ARCHIV 1999-2006

ARCHIV :: # 1882

April, April?

Nicht die Bohne! Jedenfalls nicht bei M$...

Autor: roland - Datum: 01.04.2003

Gerade hat M$ höchstpersönlich nämlich mal wieder auf einen recht gefährlichen Bug in XP, NT und 2000 aufmerksam gemacht, der Denial of Service Attacks ermöglicht. Das ist dann immerhin schon das zehnte aufgedeckte Sicherheitsloch in diesem Jahr ;-) und alles andere als ein Aprilscherz! Noch, Freunde, noch haben wir's besser...

Kommentare

Jaja, ich weiß...

Von: Roland | Datum: 01.04.2003 | #1
...eigentlich linken wir ja nicht zu M$. Aber in diesem Fall machen wir einfach mal eine Ausnahme :-)

traurig aber wahr...

Von: Hörbie | Datum: 02.04.2003 | #2
ja, schon irgendwie traurig die Problematik die so koplexe Programme mit sich bringen.

Bei Apple sieht es allerdings seit der Einführung von OS X auch nicht viel besser aus, zwar (wohl auch mangels Software Umfang) noch lange nicht so extrem, aber über Sicherheits Bugs und Updates liest man für das Mac OS X bzw. enthaltene Programme inzwischen auch schon fast wöchentlich.

Hoffen wir mal das Apple MS hier nciht auf lange Sicht einholt...

stimmt......

Von: namepower | Datum: 02.04.2003 | #3
stimmt leider. die komplexitaet fordert ihren tribut. die anzahl der bugs wird sich nur noch steigern, egal ob es sich um die mac oder pc schiene handelt.

ja, so ist es...

Von: Markus | Datum: 02.04.2003 | #4
Je komplexer ein system, um so anfälliger ist es, klar.
Aber ich finde, dass sich das bei Apple doch sehr in Grenzen hält. Also Sobald ein Bug in den Services von OS X gefunden wird, veröffnelicht Apple ein Security Update. (Siehe Bug in Samba oder Apache) Grade da profitiert Apple von den Open Source Lösungen, bei denen oft schon Stunden nach dem Finden eines Bugs dieser auch schon wieder behoben ist.

Gruß Markus

Wer mit sicherheit angibt fordert heraus das gegenteil zu beweisen

Von: Cyrus | Datum: 02.04.2003 | #5
Deswegen, meine ich je häufiger ihr damit rumposaunt wieviel sicherer Mac Os X ist, desto eher wird es leute geben die euch das gegenteil beweisen wollen. Alleine um nicht das gefühl zu haben einen fehlkauf getätigt zu haben, was sie natürlich trotzdem haben.

OS X is getting more comlex

Von: Hörbie | Datum: 02.04.2003 | #6
Dem stimme ich zu, nur dürfen wir nie vergessen das Mac OS X ein noch recht jungfräuliches System mit doch relativ geringer Verbreitung ist, sodass die Komplexität und somit auch zwangsläufig die Fehler und Sicherheitslücken ganz automatisch mit der Zeit zunehmen dürfte.

Ich weiss von IBM Programmierern das sie alleine in den USA ein mehrere hundert Mann grosses team haben was nichts weiter macht als Betriebssystem Fehler auszubügeln (ich meine jetzt nicht nur MS Systeme) sowie Schnittstellen und Erweiterungen Programmieren damit die Kunden, wenn gewünscht, auch noch Lochkarten Leser verwenden können.
Wie jeder der Programmier weiss heisst jedes Fixing oder Änderung des Sourcecodes das wieder an anderen, völlig unerwarteten Stellen, Fehler und Probleme auftauchen die man nie erwartet hätte. Und dann schreibt man wieder ein Fix usw.

Man glaubt ja gar nciht was die User so alles mit der Hard- und Software anstellen.

Das Problem hat Apple natürlich nicht da sie sich schlichweg kaum um "alte" Sachen kümmern. Insofern natürlich auch eine gute Chance es besser zu machen...man muss ja nciht jeden alten Krempel mit sich rumschleppen, irgendwo muss man mal einen Strich ziehen.

That´s the Mac OS X Advantage....

Hörbie (heute mal positiv ;-)) )

ausnahme bestätigt die regel.....

Von: name power | Datum: 02.04.2003 | #7
glaube das das standard argument nicht unbedingt 1:1 auf os ebene übertragbar ist. die komplexität ist doch um ein paar faktoren höher auch in hinblick auf d. architektur und bereitgestellte funktionalität. IE sehe ich auch in diesem zusammenhang als teil des os. ohne zweifel arbeitet microsoft schlampig, aber es wird schon besser -> das neueste os xp ist schon um längen besser als die vorgänger, blue screens sind auch schon seltener geworden (hängt natürlich auch sehr von der hw ab).
microsoft hat noch einen langen weg zu gehen um endlich mal vertrauen in ihre produkte herzustellen. aber der riese bewegt sich, sichtbar.
weis aber auch aus eigener erfahrung das sehr viele software häuser eine schlampige entwicklung haben. sogar in kritischen bereichen wie investment banking und retail banking software ist es unglaublich wie viel schrott entwickelt wird.