ARCHIV 1999-2006

ARCHIV :: # 2467

Computerverkäufe ziehen an

Ohne Apple

Autor: thyl - Datum: 16.10.2003

Während Apple eine positive Bilanz vorweisen kann (vgl. den untenstehenden Bericht), ist es fraglich, ob uns Mac-Anwender das wirklich glücklich machen kann. Laut einem Bericht der NZZ ist nämlich der Computerabsatz überraschend stark gestiegen, nämlich um 15.7 % weltweit und bei Laptops in Europa um 50%! Damit muss man sich erneut der Tatsache stellen, dass Apples Marktanteil wieder einmal gesunken ist. Wenn Toshiba laut NZZ bei 1.26 Mio. verkauften PCs einen Marktanteil von 3.3 % hat. bleiben Apple gerade noch 2 %.

Kommentare

Test

Von: Thyl (MacGuardians) | Datum: 16.10.2003 | #1
n/t

Ich ziehe da eine andere Schlussfolgerung

Von: DrWatson | Datum: 16.10.2003 | #2
Während die Branche um 15% wächst, wuchs Apples Umsatz um 19%. Der Verkauf von Notebooks legte bei Apple im Gegensatz zu den "läppischen" 50% der Gesamtbranche um 203% zu!

Die Marktanteilberechnung ist und bleibt Bockmist.

Alfred E. Neuman sagt: NA UND???

Von: wank less wireless | Datum: 16.10.2003 | #3
Heute schon auf Marktanteile geschissen???

Geld ist da so eine Sache

Von: Terranova | Datum: 16.10.2003 | #4
Viele meiner Bekannten würden gerne ein PowerBook kaufen, jedoch sehen die nur den Preis.
Somit ist klar: Ein Toshiba-Tecra-S1 für 1.700 Euro hat größeren Zuspruch als ein Apple-15"-PowerBook für 2.300 Euro!

Und dann ist schon alles zu spät und sie schauen neidisch auf mein iBook was meistens schon mehr kann ;) *Mac-TV Switcher*

habt ihr das schon gelesen?

Von: comical ali | Datum: 16.10.2003 | #5
[Link]

@ comical ali

Von: Terranova | Datum: 16.10.2003 | #6
WOW, das ist ja ein DING!

mein senf

Von: comical ali | Datum: 16.10.2003 | #7
ein quartal hat ca. 13 wochen - nicht wahr? erinnern wir uns dochmal zurueck und summieren:
wie lange gabs kein 12" PB, kein 15" PB und kein 17" PB??? kommen da etliche wochen zusammen? + die mac-uebliche kaufzurueckhaltung vor produktwechseln! wie lange gabs in diesem quartal keinen G5? ca 8-10 wochen? also 2/3 der quartalslaenge.(der abverkauf der G4s wird da auch nichts rausgerissen haben)
ich bleibe dabei: dieses quartal umsatz >2mrd us $ auch wenn apple sagt 1.9 und die analuesten 1.7. ihr werdet noch an diesen augenblick zurueckdenken und sagen: mensch der ali ... ;)

@terranova

Von: comical ali | Datum: 16.10.2003 | #8
ich weiss. deswegen habe ich es ja gepostet ;) unterstreicht mein zweites posting :)
die werden sich noch alle umgucken!

ausserdem koennte ich wetten, dass panther noch ueberraschungen mitbringt (s. xgrid) ...

Ach, noch was...

Von: Thyl (MacGuardians) | Datum: 16.10.2003 | #9
Habe die Kommentare nochmal gelesen und möchte noch mal Senf dazu tun. Hardware wird immer billiger oder bleibt zumindest gleich. Bei einer wachsenden Anwendermenge lohnt es sich deshalb durchaus, auch für speziellere Modelle Zubehör herauszubringen, es kaufen immer noch genug Leute.

Bei Software scheinen aber die Entwicklungskosten immer weiter zu steigern. Da wird es immer wichtiger, für einen möglichst grossen, prozentualen Anteil zu entwickeln, um mit solchen Anbietern leistungsmäßig mithalten zu können, die eben für die Hauptplattform entwickeln. Darunter kann eine klein Plattform leiden, wenn der prozentuale Anteil sinkt. Auch ist die Verfügbarkeit von Software ein wichtiges Kaufargument für viele Rechner, wo sich die Katze in den Schwanz beisst.

wegen de books nochmah

Von: comical ali | Datum: 16.10.2003 | #10
die ibooks sind so schwach im vergleich zum vorjahr, weil es keine 12" pbs gab!
die 12er kanibalisieren natuerlich die ibooks ein wenig - ausserdem sind ibooks auch schon alt(das letzte update war ein alibi - wer weiss was da kommt ;) )

die powerbooks sind so schwach, weil es wenigstens fuer ein drittel des quartals keine gab!

Die Frage heißt groß genug wofür?

