ARCHIV 1999-2006

ARCHIV :: # 2208

REALbasic für Linux kommt

Crossplattform for everyone!

Autor: kai - Datum: 22.07.2003

Ein netter Onkel informiert uns, dass das beliebte REALbasic Anfang 2004 in Version 5.5 auch für Linux kommt. Die beliebte einfach zu erlernende Entwicklungsumgebung kam ursprünglich vom Mac und ist seit geraumer Zeit auch für Windows erhältlich. Der Clou ist: Ein einmal geschriebenes Programm kann auf jeder Plattform für andere Plattformen kompiliert werden.

Dies sind tolle Neuigkeiten für die Linux-Plattform, denn REALbasic steht in direkter Konkurrenz zum leider sehr populären WischelBasic eines gewissen Softwarepanschers aus Redmond. Und immerhin sind ca. 80% aller Windows-only Programme (Marke: Spezialanwendung mit ein paar Tausend Nutzern oder Gerätespezifische Ansteuerungssoftware wie Telefonanlagen-Konfigurations-Programme etc) die viele Leute quasi zu Windows zwingen weil sie darauf angewiesen sind in WischelBasic geschrieben. Nachdem schon Delphi in Form von Kylix für Linux lange auf sich warten lies würde REALbasic meines Wissens nach die erste wirklich simple und gleichzeitig mächtige Entwicklungsumgebung in BASIC für Linux darstellen. Wussten sie übrigens, dass bei REALbasic ein Tool zum Konvertieren von WischelBasic-Projekten mit zum Lieferumfang gehört?

Kommentare

Nana, ...

Von: flo (MacGuardians) | Datum: 22.07.2003 | #1
wer hat da zweimal auf's Knöpfchen gedrückt? *bg*

Mensch kai, nervös heut, was? ;)

Nö. Nur einmal.

Von: Kai (MacGuardians) | Datum: 22.07.2003 | #2
Der Beitrag stand locker sechsmal online, ich musste alle löschen! Da ist was im RedSystem kaputt...

OK, aber schnell reagiert...

Von: flo (MacGuardians) | Datum: 22.07.2003 | #3
... auf dass sich der Sinn meines Postings unseren Lesern auf immer verschließen möge...

höhöhö.

;-)

Von: Kai (MacGuardians) | Datum: 22.07.2003 | #4
Paule ist schon informiert, hehe...

Hehe

Von: Thyrfing | Datum: 22.07.2003 | #5
Die Guardians füllen ihre Kommentarecke schon selber. Macht mal weiter, mal sehen wer von euch als Erster anfängt zu trollen :-)))

Zum Thema: Ich find's echt klasse, man kann Bill schon riechen....er wird nervös....warum in aller Welt wird dieses Linux immer mehr unterstützt.....:-))

Thyr

Cross-Platform is evil

Von: Sören Kuklau | Datum: 22.07.2003 | #6
Und zweitens hat es durchaus Gründe, dass bei perversiontracker so viele REALbasic-Programme stehen.

@ Klaus

Von: Sören Kuklau | Datum: 22.07.2003 | #7
Wenn ich Screenshots wie diesen: [Link] sehe, dann weiss ich, warum ich Cross-Platform-Development verteufele.

Wann hat die Welt bloß vergessen, wie man eine GUI designt? :-(

@Sören

Von: Klaus Major | Datum: 22.07.2003 | #8
Hi Sören,

verstehe ich nicht so ganz...

Ob das Tool 'ne tolle Gui hat ist doch nebensächlich. Es liegt am Designer/Programmierer, es gut aussehen zu lassen... Und die Programme laufen wirklich prima auf allen Platformen!!!

Die Macher von RR haben natürlich die Gui nur soweit erstellt, daß sie auf jeder Platform läuft OHNE Änderung. Nur die passende Engine gestartet und die "Stacks" werden geladen und platformspezifisch un-/schön dargestellt ;-)

Übrigens, RuntimeRevolution wird gerne als "HyperCard on steroids" bezeichnet :-D

Die Eleganz und Einfachheit von HC gepaart mit einer top aktuellen robusten Engine. DAS macht Spass!!!

Aber ich gerate ins Schwärmen... ;-)

Ciao ragazzi...


Gruss

Klaus

RealBasic für Linux, wohl nicht ganz

Von: Rüdiger Goetz | Datum: 22.07.2003 | #9
Hallo,

Ich fürchte es wird kein Rea;lBasic für Linxu geben, sondern "nur" eines für Linux-x86. Das heisst, alle dies Apps laufen nur auf Intel/AMD/Via-Hardware. Leute mit alpha, ppc,sparc etc Kisten bleiben aussen vor. Dabei ist der Aufwand das ganze auch für weitere Hardware-Plattformen herauszubringen recht gering. Letztlich muss man nur recompilieren
(BIG/LittleEndian hat mnan eh schon wegen MacOS erschlagen und wenn es troztdem nicht klappt sind es in 99.9% der Fälle übershenen Bugs)

Leider führt die kommerzielle Akzeptanz von Linux dazu das es alternative Linux-Hardware-Plattformen immer schwere haben.

