ARCHIV 1999-2006

ARCHIV :: # 2032

Böse Buben schuld am kastrierten iTunes 4?

Wir heben mahnend den Zeigefinger

Autor: roland - Datum: 01.06.2003

Laut CNN Money hat sich Apple zum kastrierten iTunes 4 Update veranlasst gesehen, nachdem beim "Vorgängermodell" von der Möglichkeit des Song-Sharing nach erfolgreichem Download aus dem iTunes Music Store wohl ein wenig zu intensiv Gebrauch gemacht worden war. O-Ton einer Apple-Sprecherin: "We designed it to allow friends and family to easily stream (not copy) their music between computers at home or in a small group setting, and it does this well. But some people are taking advantage of it to stream music over the Internet to people they do not even know. This was never the intent." Das erklärt natürlich auch ausreichend die Penetranz, mit der OS-X das Update immer wieder anmahnt. Unsere freundliche Empfehlung an die US-Downloader deshalb: Übertreibt es nicht, Freunde, sonst muss Apple - und damit wir alle - die Zeche zahlen. Es wäre, mit Verlaub, eine Schande, wenn Steves multimusikalischer Geniestreich an der Gedankenlosigkeit von ein paar Gewohnheits-Streamern scheitern würde. Ach ja: Mittlerweile sind mehr als 3 Mio. Songs runtergeladen worden...

Kommentare

Zustimmung

Von: Marcus | Datum: 01.06.2003 | #1
Ich kann dir nur beipflichten: Wer als Argument für die Tauschbörsen anführt, dass CDs und DVDs zu teuer sind, sollte sich einmal über die Folgen seiner Kopiererei im Klaren werden.

Bla bla bla...

Von: apoc7 | Datum: 01.06.2003 | #2
Das CDs/DVDs bei steigenden Verkaufszahlen billiger werden ist ein Märchen.
Die Musik-CD verkaufte sich in den vergangenen Jahren (1985-1995) immer mehr, allerdings stieg der Verkaufspreis dennoch. Die Produktionskosten sanken sogar in dieser Zeitspanne enorm.

Chat

Von: iAlex | Datum: 01.06.2003 | #3
Und deshalb gibt es heute Abend zu diesem Thema ein iChat . . . mehr dazu heute Abend auf www.macguardians.de

Quark

Von: Herma Frodit | Datum: 01.06.2003 | #4
Lieber Roland,
1) 3 Mio Songs sind ein Witz, die Gesamterträge dafür minimal.
2) Wenn Apple auf den guten Willen der Tunes-User vertraut hat, dann sind sie naiv.
3) Apples "Geniestreich" wird bald von größeren Anbietern hinweggefegt werden.
4) Da alle bestellten Titel zusammen mit persönlichen Bestelldaten mit Sicherheit in den TIA-Systemen der amerikanischen Geheimdienste landen werden, sind solche (amerikanischen) Angebote prinzipiell abzulehnen.
5) Apple soll einfach schnelle Rechner zu bezahlbaren Preisen bauen. Ablenkungsmanöver wie Musikstores stören nur.

Das alles fällt mir spontan dazu ein :-)

Geldgierig...

Von: cutter | Datum: 01.06.2003 | #5
es geht bei apple nicht um den schönen musicstore sondern durch den musicstore mehr rechner zu verkaufen, sprich mehr cash zu generieren...
der store ist nur zugemüse wie die software die sie anbieten auch...

nerds

Von: jabba | Datum: 01.06.2003 | #6
natürlich geht es um cash....

aber das "zugemüse" zum richtigen macbesteck ist tagein tagaus mein leibgericht.... und bevor apple eine solch tolle ( hoffentlich bald hier in europa) beilage wie den musicstore dicht machen muss, weil irgendwelche pfeiffen meinen sie müssten alles ausnutzen und apple ins essen spucken.....* oh nerds get out of here...*

3 millionen songs? Quelle? (n/t)

Von: alex | Datum: 01.06.2003 | #7
n/t

@alex

Von: Thyrfing | Datum: 01.06.2003 | #8
lies mal auf diversen anderen Seiten nach!

Thyr

zustimmung marcus

Von: markki | Datum: 07.06.2004 | #9
lieber herr wald, sehen sie das mal nicht so spießig!!!
ist doch voll lässig man!