ARCHIV 1999-2006

ARCHIV :: # 2719

Ist der iMac ein Auslaufmodell?

Anhaltend rückläufige Verkaufszahlen

Autor: flo - Datum: 15.01.2004

Die gestern veröffentlichten Zahlen zum ersten (fiskalischen) Quartal sind insgesamt so gut, dass die einzige negative Zahl umso mehr hervorsticht: Verkäufe des i- und eMac (Apple listet anscheinend keine Einzelstatistiken) brachen gegenüber dem Vorjahr um 24% ein, insgesamt wurden noch 227.000 Einheiten abgesetzt. Nun sorgte im Vorjahresquartal der 17-zöllige iMac immer noch für recht gute iMac-Verkäufe, überragend waren diese aber schon damals nicht. Von den damals verkauften 298.000 iMacs waren übrigens noch stolze 58.000 Stück "echte" CRT-iMacs. Auch ist diese Entwicklung keinesfalls Knall auf Fall erst dieses Quartal auf Apple hereingebrochen: Bereits im Q4 2003 konnte Apple mit 253.000 Einheiten 12% weniger verkaufen als im entsprechenden Vorjahresquartal, mithin aber immer noch 11% mehr als im eben abgeschlossenen Quartal. Was bedeutet dies für den iMac? Steht er für den Kunden bereits auf dem Abstellgleis?
Kleine Ergänzung: Passend hierzu gibt Mac OS Rumors (Erfinder des All-Time-Rumor-Favorite "4-fach G4s") ein Lebenszeichen von sich und veröffentlicht dieses Mail eines anonymen Spenders: "On January 24, Apple will have a press event where it will announce the new Powermac G5's and a new G5 based 20th anniversary iMac." Man beachte vor allem das wunderschöne Mehrzahl-Apostroph ;) Die schwachen Zahlen lassen sich nicht mit der weiterhin steigenden Bedeutung der mobilen Macs begründen, die nunmehr schon 48% aller verkauften Macs ausmachen. Der PowerMac zum Vergleich legte nämlich gegenüber dem (schwachen) Vorjahresquartal 30% zu - und das trotz Lieferschwierigkeiten. Leider konnte ich nirgends eine Aufsplittung in genaue i- und eMac Zahlen finden, diese wären für eine Analyse sehr hilfreich. Auch Zahlen für den Edu-Markt blieben mir verborgen, diese könnten ebenfalls Aufschlüsse darüber geben, inwiefern der eMac für dieses Ergebnis verantwortlich sein könnte - oder eben auch nicht. Zumindest scheint die Einführung des 20" iMacs auch keinen merkbaren Schub gebracht zu haben, vielleicht kam dieser für dieses Quartal aber auch etwas zu spät. Vielleicht ist es auch viel einfacher: Der PowerMac jagt mit großen G5-Meilen-Stiefeln (muahaha, welch Witz, entschuldigung) leistungsmäßig davon, schreckt potentielle iMac-Käufer einfach die vermeintlich "alte" G4-CPU (deren Zukunft ja auch nicht rosig aussieht, oder hört irgendwer was von Motorola?)?

Aufschlussreich ist vielleicht ein Blick auf einen "Kompanion" des iMac in Sachen verheerender Absatzzahlen: das iBook. Jenes brach nämlich noch im Q4 2003 gegenüber dem Vorjahr um 28% ein, dieses Quartal bog Apple die Verkäufe auf ein (wenn auch zartes) Plus von 8% herum. Hier scheint der Umstieg von G3 auf G4 (also auf die in diesem Fall bessere CPU) wahre Wunder vollbracht zu haben. Immerhin gehen von den 48% aller Notebookverkäufe gut die Hälfte auf das Konto des iBooks.

Sind die schlechten Zahlen des iMac also so einfach nur der "schwachen" CPU anzulasten? Möglich wäre das schon, denn der iMac ist schon längst kein reines Consumer-Produkt mehr, bei dem es (auch darüber ließe sich trefflich streiten) auf die Performance nicht so stark ankommt, wie dies bei einem Profi-Gerät der Fall ist. Der iMac eignet sich, insbesondere mit den beiden großen Modellen, hervorragend als Layout-Arbeitsstation und dürfte in einigen Agenturen zu finden sein. In Zeiten allerdings, in denen selbst Layout-Software aber auch gerne richtig dicke Rechner unter'm Allerwertesten hat, dürfte so mancher Grafiker am Sinn einer iMac-Investition zweifeln (nebst anderen Gründen, die hier mal außen vor gelassen werden). Ein iMac G5 könnte durchaus für Schwung sorgen.

Liegt es aber wirklich nur an der Leistung? Das Preisargument möchte ich mal beiseite legen. Sicher ist der iMac kein Schnäppchen, aber er ist auch einfach höher angesiedelt als sein berühmter Vorgänger, so dass ein Vergleich mit diesem ein schweres Hinkebein haben muss. Wie wir aber schon einmal berichteten ist eben auch das Design des iMac vielleicht ein Grund. Ist er zu schön? Ist er zu "klinisch"? Oder - anderes extrem - zu "billig" (das stumpfe weiße Plastik stößt nicht generell auf Gegenliebe).

Ein Redesign geistert ja schon eine Weile (ohne große Belege allerdings) durch die Gerüchteküchen. Im Gerüchte-Allerlei hielt ich gegen einen neuen iMac noch die erst kürzliche Vorstellung des 20"-iMacs dagegen. Andererseits scheint es schwierig, den wohl als sicher geltenden Umstieg auf den G5 im jetzigen Gehäuse zu vollziehen. Ohne einmal mehr über Gebühr auf der Kühlungsgeschichte herumzutrampeln: Selbst im XServe G5, der mit dem neuen 90nm-G5 aka PPC970fx ausgestattet ist, hat Apple Anstrengungen unternommen, die CPU direkt in einen geraden, möglichst unverbauten Luftstrom zu bauen. Wie dem auch sei, eine völlig neue Richtung haben iMac-Träumer durch die Vorstellung der Junior-iPods erhalten: Weg vom Plastik und zurück zu den Farben? Ersteres wird wahrscheinlich alleine an den Kosten scheitern, aber letzteres? Der iPod ist (glücklicherweise?) nicht wirklich maßgeblich für den Rest der Apple-Produkte, so dass der Farbeinsatz beim einen nicht zwingend Consumer-Macs in Farbe für die Zukunft bedeutet. Aber in Cupertino wird man sicher darüber nachdenken, wie man die schwachen Zahlen der "kleinen" Macs aufbessern kann. Was also demnächst in Sachen i- und eMac auf uns zukommt, dürfte enorm spannend werden.

Kommentare

Der G4 hemmt schon etwas...

