ARCHIV 1999-2006

ARCHIV :: # 2830

"And the Oscar goes to: Apple!"

Shake it, Baby!

Autor: dk - Datum: 01.03.2004

Der einzig tröstende Teilaspekt des clean sweep von "Herr der Ringe 3" bei den diesjährigen Oscars ist, daß Apple indirekt auch einen Oscar bekommen hat. Denn die Software Shake hatte einen wesentlichen Anteil daran, dass der Oscar für die besten Special Effects ebenfalls an "HdR 3" ging. Für den diesjährigen Gewinner in dieser Kategorie, Weta Digital, war Shake das Schlüsselelement bei der Produktion von "Die Rückkehr des Königs".

"Wir freuen uns, dass zum siebten Mal in Folge Filme, die mit Shake bearbeitet wurden, den Oscar für die besten visuellen Effekte gewonnen haben", sagte Steve Jobs, "Shake hilft Hollywood-Regisseuren dabei, ihre Vorstellungen und ihr Können auf höchstem Niveau zu verwirklichen. Wir könnten nicht stolzer sein."

Ist ja schon gut. Aus Sicht eines Mac-Maniacs freut mich das, aus Sicht eines Cineasten allerdings ärgert mich, daß bucklige Gestalten - egal, ob virtuell oder menschlich - mit der Ausdruckskraft eines Kühlschranks reihenweise diese goldene Phallustrophäe absahnen, während Filme, bei denen es auf echte Kamera und schauspielerische Leistung ankommt, fast schon unbemerkt durchrutschen. "Bester Film"? Wohl kaum…

Ein mir aus dem Herzen förmlich schreiender Kommentar dazu von Bernd Graff in der SZ

Kommentare

Nur Shake?

Von: Armin | Datum: 01.03.2004 | #1
Hi,
kann mich Deiner Meinung aus dem vorletzten Absatz nur anschliessen.
Aber: Bei solch Großprojekten wie HdR wird doch sicherlich nicht nur mit einer einzigen Compositingsoftware gearbeitet, oder? Sind die Effekte ausschliesslich mit Shake zusammengesetzt worden oder waren da noch scharenweise andere Programme mit im Spiel? Könnte mir vorstellen, dass Shake einfach nur jedes mal eines von vielen beteiligten Programmen war...

Grüße,
Armin

Wie Recht du hast !

Von: rex | Datum: 01.03.2004 | #2
Die wollten aber wohl das Gesamtwerk auszeichnen- was in Ordung ist. Und Shake ist
noch nicht sehr lange in Apples Händen aber
was solls unserer Marke wird`s nicht schaden.
Im Übrigen sind die Oskars aus cineastischer
Sicht seit Jahren ein großer Witz.

laaangweilig

Von: ctopfel | Datum: 01.03.2004 | #3
Ich geb euch recht.

dieser lotr 3 ist ja sowas von langweilig. also den oskar für den besten film hat er niemals verdient. regie, sfx etc bin ich einvertsanden.

danke für den link auf die SZ, guter Artikel.

Hmmm...

Von: derdomi | Datum: 01.03.2004 | #4
... tja was soll man dazu sagen... man kann da was die Vergabe der Oscars anghet durchaus geteilter Meinung sein.

Generell würde ich sagen, bester Film hätte es nicht gebraucht, die anderen Nominierungen waren hochkarätig, andererseits wenn ich sehe was für SCHROTT in der Vergangenheit den Oscar für den besten Film bekommen hat hats der Herr der Ringe mehr als verdient.

Und... wer gesehen hat welche Schauspielerische Leistung von Andy Serkis hinter Gollum steht würde auch nicht so über ihn herziehen.

Dass gehaltvolle Independent-Filme beim Oscar nicht viel Chancen haben ist übrigens entgegen der weitverbreiteten Meinung kein neues Phänomen... von wegen "in den letzten Jahren"

Tolkien-Gezeter

Von: Falko | Datum: 01.03.2004 | #5
Gott, erst auf Telepolis so ein Rumgejammer und jetzt auch noch in der SZ. Wo ist das Problem? Jacksons Film sahnt überall ab, da ist es natürlich leicht, ihn zu zerreißen. Monokultur usw. Meine Güte! Ich habe seit 10 Jahren nicht mehr so fasziniert im Kino gesessen wie bei diesen drei Filmen, aber es ist natürlich cooler zu sagen: "Nee, so was kommerzielles schaue ich mir nicht an. Ich gehe nur ins Programmkino." Da lief übrigens vor einigen Jahren noch Jacksons "Heavenly Creatures" ...

So viel Hass?

Von: René | Datum: 01.03.2004 | #6
Dass verschiedene Compositing-Programme gleichzeitig eingesetzt werden scheint mir weniger wahrscheinlich (wozu sollte das gut sein?) aber es gibt ja schließlich noch andere Aufgaben. 3D-Rendering und Animation zum Beispiel (Maya?). Und natürlich die eigens gebastelte "Massive"-Software.

