ARCHIV 1999-2006

ARCHIV :: # 2512

Wieviel Sinn macht Brushed Metal?

Jasyn Jones hat darüber nachgedacht

Autor: roland - Datum: 31.10.2003

Seit Panther draußen ist – oder drinnen, in den Läden und Regalen, je nachdem – mosern etliche User am brushed metal look der überarbeiteten 10.3-Oberfläche herum. Jasyn Jones von MacWrite.com hat sich ein paar tiefergehende Gedanken gemacht, warum Apple eine Art doppelten Finder-Look kreiert hat. Und es scheint uns, dass er da tatsächlich auf einen "tieferen Sinn" gestoßen ist. Was alle bestätigen würde, die Apple freundlich unterstellen, nichts (naja, wenig) ohne Sinn und Zweck zu designen...

Kommentare

Nur mal so nebenbei...

Von: Jörg | Datum: 31.10.2003 | #1
...ich mag den Brushed Metal Look! ;-)

Ich auch.....

Von: faustocoppino | Datum: 31.10.2003 | #2
wer denn nicht?? ;-))

interface

Von: wolfgang | Datum: 31.10.2003 | #3
also das neue brush-finder-design find ich gut und auch der gerätelinie angepasst.
mich persönlich stört eher, dass apple seinen stil ( und dieser hat sich immer von anderen betriebssytemen abgehoben ) selbst in frage stellt.

was sollen die unterschiedlichen user-interfaces und dialogboxen z. B. in FinalCutPro, DVD Studio Pro, Soundtracks, Shake usw.

das find ich einfach eine FRECHHEIT und hat mit dem bekannten apple-look ( alle programme sind gleich leicht zu bedienen, da alle elemente immer an den selben stellen zu finden sind ) überhaupt nichts mehr zu tun.

apple, nehmt euch mal selbst bei den ohren !!!

brushed-murks

Von: derdomi | Datum: 31.10.2003 | #4
Ich mag ja den brushed-metal-look im Prinzip schon. Aber im Finder stört es mich schon ein bisschen. Ich finde dadurch wirkt der Finder nicht so gut ins System integriert. Ich hätte mir gewünscht dass Apple dem User die Option gibt sich für Metal-Finder oder Aqua-Finder zu entscheiden. Mag ja sein dass sich Apple was dabei gedacht hat aber ich finde es besser dem User auch etwas mehr Kontrolle über das Look and Feel des Systems zu geben.

overdone

Von: gui | Datum: 31.10.2003 | #5
im finder wirkt es tumb. warum nur haben einige fenster beulige ecken? carbon? die unterschiede rühren von der einteilung in profi apps und consumer programme. fragt sich nur, ob der finder ein consumer programm ist...

@faustocoppino

Von: Agarag | Datum: 31.10.2003 | #6
"wer denn nicht?? ;-))"

ICH mag Metal nicht -- man könnte von einer tieferen Abneigung (Hass) reden. Naja, könnte schlimmer sein (rosa z.B.)

Weniger wäre mehr.

Von: MacApple | Datum: 31.10.2003 | #7
Ich finde, der Finder sieht in Metall jetzt nicht gerade doof aus, aber wenn ich so die Öffnen-Dialoge sehe, dann denke ich würde der Finder in Aqua einfach noch besser aussehen.
Auch finde ich, sehen ein, zwei Metall-Fenster auf dem Bildschirm ja noch gut aus, aber wenn's dann nur noch blechern ist, dann habe ich Angst um meine Schreibtischplatte, dass sie durchbricht. :)

Brushed Metal & die vergebliche Suche nach dem "Sinn" ...

Von: macbeth | Datum: 31.10.2003 | #8
Für mich beweist diese Grübelei um einen "tieferen Sinn" des Brushed-Metal-Designs einfach nur, dass es ein völliger Fehlgriff ist: wenn sich der Sinn nicht sofort und unmittelbar erschließt, dann gibt es eben keinen. Interface-Design soll keine Rätsel schaffen, sondern Rätsel lösen. Seit Jahren rätselt die Mac-Gemeinde darüber, was diese Brushed-Metal-Obsession eigentlich bedeuten soll. Nun hat sich endlich ein Journalist eine Erklärung zurechtgelegt - und zwar eine sehr komplizierte und esoterische -, aber diese Erklärung bedeutet nur, dass man dieses Interface-Design im Stil eines kunsthistorischen Oberseminars diskutieren muss, um einen Sinn hineinzusehen. Außerdem erklärt der Artikel nur, warum der Finder nun plötzlich zwei Interface-Designs hat, nämlich ein aqua- und ein metallhaltiges (schon an sich eine Absurdität). Er erklärt nicht, warum z.B. Mail.app in Aqua und Safari in Metall erscheint. Denn dafür kann es auch keine Erklärung geben. Es ist einfach nur willkürlicher Unfug, sonst nichts.
Apple hat ohne jeden Grund mit seiner nobelsten Tradition gebrochen: Konsistenz und Kalkül im Interface-Design. Die rigiden Richtlinien, wie System und Programme auszusehen haben, die Klärung der Benutzerführung bis ins kleinste Detail war es, die eigentlich die Erfahrung, mit einem Mac zu arbeiten, ausmachte. Diese Tradition ist aufgegeben worden - aber warum? Unter welchem Zwang? Weil diese Brushed-Metal-Oberfläche ästhetisch so überwältigend ist, dass Apple lieber gegen die eigenen Richtlinien verstößt, als darauf zu verzichten? Sicher nicht. Mich erinnert er immer an das Finish, das Taschenrechner und andere Elektronik-Gadgets in den frühen achtziger Jahren hatten. Und warum Software so aussehen soll, als ob sie Hardware aus einer längst versunkenen Epoche sei, ist mir einfach nicht klar.
Die einen hassen diesen Anblick, die anderen mögen ihn, und das ist das Problem. Wenn eine Interface-Design die Meinungen so stark spaltet wie dieses, dann ist es schlecht. Basta. Interface-Design soll nicht zu Diskussionen und ästhetischen Kontroversen Anlass geben, sondern so unsichtbar wie möglich sein. Für mich gibts für diese Verirrung nur eine Erklärung: irgendjemand in der Führungsetage von Apple, vielleicht der Maximo Leader himself, hat ganz privat einen Narren an diesem Look gefressen und drückt ihn nach und nach durch - gegen seine händeringenden Interface-Designer und gegen die irritierte Mac-Gemeinde. Eine wirklich ärgerliche Entwicklung.

m.

Metal up your ass!

Von: RollingFlo | Datum: 31.10.2003 | #9
Ich mag das Metall! Jawoll! :)

Stimmt aber schon - entweder alles oder gar nichts. Zumindest sollte der User selbst entscheiden dürfen.

Der Sinn!

Von: HeckMeck | Datum: 31.10.2003 | #10
Hi ihr Guardians...
Brushed Metal hat einen Sinn, die Guidelines sind bei ADC TV zu sehen. Ihr braucht nur einen Account (Gratis) und könnt dort Schulungsfilme anschauen. Im Film "Deliver a Complete Mac OS X User Experience " kommt nach circa 35 Minuten die Erklärung für die Anwendung von Brushes Metal. Ich hätte auch noch nen Screenshot anzubieten. [Link]

Hoffentlich hilft euch das weiter,
viele Grüsse
HeckMeck

*Der hofft alles richtig vertsnaden zu haben*

mal ehrlich

Von: Bernhard Nahrgang | Datum: 31.10.2003 | #11
wer beim arbeiten mit dem Rechner Zeit hat sich auf das design des interface zu konzentrieren sollte sich nen schnelleren Rechner zulegen oder seine Arbeitsweise überdenken. ;-)

Ich finde metal klarer und übersichtlicher als das 'schwabbelige' aqua. Der Blick 'greift' schneller und man muss weniger suchen.

