ARCHIV 1999-2006

ARCHIV :: # 1829

Take it to the MX!

Flash MX - alles neu macht Macromedia?

Autor: wp - Datum: 11.03.2003

"Flash - aha!" gab einst Freddy Mercury selig von sich, und (Zitat) "Supermann Flash Gordon ... fliegt mit seinem Raumschiff dem Planeten Mongo entgegen ...". Nun, da wollen wir MacGuardians um fast nichts nachstehen. "Flash - MX!" geben wir quicklebendig von uns, und nicht Supermann, aber Rodmann (genauer gesagt, Alexander B. Rodmann, Experte in Sachen Webdesign und Flash) fliegt unbeirrt dem Planeten Macromedia entgegen. Was hat er entdeckt? Nun, das wollen wir nicht verraten, nur so viel: ja, so viel, dass es für einen dreiteiligen Beitrag für MacReview gereicht hat. Versichern können wir auch, dass das Urteil besser ausfallen wird als das von Filmauge zum Film Flash Gordon: "Möglich, dass dieser Film im Vollrausch zu ertragen ist. Nüchtern jedenfalls nicht ..."

Macromedia Flash ist ein Authoring-Programm zur Erstellung interaktiver Dateien für das Internet, aber auch für (Offline-)Präsentationen à la "Powerpoint" oder andere Animationen wie z.B. interaktive Spiele ist es durchaus geeignet. Im Laufe der Jahre hat sich Flash im Internet zum "Quasi-Standard" gemausert und ist aus fast keiner professionellen Entwicklungsumgebung mehr wegzudenken. Flash MX wird im Verbund als "Studio MX" zusammen mit Macromedias Dreamweaver MX (HTML-WYSIWYG-Editor), Fireworks MX (Bildbearbeitung) und Freehand MX (Illustration) oder auch als Einzel-Version ausgeliefert.

Ich werde in diesem Artikel versuchen zu beleuchten, wie sich Flash MX im Vergleich zu den Vorgängerversionen verändert hat, welche "echten Vorteile" die neue Version hat, welche Ver(schlimm)besserungen hinzugekommen sind und wo aus meiner Sicht bei Flash MX Bedarf zum Nachbessern besteht.

Sieh mal einer an ...

Beim Öffnen der Verpackung fallen einem sofort das neue Design und die neuen Logos auf. Macromedia möchte offensichtlich mit dem insgesamt neu gestalteten Layout des "Studio MX" klar die Zusammengehörigkeit aller Programme demonstrieren.

Installer Startbild

Das hat für Multimediaschaffende seine Vorteile, denn nicht nur die Logos der einzelnen Programme, sondern (wichtiger) auch die "Verwaltung", also die Paletten aller Programme, kommen im gleichen "Look-and-feel" daher, so dass man sich durchaus in allen Programmen des "Studio MX" schnell heimisch fühlen wird.

Leider sind diese Funktionen aber nicht überall konsequent umgesetzt worden, wie wir später noch sehen werden.

Installation by Flash

Das Installationsprogramm kommt standesgemäß als eigenständiger Flash-Player und präsentiert sich ebenfalls im komplett neuen Design.

Installer

Die Installation ist absolut unproblematisch und in wenigen Minuten erledigt. Als Systemvoraussetzungen nennt Macromedia einen Power Macintosh mit Mac OS ab Version 9.1 oder Mac OS X ab Version 10.1, min. 64 MB verfügbaren RAM-Speicher (128 MB empfohlen), 85 MB verfügbaren Festplattenspeicher, 16-Bit-Farbmonitor mit einer Auflösung von 1024 x 768 Pixel und CD-ROM-Laufwerk. Die Version für Microsoft® Windows-Systeme wünscht sich einen Intel Pentium 200 MHz oder vergleichbarem Prozessor, Windows 98 SE, Windows Me, Windows NT 4.0, Windows 2000 oder Windows XP, 64 MB RAM (128 MB empfohlen), 85 MB verfügbarem Festplattenspeicher, 16-Bit-Farbmonitor mit einer Auflösung von 1024 x 768 Pixel und CD-ROM-Laufwerk. Wie immer gilt auch hier die Devise: je mehr desto besser, sprich: wohl dem, der mehr als 256 MB Arbeitsspeicher und die o.g. 85 MB freie Festplattenkapazität sein eigen nennt, denn erst da beginnt das Arbeiten mit Flash richtig Spaß zu machen.

