ARCHIV 1999-2006

ARCHIV :: # 2232

M$ veröffentlicht iPhoto für Windows

Der Nachfolger des sensationell mächtigen XP Moviemakers.

Autor: kai - Datum: 30.07.2003

Halt nein, es heisst gar nicht iPhoto sondern "Digital Image Suite 9" und M$ hat es geschafft, die Funktionalität von iPhoto auf mindestens drei Programme aufzuteilen (organisieren, präsentieren, auf CD brennen). Zu haben ist das ganze zum sensationell günstigen Preis von nur $130. Das ist ironischerweise derselbe Preis wie für Panther, ein komplettes OS mit iChat, Safari, iTunes, iPhoto iMovie und vielem mehr. Aber Apple ist "überteuerter Designermist", klar...

Aber es gibt ja auch gute Neuigkeiten aus Redmond zu vermelden, z.B. dass die Tabletten-PCs wie Blei in den Regalen liegen. Wer wollte sowas nochmal von Apple sehen und war felsenfest davon überzeugt, dass Apple da schon wieder nen Zug verpasst? Hand hoch!

Kommentare

Naja lieber Kai....

Von: faustocoppino | Datum: 30.07.2003 | #1
...mal wieder.... Ohne die Funktionen des Progs zu kennen denke ich aber dass der Funktionsumfang angesichts des Preises um einiges umfangreicher ist als iPhoto. Stimmts oder hab ich recht? ;-)

Denke ich nicht.

Von: Kai (MacGuardians) | Datum: 30.07.2003 | #2
Sind ein paar Filter dabei, aber das war's wohl auch schon...
Dass das Ding Ebenen oder Maskierung kann, was das einzige wäre, was es _wirklich_ von iPhoto abheben würde wage ich dann doch zu bezweifeln!

Hand Hoch

Von: Tim | Datum: 30.07.2003 | #3
Hier! Ich halte das Konzept wirklich immer noch für gut und zukunftsträchtig. Würde einer von Apple kommen, ich würde sofort anfangen zu sparen.

Hand runter

Von: ks | Datum: 30.07.2003 | #4
Ich niemals... es sei denn mit Sprachsteuerung ;)

hand hoch!

Von: uwe | Datum: 30.07.2003 | #5
werter kai,

meine hand ist oben. aus dem ausnahmsweise mal nichtz ganz so effektivem ms-marketing auf den misserfolg der tablet-rechner zu schließen ist - pardon - etwas blöde.

das tablet-konzept ist gut, und es ist dem doofen schreibmaschinen-paradigma gängiger laptops jahre voraus (je nach anwendung natürlich). die leute sind einfach gewohnheitstiere und geistig nicht wendig genug, um ein solches konzept in so kurzer zeit anzunehmen. das braucht nach meiner schätzung ein paar jahre, und einen so langen atem hat ms allemal - wart's ab. insbesondere der pentium m, längere laufzeiten und günstigere preise dürften die dinger in nächster zeit deutlich attraktiver machen.

und ja, ich wünsche mir nichts sehnlicher, als einen solchen rechner von apple. am liebsten im (fast-)pda-format. ich besitze seit kurzem einen pocket pc, und das gerät ist absolut genial. von apple wäre das zweifellos noch genialer.

nixfürungut und gruß,
uwe

Version 9

Von: tomvos | Datum: 30.07.2003 | #6
Hallo, kann mir das mal einer erklären? Wo sind denn die Versionen 1 bis 8 geblieben? Oder habe ich dieses Softwarejuwel einfach nur seit 8 Reinkarnationen übersehen? Fragen über Fragen...

P.S. Nennt mich altmodisch, aber ich ziehe Papier und Bleistift als Werkzeug jedem Tablet UND iBook vor.
Weil die Laufzeit ohne Steckdose einfach genial ist, es auch bei grellstem Sonnenlicht im freien perfekt abzulesen ist, und mir das ganze noch nie abgestürzt ist (zumindest nicht tiefer als einen Meter).

