ARCHIV 1999-2006

ARCHIV :: # 1959

Songs für ein paar tausend Dollar

Mehr braucht es nicht, um einen iPod zu füllen...

Autor: roland - Datum: 01.05.2003

Jedenfalls dann, wenn man sich das neue Topmodell gönnt und solange Songs zum Stückpreis von 99 Cent runterlädt, bis das Plättchen randvoll ist. Ja, das passt doch thematisch zum Feiertag! Der uns darüber hinaus eine schöne Gelegenheit bietet, mal wieder ein paar Mac-User Weblogs aufzustöbern. Zumal in diesen Tagen fast überall nur ein Thema dominiert: Apples iTunes Music Store... Den Anfang macht heute Tits & Wits mit einem eher skeptischen Standpunkt zur derzeitigen Hype. Während Erik J. Barzeski in seinem NSLog(); vor allem auf die Lücken im Angebot hinweist. Besonders interessant die Einsichten und Tricks, die What do i know unter der Headline "How to Link to Items in the iTunes Store ins Netz stellt. Da scheint ein insider am Werk zu sein ;-) Ach ja, und ein echtes Switcher-Weblog haben wir beim Stöbern natürlich auch noch gefunden: MacConvert. Eine Website, die geneigten Surfern die Wahl unter zwei verschiedenen Weblogs lässt, eines basierend auf Php-Nuke und eines auf Movabletype. Man beachte das Logo! Um abschließend der Wahrheit die Ehre zu geben: Die Mehrzahl dieser Links haben wir Stefan Freimarks auch ansonsten lesenswertem Weblog my two cents zu verdanken.

Kommentare

Blödsinn...

Von: Jörn | Datum: 01.05.2003 | #1
Warum tun manche Möchtegern-Kritikaster jetzt plötzlich so, als ob der iPod nur mit Musik aus dem Music-Shop gefüllt werden kann? Es soll Menschen geben, die bereits Musik in der einen oder anderen Form legal besitzen und diese auf den iPod packen.
Wenn es nur nach der obigen Argumentation geht, dann muß ich auch sagen, dass eine 120 GB-Festplatte zwar billig ist, aber das Füllen mit Daten und Programmen mindestens 10.000 Euronen kostet und daran der Festplatten-Hersteller schuld ist.

@Jörn

Von: Roland | Datum: 01.05.2003 | #2
Ach Jörn, komm, hättest Du die angegebenen Blogs (und andere) gelesen, wäre Dir aufgefallen, dass die überwiegende Mehrheit der User ziemlich begeistert ist von den neuen Möglichkeiten. Und rein rechnerisch ist die Headline korrekt, sorry ;-) Mal davon abgesehen, dass das Kaufen von CDs (und Du hast ja irgendwann mal was dafür bezahlt, oder?) auch was gekostet hat...

iTunes Missbrauch?

Von: undo | Datum: 01.05.2003 | #3
Wie funktioniert die sache mit dem Einkaufen eigentlich genau?
Wenn der Shop mal konfiguriert ist und die Kreditkartennummer im iTunes gespeichert, muss man dann vor jedem Kauf noch ein Passwort eingeben
oder kann dann jeder mit iTunes auf Einkaufstour gehen?

Ein paar neugierige Kids könnten schnell mal Daddys Kreditkarte ausreizen...

Meine Güte...

Von: Dirk | Datum: 01.05.2003 | #4
Warum nur habe ich das Gefühl, daß manche Leser, die sich nun auch wieder in diesen Kommentaren äußern, eigentlich aus Prinzip gegenschießen? Einfach mal nachdenken und dann erst sprechen oder sich an folgende Weisheit, die sich so mancher auch gleich als Startton auf seinen niegelnagelneuen iPod laden sollte...

Kinder und Kreditkarten

Von: undo | Datum: 01.05.2003 | #5
Das ist ein weiteres interessantes Thema. Die wichtigste Zielgruppe für Popmusik sind ja immer noch Teenager. Es mag ja in der "upper Middleclass" (=reiche Amis) durchaus verbreitet sein, seinem pubertierenden Nachwuchs das Taschengeld in Form von Kreditkarten auszuhändigen aber für den überwiegenden Teil der Teenies auf diesem Planeten bleibt dieser Store von vornherein verschlossen.
Die werden höchstens das nette Service nutzen um schnell und gratis probezuhören und dann erst wieder beim Kazaa "kaufen"
Selbst die Kids mit Kreditkarten werden sicher nicht lange überlegen müssen, ob sie ihr Taschengeld im iTunes-Store hochladen oder doch lieber die Musik bei Freunden und Sharingprogrammen kopieren.
Als Massnahme zur Bildung von "Unrechtsbewusstsein" halte ich den Store für ungeeignet.

hehe

Von: Thyrfing | Datum: 01.05.2003 | #6
guter Link...
:-)

Nach allem was man so lesen kann, ist der Store bisher gut aufgenommen worden.
Für Fans des Musikloadens toppt er ja auch alle anderen Services, wenn man die so nennen darf.

@undo

Von: Thyrfing | Datum: 01.05.2003 | #7
Hm, glaubst du wirklich, die Jungens und Mädels bei KaZaA sind Teenies???
Ich tippe mal eher da sitzen die Mamis und Pappis und schöpfen ihre neue Technik mal so richtig aus.
Dem "normalen" Jugendlichen fehlt eigentlich dieses subversive Element, dass viele erst in den 20ern erlernen.

Ich weiß nicht, ich

Von: Terrania | Datum: 01.05.2003 | #8
kann mich täuschen, aber ich glaube der Erfolg wird den Jungs recht geben. Es geht auch gar nicht erst mal um die kiddies mit ihrer Retortenmuuzikk. Da ist soviel geiles altes Zeug drauf, das man schon mal wollte, aber nie gekauft hat, weil der Rest der Platte nicht so dolle war, daß die 35-50 jährigen (die da sind zahlungskräftiger, meistens mit Plastik) erst mal die Hauptgruppe bilden werden. Und was den 7000$ IPOD angeht - wer kommt auf solche Milchmädchenrechnungen??? Was macht eine teure Stereoanlage aus? Die Komponenten? Schon, aber ohne Muzikk ziemlich obsolet. Und die kostet immer, denn ich glaube kaum, daß einer auf einer 10000Euro Krell-Anlage Musikkassetten von vor 20 jahren laufen läßt ...

Moentan verkaufen sie jedenfalls

Von: Terrania | Datum: 01.05.2003 | #9
doch respektabel:
http://www.theregister.co.uk/content/39/30511.html

Da stehen die ersten Zahlen ...

@thyrfing

Von: undo | Datum: 02.05.2003 | #10
Eigentlich hast du Recht. Teenies brauchen keinen KaZaA. In der Pubertät macht man sowieso alles seinen Freunden nach. Da reicht es aus wenn einer in der Clique eine Musik-/Film-/Spieldatei hat und das Kopieren läuft dann direkt untereinander.

Kreditkartennummer im Netz ?

Von: Heinz Hofer | Datum: 21.11.2004 | #11
Ich würde mich für den i Tunes Musicstore interessieren. Nur bin ich sehr skeptisch was die Bekanntgabe meiner Kredikartennummer im Internet anlangt, da man immer wieder hört dies zu vermeiden. Wie (sicher) ist apple? Oder behauptet dies zumindest? Kann man dies überhaupt empfehlen? Würde mich über Antworten freuen.
Mfg Heinz