ARCHIV 1999-2006

ARCHIV :: # 2119

Verzögert europäisches "Rechte-Kuddelmuddel" den MusicStore?

Verhandlungen zwischen Apple und den Music-Labels gestalten sich schwierig

Autor: flo - Datum: 25.06.2003

Erst letzte Woche hörte sich das ganz anders an: Da zeigte sich EMI Switzerland Managing Director Bart Cools optimistisch, dass Apples immens erfolgreicher iTunes Music Store ab Oktober in Europa an den Start gehen könne. Heute spricht die englische Tageszeitung "Independent" unter Berufung auf die Aussage einer "Quelle aus der Musikindustrie" von einer Verzögerung bis ins nächste Jahr: "I don't suspect Apple will have this in Europe until next year." Paul Cagni, stellvertretender Chef bei Apple Europe, hingegen formulierte es ein wenig optimistischer und meinte nur, "es (der Store) würde auf alle Fälle nicht schon bis September fertig, wie manche behaupten". Cagni betonte noch einmal die Schwierigkeiten der rechtlichen Situation, was den Vertrieb von Musikstücken im Internet betrifft. So sei es in Europa möglich, dass die Verträge von Künstlern von Land zu Land unterschiedlich sind, teilweise stünde über einen Internet-Vertrieb erst gar nichts darin. Angeblich seien die Majors immer noch dabei, dieses "Kuddelmuddel" zu sortieren. Von Einwänden der Musikindustrie ob des im Vergleich recht legèren DRM in Apples Songs sagt Cagni nichts. Ob jedoch nicht genau da der Hund begraben liegt, scheint hinsichtlich der Einigung mit OD2 (Online Digital Distribution), die unter anderem als Großhändler für den (Windows-only) Download-Service von Karstadt fungieren, fraglich. Hier sind die "Großen Fünf" allesamt im Boot - und dass man via OD2 mit stark limitierten WMA-Files (in der Regel kein Brennen, keine Weitergabe) abgespeist wird, ist natürlich nur Zufall...

Kommentare

...

Von: lx | Datum: 25.06.2003 | #1
war ja klar, dass die musikindustrie da probleme macht. die können ja vor geldgeilheit kaum noch klar denken. gemacht wird nur, was möglichst viel kohle aus den konsumenten rausquetscht, bei minimalen rechten.

Macht doch (fast) jeder

Von: Kapitalist | Datum: 25.06.2003 | #2
@lx

Geldgeil sind wir doch alle. Jeder verkauft sich an den meistbietenden. Warum soll es also ein Unternehmen anders machen? Was waren das für Kämpfe um die Mitbestimmung und andere Arbeitnehmerrechte. Und worum ging es dabei? Letztlich um die Kohle. Also nicht immer über Unternehmen meckern wenn man selbst nicht bereit ist zu verzichten.

Wer verzichtet auf ein bisschen Kohle, um die neue Scheibe von XY zu hören? So könnte man das ja auch mal sehen. Mensch sind die Konsumenten geldgierig. Wollen immer mehr und mehr Kohle für sich behalten.

Schon mal das ganze so gesehen?

@kapitalist

Von: lx | Datum: 25.06.2003 | #3
sorry, dass ich mich so deutlich ausgedrückt habe, aber irgendwo ist auch schluss. es muss auch grenzen geben.

ich kaufe eine cd und zahle dafür geld. soweit okay. aber warum muss ich nochmal zahlen (gema), wenn ich einen cd-brenner kaufe? mein brenner hat noch nie eine audio-cd gebrannt, sondern backups und kundendaten. dazu kommen noch gebühren für cd- und dvd-rohlinge.

okay, sagen vielleicht manche, das muss ja so sein, andere leute kopieren ja audio-cds. ist das so? wie viele audio-cds gibt es denn noch ohne kopierschutz? umgehen darf man den kopierschutz zukünftig auch nicht mehr, aber trotzdem für brenner und rohlinge zahlen.

