ARCHIV 1999-2006

ARCHIV :: # 2300

OSX-natives OpenOffice mit Schwierigkeiten

Dan Williams spricht Tacheles

Autor: flo - Datum: 26.08.2003

Letzte Woche machte aufgrund dieser Roadmap die schlechte Nachricht die Runde, ein nativ unter OS X (ohne die Hilfe von X11) laufendes Open Office könne sich bis Anfang 2006 verzögern, da grundlegende Änderungen an den APIs von Nöten seien. Ohne diese neuen APIs sei aber auch die Arbeit an der Portierung wenig sinnvoll. Die englischen Kollegen von TheRegister bremsten allzu enttäuschte Mac-User allerdings gleich aus, denn das nächste große Release (2.0) stünde im zweiten Quartal 2005 bereit - rund 9 Monate bis zu einer nativen Aqua-Version seien da keineswegs eine Verzögerung, sondern eine realistische Zeitvorgabe.

Dan Williams, einer von nur zwei freiwilligen Halb-Tages-Entwicklern, bringt heute auf TheRegister noch etwas mehr Licht in die Angelegenheit. " First, the reason for the delay is that talks with the Sun engineers in Hamburg have been somewhat less than productive." Sun plane keine major releases bis 2.0, solange jedoch wollten die Entwickler mit ihren Aqua/Quartz-Bemühungen keinesfalls warten. "Our changes would benefit all platforms as well, including Linux and Win32, allowing the use of native widgets like buttons and other controls." Williams stellt für die notwendigen Änderungen eine mögliche 1.5-Zwischenversion in Aussicht. Unabhängig davon ginge die Arbeit an NeoOffice weiter. NeoOffice ist nicht für den Anwender gedacht, sondern für die Entwickler und ist eine Art Spielwiese, auf der die Portierung von OpenOffice auf OSX (Aqua/Quartz) geübt wird. Derzeit nutzt es einen Mischmasch aus Carbon und Cocoa.

Letzlich übt Williams noch harsche Kritik: "Anyone who's pissed about this could have been helping out. Over the past two years, there have been a total of TWO half-time developers on this port, and for both of us that half-time is completely volunteer outside of full-time jobs. That's simply not enough man-hours." Nur zwei Entwickler für eines der wichtigsten Projekte der Mac-Gemeinde ist wirklich traurig. Sun weist die Verantwortung von sich: Irwin Tenhumberg, Product Manager bei Sun, bestätigte, dass Sun für das Mac-Projekt keine eigenen Entwickler bereitstelle. "It's more in Apple interests than ours to provide more than backline support for OpenOffice." Da hat er allerdings recht.

Kommentare

Kann Apple

Von: Thyrfing | Datum: 26.08.2003 | #1
sich überhaupt hinter OpenOffice stellen? Angeblich ist ja das M$ Office so wichtig für den Mac, wenn es nicht mehr weiterentwickelt wird, sollen düstere Zeiten auf Apple zu kommen, oder ist das auch eine M$ Weisheit?

In der Industrie mag das eine Rolle spielen, was aber nicht an M$ oder Apple liegt, sondern an der Unflexibilität der Verantwortlichen, die Angst vor etwas Neuem.
Unsere Rige von Sysadmins würde lieber heute als morgen Linux auf die Rechner spielen und OO als Standardanwendung laufen lassen. Alle die mit Office (M$) arbeiten meckern über die Instabilität, nur wirklich was ändern will keiner.

Traurig das es soweit gekommen ist!

Thyr

Das ist die Crux an einer Quasi-Monopolstellung

Von: flo (MacGuardians) | Datum: 26.08.2003 | #2
All diese Schwierigkeiten, Thyr, bestehen nur, weil MS Office eine derartige Verbreitung hat. Natürlich sind da dann viele Anwender unsicher, wenn es um eine Umstellung geht. Ist da wirklich alles so wie gewohnt, klappt der Austausch usw. Dass sich jeder mit einem Umstieg schwer tut, weiß jeder, der von FreeHand nach Illu oder von GoLive nach Dreamweaver wechseln musste/wollte. Und weiterhin ungebrochen ja die Diskussion um InDesign/XPress. Da spielt schon eher die Office-Komponente der "Kompatibilität" rein: Von XPress kann man sich in vielen Fällen nicht einfach mal trennen, selbst wenn man in InDesign Vorteile sieht. Bei Software ist man eben nicht immer allein verantwortlich in der Anschaffung, sondern oft abhängig von Zulieferern oder Rezipienten und deren eingesetzter Software. Man könnte es auch zu einem Henne/Ei-Problem stilisieren oder: Wer sich zuerst bewegt, stirbt. Wer da draußen wagt schon den ersten Schritt, Office rauszuhauen und OO einzusetzen und seinen Kunden vor den Latz zu knallen: Nö du, MS Office nehmen wir nicht.
Wäre der Marktanteil von MS Office geringer oder OO eben gleich soooo deutlich besser (je deutlicher der Unterschied, desto größer die Chance, dass eine größere Anzahl von Usern gleichzeitig switcht und somit der Anteil sprunghaft ein akzeptables Maß erreicht), wäre das Thema sicher angenehmer.

Im Grunde ist es nicht verwunderlich...

Von: Bodo | Datum: 26.08.2003 | #3
...das Apple keinen Fulltime-Entwickler abstellt. Klar tut es der Plattform gut, wenn es eine breite Auswahl an "freier" und mächtiger Software gibt.

Aber Apple bastelt ja selber an einem "Office" und will damit Geld verdienen - Und darum geht es schließlich im Bussines!

Apple und sein Office

Von: RollingFlo | Datum: 26.08.2003 | #4
Meine Meinung dazu:
Apple werkelt _nicht_ an einem eigenen Office und AppleWorks ist quasi eingestellt. Man will auch gar nicht gegen MS Office opponieren, denn man meint es für den Erfolg von OS X zu brauchen.
Deßhalb auch kein Engagement für OO.

Ich war ja auch enttäuscht, dass die Aqua-Version von OO so lange dauern soll, aber andererseits kann man es ja auch gut so nutzen. Zudem gibt es auch gute Alternativen (RagTime u.a.) oder eben das zugegebenermaßen altbackene, aber immer noch leistungsfähige Appleworks.

Vielleicht irre ich mich ja, und Apple stellt bald iOffice vor (oder eben eine neue AW Version), aber mir fehlt der Glaube daran.

Also kanns im ernst, es gibt dinge an denen es mehr mangelt

Von: Cyrus Mobasheri | Datum: 26.08.2003 | #5
Über zu wenig Office Lösungen kann man wohl nicht klagen.
Texteditoren gibt es auch weit mehr als man Braucht.
Es gibt Bereiche wo ein Apple Engagement nötiger wäre. Ich bin sicher das es mehr leute gibt die einen Mac nicht kaufen weil sie meinen es gäbe nicht genug Spiele, als es leute gibt die meinen es gäbe nicht genug Textverarbeitung. Ich meine es gibt von beidem mehr als man braucht. Aber da stellt sich auch gleich wieder die Frage was braucht man überhaupt. Bestimmt keinen Rechner bei dem fast alles im Giga bereich ist um Office Anwendungen laufen zu lassen. Apple works kann das was 90% der Office User nutzen sehr gut. Texte schreiben. Und wer wirklich eine Datenbank braucht, wird sich bestimmt nicht nach Office Software umschauen. Aber wenn überhaupt, müsste Apple ein Produkt vorstellen das Accessdateien importieren und Exportieren kann. Und sich über eine Gui steuern lässt vorstellen. Viele einmann Betriebe haben nähmlich ihre Geschäftsdaten auf Access. Und so könnten sie selbst wenn sie wollten nicht auf einen Mac umsteigen, es sei denn man würde Virtual PC laufen lassen.
Open Office, ist doch nur für M$ Hasser wichtig, und Apple ist schon lang kein M$ Hasser mehr. Und als Privatanwender brauch ich eigentlich nur irgendeine Textverarbeitung, die .doc Datein geöffnet bekommt. Der umfang der Feature kann ruhig nur ein 3tel von dem von Word betragen. Wer nutzt schon mehr als 2% von word.
Deswegen sollten sie lieber auf etwas umfang verzichten, und statt dessen eine OS X native, moglichst in Cocoa Programmierte Lösung anbieten. Wer alles braucht kann vorerst weiterhin auf X11 ausweichen.

@Cyrus: Teilweise richtig...

Von: Ole | Datum: 26.08.2003 | #6
Ich stimme Dir in einigen angeführten Punkten zu. Für irgendwelche Spiele-Freaks sind natürlich Spiele wichtiger. Und das, was die meisten Textverarbeitungen leisten, reicht für DAUs sowieso aus. Zum Punkt Access-Datenbanken kann ich nichts sagen, da ich da keine Erfahrungswerte habe.

Widersprechen, oder einschränken, muß ich die Aussage "Open Office, ist doch nur für M$ Hasser wichtig".
Dem ist keineswegs so. Da gibt es einen viel größeren Kontext. Als Beispiel: Öffentliche Institutionen müssen (wenn sie nicht gerade der Kohl-Administration angehören ;-)) Dokumente über einen recht langen Zeitraum vorhalten. Dissertationen, wissenschaftliche Arbeiten liegen teilweise nur noch digitalisiert vor. In beiden Fällen stellt sich das Problem der Archivierung. Und wir reden hier über einen Zeitraum von 50-100 + x Jahren. Wie kann ich sicherstellen, daß ein Dokument auch noch in 100 Jahren gelesen werden kann? Szenario 1: .doc-Format: Undokumentiertes, proprietäres Dateiformat, das schon in diesem bisher recht kurzen Zeitraum Probleme in den unterschiedlichen Version bereitet. Zur Archivierung müßte also eigentlich zu jeder Datei noch das Erstellungsprogramm plus Betriebssytem abgespeichert werden. Also: Absolute Katastrophe. Szenario 2: OOo-Formate: Dokumentierte, offen gelegte Dateiformate, die auf XML basieren. Die Chance, daß in 100-200 Jahren diese Dateien (besser: die Information dieser Dateien) noch mit irgendeinem Programm lesbar sind, ist also recht groß, da ihr Format ja dokumentiert ist.