Hier die Guidelines

Von: HeckMeck | Datum: 31.10.2003 | #12
Hi,
ich bin mal so fleissig und tippe die Guidelines ab.

+Digital Hub related...
-iTunes
-iPhoto
-iMovie
-Etc...

+...or simulation of a real-world device
-Calculator
-DVD Player

+...or playlist paradigm-based


Das wars schon...
Gruss
HeckMeck

intuition vs. irritation

Von: gui | Datum: 31.10.2003 | #13
@macbeth: zustimmung
@bernhard nahrgang: auf ein intuitives interface muss sich gerade nicht konzentrieren. und aqua als ganzes ist mit dem metal skin nicht gleichzusetzen.

Re: Brushed Metal & die vergebliche Suche nach dem "Sinn" ...

Von: MacApple | Datum: 31.10.2003 | #14
Ich habe mir gerade auch mal die "Forschungsergebnisse" des Herrn Jones durchgelesen. Es ist wirklich erstaunlich, welcher Erklärungen so mancher Macuser hervorbringt. Nur hat Apple da viel simplere Gedankengänge und hat diese auch in den neuesten Apple Human Interface Guidelines nieder geschrieben. Es bedarf also keinerlei Spekulation über das Warum von Brushed Metall im Finder.

@Heckmeck

Von: Applemus | Datum: 31.10.2003 | #15
Hi Heckmeck,
wo passt der Finder in diese Liste rein?

@Applemus

Von: HeckMeck | Datum: 31.10.2003 | #16
Hi Applemus,
Finder ist Metal weil es "Playlist" orientiert ist. (Nach John Geleynse, user experience evangelist in Apple's Worldwide Developer Relations group"

Also Part 3

Na jaaa

Von: Cubologe | Datum: 01.11.2003 | #17
ich sehe das ähnlich wie macbeth. Es ist im Vergleich zu früher ein wenig konfus.

Wenn Apple jedes Jahr (= mit jeder neuen Betriebssystem-Version 10.1-10.2-10.3) einen modifizieren Look der zentralen Applikation, dem Finder plus dem generellen Look liefert, dann wirkt das ein wenig planlos.

Und für mich persönlich sieht der Metal-Look in dieser Penetranz einfach sch..... aus. ein großer Teil der optischen Eleganz von OSX geht durch diesen wirklich plumpen Look einfach verloren.
Vergleicht einfach mal die Oberfläche von Omniweb und Safari, oder den look des jaguar Finders mit dem Panther.

Aber ich weiss, ich meckere vergeblich...
Ich wage mir gar nicht vorzustellen, dass Apple irgendwann Schwarz zur Farbe der Saison erklärt und wir den Charcoal-look bei hard- und Software geniessen dürfen

Re: Guidelines

Von: macbeth | Datum: 01.11.2003 | #18
Dass es Guidelines gibt, heißt doch noch nicht, dass damit die Logik gerettet ist. Im Gegenteil: Die Brushed-Metal-Guidelines listen völlig verschiedenartige Applikationen auf, die in Metall erscheinen dürfen. Aber warum? Und warum nicht auch andere? Inwiefern ist der Rechner des Systems optisch mit einem Interface für digitale Peripherie gleichzusetzen? Was hat das "Auflisten von Informationen" (Finder) mit "physical devices" zu tun? Nichts. Trotzdem werden sie durch den Metal-Look gleichgesetzt. Und obwohl diese Guidelines völlig willkürlich und beliebig sind, schafft Apple es trotzdem, ihnen zu widersprechen. Safari z.B. passt zu keinem dieser Punkte. Und übrigens auch nicht der Quicktime Player, mit dem der ganze Brushed-Metal-Blödsinn angefangen hat. Listet er Informationen auf? Nein. Ist er ein Interface für ein digitales Gerät? Nein. Bildet er ein "reales Gerät" nach? Nein.
Ab einem bestimmten Grad von Beliebigkeit ist es nicht mehr sinnvoll, Richtlinien noch Richtlinien zu nennen. Und wenn man es dann auch noch schafft, gegen diese schon unsinnig weit gefassten Richtlinien zu verstoßen, dann macht man sich lächerlich. Gerade an diesen "Guidelines" sieht man ja, wie albern diese Brushed-Metal-Obsession ist und wie vergeblich man sich den Anschein gibt, noch an konsistentem Interface-Design interessiert zu sein. Apple hat anscheinend längst keinen Plan mehr, was sie da eigentlich tun. Und es ist ihnen offenbar ziemlich egal. Mir nicht.

m.

Nur noch bloed

Von: Daniel Saxer | Datum: 01.11.2003 | #19
Das ganze ist doch wirklich nur noch muehsam. Safari ist doch von der GUI her ein graus, nicht die optische Erscheinung an und fuer sich, sondern die Toolbar, welche alle Vorteile einer Toolbar nicht mehr besitzt. Die einzelnen Elemente muessen ueber das Menu ein- bzw. ausgeschaltet werden, lassen sich nicht beliebig platzieren, etc.

Apple sollte sich mal genau ueberlegen was sie machen, so wird das ganze einfach nur noch laecherlich.

Gruss,
Daniel
[Link]

@Daniel Saxer

Von: Agarag | Datum: 01.11.2003 | #20
ENDLICH einer der mich versteht. Das hat mich die ganze Zeit schon gewundert, dass es nie jemanden gab, den diese völlig mißlungene Toolbar gestört hat (oft genug hab ich es ja angesprochen). Das (und Metal) hat mich zur Erkenntnis gebracht, dass es doch sehr viele (zu viele) Leutchen gibt, die einfach ALLES geil finden was Apple ihnen so vorsetzt.

Solange sie mir einen Schalter zum definitiven Umschalten von Metal bzw. Aqua geben, dann können sie von mir aus lila-gelb gesprenkelte Fenster einführen.

Metal wirkt einfach nur schwer, breit, prollig und was fast noch schlimmer ist: ich hab nur einen 450er PowerMac -- es ist einfach langsamer.

Toolbar

Von: Ballflachhalter | Datum: 01.11.2003 | #21
Ich als "normaler Poweruser" wüsste nicht, was ich an der Toolbar bei Safari vermissen würde.

Na dann noch mein Senf

Von: salco | Datum: 01.11.2003 | #22
Also bei iTunes und Safari finde ich die Metalloberfläche klasse und sehr elegant.

Beim Finder, sprich bei Panther kenne ich es bisher nur von Screenshots, und da ist es zumindest gewöhnungsbedürftig.

Das oben behauptet wird, daß die Metalloberfläche langsam ist, halte ich gelinde gesagt für Geschwätz. Wenn überhaupt ist das Gegenteil der Fall, zumindest bilde ich mir ein, gelesen zu haben, daß die Transparenzen bei Aqua sehr ressourcenintensiv und bremsend waren.

Ich bin kein Poweruser

Von: salco | Datum: 01.11.2003 | #23
Aber an der Toolbar (wenn ich denn dasselbe darunter verstehe wie meine Vorredner) vermisse ich auch nix.

Was ich dagegen vermisse, ist die Funktion, daß in irgendeiner Weise die Linkziele eingeblendet werden, wenn man darüber fährt, sowie die Möglichkeit zur Einstellung, daß alles in Titeln geöffnet wird.

