ARCHIV 1999-2006

ARCHIV :: # 2520

Werbung raus – aber sofort!

Jon Gales weiß wie…

Autor: roland - Datum: 05.11.2003

Wer kennt das nicht: Da macht man in Safari oder irgendeinem anderen Browser eine Website auf und – oops! – der Ladevorgang zieht sich in die Länge, weil irgendwelche zeitintensive Reklame erst mal mitgeladen werden will. Nervig. Insbesondere bei langsameren Internetverbindungen (und die soll es ja tatsächlich noch geben). Jon Gales von MacProNews hat ein wenig herumgehackt und führt für Terminal-Window-Begabte hier vor, wie man Skyscraper-, Pop-up- und Flash-Ads präventiv blockieren kann, normale Textanzeigen aber zulässt. Ziemlich trickreich und für den einen oder anderen unserer Leser womöglich einen Versuch wert...

Kommentare

Viel zu kompliziert - Privoxy heisst die antwort

Von: Rene | Datum: 05.11.2003 | #1
Gibts under [Link] auch als MacOS X installer . Einfach installieren und 127.0.0.1 Port 8118 als proxy eintragen (neustart).

Läßt sich danach per browser (gehe nach p.p) einstellen.

Hat unter 10.3 noch einen kleinen fehler bei den startscripts.

Wollte ich auch posten!

Von: RollingFlo | Datum: 05.11.2003 | #2
Rene hat vollkommen recht! Ich kann es langsam nicht mehr verstehen, warum manche Menschen andauernd das Rad neu erfinden wollen.
Privoxy filtert Werbung zuverlässig und macht noch viel mehr und ist wirklich von jedermann installierbar. Die Freaks können sich dann immer noch ihre action files anpassen, der Rest ist auch so glücklich.

Zwei paar Schuhe

Von: Sebastian | Datum: 05.11.2003 | #3
Das, was Privoxy da macht und die Herangehensweise des Artikels sind komplett andere.

Ein "Proxy" ist halt immer noch irgend eine Applikation, die läuft. Durch das Anpassen der /etc/hosts umgehst Du einfach das "korrekte" Auflösen des DNS, alle Anfragen landen auf der lokalen Maschine. -- Ich stimme mit dem Autoren übrigens nicht darin überein, den Apache anzumachen. Wenn der aus ist, läuft's genauso gut, ich kann mir bloß keine custom Fehlermeldungen basteln. -- Und?

OK, mein Apache läuft eh fast immer, aber notwendig ist's nicht.

Hm, ich schaffe das mit OmniWeb

Von: Thyrfing | Datum: 05.11.2003 | #4
wenn die Einträge in den Ad-Links recht komplett sind, filtert OmniWeb ohne Probleme die größte Menge an Werbung raus!

Thyr

PithHelmet

Von: Bonobo | Datum: 06.11.2003 | #5
PithHelmet filtert auch Anzeigen bei Safari heraus: <http://hiredgoons.com/osd/PithHelmet/PithHelmet.html>.

Und iCab bemueht sich auch redlich...

Gruss, Tom

iCab?

Von: Jerry | Datum: 06.11.2003 | #6
Benutzt denn wirklich noch irgendein Mensch iCab?
Der Browser war damals, vor 20 Jahren oder so, eine wirklich gute Alternative, aber heute, ohne CSS, ist er doch kaum benutzbar, oder irre ich mich?

werbung raus?

Von: FOX | Datum: 06.11.2003 | #7
wieviele von euch arbeiten mit ihrem mac für die werbung? ich tippe mal auf ca. 2/3.
machen wir uns da nicht unseren eigenen arbeitsplatz kaputt???

nur mal so eine frage nebenbei....

ich finde es ja auch störend. geil ist natürlich, einem werbekunden seiten zu zeigen, wo seine werbung geblockt wird....

@ Jerry

Von: Bonobo | Datum: 06.11.2003 | #8
ich benutze inzwischen auch Safari, weil iCab mir in einer Zwischenversion zu instabil war. Alexander Clauss bemueht sich halt; aber wie es mit dem Fortschritt dort aussieht, habe ich lange nicht mehr beobachtet.

Jedenfals kann iCab Werbeeinblendungen herausfiltern, worum es hier in dem Thread ging, und nur darauf wollte ich hinweisen.

Gruss, Tom

Re: werbung raus?

Von: Rene | Datum: 06.11.2003 | #9
Werbung raus mach ich aus einem ganz bestimmten Grund: Die nervigen dauernd blinkenden, animierten Werbebanner lenken extrem vom eigentlichen Inhalt ab.

Jedes mal, wenn ich ohne Werbefilter im Netz unterwegs bin fällt das störend auf.

Solange die Werbeindustrie das nicht rafft bleibt der Werbefilter. Gleiches gilt für pop-ups, das ist entweder schlecht designed (ca. 80% der Fälle) oder irrelevant.