Von: cab | Datum: 15.01.2004 | #1
Es ist schon merkwürdig, der iMac ist sehr schon und leise, wohl auch ausreichend schnell, aber wenn man für etwas mehr (oder beim 20" etwas weniger) schon nen G5 haben kann, dann ist das schon doof.
Ansonsten natürlich brilliant, so klein, leicht, gelenkig und anmutig. Andererseits, was will ich noch mit dem G4?

G5 iMac oder einstampfen...

Von: Marcus | Datum: 15.01.2004 | #2
Hi,

tja, da hat sich Apple leider ein wenig verfahren. Im Grunde ist es ein tolles gerät, aber dann kommen auch schon die ganzen wenns:

- wenn er billiger wäre
- wenn er ein wenig anders aussähe (ja wie denn??)
- wenn er eine bessere grafikkarte hätte
- wenn er schneller wäre

etc.

Für Consumer ist das Teil wohl zu spacig... Es ist einfach ZU weit entfernt von dem, was man gerne als Computer haben möchte. Apple hat ja schon beim iBook mit großem Erfolg den Schritt zu weniger spektakulärem Design gemacht. Das wird wohl auch hier der Weg sein. Und vom Prozessor her, kann es nur einen G5 geben. zack, die neuen PowerMacs auf über 2 Ghz schrauben, den iMac direkt dahinter ansiedeln. 1,8 oder 1,6, Hauptsache G5. Und dann mal wirklich nicht nur auf die Marge schielen, sondern den Preis aggressiv gestalten und mal schauen, ob das nicht doch besser geht.

Oder eben doch den Mac ohne Monitor... aber das ist eine andere Frage!

nein, isses wahr?

Von: mattin | Datum: 15.01.2004 | #3
ein computer, der in der anschaffung teuer ist und bei dem man bei einem wechsel bis zu 20" TFT wegschmeissen "kann" verkauft sich nicht gut?

booooaaarrr das sind ja mal neue erkenntnisse, was apple!?

iMac != langsam..

Von: Kai (MacGuardians) | Datum: 15.01.2004 | #4
Als ich letztens nen 1.25GHz iMac mit der fetten GeForceFX (nicht die schwachbrüstige mx!) in den Händen hatte und ein bisschen getestet hab war ich nicht schlecht beeindruckt wie flott das Ding ist!

G5 hin oder her - hockt euch mal an so ein Ding und probiert ein bisschen rum, ihr werdet ganz schön gucken! ;-)

G5 mini

Von: Terranova | Datum: 15.01.2004 | #5
Wie stelle ich mir das Vor: Der iMac kommt weg und es kommt der G5 mini. Sprich das PowerPC Gehäuse wird kleiner und natürlich quitschend bund... Natürlich kann der G5 mini auch an den TV angeschlossen werden (C64 ich liebe Dich) und der iPod mini dient als externe Platte... Übrigens hat der einen Anschluß für Micros!

mein senf

Von: namename | Datum: 15.01.2004 | #6
also ich find den imac nicht schlecht und sie
sollten den auch weiterhin als nischenprodukt
anbieten.
ich weiss natuerlich nicht ob sich das lohnt.
ansonsten waere ich natuerlich voll fuer einen
headles brot- und buttermac. viele wuerden dann
sicher auch einen zweiten mac haben!
(also fuer viele privatkunden stellt sich bisher
immer die frage bei einem neuen mac: potabel
oder desktop - das koennte dann anders werden)
aber auch die einstiegshemmschwelle wuerde
dann fuer switcher sinken. davon bin ich fest
ueberzeugt. aber das wurde ja auch schon oft
diskutiert.
und den emac koennte man dann auch fallen
lassen. aber auf mich hoert ja keiner.

ansonsten moechte ich anmerken, dass endlich
iOffice draussen ist (auch bekannt unter dem
namen appleworks 6.2.9).
das wichtigste an iOffice ist die unterstuetzung
des scrollrades was stark darauf hinweist, dass
demnaechst nicht nur neue PowerMacs mit neuen
displays erscheinen, sondern auch endlich die
sagenumwobene applemaus mit horizontalem
scrollrad!
ich denke in 1.5 wochen sind wir schlauer!

g5-mini find ich gut

Von: uem | Datum: 15.01.2004 | #7
schöne idee, terranova, so was will ich auch haben.

@kai: dual 1 ghz g4

Von: uem | Datum: 15.01.2004 | #8
als ich bei einem bekannten letztens vor einem dual g4 1 ghz powermac saß, war ich auch hin und weg, wie schnell und "responsive" dieses ding eigentlich ist. g5 hin oder her, dieser g4 war schon sehr angenehm.

display

Von: FOX | Datum: 15.01.2004 | #9
ich gebe da mattin vollkommen recht:
das problem ist das display!

- viele leute haben schon ein display
-was mache ich mit dem display, wenn ich einen neuen rechner will?
-display nicht für andere rechner verwendbar

DAS ist definitiv das problem!

schaut euch doch nur die crt-imacs an. gut sie gingen bis 500/600 mhz.
aber die teile kann man irgendwann echt wegwerfen. fast kein upgraden möglich.
für osx sind die teile dann irgendwann zu mickrig!

das haben die leute noch in erinnerung!
in 2 jahren läuft der aktuelle imac dann nur noch hinterher und es muß ein neuer rechner gekauft werden.

Psychologischer Aspekt

Von: flo (MacGuardians) | Datum: 15.01.2004 | #10
Dass die iMacs langsam wären, würde ich nicht behaupten wollen, ganz im Gegenteil. Aber sobald man glaubt, dass ein Rechner langsam ist, dann ist er das auch. Und da G4 nun mal "kleiner" ist als G5, muss letzteres ja besser (=schneller) sein. Dieses popelige psychologische Ding haben natürlich auch Mac-User.

Problem am G4 ist - meines Erachtens - nicht seine momentane Leistung, sondern seine mehr als unsichere Zukunft. Solange nicht irgendwoher ein G4 kommt, um den herum man ein aktuelles Subsystem bauen kann (gescheite Busse), taugt diese Plattform nicht mehr für die Zukunft.

Und bei allem Abgesang: Immerhin sind 227.000 Stück noch eine ganze Menge und mithin mehr als PowerBooks oder iBooks! Also der Rückgang ist schon dramatisch, aber die Stückzahlen sind nicht so schlecht, wie es vielleicht den Eindruck im Artikel erweckte...

Apple wird's trotzdem zu denken geben ;)

...G4 einfach zu teuer...

