ARCHIV 1999-2006

ARCHIV :: # 2716

Nähere Informationen zu GarageBand

Licht ins Dunkel um das neue Mitglied der iLife-Familie

Autor: kai - Datum: 14.01.2004

Langsam tröpfeln die Infos über GarageBand ein. Viele Fragen sind noch offen bezüglich des Funktionsumfangs. MacRumors hat sich jetzt des Themas angenommen und hat prompt ein Forum dazu ins Leben gerufen. Zu näheren Infos zum Programm siehe hier und hier. Die wichtigsten Infos:

• Es gibt Loops als Sample (Realinstrumente) und Software-Instrumenten-Loops. Letztere sind natürlich flexibler. Desweiteren kann man selbst Sample-Loops hinzufügen (AIFF, WAV oder mp3), gegebenenfalls aus anderen Programmen (z.B. Soundtrack)

• Die Tonart der Loops wird automatisch angepasst, je nachdem wie die Tonart des Stückes ist, an dem man gerade arbeitet (schick!)

• Die Töne der Software-Instrumente können nach Belieben verändert werden (Taktgenauigkeit, Länge, Tonhöhe). Dies und das Einspielen setzt (gottseidank!) nicht zwingend ein USB- oder MIDI-Keyboard voraus, man kann es auch über die Tastatur machen

• Das Maximum an Software-Instrumenten hängt von der CPU des verwendeten Rechners ab, das Maximum an gleichzeitigen Tracks eher vom installierten RAM.

Hier gibt's übrigens Screenshots des Programms zu sehen.

Kommentare

Fein, fein

Von: Karl Schimanek | Datum: 14.01.2004 | #1
Da bin ich schon mal gespannt ;)
Werd's zuerst mal mit der Tastatur probieren, wenn ich dann was einigermaßen vernünftiges hinbekomme, hol ich mir vielleicht doch noch ein Keyboard :)

OT:

Von: Karl Schimanek | Datum: 14.01.2004 | #2
Für die, die's interessiert:

IBM releases XL compilers for Mac OS X
[Link]

und wo ist bitte der Unterschied

Von: Werner | Datum: 14.01.2004 | #3
zwischen "Soundtrack" und "Garage"?
Für Aufklärung fürchterlich dankbar,
Werner

typo

Von: MetalSnake | Datum: 14.01.2004 | #4
MitglEId = MitglIEd :D
und sowas gleich in der Unter-Überschrift ;)

Hab noch nie Musik gemacht und kann gar keine Instrumente spielen :( aber angucken werd ich mir das Programm auf jedenfall, vielleicht bekommt man ja noch was hörbares zusammengepuzzled.

Oh, danke...

Von: Kai (MacGuardians) | Datum: 14.01.2004 | #5
Wird umgehend korrigiert! ;-)

quartalszahlen

Von: Nummer 621785 | Datum: 14.01.2004 | #6
[Link]

und die sache mit garageband und dem ibm-compiler sind ein alter hut ;)
aber ich will ja nicht meckern.

Bist ja heut ziemlich

Von: Karl Schimanek | Datum: 14.01.2004 | #7
comical ;)

Audio Units

Von: Jorge | Datum: 14.01.2004 | #8
Das hauseigene Apple-Format für Effekt/Instrument-PlugIns auch integriert?

@Werner

Von: Zaggo | Datum: 15.01.2004 | #9
Unterschied 1: Preis (49€ GarageBand gegen 346€ Soundtrack)
Unterschied 2: Soundtrack arbeitet mit FinalCut zusammen (Multitrackexport, Videoimport), GarageBand eher nicht (dafür mit iTunes)
Unterschied 3: GarageBand enthält einen MIDI-Sampler und digitale Instrumente
Unterschied 4: GarageBand enthält Gitarrenverstärker
Unterschied 5: GarageBand kann (hoffentlich) besser mit Recordingspuren umgehen.