Aus Sicht eines weiteren Cineasten wundert mich allerdings viel mehr, mit was für einem Hass manche Leute auf diesen Film reagieren. Ganz egal ob einem das Endresultat gefällt oder nicht, die Arbeit und Begeisterung, die in diesem Projekt stecken, könnte man wenigstens würdigen.

falko:

Von: derdomi | Datum: 01.03.2004 | #7
Absolut meine Meinung. Man kann sich vielleicht Fragen ob 11 Oscars nicht wirklich zu viele sind und einige an anderer Stelle besser aufgehoben wären, aber den Film derart runterzumachen ist unfair. Kann auch nicht verstehen warum der Schreiber der SZ da so emotional zur Sache geht. Sofia Coppola wird nicht sterben nur weil Sie den Osccar nicht bekommen hat. Wird sowieso überall gelobt die Frau.

Finde ich nicht so schlimm die Wahl von HdR

Von: salco | Datum: 01.03.2004 | #8
Das sind schon schlechtere Filme ausgezeichnet worden, und ich sehe das als Wertschätzung der gesamten Trilogie und weniger des letzten Teils.

Ist natürlich blöd für die Konkurrenz, va da meiner Meinung nach besonders viele preiswürdige Filme zur Auswahl standen, ich denke da an Lost in Translation, 21 Grams und nicht zuletzt der leider vollkommen ohne Auszeichnung gebliebene City of God (mein persönliche Kino-Highlight des letzten Jahres).

Letztes Jahr hat Chicago gewonnen, den finde ich tausendmal schlechter als alle der genannten Filme, inklusive Herr der Ringe

Sofia Coppola

Von: LostInSpace | Datum: 01.03.2004 | #9
Ja, Lost in Translation ist schon ein sehr guter Film, aber die Idee für den Film hat Coppola anscheinend auch nur gut kopiert.
Der Film ähnelt sehr stark dem Hong Kong Film "In The Mood For Love". Wer Lost In Translation mag, der sollte sich unbedingt auch diesen Film mal ansehen!

@Falco…

Von: Dirk (MacGuardians) | Datum: 01.03.2004 | #10
Du hast seit 10 Jahren nicht mehr so fasziniert im Kino gesessen wie bei dieser Trilogie?!

Okay…

Dann waren also Filme wie "Fight Club", "Chocolat", "Amelie", "Se7en", "American Beauty" und viele mehr nicht nach Deinem Geschmack? Das verwundert mich dann doch.

Dabei habe ich die Filme, die in den Programmkinos liefen, noch nicht einmal aufgezählt…

Und nur weil immer wieder miese Filme prämiert werden, ist das noch lange keine Begründung dafür, daß auch weiterhin schlechte Filme ausgezeichnet werden…

Ich habe mich z.B. in den letzten 10 Jahren noch nie so gelangweilt im Kino wie bei dieser Ring-Trilogie… Ich bin allein im 2. Teil dreimal eingeschlafen…

Spiegel der Zeit

Von: tads | Datum: 01.03.2004 | #11
Ich würde sagen, der Oscar sollte den Zeitgeist widerspiegeln und genau das tat er, in dem Herr der Ringe jede Menge Oscars bekam. Was mich bei dieser Betrachtung aber stört ist, warum hat dann Fluch der Karibik keinen gekriegt? :-)

Naja, eigentlich isses doch auch egal. Über Geschmack lässt isch nunmal nicht streiten!

Wahrscheinlich ist es müßig

Von: Terrania | Datum: 01.03.2004 | #12
über Geschmack zu diskutieren. Dass der Herr der Ringe derart abgesahnt hat, ist in Ordnung. Als Gesamtkunstwerk ist er einmalig. Da ist auch TITANIC nur ein müder Abklatsch. Diese drei Teile haben mich tief beeindruckt: Klasse Verfilmung des Buches (das seine Längen hat, und ehrlichgesagt über weite Strecken kotzerbärmlich langweilig ist), viel Kreativität, Imagination und vor allem eine Disziplin in der Execution die mich nach ansehens des Making of von Teil 2 mehr als fasziniert hat. Der Film hat es verdient. Und LOST IN TRANSLATION ist schon nicht schlecht, aber es fehlt an der Präzision, wie bei vielen Filmen: Verglichen mit dem lord war zum Beispiel der vergnügliche Pirates of the Carribean nur ein laues Lüftchen. Und auch der Rest der Nominees war nicht überzeugend. Während Sean Penn diesen Oscar zweifelsohne verdient hat, WEIL er inzwischen ein göttlicher Schauspieler ist, der unglaublich tolle Filme macht. Und ja: MASTER und COMMANDER war sicher auch nicht ohne, aber gegen die Konkurrenz eben auch chancenlos. Will sagen: LOTR geht so in Ordnung, und jetzt gibts hoffentlich in Zukunft auch wieder mal was anderes als FANTASY. Der nächste OSCAR kommt bestimmt ....

Dirk!

Von: Terrania | Datum: 01.03.2004 | #13
"Fight Club", "Chocolat", "Amelie", "Se7en", "American Beauty"– Das ist einfach Geschmacksache. Fight Club fand ich öde. Chocolat war ein grandioser kleiner Film. Amelie hat mich nicht interessiert und American Beauty ist überirdisch gut. So what. LOTR war wahrscheinlich der kleinste gemeinsame Nenner, aber dafür mit Verve gemacht.