Von: HG | Datum: 15.01.2004 | #11
ich finde den iMac bzgl. des Design super, eine Redesign, so glaube ich bringt nicht viel. Der CRT-iMac lag deshalb in den Stückzahlen deutlich höher, weil er preislich sehr attraktiv war, gerade in der Einstiegsklasse. So vermute ich, dass der eMac bestimmt ein starkes Klientel hat, gerade im EDU-Markt... also Apple sollte, falls sie den G4 weiterverbauen möchten, den Endkundenpreis deutlich reduzieren. Hier habe ich mal eine Radikale Preisstruktur entworfen, der jeden bestimmt gefallen könnte, ausser Cupertino, da hätten die nicht mehr den Roherlös über 26%, hier die Idee: 899€ für den 15" iMac; 1399€ für den 17"iMac und 1899€ für den 20"iMac, sowie der eMac G4 1 GHz CD für 499€ und den eMac G4 1 GHz Superdrive für 749€... na, dass wäre doch ein Hammer!

Der jetzige iMac sucks

Von: Borbarad | Datum: 15.01.2004 | #12
Der iMac hat einfach mehrere grosse Probleme:

1) Zu Teuer 1999,- ist einfach zu viel für den 17"TFT
Der Aufpreis fürs Display ist nicht mehr gerechtfertigt. Selbst ein sehr gutes Sony TFT ist schon für 500 Euros zu haben.

2) Die zu geringe Leistung bei dem Preis!
Entweder die nächste Revision bekommt einen G5 um die 1,6 GHz oder den G3+VMX @ 200MHz FSB alias "G4"

3) Die Graka ist Gut aber eine Radeon 9600Pro ist angebrachter (Im Video Bereich einfach deutlich leistungsfähiger)

4) Der eMac 1GHz Superdrive für 1149,- ist ein starkes Argument gegen den iMac

5) Der 20"TFT ist einfach nur Mist ->Da kann man besser nen PowerMac kaufen


B

jo flo

Von: mattin | Datum: 15.01.2004 | #13
>Apple wird's trotzdem zu denken geben ;)

richtig, steve wird die iMac crew feuern, weil die seine vorgaben so perfekt umgesetzt haben, frechheit sowas ;)

Display

Von: Cassius | Datum: 15.01.2004 | #14
Ich denke auch, daß das Problem vor allem das Display ist. Zumindest in Switcherkreisen dürften viele unwillig sein, ihren alten Monitor wegzuwerfen, nur um einen neuen teuren Komplettrechner kaufen, dessen Monitor nach wenigen Jahren auch wieder nur auf den Schrott kann, da der Rechner zu alt ist.
Für mich wäre ein iMac schon deswegen jedenfalls nie in Frage gekommen.

Das Design ist Geschmackssache. Bei mir und in meinem Bekanntenkreis kommt der iMac optisch nicht gut an - ganz im Gegensatz zum bunten ersten iMac, den eigentlich alle schick fanden.

ich habe mit vielen iMacs zu tun..

Von: appleking | Datum: 15.01.2004 | #15
und die sind alle genial, das Problem ist, den Menschen klar zu machen, das es sich hier nicht um ein überteuertes TFT-Display handelt aka. ComputerBILD-Syndrom..

Soviel zum Thema, und hey wenn es einen G5 iMac gibt, wird das eindeutig die Verkaufszahlen nach oben kurbeln, und der G4 iMac müsste ohne Display für einen guten Preis daherkommen, dann sind alle zufrieden.. :-)

Design und All-In-One nicht jedermanns Sache

Von: Yngwie, kreativer-individualis.de | Datum: 15.01.2004 | #16
Ich hab mir vor kurzem den 17-Zoll iMac mit Superdrive gekauft.

1. Liebe ich das Design
2. mag ich All-in-One (hatte vorher nen iMac DV in ruby)
3. das Ding ist schnell genug. Bei mir laufen immer so 15 bis 20 Programme OHNE Probleme.

Zum überwiegend Musik hören, Surfen, TV gucken mit dem Formac Studio, HTML, Finanzen, auch mal ne DVD brennen reicht die 1,25 MH dicke.

Das Design ist sehr speziell und viele wollen lieber was tragbares, aufrüstbares etc. Mehr Auswahl an Design-Macs und etwas günstigere Preise wären vielleicht ein Anreiz.

Ich wiederum mag keine Desktop-Rechner und der iMac ist für ein Mac mitten im Wohnzimmer bestens geeignet...

schoenste schreibtischlampe

Von: nico | Datum: 15.01.2004 | #17
das problem ist wohl der preis. grundsaetzlich ist er auch gerechtfertigt durch´s design und verarbeitung. seiner urspruenglichen bedeutung als "volksmac" wird er aber nicht mehr gerecht. auch nicht mit g5 und besserer grafik. damit wird er nur noch teurer.
fuer mich ist er ein wunderschoenes stueck design fuer´n chefschreibtisch. warscheinlich die eleganteste email-maschine auf diesem planeten.
zum richtigen arbeiten wuerde ich aber auch einen flexibleren g5 vorziehen.
ein 20jahre jubilaeums-imac mit g5 waere denkbar, sinnvoll waere es wohl nicht.

aber sind wir nicht alle ein bissl bluna...

Dies ist auch eine eindeutige Folge des "Notebook-Trends"

Von: Jan | Datum: 15.01.2004 | #18
Seht euch doch die gigantischen Zuwachsraten bei den PowerBooks an - fast 100%! Natürlich ist diese Zahl auch verfälscht, schließlich haben viele potentielle Käufer zwischen 2 und 3 Quartale auf das neue 15" AluBook gewartet - dennoch ist die Zahl äußerst positiv für Apple.

Hinzu kommt das hervorragende Preis-/Leistungsverhältnis des 12"-iBooks, welches das mit Abstand günstigste Marken-Notebook in seiner Klasse darstellt. IBM, Toshiba, Sony, etc. bieten ihre 900 MHz bis 1,1 GHz Pentium M-12-Zoller teilweise bis zu 800 Euro teurer an.

Da gerade Schulen zunehmend auf Portable setzen, wird der Education-Markt für Produkte wie den e- oder iMac in Zukunft noch enger werden.

Weshalb sollte ein IT-Verantwortlicher einer Schule eine röhrende CRT-Schüssel kaufen, wenn er für ein paar Euro mehr ein flüsterleises, robustes Laptop mit demselben Prozessor bekommt? Ausser dem SuperDrive hat der eMac dem iBook nichts mehr voraus - und jenes ist nicht überall erforderlich.

Zukunftstauglichkeit des iMac:

Von: Kai (MacGuardians) | Datum: 15.01.2004 | #19
Was gerne vergessen wird ist, dass der iMac ja sowieso ein (grundsätzlich) nicht-upgradefähiges Gerät ist. Insofern ist die Frage nach der Zukunftstauglichkeit eigentlich sekundär, denn selbst wenn ein G5 drin steckt muss man sich nen neuen Rechner kaufen, wenn dieser mal zu langsam wird! CPU und GraKa upgraden ist nicht, und war es nie, schon zu G3-Zeiten nicht!
Die Frage ist also, inwiefern ein G5 in den nächsten Jahren voraussetzung wird. Mit mittlerweile knapp ner halben Mio verkauften G5 vs. 25 Mio sonstigen Macs kombiniert mit der Tatsache, dass Panther gerade auf älteren G3-Rechnern Wunder gewirkt hat und der Tatsache, dass jetzt im Moment nur ein einziges Modell der Apple-Produktlinie einen G5 hat kann man glaube ich mit ziemlicher Gewissheit sagen, dass ein heute gekaufter iMac 1.25 G5 in 3-4 Jahren auch noch gut benutzbar sein wird! Und das ist dann so langsam der Zeitraum, wo man sowieso nen neuen Rechner kauft...