Aqua, Metal und Co

Von: DC | Datum: 01.11.2003 | #24
Ich finde den Artikel und die Erklährung sehr gut.Sie trifft den Kern der Sache. Es gibt zwei grundsätzlich unterschiedliche Vorgehensweisen im Finder:
- Die klassische, von OS 9 gewohnte Handhabung mit Fenstern die einen eindeutigen Ordner darstellen. Doppelklick - Ordner geht auf etc. Ideal, wenn man sich auf einige wenige Dateien eines Projekts konzentriert.
- Den Browser, mit dem ich schnell über die Platte huschen kann. Ideal, wenn man Daten sortiert, irritierend,wenn man an einem Projekt arbeitet.

Im Gegensatz zu Jaguar, wo die beiden Vorgehensweisen sich optisch kaum unterschieden, habe ich unter Panther Aqua für ersteres und Metal für letzteres. Und ich sehe auf den ersten Blick, was mit dem Fenster los ist.

Linkziele in Safari

Von: wolle | Datum: 01.11.2003 | #25
@ salco: Linkziele lassen sich in Safari doch bei "Mausüberfahrt" anzeigen! -> Menü "Darstellung - Statusleiste" -> Selbige erscheint am unteren Fensterrand und zeigt u.a. die Linkziele.

@salco

Von: DC | Datum: 01.11.2003 | #26
>Was ich dagegen vermisse, ist die Funktion,
>
>daß in irgendeiner Weise die Linkziele eingeblendet werden, wenn man darüber fährt,

== Einfach die Statusleiste (Menü Darstellung) einblenden

>sowie die Möglichkeit zur Einstellung, daß alles in Titeln geöffnet wird.

== In den Einstellungen die Tabs aktivieren, dann auf das Buch-Icon links klicken. Zu jedem angezeigten Ordner gibt es jetzt ein Ankreuzfeld in der Spalte Auto-Tab. Ist dort ein Häckchen, bekomme ich kein Aufklappmenü mehr in der Lesezeichenleiste. Statt dessen öffnen sich alle Lesezeichen, die im entsprechenden Ordner liegen, als einzelne Tabs.

Danke wolle und DC

Von: salco | Datum: 01.11.2003 | #27
Ich sollte vielleicht doch mal die Menüs genauer studieren, bevor ich mich beschwere. Aber andererseits, wozu gibt's den Seiten wie diese ;-)

Dann werde ich gleich mal begeistert die neue Funktion ausprobieren.

Linkziele

Von: no-gates | Datum: 01.11.2003 | #28
Hi.
Die Linkziele werden angezeigt wenn mann
die Statusleiste aktiviert. Dann unter dem Fenster :-)
Ausserdem finde ich Aqua und Metal Look schön. Die Funktionen im Panther sind das was mich wirklich erfreut.

@macbeth

Von: arne | Datum: 01.11.2003 | #29
...schön, dass mal jemand für diese Geschmacksverirrungen so klare, analytische Worte findet.
Trotzdem muss ich aber sagen, dass osx langsam aber sicher anfängt, mich von der Funktionalität her zu begeistern.

Gruss, arne

@macbeth

Von: MacApple | Datum: 01.11.2003 | #30
Der Finder ist nicht in Metall, weil er ein physical device darstellt, sondern weil er eine Navigation a la iTunes-Playlisten bietet. Genauso passt Safari da rein (Bookmark-Verwaltung). Allerdings verstehe ich auch nicht, warum das alles in Metall sein muss. In Aqua geht's doch auch (siehe Öffnen-Dialog). Außerdem stimme ich dir in dem Punkt zu, dass diese Guidelines völlig willkürlich sind. Das sieht man alleine daran, dass Apple inzwischen die Guidelines an die Programme anpasst, anstatt umgekehrt. Und dann sind die Guidelines auch nicht mehr richtig eindeutig. Sie lassen, wie man hier an der Diskussion sieht, zu viel Interpretationsspielraum, was dann diesen Metall-Wildwuchs zur Folge hat.

@Jörn (Mac-TV)

Von: MacApple | Datum: 01.11.2003 | #31
Deine Erklärung in allen Ehren, aber sie ist wiederum nichts als ein Erklärungsversuch im Nachhinein. Außerdem hat er auch Lücken. Was ist z.B. mit Mail. Bei Mail ist das Fenster ja auch "das Programm". Wobei ich allein diese Formulierung schon recht witzig finde, denn jedes Programm besteht aus mindestens einem Fenster :) (Kommandozeilentools jetzt mal ausgenommen, aber die haben auch nicht das Problem Metall-Aqua). Mail ist aber trotzdem in Aqua (Gott sei Dank ;)).

Deutsche Sprache schwere Sprache

Von: Thomas Bohn | Datum: 01.11.2003 | #32
Also, die Frage aus der Überschrift ist leicht zu beantworten, Brushed Metal "macht" keinen Sinn. Das liegt aber eher daran, dass mensch keinen Sinn "machen" kann, zumind. nicht in der deutschen Sprache.

Daher ist die Frage, ob Brushed Metal Sinn hat oder nicht schon viel schwerer zu beantworten.

Schönes Wochenende

Thomas

@salco: Na dann noch mein Senf

Von: MacApple | Datum: 01.11.2003 | #33
Die Transparentzen spielen da doch gar nicht mit rein. Was ist denn an Aqua-Fenstern transparent? Bis einschließlich 10.2.x nur die Titelleiste von inaktiven Fenstern und da bewegt sich dann ja nix.
Schau dir mal die Metall-Fenster genauer an. Die sind in der Mitte etwas heller als am linken und rechten Rand. Dieser Verlauf muss beim Resizing immer neu berechnet werden. Aqua-Fenster sind in der Hinsicht "einfarbig" und somit einfacher zu zeichnen.

@MacApple

Von: Jörn (Mac-TV) | Datum: 01.11.2003 | #34
Warum ist Mail nicht im Metall-Look? Wie ich schon sagte, wird es nicht verwendet bei Programmen, die mehrere Dokumentfenster haben oder Dokumente erzeugen. Schreib' eine Email! Dazu hast Du dann das Hauptfenster, und ein neues Dokument. Öffne eine Mail per Doppelklick! Wieder erscheint ein Dokument, unabhängig vom Hauptfenster.

Daher: klarer Fall für Aqua.

Meine Erklärung (auf die ich demnächst ein Copyright, wenn nicht gar ein Patent anmelden werde) trifft also auch bei Mail zu. :-)

metal und die farbe

Von: derdomi | Datum: 01.11.2003 | #35
Ich möchte mal noch schnell sagen warum ich Metal vom look her nicht so gut finde wie Aqua. Mir geht ganz einfach das grau auf den Sack dass Apple für Meatl benutzt.
Das ist ein absolut totes grau. Schaut euch mal im Apple-eigenen Farbauswahlfenster (z.b. wenn man die Hintergrundfarbe eines Fensters festlegt) bei den Buntstiften die verfügbaren Grautöne an. Da gibt es z.B "steel", das ist ein wesentlich schöneres grau. Jetzt sagt ihr natürlich "hey, das ist doch völlig subjektiv". Und genau das ist der punkt. Ich finde in eine GUI sollten so wenig wie möglich Elemente eingebaut werden die Geschmackssache sind. Und Metal ist absolute Geschmackssache. Und wenn ich schon was in eine GUI einbaue das sooooo Widersprüchlich aufgenommen wird vom User, dann baue ich doch bitte eine Wahlmöglichkeit ein. Guidelines hin oder her.

Blinken?

Von: Jerry | Datum: 01.11.2003 | #36
Hat hier eben jemand über das Blinken der Menüs gemeckert? Juhu, ich bin nicht der einzige Hasser dieser Funktion. Lasst uns Apple verklagen, damit sie das "Blinken-Aus" Kontollfeld aus OS 9 wieder einführen. Das würde für mich OS X gleich doppelt so schön machen

also...

