ARCHIV 1999-2006

ARCHIV :: # 2881

Leise, still und heimlich

Xserve G5 wird ausgeliefert

Autor: wp - Datum: 25.03.2004

Auf dieser grünen Seite wurde das Ereignis noch gar nicht gewürdigt: Die erste Variante der neuen Xserve-Generation, die Ein-Prozessor-Version des Xserve G5, wird ausgeliefert. Seine beiden Geschwister, die Doppelprozessormaschine und deren Cluster-optimierte Schwester, sollen im April folgen. Die Meldung von Apple ist schon zwei Tage alt, aber bei den Hot News auf apple.com immer noch an erster Stelle. Und dies spiegelt ihre Bedeutung durchaus wieder, obwohl die Öffentlichkeit (unsere Redaktion eingeschlossen) diese Nachricht als nicht allzu herausragend wahrgenommen hat. Denn erst als G5 wird der Xserve richtig gut - Apple spricht von einer Leistungssteigerung um 60% gegenüber dem Xserve G4 -, und das wird sich positiv bemerkbar machen.

Kollege Kai hat vor wenigen Tagen erst darauf hingewiesen, dass der G5-Prozessor sich weiterhin als für wissenschaftliche Anwendungen bestens geeignet erweist und bei den wissenschaftlichen Anwendern folglich auf Interesse stößt. Dieses Momentum wird mit dem Xserve und der anerkannt guten Bedienbarkeit der Administrationswerkzeuge in Mac OS X Server nun noch verstärkt. Der Xserve G5 ist zunächst einmal für Cluster wie den BigMac am Virginia Tech nämlich besser geeignet als der G5 PowerMac; VirginiaTech wird ihre G5 gegen XserveG5 austauschen. Und Apple beginnt, neue Nischen zu bedienen, z.B. mit dem Workgroup Cluster for Bioinformatics, auf dem mit iNquiry eine Software vorinstalliert ist, die in Bioinformatikkreisen Standard ist. Solche Speziallösungen kennen wir ja schon vom Mobile Classroom, der sich nach einigen Anlaufschwierigkeiten gut verkauft.

Doch nicht nur die Wissenschaft ist interessiert. In einem Artikel bei internetnews.com äußert sich ein Apple-Mitarbeiter zufrieden über die Entwicklung im Bereich content delivery. Zusammen mit der neuen Hardware wird Quicktime Streaming zum Hit; es macht sich für Apple auch hier bezahlt, dass sie immer mehr integrierte Hard- und Softwarelösungen anbieten können. Und dank der großzügigen Lizenzpolitik bei Mac OS X Server werden Apple-Lösungen immer mehr auch zum Preisschlager. Nicht zuletzt ist der Server-Markt von "Mac vs Windows" Diskussionen unbelastet. Hier ist Mac OS X einfach das netteste und dennoch grundsolide BSD Unix, das es je gab. Es sieht also gut aus im Server-Markt.

Kommentare

iNquiry = iApp?!

Von: Cyrus Mobasheri | Datum: 25.03.2004 | #1
ist doch etwas speziell für ne iApp, oder was macht die software eigentlich genau?

@Cyrus

Von: leser | Datum: 25.03.2004 | #2
Guckst du hier: [Link]

hmmm

Von: dermattin | Datum: 25.03.2004 | #3
das ist genau das gegenteil, was man sonst so liesst. ich lese da immer, wie toll doch OSX server ist und wie toll man alles per GUI machen kann.

Tja,

Von: Karl Schimanek | Datum: 25.03.2004 | #4
seit Juni 2003 ist es schluss mit dem Apple/ Mac-TV Dream-Team.

Wurde die Korrespondenz zwischen Apple und Mac-TV (bezüglich WWDC Keynote) eigentlich schon offengelegt? Wollte man doch machen...

G5 Xserve für Streaming & OS X kontra Windows

Von: chris | Datum: 25.03.2004 | #5
es schmerzt den enthusiasten das zu sagen, aber jörn hat wirklich recht.

a.) wenn man den xserve als produktivsystem einsetzen möchte (bspw. hosting für div. kunden), dann hängt es an osx server, das hierfür absolut ungeeignet ist, weil es wohl ausschließlich für den einsatzzweck als workgroupserver entwickelt wurde.

b.) aber neben der anwendung als z.b. stream-relayserver, ist der xserve für die meisten büro- & agenturumgebungen als "einfacher" workgroupserver völlig überdimensioniert. sowohl in der leistung, aber vor allem im preis.

hier sollte apple doch noch mal die ausrichtung überdenken und ein bißchen die kundenansprüche berücksichtigen. - bitte, bitte!

was hier fehlt ist einfach ein günstiger einstiegssever (quasi der iServe) in der 1000 euro-klasse, und der mailserver soll doch bitte mehr als ein domain unterstützen. das war echt peinlich.

