ARCHIV 1999-2006

ARCHIV :: # 2253

Die kleine 100 Euro-Bibliothek

Shakespeare für 2,20 €

Autor: dk - Datum: 06.08.2003

Kennt Ihr diese Tage, an denen Ihr um den Mac herumschleicht und keine Lust auf einen weiteren Tag vor dem Screen habt? Diese Momente, in denen das eMail-Abrufen fast körperliche Schmerzen hervorruft und das Ausschalten eine kathartische Euphorie auslöst? Wenn Ihr diese Gefühle kennt, dann druckt Euch diesen wunderbaren Artikel von Andreas Kilb für die Frankfurter Sonntagszeitung aus. Danach ist klar, was kommen muss: Gang zum Bücherregal und ab in den Sessel oder auf die Bank im Park. Mein persönlicher Tipp: Roger Willemsen »Deutschlandreise«. Ein sprachliches Feuerwerk! Viel Spaß beim Lesen.

Ich verfluche hiermit den Erfinder und alle Vertreiber des eBooks.

Kommentare

iiihBooks

Von: flo (MacGuardians) | Datum: 06.08.2003 | #1
Da bin ich mal gespannt, ob mir wer den Vorteil oder Sinn von eBooks erklären kann ;)

Aber zum FAZ-Artikel: Hab ich irgendwas überlesen oder nicht verstanden? Sind niedrige Preise irgendwie schlecht? Sollte man sich nicht freuen?

Flo:

Von: Tim | Datum: 06.08.2003 | #2
In Kürze: Durchsuchbarkeit (bzw. sonstige Informationsverarbeitung) und Platzbedarf. Allerdings hat es starke (aber behebbare!) Defizite bei der Haptik und bei der Ergonomie und den künstlichen Einschränkungen der Verleger. Leider. :-(

Tim:

Von: derdomi | Datum: 06.08.2003 | #3
wie willst du das Problem mit der Haptik denn bitte beheben... schein mir aussichtslos

Kommt auf den persönlichen Wert an

Von: Thyrfing | Datum: 06.08.2003 | #4
Jedes Buch (zumindest in meinem Bücherschrank) hat mit seiner Geschichte einen Einfluss auf meinen Umgang mit selbigen. Da liegen auch noch ein paar Reklam Heftchen mit "Bahnwärter Thiel" oder "Die Judenbuche", die werden sehr sorgfältig behandelt. Vor allem weil diese Heftchen schon mehr als mein halbes Leben mit mir verbracht haben....

Es doch immer das persönliche Gefühl, oder die Bindung die man zu einem Buch hat, dabei ist es egal aus welchem Material, gebunden oder geheftet.

Viele Bücher haben eine persönliche Bedeutung für mich, die kann ich mit eBooks nicht herstellen....
Nebenbei frage ich mich immer, wann ich endlich die eBooks auf meinem Rechner durch den Laser der Firma jagen kann, damit ich sie endlich lesen kann... ;-)

Thyr "Friedas Dichter"

derdomi

Von: Tim | Datum: 06.08.2003 | #5
Langfristig mit elektronischem Papier. Kurzfristig gesehen mit besseren Displays und besseren Oberflächenmaterialien.