ARCHIV 1999-2006

ARCHIV :: # 2141

Wie schickt man Word immer weiter in die Wüste?

Joyce würde sich freuen

Autor: dk - Datum: 01.07.2003

Und eine weitere vielversprechende Möglichkeit, Word in die Wüste zu schicken, ist heute als 1.0 rausgekommen. Ulysses von The Blue Technologies Group — ein Unternehmen aus Deutschland — richtet sich speziell an Kreative und Schriftsteller. Während der Vorstellungsphase bis zum 31. August kostet das Programm € 60,-, später dann € 100,-.

Kommentare

Beim ersten Mal

Von: Thyrfing | Datum: 01.07.2003 | #1
findet der Word gefolterte (so was I) sich erstmal nicht zurecht, aber nach einigen Versuchen (und ausnahmweise mal in der Hilfe wühlen), wird das Konzept hinter Ulysses doch klar.

Ich kann mir vorstellen, für Leute die Reportagen, Bücher oder einfach Notizen machen wollen, also alle die verschiedenste Informationen auf engstem Raum übersichtlich zusammenhalten wollen, ist dies genau das Richtige.

Ein wenig Feeling von LaTex, allerdings fehlen die Befehlszeilen, denn man hat nichts mit dem Layout zu tun, erst einmal.

Etwas gewöhnungsbedürftig ist für mich die Exportfunktion, mit der die Dokumentbausteine in eine RTF oder TXT Fassung gespeichert werden können. Aber alles ist lernbar.

Eine wirkliche Alternative zu Word? Nö, diesen Titel nimmt der Hersteller für sich nicht in Anspruch! Sie nennen es einen Texteditor, was Ulysses zweifelsohne auch ist, aber einer, der mit ein wenig Übung zu einem richtigen Textverarbeitungsmonstrum mutieren kann.

Ich denke, Leute die sich in Ulysses richtig einarbeiten und alle Tricks beherrschen, haben einen klasse Editor mit allen Schikanen der Textverwaltung.

Thyr, findet OSX Software mit jedem Tag geiler!

Aktivierung: einfach

Von: Max Seelemann | Datum: 01.07.2003 | #2
Diese Registrierung kann mit einer formlosen Mail einfach zurückgesetzt werden, zum anderen wird nach einen System-Crash überhaupt nichts passieren, da das Programm auf den rechner und nicht auf das System registeriert wird. Auch ist diese Registrierung nur mit Namen und einer Nummer wesentlich einfacher als die mit einer ewig langen Zeichenfolge. Trotzdem danke für die Kritik(en), wir werden auf jeden Fall darüber nachdenken.

Word in die Wüste zu schicken

Von: Cubist | Datum: 01.07.2003 | #3
Hi Leute,

nicht gegen Ulysses und andere Programme wie Ragtime oder Papyrus, aber was ist eigentlich so geil an der Vorstellung, dass M$ Word für den Mac einstellt? Sorry, ich krieg's einfach nicht. Wenn Word für den Mac eingestellt wird ist das definitiv ein Grund für viele nicht zu switchen. Das schadet doch der ganzen Plattform.
Trotzdem viel Erfolg für Ulysses, ich finde es klasse wenn es möglichst viele unterschiedliche Software für OS X gibt. MS Office included. Muss ja niemand...


Gruß, Cubist

@ Max S.

Von: Sören Kuklau | Datum: 01.07.2003 | #4
"zum anderen wird nach einen System-Crash überhaupt nichts passieren, da das Programm auf den rechner und nicht auf das System registeriert wird."

Was heisst "auf den Rechner"? Auf dessen MAC-Adresse (die ist nicht von außen einsehbar, da ARP nicht geroutet wird; außerdem kann man sogar die fälschen)?

Ugly

Von: Christian | Datum: 01.07.2003 | #5
Selten ein schlimmeres UI für eine "Office-Ersatz" Applikation gesehen.