8500 Objekte? Aua!

Überhaupt ist hier zu anzumerken, und das ist mein erster Kritikpunkt an Macromedia (und mit ihnen an vielen anderen Softwareherstellern), dass heutzutage anscheinend die Meinung vorherrscht, man könne den Anwendern in Microsoft-mäßiger Manie den "ja eh reichlich vorhandenen" Festplatten-Platz mit beliebig vielen Dateien "zunageln". Allein die Installation von Flash MX bringt 8.500(!) Objekte auf der Harddisk des Anwenders unter, Dreamweaver MX kommt als echtes Schwergewicht auf rund 12.000(!) Dateien, bei Director MX sind es immerhin auch noch 3.700 an der Zahl. Auch wenn einen Großteil davon die HTML-Dateien der (Online-)Hilfe ausmachen, ist das meiner Meinung nach eindeutig zu viel!

Zwar sind in den letzten Jahren die Preise für Festplatten so stark gefallen wie lange nicht und in heutigen Rechnern sind auch meist Platten von 60 und mehr GB die Regel. Trotzdem hat diese "Installationswut" bei den Softwareherstellern in den letzten paar Jahren geradezu dramatisch zugenommen. Man fragt sich dabei, warum Softwarehersteller wie Marcomedia den Anwendern bei der Installation nicht wenigstens die Chance lassen auszuwählen, welche Dateien man nun installieren möchte und welche nicht. So könnte sich zumindest der geübte Profi entscheiden, z.B. die in der Installation enthaltenen "Tutorials" und "Lessons" mit insgesamt rund 17 MB nicht zu installieren.

Endlich volljährig!

Aber kommen wir nun zum Programm und seinen umfangreichen Möglichkeiten. Es ist offensichtlich: Das On- und Offline-Animationstool Flash wird in der 6. Generation unaufhaltsam erwachsen, wie man schnell bemerkt, wenn man sich in dem Programm umsieht. Waren die Programmier- und Zeichen-Funktionen der ersten Flash-Generationen anfangs eher noch rudimentär, hat sich der Funktionsumfang des Programmes im Laufe der Jahre doch enorm gesteigert. Flash erkennt in Version 6 mittlerweile (fast) alle gängigen Pixel- und Vektor-Bildformate, sogar mit evtl. enthaltenen Transparenzen (bei GIF oder PNG), kann Audiodateien in den Formaten mp3, wav, Sun AU, Sounddesigner lesen und importieren und nun in der Version MX auch mit Videodateien der Formate Quicktime DV und Mpeg2 umgehen. Warum allerdings das Videoformat AVI auf dem Mac nicht unterstützt wird, obwohl "Cross-Plattform-Working" im Webdesign Gang und Gäbe ist, bleibt wohl ein Geheimnis von Macromedia.

Viel hilft viel? Na ja ...

Den kreativen Möglichkeiten sind also, anders als noch in den ersten Versionen von Flash, zumindest durch die Formate keine engen Grenzen mehr gesetzt. Allerdings kann die mittlerweile verwirrende Vielfalt an Funktionen, Paletten (24 an der Zahl), Befehlen und Optionen auch selbst dem hartgesottensten Multimedia-Profi langsam die Tränen in die Augen treiben. Es ist bei Flash MX wie bei vielen anderen Software-Boliden der heutigen Tage: Man wird wohl nie alle Funktionen des Programms nutzen. Das scheint auch Macromedia mittlerweile erkannt zu haben, und so bietet man dem geneigten User vordefinierte "Bedienfeldsätze" (siehe unten) für "Designer" oder "Entwickler" in verschiedenen Bildschirm-Auflösungen an. Den tatsächlichen Nutzen dieser vordefinierten Paletten-Anordnungen mag jeder für sich selbst bewerten.

Und los geht's!

Der Start des Programmes ist, zumindest unter OS X, stark beschleunigt worden. Sowieso bemerkt man schnell, dass die meisten Veränderungen und Verbesserungen in Flash MX insgesamt eher "unter der Haube" denn offensichtlich stattgefunden haben.