Dies ist einer von vielen Punkten, die Otto Normalverbraucher natürlich nicht unbedingt jucken.... ;-)

Arbeit für lau...

Von: Tim | Datum: 26.08.2003 | #7
Was Open Source Software, insbesondere bei größeren Projekten, betrifft, habe ich sowieso bis heute nicht verstanden warum hier jemand unendlich viel Zeit und damit auch Geld privat investieren soll, um nichts ausser einem Bisschen Dank - und viel Geschimpfe - zu erhalten.

Nicht wenige OS Entwickler werfen irgendwann gefrustet das Handtuch, wie man immer wieder nachlesen kann.

Von nichts kommt eben nichts, und das ist wohl insbesondere bei einem Mini - Hersteller wie Apple der Fall.

Und solche kompetenten Leute sind dann bei kommerziellen Herstellern wie MS und Co. sicherlich besser aufgehoben - sofern sie teamfähig sind.

Postet doch mal bei MacGuardians den Link zum Entwickler Forum der OO Software, vielleicht hat ja der eine oder andere MacGuardians Leser Lust mitzumachen, sind doch alle so aktiv und kompetent wie man immer wieder hier lesen kann....

Wenn es ein iOffice geben sollte...

Von: flo (MacGuardians) | Datum: 26.08.2003 | #8
...dann muss es auch ein Office Studio Pro geben. Eine Textverarbeitung für Privatanwender schön und gut - aber eine Office-Suite für Büros ist mindestens ebenso wichtig, meines Erachtens sogar bei weitem wichtiger. Was aber wären Merkmale einer solchen Profi-Suite? Zum einen die Kompatibilität zu MS-Office-Produkten (leider), das steht ganz oben. Dann ein sehr großer Funktionsumfang, jedoch nicht derart monolithisch aufgebaut wie MS Office, sondern besser modular, so dass eine Integration von Zusatzsoftware oder sonstigem möglich ist (etwa eine vernünftige Filemaker-Anbindung). Und last not least ein offenes Dateiformat, das konsequent auf XML basiert oder ähnlichen standardisierten Formaten.

Kann das Apple bauen? Ich denke nein. OpenOffice kann es vielleicht, aber bei aller Liebe zur OpenSource sehe ich hier schon ein ähnliches Problem wie bei Mozilla: die verfahren sich. Aber ich sehe die Notwendigkeit, dass Apple hier Ressourcen zur Verfügung stellt, um zu einer MS-Alternative zu kommen - denn MS in Richtung meiner oben genannten Prämissen zu rücken dürfte nicht möglich sein. Also muss man sich halt was anderes suchen. Meinetwegen OOo.

@Tim Bitte differenzierter!

Von: Jan | Datum: 26.08.2003 | #9
"Apple ist und bleibt eben etwas besonders im Aussenseiter Bereich, das haben auch schon andere kommerzielle hersteller mit der Einstellung Ihrer Software eingesehen (Cascade and Greene, Adobe ATM, Adobe Premiere etc.)"

Ich möchte dich bitten, diese sehr oberflächliche und pauschalisierende Aussage noch einmal zu überdenken.

1.) Casady & Greene

waren bereits seit vielen Jahren finanziell stark angeschlagen, selbst zu Zeiten als Apple noch Marktanteile von 10% + hatte.
Ihr Kernprodukt existiert jedoch heute noch: iTunes basiert zu großen Teilen auf Technologie aus dem Hause C & C.

2.) Adobe Type Manager

Der Sinn des Type Managers im klassischen Mac OS bestand darin, die saubere Darstellung von PostScript-Schriften zu ermöglichen und den Applikationen diese Funktionalität zur Verfügung zu stellen. Hinzu kam erst später die Schriften-Verwaltungsfunktion.

Mac OS X basiert vollständig auf Display PDF, welches wiederum ein deutlich optimierter Nachfolger von Display Post Script aus der NeXT-Zeit ist. ATM wird unter OS X schlichtweg nicht benötigt, da das System dessen Funktionen übernimmt.

Mit FontBook, der Schriftenverwaltung in Mac OS X Panther, wird ein Third-Party-Tool in diesem Bereich für die meisten Anwender unnötig werden.

Apple und Adobe sind nur einen Steinwurf von einander entfernt und arbeiten sehr eng zusammen. Ich wette, Adobe wusste bereits vor einem Jahr, dass Apple die Schriftenverwaltung ins System integrieren wird. Daher die Einstellung des ATM.

3.) Adobe Premiere

Dieser Punkt wurde vielfach diskutiert: Adobe MUSSTE Premiere für den Mac einstellen, weil es fast niemand mehr gekauft hat.

Dies hat vor allem zwei Gründe:

a) Final Cut Pro
Apples eigenes Videoschnitt-Programm ist das derzeit meist verkaufte professionelle Schnittpaket IM GESAMTEN MARKT. Es hat sich in den letzten zwei Jahren fast schon explosionsartig in der Szene verbreitet.
Warum? Ein Top-Produkt zu einem unschlagbaren Preis-/Leistungsverhältnis,
das auch für Broadcast-Anwendungen taugt.

b) Adobes miese Upgrade-Politik
Frag' einen der zahlreichen enttäuschten Premiere-Anwender, warum die App nicht nur auf dem Mac so viele User verloren hat: Die letzten Versionen von Premiere waren bugverseucht bis ins letzte Byte und nicht ansatzweise produktionstauglich.

@Cyrus

Von: Thyrfing | Datum: 26.08.2003 | #10
Hm, also diese Access Datenbanken sind doch kein Hinderungsgrund. Die kann man Exportieren, auch als Excel Datei, die kann man am Mac ja mit mehreren Programmen lesen. Es gibt da schon Mittel und Möglichkeiten, nur sind diese meist nicht bekannt, weil M$ damit schön hinter dem Berg hält. Selbst wenn Einmannbetriebe ihre Daten in Access speichern (das kann ich persönlich gar nicht glauben, zumindest kenne ich wirklich niemanden der das mit Access tun würde) ist die Umstellung auf den Mac doch keine Gebirgswanderung am Mount Everest.
Schlimm finde ich nur, das es so viele Leute gibt, die der Meinung sind, sie wären PRIVAT ohne Office völlig aufgeschmissen. Privat hat sich für mich nie die Frage nach einem Office von M$ gestellt, da tut's AW oder RagTime Privat und OO genauso gut.

Im privaten Bereich ist es doch wirklich keinerlei Problem ohne M$ auszukommen.

In der Industrie (ich rede jetzt nicht vom Heizungsbauer von nebenan (womit ich niemanden beleidigen möchte)), sondern von Betrieben die mit 250 und mehr Rechnerplätzen "gesegnet" sind, ist ein Gedanke immer wieder spürbar: Ohne Office geht bei uns gar nichts mehr. Dieser Gedanke wurde doch so richtig schön (man konnte sogar zuschauen) über Jahre hinweg in die Köpfe ALLER eingepflanzt. Mit Geld und Erpressung, sowie alle illegalen und halbtransparenten Wege die M$ immer schon gegangen ist, haben sie es bis heute geschafft das die Leute auch noch Gründe finde, damit sie sagen können:" Ohne Office geht es nicht, es gibt nichts anderes, usw, usf...."

Die Welt krankt an einem fatalen Irrglauben in Bezug auf die richtige Software, denn das Ziel von M$ ist doch wohl klar und deutlich zu erkennen, oder nicht?

Thyr

RE: Wenn es ein iOffice geben sollte...

Von: uli07 | Datum: 26.08.2003 | #11
mit -iOffice wird kommen - meinte ich ein Profiprogramm, wie auch immer es dann genannt wird.
Eine Textverarbeitung für Privatanwender , haben sie ja bereits.

Ob Apple es bauen kann - sie haben fürs OS, für Safari, für iTunes u.s.w. immer auf bereits vorhanden Programmen aufgebaut. Sie erweitert und verbessert - warum nicht auch für ein "Office Studio Pro".
Wenn sie ein überzeugendes neues Bedienungskonzept vorlegen, gibt es dafür auch sicher einen Markt.

Um noch mal auf Mozilla und Safari zu kommen.
Apple hat in Safari sehr viel Gecko-Code übernommen und um den Browser kompatibel zum realen Netz zu bekommen, meldet sich Safari als Gecko kompatibel bei den Servern an.

Das gleich können sie auch mit einem Office machen, also z.B. aufwendige Importfilter von OO übernehmen und ansonsten ein eigenes Konzept verfolgen.

"Dateiformat, das konsequent auf XML basiert oder ähnlichen standardisierten Formaten." - wäre sicher schön, aber für die meisten sicher nicht der Grund zu wechseln.

Zahl der Entwickler

Von: flo (MacGuardians) | Datum: 26.08.2003 | #12
Hmmm, mir liegen gegenteilige Zahlen vor, Tim. Meinen Angaben nach zufolge (siehe letzte Keynote bei der WWDC) hat sich die Zahl der Entwickler seit Einführung von OS X verdoppelt.

