerzeug o.Ä.).

Jetzt nur nicht ungeduldig werden ! Um ganz sicher zu gehen, sollte nochmals alles auf Richtigkeit kontrolliert werden. Ganz wichtig: Sind ALLE blanken (Löt-)Stellen WIRKLICH gut ISOLIERT ?!?! (ggf. mit Isoband nachbessern)

Üblicherweise wird der Temperatur-Fühler im Luftstrom platziert, hier also zwischen den beiden silbernen Kühlkörpern. Der Fühler kann jedoch auch auf einem der beiden Kühler angebracht werden (abermals Isolierung prüfen!).

Nun kann alles wieder zusammengesetzt werden. -> UNBEDINGT darauf achten, daß keine Leitungen eingeklemmt bzw. beschädigt werden.

Zum großen Gehäuselüfter kann ich nicht viel sagen, denn er schien mir der Leiseste von allen zu sein. Dies mag aber auch daran liegen, daß ich lediglich zwei durchschnittliche Grafikkarten installiert habe. Nur so viel: Wenn ich das richtig beobachtet habe, sollte er vor dem Wiedereinbau des Netzteils getauscht werden.

Der zweite auffällige Lüfter ist das "CPU-Gebläse". Der Wechsel ist wirklich einfach:

1. (Wenn nicht schon geschehen) Netzstecker ziehen und Computer öffnen.
2.Lüfter-Stecker (ganz außen auf der Platine) abziehen.

3. Die beiden Schrauben im Bereich der Anschlüsse herausdrehen.

4. Lüfter vorsichtig herausnehmen. 5. Lüfter vom "Trichter" trennen (zwei Schrauben).

6. Neuen Lüfter am "Trichter" befestigen.

7. Schritte 1. bis 4. in umgekehrter Reihenfolge (natürlich nichts herausnehmen/-drehen/-stecken, sondern umgedreht, hehe) :-)

Kommentare

Wie leise ist er nun bei bei Dir ?

Von: Sebastian | Datum: 17.02.2003 | #1
Ich habe den Lüfter im Netzteil meines 733er auch gegen ein temperaturgeregelten Lüfter ausgetauscht. Direkt nach dem einschalten ist er auch relativ leise, aber nach einer 1/4 Stunde macht er wieder Krach wie eh und je. Habe ich nun was falsch gemacht oder ist das bei Dir auch so ?

Gruss
Sebastian

Zur Abschätzung ;-)

Von: Mister Mike | Datum: 17.02.2003 | #2
Mein QuickSilver wurde im Herbst 2001 von 733 auf 867 Mhz getaktet, und rennt seither super damit - oftmals schalte ich gar auf 933.

Ich habe beim Basteln schon wiederholt vergessen, den CPU Lüfter (am CPU Kühler) wieder einzubauen oder anzuschliessen, und der Mac hat sich noch nie beklagt.

Zu meinem Erstaunen hatte er letzen Sommer sogar bei 27° Raumtemperatur den Lüfter nicht vermisst beim Medien umrechnen.

Das zeigt, dass man bei einem 733 Mhz QuickSilver ohne vollgepackte PCI oder HD Plätze den CPU lüfter abstecken kann. Das vermindert die Luftzirkulation nur relativ wenig, andererseits hört man den CPU Lüfter eh kaum ;-)

733 dual oder single?

Von: fox | Datum: 17.02.2003 | #3
@ Mister Mike
ist dein hochgetakter 733 ein single oder dual mac? könntest du vielleicht einen link posten, der die hochtaktung beschreibt?
ich habe einen 867 single-prozessor und würde es gerne auch einmal ausprobieren, die kiste auf 933 zu takten.

danke
fox

Es gab nie einen Dual 733! ;-)

Von: Kai | Datum: 17.02.2003 | #4
Nicht von Apple und nicht von Upgrade-Herstellern!
Der 7450 kann das doch gar nicht, erst wieder der 7455 (und der 7400/7410) oder wie war das?