Hier die wichtigsten Änderungen und Neuerungen im Detail:

Nein, doch nicht hier, sondern im zweiten Teil dieses Reviews, der in den nächsten Tagen erscheint.


Zur Person: Alexander B. Rodmann ist Inhaber der Firma Digitalweltenin Karben bei Frankfurt und das, was man in Sachen Webdesign als "alten Fuchs" bezeichnen kann. Als Flash-User fast der ersten Stunde hat er sich gerne bereit erklärt, für unsere feine, grüne Seite dem neuen Flash MX aus professioneller Sicht auf den virtuellen Zahn zu fühlen.

Kommentare

Flash ist doof.

Von: Christian Saksewitsch | Datum: 12.03.2003 | #1
Ich persönlich finde Flash so überflüssig, wei einen Kropf. ich hasse Web-Sites, die mich mit Intros und Wartezeiten quälen.

Ich habe immer wieder den Eindruck, da befriedigt sich ein Designer selbst, statt sich um seine eigentlichen Aufgaben zu kümmern.

Und die Zahlen der Verbreitung vom Flash Player, die MM verbreitet, sind schlicht gelogen.

Und das Schlimmste zum Schluss: der Flash Player stellt immer und immer wieder ein gigantisches Sicherheitsproblem dar.

naja...

Von: Klaus Major | Datum: 12.03.2003 | #2
##Ich persönlich finde Flash so überflüssig, wie einen Kropf.

Aber einen Kropf kann man /frau heute heilen (Jod etc...), Flash leider nicht, ausser der Designer war so gnädig einen "Skip intro" button anzufügen. Das Problem ist wohl eher, daß Flash uns viel teilweise schönes, aber leider überflüssiges Design beschert hat, so wie Powerpoint uns viel EKLIGES Design gebracht hat ;-)

muss das denn so sein???

Von: mario_B | Datum: 12.03.2003 | #3
jetzt muss ich meinen senf auch mal dazu abgeben *gg*

also ich (dipl. designer) hab mich kaum mit der programierung von websites auseinandergesetzt - die gestaltung und konzeption dafür is mir aber klar. jetzt ist es so, dass ich mir ein onlineportfolio erstellen will - gehört heute ja dazu - aber keine lust drauf hab, dass die internetseite die ich mir mühevoll zusammen ge-golived habe, beim betrachter ganz anders und falsch dargestellt wird. deshalb mach ich meine seite in flash. der aufbau ist eigentlich kaum unterschiedlich zu ner html site - also find ich zählen die argumente oben nicht so recht. kommt doch immer auf den designer an was er aus den ihm gegebenen werkzeugen macht!

seh ich das falsch mit der programierung und den vorteilen von flash dahingehen?

gruss
mario

Intros sind out

Von: cws | Datum: 12.03.2003 | #4
Flash-Intros sind out und auf neueren Seiten eigentlich auch eher seltener geworden. Es sei denn der Designer will zeigen was er kann und nicht, was den Kunden interessiert.
Wo ich allerdings immer wieder und ganz unauffällig Flash finde ist in der Werbung.
Z.B. Spiegel.de scheint mir ein Beispiel.

Positiv an Flash ist aber ohne Frage, dass Grafiken sehr klein werden und es einen guten Schutz gegen das Kopieren von Inhalten bietet.

Christian

oder Menüs

Von: Mike | Datum: 12.03.2003 | #5
...mit 23K hat man bereits ein Navigations-Menü für eine Webseite, und dort hat es - zugegeben - seine Berechtigung (abgesehen davon, dass es eine Thirdparty Lösung ist, die ein Plugin braucht).

Denn nichts ist schlimmer als hierarchische menu mit java (oder ~script), die sich in Zeitlupe aufbauen, oder solche, die nur auf dem MSIE richtig daherkommen.

Aber ich muss zugeben ich steh auch eher auf minimal Design, diese überladenen Graphiken (Erst hatte alles ne Button-Form, dann waren alle GIFs vollanimiert, nachher hatte man 4 Frames und 3 plugins und irgendwann wird man erwachsen und stellt das alles ab *ggg*)

Ihr mögt kein Flash?