Wie immer beim iMac wird die Zielgruppe ausser acht gelassen: Zielgruppe sind eben *nicht* Leute, die Modularität oder Upgradefähigkeit schätzen sondern Leute, für die ein Computer sowas ist wie ein Fernseher - würdet ihr euch beim Fernseher auch ärgern, dass ihr die 60cm-Bildröhre des alten nicht im neuen Digital-progressive-Tschingderassabumm-TV verwenden könnt?

A propos Education:

Von: Kai (MacGuardians) | Datum: 15.01.2004 | #20
Sagte Fred Feuerstein gestern nicht auch irgendwas von "+8% im Edu-Markt" oder hab ich mich da verhört? ;-)

Fehlte irgendwie komplett in sämtlichen Zusammenfassungen, die ich so gelesen habe...

G5 mini

Von: Dr.Waters | Datum: 15.01.2004 | #21
... wäre dann ja quasi ein neuer Cube. Das könnte ich mir auch super vorstellen. Denn ich habe mir vor kurzem ein neues TFT gekauft.
Übrigens: laut einer Onkel-Heise-Umfrage wird ein Monitor durchschnittlich alle 5-7 Jahre gewechselt, ein Rechner aber alle 3-4 Jahre. Das wird ein Hauptgrund sein. Und preislich ist er wirklich zu hoch angesiedelt. Etwas darunter wäre nicht schlecht. Ich glaube aber kaum, dass ein Headless-Mac kommt, es sei denn Steve ändert seine Meinung drastisch dazu.

mal was anders um den imac von Innen zu säubern

Von: rex | Datum: 15.01.2004 | #22
[Link]


Da soll nochmal einer sagen der imac ist
nicht super sauber besonders von innen.
Ich hoffe die Ladys verzeien mir aber
draussen ist es so trübe da muss mal was
lustiges her.

NUR 227000 Stück? lol

Von: Mark | Datum: 15.01.2004 | #23
[...]"Und bei allem Abgesang: Immerhin sind 227.000 Stück noch eine ganze Menge und mithin mehr als PowerBooks oder iBooks!" [...] hmm ALDI (Nord/Süd) setzt an einem Tag, mit ihrem Rechner die gleiche Menge um (200.000 waren es beim letzten Model).

@ mark

Von: nico | Datum: 15.01.2004 | #24
...und sicher verkauft der baecker um die ecke auch mehr semmeln als sahneschnitten...

Apple braucht einen günstigen Einstiegsrechner

Von: Gil | Datum: 15.01.2004 | #25
Den TFT-iMac finde ich gut - wie nico bin ich der Meinung das der iMac nicht mehr der ursprünglichen Bedeutung eines "Volksmac" enspricht.

Das Produktportfolio von Apple ist im Desktop Bereich Top auf den Profi-Bereich zugeschnitten. Wie sieht es denn mit dem Volksmac-Consumer-Low End Bereich aus? Wie sieht es den bei "Switchern" aus, die eben mal nur die CPU wechseln möchten? Hab ich die Möglichkeit, einen "Bildschirmlosen" Einstiegsrechner zu kaufen? Der iMac oder eMac füllt diese Lücke kaum. Denn die kann ich mir beim besten willen nicht in den Büros vorstellen (mal abgesehen von Werbe- und Grafikerateliers)

Jahr des Notebooks hin oder her - ein günstiger Einstiegsrechner für 599€ in Form eines X-serve/LC Pizzaschachtel muss her (dann klappts auch mit den Verlagen ;-) Oder noch ein Vorschlag: HP (oder auch IBM) könnten doch OS X Lizensieren und einen Einstiegsrechner anbieten - das gibt Markanteil (und das war doch letztes Jahr eines der Ziele :-)

Vielleicht kam der Cube ein bisschen zu früh und war ein bisschen teuer - die Zeit für ein LowEnd Cube wäre doch jetzt perfekt.

Ob es dann noch einen iMac braucht, wird der Markt zeigen.

@ Mark

Von: flo (MacGuardians) | Datum: 15.01.2004 | #26
Tja, ich schätze mal, die Absatzzahlen pro Millisekunde von Aldi interessieren den Mac-User an sich erst mal nur minimal mehr als die Raumfahrt-Spinnereien von Herrn Bush.

Display wegschmeissen - wohin?

Von: Bastel Mikel | Datum: 15.01.2004 | #27
wo schmeisst Ihr den den iMac hin? da würde ich gerne stehen und auffangen! ich weiss schon was ich mit alten iMacDisplay mache - es sei denn die Displays sind bereits vergilbt... übrigens mit dem neuen iMac wird gezeigt, wie der Schwenkarm auf den neuen G5_Fuss geschraubt wird...
IKEA liefert den Imbus mit 166 MHZ...

deshalb fordere ich schon lange PowerBooks ohne Displays

Von: Bastel Mikel | Datum: 15.01.2004 | #28
noch was: warum haben PowerBooks überhaupt Displays? Die muss ich immer wegschmeissen... PowerBook G5 ohne Display verkauft der sich dann auch besser?

re: "NUR 227000 Stück? lol"

Von: mattin | Datum: 15.01.2004 | #29
"hmm ALDI (Nord/Süd) setzt an einem Tag, mit ihrem Rechner die gleiche Menge um (200.000 waren es beim letzten Model)."

blödsinn.

aldi hat früher vielleicht mal 200.000 rechner verkauft [Link] und schon gar nicht an einem tag "Demnach habe Aldi-Partner Medion im zweiten Quartal 104.000 PCs abgesetzt."

apple hat 829.000 rechner und 733.000 ipods in den letzten 3 monaten verkauft.

wenn man bedenkt, dass apple mit der software fast 100 mal mehr verdient (4 zu 36X mio) dann weiss ich nicht, wer eher lachen sollte

@rex

Von: FOX | Datum: 15.01.2004 | #30
sell on good news! ... alte weisheit...