Von: warg | Datum: 01.11.2003 | #37
also ich finde metal ist eigentlich am wenigsten geschmackssache von allen

metal ist grau, grau bekommt man wenn schwarz und weiß gemisch werden - der kompromiss schlechthin ;)

Grau ist nicht gleich grau!

Von: Shabassa | Datum: 01.11.2003 | #38
Classic ist auch grau, aber ein freundlicheres. Auf die Anteile von schwarz und weiß kommt es an.

Metall

Von: le ralle | Datum: 01.11.2003 | #39
Die Guidelines sind nicht überholt, sondern frisch an Panther angepasst. In gewissen Grenzen finde ich sie auch logisch, und wer sie einmal liest weiß dann auch wieso Safari in Metal auftaucht und Mail nicht. Und im übrigen sind die Guidelines ja kein philosophisches Traktat über die OS X - Oberfläche als solches sondern Handreichungen für Entwickler damit sie ihren Applikationen eine konsistente Oberfläche verpassen. So weit, so gut.

So etwas wie gebürstetes Metall auf einer Oberfläche ist ja nun einmal stets Geschmackssache. Eigentlich ist es hübsch und sieht "cool" aus, es ist aber auch "visuell mächtig" und raubt den Inhalten des Fensters manchmal den Fokus des Betrachters, bspw. wenn man eine minimalistisch gestaltete Website in Safari betrachtet geht deren Gestaltung fast unter gegen die mächtigen Metall-Rahmen.

Aber wie sich hier einige in Rage schreiben können wg. des Verhaltens des Mauszeigers ist schon erstaunlich. ;-)

@ alle

Von: Jörn (der andere) | Datum: 01.11.2003 | #40
Muss dass schön sein, nichts weiter zu tun zu haben, als über das Erscheinungsbild von ein paar Fenstern zu filisofieren :-))
Da ich wie Perry Rhodan zur Gattung der Sofortumschalter gehöre stören und irritieren mich die beiden unterschiedlichen Optiken nicht: beide funktionieren, beide sehen gut aus und beide bringen einen ans Ziel. Was mehr soll sein?

@Ballflachhalter

Von: Agarag | Datum: 01.11.2003 | #41
Es geht doch schlicht darum, dass Apple eine API für die Toolbar bereit stellt, an die sich alle Programme halten sollen, damit eine möglichst konsistente Programmbedienung möglich ist. Und jetzt kommt ausgerechnet Apple und bricht mit seinen eigenen Regeln. Wie will man den 'kleinen' Programmierer dazu bringen sich konform zu verhalten, wenn Apple selbstpersönlich es nicht für nötig erachtet.

Dabei macht die 'normale' OSX-Toolbar doch Sinn. Die Safari-Toolbar ist doch einfach nur ein Rückschritt. Jetzt sagt nicht, ihr hättet die Nachteile dieser Toolbar nicht bemerkt. Vor allem: WARUM machen sie so einen Scheiss -- damit die den Prozessbalken in der URL-Zeile haben können??? Ich lach mich tot. Es gibt bessere Gründe GUI-Regeln zu brechen (mir fällt gerade keiner ein, aber es gibt bestimmt welche).

Seht es einfach ein: mit der Safari-Toolbar und diesem um sich greifenden Metal-Look hat Apple einfach übertrieben -- sie haben Mist gebaut. So schön es für viele aussehen mag.

@salco

Von: Agarag | Datum: 01.11.2003 | #42
"Das oben behauptet wird, daß die Metalloberfläche langsam ist, halte ich gelinde gesagt für Geschwätz. Wenn überhaupt ist das Gegenteil der Fall, zumindest bilde ich mir ein, gelesen zu haben, daß die Transparenzen bei Aqua sehr ressourcenintensiv und bremsend waren"

Ach ja? Dann darf ich dich vielleicht zu mir einladen, dann kann ich es dir ja mal vorführen. Die Transparenzeffekte managed die Grafikkarte -- das kostet mich fast nichts an Prozessorleistung. Die blöde Metal-Textur muss beim Resizen immer neu berechnet werden, damit der Verlauf immer richtig sitzt -- DAS wird NICHT von der Grafikkarte gemacht -- zumindest nicht bei mir (GF2MX und Rage128)

Der Unterschied ist spürbar.

@Jörn (der andere)

Von: Agarag | Datum: 01.11.2003 | #43
Au ja, wenn Apple jetzt beschliessen würde, dass Programme für Netzwerke/Internet sollen Wood-Texturen bekommen, dann ist es auch in ordnung, genug Leute gibt es auch, die feinstes Teak mögen? Klasse.

Dann bekommen meine Programme, die ich in Zukunft mal schreiben werde alle in grün daher, die sind alle von mir, es entspricht auch einem System -- ebenso aus den Fingern gesogen wie die von Apple.

Wie hier schon von jemandem bemerkt: wenn etwas SO umstritten ist, wie diese unsägliche Aqua/Metal Geschichte, dann sollen sie verdammt noch mal Themes einbauen. Apples regeln für Metal ist sowas von schwachsinnig... Mich regt es einfach nur auf, treibt mein Blutdruck hoch... es... ist... nicht... gut... für... mich... aargh..........

Achso, nochwas

Von: Agarag | Datum: 01.11.2003 | #44
Das Apples Metal-Regeln Schwachsinn sind, erkennt man schon daran, dass man es erst nach tagelangem Sinnieren/Diskussieren und/oder Nachlesen erkennt (wenn überhaupt, da doch sehr fragwürdig und wilkürlich). Gute Funktionalität sollte Sachlich bleiben und schnell erkennbar sein. Es reicht mir schon den ganzen Animationsquatsch mit ansehen zu müssen. So ansehnlich sie auch sind, wünsche ich mir nichts mehr als einen Schalter der alles deaktiviert. Jetzt muss ich mich auch noch über Metal aufregen...

Künstliche Diskussion

Von: MacZeit lebt | Datum: 01.11.2003 | #45
Für mich sieht das nach einer künstlichen Diskussion aus. Mein Arbeitsfluss wird dadurch jedenfalls nicht gestört. Uns Mac-User geht es einfach zu gut :-).

@ maczeit

Von: Jörn (der andere) | Datum: 01.11.2003 | #46
besser hätte ich es nicht sagen können :-))
In diesem Sinne noch allen ein schönes Wochenende!

Jörn

Langeweile?

Von: Charriu | Datum: 01.11.2003 | #47
Wenn ich mir das hier so durchlese habt ihr zuviel Freizeit :) Warum disktuiert ihr überhaupt über soetwas?
Habe vorhin im netz schon ein Patch gefunden, der alles auf Aqua trimmt, URL leider schon wieder vergessen, irgendetwas mit [Link] oder so...

Darf man sich jetzt wegen den Metal GUI keinen Mac mehr kaufen?

Charriu

Metal and Hyde - hier mal eine ganz andere Vermutung ...

