ARCHIV 1999-2006

ARCHIV :: # 2691

"You get the idea"

Die MWSF-Keynote 2004

Autor: lars - Datum: 07.01.2004




Unsere rasenden Reporter Gila und Roland sind vor Ort in San Francisco und haben für uns die Keynote in Bild und Wort zusammengefasst. Hier der Bericht aus der 4. Reihe des Esplanade Ballrooms: So. Nachdem sich bei den meisten unserer Leser die harten Zahlen und Fakten der Keynote-Speech gesetzt haben, kommen wir nun zum unterhaltsamen und vielleicht auch nachdenkenswerten Teil der Veranstaltung. Natürlich nicht, ohne vorher Lars und daZ M nochmal Dank gesagt zu haben für ihren Live-Einsatz, während wir selbst als rasendes Reporterteam vor Ort die Kameras glühen ließen. Die Gedanken wandern zurück...
Um sieben Uhr morgens stehen wir leicht verfroren am Eingang zum Esplanade Ballroom mit der restlichen Mediameute hinter uns an. Um 8 Uhr wird der Eingang zur Vorhalle geöffnet. Es knäuelt sich.



Als dann die VIPs in den Ballroom eingelassen werden, ist klar: Jetzt geht es los. Kurz darauf haben wir uns ebenfalls mit unserem umfänglichen Equipment verstaut – 4. Reihe, Mitte, direkt gegenüber von Steves kommendem Arbeitsplatz. Der bereits in gewohnter Weise bestückt. ist: die bekannten Wasserflaschen…



Die Halle ist mittlerweile bis auf den letzten der mehr als 2000 Sitzplätze gefüllt.



Der Kamerakran, der das Streaming-Video bedient (habt Ihr ja gesehen zuhause, oder?), macht einen ersten Schwenk, und dann betritt Steve Jobs die Bühne. Steve startet sofort mit dem 20jährigen Macintosh-Jubiläum, macht einen kurzen Ritt durch die zurückliegenden 20 Jahre Mac, um dann direkt auf anstehende neue Softwareprodukte einzugehen (Bionicle, Director MX, Knowledge Box, MYOB Account Edge, Netvault und natürlich Final Cut Express 2.0!). Über den sich daran anschließenden M$-Break mit der Ankündigung von M$ Office 2004 will ich hier gar nicht weiter eingehen als langjähriges "Opfer" des Resourcenfressers Word ;-) Anschließend ist wieder Steve dran, Panther ist ihm einiges Lob wert, nachdem nun 40% der installierten Macs weltweit von Mac OS X befeuert werden. Für Steve Anlass, das Projekt OS-X Migration als abgeschlossen zu betrachten. Wer mag ihm da widersprechen, wenn er fast predigend diesen Erfolg beschwört?



Dann wendet er sich dem anderen imageträchtigen Thema der letzten Wochen zu: dem Virginia G5-Cluster Supercomputer und stellt dessen unschlagbares Preis-/Leistungsverhältnis vor.



Was bei Kosten von 5,2 Mio US$ gegenüber Wettbewerbern von über 200 oder gar 300 Mio. US$ einmal mehr den Mythos der teuren Macs vaporisiert. XServe endlich als G5, nur 1HE groß, mit ECC-Memory, 3x serial ATA, bis zu 750GB HDs, in drei Versionen als Single-, Dual 2GHz und Computer Node begeistern anwesende SystemAdmins. Ebenso wie das neue XServe RAID. Und die harten technischen Daten machen selbst Steve durstig auf mehr.



Nach kurzem Durchatmen dann das (wie wir ja mittlerweile wissen) Generalthema der diesjährigen Keynote: Musik! Steve präsentiert die Neuerungen in iTunes



und sonnt sich im Glanz der mittlerweile 30 Millionen verkauften Songs des iTunes Music Stores, der nun endlich auch die Billboard Hot 100 Charts integriert hat. Dazu erstmals 12.000 Classical Tracks von der Deutschen Grammophon und Decca (jaja, auch Steve wird älter;-) Fast wäre in den neuen Features untergegangen, dass der japanische iTMS Ende Januar und der europäische im März eröffnet werden soll. Steve hebt die rasante Entwicklung des iTunes Music Stores hervor und freut sich diebisch über den bereits bekannten Pepsi-Deal mit seinen 100 Millionen iTMS-Songs, die via 300 Millionen Pepsi-Flaschen den Abkauf des Zuckerwässerchens ankurbeln werden.



