ARCHIV 1999-2006

ARCHIV :: # 269

GPL = Shared Source-Lizenz?

Vielleicht ist das Krebsgeschwür letztendlich dann doch das, was wir ursprünglich damit assoziierten?

Autor: kai - Datum: 01.05.2002

Nachdem wir alle wissen, dass Onkel Bill und sein Tanzbär ja eigentlich gar nix gegen Opensource haben ("BSD-Lizenz = geil! Nehmen ohne geben zu müssen") sondern sich ja eigentlich nur an der GPL stören, unter der Linux und viele seiner Programme stehen (Bill und seine Vasallen nannten sie im Lauf der Monate wahlweise "viral", "unamerikanisch" , "firmenfeindlich", "krebsartig" und noch einige andere feine Adjektive aus der untersten Wortschublade!) kommt es um so überraschender, dass die Kollegen von TheReg jetzt bei genauerer Analyse der Microsoft Shared Source Lizenz (=M$' Vorstellung von Opensource) festgestellt haben, dass sich diese in den oben angesprochenen Kritikpunkten (= kann kein Geld mit verdient werden, ist viral/krebsgeschwürartig usw) eigentlich in keinster Weise von der GPL unterscheidet!.. Seltsam, oder nicht? Halt, da gäb's wohl noch einen entscheidenden Unterschied: Microsoft behält in jedem Fall die volle Kontrolle über den Source!.. Schön zu wissen, woher der Wind denn letztendlich genau weht! Musstet ihr allein deswegen unbedingt soviele böse Adjektive aus der PR-Tiefschlags-Wörterbuchsektion bemühen, Bill?

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