Ach ja und die SZ ...

Von: Terrania | Datum: 01.03.2004 | #14
Von MITTELMASS im Zusammenhang vom LOTR zu reden, ist kompletter Schwachsinn. An diesem Film ist nichts, aber auch gar nichts Mittelmaß. Das ist so typisch: Alle findens gut, aber ICH nicht, ich bin ja anders. Man muß den LOTR nicht mögen - aber man sollte Leistung anerkennen können, wo sie ist.

Dirk

Von: Falko | Datum: 01.03.2004 | #15
Die genannten Filme sind exzellent, keine Frage. Stehen alle in meinem DVD-Regal.

Aber bei HdR hatte ich endlich mal wieder das Gefühl, dass es sich gelohnt hat, eine Riesenleinwand zu haben, denn es wurden Dinge gezeigt, die man in dieser Form noch nicht vorher gesehen hat. Man sieht und fühlt das Herzblut, das alle Beteiligten in diesen Film haben einfließen lassen - bei einer Verfilmung, die als unmöglich galt. Endlich zeigt mal wieder ein Film, warum man sich als 12jähriger ins Kino verliebt hat und unbedingt Filme machen will. Das sagt Jackson übrigens in einem der Hintergrundberichte: Er möchte die Kids von heute animieren, selbst Filmemacher zu werden.

Ich kann nicht akzeptieren, dass HdR prinzipiell als "schlecht" abgetan wird, das ist blanker Hohn. Dass der Film Geld verdienen sollte - klar. Aber er ist kein geklontes Kommerz-Vehikel, bei dem eine Lizenz lieblos verwurstet wird, wie er derzeit oft hingestellt wird. Jackson ist kein Hollywoodregisseur, der Film wurde nicht in Amerika gedreht und nicht ausschließlich mit amerikanischem Geld. Trotzdem wird so getan, als sei er wieder mal der Inbegriff des dumpfen Hollywood, der seelenlosen Unterhaltung. Wer ihn nicht mag, soll ihn nicht schauen. Trotzdem rennen alle, die den ersten Teil nicht mochten, auch in Teil 2 und 3, um sich lautstärker darüber echauffieren zu können. Verstehe ich nicht.

Wenn du eingeschlafen bist - dein Problem. Du kannst ja nicht mal meinen Namen richtig schreiben. ;)

BTW, "Donnie Darko" gucken!

@Falko

Von: Dirk (MacGuardians) | Datum: 01.03.2004 | #16
Das mit Deinem Namen tut mir leid. ;-)

Ich mußte unweigerlich an Deinen phonetisch bekannteren Namensvetter denken…

Fight Club...

Von: Bodo | Datum: 01.03.2004 | #17
...ist meiner Meinung nach der beste Film der letzten Jahre - aber auch meine Frau sieht das anders (komisch, dabei fällt mir auf, das noch keine Frau, mit der ich mich darüber unterhalten habe, den Film überragend fand).

@Terrania

Von: IMO | Datum: 01.03.2004 | #18
ALLES an LOTR ist Mittelmaß – bis auf die Spezialeffekte.

IMO? (B)

Von: Terrania | Datum: 01.03.2004 | #19
N/T

mein senf

Von: namename | Datum: 01.03.2004 | #20
ich mag lotr. das buch und den film. ist halt ein maerchen. mittelmass war es auch nicht unbedingt - hoechstens die schauspielkunst der 4 hobbits(mehr als zwei gesichtsaudruecke haetten auch nicht geschadet - aber das ist ja bei harry potter nicht anders).
und diese - ich weiss das ist nicht pc - tunteligen abschiedsszenen und freundschaftsbekundungen haetten nun wahrlich nicht sein muessen ;)

Fight Club?

Von: Marty | Datum: 01.03.2004 | #21
ist das nicht der film wo um irgendwelche hobbyfrustboxer geht? Der war doch grauselig.

@IMO

Von: Maxen | Datum: 01.03.2004 | #22
DU bist ja anscheinend der große Experte und kannst besser beurteilen als 6000 Jurymitglieder, unsere persönlichen Meinungen abtun und besser Regie führen als Peter Jackson.

Denn alles an LOTR ist - bis auf die Spezialeffekte - ja Mittelmaß. Danke das du mir und auch den anderen hier die Augen öffnest, denn jetzt erkenne ich es auch - alles nur Mittelmaß

Vielen Dank dafür, Maxen!

LOTR und die Spannung...

Von: Marcel_75@work | Datum: 01.03.2004 | #23
Was mich bei LOTR eigentlich nur störte war, dass ich den Eindruck hatte, dass es von Teil zu Teil weniger spannend wurde...

Der erste Teil war noch etwas, wo man sich freute, solch einen Film auf einer riesigen Leinwand sehen zu können...