Mit der herzigen Definition des nächsten Highlights – die neue iLife '04 Suite! – hat er einmal mehr die Lacher auf seiner Seite: "Microsoft Office for the rest of Your life"... Ein verspäteter Seitenhieb auf die M$ Office-Präsentation eingangs? Wie auch immer. Er stellt die Neuerungen von iDVD '04 vor, die 20 neuen Themes (wer's mag) und die neue Funktionalität.



...spielt mit iMovie '04 herum (Vorrecht eines Familienvaters). Und landet schließlich bei der eigentlichen Überraschung an der Software-Front, einer neuen iApp für iLife: GarageBand! Kein geringerer als der Ausnahmegitarrist John Mayer betritt aufs Stichwort die Bühne



und greift nach kurzem Vorführen der in GarageBand integrierten Software Instrumente auch sofort in die (eigenen) Saiten, um mit dem wirklich genialen Stück Software zu jammen.






Und während noch John Mayer und Steve Jobs sich mit GarageBand vergnügen, steigt in uns ein noch vager Verdacht empor? Zusammen mit iTunes, dem iTMS und dem iPod schließt dieses Programm zum Selbstspielen und Komponieren eine magische Lücke im Apple-Angebot. Theoretisch könnte jeder junge begabte Musiker nun mit GarageBand sein Demotape oder gar eine komplette Session in CD-Länge produzieren, auf den iPod exportieren, vorführen, in den iTMS hochladen und seine Musik damit weltweit distributieren, komplett an der Musikindustrie vorbei? Sehen wir Gespenster? Oder reicht Steves Idee des Digital Hub vielleicht wirklich so weit? Doch zurück zur Keynote. Noch war diese ja nicht gelaufen. Da gab es ja noch diese Gerüchte, nicht wahr? Die Steve Jobs natürlich auch nicht unbekannt gewesen sein können. Kein Wunder also, dass er ein Chart der Marktanteile im MP3-Player-Business hervorzauberte und damit das anliegende neue Marketingziel der Apfelmarke dokumentierte: Angriff auf das Segment der HighEnd-FlashMemory-Player!



Und Tusch! Sa war er, der in den Foren viel besungene Mini iPod! Zudem in bunten (Alu-anodisierten) Farben.



Aber: Der Preis liegt mit 249 US$ dann doch deutlich über dem allenthalben Erwarteten. Und den deutschen Preis des hierzulande erst ab April erhältlichen 4GB-Winzlings im Visitenkartenformat kann dann höchsten noch der weiter steigende Eurokurs dämpfen. Was John und Steve nicht davon abhielt, mit dem neuen Mini zu posieren.



Ende der Veranstaltung! Wir werfen noch einen letzten Blick zurück in den Ballroom, wo als Standbild das Key-Visual des legendären Apple-TV-Spots "1984" im Dunkeln glüht.



Nur wer ganz genau hinschaut, bemerkt am Gürtel der hammerwerfenden Protagonistin den nachträglich montierten iPod... Wir sind's zufrieden und verlassen mit einem langen Strom von Medienkollegen aus aller Herren Länder die Halle, um diesen Bericht hier fertigzustellen. Der, wie Euer rasendes MacGuardians-Außenteam von Herzen hofft, allen Zuhausegebliebenen – mit oder ohne Videostream – ein klein wenig die Atmosphäre bei diesem Apple-Heimspiel 2004 vermitteln konnte. Morgen melden wir uns wieder. Dann aus der South-Hall. Mal sehen, was es so alles an der Hard- und Softwarefront zu entdecken gibt. CU! (Gila & Roland aus San Francisco)

Kommentare

Habe ich da was verpasst?

Von: RollingFlo | Datum: 07.01.2004 | #1
iTMS im März?
Der Stream hat leider ein paar mal ausgesetzt, das wäre ja eine große Überraschung für mich. Ich dachte diese Timeline sei für die Online-bestellung von Photodruck aus iPhoto heraus.

kann das jemand bestätigen? Na, morgen früh halt, gute Nacht! :)

Ich glaube nicht...