kauft nie ein iBook

Von: neo | Datum: 15.01.2004 | #31
Hi

Ich kann allen nur im Moment raten kein iBook zukaufen, lieber gleich das Powerbook, in meiner Uni hier sind schon in 3 iBooks !!!9 Mainbaords getauscht worden, Ich weiss im Moment nicht ob auch die G4 iBooks davon betroffen sind, jedoch alle G3 iBooks mit einer Radeon. Man muß damit Rechnen das das iBook immer nach ca 6 Monaten zu Apple geht um ein neues Mainbaord zubekommen, bei mir waren es zum Glück bis jetzt nur 2, hab es ja auch erst seid einem Jahr. Ich hoffe Apple hat schon ein Lösung parat denn ich glaube kaum das sie sich das leisten können ...

und zum iMac würde ich sagen ein kleines System, größen Ordnung Cube, so wie ein Senkrecht stehendes Notebook würde 600EUR allen viel mehr nützen, als ein Rechner wo man das Display mit kaufen "muß" (Grade die Switcher haben doch noch Keyboard, Maus und Monitor zu Hause rumstehen). Die Anschlüße einenes Powerbooks 15" reichen dann auch kommplet aus. das Netzteil exrtern und nur eine Platte intern als Brenner ein DVD-R+R Slotin aus den Mobilen Macs. Einen G5 als CPU duch die Memory Slots begrenz auf 8Gig das alles müste auf ein Mainbaord der größe A4 passen. Jetzt kommt aber nicht mit Wärme abfuhr der CPU, die G5 CPU's verbrauchen doch nicht mehr als dir P4 (80 bis 90 Watt) oder?

Gruss Neo

PS: Ja das Keyboard kann man nutzen aber lohnt nicht ...

...und noch immer ist der iMac eine-Apple-Ikone...

Von: Jan | Datum: 15.01.2004 | #32
wie ich bereits in der letzten iMac-Diskussion eingeworfen habe. Steve wird dem iMac wohl kaum Adieu sagen, schließlich ist er DAS Symbol für Apples Rennaissance seit der Rückkehr des Meisters im Jahre 1997.

Aber der konzeptionelle Unterschied des Ur-iMac im Vergleich zur Version 2004 liegt einfach in der Preisklasse und wohl auch bei der Zielgruppe. Der Röhren-iMac war günstig genug, um ein echter Mac für jedermann zu sein.

In Zeiten, in denen es Top-Performance bei Aldi zum Sparpreis gibt, scheint der iMac jedoch seine Funktion als Volks-PC der cooleren kleinen Leute verloren zu haben.
Denn selbst für schicke Mädels und angesagte Design-Studis sind die 17"- und 20"-iMacs schlicht "out of range". Da greifen viele lieber gleich zum iBook für 1200 Euro, anstatt den 15"-iMac in Betracht zu ziehen (zu geringe Auflösung des Displays, Na ja-Grafikkarte) oder sparen auf den kleinen G5. Zu Zeiten des allerersten iMacs war eben auch das Preis-/Performance-Verhältnis sehr gut, was von den derzeitigen Modellen im Vergleich zur Pentium-Konkurrenz nicht zu behaupten ist.
Klar, der G5 räumt an der Spitze derzeit wieder ordentlich auf, wahrscheinlich ist bis in 6 Monaten auch das "optische" MHz-Gap endgültig geschlossen und Apple/IBM stehen glänzend da. Nur für die Consumer-Modelle sollte mehr getan werden. Bei den iBooks ist es fast egal: Die sind billig genug und die Konkurrenz auch nicht viel schneller. Nur ein Top-of-the-line-Consumer-Produkt wie der 20"-iMac braucht einfach eine modernere Systemarchitektur und vor allem eine ordentliche Grafikkarte.

Nochmal:

Von: Kai (MacGuardians) | Datum: 15.01.2004 | #33
Die Grafikkarte rockt! ;-)
Glaubt's mir halt einfach! Und nein, eine Radeon9600 ist nicht besser, weil die GeForce-Treiber traditionell besser performen (weil die von Apple selbst kommen)...

Siehe Cinebench-GeForce vs Cinebench-Radeon!

Aber einen neuen LC G5 will ich trotzdem!

Von: Jan | Datum: 15.01.2004 | #34
Habe ich ganz vergessen: Ja, auch ich wünsche mir nichts sehnlicher als einen kleinen, kompakten, leisen Desktop-Mac wie es vor Urzeiten der LC oder Performa 450/475 waren.

PCI-Slots braucht bei den Dingern kein Mensch, aber die Grafikkarte sollte einfach austauschbar sein. Mit einem Single-2 GHz-90nm-G5 wäre das Ding sicher ein Verkaufsschlager!

Was haltet ihr davon? Einstiegs-G5 wird der silberne Alu-LC mit Single G5 für 1.499 Euro und die beiden Top-Modelle gibt's wie gehabt im Tower mit Dual-Prozessoren ab 1.999. Nach oben gebe es dann noch Platz für ein in jüngster Zeit stiefmütterlich behandeltes Lieblingskind der Gerüchteküche: Die sagenumwobene XStation.

@Kai Glaube ich dir ja, aber...

Von: Jan | Datum: 15.01.2004 | #35
Dass die Performance reicht, insbesondere für die Standardanwendungen Office, iApps und Internet, steht für mich ausser Frage.

Aber was zählt ist der psychologische Aspekt und eventuelle Nachkauf-Dissonanzen, welche den potentiellen Kunden und Labor-Switcher plagen:
Mein 20"-iMac hat fast 2500 Euro gekostet und hat eine 64 (!) MB Billig-GeForce (egal wie gut die Treiber sind, daran denkt ja keiner), während mein Bruder mit dem 1000 Euro-LIDL-PC eine 128 MB RADEON kriegt.

@rex

Von: Fehler 11 | Datum: 15.01.2004 | #36
wg. link

AUA MEIN ZWERCHFELL!!!

:-)

halb OT: ROFL

Von: mattin | Datum: 15.01.2004 | #37
[Link] tjaa so kann man das auch sehen:

"Unter anderem schlägt Jobs vor, sich den iPod als 400-Dollar-PC vorzustellen und schon würde man Apples Rechner-Stückzahlen mit ganz anderen Augen sehen..."

also leute, jetzt alle mal vorstellen, beim iMac wären monitor und rechner getrennt: tadaaa 454.000 verkaufte einheiten *BOAR*

Das Hauptproblem für junge Käufer:

Von: cab | Datum: 15.01.2004 | #38
S P I E L E !
Deswegen kauft man sich lieber ein Superbillig-Teil von Aldi, das eine Grafik drin hat, wie die Ultra-Highend Macs oder noch besser und massig RAM rein. Bei Apple zahlt man sich immer noch zu Tode, wenn man Highend-Grafik und mehr RAM will. So siehts leider aus. Spiele gibt es ja auch auf dem Mac ausreichend, aber nach einem halben Jahr sind die iBoxxen schon wieder zu lahm, wenn nicht gleich beim Kauf (wie bei den 8MB iBooks). Heute ist das zwar etwas besser, aber richtig befriedigend ist es immer noch nicht. Auch wenn die Grafik beim iMac nicht schlecht sein mag, besonders gut ist sie leider auch nicht (mehr)!