@uwe

Von: Zaggo | Datum: 30.07.2003 | #7
"... und einen so langen atem hat ms allemal... "

Mag sein, aber wenn ich es recht verstanden habe, klagen ja die Hardwarehersteller (hp, Siemens etc) über die miesen Umsätze. Die haben zwar auch nicht gerade den kürzesten Atem, aber die Fähigkeit und Lust "durchzuhalten" dürfte wohl mit ms nicht zu vergleichen sein.

Ich könnte mir schon vorstellen, daß ein Tablett-PC gut und sinnvoll zu nutzen wäre, aber so fortgeschritten wie die Grundidee ist eben nach wie vor die Technik nicht! Daran scheiterte m.E. auch der Newton: der war seiner Zeit leider etwas zu weit voraus, da kam die Technik nicht hinterher.
Deshalb habe ich jetzt hier einen Newton 2100 rumliegen, der zwar historisch wertvoll aber ansonsten nicht mehr wirklich zu gebrauchen ist (zu groß, zu langsam und er kann einfach nicht meine Klaue lesen...).

Z.

wird adobe jetzt photoshop fuer m$ nicht mehr weiter entwickeln?

Von: comical ali | Datum: 30.07.2003 | #8
n/t

ps: waere doch nur logisch - oder? ;)

Es sei denn,

Von: ks | Datum: 30.07.2003 | #9
Adobe steht auf Photoshop Raubkopien ;)

Gruss
Kalle

P.S. PS8 Beta scheint mir um einiges als die 7er zu sein.

newton vs. tablet-pcs

Von: daniel (MacGuardians) | Datum: 30.07.2003 | #10
also, seit der redkon habe ja auch ich endlich einen newton 2100 :-) und der erkennt meine handschrift nach ein bisschen übung durchaus nicht übel.
mein mitbewohner, auch informatiker, war gestern hellauf begeistert von dem gerät und meinte, halb so dick und etwas kleiner (bei gleicher dispaygrösse) und das ding ginge weg wie warme semmeln.

das problem der tabletts ist doch (u.a.) auch die grösse und das gewicht - da kaufe ich doch lieber ein notebook, das hat einen ebenso grossen bildschirm und ist halb so teuer...

grüsse
daniel

Äh

Von: Sören Kuklau | Datum: 31.07.2003 | #11
" und ja, ich wünsche mir nichts sehnlicher, als einen solchen rechner von apple. am liebsten im (fast-)pda-format. ich besitze seit kurzem einen pocket pc, und das gerät ist absolut genial. von apple wäre das zweifellos noch genialer."

Und was hat ein Computer im PDA-Format mit einem Tablet-PC zu tun?

Das Tablet-PC-Konzept ist das Konzept eines Bildschirms, der auf der Rückseite einen kompletten PC enthält und hauptsächlich per Stift bedient wird. Das hat schon an sich einen Fehler: es ist einfach ein blödsinniges Format! Oder haltet ihr gerne einen 2000-Seiten-Katalog in euren Händen und schreibt da drauf?

Die eine Sache ist es, dass man etwas zum Schnell-Mal-Drauf-Schreiben hat. Ein PDA eben. Die andere Sache ist der Laptop. Mehr braucht's net.

Hängt von der Anwendung ab

Von: Thyl | Datum: 31.07.2003 | #12
ob ein Tablett-PC besser ist, zB wenn ein PDA zu klein ist und eine Laptop-Tastatur stört. Paar Bsp?:
-Moving Maps im Flugzeug (GA, VFR)
-dito auf Booten
-Visite in Krankenhäusern (Röntgenaufnahmen)
-Vermessungstätigkeiten
-Informationsterminals auf Messen/Ausstellungen
-unterwegs Fernsehen (Zusatztuner) oder Video
-mobile Anlagensteuerung mit WLAN (Walk around Steuerung)