Einzig der Name gefällt.

Fußnoten?

Von: eribula | Datum: 01.07.2003 | #6
Vom Konzept und von der Machart her wirklich ein tolles Programm. Allerdings fehlen mir noch einige Dinge. Wie kann ich beispielsweise Fußnoten und Endnoten setzen? Eine Bibliographieverwaltung oder zumindest eine Schnittstelle zu darauf spezialisierten Programmen wie Endnote wäre toll und meiner Meinung nach auch notwendig.
Auch layoutmäßig sollte man mehr Einstellungsmöglichkeiten haben. Kann ich den Zeilenabstand irgendwo verändern?

Re: Aktivierungszwang

Von: macbeth | Datum: 01.07.2003 | #7
Danke für die Reaktion, Max. Ich verstehe dann aber noch weniger, wovon die Registrierung abhängig ist. Erlischt sie z.B., wenn man mehr Arbeitsspeicher einbaut (wie das angeblich bei QuarkXPress 6 ist)? Irgendwie gefällt mir die ganze Sache nicht, ich finde sie dubios und überflüssig (und sie wird von euch in der Hilfe schlecht dokumentiert). Wenn ihr mich fragt: Ihr schießt da mit Kanonen auf Spatzen. Ihr seid nicht Quark und nicht Microsoft - und diese Firmen werden gehasst für ihren Aktivierungszwang. Wenn man die Diskussionen um das Quark 6-Aktivierungsschema verfolgt, kann man vermuten, dass es genau wegen der Bedenken in dieser Frage einen schlechten Verkaufsstart haben wird. In gewisser Weise ist, wie ich schon geschrieben habe, sogar ein Dongle die geringere Plage im Vergleich zu dieser Internet- und Systemabhängigkeit. Und wie gesagt: Ulysses ist nicht QuarkXPress.
Auch wenn ihr den ganz normalen Weg mit Seriennummern geht, werdet ihr schon euer Einkommen haben. Die Leute, die sich für eure Software interessieren, sind keine Spielkiddies, die gern ihr Taschengeld sparen und sich die Seriennummer für den Space-Shooter aus dem Internet holen.

m.

Word, Fußnoten usw.

Von: macbeth | Datum: 02.07.2003 | #8
@ Cubist: Also ich fände es ziemlich verheerend, wenn es kein MS Word für den Mac mehr gäbe. Ich arbeite sehr gerne mit Word (lieber als mit OOo), und außerdem wissen wir alle, dass es Apple extrem schaden würde, wenn MS keine neue Version mehr herausbringen würde. So sind nun mal die Realitäten, da nützt auch fundamentalistisches Schwadronieren nichts. <-- @ Erzengel ;)

@ Eribula: Das Ulysses-Konzept ist ein bisschen anders: Um Layout-Fragen geht es in dem Programm gar nicht, die definiert man erst beim Export (aber auch nur sehr rudimentär). Das Ganze ist eine reine Schreibumgebung für kreative Autoren, kein Layout-Programm. Fußnoten usw. gehören gar nicht zu den Aufgaben dieser Software. Wissenschaftliche Analysen von Romanen schreibt man weiterhin in Word, die Romane selbst schreibt man in Ulysses - so ist das ungefähr gedacht. Es ist also eine Art Schreibmaschine, die zugleich noch Zettelkasten- und Brainstorming-Funktionen hat.
(Eine echte Schreibmaschine hat natürlich immer noch den Vorteil, dass man sie nicht übers Internet reaktivieren muss, wenn man sie aus der Küche ins Wohnzimmer trägt .... Sorry, konnte nicht widerstehen :)

m.

Wordwort

Von: Erzenegel | Datum: 02.07.2003 | #9
Nun ja - ich sehe einfach inzwischen keinen Grund mehr, Microword auf den Rechner zu werfen. Inzwischen, früher war das anders.