im Vergleich zum Dual867 ist der Quicksilver eher leise

Von: tom | Datum: 17.02.2003 | #5
die mit Abstand lautesten Mac's sind die Dual MDD. Alle bisher verfuegbaren 'silencer kits' (zb Peanuts oder Cancom) taugen laut allen bisher veroeffentlichten Tests nicht wirklich um die Rechner messbar leiser zu machen. Die Firma Verax (www.verax.de) entwickelt gerade eine vielversprechende Loesung die fuer Ende Februar angekuendigt ist. Weiter info zu dem Thema bei www.g4noise.com

Guss,
Lunde

Kai: es gab nie einen Dual 733!

Von: Lukas | Datum: 17.02.2003 | #6
Es gab nie einen, ja da stimmt's. Aber stimmt das auch mit dem Who is Who der Prozessor-Typen? Glen Sanford hat die Rechner auf seiner apple-history.com Site inzwischen auch nach Prozessortypen sortiert. Und was davon stimmt da jetzt?
Reines Interessse meinerseits. Klaer mich also ruhig auf, Kai :-)

Lu

GRAVIS is Scheisse

Von: GRAVIS-is-Scheisse | Datum: 17.02.2003 | #7
sone Anleitung bräuchte ich für meinen quitschenden iMac, den mir GRAVIS so zugerichtet hat. Deshalb ist GRAVIS auch Scheisse.

apple-history.com liegt falsch

Von: Kai | Datum: 17.02.2003 | #8
Dual 1.42GHz ein 7450? Tut mir leid, aber das stimmt einfach nicht!
guck mal bei xbench.com die submitteten Resultate durch!
V'ger (7450) war bis 867 MHz, danach (ab 933MHz) kam Apollo (7455)..

Wäre ja nicht das erste mal, dass auf apple-history.com falsche Angaben stehen! Bei denen haben die neueren G4 seit AGP schon immer 66MHz PCI-Bustakt, und das stimmt schlicht und ergreifend nicht! Hab dort auch schon andere Fehler im Laufe der Zeit gefunden..

Ich hatte aber Unrecht..

Von: Kai | Datum: 17.02.2003 | #9
..was die Dual-Fähigkeit des V'ger angeht! Der kann das schon, nur mehr als Dual konnte erst wieder der Apollo, da hab ich was verwechselt! ;-)

...

Von: Mister Mike | Datum: 17.02.2003 | #10
Der Form halber - ja es ist ein Single 733er, das arme Modell ohne L3 Cache, aber man hat ja nie genug Geld nicht wahr ;-)

Übertaktungslinks, naja...

... wenn ich sowas mache, gibts meistens Photos davon, aber die liegen seither im wachsenden Ordner "Hardware Hacks" auf dem Server und harren einer Zeit, in der Mister Mike seine Homepage schafft.

Bis dahin:

- Motorola's CPU Datenblätter lesen *fg*
- XLR8yourmac.com

@fox - Übertakten

Von: macbiber | Datum: 17.02.2003 | #11
Hi fox!

Ich hab auch einen Quicksilver867.Und DIESER Link liegt schon lange bei mir rum:
http://www.bekkoame.ne.jp/~t-imai/g4de1.html

Bisher hab ich mich erstens nicht getraut und zweitens weiss ich auch nicht wo ich den dritten Widerstand herkriegen soll(Spezifikation?).

Bis 933 sollte alles gut laufen - MEHR würde ich nicht machen, da sonst der L3 Cache ausfällt.

Falls Du es probierst - Dann schreib mir mal.

Bye

Anleitung zum uebertakten des quicksilver UND Was hat es gebracht ?!