I find that intellectually extremely boring!

Von: Kai (MacGuardians) | Datum: 15.01.2004 | #39
Fürn iPod entwickelt keine Sau Software, es ist kein Computer sondern ein Unterhaltungsgerät. Das Ökosystem existiert wenn dann auschliesslich auf Hardware-Ebene - was kommen als nächstes für bescheuerte Vergleiche? Sollen wir ne Airportkarte als $100-PC verstehen und uns freuen, dass Apple noch ein paarhunderttausend "Rechner" mehr verkauft hat?

Weniger Drogen nehmen, Steve!...

Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt fuer einen neuen Cube !

Von: ERNIE | Datum: 15.01.2004 | #40
zukunftsprobleme hat das AIO-Design eh.
ich sehe es z.b. beim iMac G3 meiner freundin:
die rechenpower ist noch durchaus ausreichend (wenn auch nicht sensationell). die 15" Roehre ist fuer OSX schon recht kritisch, aber noch akzeptabel...
der groesste hinkefuss ist die grafikkarte:
1. sie unterstuetzt kein QE
2. aktuelle spiele laufen garnicht mehr unter 16MB VRAM (teilweise nichtmal mehr unter 32MB VRAM)

... einzig wegen EINER EINZIGEN Komponente wird der rechner schlagartig um eine, fuer manche konsumer wichtige funktion erleichtert.

bei den aktuellen imacs sieht es da nicht anders aus. der 15"er hinkt grafikmaessig TOTAL hinterher und selbst die beiden groesseren modelle stellen mit ihrer grafikkarte den UNTERSTEN stand der AKTUELLEN technik dar (gleiches gilt fuer den kleinen und mittleren G5)

kaufe ich mir also einen 15"TFT-iMac, weiss ich, dass ich viel geld fuer ein geraet mit veralteter technik ausgebe.

es ist wohl an der zeit die consumergeraete durch die neugeburt des cube zu ersetzen. einen rechner, bei dem ich die CPU und die grafikkarte tauschen kann und den monitor (typ/groesse) waehlen kann.

ausgestattet mit einer G4-CPU und ohne PCI-Steckplaetze bliebe dennoch die grenze zwischen consumer und profigeraet bewahrt.

Seh ich auch so wie Ernie

Von: Karl Schimanek | Datum: 15.01.2004 | #41
Das wäre meiner Meinung nach die ideale Produktpalette:

Power Mac G5 SD 2.4GHz 1999$ 1899€
Power Mac G5 SD Dual 2.2GHz 2499$ 2349€
Power Mac G5 SD Dual 2.6GHz 3499$ 3249€

Powerbook G5 12" Combo 1.8GHz 1599$ 1499€
Powerbook G5 15" Combo 1.8GHz 1999$ 1899€
Powerbook G5 17" 1.8GHz SD 2999$ 2799€

iMac G5 15" Combo 1.6GHz 1299$ 1249€
iMac G5 17" SD 1.6GHz 1799$ 1699€
iMac G5 20" SD 1.6GHz 2199$ 2049€

iBook G4 12" (IBM) Combo 1.4GHz 1099$ 1049€
iBook G4 14" (IBM) Combo 1.4GHz 1299$ 1249€

eMac G4 (IBM) 1.2GHz Combo 899$ 849€
eMac G4 (IBM) 1.4GHz SD 1099$ 1049€

Cube2 G4 (IBM) Combo 1.2GHz 899$ 849€
Cube2 G4 (IBM) SD 1.4GHz 1099$ 1049€

Beim iMac, Powerbook und iBook reicht eine Differenzierung der Displaygröße meiner Meinung nach aus.
Der Cube2 wird der neue headless i/eMac, ist zwar genau so teuer wie der eMac, würde sich aber bestimmt besser verkaufen ;)

Das die aktuellen Rechner mehr als ausreichend schnell sind, bestreite ich gar nicht, aber wer ausser wir Mac-User weiß das schon ;(
Wird Apple aber in 100 Jahre nicht machen... ich weiß :(

Jups.. die Graka ist ein bei Apple unterschätztes Problem

Von: Borbarad | Datum: 15.01.2004 | #42
Seh ich wie die meisten hier. Beim eMac eher weniger, da der Preis hier ausschlaggebend ist.

Der 15"iMac kann gestrichen werden -> überflüssig (Preislich wie in der Ausstatung)
Der 20"iMac ist nen Sonderfall.

Der 17"TFT ist nen Problem. Der 1,25GHZ G4 ist schnell genug ohne Frage, aber bei der Graka hörts auf. Die GF FX5200 Ultra ist Einfach die unterste Schubalde(die bei Doom3?). Wenn Apple zumindestens ne ATI 9600XT 64/128MB oder ne GF FX 5700Ultra 64/128MB reinhaut, dann wäre er etwas zukunftssicherer.

B

oioioi....

Von: wasdenn? | Datum: 15.01.2004 | #43
Was habt ihr alle mit dem Monitor oder der GraKa beim iMac? Bei meinem iBook G3 kann ich die Kart auch nicht tauschen, und die Spieleperformance ist unter aller sau! Aber was solls, ich kann ihn immer noch sehr gut zum arbeiten benutzen. Oder als emailstation für Gäste, oder als Jukebox, oder, oder, oder... Und den Monitor kann ich wohl auch abschreiben, wenn ich mir mal ein neues zulege (warum kann ich nicht einfach ein aktuelles iBook ohne Monitor kaufen, mein alter tuts ja noch...).

Und bei den meisten die hier deshalb jammern steht mit sicherheit eine all-in-one "Stereoanlage" herum, die weggschmissen werden kann wenn das Radio kaputt ist.

Wer halt noch einen CRT rumstehen hat, soll den eben verkaufen und das Geld in einen iMac investieren. Und wer wegen mangelnder Spiele performance nach einem Jahr klagt, sollte sich mal zusammenrechnen wie viel Geld für das Aufrüsten in einem Jahr ausgegeben wird.

wasdenn?