Hast du belegte Zahlen?

tim

Von: mattin | Datum: 26.08.2003 | #13
mal ne frage, tim, welche herstellen sollen das denn sein? ich kann mir grad nix drunter vorstellen. es ist eher im gegenteil, gerade durch OSX kommen grad viele neue firmen auf den geschmack, für den mac zu entwickeln.

apple verliert marktanteile, weil der markt grösser wird. deswegen verdienen die hersteller aber nicht weniger an der apple plattform. also kein nachteil.

und premiere gabs nicht nur auf dem mac, auf dem pc wars genauso schrottig.

flo: sogar verdreifacht, imho n/t

Von: mattin | Datum: 26.08.2003 | #14

Der Marktanteil von Apple bleibt konstant

Von: Tim | Datum: 26.08.2003 | #15
..niedrig - hatte hier noch gefehlt.

Also ich weiss nicht, die Praxis um mich herum zeigt leider etwas anderes. Dort ist der Mac stark auf dem Rückzug und die Firmenchefs sind meist nicht bereit auf Quark 6 und G5 umzusteigen. Die KOsten sind einfach zu hoch.

Sitze insofern inzwischen selber an einer HP - Compaq Workstation und bin entgegen meiner Erwartungen äußerst zufrieden !!

Apple ? Wozu, geht doch auf dem PC erst recht !!

Zahlenspiele

Von: ThomasK | Datum: 26.08.2003 | #16
> apple verliert marktanteile, weil der markt grösser wird...

Ich kann über die Zahlenspiele hier nur lachen.
Eben, Apple verliert Marktanteile weil der PC Markt größer und der Apple Markt eben kleiner wird. Ganz genau, richtig erkannt !

Und genau deswegen wird der Apple Markt unattraktiver, weil der PC Markt eben im Vergleich so viel mehr Potential bietet, ist doch klar !
Da ist inzwischen schon der Linux Marktanteil größer ! "Ja aber.." Argumentationen helfen hier auch nicht weiter, Fakt ist Apple ist der Verlierer. Da wird auch der G5 nicht viel anderes bewirken...

Leute bleibt endlich mal realistisch und kramt mal ein Bisschen Eure Grundschul Mathematik raus !

Ich habe mir übrigens auch einen G5 bestellt (seit 3 Monaten, wo gibts denn sonst so eine unverschämte Lieferzeit !!??) - zum "rumspielen" (sind wir mal ehrlich, ordentlich Spiele gibts für Mac auch nicht..).

Gearbeitet wird allerdings am PC !

thomasK

Von: mattin | Datum: 26.08.2003 | #17
"Und genau deswegen wird der Apple Markt unattraktiver, weil der PC Markt eben im Vergleich so viel mehr Potential bietet, ist doch klar !"

bitte nochmal lesen, besonders den beitrag von Jan, das steht u.a.:
"Heute gibt es z. B. softwarebasierte elektronische Registrierkassen, die auch zum "Gesamtmarkt" zählen."

jetzt verständlicher ausgedrückt?

und nochmal, der markt wird nicht unattraktiver, im gegenteil. die ganzen firmen, die vorher noch nicht auf der mac plattform zu finden waren, kommen, dank OSX, langsam aber sicher.

Keine Angst vor Microsoft

Von: uli07 | Datum: 26.08.2003 | #18
"Gerade aufgrund des Scheuklappen-MS-Denkens vieler User, lautet die erste Frage bei einem potentiellen Switch: Läuft das Office drauf?"
- und er wird so ewig ein potentieller bleiben


Das MS-Office auf dem Mac ist nur ein Grund, Apple überhaupt als Alternative anzuschauen. Es ist aber kein ein guter Kaufgrund - warum die Kopie, wenn man auch das Original haben kann und dann auch noch günstiger und genauso zu bedienen, wie im jeden anderen Büro.


Apple muss mit einem anderen, besseren Office überzeugen. Das kann gerade jetzt gelingen, wenn sie, aus dem OO Projekt in jahrelanger Arbeit entstandenen Code (z.B. Import- Exportfilter) übernehmen, es verbessern und ein gutes Konzept vorlegen.
Man muss sich zum Beispiel mal anschauen, was die Stadt München, für ihren Wechsel zu OO, in ihren Budget  bereits eingeplant haben. Einige Millionen Euro für Programmentwicklung, um den Workflowwechsel von MS auf OO zu ermöglichen.
z.B. werden sicher Tools geschrieben um MS-Office Macros in OO laufen bzw. konvertieren zu lassen.
- und München ist nur der Anfang

Sobald ein überzeugendes Apple Office fertig ist, ist MS-Office unwichtig geworden. Es ist dann schlicht egal, was Microsoft macht z.B. MS-Office für den Mac einzustellen.

Um noch mal die Parallele zu Mozilla zu ziehen. Safari wäre nicht möglich gewesen, wenn nicht Mozilla, auf verschiedensten Ebenen, den Weg frei gemacht hätte. z.B. Golive und Dreamweaver schreiben Gecko- kompatiblen Code - Safari verhält sich wie Gecko, also klappt es auch.
z.B spiegel.de hat bereits wieder 15% Netscape/Mozilla Nutzer 8 (und deutlich ansteigend)- ein Marktanteil der IE-Only Seiten in Zukunft verhindern wird.

Das gleich wird mit OO und einem Apple Office passieren - sie werden zusammen gegen Microsoft antreten.
OO wird benutzt weil es billiger ist -
Apple Office weil es besser ist (wird) und beide werden sie kompatibel (kompatibel genug) sein.

@Uli - Der Plan funktioniert dann, wenn alle mitmachen

Von: Jan | Datum: 26.08.2003 | #19
Ich stimme dir größtenteils zu, halte aber einen Alleingang der Open Source-Community mit Apple für wenig sinnvoll.

Ein offener, auf XML basierender Standard für Office-Anwendungen kann sich dann etablieren, wenn dieses Projekt von einer Art "Office Konsortium" der gesamten Branche unterstützt wird.

In diesem Konsortium könnten z. B. die stark für Linux engagierten Firmen wie HP oder IBM gemeinsam mit der OS-Community und Apple an einem allgemeinen Office-Standard arbeiten.

Dies hätte große Signalwirkung ggü. der Öffentlichkeit und würde MS gewaltig unter Druck setzen.

@ThomasK

Von: flo (MacGuardians) | Datum: 26.08.2003 | #20
ch habe mir übrigens auch einen G5 bestellt (seit 3 Monaten, wo gibts denn sonst so eine unverschämte Lieferzeit !!??)

26.8 minus drei Monate macht 26.5. Jetzt sag mir mal, wo du da einen G5 bestellt hast?

Abgesehen von dieser Erbsenzählerei: Der Linux-Anteil ist *mitnichten* höher als der Apple-Marktanteil. MacOS ist weiterhin die zweitstärkste Plattform. Lediglich die Prognosen sehen Linux in einigen Jahren als Nummer 2. Und auch noch hiervon abgesehen: What's your point? Es geht hier um eine Office-Alternative für den Mac, und wie diese aussehen müsste und woher sie kommen könnte. Da ist mir der Marktanteil erst mal schnuppe. Man kann auch im Mac-Markt noch genügend Kohle verdienen, so dass sich Entwicklungsaufwand lohnt. Ja, das Potential mag im PC-Segment riesiger sein, allerdings sind ja auch die, die sich um das Apple-Kuchenstück streiten, weniger zahlreich. Das ist durchaus ein Kriterium für die Entwicklung.

ThomasK

Von: mattin | Datum: 26.08.2003 | #21
welche probleme habt ihr denn mit OSX?

Die Karten sind neu gemischt, der Abstand wird größer

Von: Jan | Datum: 26.08.2003 | #22
Es gibt von der IDG und der Gartner Group bereits Studien über Mac OS X im Publishing-Umfeld. Diese kamen zu dem Schluss, das ein Unternehmen durch die Einführung von OS X Stabilität und Produktivität erhöhen und gleichzeitig die Supportkosten weiter senken kann.

Dies deckt sich mit meinen Erfahrungen (10-Mann-Agentur, auf Mac OS X seit Januar, Kosten für externen Support: 0 Euro, Anzahl von Unix-Experten im Betrieb: der Produktioner hat vor 10 Jahren ein halbes Semester Informatik studiert).

RE:@Uli - Der Plan funktioniert dann, wenn alle mitmachen

Von: uli07 | Datum: 26.08.2003 | #23
was heisst schon alle - wer ist den sonst noch relevant?
Das Dateiformat ist erstmal nicht die entscheidende Frage - .doc und Konsorten sind zur Zeit Standard und jede Alternative muss genau das beherrschen. Sonst sind sie keine Alternativen.

Ein neuer offener Standard ist Zukunftsmusik und auch nicht so wichtig - langfristig natürlich höchst sinnvoll.

ThomasK

Von: mattin | Datum: 26.08.2003 | #24
das bringt uns nicht weiter, "Ich glaube es war von 2,7% auf 2,3%." hat nur am rande mit der behauptung, dass die user anzahl mind. gleichbleibt, zu tun. aber das wurde hier ja auch schon mehrmals erklärt.

oha: Es heißt: fiel der Mail-Server......

Von: Thyrfing | Datum: 26.08.2003 | #25
N/T

Hier noch was zum Thema Mac Programm Zuverlässigkeit und OS X

Von: Dr. Norton X | Datum: 26.08.2003 | #26
Norton Disk Doktor zerschießt Mac-Platten unter OS X

Da haben wir den Salat, von wegen alles ganz toll und zuverlässig...

[Link]

ThomasK

Von: mattin | Datum: 26.08.2003 | #27
warum braucht man für quark und co (photoshop?) einen unix spezialisten?