Noch ein paar Anwendungen

Von: Tim | Datum: 31.07.2003 | #13
- EBooks
- Zeichnungen, Diagramme (OmniGraffle mit Stiftunterstützung...)
- Spiele

Und ja, man muß etwas weiter denken, über Microsofts Schnellschuß hinaus. Spracheingabe sicherlich. Was sind noch die Handycaps? Schwere, die Ablesbarkeit des Bildschirms, Batterielaufzeit, also alles, was Laptops auch an sich haben. Kurzfristig erleben wir (vor allem mit Apples mobilen Rechnern) hier kleine Verbesserungen, langfristig sind da interessante Entwicklungen, nämlich elektronisches Papier und Brennzellen als Batterieersatz. Gerade von ersterem erwarte ich viel, zum einen die Ersparnis von Strom, zum anderen die bessere Ablesbarkeit unter Lichteinfall.

Totgeburt

Von: vorname | Datum: 31.07.2003 | #14
Der Tabletten-PC war von Anfang an eine Totgeburt, übrigens genauso wie dieser BMW-C1-Roller.
An den Bedürfnissen und am Markt vorbei. Die drei Lageristen und UPSler nehmen doch lieber gleich einen PDA...
Wenn die Teile noch n Erfolg werden sollen, dann nur kräftig subventioniert zu XBox-Preisen.
Wie die Vorredner schon richtig bemerkt haben: Wer schleppt schon gerne ein 5-kg-Telefonbuch durch die Gegend mit ein 12" TFT, mit ner Akku-Laufzeit von ner halben Stunde und das für den Preis eines 17" AlBooks.
PC ohne Tastatur, das ist wie n Motorrad ohne Lenker.

P.S. Der C1 wird schon seit Herbst nicht mehr produziert.

Was apple sagt und macht sind zwei Dinge

Von: Cyrus Mobasheri | Datum: 31.07.2003 | #15
Apple war auch nicht der erste der einen Mp3 Player gebastelt hat, aber, als der Markt interesant wurde, haben sie einfach den Besten hergestellt den man für geld haben kann, und so werden sie es auch mit Tablet Pcs machen. Wenn es keine Todgeburt ist, werden sie zur richtigen zeit einfach den Besten den man für Geld haben kann, produzieren.
Nur weil Apple zu einem Bestimmten Zeitpunkt etwas ablehnt, heißt das nicht das es das von Apple nie geben wird.
Apple hat Bluetooth auch erst groß abgelehnt, als es aufkam, und dann als erster im OS implementiert. Wer war noch der Meinung Blue Tooth taugt nichts? Hand Hoch!

immer noch: hand oben!

Von: uwe | Datum: 31.07.2003 | #16
@ kai:
die zielgruppe(n) eines solchen bedienkonzepts würde ich im bereich der bild- und videobearbeitung, des VJing, bei der nutzung von grafischen programmierumgebungen und nicht zuletzt musikanwendungen sehen, wo das tastaturinterface längst nicht so praktisch wie ein direkter zugriff auf die dargestellten bildschirminhalte ist ("knöpfen drehen, audio-klötzchen schieben"). also praktisch bei sehr vielem am rechner, was nicht in der erbfolge der elektrischen schreibmaschine steht.

... dass ms im marketing irgendwas vergessen hat, habe ich nicht behauptet. lies meine beiträge bitte richtig: da stand was von "mal nicht ganz so effektiv". mir geht es hier auch nicht um das versagen von microsoft im allgemeinen oder speziellen, sondern lediglich um das tablet-konzept. aber wenn es dich beruhigt: auch ich hasse ms ;-)

@Äh:
du schriebst: "Und was hat ein Computer im PDA-Format mit einem Tablet-PC zu tun?"
muss man dir das wirklich sagen? wie wär's mit dem bedienkonzept?
in meinem posting schreibe ich, dass ich mir von apple einen tablet pc im "fast-pda"-format wünsche. das hast du wahrscheinlich beim antworten übersehen: damit meine ich einen möglichst kleinen und leichten, dabei aber möglichst vollwertigen tablet mac, der konzeptionell die brücke zwischen tablet pc und pda schlägt.

und dann schreibst du:
"Das Tablet-PC-Konzept ist das Konzept eines Bildschirms, der auf der Rückseite einen kompletten PC enthält und hauptsächlich per Stift bedient wird. Das hat schon an sich einen Fehler: es ist einfach ein blödsinniges Format!"
darauf kann ich nur antworten: für eine elektrische schreibmaschine schon. siehe oben. und vielleicht noch: wenn ein buch auf einen kopf prallt und es klingt hohl, liegt das dann am buch?