Von: Cassius | Datum: 15.01.2004 | #44
wasdenn? :
Dein Vergleich passt nicht. Ein iBook habe ich aus nur einem Grund: ich möchte es bequem mitnehmen können (Bibliothek, Urlaub,...).
Wenn es dagegen um einen stationären Rechner geht, fällt dieses Kriterium vollkommen weg. Bei stationären Rechnern spricht überhaupt nichts dagegen, Monitore unabhängig vom Rechner in größeren Abständen aufzurüsten. Ich wäre jedenfalls nicht bereit, ein All-in-one-Rechner zu kaufen (und dann in einigen Jahren trotz noch brauchbaren Monitors zu entsorgen!). Es gibt einfach nichts was dafür spricht, insbesonderen nicht in der Preisklasse des aktuellen iMac. Beim eMac wäre das noch diskutabel, aber wenn sich jemand einen Rechner mit fest verbautem 20"-TFT kauft obwohl er davon ausgehen kann, in drei oder vier Jahren alles entsorgen zu müssen, der hat m.E. zuviel Geld.
Und gerade viel Geld ist etwas, was Switcher erstmal nicht auszugeben bereit sind. 1999 Euro, als Schnupper-Einstieg in die Welt der Macs? Vergiss es. Da braucht man einen bezahlbaren Rechner ohne Zwangsmonitor. Ich bin sicher daß es deutlich mehr Leute auf einen Versuch würden ankommen ließen, wenn sie nicht extra ihre gesamte alte Hardware entsorgen und für 2000,- neue kaufen müßten.

Danke ;-)

Von: Olli S. | Datum: 15.01.2004 | #45
> Als ich letztens nen 1.25GHz iMac mit der fetten GeForceFX (nicht die schwachbrüstige mx!) in den Händen hatte und ein bisschen getestet hab war ich nicht schlecht beeindruckt wie flott das Ding ist!

G5 hin oder her - hockt euch mal an so ein Ding und probiert ein bisschen rum, ihr werdet ganz schön gucken! ;-)
__________________

Wie Balsam für meine Seele *g* Ich finde ihn auch schnell und schön!!! Und vor allem das. Ich erfreue ich jeden Tag am Design dieses Apples. Bei meinem alten iMac war das nicht immer so der Fall. Zwar auch so, aber nicht in dem Maße...

Bis denn iMac 1,25 GHz rulez :-))

Net jammern - selber testen!

Von: Kai (MacGuardians) | Datum: 15.01.2004 | #46
Ich hab auch gedacht, dass die GraKa nur marginal besser ist als die gf2mx vorher - wurde aber eines besseren belehrt! Das Ding ROCKT, probiert's halt endlich mal selber aus bevor ihr rumjammert! ;-)

Ich muss es erst noch testen, aber vom reinen Gefühl her ist das Ding _definitiv_ schneller als ein zum selben Zeitpunkt gekaufter G4-Tower 1.25 GHz mit Radeon9000!...

Klar kann man bei dem G4 ggfalls die GraKa tauschen, aber bei einem AIO-Gerät muss man sich doch folgende Frage stellen: Ist GraKa und CPU gut aufeinander abgestimmt? Wenn ja, macht es fast KEINERLEI Sinn, wenn eine Komponente stärker dimensioniert ist! Im Gegensatz zu vielen PC-Herstellern (besonders Laptop - 2.x GHz P4 Mobile und Chipsatz-Grafik! Super!) war Apple bis auf wenige Ausnahmen immer sehr gut darin, ausgewogene Systeme zu bauen, in denen die CPU und die GPU gut aufeinander abgestimmt sind. Die einzige Ausnahme war meiner Meinung nach das 17"-Powerbook, da der gf440go einfach schon beim Release des 17"-PBs ein veralteter, nicht-shaderfähiger Chip war!

Die GeForce5200 ist IMHO genau die passende GPU für einen 1.25GHz G4. Bei dickeren 3D-Chips würde die GPU sich langweilen wann die CPU denn nun endlich mit der Display-Liste fertig ist und bei allem darunter kriegt die CPU die Displaylisten schneller fertig als die GPU sie rastern kann!
Gibt es wirklich nennenswerte Unterschiede in der 3D-Leistung zwischen nem iMac 1.25 mit GF5200 und sagen wir mal nem PB 15" 1.25GHz (den doppelt so grossen Cache des Letzteren ignorieren wir jetzt mal!) mit der gewünschten Radeon9600? Ich denke nicht, aber ich könnt's mal ausprobieren, weil ich beide Geräte hier im Bekanntenkreis habe...

Quartz Extreme stellt jetzt nen Sonderfall dar, denn hier werden gewisse Funktionen vorausgesetzt, und wenn der Grafikchip das nicht kann hat man eben Pech gehabt! Rein performancemässig könnte ein Rage mit 8MB mit QE wohl auch funktionieren (Fenster cachen auf dem VRAM fällt dann dank 8MB zwar flach, aber QE geht ja auch ohne, per AGP-Fastwrites aus dem RAM - siehe 16MB Radeon Mobilities am Powerbook und iBook im Splitscreen-Modus (2x8MB)!) aber er kann das mit den beliebig grossen Texturen und den Pixelmodes eben nicht!...

Theoretisch ist nun denkbar, dass Apple irgendwann vielleicht mal Quartz Extreme Ultra Superduper Megaperls phosphatfrei rausbringt, welches dann programmierbare Grafikchips mit einer gewissen Funktionalität voraussetzt. Dann ärgern sich zwar alle iBook/Powerbook-Besitzer mit Radeon>9000 oder gf4x0go und alle iMac-Besitzer mit gf2mx/4mx, aber die, die nen iMac mit GeForce5200 haben dürfen sich freuen, denn DER KANN DAS! ;-)

und zum schluss als resumee... ;)

Von: nick | Datum: 15.01.2004 | #47
mehrRAMplusernstzunehmendeGrafikkarteplusmassivePreiskorrekturgleichApplekommt beidenAbsatzzahlenausdemStaunennichtmehrraus
----
Thema vom Tisch

Cassius:

Von: Kai (MacGuardians) | Datum: 15.01.2004 | #48
Es gibt nichts, was für den iMac spricht?

Da kenn ich aber einige, die dir da sehr stark widersprechen werden!

Wie wär's mit
1) Design, Extravaganz
2) Extrem kleiner Platzbedarf
3) Kaum Kabelwirrwarr
4) Extrem LEISE
5) Ergonomie (drehbarer Screen, flickerfreies TFT)

Okay, für mich mit meiner Bastel-PC-Vergangenheit ist er nix (dazu rüste ich trotzdem immer noch zu gern auf und steh zu arg auf mehrere Monitore!), für dich vielleicht auch nicht, aber wir sind ja auch nicht die Zielgruppe! ;-)

Und so vermessen zu behaupten, dass der eigene Erwartungshorizont das Mass aller Dinge ist und dass weil man's selbst nicht brauchen kann das Gerät eine Fehlkonstruktion ist wollen wir ja wohl nicht sein, oder? ;-)

Der iMac hat -damals wie heute- seine ganz eigene Zielgruppe. Dass er sich in diesem Quartal schlechter verkauft hat hat andere Gründe als das AIO-Design per se - mir fallen da z.B. der Preis ein (ist schon ein bissl heftig!) oder Kannibalisierung durch andere Mac-Reihen (G5, iBook)..