Von: Terrania | Datum: 12.03.2003 | #6
Java ist scheisse weil Sicherheitsbedenklich. Flash ist nur zum Spielen da, und php tötet webdesigners Kreativität. Irgendwie glaube ich mich plötzlich auf einer Zeitreise zu befinden - zurück in die Vergangenheit. Da sprechen lauter Spezialisten offensichtlich. Soviel hanebüchenen Unsinn habe ich auf MacGuardians eigentlich noch nie gelesen. Wie immer hat das Kind zwei Seiten. Was sicher ist: Flash hat eine Fensterumgebung die völlig unergonomisch ist, unzugänglich und unlogisch bis in die Puppen. Was aber auch sicher ist: Flash gibt dem Web die Würze mit seinem richtmedia-content. Mit kleinen files, und Megamöglichkeiten. Es ist aber so wie bei MTV am Anfang: So jung wie das Format ist, sind auch die Anwender - und da entwickelt sich doch einiges. www.balthaser.com um nur einen zu nennen. Flash ist nicht nur Entertainment, man kann auch feine CD-ROMS damit machen etc.etc. Denn inzwischen ist es fast so mächtig wie der Director. Und es sind wirklich nicht die flash-intros, das ist der Glamour, den manche Firmen gerne haben. Nutzt sich auch schnell ab. Kuckt mal auf www.rustboy.com und und und. Ach ja, und bei Java verhält es sich ähnlich. Eins noch: PCs scheinen da den Macs nun doch überlegen zu sein, was die Schnelligkeit angeht. Das ärgert, weiss ich. Und php ist nun leider für CMS unverzichtbar in Zusammenhang mit Megasites. Und das Web ist keine Spielwiese für Gestalter.

Ihr mögt kein Flash? Nö ;-)

Von: me@r-goetz.de | Datum: 12.03.2003 | #7
Hallo,

Ich denke es kommt auf die Erwartunghaltung an, mit der man an Web geht. Ich möchte in erster Linie Inhalte (um nicht zu sagen Content ;-) ) und den möchlichst unproblematisch (d.h. auch auf der Plattform mit der ich am liebsten unetrwegs bin ohne Reboot) . Siehe dazu mein Beispiel
mit der Telekom. Die Form in der der Inhalt übermittelt wird, sollte diesen unterstützen und nicht dominieren oder gar ersetzen.

Es gibt sicher Bereiche in denen Flash seine Berechtigung hat (ebenso wie es für Jave solche Bereiche gibt), keine Frage, nämlich dann wenn der Inhalt, um den es geht genuin multimedia ist Startseiten, Seitennavigation, Werbung gehören für mich aber nciht dazu.

Das WWW und HTML sind ursprünglich angetreten offen zu sein, für jeden ,der eine Browser hat, bzw. bekommen (programmieren kann). JavScript und CSS sind mittlerweile Standard in den Browsern, so dass man sie einsetzen kann. Alles andere sperrt aber immer eine mehr oder weniger grosse Gruppe aus oder bremset sie (-> Performanceunterschiede von Java und offenbar Falsh auf verschiedenen Plattformen).

Auch bei einen Konservationen Sicherheitskonzept (installiere nichts, was ncht wirklich benötigt wird)
ist Flash nicht notwendig installiert (auch weil es seinerseits gelegentlich Sicherheitslücken aufweist).

Insofern gilt für Flash gnauso wie für alle anderen Zusatztechnologien plain-old-HTML: Sie haben ihren Bereich, sollten aber niemals eine das Erreichen eines Inhalt unmöglich machen. Leider
wird die auf vielen Seiten nicht beherzigt.

Bis dann

R"udiger

Meine Liebling(k)sseite

Von: cws | Datum: 12.03.2003 | #8
Meine Liebling(k)sseite kommt ganz ohne Schnickschnak, ohne Flash ohne ... aus.
Ich finde sofort, was ich suche, sie ist extrem übersichtlich und bietet Fülle information, aussedem funktioniert sie mit jedem System und Browsern aus der Vorzeit (OK, Mosaic könnte Probleme haben), ist schnell aufgebeut und überhaupt ein Muster für das, was ich unter Nutzerfreundlich verstehe:
http://www.heise.de/newsticker/
Oder habt Ihr etwas anderes erwartet?
Übrigens ist sie auch für den Designer leicht upzudaten und zu verändern.