@ Cyrus Mobasheri:
"Wenn es keine Todgeburt ist, werden sie [Apple] zur richtigen zeit einfach den Besten den man für Geld haben kann, produzieren."
so sehe ich das auch. apple tut gut daran, einfach abzuwarten, bis ms den markt bereitet hat und sich dann zu entscheiden, ob sie sowas auch rausbringen wollen. und ich möchte wetten, dass sie derzeit alle fehler von ms und des tablet-konzepts genau registrieren...

@ vorname:
"Wie die Vorredner schon richtig bemerkt haben: Wer schleppt schon gerne ein 5-kg-Telefonbuch durch die Gegend mit ein 12" TFT, mit ner Akku-Laufzeit von ner halben Stunde und das für den Preis eines 17" AlBooks."
wie auch ich bereits richtig bemerkt hatte, werden der pentium m mit seinen längeren laufzeiten und den potenziell kleineren gehäusen (siehe entwicklung im subnotebook-bereich) sowie günstigere preise (die so oder so kommen) diese nachteile zumindest deutlich lindern (wenn nicht beseitigenn) und die tablet pcs so attraktiver machen. gemessen am bereits geschriebenen sind deine einwände also leider auch eine totgeburt...

und was hat eigentlich ein weisswurst-roller mit einem rechner zu tun?
;-)

Cyrus:

Von: Kai (MacGuardians) | Datum: 31.07.2003 | #17
"Apple hat Bluetooth auch erst groß abgelehnt,"

Echt? Wo und wann hat Apple das getan??

"als es aufkam, und dann als erster im OS implementiert. Wer war noch der Meinung Blue Tooth taugt nichts? Hand Hoch!"

Ich ganz sicher nicht! Kabelsalat nervt mich tierisch! Ich fand's nur reichlich albern, wie lange es gedauert hat bis überhaupt Geräte rausgekommen sind! ;-) Aber das war bei USB damals ja genauso...

Hand hoch

Von: Oliver :) | Datum: 31.07.2003 | #18
Also, einen Tablet Rechner von Apple, mit specs in Richtung:
- 8-10" Farbdisplay (Induktion wäre hier gegenüber Touchscreens zu bevorzugen)
- 512 MB Flash (keine teure, schwere, akkufressende HD)
- FireWire, USB, Cardbus
- AirPort
- Stiftzentrierte GUI
- Schlankes OS im ROM
- 0.5-0.6 Kilogramm maximal
zum Preis eines kleinen iBooks würde ich sofort kaufen.

Meine Newtons (2x 2100) leisten mir in der Uni seit Jahren unentbehrliche Dienste, aber aktuellere Technik zu haben, die sich in moderne Umgebungen leichter eingliedern läßt, wäre schon sehr attraktiv.
Ansonsten halte ich das Tablet Format (so im Bereich 8-10" Display) gerade für die Uni für perfekt. Leicht, flach, kein störendes Tippen, kein isolierendes Notebook im kleinen Seminar...

Das Problem bei MS TabletPCs ist, daß die Dinger letztendlich nur verdrehte Notebooks sind, dafür aber zu langsam, zu teuer, und als Tablets zu schwer, zu teuer, und mit lächerlichen Akkustandzeiten versehen. Ich bin froh, daß Apple nicht so einen Unsinn verbricht.

Wer mir übrigens seinen C1 schenken will - nur zu, nehme ich gerne!