ThomasK

Von: Thyrfing | Datum: 26.08.2003 | #28
Hm, tut mir leid, ich muss dich enttäuschen. Ich habe mir auch keinen Bastel-PC gekauft. Die Basteleien habe ich in meiner Jugend aufgegeben. Aber ich merke schon, es hat keinen wirklichen Zweck darüber zu diskutieren. Ausserdem ist dieser Autovergleich völlig lahm und hat rein gar nichts mit dieser Diskussion zu tun.

Ich könnte dir natürlich jetzt die ganze Liste an Problemen hier darlegen, aber die würdest du auch wieder als nicht relevant abtun, 1% Probleme ist im Übrigen sehr tief gestapelt....
Was du mir in deinem letzten Post sagen wolltest habe ich auch nicht so ganz verstanden. Meintest du, wenn Probleme da sind, dann hat der Admin seine Berechtigung, oder wie sollte ich das verstehen, der Sinn ist mir da etwas entgangen.. ???

Fakt ist, das dein letzter Satz genau jeglicher Grundlage entbehrt. Wenn Apple keine Rolle mehr spielen würde, warum entwickeln die dann noch neue Systeme???

Apple ist tot? Typisch......

Ausserdem ging es in diesem Thread um das OpenOffice, die Mac-M$ Frage wird schon an anderer Stelle ausgiebig behandelt.

Thyr

@NortonX

Von: Thyrfing | Datum: 26.08.2003 | #29
Du hast nix verstanden. Es liegt wohl eindeutig am Norton selber, weniger am OSX....

Thyr

Bedauerliche Diskussion

Von: Jan | Datum: 26.08.2003 | #30
Ja, es ist sehr schlimm, dass eine interessante Diskussion fast zwangsläufig zum Glaubenskrieg führen muss.

Zumindest scheint dies unvermeidbar zu sein. Leider sehe ich immer öfter den Grund darin, dass einige "PC-Experten" mit gefährlichem Halbwissen über OS X und sinnentleert gestammelten Parolen wie "Ist doch egal, Apple ist eh tot" auch eher ruhige Gemüter zum Erhitzen bringen.

Zurück zu Thema....;-)

Von: Thyrfing | Datum: 26.08.2003 | #31
Kann es sein, dass OO gerade dabei ist, sich mit Funktionen genauso zu überladen wie M$ Office, oder muss das alles ein Office Palet haben? Mir geht manchmal der Hut ob der Funktionsvielfalt hoch. Selbst im Berufsleben (nur darum dreht's sich letztendlich) brauche ich diese Fülle an Funktionen niemals.

Gibt es überhaupt jemanden der die ganzen Funktionen eines solchen Paketes (ob M$ oder OO) ausnutzt, oder kommt es hier wieder auf die Nutzungsart an?

Erleuchtung erwünscht... ;-)

Thyr

@Jan

Von: Ole | Datum: 26.08.2003 | #32
Die Vermutung über die Gründe habe ich auch. Ich poste sehr selten, lese aber schon seit "ewigen" Zeiten mit. Das Niveau wird momentan etwas 'runtergezogen. Ich hoffe nur, daß verschiedene Leute irgendwann die Lust verlieren und sich eine andere Spielwiese suchen...

Geschwindigkeit?

Von: Geschwindigkeit? | Datum: 26.08.2003 | #33
> So läuft z. B. die reine OS X-Version von
> Acrobat 6 deutlich schneller als Acrobat 5
> unter OS 9.

Nein, tut sie nicht. Acrobat 6 ist so unglaublich langsam unter Mac OS X, so langsam war bisher noch kein anderes Programm. Acrobat 5 war schon langsam, das stimmt - aber Acrobat 6 braucht für alles noch 2-3x so lange. Dagegen ist selbst InDesign flott.

Und wer meint, das aktuelle OpenOffice mit X11 sei auf dem Mac brauchbar (für Produktiveinsätze), der hat es noch nicht probiert.

Apple ist Scheisse...

Von: und OS X auch.. | Datum: 26.08.2003 | #34
...ich sehe überhaupt keinen Vorteil im Mac OS X und lese immer nur "alles wird besser.." und "aber in Zukunft...".

Und was ist mit heute, Apple kann ja seitMonaten nicht mal Rechner ausliefern und wenn, dann ziehen sie diese gleich wieder zurück.

DAS Leute ist Fakt und DAS ist traurig, kapierts doch endlich.

P.S.: Sorry für die provokante Überschrift

@Thyrfing: Jau! Zum Thema!

Von: Ole | Datum: 26.08.2003 | #35
Ich persönlich glaube auch, daß 90% der Benutzer die meisten Funktionen in den Office-Paketen gar nicht nutzen. Für die würde eigentlich ein Text-Editor reichen ;-) Ich hoffe, daß OOo sich auf die wesentlichen Dinge konzentriert. Vor allem: Schnellere Ladezeit, getrenntes Starten der unterschiedlichen Bestandteile.

Tij

Von: Domit | Datum: 26.08.2003 | #36
Postet doch mal bei MacGuardians den Link zum Entwickler Forum der OO Software, vielleicht hat ja der eine oder andere MacGuardians Leser Lust mitzumachen, sind doch alle so aktiv und kompetent wie man immer wieder hier lesen kann....



Aktiv ja

Tim

Von: Domit | Datum: 26.08.2003 | #37
aber sind wir kompetent??

Daran hakelt's doch @ole

Von: Thyrfing | Datum: 26.08.2003 | #38
Ich fand den Ansatz von StarOffice richtig super, aber ich glaube (hab's lange nicht mehr gesehen) die haben das Konzept der Programm-Module auch aufgegeben. OO ist irgendwie auch gefangen zwischen den ganzen Systemen, denn wie will man die Vorteile der einen Plattform auf die andere Übertragen? Da müsste man ja unterschiedliche Programmstrukturen berücksichtigen? Ich kann mir da leider kein gutes Bild von machen, da ich kein Programmiere bin, aber einfach stelle ich mir das nicht vor.

Im Moment liegt OO ja auch von der Optik nicht voll im Trend, zumindest was die Aqua verwöhnten OSXler angehen sollte.
Schon die Frage der GUI ist doch eine Zwickmühle, oder könnte das einfacher werden, wenn M$ LongHorn auch Quartz nutzt?

Thyr

@Geschwindigkeit: Produktiveinsatz

Von: Ole | Datum: 26.08.2003 | #39
Kommt natürlich immer darauf an, was man unter Produktiveinsatz versteht. Ich brauche ein Office-Paket eigentlich nur, um irgendwelche 08/15-Word und -Excel-Dateien von Kunden zu lesen oder ebensolche Dateien an diese zu schicken. Alles kein Thema. Keine Beschwerden.

Ich weiß, daß es für diesen Zweck auch andere Tools gibt (Kai hat da eigentlich immer was auf Lager. Wie hieß das eine? Dr. Strangelove?), da ich aber zu Hause mit Linux/OOo arbeite, ist das alles eigentlich ganz angenehm. :-)

Thyrfing

Von: Domit | Datum: 26.08.2003 | #40
"Schlimm finde ich nur, das es so viele Leute gibt, die der Meinung sind, sie wären PRIVAT ohne Office völlig aufgeschmissen."

Und meistens ist eine Raubkopie im Einsatz, die genau so viel geskostet hat wie das Open Office auf der Zeitschriften CD.
Und das ist der Punkt.

Ich habe mal im heise Forum gewagt in den Raum gestellt, dass nur 40% ein Original MS Office verwenden. Es wurde sich dann auf ca 20 % geeinigt. (PC!)

@Domit

Von: Ole | Datum: 26.08.2003 | #41
So sieht's aus.

Kleine Geschichte am Rande: Freundin ist beim Aufbau einer neuen Arbeitsgruppe am Institut beteiligt. Rechner schon da, aber kein Office-Paket. Ja, was machen wir denn da? Ich habe ihr damals eine StarOffice 5.2 CD in die Hand gedrückt. "Ja, die ist kostenlos. Nein, keine Raubkopie. Ja, die kannst Du einfach so benutzen und Word-Dateien spuckt das Programm auch aus."

Eine Woche später sagt sie: "Kann mir 'mal einer verraten, warum wir für die MS Office - Lizenzen Geld rausgeworfen haben?!?"

Ich glaube, das würde vielen so gehen, wenn sie erst 'mal anfangen würden.

@stfn

Von: Thyrfing | Datum: 26.08.2003 | #42
>Das mag sein, dummerweise brauche ich ganz andere 10-20% als Du und wieder vollkommen andere als ein Dritter. Einen sehr interessanten Artikel dazu gibt es hier: [Link] wobei die englische Fassung (und sowieso das ganze Archiv dort) zu empfehlen ist.

Jep, genau das wollte ich eigentlich auch zum Ausdruck bringen. Aber es gibt ja auch für die verschiedene Sparten recht spezifische Software, so dass jeder der meint er bräuchte ein Office Paket (egal welches), sich eigentlich nur mal alternativer Software umzuschauen braucht.

>In der Freizeit, zum Basteln etc. mag das angehen. Im Betrieb ist es sehr wichtig, dass der Distiller/Acrobat eben nur 5 Minuten pro Durchgang braucht und nicht 25. Weil meistens sowieso 2-3 Durchgänge nötig sind summiert sich das in viel Wartezeit und verursacht viele Probleme und Streß. Wer Acrobat/Distiller als Werkzeug täglich einsetzen muß, der kann sich eine Haltung "egal wie lange es dauert..." meist nicht erlauben. Leider.

Naja, der Acrobat/Distiller hat in der Regel weniger mit dem Office zu tun. Obwohl sich mir hier die Frage stellt, funktioniert der PDFMaker auch mit OO Dateien?

Thyr

Es wäre ein absoluter Traum Dokumente in einem...