Im zweiten Teil dann wurde es schon etwas 'gewöhnlicher', vor allem störten mich aber die "witzigen" Bemerkungen bei Schlachten wie z.B.: 'wieviel hast Du'... '17'... 'wow, na warte, 7, 8, 9, ...' - das hatte in einem solchen Film nichts verloren, fand ich zumindest...

Die gesamte Handlung des dritten Teils war aber aber ab ungefähr der Mitte definitiv VIEL ZU VORHERSEHBAR!!! Wo war da die Spannung? Und vor allem hatte ich das Gefühl, dass ab ungefähr der Hälfte die Handlungen immer kompakter abgefertigt werden mussten, besonders zum Ende hin wurde es besonders schlimm, das hätte man definitiv spannender machen können!

Nur mein persönlicher Eindruck oder findet ihr das auch so?

kurzweilig..

Von: mathias | Datum: 01.03.2004 | #24
entweder man mag fantasy-filme oder nicht: die verfilmung von herr der ringe ist alles - aber nicht mittelmässig. eine produktion, die derart aufwendig ist, die über mehrere jahre geplant werden muss, in der so viel herzblut steckt und deren ergebnis so cineastisch ist, wie es bei herr der ringe der fall war, als mittelmass anzutun ist geradezu lächerlich. ob die schauspielerischen leistungen überdurchschnttlich sind, mag ich mal dahingestellt lassen. ein fantasy-film gibt in der regel sowieso schauspielerisch eher wenig her. der film lebt von anderen dingen.
(wirklich mittelmaß sind die krieg der sterne episodenfilme. *gähn*)
und dem hdr epos die oskars zu abzusprechen, wie es in der sz geschieht, mit der begründung, dass das epos schon genug andere preise erungen hätte, ist ja wohl total albern.

mathias.

Bill Murray hätte den Oscar verdient!!

Von: tonidigital | Datum: 01.03.2004 | #25
..das ist doch echt Mist, Sean Penn hat Bill Murray den Oscar geklaut.. :-(

Liebe Macguardians:

Von: Kultobjekt | Datum: 01.03.2004 | #26
Auch wenn ich hier immer wieder gerne vorbeischaue, nervt es mich doch, wenn ihr eine Apple-Story als Aufhänger nehmt, euch als Autorität in Geschmacksfragen zu profilieren.

LOTR - in meinen Augen...

Von: Gulaschpizza | Datum: 01.03.2004 | #27
...einer der überschätztesten Filme der letzten Zeit. Ins Kino geh ich immer seltener (Schweinerei - ich zahl mindestens 7€), wenn man geht, wird man auch noch enttäuscht (die Träumer - BITTE??? Das ist ein Porno. Nicht mehr). Außer "schule" (jaja ich weiß nicht gerade _der_ film, aber er beschreibt gut meine jetzige Stimmung eine Woche vorm abi) und "Der talentierte Mr. Ripley" hat mir nur noch Amélie gut gefallen.

Über Geschmack darf man nicht streiten ;-)

@ Bodo @ Marty -> Fight Club

Von: Joachim | Datum: 01.03.2004 | #28
@ Bodo: Also meine Frau findet den Film großartig (und das nicht wegen der Schauspieler).

@ Marty: Nein, es geht garantiert nicht (!) um irgendwelche Hobbyfrustboxer... Da steckt schon mehr dahinter!

@LostInSpace

Von: Zaggo | Datum: 01.03.2004 | #29
Was bitte (bis auf die Tatsache, das ein Mann und eine Frau sich ineinander "verlieben") hat denn bitte "In The Mood For Love" mit "Lost in Translation" zu tun??

Garnichts?
Stimmt!

Z.

das wirklich coole..

Von: dermattin | Datum: 01.03.2004 | #30
...war dieser verarschefilm am anfach mit billy crystal. hat den zufällig jemand gerippt oder gibts den schon im netz?

Jau, Billy Crystal hat sie alle auf die Schippe

Von: tonidigital | Datum: 01.03.2004 | #31
genommen, sowas kenne ich nur von den MTV Movie Awards ;-)

@Kultobjekt

Von: Dirk (MacGuardians) | Datum: 01.03.2004 | #32
Na, wenn Dich das so nervt und Du anscheinend immer noch nicht gemerkt hast, was das hier für eine Seite ist, dann lies uns doch einfach nicht mehr. Ist ja nicht so, daß Du uns abonnieren mußt… Für Dich gibt es sicher andere Seiten, die besser Deine Bedürfnisse bedienen…

@Marty

Von: Dirk (MacGuardians) | Datum: 01.03.2004 | #33
Fight Club ist einer der vielschichtigsten Filme der vergangenen 10 bis 20 Jahre… Eine wahre Freude für die Filmanalyse…

Ditto...

Von: Joachim | Datum: 01.03.2004 | #34
"Meine Güte! Ich habe seit 10 Jahren nicht mehr so fasziniert im Kino gesessen wie bei diesen drei Filmen,"

Ditto, als langjähriger Tolkien-Leser war ich fasziniert von der Umsetzung und die Extended-DVDs waren der beste Kauf der letzten Jahre.
Man kann ein solches Werk nicht 1:1 umsetzen und Peter Jackson hat eine tolle Arbeit abgeliefert. Oskar wohl verdient.