Problem der Tabletten-PCs:

Von: Kai (MacGuardians) | Datum: 31.07.2003 | #19
Ja, ich stimme zu, dass man damit einiges machen könnte. Es gibt da nur ein Problem: Man muss dafür eigentlich ein völlig neues Bedienkonzept entwickeln!
Beispiel: Fitt's law, nach dem die Reihenfolge der bedienfreundlichsten Teile des Bildschirms so aussieht:
1) wo der Mauspfeil ist
2) Kanten des Screens
3) Ecken des Screens

..und das Apple und andere in ihren UI-Ansätzen verwenden funktioniert nicht mit Stiftbedienung, denn da müssen die Wege so klein wie möglich sein weil "einmal über den Screen" da keine Handgelenkbewegung sondern eine ganze Armbewegung ist welche auf Dauer ermüdend ist! Da müsste eher sowas wie das Maya Floating Menue her! An anderen Stellen ist das Ziehen aber dann wiederum empfehlenswerter als Menüs.
Die ganze Fensterbedienung ist dann auch irgendwie sinnlos.
Wie man bei sowas umdenken muss sieht man sehr schön am Newton: Copypaste funktioniert da durch markieren und ziehen in die untere Ecke, nicht durch Kontext-Menüs und natürlich auch nicht durch Tastendruck!
Nen wirklich neuen UI-Ansatz zu bauen für das kräftig andere Eingabegerät traut sich aber keiner, sieht man ja schon an den PDAs, die sich weiterhin auf die alte Weise bedienen!

Und Games.. Naja, ausser der 200. Inkarnation von Whak-a-mole und irgendwelchen Geschicklichkeitsspielen wie das mit dem Draht und dem Summer fällt mir jetzt nix ein! Strategiespiele vielleicht, aber alles was Äktschn heisst kann man wohl abschreiben!

Uwe: Soweit ich mich erinnern kann nutzen die Tabletten PCs nicht den Pentium-M sondern den ULV-Pentium. Wirkliche Performance muss man sich von dem aber nicht erwarten!

gui

Von: uwe | Datum: 31.07.2003 | #20
@ oliver:
ob touchscreen oder induktive nur-stift-bedienung besser sind ist wohl eine frage der displaygröße (stichwort: handauflage), und bestimmt hast du mit der induktiven variante bei einem 10"-diplay recht. nichtsdestotrotz wäre es sehr schön. manche guis direkt mit den fingern "rubbeln" zu können. das führt zu...

@ kai:
du hast natürlich recht mit dem gui-thema, wobei es hier ein echtes dilemma gibt, nämlich obiges: stift vs. finger. für den stift wäre ein kleines aber sehr hochauflösendes display ideal, für eine finger-kompatible bedienung offensichtlich ein möglichst großes display mit ebenso großen bedienelementen. und dummerweise ergeben _beide_ bedienvarianten sinn, wobei sich der stift wegen der größeren flexibilität wohl durchsetzen wird.
für meine anwendungen (musiksoftware) wäre beispielsweise eine finger-kompatible touch-variante mit "polyphonem" cursor reizvoll (also mehrere gleichzeitig abgefragte zeiger - bei einem mischpult kann man ja schließlich mehrere fader gleichzeitig rumschieben). auf sowas muss ich wohl noch etwas länger warten ;) und auch für mich wäre in anderen situationen wiederum eine monophone induktive stiftbedienung besser geeignet...

zum pentium m: der bietet sich ja als performanter ersatz für den ulv-pentium absolut an, findets du nicht? der ideale proz für tablets, denke ich.

ich sehe das so, dass die tablet pcs die abkehr von der tastatur einläuten, die bei rechnern im "multimedia"-zeitalter (ich hasse dieses scheisswort) auch fällig ist (natürlich nicht grundsätzlich bei _allen_ rechnern, logo, man braucht auch schreibmaschinen). bedienkonzept uind anwendungen müssen natürlich reifen, wie das halt so ist bei einem paradigmenwechsel.
ms hat erstmal versucht, die elektrische schreibmaschine durch einen beschreibbaren otto-katalog zu ersetzen... dass das noch nicht das ende der fahnenstange ist, dürfte ja wohl klar sein. aber dieser erste schritt ist nichtsdestotrotz sehr wichtig, und dafür bin im ms ausnahmsweise sogar mal dankbar.