Von: macbeth | Datum: 01.11.2003 | #48
Nochmal zum besseren Verständnis: Mir gehts hier nicht um den Streit, ob Metall häßlicher oder cooler ist als Aqua. Und es geht auch nicht um die Frage, ob das klassische OS eleganter oder benutzerfreundlicher war als OS X. Die Frage stellt sich mir überhaupt nicht. Es gibt vielleicht nach wie vor ein paar Vorbehalte im Detail, aber aufs Ganze gesehen ist OS X einfach so viel funktionaler und bedienungsfreundlicher, dass eine Grundsatz-Diskussion gar nicht mehr geführt werden kann.
Mir geht es um das Problem, dass Apple überhaupt angefangen hat, die Unterscheidung zwischen Aqua und Metall einzuführen. Es ist ja kein subtiler Unterschied, der nur ein paar Geeks und Interface-Fetischisten ins Auge fällt, sondern es ist die Einführung einer gespaltenen Identität. Aqua und Metall, das ist ein Jekyll and Hyde-Verhältnis, das die Entscheidung, wo und warum man als Programmierer eines dieser Designs verwendet, ungemein kompliziert. Und das den Benutzer irritiert, weil er einfach nicht weiß, wo und warum er mal mit dem einen, mal mit dem anderen Design konfrontiert wird. Dass es so viele Tools gibt, die das Brushed-Metal-Interface aus den Programm- und Systemressourcen entfernen, spricht doch Bände. Ich glaube, die Nachfrage ist nicht nur deshalb so groß, weil die Leute den Metall-Look hassen, sondern weil sie mehr oder weniger verzweifelt versuchen, sich Konsistenz zu verschaffen. Es gibt ein unbewusstes, aber erklärliches Interesse daran, mit einem einheitlich und logisch gestalteten System zu arbeiten. Und die Unlogik, mit der Apple mal zu diesem, mal zu jenem Design greift, verursacht einfach Unbehagen.

Als Apple mit der Jekyll-and-Hyde-Unterscheidung anfing, habe ich zunächst vermutet, dass hier die ersten Stolperschritte auf einem möglicherweise sehr revolutionären und interessanten Weg gegangen werden. Und möglicherweise wird meine Vermutung tatsächlich irgendwann von der Realität bestätigt. Die Besonderheit an Apple ist ja, dass sie als einzige Firma Hardware und Software zugleich herstellen. Als Hardware-Firma zeichnet sich Apple durch höchsten Design-Perfektionismus aus. Also wäre ihnen zuzutrauen, dass sie diesen Perfektionismus noch eine Stufe höher führen und Hardware und Software zu einer ganz neuartigen ästhetischen Einheit verschmelzen. Die äußere Gestalt der Computer und die äußere Gestalt von System und Programmen könnten in perfekter Abstimmung aufeinander entwickelt werden - nur Apple hat die Möglichkeit dazu, und es schien sich mir anzukündigen, dass sie diese Möglichkeit nutzen und erforschen wollen.
Die Hardware hat seit einiger Zeit zwei verschiedene Designlinien: eine Consumer-Linie und eine Pro-Linie. Die Consumer-Linie (eMac, iMac, iBook) ist durchgängig in Weiß mit ein paar transluziden Effekten gehalten, für die Pro-Linie (PowerMacs, PowerBooks) wird nun durchgängig Aluminium verwendet. Besonders unter Panther ist auffällig, dass die beiden Software-Oberflächen, Aqua und Metall, sehr stark an das äußere Finish der beiden Hardware-Linien angepasst wurden. Der "Pinstripe"-Look der Aqua-Oberfläche wurde zurückgefahren und sieht jetzt noch stärker nach dem weißen Plastik der Consumer-Linie aus; das "Brushed Metal"-Design wurde geglättet und damit sehr an das Alu-Finish der Pro-Linie angeglichen. Wenn ich auf meinem Alu-PowerBook den Quicktime Player öffne, verschmilzt er fast übergangslos mit dem Rahmen des LCD-Displays. Das sieht doch nach einem Plan aus.

Der Plan wird aber erst dann sinnvoll, wenn man die Konsequenzen zieht. Auf einem Mac der Pro-Linie müsste das System-Interface durchgängig aus Alu bestehen, auf Consumer-Macs durchgängig aus Aqua. System- und Programm-Installer müssten zuerst abfragen, auf welchem Mac sie laufen, und dementsprechend die passenden Interface-Bestandteile installieren. Damit wäre dann eine Verschmelzung von Hard- und Software erreicht, die in der Tat revolutionär und sinnstiftend wäre.
Vielleicht verfolgt Apple ja genau diesen Plan. Das würde sogar die unsinnige Willkür erklären, mit der sie im Augenblick mal zu Metall, mal zu Aqua greifen. Es interessiert sie gar nicht, ob die Entscheidung jeweils konsistent ist, und die Interface-Guidelines werden erst im nachhinein drumherum geschrieben, weil sie gar nicht mehr an konsistentem Design innerhalb des Systems interessiert sind, sondern an der Konsistenz zwischen Hardware- und Software-Design. Falls diese Vermutung zutrifft, befinden wir uns gerade in einer launigen Experimentierphase, in der die Benutzer an beide optischen Erscheinungsbilder gewöhnt werden und mit ihnen zurechtkommen müssen, bis irgendwann (vielleicht mit X 10.4) das wahre Ziel dieser Konfusion offenbart wird. Bis dahin können wir uns weiter vergeblich den Kopf darüber zerbrechen, was uns Apple mit dieser Aqua-Metall-Masche sagen will ...

m.

P.S. @charriu: Nee, Zeit hab ich nicht, aber ich nehm' sie mir trotzdem :)

@Agarag @maczeit

Von: iMob | Datum: 01.11.2003 | #49
@ Agarag
Nur weil für dich die Logik der Guidelines nicht erkennbar ist, ist es doch noch lange kein Schwachsinn.
Und ob nun Aqua oder Metal, Funktionalität ist doch in jedem Fall gegeben.
Wenn dir das alles zu viel Schnickschnack ist, gehe doch ins Terminal. Das ist wesentlich einfacher gehalten.
@maczeit
Du meintest mit künstlicher Diskussion sicher eine überflüssige Diskussion.
Künstlich sind alle von den MGs angestossenen, uns vorgeworfenen Diskussionenthemen. Nach dem Motto, hier habt ihr ein neues Thema, nun diskutiert mal schön, aber bitte beim Thema bleiben und nicht vergessen "Don't feed the Trolls". Schöner wäre es, wenn ähnlich wie bei Mac-TV die User auch Diskussionen anstossen könnten. Hier geht es nur OT.

Selten soviel Wörter über ein völlig

Von: Terrania | Datum: 01.11.2003 | #50
unwichtiges Thema gelesen. Außer bei Politikern, die machen noch mehr Worte über wichtige Themen und kommen nie zu einer Lösung. Im Ernst. Ich geb Jörn (dem anderen) Recht: Nette Diskussion, aber ziemlich sinnlos, weil Geschmacksache. Mir ist das mit dem metal erst mal weder schlecht noch gut aufgefallen. Ach ja: 2 Macs drübergebügelt: NIX PASSIERT, alles läuft (schneller) gut!

@macbeth

Von: iMob | Datum: 01.11.2003 | #51
Danke macbeth für deine Ausführungen, hast dir wirklich sehr viel Mühe gegeben.
Aber du solltest das ganze mal unter dem tiefenpsychologischen Aspekt sehen. Hier hat Apple wirklich ganze Arbeit geleistet, was es M$ schwermachen wird, dieses zu kopieren. Leider würde es den Rahmen dieses Threads sprengen, weiter darauf einzugehen. Aber du solltest einmal darüber nachdenken.

@ Kilian

Von: Agarag | Datum: 01.11.2003 | #52
Metal verhält sich EBEN NICHT wie Aqua. Bei metallifizierten Fenstern muss man nur eine beliebige Stelle des Hintergrundes draggen, um das Fenster zu verschieben. Bei Aqua geht es nur über die Menüzeile. Letztere Variante gefällt mir wesendlich besser. Bei iTunes z.B. passiert es mir oft, dass ich versehendlich das Fenster verrücke, nur weil ich ein Button nicht richtig getroffen habe und dabei die Maus etwas verrissen habe. Bei Aqua kann soetwas nicht passieren.

Es ist inkonsistent.

re: @macbeth

Von: macbeth | Datum: 01.11.2003 | #53
>> Aber du solltest das ganze mal unter dem tiefenpsychologischen Aspekt sehen. Hier hat Apple wirklich ganze Arbeit geleistet, was es M$ schwermachen wird, dieses zu kopieren. <<


?????