Von: ernie | Datum: 17.02.2003 | #12
Hallo...

na, das hat ja gedauert, bis der artikel online war.. smile... aber was lange waehrt..... :-)

eine anleitung zum uebertakten des QS gibts hier: http://www.bekkoame.ne.jp/~t-imai/g4de1.html
aber ganz ehrlich: ich habe keinen unterschied zwischen 733 und 800 gemerkt ! wenn man nicht wirklich sehr gute erfahrungen mit smd-elektonik hat, sollte man die finger von lassen, denn ein schaden waere erheblich groesser, als der nutzen.
nen 733er auf 933 zu uebertakten bird ein grosses risiko.. nichtmal unbedingt, weil der prozessor nen abgang machen koennte, sondern eher, das es einfach nicht funktioniert und man muehevoll die kleinen widerstaende wieder umloeten muss (und durch die wiederholte waermezufuhr die loetstellen auf der leiterplatte killt.

Tja, was hat es gebracht den netzteiluefter zu tauschen ?
Sebastian hat schon nicht GANZ unrecht; im einschaltmoment ist der rechner superleise (fuer einen mit lueftern)...
nach 15-30 minuten ist die geraeuschkulisse wieder deutlich gesteigert... dennoch moechte ich fest behaupten, das der rechner insgesammt (subjektiv ?) leiser ist, als mit dem original-luefter.

wenn man es genau nimmt, waere eigendlich DER OPTIMALE weg, dem netzteil einen groesseren luefter mit geringerer drehzahl zu verpassen.. leider ist dafuer kein platz ! :-(

@G-i-S: leider habe ich keinen CRT-iMac mehr, sonst haette ich da auch noch ne anleitung machen koennen. Der tausch des luefters ist aber fast so einfach, wie der tausch des CPU-Luefters des G4QS !
falls du schon nen TFT-iMac hast -> da hast du doch noch garantie drauf !!!

@kai apple-history

Von: macbiber | Datum: 17.02.2003 | #13
soweit ich weiss kann der 7450 ab Version 2.1 schon bis 933 ohne Probleme getaktet werden.
Mehr würde dann der L3-Cache eben nicht mehr mitmachen.
Oder waren im offiziellen 933 schon andere Chips drinn?

Temperaturregelung

Von: Torben | Datum: 17.02.2003 | #14
Hallo,
ich finde es ziemlich sinnlos mehr Geld für einen Temperaturgeregelten Lüfter im Netzteil auszugeben, da die Temperaturregelung ja schon eingebaut ist, auf die Platine wo man den Lüfter aufsteckt, dort befindet sich schon solch eine Regelung und der Wiederstand davon ist auch am Kühlkörper befestigt, also hab ich bei mir ein 8412 N/2GL. Sinnvoll ist es auch das Lüftergitter aus dem Netzteil mit auszuschneiden, da ein Gitter ja schon im Gehäuse vorhanden ist und es dann nur zu unnötigen Luftverwirbelungen kommt die auch Geräusche machen!

uupps

Von: fox | Datum: 17.02.2003 | #15
@macbiber
... tja, dachte ich mir doch, dass dies nicht so ganz einfach wird. ich kann mich, nach dem betrachten einiger benchmarks, doch nur dem beitrag von "ernie" von oben anschließen:
wenn man nicht wirklich sehr gute erfahrungen mit smd-elektonik hat, sollte man die finger von lassen, denn ein schaden waere erheblich groesser, als der nutzen.
ich werde es lieber lassen, da ich mein maschinchen doch den lieben langen tag brauche.
ansonsten: danke für die info!
fox

apple-history.com liegt falsch

Von: Lukas | Datum: 17.02.2003 | #16
Danke Kai! :-)

Temperaturregelung

Von: ERNIE | Datum: 17.02.2003 | #17
@torben: das ist mir neu ! soweit MIR bekannt ist, hat der netzteilluefter eben KEINE temp-regelung (im gegensatz zu allen anderen lueftern im QS) !

nochmal zur erinnerung: wir reden vom Quicksilver, nicht vom "mirrored doors"
(bei dem weiss ich nicht, wie es da mit den BEIDEN netzteillueftern ist)

Aber wenn du das beschwoerst, lasse ich mich gerne eines besseren belehren... :)

Overclock

Von: Mr. Mike | Datum: 17.02.2003 | #18
[Ihr tut das ja auf Eure Gefahr hin, nicht wahr!]