Wenn man ehrlich zu sich ist,

Von: raller | Datum: 15.01.2004 | #49
dann stellt man fest, das zu 97,5% aller Zeiten die vom Computer zur Verfügung gestellte Leistung nicht ansatzweise genutzt wird. Und für die raren Momente, an denen die Leistung gefordert wird, sind High-End-Games hauptverantwortlich. Jetzt aber mal ein ganz vorsichtiger Versuch, die Sache anders zu beleuchten: Warum sollte ich in einen Computer eine Graka einbauen, die 450.-€ kostet????? Damit ich die neuesten Spiele zocken kann??? Habt ihr nen Geldscheisser zuhause sitzen?? Selbst wenn ich den neuesten Mac mit der besten Graka kaufe ( für Squillionen € ) bin ich nach einem Jahr doch wieder an dem Punkt, wo es NOCH bessere Grakas und Prozzis gibt! Und dann bitte nochmal 450.-€ Wenn ich aber einen Computer kaufe, den ich ca 5 Jahre nutze, ohne ernsthaft Leistungsprobleme zu haben, und dafür 1500.-€ ausgebe und nochmal ca 100-200€ für einen Gamecube/ XBox / PS2 habe ich allemal das insgesamt performantere Gespann zuhause für wesentlich weniger Geld. Ich kenne niemanden, der NICHT auch Geld dafür ausgibt, einfach das BESTE zu haben, und die Computerindustrie feiert seit Jahren genau dieses Phänomen mit neuen Umsatzrekorden ( s.o.). Wenn jeder Privathaushalt vor dem Kauf eines Computers eine Kosten-Nutzen-Analyse machen würde, hätte jeder einen Imac und eine Playstation / XBox / Gamecube. Aber dabei fehlt etwas der Kick beim Kauf ( Geiz ist geil, auf Dauer hilft nur Power etcetc.). Auch ich bin schwach geworden und habe meinem G4 eine GF3 von Gravis gegönnt und war stolz wie Oskar, als das Teil eingebaut war und richtig flott lief. Aber für das gleiche Geld hätte ich auch meinen Gamecube kaufen können, und der schläg meinen G4 beim Zocken um Längen!!! Gut, ich war noch nicht auf ner Lan-Party, was mit dem Cube wohl nicht ginge, aber zum spielen ist der Cube die bessere Wahl ( Preis-Leistung ). Und für meine Lieblingsspiele auf dem Mac reicht jede normale Graka locker aus ( Pop-Pop und Kosorten ). Und wenn sich jeder mal versuchsweise nicht durch das schneller-höher-weiter der Industrie blenden liesse, würden ne menge Leute draufkommen, das die Imacs PERFEKT nach Hause passen. Nur kann Steve das irgendwie nicht richtig rüberbringen. Und ebenso perfekt in den Markt würde der low-cost-low-end Pizza-Mac ohne alles passen, denn dann konzentriert man sich auf die erstaunlichen Fähigkeiten des Computers ohne den Rausch der technischen Daten und stellt fest, wieviel man mit einfachsten Zutaten am Computer, falsch, am MAC machen kann. Und das ist der wahre Wert des Macs seit jeher: Ich kann Sachen machen, für die viele Andere erst einen Volkshochschulkurs benötigen, und dafür biete Apple emotionsfrei betrachtet gut passende Hardware an, auch wenn es noch Nischen gibt ( und auch die Geilheit auf schneller-höher-weiter ;-)
Raller

Re: Zielgruppe

Von: Karl Schimanek | Datum: 16.01.2004 | #50
Hier ist sie, die Zielgruppe ;)
[Link]

Grösstenteils stimmt's ja aber,

Von: Karl Schimanek | Datum: 16.01.2004 | #51
mein potentieller Switcher will sich, wenn's neue Power Macs und Displays gibt, dieses zulegen. Kommt also auf ca. 2800€.

dauernde Motherboardwechselei nervt...!?

Von: niccolom | Datum: 16.01.2004 | #52
ich muss sagen, dass ich scheinbar wieder was verpasst habe.
Bei g3/Radeon ibooks dauernd Motherboard wechseln hab ich nicht mitbekommen - in 14 Monaten noch nichts...heisst das ich habe mal wieder nen Trend verpennt?
Mein ibook läuft super und ist ne prima Reiseschreibmaschine - und somit exakt was ich brauchte:-)

Die alte Leier

Von: T1000 | Datum: 16.01.2004 | #53
Will Apple im Consumer Bereich Rechner verkaufen, müssen im Prinzip nur 2 Dinge erfüllt werden.

1. Schnellere CPU. Aber dank IBM, ist Hoffnung in Sicht.

2. PC typischer Aufbau. Sprich leicht auswechselbare Komponenten, PCI, AGP Port.

Aber im Prinzip hat Apple schon so ein Rechner im Angebot, zumindest was Punkt 2 betrifft. Nämlich den PowerMacG4 1,25GHz.
In dieser Hinsicht, wär intressant zu wissen, wieviele von den verkauften PowerMacs, G4 waren.

N.t. Raller

Von: TUL | Datum: 17.01.2004 | #54
Ich versteh jetzt die Diskussion auch nicht ganz. Da wird von der Hardware-Leistung geredet: Wer reizt denn im täglichen Gebrauch auch nur meinen iMac (erste Generation der TFT-iMacs mit 700Mhz und Combo-Laufwerk und 256 MB Ram) so richtig aus (ich meine als Consumer-Gerät!!)? Ich schreibe mit dem Ding so manches Buch, scanne fleissig Fotos und brenne so manche CD. Der Brummkreisel geht wirklich selten an. Das ist ein Consumer-Model, kein Profi-Gerät. Wurde übrigens auch von Apple nie so beworben. Den iMac mit 20'' und 2500 Euronen, na da kann man drüber streiten. Würd ich mir auch nicht kaufen.
Aber!! Ich kann mich noch gut an Diskussionen hier vor ca. 2 Jahren erinnern: Taktraten sind eigentlich unwesentlich (weil der G4 war ja abgeschlagen). Dazu steh ich noch heute. Das "Look and feel" hat doch auch was, oder?? Und da ist der iMac immer noch ungeschlagen.
Wer sich bei Benchmarks berauschen will, bitte schön, aber zum Arbeiten möchte ich das Teil nicht missen. Ist sehr "responsive". Und das Design ist auch so manchen Euro wert. Für Office, Internet, E-Mail, Brennen, Photoshop, Dreamweaver usw. ist das Kerlchen immer noch ausgesprochen flott. Und das reicht mir sicher auch noch in 1-2 Jahren. Nur nicht zum Konsumsklaven werden, gelle??
Tschö

TUL

mehrzahl apostroph = correct

Von: nurso | Datum: 19.01.2004 | #55
Ich glaube ja, dass das Mehrzahl-Apostroph bei Abkürzungen im Englischen korrekt ist. (Auf deutsch wäre es natürlich "G5s" ohne Apostroph.)