@ElRhodeo

Von: iMob | Datum: 01.11.2003 | #54
Schon mal was von "aufspringenden Ordnern" gehört? ;)

@Jörn (Mac-TV)

Von: MacApple | Datum: 01.11.2003 | #55
Gut, eine Mail kannst du als Dokument betrachten, aber warum hat man dann nicht für alle Mails ein eigenes Fenster? Klar, weil dafür auch der größte Bildschirm der Welt immer noch zu klein wäre :) Auch werden die Mails ja nicht einmal einzeln gespeichert, sondern in mbox-Dateien. Da hast du dann wieder mehrere Dokumente in einer Datei und somit ist eine Mail nicht mehr ein Dokument, sondern Teil einer Dokumentensammlung.

Du siehst, auch deine Erklärung hat Interpretationsspielraum und macbeth hat dir auch noch weitere Beispiele genannt, wo deine Erklärung noch hakt.

@imob

Von: ElRhodeo | Datum: 01.11.2003 | #56
?
Wenn Du das meinst, was ich denke, ist das doch auch nicht besser, oder?

Wo ist das Problem?

Von: iMob | Datum: 01.11.2003 | #57
Was ist daran nicht in Ordnung?

Alternative: Wie wäre es mit Copy and Paste?

Von: iMob | Datum: 01.11.2003 | #58

Ich finde es halt...

Von: ElRhodeo | Datum: 01.11.2003 | #59
...blöd, wenn ich viele Ordnerfenster auf dem Bildschirm rumfliegen habe. Daher gefällt mir die Tendenz, den Finder so zu gestalten, daß man für jede Aktion nur eine Instanz braucht, schon sehr gut.
Copy & Paste geht schon auch, hast recht. Aber so komfortabel ist das ja nicht (zumal sich das MacOS ansonsten zu recht seiner hohen Drag&Droppigkeit rühmt).

Antworten an die ketzerischen Zweifler an meinen Worten

Von: Jörn (Mac-TV) | Datum: 01.11.2003 | #60
Es ist nicht weiter wichtig, aber hier noch eine kurze Erläuterung zu meinem Erklärungsversuch der GUI-Richtlinie.

Es wurde gesagt, meine Erklärung trifft auf einige Programme nicht zu, nämlich auf QT, Finder und Safari. Es ist gut möglich, dass mein Erklärungsversuch nicht überall klappt, aber die genannten Programme passen da ganz gut rein.

QT kann zwar mehrere Fenster hosten, aber es gibt keinen sichtbaren Unterschied zwischen dem "Programm" und dem "Dokument". Das ist so, weil das Dokument gleich alle Bedienelemente enthält. Anders bei Photoshop: Werden hier zwei Dokumente gehostet, hat man ja nicht die zweifache Anzahl an Paletten. Die Bedienelemente des Programms sind also klar getrennt vom Dokument.

Dort, wo das nicht der Fall ist, kommt der Metall-Look zum Einsatz.

Quicktime hat alle Bedienelemente im Dokumentfenster, ebenso iTunes, der Finder und Safari. Öffnet man zwei Fenster, duplizieren sich die Bedienelemente --> also Metall.

Bei Mail werden beim Verfassen einer Mail zwar auch Bedienelemente im Fenster angeboten, und zwar bei jedem neuen Fenster, dennoch ist klar erkennbar, dass es ein "Hauptfenster" und die kleineren "Dokumentfenster" gibt, zum Beispiel, wenn man eine Email schreibt. Das Mehr-Fenster-Prinzip ist offensichtlich. Klarer Fall für Aqua.

Wieso viele Ordnerfenster?

Von: iMob | Datum: 01.11.2003 | #61
Du hast nur ein Finderfenster. Nimmst deine Datei, ziehst sie auf irgendeinen Ordner, auch Ordner links in der Navigationsleiste, öffnest den Ordner durch Klick auf die Space-Taste (geht schneller) und kommst so in ein Unterverzeichnis. Und so weiter...
Wenn du da bist wo du hinwillst, lässt du deine Datei los!

So, jetzt schreibe ich auch mal...

Von: Maxen | Datum: 01.11.2003 | #62
Mir ist der Jaguar-Finder mehr auf auf den Keks gegangen als der Panter. Warum? Für mich war er zu hell. Ich finde es schrecklich durch eine weiße GUI zu navigieren. Ist natürlich nur meine persönliche Meinung aber hier gibts sowieso nur ja eh nix anderes.

Mein Finderfenster, in Panther, hat in der Symboldarstellung sogar noch ein leichtes Grau als Fensterhintergrund damit es noch etwas angenehmer fürs Auge wird.

Über Sinn oder Unsinn von Metal läßt sich vortrefflich streiten aber Apple hat mir damit einen großen Gefallen getan, denn optisch ist es für mich einfach angenehmer längere Zeit damit zu arbeiten. Ich finde auch die etwas dunklere (transparentere) Menüleiste besser denn - wie gesagt - diese Reinweiß ist mit der Zeit zu anstregend.

Maxen

Was Maxen gesagt hat...

Von: Bonobo | Datum: 01.11.2003 | #63
... trifft's, zumindest fuer mich.

Starke Kontraste sind fuer mich, wie was auffe Augen zu kriegen. Ich habe schon vorher, wo's auch immer ging, grau bzw. Pastelltoene eingerichtet (z.B. Eudora-Fensterhintergruende). Ich schalte sogar meinen TFT-Bildschirm meist auf etwas schwaechere Leuchtkraft, um meine Augen zu schonen.

Wenn ich jetzt nur noch wuesste, wo ich die Farben der Finder-Etiketten aendern kann... jaja, ich geb's zu, das war der (fast) einzige Grund fuer diesen Kommentar ;-)

Gruss, Tom

@Bonobo: zu denk Etikettenfarben

Von: Maxen | Datum: 01.11.2003 | #64
Leider kannst du die Etikettenfarben (noch) nicht ändern. Auch mich nerven diese "starken" Farben vor allem in der Listenansicht. Ich glaube allerdings, das Apple in den nächsten Updates eine Einstellungsmöglichkeit dafür implementiert oder es findet sich ein findiger Entwickler (Unsanity?) die sich des Problems annehmen.

Maxen

@Jörn (Mac-TV)

Von: MacApple | Datum: 01.11.2003 | #65
Merkst du, wie du nach und nach deine Erklärung immer weiter ergänzt/verfeinerst, damit sie auf alles passt? Genau das gleiche mach Apple zur Zeit mit ihren Guidelines. Die Apple Programme halten sich nicht an die Guidelines, sondern die Guidelines halten sich an die Apple Programme. Das ist eine schlechte Entwicklung.

@ Thomas Bohn

Von: PacOS | Datum: 01.11.2003 | #66
ich gebe dir recht, "sinn machen" kann es wohl eher im englischen originaltext. ;)
wobei ich sagen muss, dass mir "sinn ergeben" immer noch besser gefällt als "sinn haben" ;)
habe fertig!
pacos

Also eine richtige Erklärung gibt es nicht

Von: Gaspode | Datum: 01.11.2003 | #67
Mein Fazit: Es herrscht Chaos und grade Apple hat dieses verursacht. Allein das man nach Erklärungen suchen muss und wenn man bedenkt wie oft Apple in den letzten 2 Jahren speziell an den iApps rumgebastelt hat, zeigt das sie irgendwie planlos sind.