Von: Zaggo | Datum: 07.01.2004 | #2
Also ich habe "nur" die Januar-Japan/März-Europa Ankündigung des iPhoto-Print-Dienstes mitbekommen. Vermutlich handelt es sich in obigem Artikel um einen Irrtum.
Wäre allerdings schön, falls ich mich irren würde.
Z.

iPodmini Preis!!!

Von: morphues | Datum: 07.01.2004 | #3
Bei aller Euphorie, der €Preis des iPodmini ist eine RIESEN Frechheit: Sage und Schreibe 299,–€. Was ist da wieder los.? Preise wie früher! Und GarageBand läuft nur mir iLife2004 zusammen, d.h. neuer Mac oder +49,–€. Das GarageBand Jampack in € Store ist OHNE Keyboard! DAS ist eine echte Entäschung!

@morphüs

Von: mullzk | Datum: 07.01.2004 | #4
der euro-preis für den ipod-mini ist tatsächlich ein bisschen ein faux-pas, aber der ipod-mini birgt eh kontroversen in sich. ansonsten kann ich deine aufregung nicht ganz verstehen. würde garageband nicht mit iLife kommen, würde es wohl mehr als die 49 euros kosten. auch wenn ich mir über den markt von garageband nicht so sicher bin, 49 euros für eine software von diesem umfang kann man durchaus als extrem billig bezeichnen. ganz zu schweigen davon, dass gleichzeitig auch noch itunes, iphoto, imovie, idvd in den 49 euros integriert sind.

und weshalb sollte das keyboard im jampack drin sein? ein keyboard für 99 euros ist weiss gott nicht grad teuer (ok, ich kenne die qualität des keyboard noch nicht), und das jampack mit 2000 loops, 100 instrumenten, 15 amp settings würde für andere umgebungen ebenfalls das x-fache kosten.

mullzk:

Von: Karl Schimanek | Datum: 07.01.2004 | #5
ACK ;)

Irrtum vermutlich

Von: Roland | Datum: 07.01.2004 | #6
Sorry, kann sein, dass das mit dem Märztermin für den Europa-iTMS tatsächlich ein "Verhörer" war. Bei der Hektik im Esplanade Ballroom wäre es kein Wunder. Aber ganz sicher bin ich mir nicht. Werde das morgen nochmal eruieren...


w/kind regs (Roland aus cloudy CA)

iTMS/Photobook - Termin

Von: lars (MacGuardians) | Datum: 07.01.2004 | #7
Hallo Leute,

also offiziell ist der Termin März für das Photoalbum genannt worden und der Januar für den japanischen iTMS.
Im Europa, bzw. in Deutschland wird es wohl April werden... so unkt man =)

Lars

Ciao Apple

Von: Lori | Datum: 07.01.2004 | #8
Da Apple nach dieser MacWorld-Ausstellung die Welt zu Musiker mutieren will und die Firma nur noch ipodelt, muss ich wohl oder übel zu einer Computerfirma wechseln, die gute, bezahlbare Hard- und Software zum Arbeiten anbietet. Stellt Euch vor: Arbeiten! Nix Pepsi, iPodel und sonstige Eieieis.

@Lori: GÄÄÄÄHN!

Von: Terrania | Datum: 07.01.2004 | #9
n/t

Starker Anfang, schwaches Ende

Von: Udo | Datum: 07.01.2004 | #10
Die Keynote hat klasse angefangen, erst FCE2 und dann die G5-Server. 20 Minuten waren rum und ein für mich wichtiges und generell wichtiges Produkt waren vorgestellt. Dann wurde viel Zeit vertrödelt und dann kam GarageBand. An dieser Stelle muss ich ja wohl nicht sagen, dass es höchste Zeit war die anderen iApps mal zu überarbeiten. iPhoto und iMovie waren einfach nur ein ärgernis. Tolle Präsentation von Garageband, nette Software, fairer Preis. Leider bisher kein passendes Keyboard im Apple-Store. Und dann.. der iPod-Mini!? Im Grunde hätte es eine gute Idee sein können, wenn man das Ding nicht in den High-End-Markt positioniert hätte, sondern zwischen den beiden Flash-Märkten. 249 Dollar oder was auch immer in Euro sind ein Witz. Ich verstehe warum der Preis so hoch ist.. es ist nur nicht unbedingt das, was die Masse will. Und potentielle iPod-Käufer vor die Qual der Wahl zu stellen kann auch nicht Sinn der Sache sein. Ist übrigens jemand aufgefallen, dass die Reaktion im Publikum sehr verhalten war? An keiner Stelle der Präsentation des iPod-Mini ist Begeisterung aufgekommen, ich hatte schon einkomisches Gefühl, als die Keynote rum war.
P.S. Abgesehen davon, die Käufer der High-End-Flash-Player wollen ein Gerät, in dem keine beweglichen Teile sind.. wenn ich die techn. Daten des iPod-Mini richtig lese, dann ist da auch wieder eine Festplatte drin...