Es gibt Alternativen, mit denen man sicherer, schneller und/oder besser arbeiten kann. Ulysses ist vom Ansatz her das Programm, das ich mir immer gewünscht habe.

Das gleiche Problem wie mit Word war doch mit IE, der galt auch als "unverzichtbar". Ich würde gern sehen, wieviele Apple-Word-User ihre Software plötzlich für gänzlich verzichtbar hielten, wenn eine Art iText käme und MS tatsächlich daraufhin Word für Mac einstellte.

*mit fundamentalistischen Seifenblasen*
Marcel

Das Problem ist aber der Datenaustausch mit

Von: Cliff Allister McLane | Datum: 02.07.2003 | #10
ca. 99 % meiner Bekannten und Freunde. Es ist bestimmt ganz toll wenn ich von anderen Programmen schwärme. In der Realität ist es nun mal so, daß alle auf Word und andere M$-Kack-Programme schimpfen aber sie dennoch benutzen. Schick doch mal einem eine Datei im Papyrus oder Ragtime-Format. Wenn Du das öfters tust, dann bist du deine Freunde los. Das Word-Format ist nun mal in den letzten 7 Jahren der Standard geworden, das muß man begreifen, auch wenns wehtut. OOo ist für mich keine Alternative, da ich noch mit OS9 arbeite. Apple Works ist nur für familieninterne Sachen zu gebrauchen. Wenn es mal irgendein Programm gibt, das "vernünftig" alle Wordd-Dokumente importieren und auch exportieren kann, dann ist es meins. Aber es darf keine 50 Euro kosten.

textaustausch

Von: Bernhard Nahrgang | Datum: 02.07.2003 | #11
wenn schon textaustausch der nicht per mail geht (formatierungen) dann per .rtf und nicht per .doc.

Wenn dir unbeding jemand nen bild schicken will das in einem Word-document steckt erkläste ihm einfach wie bescheuert das ist und sagst ihm er solle dir das bild als bild schicken, oder es lassen.

cool

Von: pal05 | Datum: 02.07.2003 | #12
Ich finde das Programm recht praktisch jedoch währe es mit HTML bzw. generell Script Unterstützung (für mich) noch sinnvoller bzw. eine Konkurenz zu BBEdit. Wenn ich wüßte wo die Projects gespeichert währen...

Standard kann auch blöd sein

Von: CurtCrass | Datum: 02.07.2003 | #13
Fakt ist: >90% aller Texte werden eben in Word geschrieben, so verf*ckt dieses Programm auch ist. Und nur den wenigsten ist klar, wie verf*ckt es ist, eben weil sie es nicht anders und nichts anderes kennen.

Für den Standard-KlickiBunti sieht es ja auch so aus, als ob Word ein mächtiges Werkzeug wär: Bilder einbinden, Farbwerte korrigieren, Boxen mm-genau platzieren und und und. Dass all dieser Mist (von der Benutzerführung ganz zu schweigen) sich nur dazu eignet, die armen Seelen, die gestaltete Briefbögen in WordTemplates umstricken müssen (that's me), in den völligen Wahnsinn zu treiben, sehen sie halt nicht.

Ab&zu gibt's auch eine sinnvolle Funktion (Änderungen Nachverfolgen z.B.), dann bin ich halt genötigt, Word zu benutzen - reine Dokumentenkompatibilität reicht nicht.

Vielleicht etwas Aufklärung

Von: fehnman | Datum: 02.07.2003 | #14
Ich bin der Typ, der das App-Konzept entwickelt und dieses schreckliche Interface gemacht hat. ;)

Ich gehe das jetzt mal einzeln durch...