Von: Bodo | Datum: 26.08.2003 | #43
...offenen und standarisiertem Format abspeichern zu können.
Ich persönlich glaube auch nicht, das dies einen sogenannten "Normal"-User kalt läßt.
Jeder Programm-Wechsel (der immer mal wieder fällig wird, wenn man auf der Suche nach dem Ideal für sich ist) oder jede neue Revision eines neuen Programms bedeutet ein mindestens 20% Chance, an bisher erstellte Dokumente nicht mehr ran zu kommen.

Schon der Umstieg auf OSX führte zu Ausfällen. Ja sicher kann man in Classic das eine oder andere noch laufen lassen, aber man möchte ja auch "Native"-Software einsetzten.

Auch Kleingewerbetreibende (oder gerade die) sind dann sklavisch an ein bestimmtes Programm gebunden. Selbst ein Wechsel auf ein aktuelleres Betiebssystem bedeutet schon ein unwägbares Risiko.

Langfristig täte also auch (oder gerade) Apple gut daran, weiter oder besser vermehrt auf offene Standards zu setzen. Aber wahrscheinlich steht gegen das "langfristig" (im Sinne von Strategie) wohl wieder der schnöde Mamon (in extremer Ausprägung als Shareholder Value).

Ich weiß, dass hat auch nicht direkt etwas mit Office zu tun...

Von: Marcel_75 | Datum: 26.08.2003 | #44
...aber irgendwie doch:

Apple sollte auch das Adressbuch, iCal etc. nicht vergessen - diese sollten vor allem endlich ohne großen Konfigurationsaufwand (am Server wie auch Client!) netzwerkfähig werden!

Ein oftmals größeres Problem im Büroalltag sind nämlich weniger spezielle Textverarbeitungs-, Tabellenkalkulations- bzw. Datenbankformate (dafür gibt es bei Problemen u.a. sehr gute Hilfe durch DataViz' "MacLinkPlusDeluxe") sondern die Tatsache, dass es kaum eine "eierlegende Wollmilchsau" gibt was Teamagenda, Projektmanagement etc. gekonnt unter einen Hut bringt!

Die zugegeben gut durchdachte Funktionalität von Microsoft's "Entourage" (E-Mail, Kalenderfunktion, Adressbuch, Aufgaben, Notizen) mit den starken Zeitmanagement-Fähigkeiten von "TeamAgendaPro" und einem Hauch vom kommenden "MonoOffice 2" (vormals "BizzCross"), angereichert durch Projektmanagement- und Auswertungsfähigkeiten ala "FastTrackSchedule" - genau diese Komplettlösung muss erst noch entwickelt werden!!!

Der modulare Ansatz Apples ist meiner Meinung nach sehr gut aber eben noch extrem ausbaufähig...

Ein großer Pluspunkt für Apple ist nach wie vor (und wird es hoffentlich auch in Zukunft bleiben?) die einfache Bedienbarkeit mächtiger Applikationen.

Genau an diesem Punkt können sie ansetzen und noch einiges im Markt "aufwühlen"... (im positiven Sinne)


Und was den Marktanteil betrifft: da mache ich mir keine Sorgen, Apple wächst - langsam zwar aber beständig - aber unterhalten wir uns doch 2005/2006 noch einmal darüber, wenn "Longhorn" gegen den "Lion?10.5" antreten muss... ;-)

Funktionsumfang

Von: flo (MacGuardians) | Datum: 26.08.2003 | #45
stfn ist mir zuvor gekommen: Zwar braucht wohl kaum ien User den gewaltigen Funktionsumfang der heutigen Office-Suiten, aber jeder braucht eben andere Teile davon. Man könnte zwar jetzt lauter "Spezialprogramme" draus machen. Dann könnte jeder sich das aussuchen, das auf ihn zutrifft, und gut. Aber - seien wir doch ehrlich - wir sind so gemütlich und haben dann gerne die Lösung installiert, mit der man im Notfall alles machen kann (Abgesehen von dem Argument aus Sicht der Entwickler, dass ein Programm trotz großer Ausmaße wahrscheinlich trotzdem immer noch leichter oder günstiger zu realisieren ist als 15 Einzelapps - ich bin aber auch kein Programmierer, also lass ich das mal so stehen und warte auf Widerspruch ;).

Einzelapps

Von: Thyrfing | Datum: 26.08.2003 | #46
Hm, ich meinte damit, dass viele Leute z.B. Word zu Sachen benutzen, die mit anderen Programmen viel einfacher gehen.

Kleines Beispiel: In der Firma muss ich die komplette Seitengestaltung mit Word erledigen, das heißt ich fummele mit Textboxen, Grafikboxen und Tabellen rum, solange bis einigermaßen passt (meistens ist Word dann schon 3x abgestürzt wegen eines Ausnahmefehlers). Ich habe in diesem Zusammenhang mal Pagemaker erwähnt, die Antwort die kam: Das sind doch Profiprogramme, die brauchen wir hier nicht.....

Man sieht hier eindeutig die seltsame Verhaltensweise der Leute. Auf der einen Seite MUSS mit den Programmen die mit der gestellten Aufgabe einfach überfordert sind etwas brauchbares herauskommen, auf der anderen Seite haben diese nicht den Begriff des Profiprogramms für sich gewonnen.

Mir kann doch keiner erzählen, er würde sich aus dem Office Paket eine laufende Arbeitsumgebung zusammenfrickeln, also mit Access die Kunden- und Artikeldaten, mit Word und Excel die Rechnungen..... Da gibt es doch schon fertige Lösungen.

Also, wofür braucht man denn diese Office-Funktionen?

Schriftsteller sind bestimmt auch ein gutes Beispiel, anstelle von Word gibt's doch viel kleinere und bessere Programme, die schon einigermaßen auf die Bedürfnisse von Kreativen angepasst sind.

Die einzige Ausnahme stellt hier wohl Excel dar, gibt es etwas Vergleichbares am Markt?
Bei Keynote z.B. kann man die Präsentationen auf jedem OS vorzeigen, wegen den Dateiformaten.

Visio, ein Zukaufprodukt von M$ kann sich über xml wunderbar mit OmniGraffle austauschen!

Wo ist denn für alle anderen das Problem?

Thyr

@Domit Nur darum ging's

Von: Jan | Datum: 27.08.2003 | #47
In unserer kurzen OT-Diskussion ging es ausschließlich um professionelle Arbeitsplätze im Medienumfeld, vorwiegend im Bereich Print-Design und oder Audio/Video.

Auch deshalb, weil diese Apples Kern-Zielgruppe bilden. Es ist vollkommen klar, dass Apple im reinen Office-Einsatz preislich wenig attraktiv ist. Obschon eMac und iBook mittlerweile sehr günstig geworden sind und durchaus im Media Markt mitspielen können. Aber bei diesen 70%, 80%-Büroknechten geht es tatsächlich nur um einen Schreibmaschinenersatz, bei dem für viele Firmen gilt: Hauptsache billig. Insofern hast du natürlich recht, keine Frage.

Aber genau bei diesen Punkten treten häufig Missverständnisse bezüglich Apple und deren Marktanteil auf: Es ist kontraproduktiv, den Apple-Anteil anhand eines riesigen Marktes von erweiterten Schreibmaschinen, elektronischen Registrierkassen oder Maschinensteuerungen zu betrachten, wenn die Firma selbst nur 3, 4 Nischenmärkte intensiv bearbeitet.

@tomvos Ich möchte mich anschließen

Von: Jan | Datum: 27.08.2003 | #48
Es macht ja auch ab und zu Spaß, Vorurteile und Halbwahrheiten aus der Welt zu schaffen. Aber leider stellt man dabei nur allzuoft fest, dass der Diskussionspartner, sobald er mit richtigen Argumenten konfrontiert wird, entweder verstummt oder sich wenig fundierter Phrasen wie "Der Mac ist sowieso tot (seit 1984)" oder "XP ist seit 30 Jahren nicht abgestürzt, aber diese Mac OS X-Emulierungen schmieren ständig ab" bedient.

Vielleicht ist diesen Leuten das Heise-Forum zu unübersichtlich oder sie lieben
es, das Guardians-Grün blutrot zu beschmieren.

Egal wie, sprechen wir über Open Office.

@tomvos

Von: flo (MacGuardians) | Datum: 27.08.2003 | #49
Ich kann dienen Wunsch verstehen, in den Kommentaren nicht immer nur diese Kriege zu lesen. Allerdings kann ich nicht sehen, wo der Artikel dazu beiträgt. Ich habe lediglich über die letzten Entwicklungen bei OOo geschrieben, da dies meines Erachtens für die Mac-Community ein sehr interessantes und wichtiges Thema ist. Im Artikel selbst kam überhaupt keine Erwähnung von Konkurrenzprodukten vor - darum geht es ja auch nicht, es ging nur um die wahren Gründe für den relativ späten Termin einer Aqua-Version. Auch mein erster Kommentar erwähnte zwar MS und dessen Quasi-Monopolstellung im Officemarkt, dies aber auch nur im Zusammenhang mit den Schwierigkeiten für Switcher, die sich daruas ergeben und dass OOo hier keinen guten Stand hat. Ich kann also seitens der MG keine Anzettelung zum Flamewar sehen. Auch ist meines Erachtens die Mehrheit der Kommentare mehr oder minder zum Thema. Dass wieder einige andere dabei waren lässt sich kaum verhindern - oder sollen wir alle OT-Beiträge rauswerfen?

Andere Frage: Wenn das iOffice kommt...

Von: Jan | Datum: 27.08.2003 | #50
...oder sich auch auf dem Mac eine angepasste Version erfolgreich verbreitet, glaubt ihr, dass es Apple damit gelingen könnte, neue Märkte zu erschließen?