dazu kommt, dass ich diese cds weder in meinem cdrom noch im autoradio abspielen kann, weil sie einfach nicht dem standard entsprechen.

wer im büro ein radio oder einen cd-player stehen hat darf dafür im grunde nochmal gema zahlen, weil es keinen rein privaten charakter hat (von gez garnicht zu reden, aber das hat ja hiermit nichts zu tun). genauso geht es dem bäcker oder dem frisör, der bei der arbeit etwas musik hören will. jetzt erzählt mir bitte nichts von "gema-gebühren unterstützen nachwuchsmusiker" oder so einen quatsch. ich kenne selbst ein paar musiker. da die gebühre nach der anzahl der verkauften platten aufgeteilt werden bleiben für die kleinen eh nur ein paar euro, um vielleicht mal einen kaffee trinken zu gehen.

wenn sich die musikindustrie dann über einbrüche bei den cd-verkäufen beschwert, die schuld mal schnell auf tauschbörsen und cd-kopierer schiebt anstatt sich mal über die eigene preisgestaltung gedanken zu machen, und jeden kunden kunden von vorneherein wie einen kriminellen behandelt platzt mir der kragen.

wer will schon 15-20 euro für ein album ausgeben, das er weder im auto noch auf dem computer abspielen kann, geschweige denn auf den mp3-player kopieren, für unterwegs?

der itunes store bietet da genau die richtige lösung. besonders billig sind die lieder mit 99ct zwar nicht, dafür bekomme ich auch nur die, die ich will. ich muss nicht eine ganze cd kaufen, auf der ich nur 3 lieder gut finde.

dann noch eine cd brennen für zuhause, eine fürs auto, und ich bin glücklich. das modell finde ich fair. wie viele leute bereit sind, dafür zu zahlen, zeigt der erfolg des musicstores.

dazu kommt, dass es so für kleine labels und newcomer-bands viel einfacher wird, ihre musik zu verkaufen.

--
alex

nein...

Von: lx | Datum: 25.06.2003 | #4
> Es st nicht so einfach. Ich denke auch,
> dass CDs eigentlich zu teuer sind. Aber
> es ist so. Die Preise werden bezahlt,
> warum sollte man sie dann nicht
> verlangen?

nein, sie werden eben nicht bezahlt. die verkäufe gehen seit jahren zurück, und die plattenindustrie heult und jammert. und fordert immer neue gesetze und technische einschränkungen der nutzer, um ja nicht mal über eine preissenkung nachdenken zu müssen.

der musikmarkt ist anders als jeder andere freie markt. das ist wie eine lizenz zum gelddrucken. normalerweise würde man vielleicht mal die preise senken wenn es die marksituation erfordert. die kunden gehen sonst einfach zur konkurrenz.

auf dem musikmarkt ist das nicht möglich. alle sind bisauf den cent gleich teuer (obwohl ich hier keinem preisabsprache unterstellen will ;-). der einzige weg ist der illegale, oder zumindest grenzwertige. nämlich sich mp3s aus dem netz zu holen oder cds von freunden zu kopieren. gut ist das nicht, aber viele tun es trotzdem.

statt ihre preise anzupassen oder den kauf von musik anders wieder interessant zu machen (siehe musicstore) schreien sie immer nur nach neuen gesetzen, mehr restriktionen und höheren gema-gebühren. findest du, lieber kapitalist, das denn sinnvoll?

Zurück zum Thema, meine Lieben! ;)

Von: flo (MacGuardians) | Datum: 25.06.2003 | #5
Mit Kopierschutz und Gebühren mögt ihr Recht haben und da kann man ewig drüber streiten. Hier allerdings geht es um den europäischen MusicStore und die Problematik der Vermarktung.