Aktivierung: Unsere Art der Lizenz läßt eigentlich kaum eine andere Aktivierung zu, als die übers Internet. Wir gewähren pro Kauf die Benutzung auf zwei Rechnern, und dort jeweils für alle angelegten Benutzer. D.h., daß jeder Käufer das App auf zwei Rechner installieren und dort benutzen kann.
Früher hat man so etwas z.B. über Aktivierungs-Disketten gelöst (Cubase fällt mir da ein), heute geht es eben übers Netz.
Uns ist klar, daß Internet-Registrierungen nicht gerade gerne gesehen werden, und evtl. schießen wir hier wirklich mit Kanonen auf Spatzen. Wir werden sehen, wie das allgemeine Feedback dazu ist und uns gegebenenfalls für eine andere Lösung entscheiden. Bisher haben wir jedenfalls diesbezüglich nur negative Rückmeldungen von Leuten, die das App sowieso nicht kaufen wollen, also go figure...

Preis: Durch unsere Lizenz liegt der Preis für einen einzigen Benutzer zwar bei 60/100 Euro, allerdings können sich auch zwei Leute zusammentun und eine Lizenz erwerben, schließlich läuft die Software ja auf zwei Rechnern.
Auf diesen beiden Rechnern kann JEDER Benutzer mit dem Programm arbeiten. Wir wissen, daß die User das bei anderen Programmen auch so machen, nur verletzen sie damit in der Regel die Lizenz.
Abgesehen davon bleibt es jedem selbst überlassen, ob er den Wert der Software erkennt oder nicht. Wem der Preis zu hoch ist, der verspürt offenbar keine körperlichen Schmerzen beim Einsatz anderer Textwerkzeuge -- ;) -- und würde vermutlich auch für 10 Euro nicht zugreifen. Es sei denn, und hier hätten wir dann ein Support-Problem, er würde Ulysses als erweiterten Notizblock oder sonstwas einsetzen wollen und dann ewig herumnölen, daß irgendwelche Features nicht implementiert seien.
Vorletzer Punkt zum Preis: Wir haben mit dem App eine Menge vor. Die momentane Version ist 1.0, sie existiert rund 30 Stunden. In den kommenden Wochen und Monaten werden wir Kundenwünsche integrieren sowie Funktionen einbauen, die es nicht in die 1.0 geschafft haben, aber das Produkt erheblich aufwerten. Wir haben nicht vor, hier im großen Stil Updatepreise einzuführen, sondern werden einfach updaten. Das hat nichts mit Kundenfreundlichkeit zu tun, sondern ist wieder eine Resourcenfrage -- uns fehlt der logistische Unterbau für 500 unterschiedliche Bezahlungen, Registrierungen, etc.pp.
Ich weiß, daß das alles Zukunftsgeschwaller ist und evtl. als VaporTalk eingestuft wird, aber um ehrlich zu sein, ist mir das egal. :)
Wem das App heute das Geld nicht wert ist, der kann gerne später nochmal kommen und gucken, ob es ihm dann gefällt.
Letzter Punkt zum Preis: Die Tatsache, daß andere Hersteller ihre Produkte verschleudern (weil sie hoffen, dadurch mehr User zu bekommen), ist deren Problem, nicht unseres. Wir haben Kosten, wir bieten professionellen Support, stabile Software, und wir würden gerne auch in 5 Jahren noch Software für Mac OS X veröffentlichen. Reich werden wir hier nicht -- ich schätze mal, daß es gerade so für unsere Telefonrechnungen langt.

Word-Ersatz: Soll Ulysses nicht sein. Wir bieten ein Programm an, das an Leute gerichtet ist, denen Apps wie Word zu viel bieten. Unsere Features sind das Fehlen von Features und das Anbieten von Lösungen für Probleme, die andere Hersteller gar nicht als Problem sehen. Ich bekam gestern eine eMail, in der sinngemäß stand, daß es großartig sei, endlich eine Textverarbeitung zu haben, die nicht von Programmierern konzipiert wurde.
Und genau das ist der Punkt hier, daher nochmal: Wem die aktuellen Lösungen langen, der braucht Ulysses nicht.