Und Weta hat den Oskar ganz sicher verdient.
Joachim

willi

Von: dermattin | Datum: 01.03.2004 | #35
[Link] hihi

Fight Club...

Von: sven | Datum: 01.03.2004 | #36
[ ]...

ditto^2...

Von: Patrick | Datum: 01.03.2004 | #37
Ich kann mich Joachim nur anschliessen. ROTK habe ich während einer langen Filmnacht angeschaut (fing glaub ich so gegen 3 Uhr an :-) ), da merkt man durchaus, wo die Trilogie ihre Längen hat :-). Ebenso wie das Buch. Ich habe auch jahrelang auf eine Verfilmung gewartet und hatte hohe Erwartungen an die Umsetzung gestellt. Ich denke, daß vor allem die Detailverliebtheit, die ja auch Tolkiens Werk auszeichnet, bei den meisten Fans darüber hinweggetröstet hat, daß Jackson bzw. Walsh bei der Adaption doch die eine oder andere Stelle dramaturgisch "nachbearbeitet" haben, damit die Szenen im Kino noch wirken.

Wenn man sich die Making of's anschaut, mit welcher Akribie selbst kleinste Details perfektioniert wurden und daß trotz dieses enormen Aufwands diese Produktion in keinster Weise aus dem Ruder lief, muß man Jackson und dem Produktionsteam hoch anrechnen.

Vielleicht sollte man die mit der Maut beauftragen >:-)

ditto^2...

Von: Patrick | Datum: 01.03.2004 | #38
Ich kann mich Joachim nur anschliessen. ROTK habe ich während einer langen Filmnacht angeschaut (fing glaub ich so gegen 3 Uhr an :-) ), da merkt man durchaus, wo die Trilogie ihre Längen hat :-). Ebenso wie das Buch. Ich habe auch jahrelang auf eine Verfilmung gewartet und hatte hohe Erwartungen an die Umsetzung gestellt. Ich denke, daß vor allem die Detailverliebtheit, die ja auch Tolkiens Werk auszeichnet, bei den meisten Fans darüber hinweggetröstet hat, daß Jackson bzw. Walsh bei der Adaption doch die eine oder andere Stelle dramaturgisch "nachbearbeitet" haben, damit die Szenen im Kino noch wirken.

Wenn man sich die Making of's anschaut, mit welcher Akribie selbst kleinste Details perfektioniert wurden und daß trotz dieses enormen Aufwands diese Produktion in keinster Weise aus dem Ruder lief, muß man Jackson und dem Produktionsteam hoch anrechnen.

Vielleicht sollte man die mit der Maut beauftragen >:-)

was ich krass fand..

Von: dermattin | Datum: 01.03.2004 | #39
..war, dass jackson angeblich alle drehorte per monitor überwacht hat, bzw beim drehen auf zig anderen monitoren die anderen drehs angesehen hat. das ist ein tier :)

Nah ja.....

Von: Locutus.v.Borg | Datum: 01.03.2004 | #40
also das hdr soviele oscars bekommt, passt doch eigentlich zur vorliebe " zum schwachsinn". einen oscar bekommen heist heut-zu-tage doch genau soviel wie wenn hillybilly zum ritter geschlagen wird. im grunde wird doch nur noch die "oberflächlichkeit" geehrt, auf das die menschen zu angenehm "schlichten" konsumern " entwickelt" werden. die " schlichten" gemüter finden das ganz toll.....doof, find ich gut...etc.

ps.

Von: Locutus.v.Borg | Datum: 01.03.2004 | #41
vielleicht liegt es aber auch daran, das filme wie FightClub, Amelie, etc. einfach zuviel ist für die "schlichten". die brauchen einfache software, die quasi ohne grosses aufkommen von komplizierten humanen prozessen in sie reinflutscht und dann freuen sie sich wie schneekönige es einst über eine neue rassel taten!hubba bubba sozusagen.......

@Zaggo

Von: Peppi | Datum: 01.03.2004 | #42
Schau dir doch noch mal beide Filme an, es ist so offensichtlich! Die Geschichte und der Erzählstil sind nahezu identisch, LiT ist In The Mood for Love auf modern gemacht, solche Vergleiche findest du überall im Internet, frag mal den Chinesen deines Vertrauens, was er über LiT denkt!
trotzdem ein guter Film

Na und?

Von: Kill Bill (Gates) | Datum: 01.03.2004 | #43
Ist doch egal, ob Herr Kirchberg oder ein beliebiger anderer Sauertopf der Herr-der-Ringe-Trilogie die Oscars missgönnt.