Das ändert nicht an der Klasse von derbauer.de und vielen anderen. Nur das es da nicht um Inhalte geht, sondern um den Eyecatcher.
Deshalb hat Flash ja auch in einem ganz anderen Medium als dem Internet Freunde gefunden:
Jingle, Trailer Vorspänne im Fernsehen sind oft mit Flash hergestellt. Nicht nur aber in wesentlichen Teilen. Und wenn man mal unter dem Aspekt fernsieht findet man schnell Vertrautes.

Christian

PS. Ein echtes accessibility-Problem muss es nicht geben, dafür muss man halt vorher das Plugin abfragen und ggf. umleiten.

Selten so viel Müll gelesen

Von: Ned | Datum: 13.03.2003 | #9
Also die meisten labern hier nur gequirlte Scheisse zusammen. Ich mag Flash nicht - buhhuuu. Wenn's euch nicht gefällt dann geilt euch halt an Heises geiles Webdesign (würg) auf. Flash ist hauptsächlich für Grafikdesigner entwickelt worden.

manomann jungs…

Von: egon | Datum: 13.03.2003 | #10
da benutzt ihr total durchgestylte kisten, mit einem total durchgestylten betriebssystem, und erzählt mir dann von einem programm, dass es mir erst ermöglicht, relativ einfach gute benutzeroberflächen für's netz zu gestalten, dass dieses scheiße sei??

und um den ganzen die krone aufzusetzen, gebt ihr mit als empfehlung für gutes webdesign dann auch noch heise.de an!?!

ich kann ned nur zustimmen: selten soviel gequirlten mist gelesen!!!

Ooooch Sööören

Von: Terrania | Datum: 13.03.2003 | #11
Genau. Flash ist ein Vektorformat, und genau deshalb anderen Formaten überlegen. Der Marktanteil von Flashplayern in den bestehenden Browserkonfigurationen liegt etwa bei 80+%. Wer sich gerne mal unterhalten lässt, der hat den Player eh drauf. Wer nur "Information" haben will, der soll das auch schön machen - nur: heise.de ist nun wirklich KEIN Beispiel für gutes Webdesign. Wenn man die Threads auf die verschiedenen Artikel liest, fällt nur eines auf: Surfer denen langweilig ist, und die zu 80% Schwachsinn ablassen. Die guten alten apple vs. MS Flames beispielsweise. Aber auch andersrum. Neenee. Ich bleib dabei: Selten soviel unqualifiziertes Geschwätz zu einem Thema gelesen wie in diesem Thread. Ach ja: Wer braucht Dolby Digital? Wo doch fast alle keinen Sourround-Receiver haben? Stereo ist doch völlig ausreichend. Sourround war ja nur fürs Kino entwickelt worden. Ach ja:Einwurf, daß Leute ohne Flash, die Seiten nicht sehen können gilt nicht: Bei normalen Seiten werden sie auf Nonflash umgeleitet, nur die schlechten Seiten schreibens Dir vor ...

Lustig

Von: Mike | Datum: 13.03.2003 | #12
Dolby reinzubringen war ja wohl das geilste, haha! Nun denn, mein Dolby kommt in Stereo (content bleibt), wenn ich den Dekoder abhänge. Was passiert mit der Animation, wenn ich das Plugin rausnehme? .. "Content", äh ?

Ich habe in meinem ersten Kommentar geschrieben, dass ich Flash nett finde für die Unterhaltung, nicht aber in die Seite eingebettet oder als Intro.

Die vielen Animationen die ich schon gesehen haben habe mir gezeigt, dass Flash zum Klotzen anregt: Alles dreht sich, bewegt sich, jeder Dottel macht seinen Text unscharf beim drüber fahren, und es klickt und piept und "zzzoingt" überall... ich weiss nicht, da denke ich doch Flash ist eher gedacht, um Taliban und Bush Animationen zu verbreiten, oder ?