Apple zitiert jetzt schon TheReg

Von: Karl Schimanek | Datum: 25.03.2004 | #6
[Link]

Ich mein hier:

Von: Karl Schimanek | Datum: 25.03.2004 | #7
[Link]

Ein Server für 1000 Euro?

Von: Terrania | Datum: 25.03.2004 | #8
Gibts doch! Nimm Dir einen eMac und OSX-Server und gut ist. Wir benutzen hier einen Cube als Fileserver mit einem OSX 10.6 Hack und das funzt genial. Schnell genug für ne kleine Agentur! Und vor allem lautlos ...

Nachtragend...

Von: Frödö | Datum: 25.03.2004 | #9
Na Jörn?
Immer noch stinkig wegen der Keynote-Pleite?

Wird schon wieder!

Server für 1000 Euro - naja...

Von: JCBone | Datum: 25.03.2004 | #10
OSX Server unlimited Clients: 1000€
OSX Server 10 Clients: 500€

Da wirds knapp mit dem 1000€-Server... :-)

@Chris

Von: Patrick | Datum: 25.03.2004 | #11
Der Mailserver ist schon seit ASIP-Zeiten eine Katastrophe gewesen und IMHO nur gepflegt worden, damit man halt dazuschreiben kann, daß das Teil auch Mail kann. Richtig erschrocken bin ich, daß die Mailaccounts grundsätzlich den Kurznamen verwenden, also kann man "steve.jobs@apple.com" nicht direkt verwenden, sondern muß erst ein Alias per Terminal anlegen (ist auch so dokumentiert). Der Grund: Kurzname maximal 8 Zeichen (oder so) und keine Punkte im Namen. Grmpf. Da ist mir mein CommuniGatePro lieber, kostet dummerweise auch $500 für 50 Accounts (und beliebig viele Domains :-).

Natürlich hat OS X Server einen gewaltigen Sprung gemacht von 10.2 zu 10.3 (und legt NetInfo so neben her ad acta), aber es gibt noch genügend Ecken, wo man noch kräftig arbeiten muß. Natürlich gibt's WebMin, aber da kann ich mir im Prinzip den Server auch sparen...

os x server

Von: mullzk | Datum: 25.03.2004 | #12
ich bin ja mit jörn einverstanden, was die bedeutungslosigkeit von apple im server-bereich angeht, aber überhaupt nicht mit seiner begründung. das problem ist, dass entscheidungsträger in it-abteilungen nach wie vor (wenn überhaupt) denken: apple ist ja toll für gadgets wie ipod und so, vielleicht akzeptieren sie sogar, dass die kreativabteilung apple einsetzen will, aber im serverbereich? so ein spielzeug-computer? aber bitte.....
os x server ist extrem vorbelastet durch die mac vs. dose-diskussion !!!

zum server selber: dass die mail-implementierung eine katastrophe ist, wird ja wohl kaum jemand abstreiten, und da muss apple dringend dahinter, denn das könnte wirklich zu einem image-schaden für den ganzen server führen. aber man möge mir doch bitte sonst noch welche schwachpunkte von os x server nennen. ich habe in 4 monaten mit dem panther-server sonst echt noch keine entdeckt (ok, nfs könnte ein bisschen einfacher zu konfigurieren sein, aber dafür gibts ja das tool von mbs), bin echt hell begeistert von diesem ding. war sein preis allemal wert....

Mailserver

Von: Christian Renz | Datum: 26.03.2004 | #13
Was verwendet Mac OS X Server denn für Mail? Ich hätte jetzt gedacht Postfix, der ist doch flexibel genug. Oder hapert's am GUI?

So sehr ich's Apple gönnen würde, aber Server sind wirklich nicht ihre Stärke. Mac OS X Server ist sauteuer, und der Xserve auch. Wenn man Unix-Kenntnisse hat und noch einen Cube rumstehen hat, mag das ja gehen, den zum Workgroupserver umzufunktionieren. Aber für eine Workgroup könnten dann doch mal SCSI-Platten wichtig werden, und ein Backup(band)laufwerk zum Beispiel. Und dann geht aktuell eigentlich nur noch der PowerMac als Alternative, wenn man sich einen Macserver hinstellen will.