Von: Cyrus Mobasheri | Datum: 16.10.2003 | #11
Groß genug um das Übliche mit dem Computer zu machen ist der Marktanteil sicher. Aber es gibt etliche nichen die zu füllen es sich nicht Lohnt bei der geringen verbreitung von Apple rechnern. Das ist schade. Deswegen mehr Marktanteile wären sicher schön. Aber glaubt ihr nicht das das vor allem an den Spielen liegt, warum immer mehr PCs an Privatkunden verkauft wird. Allenfalls bei Notebooks glaube ich nicht an Powergamer. Aber wer ist das eigentlich der sich sowas kauft?
Ich tippe vor allem Informatikstudenten, die sich ihren Desktop zusammengebaut haben, und deswegen Dell toll finden weil der ähnlich Modular ist. Hat man einen Dell bei uns auf der FH, findet man immer jemand der einem sein Netzteil ausleihen kann. Das ist auch ein Aspekt von Marktmacht.

@BvK: Déja Vu? und meine Sicht

Von: RollingFlo | Datum: 16.10.2003 | #12
BvK: Das habe ich doch ganz genauso schon mal wo gelesen, oder spinn ich?

Jedenfalls ist auch mir der Marktanteil ziemlich egal... solange es noch genug Software (kein Problem) und Service (erwachsendes Problem in D) gibt. Ich sehe aber eher die Gesamtzahl an Systemen als relevant und nicht hauptsächlich den Marktanteil. Wenn es 5 Millionen Mac-user gibt (nur so als Beispiel!) ist das ein schöner Markt, ob der Marktanteil an allen PCs nun 1% oder 50% sind. Solange also die Gesamtzahl steigt, blicke ich positiv gestimmt in die Zukunft.

Ich sehe es wie thyl ...

Von: johngo | Datum: 16.10.2003 | #13
.. zumal es den so oft beschworenen
Marktanteil an Altrechnern so nicht mehr
gibt. Die eine Hälfte der existierenden
Apple-Rechner bootet nicht mehr unter
OSX10.3 und die andere Hälfte der
verfügbaren Applikationen lässt sich
nicht mehr unter 10.2 installieren bzw.
ausführen.

Und schon schrumpft das - was eh schon
klein war - noch einmal. Darauf werden
dann auch noch die apple-eigenen
Applikationen angesetzt ... und der Markt
wird für den Einzelnen immer kleiner.

Das Problem dabei: (wie thyl es schon
sagte) viele Applikationen werden konträr
immer aufwendiger!

Gruss

johngo

Spiele, Spiele und nochmal Spiele

Von: rafi | Datum: 16.10.2003 | #14
Das einzige was meine Kollegen an ihrem Computer machen ist Spielen, etwas chatten und ab und zu mal etwas text zusammenwürfeln. Counter Strike ist momentan erste Wahl...

Für die Jugendlichen (ausser mir *g*) ist der Mac wirklich nicht optimal. Ich weiss nicht wie das Apple in Amerika hinbekommt. Zumindest hier in Europa wird das ohne den Spiele markt für Apple keinen Aufschwung geben. Tatsache, an der die Spielkonsolen nichts ändern.

Mich stört es nicht, ich kann mich auch so behaupten - aber Apple würden ein paar Prozente AUFWÄRTS, statt immer abwärts, recht gut tun. Wenigstens den Kunden zuliebe... mal schauen, wahrscheinlich wird es nie dazu kommen...

Grüsse
rafi

ach ja

Von: rafi | Datum: 16.10.2003 | #15
die Hoffnung stirbt zuletzt :)

Also ich glaube nicht Das rechner die Elter als 5 Jahre sind eine Rolle Spielen

Von: Cyrus Mobasheri | Datum: 16.10.2003 | #16
Und auf alle Rechner die Jünger sind, kann man Mac OS X 10.3 Installieren.
Wenn ich ein Informatiker Gehalt von 3000€ Ansetze. Und eine Software Programmiere die ich für 500€ verkaufe, dann brauche ich nur 100 Kunden um diesen Informatiker knapp 2 Jahre zu bezahlen. Und ich behaupte dieser Informatiker kann schon nach spähtestens 1 Jahr eine Software vorlegen die 500€ Wert ist. Das heißt wenn es im Deutschsprachigen Raum nur Hundert Handwerker Gibt die einen Mac Nutzen und meine Software Brauchen, dann kann ich davon gut Leben.
Wenn ich dann noch Wartungsverträge und Schulungen anbiete. Ist mein Auskommen gesichert. Ich glaube es gibt sehr viel solcher spezialisierter Software, man bekommt davon nur nicht allzuviel mit.
Gerade bei solchen Niechenlösungen, ist es meistens so, das man seine Kunden per Namen kennt, und oft für sie noch spezielle Änderungen macht.