Die eigentliche Krux ist doch, dass die Verträge der Musikindustrie mit den Künstlern im Endeffekt doch aus dem letzten Jahrtausend stammt. Eine Unterscheidung in Vertrieb via Laden/Vertrieb via Internet ist in der heutigen Zeit aus meiner Sicht völliger Blödsinn. Vertrieb ist Vertrieb, Prozente sind Prozente. Und der europäische Pluralismus ist in Zeiten eines angeblich ach so zusammenwachsenden Europas ebenfalls fragwürdig.

Klar muss man sich über Themen wie "Wie fordere ich die Gebühren ein und wie schütze ich das Eigentum" auseinandersetzen, aber das Level, auf dem die Diskussion bei Ländern und Labels geführt wird, ist zu hoch. Da müsste man viel tiefer greifen. So wirkt es eher wie ein Herumdoktern an den Symptomen.

Und solange das so bleibt, werden uns Usern schöne Konzepte wie der MusicStore aus bürokratischen Gründen und steinzeitalterlicher Struktur (und Auffassung) vorenthalten.

*Darüber* könnt ich mich 25 Stunden am Tag aufregen :/

Mutmaßung

Von: flo (MacGuardians) | Datum: 25.06.2003 | #6
Ich weiß, ich habe es im Prinzip im Artikel selbst angedeutet, aber dass Profitgier oder ähnliches tatsächlich der Grund für die Verzögerung des MusicStores ist, ist ja nicht belegt.

*Wenn* dem so ist, dann sind deine Punkte zum Thema. Wenn nicht, dann nicht ;)

@flo

Von: lx | Datum: 25.06.2003 | #7
okay, ich will ja niemandem etwas unterstellen. genauso, wie ich den ölkonzernen keine preisabsprache und microsoft keinen monopolmissbrauch unterstelle ;-)

...

Von: ich | Datum: 25.06.2003 | #8
das braucht eben alles noch seine zeit. ich denke dass "plattenbosse" in europa selbst interesse haben, die rechtliche situation zu vereinfachen. nicht nur für den apple-music-store, sondern für andere stores, die noch kommen mögen.

so sehr das auch als positiv empfunden wird dass man sich im online-store einzelne nummern, die einem gefallen, von einem album runterladen kann ist es doch eine völlig neue situation für labels, musiker. es stellt sich schon die frage, wie das in zukunft weitergeht? wird sich das konzept mit alle 2-3 jahre ein neues album inkl. singleauskopplungen noch lange halten?

will damit sagen, das für die plattenindustrie+musiker sich durch den apple-music-store und mögliche nachfolger auch eine menge fragen stellen, und eben auch etwas verloren geht, wo man glaub ich schon in eine gewisse unsicherheit kommen kann wie weit man solche stores -und ob überhaupt- unterstützen soll

Gutscheine

Von: Thomas | Datum: 25.06.2003 | #9
Ich habe gelesen (auf irgendwelchen Rumor Sites), dass Apple demnächst Einkaufsgutscheine für den iTunes Music Store verkaufen will. Die werden sicherlich auch irgendwie in Deutschland zu bekommen sein. Sobald das geht, bin ich mit dabei :-)
Von mir aus kann sich die MI noch lange streiten, mein Geld taucht dann halt bei Apple und MI in den USA in den Bilanzen auf.
Wer sich dem Kunden gegenüber so verhält, wie es die MI in Deutschland zur Zeit macht, der hat es verdient, dass die Kunden weglaufen.