Ich könnte mir vorstellen, dass ein XServe, der Schreibtische auf hunderte günstige Netzwerk-Macs verteilt, auf denen ein kostenloses i- oder OpenOffice läuft, auch im Enterprise-Markt funktionieren würde.

Zu diesem Zweck könnten wir ja Larry Ellisons Lieblings-Konzept vom Mac NC ohne Festplatte recyclen. Man stelle sich vor: ein riesiger Raum voller weißer Stehlampen zum Stückpreis von 499.- Euro, Lizenzgebühren für Server-Clients und Software: 0.

...angepasste Version (Aqua) von Open Office...

Von: Jan | Datum: 27.08.2003 | #51
...sollte es heißen, sorry.

Die Idee der Slim Clients...

Von: flo (MacGuardians) | Datum: 27.08.2003 | #52
...gibt es schon so lange, ich finde sie auch prima, aber sie setzt sich nicht durch (wie Larry Ellison ja zur Genüge erfahren musste ;). Ich weiß auch nicht recht wieso. Ich hatte mal einen Ferienjob bei Oracle, da arbeitete ich an eben einem solchen Slim Client, da der Arbeitsplatz eigentlich nur zur Datenbankpflege eingesetzt wurde - was braucht's da mehr? Viele Office-APs wären damit ebenfalls gut bedient und meines Erachtens wären mit NetBoot und dergleichen eine Menge Kosten bei der Pflege der ansonsten vollen APs gespart. Aber vielleicht will niemand an solchen Arbeitsplätzen sitzen? Eigentlich ein ähnlicher Grund, wieso Briefe mit Word statt Text Edit geschreiben werden ;)

Verstehe die ganze Diskussion nicht

Von: LongHorn | Datum: 27.08.2003 | #53
Wir haben doch ein wunderbares Office. Es ist zwar von M$, aber es ist das beste. Und das beste ist für Mac-User doch gerade gut genug.
Und wenn Apple aufhört, sich undankbar zu erweisen, wird es auch für den Mac weiter entwickelt.
Onkel Bill ist doch kein Unmensch, hat er doch gerade wieder bewiesen, indem er die Preise gesenkt hat ;))

Longhorn

Von: flo (MacGuardians) | Datum: 27.08.2003 | #54
1. Alternativen sind immer gut
2. MS Office ist weit davon entfernt, ein Produkt zu sein, mit dem man zufrieden sein darf. Meines Erachtens.

Office ist zu überladen, Zeit für etwas Neues

Von: Jan | Datum: 27.08.2003 | #55
Office mag ja ganz in Ordnung zu sein, nur ist es aus Sicht eines DAUs nicht mehr benutzbar.

Was nützt ein Programm, das eine Million Funktionen hat und die wichtigsten fünf muss ich mir erst einmal mühsam in irgendwelchen verschachtelten Unter-Menüs zusammen suchen. Auf dem Weg dahin versuchen mich zudem noch fünf, sechs nervige Assistenten von der Arbeit abzuhalten.

Mein Gott, Leute, die meisten Menschen wollen einfach nur einen Brief schreiben oder schnell eine schicke Tabelle machen. Und dies wäre mit einem intuitiven Interface und weniger Funktionen aus meiner Sicht besser zu bewerkstelligen.

Beispiel: Keynote. Da zeigt Apple wie eine Präsentationssoftware auch von Normalsterblichen bedient werden kann. Als ich dieses Programm vielleicht eine halbe Stunde benutzt hatte, reifte in mir bereits die Überzeugung, dass ich Keynote im Griff habe, mich sicher fühlen kann.

Bei PowerPoint habe ich selbst nach Jahren noch das mulmige Gefühl, nicht einmal die Hälfte der Funktionen zu kennen geschweige denn diese zu beherrschen. Es wirkt nicht vertraut, sondern schreckt ab und die vielen Einstellungen und Assistenten machen einem das Leben nicht wirklich leichter.

Wofür Office?

Von: Thyrfing | Datum: 27.08.2003 | #56
Warum sollte jemand das Office benutzen? Einen 200 Seiten langen Text werde ich damit nicht mehr bearbeiten.....
In der Arbeit sitze ich vor Office 97, welch ein Glück, das hat noch nicht diese 5 Millionen Assistenten, aber dafür ist das Dateiformat innerhalb der Firma inkompatibel, da einige schon mit Office 2k arbeiten. Selbst wenn M$ behauptet das die Formate sich nicht in die Quere kommen, Bill darf ruhig mal nach Witten kommen, ich zeige ihm dann seine Formate.....

Powerpoint benutze ich so gut wie nie, die Oberfläche erschlägt einfach und die Funktionen sind nur als solche benannt, ich habe keine Ahnung wie das Proggi funktioniert......

Das schlimme ist, mit dem Tool in OO geht's mir genauso, fast schlimmer, aber das könnte auch an der Oberfläche liegen.

Thyr

Jan:

Von: LongHorn | Datum: 27.08.2003 | #57
Vielleicht ist Papyrus eine Alternative für dich. Einfach zu bedienen, sehr schnell, wordkompatibel zu einem fairen Preis.

@flo
Verstehe dein Argument nicht ganz, Office wird doch permanent weiterentwickelt.
Und ein neues Produkt braucht bei der Komplexität doch mit Sicherheit einige Jahre bis es frei von Macken ist und professionell einsetzbar.

iOffice wird kommen.

Von: Schnapper | Datum: 27.08.2003 | #58
Ich bin hundertprozentig überzeugt, dass Apple im Verborgenen eifrig an einer "iOffice"-Version bastelt. Es gibt ein paar ganz deutliche Indizien:

1)
Genau dieses Produkt fehlt Apple noch im "Grundsortiment". Ansonsten sind ja alle Consumer-Bedürfnisse durch apple-eigene
Produkte gedeckt (iTunes, iMovie, Safari, Mail)

2)
Das alte AppleWorks wurde notdürftig weitergeschustert, um die MacUser bei der Stange zu halten. Von einer Weiterentwicklung kann aber keine Rede mehr sein. AW für X ist nur ein "Notnagel".

3)
Keynote wurde als "Einzelapp" aus dem Paket herausgenommen und vorab veröffentlicht, da es wohl als erstes serienreif wurde. Das zeigt aber, dass Apple sehr wohl an den Bereich Office-Software arbeitet.

4)
Applikationen wie das Adressbuch oder iCal warten ja nur darauf, mit einem Office-Paket zusammenzuarbeiten. Vom Adressbuch z.b. schwärmt Apple, da es die enthaltenen Daten systemweit zur Verfügung stellen kann. Aber von Mail und FaxSTF mal abgesehen ist mir kein Programm bekannt, das direkte AppleAdressbuch-Implementation aufweisen kann.
Stellt euch vor: Ein iWord mit Serienbrieffunktion, in das man die vcards aus dem Adressbuch per d&d einfach reinschmeisst! Ein Projektmanagement-Tool (iTime? iManage?), das die einzelnen Projektschritte terminlich in iCal widerspiegelt oder über publizierte Kalender dem ganzen Team zugänglich macht! Eine Database oder Buchhaltungssoft mit direkter Verknüpfung zum Adressbuch!

Ihr glaubt doch nicht, dass Apple sich diese Gelegenheit, das eigene "easy for everybody"-Konzept einzusetzen, entgehen lässt! Nein.. iOffice wird kommen.

Oh Schnapper

Von: Thyrfing | Datum: 27.08.2003 | #59
das wäre ja der Traum eines jeden Users, vor allem hätte Apple den Vorteil, dass es funktioniert ;-)

Wobei ich mich auch schon seit langem frage, was mache ich mit den ganzen Funktionen, kein Programm nutzt sie wirklich und für .mac ist es auch ein wenig spärlich.

Vielleicht wird Steve uns in Paris ja überraschen!

Wobei das doch dann den Tod gerade für OO bedeuten würde und M$ hätte dann auch keinen Grund mehr ihr Office weiter zu entwickeln.

Thyr

Ach, das wäre ein Traum...

Von: Jan | Datum: 27.08.2003 | #60
...denn ich stelle immer wieder fest, dass mir das Apple Ease-Of-Use einfach am meisten liegt.

Seit ich Mail benutze, verstehe ich nicht mehr, wie ich mich früher im Chaos von Outlook überhaupt zurecht gefunden habe, seit Safari fasse ich den Explorer nur noch mit der Kneifzange an, usw.

Bei allen Schimpfereien über Apple, die ja teilweise auch berechtigt sind, eines muss man ihnen lassen: Sie schaffen es immer wieder, eine Idee zu entwickeln oder aufzugreifen und daraus ein Produkt zu machen, das wirklich jeder bedienen kann.

Ich konnte das neulich wieder feststellen, als der Super-DAU in Person, mein Vater, meinen iPod entdeckt hat: Nach zehn Minuten rumspielen kam er zu mir und fragte, ob man das Ding auch an externe Lautsprecher anschließen kann. Ich sagt ja und er antwortete: Gut, dann muss ich mir ja keine Stereo-Anlage mehr kaufen...

Der gute Mann hat Computer sein Leben lang abgelehnt. Jetzt hat er einen iMac, rippt CDs und überträgt Playlists auf den iPod. Ein Wahnsinn.

Geht das schon wieder los hier...

Von: ElRhodeo | Datum: 27.08.2003 | #61
... daß Ihr nicht müde werdet, Euch zu immer gleichen Diskussionen provozieren zu lassen...