Wo's Rechenleistung braucht, mag der Xserve ja interessant sein. Und interessanterweise läuft der Virginia Tech Cluster ja mit einer GUIlosen Mac OS X-Variante :). Aber für einen typischen File/Mail-Server würde ich mir vom gleichen Geld eine gute Kiste holen, Debian aus dem Netz ziehen sowie jemandem, der wirklich Ahnung hat ein/zwei Tagessätze in die Hand drücken. Dann hat man eine auf die Bedürfnisse zugeschnittene Kiste mit Webinterface usw.

@ mullzk

Von: donnerstag abend | Datum: 26.03.2004 | #14
... na eben nicht sein geld wert ...
wie jörn ausreichend beschrieb. die parameter für einen guten server stehen so ziemlich fest. apple sollte sich daran orientieren.

Für alte MAcs gibts genügend Alternativen

Von: Alexander G. Schilp | Datum: 26.03.2004 | #15
für einiges benötigt man sicherlich keinen Xserve und/oder OSX Server. Alternativen gibts genügend.

Gleich zwei mal BSD basiert mit NetBSD [Link]
und OpenBSD [Link]

Bei beiden Systemen steht da Stabilität und Sicherheit weit vor Featureritis und beide laufen eben auch noch auf inzwischen recht schwächlicher Hardware.

und natürlich auch Linux.
YellowDogLinux [Link] ist sogar recht Desktopfreundlich gestaltet und wer sich etwas auskennt hat mit debian [Link] die Möglichkeit sich einen Server wirklich sehr bedarfsgerecht zusammenzustellen, sprich wirklich nur das nötigste.

Samba, Postfix, Sendmail, Apache sind auf diesen Systemen schon länger daheim als auf OSX

Alexander

Äpfel und Birnen...

Von: Kai (MacGuardians) | Datum: 26.03.2004 | #16
Boah, wenn ich das schon wieder lesen muss "Xserve völlig überteuert" usw... Sagt mal bin ich jetzt bei Heise? Solltet ihr als Mac-User es nicht eigentlich besser wissen? Wisst ihr genausowenig wie man nen Browser benutzt wie die PC-Trolle?

Fakten:

1U-Server, Dual-CPU, Dual GBit-EN, 1GB RAM, 80GB Platte, kein OS !

Dell: $5680
IBM: $4513
Compaquard: $5077
Apple: $3999 (incl OS)

Soviel zu "schöngeredeten Szenarien"...

Also labert doch bitte keinen Mist von wegen "Mit billigen Linux-Boxen vonne ALDI krich ich aber 3 mal soviel Leistung für ein Drittel Geld, ey!"

1) ALDI macht keine 1U-Server
2) ALDI macht gar keine Server
3) Failsafe? Server-Features? Was ist das?
4) Scheisse, passt nicht ins Rack
5) Guten Morgen. Thema der Meldung: G5-Xserves. Nicht G4-Xserves vom letzten Jahr

Jammert meinetwegen über die Qualität von OS X Server oder Apples "Vor-Ort-Support"/Response-Zeit, aber wer *irgendwo* dem Xserve die Leistungsfähigkeit oder den sehr niedrigen Preis absprechen will oder gar das Gegenteil behauptet der hat den Knall echt nicht gehört...

Wer graue Boxen mit 1U-Rack-Servern vergleicht bei dem fällt es mir sehr schwer zu glauben, dass er die Kompetenz und das umfassende Wissen besitzt um zu beurteilen wie "sinnvoll" der Xserve ist...

Du bzw. Mac-TV sind nicht "der Markt", Jörn, kapier das endlich mal... Und deine Bedürfnisse sind nicht (notwendigerweise) stellvertretend für die der ganzen Branche!

"Weil das so ist, ist der Admin bei OS X gezwungen, sich mit den Untiefen von UNIX via Terminal herumzuschlagen und einige Serverdienste aus der Unix-Welt nachzuinstallieren"

Willkommen in der Realität. Server brauchen Admins mit Ahnung und Klickibunti reicht genau so weit, wie's der Hersteller nötig befand, GUIs zu bauen, eine bahnbrechende Erkenntnis...

Ach ja:

Von: Kai (MacGuardians) | Datum: 26.03.2004 | #17
G5-Clusternode geht eigentlich auch, die gibt's satte 1000 Dollar billiger! ;-) Hat zwar 512MB weniger und nur eine HD-bay und nur 10 Lizenzen, aber egal...