Über Geschmack, also ob Aqua schöner ist oder Metall, lässt sich streiten. Mir wären Themes lieber als dieser Mischmasch. Das schlimme ist, das man mit diversen Patches die Metal abschalten immer noch komische GUIs hat. Safari hält sich ja z.B. an gar keine Vorgabe. Allein das es ein Darstellungsmenü gibt wo man jedes Icon einzeln an und aus machen kann. Aua. Tabs (ich nutze sie ja selber). Aua-aua. Die Menüs am Fenster (ok, habe auch keine bessere Idee). Aua-aua-aua.

Müsste ich wählen, würde ich mich für Aqua entscheiden. Aqua fand ich die genialste GUI die mir jemals unterkam. Nach zwei Jahren hatte ich mich noch nicht satt gesehen. Metal find dagegen eher einfältig, könnte jeder KDE oder Gnome Desktop genauso daher kommen. Aber das ist wie gesagt meine persönliche Meinung.

Piles

Von: Cubist | Datum: 01.11.2003 | #68
Zum Thema GUI: was ist eigentlich aus den Piles geworden? (hab noch keinen Panther im Tank aber das Feature war nicht dabei, oder?)

Piles

Von: Bonobo | Datum: 01.11.2003 | #69
>was ist eigentlich aus den Piles geworden?
>(hab noch keinen Panther im Tank aber das Feature
>war nicht dabei, oder?)

Noe, das heben die bestimmt fuer's naechste kostenpflichtige Upgrade auf ;-)

Tom

macbeth:

Von: Kai (MacGuardians) | Datum: 02.11.2003 | #70
"wenn sich der Sinn nicht sofort und unmittelbar erschließt, dann gibt es eben keinen. Interface-Design soll keine Rätsel schaffen, sondern Rätsel lösen."

Klar, alles was du persönlich nicht sofort kapierst ist scheisse. Ich find es z.B. ziemlich gut, dass ich Finder-Fenster jetzt überall am Metall anfassen kann und nicht nur oben an der Leiste! Das hab ich mir schon lange gewünscht und der Sinn erschliesst sich mir auch sofort!

"Seit Jahren rätselt die Mac-Gemeinde darüber, was diese Brushed-Metal-Obsession eigentlich bedeuten soll."

Nein. *Du* und deinesgleichen rätseln. Die anderen sehen, dass es einfach nur ein simpler Design-Wandel ist wie eben von Plastik zu brushed Alu bei den Geräten selber! Man nennt es "Weiterentwicklung" bzw. "Erneuerung" und zu rätseln gibt's da eigentlich gar nix.

Aber ihr seid ja auch die, die "rätseln" warum in aller Welt Apple Anti-Aliasing auf alle Schriften eingeführt hat! ;-) Dem Rest der Welt ist klar, dass Subpixelsampling die real vorhandene Auflösung einfach besser ausnutzt und der Text damit lesbarer ist aber ihr labert irgendwas von "matschiger" Schrift!

Tip: c64 kaufen, da ist alles ganz toll pixelig! ;-) Aber unbedingt alte Games aus den 80ern spielen, denn selbst da haben die neuen Games Antialiasing in der Grafik!

"Er erklärt nicht, warum z.B. Mail.app in Aqua und Safari in Metall erscheint. Denn dafür kann es auch keine Erklärung geben. Es ist einfach nur willkürlicher Unfug, sonst nichts."

Genau, und dass der G4 und die Displays noch bis heute in transparentem Plastik sind ist auch nur willkürlicher Unfug! ;-)

Vielleicht ist die Antwort ja aber auch viel einfacher? Vielleicht kommt das brushed-metal-mail eben auch erst noch, so wie der G5 kam und schluss mit Plastik gemacht hat?

"Apple hat ohne jeden Grund mit seiner nobelsten Tradition gebrochen: Konsistenz und Kalkül im Interface-Design. Die rigiden Richtlinien, wie System und Programme auszusehen haben, die Klärung der Benutzerführung bis ins kleinste Detail war es, die eigentlich die Erfahrung, mit einem Mac zu arbeiten, ausmachte. Diese Tradition ist aufgegeben worden - aber warum? Unter welchem Zwang?"

Hui, wie bekannt mir diese Sprüche doch vorkommen! ;-) Mir kommt's vor, als wäre ich zurückversetzt ins Jahr 2001 und OS X wäre gerade frisch rausgekommen! Willst du uns nicht eventuell erzählen, dass alle "fähigen UI-Designer" Apple sowieso schon lange verlassen haben? Den Spruch hab ich auch schon lange nicht mehr gehört!

Apple hat mir gar nix gebrochen ausser mit der Klassifizierung "brushed metal nur für Anwendungen, die Geräteentsprechungen haben". Da es aber schon zig brushed-metal-Programme von anderen Herstellern gibt, die ganz eindeutig KEINE Geräteentsprechung haben (DVD2one, Dragonburn, ffmpegX usw) ist die Guideline sowieso hinfällig!
Die Pulldownmenü-Struktur ist noch dieselbe, die Guidelines für Nomenklatur, Benutzerführung, Dialogboxen etc sind exakt dieselben wie vorher und werden auch weiterhin eingehalten und ein simpler Skin wie Brushed Metal ändert daran logischerweise überhaupt nix!

"Mich erinnert er immer an das Finish, das Taschenrechner und andere Elektronik-Gadgets in den frühen achtziger Jahren hatten."

Mich erinnert er immer an das Finish von edler Consumer-Elektronik wie B&O usw! Das teure "nicht-schwarze" Zeug eben! Ist doch toll, wie sich die Assoziationen unterscheiden können!

"Wenn eine Interface-Design die Meinungen so stark spaltet wie dieses, dann ist es schlecht. Basta."

Brushed Metal spaltet gar nix. Den grössten Teil der User interessiert das gar nicht. Dann gibt's noch 2 kleine Gruppen: Die die's aktiv mögen und die die dagegen sind, so wie sie grundsätzlich gegen jede Änderung des Bekannten sind. Gespalten ist da gar nix!

Apple hat übrigens schon immer gespalten (wenn auch nicht hier). Ich sag nur "Design". Es ist quasi die Quintessenz der Firma! Als die Welt schrie "CLI" hat Apple ne GUI gemacht. Als noch keiner wusste, was WLAN, Firewire, ein DVD-Brenner oder Bluetooth ist und wozu das gut sein soll hat Apple das schon lange verbaut.

"Interface-Design soll nicht zu Diskussionen und ästhetischen Kontroversen Anlass geben, sondern so unsichtbar wie möglich sein."

Genau. Jede Änderung ist böse und das Auge darf nicht mitessen. V.a. bei Macs, die ja bekanntlichermassen noch nie durch Design überzeugen konnten. Spartanisch ist das Design-Mantra dieser Tage. Antialiasing kommt direkt aus der Hölle, genauso wie OS8-Platinum und sein 3D-Look und Apple sollte am besten wieder zurück zur MacOS7-Schwarzweiss-GUi gehen. Am besten die Farben gleich ganz abstellen, das lenkt sowieso nur ab! ;-) "Zurück in die Zukunft" spielte ja auch im Jahr 1984, wie ungemein passend!

"Für mich gibts für diese Verirrung nur eine Erklärung: irgendjemand in der Führungsetage von Apple, vielleicht der Maximo Leader himself, hat ganz privat einen Narren an diesem Look gefressen und drückt ihn nach und nach durch - gegen seine händeringenden Interface-Designer und gegen die irritierte Mac-Gemeinde. Eine wirklich ärgerliche Entwicklung."

Es gibt keine "irritierte Mac-Gemeinde" und was Apples UI-Designer selbst von brushed metal halten weisst du nicht und ich auch nicht, also tu mir einen Gefallen und spiel dich nicht zum alleinigen Sprecher der Community auf und tu nicht so, als wüsstest du, was Apple intern denkt!