Formate, etc.: Die vorliegende Version bietet rudimentären Support für Formate über Tags (wurde, glaube ich, schon erwähnt). Momentan werden diese Tags nicht im Editor in sichtbare Formate umgesetzt, sondern finden lediglich in einem unserer Exporter Verwendung.
Unsere "Ebenen" sind dagegen bereits im Editor sichtbar, wenn auch nur farblich und nur inkl. der vorangestellten Zeichen. Ich kann mir durchaus vorstellen, daß wir in einer späteren Version die Option anbieten werden, diese Zeichen/Tags zu verbergen und zudem die Textstellen nicht nur farblich sondern auch "unterstrichen", "kursiv", "größer" darzustellen.
Das Problem dabei ist eigentlich nur, daß dann ein fett dargestellter Text in der Ausgabe nicht unbedingt fett erscheint, sondern womöglich blau. Aber das ist dann wieder unser Problem und würde vermutlich zu weit führen...

Sonstiges: Unser Dateiformat basiert REIN auf Standards. Wir nutzen txt- und rtf/rtfd-Dateien innerhalb von Packages. In den Packages finden sich dann noch ein paar plists. Jeder, der will, kann diese plists auslesen und damit machen, was immer er für richtig hält. Hier ist alles mögliche denkbar, z.B. die Ablage auf einem Server und dem Auslesen durch eine App, die die txt-Dateien in ein CMM einfließen läßt. Mal als Beispiel. :)

Nunja... vermutlich habe ich die Hälfte vergessen.

Danke jedenfalls für die Aufmerksamkeit, auch für die, die Ulysses allgemein entgegengebracht wird. Daß das Programm polarisieren würde, war von Anfang an klar und gewollt. Anders würde sowas auch gar keinen Sinn machen.

Grüße
Marcus Fehn

DNA

Von: Erzenengel | Datum: 02.07.2003 | #15
Ich hab erst letztlich mein Buch mit einer wordverseuchten Lektorin wunderbar bearbeiten können: Änderungen/Nachverfolgen, Word - OOo hin und zurück. Unproblematisch. Bis auf die Lektorin, die mir alle schönen Sätze rausstreichen wollte, aber das ist eine andere Geschichte.

Um mal von der fundamentalistischen auf die emotionale Ebene zu switchen empfehle ich die köstlichen Sätze des Douglas Adams, der sein Leben lang gegen die Unsäglichkeiten von Word gekämpft und auf der Suche nach dem idealen "word-processor" war:

[Link]

Zu Ulysses: die 60 Euro Einführungspreis für ein professionelles Werkzeug empfinde ich nun wirklich nicht als grenzwertig. Die Registrierung sollte aber überdacht werden, Wortmenschlerinnen sind da oft ziemlich sensibel. Aber das ist eine andere Geschichte.

Viele Grüße
Marcel

Etwas zur Registrierung

Von: Thyrfing | Datum: 02.07.2003 | #16
Ganz oben und als Erster habe ich meine Meinung zu Ulysses schon kundgetan. Jetzt, einen Tag später, bin ich fast sicher, dass ich das Programm in meine Sammlung aufnehmen werde, das Konzept ist richtig gut.

Zur Registrierung: Alle Welt will Musik aus dem Musikstore kaufen, wir kaufen Software über das Internet, und so weiter und so fort....

Wo ist das Problem mit Ulysses? Wir leben im Internetzeitalter, zumindest muss niemand mehr anrufen, damit er registriert ist...;-)

Ich hätte da kein Problem mit, zumal ich M$ geschädigt bin, meine Schmerzgrenze ist da sehr hoch.

Wenn ich im Internet einkaufen will, sei es bei Amazon, Ebay oder iTMS, überall muss ich mich über das Internet registrieren. Komischerweise machen das auch die meisten.

Thyr

Schwachsinn

Von: litttlesecrets | Datum: 02.07.2003 | #17
Dieses Anti Microsoft Gerede geht mir mächtig auf den Keks. Mit Mac Office X ist ein absolutes "Superprogramm" geschaffen worden.