Uwe:

Von: Kai (MacGuardians) | Datum: 31.07.2003 | #21
Ich denke, wenn Pentium-M, dann wird das Teil auch wesentlich klobiger, weil grössere Akkus. Schonmal den Stromverbrauch verglichen?
Pentium-M normal: 22-24.5W, Pentium-M Low Voltage: 12 Watt, Pentium ULV: 7 Watt

Da kann man sich leicht ausrechnen, dass der Akku dann auch mindestens doppelt so gross sein muss für dieselbe Laufzeit!

Und auf Mehrfingerabfrage musst du wohl noch lange warten, weil das alle Touchscreens und GUIs überhaupt nicht unterstützen! ;-) Ich weiss nichtmal, ob es Touchscreen-Techniken gibt, die das überhaupt erst möglich machen, alle die ich kenne sind nur drauf ausgelegt genau eine einzige x/y Position zu erfassen!

Ich heiss aber nicht "äh".

Von: Sören Kuklau | Datum: 31.07.2003 | #22
eBooks sind ganz sicherlich kein gutes Anwendungsbeispiel für Tablet-PCs. Ich glaube, was ihr meint, sind etwas größere Pocket-PCs, also meinetwegen 7" oder so. Tablet-PCs fangen (für mich) erst bei rund 14" an, also bei mittlerer Laptop-Größe.

@uwe

Von: vorname | Datum: 31.07.2003 | #23
"und was hat eigentlich ein weisswurst-roller mit einem rechner zu tun?"

Die Totgeburt!

Beide Konzepte sind absoluter Schwachfug. Einfach zu teuer und nicht praktikabel. Da helfen auch fette Namen (M$ bzw. BMW) nix! Der C1 ist schon passé, die Tabletten-PCs (so wie sie derzeit propagiert werden) sind im nächsten Frühjahr vom Markt. Wetten!?

Äh, Sören

Von: Tim | Datum: 31.07.2003 | #24
Gut, die Begriffsbestimmung hapert wohl noch etwas. Für mich ist ein PDA wohl immer noch etwas, wie mein (ungenutzter, weil dann doch zu kleiner) Palm V. Größere Modelle wie die Monstren, die Sony gerade auf dem Markt schmeißt, sind füf mich kaum noch PDAs.

Den Tablet-PC, äh, Tablet-Mac sehe ich da also zwischen den etwas größeren PDA-Modellen und den Bildschirmen von Subnotebooks, mit dem 12"-Bildschirm meines Powerbooks als absolute Übergröße. A5 als ungefähr angestrebtes Format. Schön schwach vorhandener Übergang zwischen Monitorfläche und Rand, kein optisches Laufwerk, ein paar Anschlüsse und schön Flach. Und zuhause wird ein Firewirekabel reingesteckt und es wird als Festplatte gemountet. Oooooder aber es kriegt ein Dock, in dem es aufrecht steht und als zweiter Monitor ansprechbar ist (Wobei eine Kabellösung den Vorteil hätte, daß man es als Mal und Skribbeltablet benutzen könnte, wie diese superelitären Wacom-Dinger).