Es wird bei jeder einzelnen Veränderung die Apple macht lautstarke Jammerer geben, die den Untergang des Abendlandes und den Abgesang auf Apple intonieren werden. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche!

Ginge es nach euch, hätten wir heute immer noch das OS7-schwarzweiss-GUI und OS X wäre nichts anderes als ein feuchter Traum. Denn in OS X darf man ja nicht mehr sein Zeug quer über die HD verteilen wie in OS9, deshalb ist Unix eigentlich auch evil!
Aber Gottseidank hört Apple ja nur selten auf euch! ;-)

die bei apple...

Von: steve crap | Datum: 02.11.2003 | #71
...machen eh was sie wollen - dank ihrem hard- UND softwaremonopol, ob das nun sinnvoll ist oder nicht.

die "fans" werden apple ewig in den arsch kriechen und jeden unsinn apples verteidigen und wen das stört der/sie muss wohl oder übel auf freiere systeme wechseln.

Kai? Hallo?

Von: macbeth | Datum: 02.11.2003 | #72
Jetzt mach mal halblang. Was soll denn dieser schrille Ton? Kein einziges Argument, nur ungereimtes Gezeter. Wenn ichs für dich in Reimform bringen darf: "Was Apple tut, ist immer gut! Schnauze halten, Kopf abschalten!" Toller Stil. Genau das Niveau, das Trolle anzieht. Siehe das Posting über meinem ...

m.

Aber Safari hat eine Toolbar verdient

Von: Daniel Saxer | Datum: 02.11.2003 | #73
Alle geistreichen Beitraege hier in Ehren, aber es gibt nun wirklich keinen Grund ausser der Sturrheit des Safari Developers dass Safari keine anstaendige Toolbar mitbringt. Das "Darstellung" Menu ist einfach eine Zumutung!

Gruss,
Daniel
[Link]

@Daniel Saxer: Warum?

Von: Maxen | Datum: 02.11.2003 | #74
Hallo Daniel,

ich bin leider nicht der große GUI-Checker und mich würde mal interessieren was an der Safari-Toolbar (oder GUI) nicht stimmt. Im Prinzip braucht man das Teil doch sowieso nur zum URL eintippen, den Rest erledigt man doch sowieso (als Poweruser) mit Shortcuts und für die Anfänger (wie z. B. meine Eltern) ist es doch gut das da weniger Buttons drin sind.

Aber vielleicht meinst du ja was anderes und da würde mich deine genauere Meinung interessieren.

Maxen

safari

Von: mattin | Datum: 02.11.2003 | #75
"Das "Darstellung" Menu ist einfach eine Zumutung!"

da geb ich dir vollkommen recht. ich verliere täglich EINIGES an zeit: beim toolbar einrichten. ich schaffe in safari nur 458 veränderungen am tag (dabei kann ich die sachen noch nicht mal verschieben), in mail immerhin 677 veränderungen (inkl. verschieben; 322 komplette neukompositionen). wie soll ich bitteschön auf die 11 minuten am tag kommen, die mir zu surfen bleiben????

ne apple, so nicht!!!

cu
mattin

@ kai (macguardians)

Von: andi | Datum: 03.11.2003 | #76
Aber ihr seid ja auch die, die "rätseln" warum in aller Welt Apple Anti-Aliasing auf alle Schriften eingeführt hat! ;-) Dem Rest der Welt ist klar, dass Subpixelsampling die real vorhandene Auflösung einfach besser ausnutzt und der Text damit lesbarer ist aber ihr labert irgendwas von "matschiger" Schrift!

---

für diese aussage sollte man dich teeren und federn!!

Kleine (10, 9, ) schriften sehen in x einfach mies aus, es gibt kein vernünftiges hinting, was dazu führt, dass gleiche buchstaben ständig unterschiedlich "ge-anti-aliast" werden. Das ist dann "matsch" und strengt die Augen mehr an als eine randscharfe optimierte bitmap-schrift.

auch wenn du's nicht hören willst, das ist wissenschaftliche erwiesen.

wenn man den bildschirm effektiv nutzen möchte führt meines erachtens immer noch nichts an guten, handgepixelten bitmapfonts vorbei.

natürlich ist nichts gegen anti-aliasing bei größeren schriften einzuwenden und auch bei kleineren könnte es WESENTLICH besser aussehen als derzeit in X. so sind in xp die kleinen fonts zur zeit besser zu lesen als in x.

so und jetzt kloppt euch weiter...

andi

ps. gebt uns 200dpi monitore dann funzt das konzept von anti-alising für alles. aber so: nein.

Andi:

Von: Kai (MacGuardians) | Datum: 03.11.2003 | #77
Hinting ist Sache der Schrift selbst, nicht des OSses. D.h. gut gehintete Schriften sehen mit Antialiasing NOCH besser aus.

Das mit dem wissenschaftlich erwiesen und der Ermüdung ist kompletter Schwachsinn, hat mich schon bei Bruce Horn aufgeregt, denn schwarz auf weiss ist nun mal schwarz auf weiss, ob da noch ZUSÄTZLICH grautöne dabei sind ist völlig sekundär!
Ich hab schon selber Schriften gepixelt so klein, dass man sie nur auf nem Atari ST mit schwarzweissmonitor lesen konnte. je nach schrift 4-6 pixel hoch und 3 pixel breit und so'n kram, und glaub mir: mit manuellem Antialiasing kann man NOCH mehr rausholen!
Schrägen und Rundungen sehen ohne Antialiasing einfach Kacke aus. Ich krieg die Krätze jedes mal, wenn mir Camino mal wieder ne Schrift nicht antialiast!
Subpixelsampling ERHÖHT DIE INFORMATIONSDICHTE! Das ist ein Faktum, das kann man nicht wegdiskutieren! Wenn ich viertel- und halbe Pixel hab kann ich einfach mehr machen als wenn ich nur ganze Pixel hab!

@kai

Von: andi | Datum: 03.11.2003 | #78
das mit dem von hand anti-aliasing kenne ich zur genüge und habs ich in meinen 20+ jahren computerpixelei bis zum exzess betrieben, inkl. fonts von 3-x pixeln größe. ich wollte damit nur nicht kommen, denn vorgepixelte aa-fonts gibts in x nun mal nicht. also sinnlos davon zu reden.

wenn das stimmt was du sagst, müsste apple also einfach nur perfekt gehintete fonts dazupacken und aus. und somit legt apple mies gehintete schriften bei. toll!

es gibt keine halben pixel - ach, mir ist die nicht-diskussion hier zu sinnlos...

gute nacht,

andi

@kai

Von: andi | Datum: 03.11.2003 | #79
du meintest nicht zufällig bruce tognazzi?

@ kai

Von: andi | Datum: 03.11.2003 | #80
oh oh, muss doch nochmal ran.

du schreibst:

schwarz auf weiss ist nun mal schwarz auf weiss, ob da noch ZUSÄTZLICH grautöne dabei sind ist völlig sekundär!

-
unterschreib ich fast!

nur eben dieses schwarz auf weiss funktioniert z.zt. bei kleinen größen nicht mehr, es gibt z.t. kein schwarz mehr, sondern (z.b. i's) striche in dunkelgrau, hellgrau, schwarz... und das munter gemischt.

an den richtigen stellen grautöne ZU den schwarz und weiss wäre ja vollkommen perfekt, aber wie gesagt: funzt nicht.

nu aber schulz,

andi

APPLE IST HALT DOCH EINE RELIGION

Von: otis | Datum: 03.11.2003 | #81
apple ist halt doch eine religion

:))

APPLE IST VERNUNFT

Von: iMob | Datum: 03.11.2003 | #82