@Doc, Cyrus

Von: Thyl (MacGuardians) | Datum: 16.10.2003 | #17
Cocoa ist auch meine Hoffnung. Es funktioniert wirklich, das haben ca. 2000 Programme für NeXTSTEP (bei irgendwas von 300000-400000 Anwendern) gezeigt. Die träge Masse der Apple-Programmierer hat mich aber massiv erschüttert. Statt sich mit einem lauten Jeepee auf Cocoa zu stürzen, basteln sie lieber weiter an der Altlast Carbon herum.
Schon möglich, dass Deine Rechnung stimmt. Der geringe Erfolg von Apple wird aber (nach MacOSX, vorher wars gruselig) für mich wohl sowieso ein Rätsel bleiben, allen Diskussionen zum Trotz.

@Thyl

Von: Thomas | Datum: 16.10.2003 | #18
Das liegt sicher daran, dass Computer
a:) über den Preis und
b:) über den Namen verkauft werden.
c:) Weil man das kauft wo man jemanden
kennt der einem hilft
Ich kenne einige Leute, denen sagt Apple gar nix.
Apple ist sogut wie in keinem Geschäft zu sehen. Man muß einen Händler suchen um sich nen Apple anzuschauen und die Beratung die ich bekam hatte höchstens Mediamarkt Niveau!
Ich hab mir jetzt nen G5 in Strasbourg im FNAC angeschaut, denn da weiß ich wenigstens, dass immer das neueste an Hardware da ist und es liegt im Zentrum nicht in c oder d Lagen wie Gravis und Konsorten. Das war bei Apple Händlern aber denk ich immer so. Selbst in Tübingen zu meiner Studienzeit, waren die Dosenhändler im Zentrum und die beiden Applehändler weit vom Schuss!
Wen man nen Apple kaufen will muß man sich echt anstrengen, wenn es nicht übers I Net geht.
Dies sind meine Erfahrungen.
Thomas

falscher link

Von: gonzo | Datum: 16.10.2003 | #19
sorry. hab zu schnell getippt. also überseht bitte die tippfehler. (ich war einfach zu aufgeregt...)

trolltech: [Link]

cu,

gonzo

Die Schwarzmaler sind unterwegs

Von: salco | Datum: 16.10.2003 | #20
Das ist mir völlig unverständlich, denn so blendend wie zur Zeit ging's Apple die letzten drei Jahre nicht. Die Abverkäufe steigen, Apple ist profitabel und zwar in allen Bereichen, wer kann das schon von sich behaupten.

Klar, der x86-Markt scheint schneller zu wachsen, aber zu welchem Preis? Da herrscht ein brutaler Verdrängungswettbewerb, es ist doch fast kein Computerhersteller profitabel. Das heißt im Gegensatz zu Apple stehen die meisten x86-Computerhersteller mit dem Rücken zur Wand. Denn einerseits machen sie Minus, aber die Preise können sie nicht erhöhen, sonst brechen die Verkäufe ein, denn Geiz ist geil und billig, blillig, billig ist gefordert. Ein wahres Dilemma, das nur durch eine Marktbereinigung gelöst wird. Apple dagegen ist trotz und wegen ihrer Preise profitabel und kann von der Seite beruhigt zuschauen, denn ihre Performanceprobleme sind auf absehbare Zeit gelöst. Abgesehen davon ist Apple ja so teuer nicht.

Und solange die Verkäufe steigen, mache ich mir um den Softwaremarkt keine Sorgen.

Ach ja die neuen Powerbooks haben doch auf die aktuellen QZahlen noch kaum einen Einfluß und der Portable-Markt ist ja der zunehmend wichtigste.

US-Computerverkäufe

Von: cws | Datum: 16.10.2003 | #21
War da nicht irgentetwas mit hedonistischer Computer-Umsatz-Statistik, die völlig irrationale Zahlen erzeugt, um bessere Wachstumszahlen zu simulieren??

@cws

Von: salco | Datum: 16.10.2003 | #22
Das gilt aber nur für die Sozialproduktstatistiken, nicht bei den Absatzzahlen der Unternehmen.

CYRUS - EIN EINFACHES LEBEN ...

Von: johngo | Datum: 16.10.2003 | #23
@ cyrus

Also Du machst mit 100 Kunden einen
Umsatz von 50.000.- Euro in 2 Jahren.
Gleichzeitig zahlst Du dem Programmierer
72.000.- Euro Gehalt. Legst also einen
satten Verlust hin. Und dabei übergehst Du
bei Deiner Rechnung so Dinge, wie Gehaltssteuern,
Sozialabgaben, Gewerbesteuern,
Firmensitz, Händlermargen, Handelsabgaben,
Umsatzsteuer, Rechtsaufwendungen,
Patentgebühren, 13. Gehalt, Urlaubsgeld
etc. etc. :)

Denk noch einmal drüber nach!




@ kai

Vielleicht sollte ich sagen:
Thyl sieht es wie ich ... :)

Gruss