Äh... ;)

Von: uwe | Datum: 31.07.2003 | #25
kai,
in der von dir verlinkten meldung heisst es:

" Den Banias-Prozessor gibt es in sechs verschiedenen Ausführungen. Bei der Standardversion hat man die Auswahl zwischen 1,3, 1,4, 1,5 und 1,6 GHz (mit thermischer Auslegung von 22 bis 24,5 W) und Preisen zwischen 292 und 720 US-Dollar (OEM-Preis bei Abnahme von mindestens 1000 Stück). Die Low-Voltage-Version (345 US-Dollar) läuft mit 1,1 GHz (TDP 12 W) und die Ultralow-Voltage-Version (324 US-Dollar)mit 900 MHz (TDP 7 W). Der mittlere Verbrauch soll unter 1 W (bei ULV unter 0,5 W) liegen. "

es ist wohlgemerkt vom banias die rede, und von 1 watt. oder irre ich mich da? ist das der von dir erwähnte ulv-pentium? das ist doch noch mal ein anderer, oder? bitte klär mich auf...

@ tim, der gute alte palm ist wohl nicht mehr so ganz das aktuelle pda-standardmaß, eher schon die neuen pocket pcs (oder die aufgebohrten sony-teile). mit solchen kistchen ist unter anderem audioverarbeitung in echtzeit möglich (siehe z.b. [Link] die unterschiede zu "normalen" rechnern werden (bezogen auf solche durchaus schon anspruchsvollen anwendungen) immer kleiner...

ich schlage als unterscheidungsmerkmal vor: ein wünschenswerter pda passt in die hemdtasche, ein wünschenswerter tablet mac zumindest noch in die manteltasche ;)

vornamen, die frage oben war ein scherz... aber danke, dass du es nochmal so schön erklärt hast. wie sehen denn deine prognosen für die kommende frühjahrs-saison aus?

gruß,
uwe

wieso bringt Wacom kein Tablet PC raus

Von: Cyrus Mobasheri | Datum: 31.07.2003 | #26
Wenn tablet PC nur heißt Bildschirm Bedienung dann hätte sich M$ an Wacom wenden müssen, aber so macht es Apple zu gegebener Zeit, denke ich.
Und ein G3 passt da immer rein, bei einem 15 Zoll Tablet. evtl. Sogar 18 Zoll.
Und das würde sogar wirklich sinn machen.
Photobearbeitung in der Flugzeughalle, während man au seien Flieger wartet.
Denn Bildbearbeitung ist momentan noch nicht unterwegs möglich.
Aber bevor Tablett PCs rauskommen, macht man bildbearbeitung auf Nokia Handys, glaube ich.
Meiner ansicht nach wäre einem E Book von Apple mehr erfolg beschieden als einem tablet PC.

Uwe:

Von: Kai (MacGuardians) | Datum: 31.07.2003 | #27
Soweit ich das kapiert hab ist das nicht wirklich der "mittlere Verbrauch" sondern der Strom, den das Ding im absoluten fast-schlaf verbraucht. Denn 1 Watt bei 1.6GHz ist völlig unmöglich!

Also besser die Zahlen von oben nehmen!

TDP...

Von: Sven | Datum: 31.07.2003 | #28
Die Angaben zur "Themal Design Power" sind zudem auch nicht die Angaben über den Stromverbrauch. Denn der liegt m.E. nochmal 10 bis 30% darüber. Aber genaue Zahlen scheint Intel über den wahren Stromverbrauch grundsätzlich nicht zu machen (wäre beim P4 auch peinlich, aber das ist ein anderes Thema :))

nochmal lesen

Von: uwe | Datum: 31.07.2003 | #29
wer redet von 1,6 ghz? hier ist der entscheidende satz nochmal:

"die Ultralow-Voltage-Version (324 US-Dollar)mit 900 MHz (TDP 7 W). Der mittlere Verbrauch soll unter 1 W (bei ULV unter 0,5 W) liegen."

nochmal im destillat:
900 mhz
tdp 7 w
mittlerer verbrauch unter 1 W (bei ulv: 0,5 w)

und nu?

Ich hab das anders verstanden:

Von: Kai (MacGuardians) | Datum: 31.07.2003 | #30
ULV ist ULV... Wenn in Klammern (0.5 Watt bei ULV) steht, dann wird die Zahl ausserhalb der Klammer sich wohl auf die nicht-ULV-Modelle beziehen, oder?