1) Man brauch keine Widerstände, einfach zumachen dort wo ein Widerstand hinkommt. Ist wahr - es *gehörte* einer hin, aber die Pins sind intern eh gepullt.

2) Performance. 733er auf 867 Mhz - da merke ich durchaus etwas! Auf 933 rennt er auch gut, aber dann wird er recht warm. Und wenn man sich den Kuehler in Erinnerung ruft (500g schwer) dann heisst das doch was ;-)

3) Meiner ist bei 1000 MHz noch da, aber er sieht kein I/O mehr. Also habe ich damals in Open Firmware etwas rumgeschaut und die Kiste dann über Nacht so gelassen, am nächsten Morgen war er immer noch da, mit seinem Ghz und ohne was zu sehen ;-)

4) Gefährlich für die Hardware ansich wird es erst,wenn man noch die Prozessorspannung anhebt, oder man den Kühlkörper nicht richtig befestigt. Ansonsten ist das schlimmste was passieren kann, kein "Gong" mehr, oder dass er kaum aufgestartet abstürzt. Sehr aufpassen sollte man beim "Bespannen" der Klammern um den Kühlkörper, da sich dieser dabei leicht bewegen kann und den Prozessor verletzen kann.

5) Wenn die Übertaktung am Limit ist (über 120 bis 130%), empfiehlt es sich, die CPU einzufahren, was sich seit Jahren mit RC5 (nunmehr ja 72bit *fg*) bewährt. 2,3 Tage crunchen lassen. Wenn er das übersteht, wird er laufen.

6) SMD Widestände kann man selbst bei Conrad kaufen, man kann aber auch 1/16 W (nicht-SMD) nehmen, schaut halt bisserl komisch aus, aber Platz hats. Oder eben, alles nach oben führen an einen DIP-Schalter wie ich: QS_Switch. Die Idee dahinter war nebst dem Haben-mag-Faktor der Umstand, dass ich den Kühlkörper nicht die ganze Zeit entfernen wollte, um den Takt umzuschalten.

7) Man kann auch den Bustakt erhöhen, aber das wirft meist Problem mit den RAM Bausteinen auf und die Uni-North (der Mainboard Chip, der den Memory anspricht) schafft nicht so gerne krumme Frequenzen wie etwa 150 Mhz statt 133.

8) Hab ich den Link jetzt richtig angegeben oder wieder nicht ? *fg*

Lüftertypen für QS

Von: ATL | Datum: 17.02.2003 | #19
Hmm, interessant. Bei ist gerade die gleiche Aktion im Gange. In's Netzteil habe ich einen PAPST 8412NGMLV (Ich glaube der ist hier auch gemeint - MGMLV hab ich bei Papst nicht gefunden). Für den CPU-Lüfter hatte ich einen Papst 612NGMI vorgesehen. Allerdings bin ich davon abgekommen, nachdem zwei dieser Exemplare mehr vibrierten und damit DEUTLICH lauter waren als der eingebaute. Als nächstes versuche ich einen ungeregelten, welchen ich mit einem Widerstand etwas bremsen werde. Mal schauen ob's hilft. :-)
Hab ich's ueberlesen oder welcher Typ kam hier als CPU-Lüfter zum Einsatz?

ByE...

@Mr. Mike

Von: macbiber | Datum: 17.02.2003 | #20
Also die Sache mit dem DIP-Schalter gefällt mir irgendwie - gibt es das eine Befestigungsmöglichkeit OHNE löten?(Ich hab echt Schiß, daß da was schief geht!)
Wo hast Du diesen Schalter eigentlich her?-Kann man so was fertig kaufen?

Was für einen Rechner hast Du denn?

Bei einem Takt über 933 sollte eigentlich beim QS der L3-Cache aussteigen - also macht das wenig Sinn---aber 933 statt 867 würden mir schon gefallen!!!!!