@Mike

Von: Terrania | Datum: 13.03.2003 | #13
LESEN Mike. Hier gehts nicht drum, was die schlechten Designer machen, sondern der Standard: In den guten Sites wird eine Abfrage gestarte, ob Du den Plugin hast, wenn nicht wirst du auf HTML umgeleitet. Das ist übrigens auch bei Flashbannern so. Das heißt durch die Programmierung wirst Du nicht mal MERKEN, daß da Flash content drauf war. Also, wo ist das Problem? Ach ja Dolby: Klar kannst Du das Zeug auf Mono oder Stereo abspielen. Aber es ist halt weniger. Genau so isses bei den Flashweichen. Ist hat dann statisch.
"Flash ist eher gedacht, um Taliban und Bush Animationen zu verbreiten, oder ?"
Da sag ich lieber nix dazu.

Ich versteh Euch nicht

Von: cws | Datum: 13.03.2003 | #14
Ich versteh Euch nicht, warum immer dieses entweder-oder? Das Heise Prinzip ist gut für schmuck- und schnörkellose Tatsachenpräsentation an Leute, die gradeaus zu den Fakten wollen. Es hilft da auch kein schimpfen und Jammern. "Design" ist da auch garnicht beabsichtigt.
Es hat aber sicher seinen Grund das Heise zu den bestbesuchten Seiten im dt. Netz gehört. Mehr noch, das Prinzip der Präsentation findet sich doch alle Nase lang wieder. Immer dort, wo es um die schnelle Vermittlung von Tatsachen geht.
Da ist es egal, ob man auf Spiegel-online oder zur Tagesschau oder drweb.de geht. Das Prinzip ist gleich sogar bei .mac
Das mercedes-benz.de, volkswagen.de oder bauhaus.de, stilwerk.de einen ganz anderen Designansatz haben ist doch logisch. Dabei kann man dann sicher auch die unbesstrittenen Stärken von Flash und anderen ausspielen.
Aber auf einer Seite wie validator.projektmedien.de wäre es einfach Unsinn.
Deshalb nocheinmal Flash ist hervorragend für Eyecatcher für eine optisch "exclusive" und visuell oder akustisch dominierte Präsentation. wo dies aber nicht gefragt ist ist es Unsinn.
Wie heisst es doch "Form follows Funktion".
Übrigens, Design heisst nicht in Schönheit sterben, sondern in erster Linie Unterstützung der Funktion, die angestrebt wird. Wenn es dann auch noch super aussieht ist es ein (seltener) Glückstreffer

Christian

Danke Christian *NT*

Von: Terrania | Datum: 13.03.2003 | #15
*NT*

So ein Stuss!!

Von: pharao909 | Datum: 17.03.2003 | #16
"Das Heise Prinzip ist gut für schmuck- und schnörkellose Tatsachenpräsentation an Leute, die gradeaus zu den Fakten wollen."

Uaahh, was fürn Spruch. sic!
Das heisst doch bitte nicht, weil leute schnell an Informationen wollen, dass deswegen das "Design" der Website so gähnend ausgelutscht und altbacken daherkommen muss wie eine AOK-Zeitschrift aus dem Jahre 1975...wie z.B. auf den Seiten von Heise oder Dr.Web.
Man kann ja "Design" auch dezent machen und es muss nicht immer gleich das fette Flash-intro sein was eine seite "designed".
Kleine feine Sachen die dem Auge wohltuen und nicht weh. Aber das widerspricht natürlich einer "Ich-bin-Programmierer-und-hab-C++und-Datenbanken-studiert"-Mentalität.

Insofern sollten diejenigen von euch die auf "schlichtes Design" stehen die anderen einfach Leben lassen und nicht so darüber herziehen.
Wie gesagt, wenn Ihr keine Flash-Sites mögt "zapped" halt weiter, so einfach ist das.

Jedes Tool fürs Web hat eine Berechtigung zumendest wenn sie dazu dienen das Web als Medium (an dem wir alle (?) verdienen und davon leben als Web-Designer) weiterzuentwickeln, Antösse zu geben und neue Möglichkeiten eröffnen.
Und somit hat Flash mit den überragenden Möglichkeiten die es eröffnet hat DEFINITV eine Daseinsberechtigung!
-
Leben und leben lassen Ihr Lieben, ein bissl mehr Toleranz könnte man schon erwarten, gerade in einem Forum wie den MacGuardians.

Von: Surfer Man | Datum: 23.11.2005 | #17
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