Was wollen eigentlich einige immer?

Von: StevesBaby | Datum: 07.01.2004 | #11
Wer zuviel erwartet, bekommt nichts. Apples Strategie ist jedenfalls perfekt. So bekommt man die Consumer. Der iPod und iTunes-Erfolg zeigen es doch. Apple muß Geld verdienen und das machen sie auch.

[Link]

bald StevesBaby.com

wieder der vergleich aus der autoindustrie:

Von: k_munic | Datum: 07.01.2004 | #12
mit kleinwagen machste kein geschäft, außer, du bastelst sie in ländern ohne nennenswerte lohnkosten.

Apple überrascht niemanden mit high-price, im gegenteil, wir kokketieren doch alle mit unseren "edlen" design kisten ;-)

Apple würde sich zum jetzigen zeitpunkt kanibalisieren, wenn sie iPods zum "ramschpreis" verkaufen würden - bei den absatzzahlen kommt der preisrutsch noch lange nicht! ein puff-pee-diddy-daddy-combs will doch noch mit seinem glitzerstück renommieren können!! (gabs nicht bei ebay n meschuggn, der die rückseiten auf 24c gold umfärbte??)

einzige meckerei an den miniPods: die farben sind mit zu bonbonig, oder um es genauer zu sagen (5€ in die cheauvi kasse:) "mädchenkram"!! die stückzahlen für manche modelle werden topsecrect bleiben!! und irgendwelche japanischen modder werden die dinger in nullkommanix auf klavierlackschwarz, perlmuttweiß, titangrau etc trimmen…-

@mulzk

Von: morpheus | Datum: 07.01.2004 | #13
Es gehr hier nicht um den generellen Preis von GarageBand! Der ist ok!
Aber im US-Store war (zeitweilig) das Bundle GarageBand Jam incl. Keyboard und Kabeladapter für 99,–$ präsentiert!!! Nicht aber im europäschen Stores!
Also, was soll's?
Allerdings denke ich das Garageband ein Riesenerfolg wird, und zu hoffen bleibt, das die erwarteten Neurungen bei andren Appleprodukten in den nächsten Wochen vorgestellt werden.

Was ist denn ein Key-Visual?

Von: Gunnar | Datum: 07.01.2004 | #14
Hallo
Was ist denn ein Key-Visual?

iPod mini für Mädchen - recht so!

Von: donfritzl | Datum: 07.01.2004 | #15
... warum eingentlich nicht? Die Mädels sind doch auch ne lohnenswerte Zielgruppe - es muss ja nich immer alles für high-end Reproschergen sein. Apple entwickelt sich immer mehr zum Consumer-Produkt hin was sicher keine schlechte Entscheidung ist, wenn Apple sich auf die Grafiker-Repro-"ich bleib' bei meinem OS 9!"-Zielgruppe verlassen würde ... naja ...
Außerdem wären Sie dann im Prinzip von drei Firmen abhängig: Adobe - Macromedia - Quark und wenn dann eine der Firmen keine Lust mehr hat (Adobe z.B.), dann können Sie den Laden dicht machen.
Die Digital-Lifestyle-Nummer ist der einzige Weg für Apple einigermassen unabhängig zu bleiben.

Was hast Du denn gegen die Grafiker-Repro-Zielgruppe?

Von: johngo | Datum: 07.01.2004 | #16
Die diskutiert nicht über 49.- oder 299.- Euro Preise. Die bezahlt auch schnell mal 3.000.- ohne mit der Wimper zu zucken. Nur es muss das entsprechende Produkt dafür her. Eben der Wettbewerbsvorteil, den man sich damit erkauft bzw. erkaufen würde.