NICHT VERGESSEN

Von: iAlex | Datum: 18.02.2003 | #21
Also das man mit dem Umbau oder Umrüstung wie auch immer seine Garantie mit Füssen tritt ist logisch.
Aber selbst wenn einer von uns ACSE diese Sache vornehmen würde wäre die Garantie nicht mehr gültig. Das weiss ich daher weil wir versucht haben eben dies bei Apple durchzukriegen. Da es Kunden gibt welche diese OP gerne durchgeführt hätten. Naja sie kommen zum grössten teil erst wieder wenn ihre Garantie abgelaufen ist.
Tja das ist Apple auch wenn wir Initiative ergreifen und aushelfen können bekommt man auf den Deckel.

und was für ein Lüfter kommt dann...

Von: Schneider | Datum: 18.02.2003 | #22
Inoffizielle Intel Roadmap:
Neuer Prozessor mit internen Namen Prescott wird bis 2005 hergestellt, mit einem Bus-Speed von 800MHz, der ab dem Modell mit 4,8GHz vom Prescott "B" mit einem Bus-Speed von 1066MHz abgelöst wird. Der Nachfolger des Prescott soll dann der neue König der Architektur werden. So wird der Tejas anfangs, Mitte 2004 kommen!

Prescott 3.20GHz (800MHz QPB)
Prescott 3.40GHz (800MHz QPB)
Prescott 3.60GHz (800MHz QPB)
Prescott 3.80GHz (800MHz QPB)
Prescott 4.00GHz (800MHz QPB)
Prescott 4.20GHz (800MHz QPB)
Prescott 4.40GHz (800MHz QPB)
Prescott 4.60GHz (800MHz QPB)
Prescott 4.80GHz (800MHz QPB)
Prescott 4.80GHz (1066MHz QPB)
Prescott 5.00GHz (800MHz QPB)
Prescott 5.06GHz (1066MHz QPB)
Prescott 5.33GHz (1066MHz QPB)

Tejas 5.33GHz (L2=1MB, 1066MHz QPB)
Tejas 5.60GHz (L2=1MB, 1066MHz QPB)
Tejas 5.86GHz (L2=1MB, 1066MHz QPB)
Tejas 6.00GHz (L2=2MB, 1200MHz QPB)
Tejas 6.13GHz (L2=1MB, 1066MHz QPB)
Tejas 6.30GHz (L2=2MB, 1200MHz QPB)
Tejas 6.60GHz (L2=2MB, 1200MHz QPB)
Tejas 6.90GHz (L2=2MB, 1200MHz QPB)
Tejas 7.20GHz (L2=2MB, 1200MHz QPB)

Fazit: Da wir ordentlich an der MHz-Schraube gedreht, sowohl beim Prozessorspeed, als auch beim BUS. Wo bleiben die netten Aussichten bei Motorola oder IBM?

@macbiber

Von: Mr. Mike | Datum: 18.02.2003 | #23
Ich hab nicht den Charakter, Dinge piek-fein herzustellen, sondern ich mach das auf russisch mit dem Zeug das halt rumliegt ;-)

Das ist ein handelsüblicher DIP-Schalter, dem ich die Pins abgebogen habe. Das Ganze sitzt mittels dickem isolierendem Doppelklebeband auf diesem Metalstück. Dieses wiederum ist mit einem Klett-Verschluss an den Kühler "geklebt" (ich will ja den Kühler abnehmen können im Notfall).

Aber unten, am Board selbst, MUSST du das irgendwie anlöten, kleben hält da nicht lange denke ich ;-P
Nur darfst Du bedenken, dass das Anlöten eines Kabels (egal wie dünn es vorne ist) 100mal einfacher ist als ein 0.5*1 mm Klötchen ;-)

Habe übrigens keine Ahnung wie lange die Leitung sein darf, ist zwar nur ein Statuspegel, aber wer weiss...