MfG
Thomas

Die Rechteprobleme

Von: Cavallo | Datum: 25.06.2003 | #10
das ist in Europa sicher eine komplizierte Sache. Keine Ahnung, wie es in den anderen EU Ländern gehandhabt wird. Bei uns jedenfalls hat die GEMA ihre Hand drauf und bestimmt, wie die Kohle verteilt wird. Da wird es schon etwas kompliziert und ich vermute sogar, daß das "Komplizierte" an den Rechtevergaben in Europa in Wahrheit Deutschland ist. Da wird zutiefst unterschieden und jeder bekommt seinen Teil weg. Der Komponist der Musik, der Songschreiber, da wird schonmal differenziert. Hat einer beides geschaffen oder waren das 2 verschiedene Personen? Dann der Künstler, der Produzent und die Plattenfirma. Je Song gibts alleine für die 3 erstgenannten ganz nette Kombinationsmöglichkeiten. Und alles soll gerecht abgerechnet werden. Dann mach das mal via Online Store. Anscheinend ist das in den USA viel übersichtlicher und einfacher gestaltet und läßt sich deshalb dort auch einfacher realisieren. Vermutlich auch in vielen EU-Ländern. Und dann gibts ja auch noch diverse, eigene Visionen für die Onlinevermarktung. Diesen Visionären liegt der MusicStore bestimmt schwer im Magen, haben die doch schon davon geträumt, das NonplusUltra aller Lösungen selbst präsentieren zu können. Diejenigen in Verbindung mit der GEMA werdens wohl auch sein, denen sogar daran gelegen ist, daß die Einführung des MusicStore sich verzögert.

@Thyrfing

Von: Kapitalist | Datum: 25.06.2003 | #11
Nein, man muss sich nicht immer arrangieren. Aber man muss wissen, für was es sich lohnt. Und ich kämpfe nicht darum jemanden statt 20 Euro 12 Euro zu geben. Und ich setze mich mit niemanden auseinander, der nicht therapierbar ist.

Wenn mir die Praktiken der MI nicht passen, dann kaufe ich ganz einfach keine Musik. Und wenn jeder mal ein bisschen mehr Energie ins Denken und weniger ins "Diskutieren" und "Kämpfen" stecken würde, dann wären die CD Preise sicher schon bei 10 Euro.

Aha

Von: Thyrfing | Datum: 25.06.2003 | #12
Eben, sag ich doch.

*Und ich kämpfe nicht darum jemanden statt 20 Euro 12 Euro zu geben.*

Und ab wann lohnt es sich?

*Wenn mir die Praktiken der MI nicht passen, dann kaufe ich ganz einfach keine Musik.*

Machst du die dann lieber selber, oder hörst du dann keine Musik mehr?

*Und wenn jeder mal ein bisschen mehr Energie ins Denken und weniger ins "Diskutieren" und "Kämpfen" stecken würde, dann wären die CD Preise sicher schon bei 10 Euro.*

Wie stellst du dir das vor?

*Und ich setze mich mit niemanden auseinander, der nicht therapierbar ist.*

Hat das irgendetwas mit Gegenwehr zu tun, oder ist das Aufgabe?

Thyr

@kapitalist

Von: lx | Datum: 25.06.2003 | #13
> Und wenn jeder mal ein bisschen mehr
> Energie ins Denken und weniger ins
> "Diskutieren" und "Kämpfen" stecken
> würde, dann wären die CD Preise sicher
> schon bei 10 Euro.

durch denken werden also cds billiger? cool. und der kopierschutz ist dann auch weg? und man wird nicht mehr pauschal als krimineller abgestempelt?

du bist ja ein ganz schlauer.
--
alex

@lx

@lx

@lx

Von: Kapitalist | Datum: 25.06.2003 | #14
> du bist ja ein ganz schlauer.

Bisher ging es doch recht sachlich zu.

> durch denken werden also cds billiger?

Ja genau. Wenn man drüber nachdenkt, was die MI zu niedrigeren Preisen bewegen könnte. Und das einzige, das mir dazu einfällt ist ein sogenannter Käufer-Markt. Und dann überlege ich weiter, wie man dahin kommen könnte. Und da fällt mir ein, einfach erst kaufen, wenn der Preis so ist, wie ich ihn haben will.

Da aber die meisten zum Denken nicht ausreichend üppig mit entsprechender Biomasse ausgestattet sind, werden die Preise so hoch bleiben.