Warum GarageBand (incl. iLife) nur 1/7 von Soundtrack kostet ist erst mal nicht klar. Ein Grund (wahrscheinlich) könnten die Loops sein (dort sind normalerweise ordentlich Lizenzgebühren fällig). Vermutlich hat Soundtrack mehr/teurere als GarageBand. Des weiteren hoffe ich, dass ein möglicher weiterer Grund (nämlich: künstliche Einschränkungen des Leistungsumfangs) keine all zu große Rolle spielt.
Was die Qualität der Loops und evtl. Einschränkungen der Leistung gegenüber SoundTrack angeht, wird erst nach Auslieferung und eigenhändiges Testen von GarageBand klarer sein. Die Demo auf der Keynote lässt hoffen, aber durch geschickte Wahl der 10 guten Loops und Vermeiden von nicht vorhandenen Features lässt sich natürlich einiges tricksen :o)

Ich hoffe Apple liefert pünklich zum Wochenende!

Z.

Bin zwar

Von: halessa | Datum: 15.01.2004 | #10
mehr Pixelschubser als Notenflöter, werde mir iLife aber auf jeden Fall kaufen. Nicht wegen der anderen Software, sondern gerade wegen GarageBand.

1. Home-Video mit iMovie schneiden
2. Mit selbstemachter Musik vertonen
3. Mit iDVD brennen

Ist wirklich genial!
greatz -halessa

@zaggo

Von: Werner | Datum: 15.01.2004 | #11
danke schön. Ich bin FCP-User. Du hast mir sehr geholfen.
Gruss,
Werner

iLife... morgen? neeeee

Von: morpheus | Datum: 16.01.2004 | #12
...morgen is nich!!!
Kaut Gravis frühestens Mitte nächster Woche und das Jam Pack in der 6ten Kalenderwoche!
Grollll

@werner

Von: morpheus | Datum: 16.01.2004 | #13
Garageband hat nur 64 Spuren und
Soundtrak 128 Spuren
Soundtrak weitmehr Loops
Garageband keine weiteren Exportformate ausser AAC/ MP3, zu iTunes.
Nacht!

@werner | @ zaggo

Von: Martin | Datum: 16.01.2004 | #14
Ein gravierender Unterschied ist wohl auch der, dass GarageBand eine Erweiterung zu iLife ist und dieses vorab installiert werden muss (wahrscheinlich deswegen auch der geringere Preis), während Soundtrack ein eigenständiges Programm ist.

Soundtrack kostet übrigens nur noch 199 Euro.

Soundtrack hat auch, wie oben schon geschrieben mehr Loops (4000 zu 1000 bei GarageB.)

Ich habe aber auch ein Problem mit der Positionierung der Musik-Programme. Ich wollte mir nämlich auch ein einfaches Tool besorgen, um ohne Musikkenntnisse ein wenig Sound machen zu können, weiß nun aber nicht, ob für mich Soundtrack oder GarageBand das richtige ist, da beide irgendwie einen ähnlichen Funktionsumfang haben.

Warum hat Apple dann ein neues Programm draus gemacht und nicht einfach nur Soundtrack Lite? Dann wär evt. die Positionierung besser zu erkennen und als Verbraucher könnte ich mich leichter entscheiden.

Aber vielleicht kann ja auch jemand die Frage beantworten, ob man wirklich ohne Musikkenntnisse (auch wenn man engagierter Mukke-Freak ist), mit solchen Programmen arbeiten kann oder ob man doch eher überfordert ist?

Mukke machen

Von: UliK | Datum: 21.01.2004 | #15
Obwohl sich meine musikalischen Kenntnisse auf das Blockflöte spielen als Grundschüler) beschränken, habe ich mit Soundtrack in wenigen Stunden Erstaunliches zustande gebracht. Ne richtig geile Mucke! Auf Audio-CD im aif-Format gebrannt. Das einzige, was du brauchst, ist ein Gefühl für die richtige Auswahl der Instrumente, und ein wenig Geschick, wenn es darum geht, die richtigen Akzente zu setzen. Aus dem Takt zu kommen, ist fast unmöglich, alles passt sich automatisch an.