Auch dieses Programm hier ist nur armselig zu nennen, genauso wie Papyrus etc. Die Meßlatte ist und bleibt MS Office X jeder weiß es und keiner gibt es zu.

Hm

Von: Thyrfing | Datum: 02.07.2003 | #18
Also gibt es deiner Meinung nach keine Leute, die kein M$ Office brauchen?

Wofür ist Office die Messlatte?
Wie hoch ist die Latte?
Wo liegt der Weltrekord?

Das dieses Programm deinen Ansprüchen nicht genügt tut mir leid, aber armselig ist es noch lange nicht. Für Word verseuchte Gemüter (ich schrieb es oben schon) ist das Konzept nicht ganz einfach, aber mit etwas Intelligenz und ohne Jammern kommt man schon dahinter.

Wie die Entwickler schon sagen: Es ist kein Wordersatz.

Wer lesen kann ist im Vorteil!

Thyr

Kein Wordersatz, aber:

Von: Falko | Datum: 02.07.2003 | #19
@littlesecrets

Auch ohne die Anti-MS-Brille: Kein Programm stürzt öfter ab als Word. Immerhin systemübergreifend, das war schon vor 10 Jahren so, als ich auf einem 486er damit arbeitete.

Jetzt bin ich beeindruckt

Von: Falko | Datum: 03.07.2003 | #20
Nachdem ich mich nun hingesetzt, die komplette Hilfe durchgelesen und die verschiedenen Möglichkeiten durchprobiert habe, die Ulysses bietet - wow!

Man merkt dem Programm an, dass es den Bedürfnissen eines kreativen Autoren angepaßt wurde. Alleine die Möglichkeit, parallel an zwei Stellen eines Dokuments zu arbeiten, ist großartig.

Ulysses setzt die Idee des "Projekts", in das alle Dokumente eingebunden werden, sehr gut um. Hut ab - das Ding könnte eine große Zukunft vor sich haben.

Na los, schafft diese seltsame Registrierung ab! :)

Na ja

Von: litttlesecrets | Datum: 04.07.2003 | #21
Ihr müßt es doch wirklich zugeben, der Funktionsumfang den Office X hat, ist so gewaltig, daß wahrscheinlich selbst Poweruser nur 40-50% des Programms ausnutzen. Ich evtl nur 10%. Es hat viele Altlasten und ist sicherlich nicht gerade "zierlich" geraten. Ich sage ja gar nicht, das jenes andere Programm schlecht ist; aber ihr könnt das Teil doch wirklich nicht annährend vergleichen mit Office X. Ganz abgesehen davon ist es auch optisch ein absolut geiles Programm; es macht einfach Spaß mit diesem Dinosaurierprogramm zu arbeiten. Allerdings kostet es verdammt viel Geld, wenn man es nicht gerade (wie ich :-)) bei ebay ersteigert hat.

@littlesecrets

Von: Thyrfing | Datum: 04.07.2003 | #22
Hast du schon gemerkt das hier in keinem Posting Ulysses mit Word verglichen wurde, ausser im Artikel ;-)

Thyr, ICH HASSE WORD WEIL ICH DAZU VERDAMMT BIN 8-12 STUNDEN AM TAG DAMIT ZU ARBEITEN UND ES IST WIRKLICH GROTTENSCHLECHT!!!!!!!!!!!!!

ok!

Von: littlesecret | Datum: 06.07.2003 | #23
Ist ja ok! Komm wieder runter! Wieso wird dann so ein "Schei..." in den Leitartikel geschrieben?

Ich liebe Ulysses, ich finde es ja so geil;es ist einfach wunderbar; die Bedienung ist so eingängig das ich nur 3 Stunden Text lesen muss um das zu erreichen, was ich in Word schon in der Schule gelernt habe!

Oh man :-(