L3-Cache: reiz mich nicht - meiner hat gar keinen ;-PPP

Den tut man leicht untertakten übrigens, wenn man den Prozzi hochdrehen will. Also vielleicht 2:3 statt 1:2 oder so

IN JEDEM FALL: Es ist ein zeitaufwändiges Gebastel, wenn ihr die maximale Frequenz herausfinden wollt, bei dem ich - wenn ich das tue - alle HDs etc abschalte, da ich u.U. 20 Einschalt-Zyklen oder mehr habe innert 5 Minuten.


***

Intel CPUs. Naja, ich halte davon relativ wenig. Will nicht behaupten, ein G4 sei schneller, aber das sind einfach fette Monster, die prozessortechnische Finessen ansatzweise umgesetzt haben, mit dem Ziel, mehr Ghz. Ob dabei speziell viel mehr Rechenleistung hinten rausschaut, sieht man dann. Wir hatten es schon an anderer Stelle irgendwo - viele 1Ghz Prozessoren kommen den 2.5 oder 3 Ghz Chips von Intel nach oder sind zumindest weniger langsam als es der Frequenzunterschied annehmen liesse.

Was hörte ich vorhin?

Von: unclebenz | Datum: 18.02.2003 | #24
Ich habe alle 3 Kühler in meinem 867er Quicksilver umgetauscht. Der lauteste ist nun bei mir der Prozessorkühler. Ist das bei Euch denn nicht so?

Und vorhin sagte jemand, er habe den Rechner auch ohne Prozessorkühler laufen gelassen. Das klingt aber sehr abenteuerlich. Ich denke, das sollte man eher lassen, oder?

ZU: luefter weglassen ?

Von: ernie | Datum: 18.02.2003 | #25
naja... ich persoenlich wuerde den prozessorluefter nicht weglassen... denn apple hat sich dabei ja was gedacht !

eine uebermaessige erwaermung des prozessors (bei welcher temperatur die beim g4 auch immer liegen mag) bedeutet nicht, dass der rechner sofort nen abgang macht... aber es verkuerzt wohl die lebensdauer.

motorola-cpus, so sagt man seit MC68000er-zeiten koennen bedenkenlos um 10% uebertaktet werden. (beim 733er kommt das also mit 800MHz ganz gut hin)...

einige kommentare hier haben mich mittlerweile aber doch wieder zum nachdenken gebracht, ob ich den schritt auf 867 doch noch machen sollte :-)

ähem

Von: Mr. Mike | Datum: 23.02.2003 | #26
Wenn jemand schreibt, dass sein Mac - wie im Nachhinein bemerkt wurde - einige zeit ohne CPU Lüfter lief, heisst das doch nicht, dass das eine Idee wäre! Es sollte lediglich zeigen, dass das System von der Konvektion her einige Reserven bietet.

Prozessoren gehen kaum kaputt. Ausser es sind x86. Kein Witz. Fast. Aber die Motorola CPU liegen seit Jahrzehnten in Leistungsbereichen (bezüglich der Stromaufnahme) um max. 10W oder mal was darüber, und nicht wie Intel um die 25-70 W.

Seit der Einführung der PowerPC habe ich so gut wie jeden Chip (601, 603, 604, 750, 755, 7400, 7410, 7450) in irgendeiner Form übertaktet.

PowerPC: 20% Übertaktung min. quer durchs Band mit der einzigen Ausnahme der G4/400 und G4/450 Chips, die teilweise äRger machen sowie einige wenige frühe G3 300 aus den Yoshi's.

Ernie: meiner rennt ehrlich seit der zweiten Woche nach dem kauf mit 867 oder 933. Nie mehr darunter. Hab den tagelang an, spiele, mehrere Screens, 5 HDs und CDRW drin, etc. Ist ne superstabile Kiste, an der ich immer noch Freude habe!

This looks good but ...

Von: Cameron | Datum: 29.04.2003 | #27
Is there an english translation? My german is non-existant and babelfish is just confusing :-)

Thanks