Dirk hat Recht

Von: Peppi | Datum: 01.03.2004 | #44
Fight Club ist einer der grandiosesten Filme aller Zeiten, in den USA ein Flop, aber wen wundert das, man kann die Leute ja nicht auch noch mit Handlung überfordern. in Deutschland war der Film ja auch nicht gerade erfolgreich, aber das war wohl die Schuld des Trailers, der den Film als Prügelfilm dargestellte, der das falsche Publikum angezogen hat, was dann natürlich ebenfalls überfordert und folglich enttäuscht wurde.
Und was Zeichentrickfilme angeht, sollte sich jeder mal "Chihiros Reise" ansehen. Im Vergleich dagegen sind Duesney-Filme meines Erachtens unglaublich schlecht und jeder, der diesen Film gesehen hat wird vermutlich wie ich auch feststellen, dass Duesney die Intelligenz von Kindern beleidigt.
Ein Film, der in keiner Familien-Filmesammlung fehlen sollte!

So

Von: sven | Datum: 02.03.2004 | #45
und jetzt erklär mir doch bitte nochmal einer, warum in aller Welt Fight Club so ein genial bahnbrechender Film sein soll? Findet ihr alle diese Schreckensvision einer heimlich aufgebauten Untergrundarmee durch eine multiple Persönlichkeit so genial oder wie?
Vielleicht zähle ich aber auch zum dämlichen Prügelpublikum... "Ich wollte etwas schönes kaputt machen" hähä
Naja, wer's mag.

@ Sven

Von: Joachim (der oberste) | Datum: 02.03.2004 | #46
Dirk hat ganz Recht wenn er sagt, dass Fight Club vielschichtig ist - und dabei noch untertreibt.
Ums Prügeln geht es wirklich nicht und nicht nur in den USA hat der Film zu viele "überfordert"...
Es ist ein psychologischer und philosophischer (!) Film und das nicht nur so zusammengestöpselt wie bei anderen Filmen, wo alles mögliche zusammengemischt wird um ein möglichst breites Publikum ansprechen zu können.
Worum es in Fight Club "geht" muss jeder für sich selber herausfinden - als Akt der Selbstfindung und manchmal als Kampfes gegen sich selbst...

Grüße,
Joachim

Sag ich doch....

Von: Locutus.v.Borg | Datum: 02.03.2004 | #47
Fight Club ist in seinem komplexen erscheinen schon einer der wenigen filme, die man mehrmals sehen muss ( man muss sich selbst ja auch nicht nur "einmal aushalten"). das spiel mit zerstörung, kampf, schizoiden neigungen finde ich vollkommen menschgerecht. in solch einer situtation befindet sich nicht nur der einzelne, sonderen ganze kollektive. nichts anderes als das, nur in weit destruktiverform, lebt uns zur zeit die weltpolitik vor....und dennoch sind es bloss leute die aufgrund ihrer erlangten macht, ihre kaputte psyche in die welt projezieren.
wie gut gings der welt, würden die menschen die probleme in "sich lösen" und nicht "an anderen"!
und der grosse dumme traum zeigt uns HdR, es wird kein gandalf geben, sei die sehnsucht noch so gross nach erlösung. aber anscheinend gibt man sich doch lieber den träumen hin.........

"clean sweep"

Von: uwe | Datum: 02.03.2004 | #48
"clean sweep"?

findest du das toll, solche überflüssigen anglizismen zu verwenden?

ich finde das ziemlich unkühl...

grüße von uwe

@Uwe

Von: Dirk (MacGuardians) | Datum: 02.03.2004 | #49
Den Begriff habe ich der Berichterstattung von NDR Info entliehen, weil mir kein besserer deutscher Ausdruck eingefallen ist. Und "Abräumer" war mir dann doch zu platt. Da wir uns ja auch durchaus in einem englisch geprägten Umfeld – Macs und Co. – befinden, fand ich das nicht besonders deplaziert. (Oder sind solche Fremdworte auch schon verpöhnt?!)

Dirk:

Von: Falko | Datum: 02.03.2004 | #50
"Alles, was ich zumindest kritisiere, ist diese Haltung, daß, sobald ein Film Umengen von Geld verschlingt und Heere von Statisten und Helfern für seine Fertigstellung verlangt, alle auf die Knie fallen und sämtliche Preise dem großen logistischen Aufwandsbewältiger entgegenwerfen. Das nervt einfach nur. Gegen gute Unterhaltung ist nichts zu sagen. Aber das als besten Film im Angesicht anderer Filme, die neben den weit aufgerissenen Augen vielleicht auch ein wenig den Kopf beanspruchen, zu bezeichnen, ist für mich ein Armutszeugnis unserer sich zu Tode amüsierenden Gesellschaft…"

Umgekehrt wird ein Schuh draus - mich nervt es, wenn jeder Dogma-Film in den Himmel gelobt wird, WEIL er ja so viel Wert auf Inhalt legt und so tiefgründig ist - wird dann als selbstverständlich vorausgesetzt.

HdR hat Oscars für die vordergründige logistische Leistung erhalten (Ausstattung, Effekte), aber auch für bestes adaptiertes Drehbuch. Was für eine herkulische Aufgabe es war, speziell dieses Buch zu adaptieren, kann sich jeder vorstellen, der sich mit der Materie auskennt.