@Kai

Von: Christian Renz | Datum: 26.03.2004 | #18
Nuja, in der OS X-Welt sind (meines Erachtens) die einzigen Systeme, die sich als flexibler Server eignen eben PowerMacs und Xserves. Und da bleibe ich bei meinem Urteil, dass die Xserves sauteuer sind. Würde Apple noch eine günstigere Serverlösung anbieten, würde ich das sofort revidieren.

Mit "Kiste" meinte ich nicht Aldi. Aldi verkauft meines Wissens weder SCSI noch Bandlaufwerke... Das war vielmehr als Sammelbegriff für "aus Komponenten konfigurierte Serverlösung" gedacht :).

@Christian Renz

Von: svenc | Datum: 26.03.2004 | #19
Hi Christian,

dann baue Dir doch mal einen Rechner mit gleichen Parametern zusammen, wie den Xserve. Glaube mir, erst ist teurer.

Die XServes sind nicht teuer, vergiss bitte nicht, welche Software Du (inkl. unlimited Lizenz) erhälst.

Ein "Eigenbau"-Server muss nochmal + 1.000 Euro gerechnet werden. Soviel kostet die Software nämlich alleine.

Die weiteren Vorteile des Xserve (Hardwaremonitoring, Dual-GigaBit, HotSwap-Laufwerke, 1HE, etc...) gegenüber einem Desktop-G5 sollte man auch nicht vergessen...

Gruss

Sven C.

Unterschiedliche Menschen haben unterschiedliche Meinungen

Von: Jörn | Datum: 26.03.2004 | #20
Ich finde den Tonfall, der hier von Kai mir gegenüber angeschlagen wird, ziemlich unverschämt. Ich habe meine Meinung begründet vorgetragen, und meine Begründungen sind nachprüfbar und nachvollziehbar. Ich habe meine Kritik ausserdem auf ganz konkrete Szenarien beschränkt, die in dem Artikel explizit angesprochen wurden, beispielsweise Streaming. Es ist also statthaft, wenn ich etwas zu Streaming schreibe, ohne dass mir jemand entgegenschreit, ich müsse endlich mal kapieren, dass meine Beispiele nicht für alle Kunden des Xserve zuträfen.

Ich muss hier auch nicht meine Kompetenz oder meine Intelligenz in Frage stellen lassen, weil ich behaupte, dass man Quicktime-Streams sehr viel billiger ohne einen Xserve hinbekommt. Wer von Euch hat davon wirklich Ahnung? Mac-TV ist vermutlich der größte Verwender dieser Technologie in Deutschland, und ich WEISS, wovon ich rede. Ein Billigst-Rackserver aus Taiwan mit einem 2-GHz-Celeron (!) und Minimalkonfiguration verschickt jedenfalls mehr "Streams pro Euro" als ein Dual-Xserve, das ist Fakt! Dass ich den G5-Xserve noch nicht ausprobiert habe, habe ich zugegeben, aber es macht keinen Unterschied. Warum? Weil nicht die CPU-Leistung der limitierende Faktor ist, sondern die Leitungsbandbreite des Providers. Was würde es nützen, wenn der G5 tatsächlich 2 Gigabit/s schaffen würde? Kein Provider nimmt mir diese Datenmenge ab. Sondern ich muss kleinere Mengen auf mehrere Netze verteilen. Die erhöhte Rechenleistung des G5 gegenüber des G4 bringt also beim Streaming GAR NICHTS, weil selbst der G4 schon jede Leitung füllen kann.

Ich habe ausserdem nicht behauptet, ein Billig-Rackserver hätte eine gleich gute Hardware wie ein Xserve. Ich habe nur gesagt, dass es bei einigen Lösungen keine Rolle spielt.

Bei DELL geht es mit brauchbaren Streaming-Servern los ab ca. 1.200 Euro, bei Apple startet man bei 3.500 Euro -- knapp das Dreifache. Meinetwegen ist es die bessere Maschine -- was kümmert's mich? Die Ausstattung, die für mich wichtig ist, ist bei beiden Geräten identisch. Also? Spuckt der Xserve dreimal so viele Streams aus wie der Dell? Wenn ja, ist der Xserve ein guter Kauf. Wenn nicht, ist es ein Fehlkauf für alle, die rechnen müssen.

Das Dell-Gerät kommt zu diesem Preis ohne OS, das ist wahr. Wenn es der einzige Server sein soll, muss man Kosten dafür hinzurechnen. Aber für einen reinen Rechensklaven im Netz, wie man es für Streaming benötigt, reicht auch Linux und man lädt sich die kostenlose Streaming-Software von Apple, die es auch für Linux gibt. Fertig ist der Lack! Ich behaupte: Wer sich einen Cluster oder ein Netzwerk aus Xserves für diesen Zweck zulegt, weiß nicht, was er tut.