Zum Thema: Die Entwicklung von Safari kann man, glaube ich, mit der Entwicklung eines Office-Programmes nicht vergleichen. Als Browser mußte sich Safari nur an den allgemeingültigen Standards orientieren (die nicht von Microsoft gemacht sind). Für Textverarbeitung sind aber zur Zeit .doc oder .xls und co. quasi Normen, ob man in der Uni eine Präsentation halten muß, vom Dozenten Tabellen zugeschickt bekommt, ... ist halt so. habe es z.B. schon mit .rtf-Texten versucht, da war die Formatierung völlig weg (beim Kopieren eines Textes vom PC aufs Powerbook).

Also, was einige geschrieben haben (sinngemäß "man muß nur ein tolles Office machen, dann gibt's dafür auch einen Markt"), geht so, denke ich, nicht.

Von Textverarbeitungsprogrammen habe ich nicht so viel Dunst, aber ist es so schwer, einen guten .doc-Im-und Export zu programmieren? Das wäre meines Erachtens die einzige realistische Möglichkeit für ein Apple-Office: Ein Aufkleber auf der Packung, der 100%ige Kompatibilität zum Arbeitsumfeld garantiert.

Das ist der falsche Weg!

Von: Thyrfing | Datum: 27.08.2003 | #62
Wir wollen doch weg vom .doc! OO ist da eine Alternative, genauso wie Mellel oder Papyrus. Bitte jetzt nicht über die Qualität der Programme streiten.... ;-)

Der Weg muss doch sein, diese Formate hinter uns zu lassen, nicht noch immer und immer wieder neu einzubinden.

Thyr

@ Schnapper

Von: Bodo | Datum: 27.08.2003 | #63
Ich verwende LetterWorks - mit einer hervorragenden Integration des Mac OS X Adressbuches (Inhalte können von dort aus sogar bearbeitet werden).

Im Grunde wäre LetterWorks das iWord, wenn auch noch nicht sehr mächtig (aber hervorragend für Geschäftskorrespondenz).

Aber um wieder auf das Thema zurück zu kommen:
Leider wieder ein proprietäres Dateiformat (gut, es bietet auch RTF zum Abspeichern an, aber dann fehlen halt die eingebundenen PDF's des Layouts)

Genau...

Von: LongHorn | Datum: 27.08.2003 | #64
...als plattformübergreifendes Format kommen eigentlich nur PDF und XML in Frage. Ein PDF kann von nahezu allen wichtigen Anwendungen erzeugt werden. Es wird sicherlich auch bald in den Anwendungen editierbar sein, dann wäre das die Lösung, wenn M$ mitziehen würde.

Ein Office, das die Möglichkeiten von Cocoa voll ausschöpft und kompatibel zu M$-Office ist, wäre natürlich der absolute Knaller.
Sowas könnte aber nur von Apple selbst kommen.
M$ wird niemals eine Cocoa-Version für Apple anbieten, sondern weiterhin nur anpassen.

Zuverlässigkeit von Safari auch nicht die Beste

Von: MacFett | Datum: 27.08.2003 | #65
Hier ein Artikel zum Thema Zuverlässigkeit von Apples Safari und wie wie man die Probleme eventuell löst...
Traurig wenn nicht einmal der Hersteller stabile und Webkompatible Programme hinbekommt..

[Link]

Vielleicht

Von: Thyrfing | Datum: 27.08.2003 | #66
bedeutet Apples Zurückhaltung bei der Unterstützung der Programmierer für OO auch wirklich das sie an einem eigenen Produkt werkeln.

PDF sehe ich nur als Format für fertige Dokumente die ich an andere weitergeben will und wo sichergestellt ist, dass nichts mehr geändert wird.

Bis vor kurzem hat mein Chef immer noch .doc an die Kunden geschickt, bis ich eine etwas längere Unterhaltung mit ihm hatte, ab jetzt wird nur noch PDF verschickt!

Thyr

ich glaube auch an iOffice

Von: cyrus | Datum: 27.08.2003 | #67
Und Apple Works kann doch auch schon .doc Datein Lesen. Das kann man doch einfach in iWorks weiterbenutzen.
Allerdings glaube ich eher daran das das Programm weiterhin Appleworks 7 heißt.
es heißt ja auch nicht iMail, iSherlock, oder iFax.
Also Apple hält sich wohl nicht sklavisch an diese Begriffe. Ich denke auch das man Omnigraffle in dieses Bundle integrieren wird. Die arbeiten mit Omni bestimmt schon genauso eng zusammen wie sie es mit emagic taten, bevor sie sie dann nur noch als formeller Akt übernahmen.
Ich verstehe im Zusammenhang mit emagic aber auch nicht warum nicht jedem Mac ein logic Fun beigepackt wird. Ist doch das richtige Anfixmittel. NAtürlich müsste es so konfiguriert sein, das man direkt mit dem QUicktimeplayer, und einer Midi Klaviatur drauflosklimpern kann.
Das würde doch speziell beim eMac sinn machen. Und mit iTunes kann man dann von seinem Werk ne CD brennen. Oder natürlich als Filmusik für sein iMovie Film verwenden.
Das wäre doch mal Sinnvoll, und die Kosten wären nahezu null, denn Logic Fun gibt es ja schon für umme.
Also ich denke Apple hat noch ein haufen in Schubladen, was man in Zeitgemäse hypes ummodeln kann. Schließlich waren die leute ja schon von den Socken, das man eine Handy Melody frei kombonieren kann. Wie wäre es dies angenehm über Logic Fun zu machen, und dann per iSync die Komposition auf sein Handy zu übertragen. Mit dem Appleworks Malprogramm könnte man ja dann auch Handylogos malen, die man per iSync aufy Handy übertragen kann. Das ist es doch was richtige Verkaufsargumente sind, bei der Jugend.
Und wer sich damit beschäftigt bekommt lust auf mehr, ist mir bei iMovie auch so gegangen.
Außerdem mit diesen Photohandys was liegt da näher als eine Importfunktion in iPhoto einzubauen.
Oder wie wäre es über Rendezvous logic Fun im Musikunterricht einzusetzen. Jeder klimpert seine Spur ein.
Und am schluss brennt sich jeder das Gesammtergebniss mit iTunes auf CD runter.
Außerdem wäre es eine tolle iDea in Keynote formatvorlagen aus dem ipresent motiv store gegen 99Cent runterladen zu können. Natürlich mit Preview.
Wie wäre es wennich eine V Card auf Sherlock zieh und er zeigt mir auf einer Landkarte die Addresse an.
Da steckt noch soviel potential in allem da bedarf es keiner neuen Software.
Ich denke die Kommen einfach nicht mehr hinterher, alles zu Programmieren, was die sich alles ausgesponnen haben. Deswegen scheint Appleworks vernachlässigt zu werden. Aber eins ist Klar die Textverarbeitung von Apple Works bedarf kaum neuerungen. Die Grafictools kann man auch beibehalten. das Präsentationstool, ist seit Keynote eh eine Todgeburt der 6er Version. Bleibt die Datenbank. Und die ist ja wohl eh nur ein lauwarmer witz. Entweder die wird erwachsen, oder man schmeißt sie raus. Ich könnte mir gut ein Guifrontend für posgres SQl vorstellen, oder für mySql. Oder naturlich auf der Basis von Filemaker, ist ja auch ne Appletochter. Und warum dann nicht die Technologie nehmen und für einzelplatzversionen ausbeuten. Wird die Mehrplatzversion kaum kanibalisieren denke ich. Tabellenkalkulation geht ja eigentlich auch so wie sie ist. Zumindest mit ein bischen überarbeitung. Und Voila aus alt mach neu, ein Konkurenzfähiges Produkt, für den Homeanwender. Und hier ist noch eine Marktlücke. Und M$ wird das wohl kaum jucken, wenn es eine Gutes Equivalent zu M$Works von Apple gibt. Hat sie bisher auch nicht gestört.
Deswegen werden sie sich bestimmt nicht zurückziehen. Das wäre so wie wenn sich Premiere wegen iMovie zurückgezogen hätte. Oder Outlook wegen Mail.app. Wer sich damit zufrieden gibt hat wahrscheinlich vorher eh nur ne Raubkopie von M$ Office verwendet, also kein Verlusst für M$.
Und wenn sie gerne die Homeanwender als Kunden hätten hätten sie M$ Works ja nicht einstellen müssen. Aber jetzt gibt es och drei Versionen von M$ Office vielleicht ist da ja eine spezielle für Homeanwender gedacht. Auf jedenfall scheint das doch in die Richtung zu gehen das man nur noch das kauft was man braucht.

@tim

Von: Cyrus Mobasheri | Datum: 27.08.2003 | #68
Also wer eine kostengünstige Warenwirtschafts Fakturierungs und Firmenverwaltungssoftware auf Proffessionellem Niveau aber eine Nummer kleiner als SAP für den Mac sucht kann zu Ypsos greifen. Ich mache gerade ein Praktikum dort. Ist eine Firma die vom Mac kommt, auf 4D bassiert, heterogene Netzwerke unterstützt und bald eine Native OS X Version herausbringt. Im Classic Mode läuft es jetzt schon. Und ich behaupte wer die Software nutzt braucht für seine geschäftliche Korrespondenz kein Office mehr. Die HOMEPAGE sieht jetzt noch echt bescheiden aus. Aber dafür bin ja ich da. Hehe.
Ist aufjedenfall sinnvoller angelegtes Geld als eine Office Version. Und der Firmeninhaber ist echt ein Macfan, mit Jobs allüren, was perfektionismus angeht. Das kommt der Software sehr zu gute.
Also mein Tipp, für alle Mittelständler hier. Übrigens damit kann man auch Registrierungskassen und Bar Code Scanner ansprechen. Also dinge die sonst eher dos-basierten Computern zugeschrieben wird. Es gibt halt einfach für alles auch eine Maclösung. Nur zahlt man da von Medienproduktion mal abgesehen weniger für den Namen, und bekommt bessere software was die Bedienung angeht.