BTW: Beu RR ist es auch nciht besser.

Bis dann

R"udiger

Warum?

Von: guybaust | Datum: 22.07.2003 | #10
Warum eigentlich immer Onkel Heise. Ich dachte das wären die Heise Greise.

guybaust

Warum soll es den Linuxern auch besser gehen als uns? :)

Von: Frank'n'further | Datum: 22.07.2003 | #11
Hi,

habe von V1 bis V4 mit RB programmiert und fand es immer ziemlich kleingeistig, dass mit RB programmierte Programme pauschal abgewertet wurden. Finde das aber inzwischen berechtigt. 90% ist einfach nur Schrott. Wie auch immer, das Programmieren mit RB macht auch keinen Spass wenn man die Hälfte der Zeit nur die Bugs in der Entwicklungsumgebung umschiffen muss. Oder ist das inzwischen besser? Bis zu "meiner Zeit" war es so, dass RS nur massig neue Features eingebaut hatte und die alten Bugs dort keinen interessierten. Der Linker erzeugte aus einem nackten Projekt eine 1,5 MB grosse App. Na danke, das wird die Linuxer sicher freuen. Was bringt die Worthülse "plattfromunabhängig" wenn dann die App auf jeder Plattform einfach nur sche*sse aussieht und sich unnatürlich anfühlt?

grrr

Von: Bert | Datum: 22.07.2003 | #12
ES IST NICHT ONKEL HEISE, SONDERN ONKEL HEINZ. Wer von euch spricht denn bitte seinen Onkel mit Nachnamen an? (Heise Greise ist aber auch nett.) Gruß, Bert

@ Klaus

Von: Sören Kuklau | Datum: 23.07.2003 | #13
" Ob das Tool 'ne tolle Gui hat ist doch nebensächlich. Es liegt am Designer/Programmierer, es gut aussehen zu lassen... Und die Programme laufen wirklich prima auf allen Platformen!!!"

Eine IDE sollte Vorbildfunktion haben.

Man _kann_ eine GUI nicht cross-platform gleich konstruieren und trotzdem zu den jeweiligen Plattform-Gepflogenheiten passen.

@ Rüdiger

Von: Sören Kuklau | Datum: 23.07.2003 | #14
"Leider führt die kommerzielle Akzeptanz von Linux dazu das es alternative Linux-Hardware-Plattformen immer schwere haben."

Bin positiv überrascht, dass das mal jemand erkennt. Sobald es um Treiber oder "professionelle" (kommerzielle, nicht offene) Software für Linux geht, heisst das leider viel zu oft: x86-only. Was für ein Verderben das mal werden könnte, scheint vielen nicht bewusst zu sein.

@Sören

Von: Rüdiger Goetz | Datum: 23.07.2003 | #15
Hallo,

Aber woran liegt es?

Ist den Firmen der Aufwand zu groß die entsprechenden Maschinen einzurichten. Oder scheuene sie das Risiko noch versteckte Bugs zu finden, die ihren Zeitplan durcheinanderwürfeln.

Wären diese Firmen vielleicht geholfen. Wenn man ihnen fertige Entwicklungsmaschinen via Netz anböte? Nur so eine Idee.

BTW: Bin Hauptsächlich mit ppc-Linux unterwegs und daher oft direkt betroffen. Und nicht immer gibt es zeitnah ein OpenSource-Ersatz (z.B. lang Zeit real-Player oder aktuell Flash).

Bis dann

R"udiger

Überschrift

Von: Name | Datum: 23.07.2003 | #16
> Was bringt die Worthülse
> "plattfromunabhängig" wenn dann die App
> auf jeder Plattform einfach nur sche*sse
> aussieht und sich unnatürlich anfühlt?

Das wäre dann doch echtes Linux-Feeling.

> Alternative Linux-Plattformen

Linux hat sich nur deswegen so weit verbreitet, weil es eine günstige Unix-artige Umgebung für billige x86er bietet. Linux auf Nicht-x86er Architekturen ist bislang fast ausschließlich von akademischem Interesse bzw. im Zustand von Machbarkeitsstudien. Wenn die normale IT-Welt von Linux spricht, meinen sie immer x86er Linux, alles andere ist mehr oder weniger irrelevant.