Ich habe auch nicht verstanden, dass "Chicago" so viele Oscars erhalten hat, weil ich mit Musicals nix anfangen kann. "Der englische Patient" fand ich öde von der ersten bis zur letzten Sekunde. Überhaupt - dass nun ein Genrefilm endlich als "Best Motion Picture" ausgezeichnet wurde und eben nicht der "kleine, nette Underdog-Film von nebenan mit den tollen Dialogen", freut einen Phantasten wie mich. Was nicht heißt, dass ich damit alles verdamme, was nicht HdR ist. Dieser Triumph ist eine Momentaufnahme. Nächstes Jahr wird alles ganz anders aussehen.

Dirk!

Von: Terrania | Datum: 02.03.2004 | #51
Nö, Dich hatte ich eigentlich nicht gemeint. Das war eine allgemeine Aussage zu ein paar extremen Meinungen (die kamen allerdings nicht als Meinungen rüber, sondern als die alleinseligmachende Wahrheit) hier im Forum. Wie gesagt, man muß LOTR nicht gut finden - ich tu‘s, aber das ist MEINE Meinung, die muß man nicht teilen.

mal eine andere frage:

Von: mathias | Datum: 02.03.2004 | #52
ist es eigentlich nicht logisch, dass ein film, der in zehn kategorien für den besten gehalten wird, dann auch den preis als bester film erhält?


mathias

Danke mathias!

Von: Terrania | Datum: 02.03.2004 | #53
n/t

Bester Film? Bester Schnitt?

Von: xl | Datum: 02.03.2004 | #54
Klare Sache: Filme sind Geschmacksache - wäre doch langweilig wenn alle immer nur das gleiche anschauen würden.

Was LotR angeht, gefällt mir die Trilliogie an sich ganz gut, wobei der dritte Teil wohl der schwächste war. Die meisten der verliehenen Oscars gehen wohl auch in Ordnung, bester Film und bester Schnitt kann ich persönlich allerdings nicht nachvollziehen.

Den Schnitt habe ich als ordentliches Handwerk empfunden (ein paar Anschlussfehler lagen offensichtlich daran, daß kurz vor Schluss noch Passagen herausgekürzt wurden), einen Preis hätte ich dafür sicherlich nicht vergeben. Ich weiss nicht, wer in dieser Kategorie noch nominiert war, aber im restlichen Feld, würde mir zum Beispiel City of God als wesentlich gelungeneres Beispiel für innovativen Filmschnitt einfallen.

Als bester Film wurden schon in den letzten Jahren zumeist die kommerziell erfolgreichsten Produktionen ausgezeichnet - sehr amerikanisch, nach dem Motto Cash schlägt Kunst. Eigentlich muss man sich da also über den Preis für Teil 3 nicht wundern, schade finde ich diese Entwicklung schon, da der Oscar auf diese Weise immer mehr zu einer Art Goldener Schallplatte der Filmindustrie mutiert.

Grals Hüter?

Von: iBrain | Datum: 02.03.2004 | #55
Ich kann nur dringend davon abraten, sich auf den Standpunkt zu stellen, daß man von dem EIGENEM Geschmack irgendwelche allgemeinen Schlüsse zieht (zB. dieser Film ist mist, weil A tiefgründiger ist *) und X der viel bessere Schauspieler ist usw. usf.

An der Tatsache, daß Herr der Ringe sehr viele gesehen haben, kommt niemand vorbei. Man kann sich darüber aufregen, daß EIN Film soviele Oscars kriegt, aber das muß man nur, wenn einem die Oscars irgendwas bedeuten (hier tut sich eine Logikfalle für unsere angehenden Kritiker auf. Beware...). Ich habe den Firm sehr gerne gesehen, muß allerdings zugeben, daß die Bücher unerreicht geblieben sind.

Das liegt aber keinesfalls am Film sondern an der Vorlage. Letztenden Endes ist es nur ein Film, ein sehr erfolgreicher, aber halt nur ein Film. Wer suchen will, findet tiefgründige Botschaften (es ist für mich sehr erstaunlich, wieviele Dinge es tatsächlich in den Film geschafft haben. Natürlich sind viele Details weg und die Handlung wurde Richtung Aktion getrafft, aber wenn dieser Film (alle 3 Teile) nicht Lust macht, daß Buch zu lesen, WAS DANN? Das Theoretisieren, welche Filme besser oder schlechter sind, bringt genau nix.)

PS: ich meine niemand bestimmten, es braucht sich also niemand auf den Schlips getreten fühlen. Ich denke aber, man sollte die Sache nicht so bierernst nehmen und einen Film einfach einen Film sein lassen.

Wenn er den Leuten gefällt, um so besser. Denn nur wer ins Kino geht, wird sich vielleicht auch mal den Ausnahmefilm des Jungfilmemacher Hau Do Hin und dessen schonungslose und sozialkritische Dokumentation über ein Hühnermassaker im Schweinestall ansehen, erstmalig verfilmt mit indonesisischen Laienschauspielern und (natürlich!) mit den original spanisch Untertiteln. Kritiker schwärmen bereits vom abstraken Realitätsbezug der Szene, in der die Schweine die Hühner durch die Saftpresse jagen, während sie das Zahngold der Steuereintreiber kauen und wie wichtig diese Szene für den gesamten Film doch ist, so es doch gelungen sei, sie mit künstlerischer Brutalität auf eine nichtkausale Bewußtseinsebene zu heben, die sich geschickt allen Deutungsversuchen zu entziehen weiß. ;-)

*) das impliziert natürlich, wie unheimlich schlau doch man selbst doch ist

Und?