Und ja, ich bin ein Schlauer, weil ich nur Preise bezahle, die ich in Ordnung finde. Ansonsten verzichte ich. Wer nicht verzichten kann, ist genauso gierig, wie die MI. Und seit wann hackt eine Krähe der anderen ein AUge aus? ;-)

zurück zum thema ...

Von: mcmichael | Datum: 25.06.2003 | #15
Nicht böse sein, aber wenn Apple wieder mal ein Produkt erfindet und es *zuerst* auf einen Teil des Marktes bringt und *dann* mit dem Rest des Marktes Verträge abschliest, habe ich kein Mitleid mit Apple.

Dann beschweren, alle sind so gemein und diese vielen Trittbrettfahrer und so weiter und diese böse GEMA und MI - heiße Luft in dieser Phase!

Gibt es eigendlich dieses iPhoto Album Dings in Europa schon?

lg timike

die verkaufszahlen sinken, weil...

Von: iPress | Datum: 26.06.2003 | #16
...ganz einfach die geburtenschwachen jahrgänge kommen. am meisten umsatz wird wohl mit den 15-25 jährigen gemacht. von denen gibts leider nur noch halb so viele, wie noch vor 10-15 jahren :)

ja ja

btw ... wer wird meine rente zahlen - heul.

unterscheiden wir doch mal vertrieb von herstellung

Von: k_munic | Datum: 26.06.2003 | #17
jemand (komponist, liedtexter und musiker) macht musik.
die wollen also auch geld dafür. das bekommen sie zum einen von ihrem hersteller und in deutschland zusätzlich von der gema.

die musik wird produziert aka aufgenommen.
datt kostet, also will der hersteller auch geld verdienen.

das bekommt er durch den vertrieb.
JETZT, und erst jetzt kommt apple ins spiel!
ITM ist ein vertrieb, nüscht weiter, so wie amazon.
und amazon zahlt auch keine gema!!!!

die gesellschaft für aufführungsrechte erhält die kohle vom hersteller der cds, von den broadcastern (TV, radio, iNet) und anderen "aufführern" (DJs, telefonschleifenbetriebern etc). ITM ist KEIN aufführer, sondern ein vertrieb!!! (die 30sekünder können mit einer pauschale abgegolten werden, die is nich so lebensbedrohlich hoch)

also, dieses gema gejammer geht am thema vorbei:
apple meldet die verkaufte auflage an den hersteller (müssen die ja sowieso, da die ja ihren share bekommen).

daran bemisst sich dann die gema abgabe.

es geht also eigentlich nur um die frage:
wollen die plattenfirmen von ihrem share nochmal einen obulus an die gema und damit an die künstler abgeben?
natürlich JA, weil das müssten sie auch, wenn sie die mukke als cd oder meinetwegen als tape verkloppen!

so einfach ist schach..............

Es wäre ja zu einfach......

Von: Günther | Datum: 26.06.2003 | #18
Hallo liebe Leute,

da jammert die Musikindustrie seit Jahren - m.E. zu unrecht -, dass Ihnen durch die vielen Tauschbörsen im Internet Millionen EURO, DOLLAR und weiss ich was noch für Verluste entstehen.

Da kommt einer (Mr. Jobs) und zeigt wie man DRM und Internetmusikverkauf einfach und effektiv für alle Beteiligten gestalten kann und was passiert:

Die Musikindustrie kann nicht, will nicht, weiss nicht und überhaupt, da könnte ja jeder kommen.

Dabei wäre alles so einfach, wenn es nicht immer wieder diese verbohrten Manager mit ihren Betonköpfen gäbe.

So wird sicherlich in Europa weiter Musik aus dem Netz gesaugt, während Nordamerika - zu guten Preisen bei Apple einkauft.

Mit freundlichen Grüßen aus Berlin

Günther