[Link]
wie Gesagt in Zwei Monaten oder so entspricht die Homepage auch der Software, also nicht abschrecken lassen.

Übrigens an der Software wird schon seit 20 Jahren geabeitet. Der Chef ist also ein Macuser der ersten Stunde.

vcard-Landkarte

Von: Schnapper | Datum: 27.08.2003 | #69
V Card auf Sherlock zieh und er zeigt mir auf einer Landkarte die Addresse an

Hast Du im Adressbuch schon mal auf ne Adresse geklickt? Da geht ein kleines Fenster auf mit "Karte". Und wenn du das anklickst, ruft Safari mapquest.com auf - ein (leider englischer, aber trotzdem) verdammt guter Routenplaner. Brauchst also Sherlock gar nicht. ;)

XLM und EinzelApps

Von: McRolf | Datum: 27.08.2003 | #70
Was ist denn der Vorteil von grossen, integrierten Office-Programmen? Sie sind statisch, überladen mit Funktionen, die ein konkreter Anwender zu 99% nicht braucht und das, was er braucht, muss er sich via Macro- oder WitzelBähsic-Programmierung auch noch selber schreiben (oder sich in Form von Macro-Viren schreiben lassen). Von den diversen Inkompabilitäten zwischen Programmversionen oder zwischen Systemen mit unterschiedlichen Druckern (Word) mal ganz abgesehen.

Seltsamerweise scheinen alle zu glauben, dass sie mit einem solchen Dinosaurier das RundumSorglos-Paket für alle Fälle haben. Gutes Marketing! Die Probleme (alleine bei Versionsmigrationen) sind im Geschäftsbetrieb vorhanden, im OfficeIsDoll-Hype hört man davon aber nichts.

UNIX hat uns aber schon lange vor M$-Off-is gezeigt, wo es lang geht; und Apple geht den Weg offenbar jetzt mit seinen iApps mit: Keep It Small and Simple! Einzelapps, die eben die drei UNIX-Säulen Einfachheit, Gleichförmigkeit und Selbstbeschränktheit mit einer entsprechenden GUI verbinden. Und da sehe ich den großen Vorteil:
Viele Einzelapps, die ein bestimmtes Problem bei der Daten-_Verarbeitung_ bestmöglich lösen. Wer eine Fußnotenverwaltung braucht, der soll eine gescheite bekommen. Und zwar systemweit! Wozu brauche ich für die Textverarbeitung eine andere Rechtschreibkontrolle als fürs Layoutprogramm???
Ein Officeprogramm wäre dann nur noch die GUI von vielen kleinen Einzelapps, die für die Anwender transparent sind.
Hat da jemand "Dienste" gesagt?
Dass so etwas allerdings nur mit offenen Formaten funktioniert, ist wohl auch klar. Und warum dann nicht mit XML als Auszeichnungssprache, Unicode als Zeichenkodierung und ein paar, möglichst offenen Grafikformaten für Still, Movie und 3D.

Wie weiter? Offene Formate bedeuten auch Plattform-Unabhängigkeit. Dann hätten wir auch wirklich mal Vergleichbarkeit zwischen den Systemen.

Ich glaube nicht, wie es in einigen Kommentaren hier angeklungen ist, dass viele Einzelapps den standardisierten, homogenisierten DAU überfordern. Die hunderte von DLLs (Systemerweiterungen) und Einzeldateien, die bei M$-Off-is installiert werden, scheinen ihn ja auch nicht zu überfordern, wenn er sie nicht selber warten muss. Der Schlüssel dazu läge darin, dass eine Einzelapp genau das macht, was draufsteht und zwar bei normierten Datenformaten.
Die Frage ist dann nicht mehr, wie man die ganzen Funktionen in ein Programm integriert, sondern wie man sie in den _eigenen_ Workflow einbindet. Eine ganz andere Form der Benutzerschulung! Heerscharen von "Wordspezialisten" hätten für die Tonne gelernt, man könnte sich auf seine Arbeit konzentrieren, nicht auf das "Was muss ich machen, damit das passiert, was ich haben will".

Ob ich dann M$Word oder M$Excel oder Popelpoint habe, ist dann am Ende Nebensache.
Aber das wäre wahrscheinlich das Ende von M$...

träumend
McRolf

McRolf:

Von: LongHorn | Datum: 27.08.2003 | #71
Es ist völlig legal zu träumen, man sollte nur die Realität nicht aus den Augen verlieren. ;)

bringt mal ein neues Thema

Von: Tim | Datum: 27.08.2003 | #72
..langsam wird langweilig hier....

Ich mach jetzt das, was von mac-tv beabsichtigt war,hehe :-D

Von: fotofix | Datum: 27.08.2003 | #73
Obwohl ich mich gerade vermutlich der "Atomisierung eines Threads" schuldig mache, möchte ich an dieser Stelle auf einen köstlichen Artikel [Link] ... Ich bitte um Typisierungen: Wer in diesem Forum ist ein Befreiter, ein Besorgter oder gar Erleuchteter? Also lasst Euch auf's "pingelige Nebengleis" führen :-D Kompliment an den Autor.

Ja, den Artikel fand ich auch köstlich :-)

Von: Jan | Datum: 27.08.2003 | #74
Stammt wohl vom guten Jörn. Kompliment!

So damit die Hundert voll sind

Von: Cyrus Mobasheri | Datum: 27.08.2003 | #75
Also ich finde das artet langsam in Paranoia aus, mit den verschieden Trollidentifikationen. Wenn ich also jetzt irgend etwas frage, was jemand anderes dazu verleitet, offtopic zu schreiben bin ich eine Trollmutation?!
Was kann ich denn dafür. Ist Fotofix jetzt demnach eine Trollvariante, weil er die folgenden zwei Posts dazu gebracht hat off topic zu sein? ODER IST der Autor des Artikels der Troll. Wo liegt Ursache wo Wirkung?
Ich meine keine Definitionen zu brauchen um zu erkennen wann jemand nur stenkern will, und wann jemand sich Sinnvoll an einer Diskusion beteiligen will.
Übrigens so weit gefasst wie die Bezeichnung für Trolle inzwichen ist, sind wir, wann man diese Regeln auch auf debatten überträgt, von Trollen regiert. Oder habt ihr das Gefühl das die Politiker nicht ständig an den echten Problemen vorbeireden?

@cyrus

Von: Schnapper | Datum: 27.08.2003 | #76
Es geht hier um OO, nicht um Trolldefinitionen. Du Troll, du! ;o)

*scnr*

Aber du hast recht... egal, wie man einen Troll "einsortiert", das Problem bleibt dasselbe: Es werden die Diskussionen kaputtgemacht und man sollte einfach nicht drauf eingehen. Jede Argumentation verdunstet im Nebel der Ignoranz und ist vergebliche Liebesmüh'.
Aber manchmal macht Trollbashen einfach sooo Spaß. ;)

So, und nun back ontopic:
Für 90% der Otto Heimanwender ist AppleWorks absolut ausreichend. Man kann .doc damit konvertieren, Briefchen schreiben, ne Tabellenkalkulation für den Urlaub machen und seine CDs in einer Datenbank erfassen.
Agenturen greifen großteils noch auf Filemaker zurück, wenn es um Datenbanklösungen geht und sind damit in 90% der Fälle auch gut beraten.

Und die 10%, denen AppleWorks und Filemaker wirklich nicht reicht, die dürfen ja erstmal zu M$-Office greifen, bis Apple was Besseres rausbringt... ;)

doc-Konvertiererei...

Von: flo (MacGuardians) | Datum: 27.08.2003 | #77
Mal im Ernst, das Konvertieren von docs schlägt doch wirklich häufig fehl. Keine Ahnung, ob es an einer bestimmten Word-Version liegt oder an bestimmten eingesetzten Features, aber leider bekomme ich einige docs, und praktisch keines davon wird halbwegs akzeptabel (wenn überhaupt!) konvertiert. Da ziehe ich mir den Text schon öfters mal mit BBEdit raus...

Verbarrikadiert Word denn sein .doc derartig? Auf alle Fälle ist das scheiß-nervig. Bei langen Doks ist das Konvertieren spätestens unbrauchbar, weil es dann auch noch ewig dauert. Ich will ein offenes Format, punkt aus.

Kurz eingeworfen

Von: Der andere Tim | Datum: 27.08.2003 | #78
Es gibt schon durchaus Initiativen für offengelegte, standardisierte, integrative Dokumentformate. Hier z.B.:
[Link]
Das es XML-basiert scheint, ist es etwas, auf das ich Hoffnungen setzen würde.

Offenes Officeformat

Von: Horst M. | Datum: 28.08.2003 | #79
Auf Mac-TV gibt es einen lesenswerten Artikel zum Thema "Einheitliches Officeformat"

Apple, der Handlanger von M$

Von: cc | Datum: 28.03.2004 | #80
Ich denke auch, dass die Hauptschuld einerseits bei Apple liegt und zugleich aber auch bei Microsoft!
Aber nun, man sieht es ja, Apple neigt doch eher zum Monopolisten und hilft den OpenSource Bewegung wenig!
Sorry, so ist Apple keine echte Alternative!
Auf Linux gibt es bereits mehr prof. Software als auf Mac. Und Macromedia will ja schon bald ihre Produkte für Linux anbieten.

Bei FreeBSD klauen reicht eben nicht.
Ich denke Apple eifert Microsoft nach und macht aus dem freien Unix ein geschlossenes, kompliziertes OS, das kaum jemand haben will. - Schade.