Von: Terrania | Datum: 02.03.2004 | #56
Meine kurze Meinung: Rüdiger schreibt Bullshit. Und den in einem Stil, der sowas von selbstverliebt ist, daß sich die Balken biegen. Soll ers halt nicht anschauen, was solls. Es soll Leute geben, die finden Tolkien völlig langweilig (wozu ich mich zum Teil zähle, denn wirklich schmissig war das Buch nicht - und das Silmarillion war das Langweiligste, was ich je gelesen habe - bis jetzt). Aber man sollte Leistung eben honorieren, wie sie vorhanden ist. Nicht mehr und nicht weniger.

@terrania

Von: mathias | Datum: 02.03.2004 | #57
stimme dir zu. würde gerne mal einen film sehen, den der rüdiger gedreht hat. bemerkenswerter weise halten sich immer die leute mit kritik bedeckt, die im selben metier arbeiten, da sie genau die schwierigkeiten kennen. nur kritiker wissen es immer besser, ohne in den meisten fällen selber auch nur einen (kurz)film gedreht zu haben. manchmal ist ein film eben nur ein film ein film ein film.
und wer denkt, die filmindustrie, die fantastilliarden in filmprojekte steckt, würde bei der oskarverleihung nicht versuchen, ein wörtchen mit zu reden, muss sehr naiv sein.

hab' die trilogie zum 3. mal gelesen, nachdem ich den ersten teil im kino gesehen habe. die trilogie besitzt zum ende hin meiner meinung nach immer weniger details und ideen. gerade so, als sei dem schreiber die ausdauer und der fleiss zum erzählen abhanden gekommen. da war ich im nachhinein etwas enttäuscht.

wie auch immer, freu' mich schon auf die herr der ringe trio-dvd

mathias.

Also ich fand HdR3 sehr geil!...

Von: Kai (MacGuardians) | Datum: 02.03.2004 | #58
So 5 Oscars (beste(r) SFX, Kostüme/Design, Film, Publikumspreis, Animation) hat er definitiv verdient! Sehen wir den Tatsachen ins Auge: Auch wenn Matrix 2/3 nicht sooo schlimm war wie alle immer tun war HdR3 definitiv der mit abstand dickste und tollste Film 2003! Dicht gefolgt von Fluch der Karibik, den fand ich ja auch sehr gut und der hätte mindestens auch 2 Oscars verdient (Hauptdarsteller!!!)
Abgesehen vom Abschieds-Ende, das schon ULTRA-schnulzig war (das halbe Kino schrie, dass Frodo doch endlich Sam küssen soll! ;-) und das sich etwas zog war der ganze Film ein Fest der Sinne und ein echt monumentales Spektakel, das definitiv neue Standards gesetzt hat!
IMHO war ne schöne Steigerung der 3 Filme zu erkennen, den ersten fand ich gut, den zweiten sehr gut und den dritten spitze! Und genau so muss das doch sein, oder?
War aber sonnenklar, dass die Zwangsnonkonformisten sich wieder zu Wort melden und den Film fertigmachen müssen! ;-)

Peppi:

Von: Kai (MacGuardians) | Datum: 03.03.2004 | #59
Heisst "Chihiros Reise" eventuell auf Englisch "Spirited Away"? Dieser supergeniale Manga-Film?
Den hab ich zufällig am Wochenende gesehen, ein EXTREM geiler Film mit einer super Atmosphäre, tollen Farben, super Animation und Story! ;-)
Seit "Akira" fand ich keinen Manga so geil mehr wie den!... Ist echt extrem empfehlenswert, guckt euch den an!

@Kai

Von: Dirk (MacGuardians) | Datum: 03.03.2004 | #60
Du hast Recht: Memento darf natürlich nicht fehlen! Außerdem kann ich noch Ghost Dog ins Feld führen. Und seit gestern abend "21 Gramm", der für mich mit weitem Abstand das Beste ist, was ich seit vielen Jahren gesehen habe.

Der Schnitt ist Sahne, die Kamera, die Szenerie, die Schauspieler, dieser Rhythmus…! Selten so intensives Kino gesehen!

Was das oben

Von: Knut | Datum: 03.03.2004 | #61
angesprochene Zählen während der großen Schlachten angeht: Das hat sich Jackson nicht einfach so ausgedacht, das findet sich in ähnlicher Form auch im Buch wieder!

Knut, HdR-Fan bereits vor den Filmen, P&P-Rollenspieler und LARPer

@kai

Von: mathias | Datum: 03.03.2004 | #62
also, wenn man das zitat von rüdiger ins deutsche übersetzt, heisst es so viel wie:
x-men ist ein märchen der moderne.

kurze rede, langer sinn....

mathias.