Zu Garageband: Unbestreitbar "viel Software für's Geld" und für jeden Xer, der im Moment etwas für die Musik kaufen möchte zu empfehlen.

Aber ich glaube auch nicht, das hier ein grosser Boom abbrennen wird. Denn wir Leben im Jahre 2004. Praktisch jeder, der ernsthaft Musik am Computer machen möchte hat doch schon irgendeine Lösung. Und wenn die vielfach teurer war, so ist das auch ein Grund erst einmal dabei zu bleiben. Dieser Umstand widerum ist bestimmt der Anlass, das GB so günstig ist.

Entscheidend finde ich, wie die Konkurrenz zu Garageband sich verhält. Sind deren Updates deutlich teurer und trotzdem nicht besser, als GB, dann kann es demnächst zu einem grösseren Sidegrade kommen.

Gruss

Ernsthaft Musik machen?

Von: morpheus | Datum: 07.01.2004 | #17
Jeder der ernsthaft einen PKW fahren möchte hat schon einen!
Das ist nicht der Ansatz. Zielgruppe sind Kids und deren Eltern. Mir Garageband haben sie schlichtweg das Programm, um sie an Musikmachen heranzu führen! Wer hat den schon Logic auf dem Rechner um für einen iMovie mal eben einen Trailer zu produzieren?

Apples Zielgruppenpreise in Euroland

Von: McRolf | Datum: 07.01.2004 | #18
»Die bezahlt auch schnell mal 3.000.- ohne mit der Wimper zu zucken.«

Das scheint sich Apple auch zu denken, wenn ich mir die Preise für den neuen Xserve im AppleStore D & USA angucke. Die Euro-Preise scheinen doch sehr wechselkursresistent zu sein: Kurs 1:1, wenn man die »Lokalisierung« mal weglässt.

Also langsam empfinde ich das ganze schon als Abzocke. – Oder ist es Abschreckung?

Wie es auch geht, macht Apple ja selbst vor: iLive hat einen Kurs von 1:1,16.
Da es hier ja wirklich umfangreiche »Lokalisierung« gibt, erscheint mir dieser Preis fair.

Also ich verstehe die Preisgestaltung von Apple in Europa langsam nicht mehr...

Xserve ist weniger das Problem

Von: Karl Schimanek | Datum: 07.01.2004 | #19
Jemand der sich sowas kauft, schaut wie teuer Konkurrenzprodukte in D sind und nicht wie teuer der Xserve in USA ist.

Ach, wenn es nur der Xserve wäre...

Von: McRolf | Datum: 07.01.2004 | #20
Wenn der Mini-iPod wirklich 299 Teuronen statt 249$ kosten soll, was soll das?
Kurs 1:0,97 (!?)

Außerdem: wenn ich mir einen Rechenknecht mit 10 oder mehr Xserve Nodes aufbauen will, dann macht das eben schon ein paar Tausender aus. Dafür könnte der Admin schon mal in die Staaten fliegen und ein paar Kilo Übergewicht mit nach Hause bringen.

Macht natürlich keiner. Geht man halt zu Cancom&Co sparen.

Was mich ärgert ist der Trend:

Der 20" iMac liegt ohne Märchensteuer bei einem Kurs von 1:1,02. Als der rauskam war zwar der Euro noch nicht ganz so im Höhenrausch, aber es ist trotzdem stolz.
Der 2*1,8 Power Mac liegt immerhin bei 1:1,09 (war, glaube ich, der bisher neueste), der 2*2 bei 1:1,07 und das neueste Stück Hardware eben bei 1:1. Ich bin jetzt wirklich auf die nächsten Power Macs und deren Preisgestaltung gespannt und hoffe, der Xserve war da nur ein Ausrutscher.

Man kann ja langsam froh sein, dass Aldi-PCs auch nicht billiger werden. Aber ob das wirklich ein Trost ist?

Wann kommt der I-Pod Recorder...

Von: Claus | Datum: 26.01.2004 | #21
Ich warte eigentlich immer noch auf den I-Pod Recorder. Viele Konkurrenzprodukte aus dem Flash Lager oder HD-Jukeboxes sind dank eines AD-Wandlers (Line-In u. Micro-Eingang) sowie eines MP3-Encoders on Board in der Lage Audio-Material direkt aufzunehmen - wann kommt der
I-Pod R ???

Claus