ARCHIV 1999-2006

ARCHIV :: # 2222

Einzelkämpfer- und Guerillamusiker drängen ins Web

Auch abseits des Weges tönen schöne Melodeien...

Autor: bh - Datum: 27.07.2003

Nach einem langen und harten RedKon-Tag hat uns heute Onkel Heinz mit einer netten Nachricht geweckt: Der Online-CD-Versender "CDBaby.com" bietet Musikern und Mini-Labels den Zugang zu Apples iTunes Music Store, Rhapsody (das ist das Konkurrenzprodukt von Real) und Emusic.com. CDBaby kümmert sich um die Verträge mit den Online-Anbietern digitalisiert die Titel, der Künstler braucht also bloß seine Musik rüberzureichen, und dann auf die Schecks zu warten. Klingt ja eigentlich zu gut, um wahr zu sein. (CDBaby kann keine Garantie abgeben, daß ihre Nummer dann auch wirklich im iTunes Musik Store auftaucht - denn Apple behält sich vor, Nummern NICHT aufzunehmen.) 9% der Einnahmen will der Service dafür, 59 Cent pro Titel sollten dem Künstler bleiben. In den ersten zwei Tagen dieses Angebotes haben sich angeblich bereits 2500 Künstler entschlossen, diesen Vertriebsweg zu nutzen. Wir würden uns freuen, wenn unsere volltönenden Leser das mal testen könnten. Jörg - wo bist Du? Oder auch da milkman? Einige Redaktionsmitglieder können es kaum erwarten, bis "Steh auf Du Jugend der Fabriken" endlich im iTunes Music Store erhältlich ist. Die Befürchtungen, daß Apple nur labbrigen Mainstream mit seinen fünf großen Vertragspartnern in die Welt verbreitet, sind glücklicherweise unbegründet gewesen. Schönen Sonntag hier von der Redaktionskonferenz, ja von der Redaktionskonferenz, wo die Bäume noch aus Holz sind und die Schafe selten Brillen tragen...

Kommentare

Hihi

Von: Thyrfing | Datum: 27.07.2003 | #1
ich möchte dann gerne dieses hier im Store sehen: Die Glocken der Revolution - Arsch in Sarge

.......

Thyr

im Sarge

Von: Thyrfing | Datum: 27.07.2003 | #2
soll es sein

Thyr

Eine gute Idee...

Von: Jörg | Datum: 27.07.2003 | #3
...mit meiner bisherigen Combo (www.radiostar.de) waren wir auch schon bei diversen "Downloadanbietern" registriert. Der Erfolg war allerdings maessig. Es kann natuerlich an unserer Musik gelegen haben, aber zum Teil sicherlich auch an dem quasi nicht vorhandenen Bekanntheitsgrad jener Downloadbörsen. Mit der Integration von unbekannten Bands in ein bereits etabliertes (oder sicherlich bald etablierenedes) Downloadsystem wird jenen (noch) unbekannten Künstlern eine potente Möglichkeit zur Vermarktung Ihrer Musik in die Hand gegeben. Das finde ich gut! Wer braucht denn da noch die zickige Musikindustrie, die sich ja in letzter Zeit eh nur noch um schnelllebiege Dosenfabrikate ($$$) kümmert! ;-)

Ich bin gespannt wie sich der Musikmarkt der Zukunft entwickeln wird und eventuell werde ich ja auch bald ein "Submission Form" bei CDBaby.com für meine neue Band ausfüllen.

Grüsse,
Jörg

Indies sind gut,

Von: ks | Datum: 28.07.2003 | #4
aber was mich viel mehr intersessiert ist, wann der iTMS in good old Germany nutzbar ist ;)

Gruss
Kalle