Bei Mac-TV verwenden wir einen Xserve, aber wir schalten je nach Last zusätzliche Server hinzu, die ich zum Teil überhaupt noch nie persönlich gesehen habe. Es ist egal, was es für Dinger sind! Prozessor, Mainboard, OS -- egal! Hier geht es um SERVER, Herrschaften! Solange die Dinger in der Lage sind, einen Stream zu empfangen und zu vervielfältigen, interessiert es mich der Rest nicht die Bohne! Allein der Preis pro Stream ist wichtig, alles andere ist reine Esoterik! Und ich kann nur berichten, dass die Streams bei den Billig-Servern genauso gut sind wie beim Xserve. Jeder mag daraus seine Schlüsse ziehen.

Natürlich wollte ich als "Haupt-Server" (als Kopf des Netzwerks) keinen Linux-Server haben, weil das der Server ist, mit dem ich persönlich zu tun habe. Ich arbeite lieber mit OS X, und ich kaufe einfach gerne was von Apple. Aber wenn's um eine ganze Armee von Servern geht, muss man genau nachrechnen, wo man etwas sparen kann. Das ist nur vernünftig. Ich bin gerne Mac-User, aber ich bin nicht gerne dumm.

@Äpfel und Birnen?????

Von: namepower | Datum: 26.03.2004 | #21
Fakten:

".....1U-Server, Dual-CPU, Dual GBit-EN, 1GB RAM, 80GB Platte, kein OS !

Dell: $5680
IBM: $4513
Compaquard: $5077
Apple: $3999 (incl OS)

Soviel zu "schöngeredeten Szenarien"......"

Hat da jemand zu viel getrunken oder???

Also ich komme mit einen Dell PowerEdge 1750 mit Dual Xeon 2.4 Ghz, 1 Gbyte RAM, 2 Netzteile, RAID 5 und drei SCSI 73 Gbyte Platten, 2 Gbit EN nur auf Brutto 3281 Euro (ohne OS). Bin ja echt neugierig wofür die restlichen 2600 Euro sind. Schaut für mich eher aus wie fantasie Zahlen!!!!!

Daß das niemand nach kontrolliert finde ich interessant!

und überhaupt...

Von: namepower | Datum: 26.03.2004 | #22
kaum hat einer eine andere Meinung werden seine Motive in Frage gestellt und er wird als Bösewicht hingestellt der keine Ahnung hat, der nicht zur Zielgruppe gehört und der unbedingt einen tiefen Haß auf die Firma hat.

Peinlich finde ich sowas......

Noch was

Von: Jörn | Datum: 26.03.2004 | #23
Jenen, die mir hier wiederholt einen Hass auf Apple unterstellen, möchte ich zu bedenken geben, dass ich seit dem Jahr 2000 eine Mac-Website betreibe, die ich jahrelang im erheblichen Umfang mit privaten Geldern unterstützt habe und bei der mittlerweile 23 weitere Leute kostenlos arbeiten. Warum tun wir das wohl? Wegen unserem Hass auf Apple etwa? Verdient haben wir an unserem Engagement noch keinen Pfennig, im Gegenteil.

Ich glaube, dass alle Mac-Websites einen großen Beitrag dazu leisten, die Marke in Deutschland lebensfähig zu halten und die bestehende Kundschaft zusammen zu halten. Apple lebt von seiner Community, und ob es diese Community in dieser agilen Form ohne die Websites geben würde, wage ich zu bezweifeln. An diesem "Erfolg" der Web-Community habe ich meinen fairen Anteil, deswegen ist es reichlich unverschämt, mich als Apple-Hasser oder "Microsoft-Bewunderer" (Zitat Kai) hinzustellen.

Ich bin allerdings Fan einiger weniger genialer Köpfe in Cupertino, und es mag außerhalb von Cupertino die eine oder andere Gestalt geben, die für Apple ein Fehlgriff war.

@Jörn

Von: ElRhodeo | Datum: 26.03.2004 | #24
Du kennst doch
Choleriker-Kai
von der Applepolizei ;)

also alles wie gehabt..

Von: dermattin | Datum: 26.03.2004 | #25
" Ich arbeite lieber mit OS X, und ich kaufe einfach gerne was von Apple. Aber wenn's um eine ganze Armee von Servern geht, muss man genau nachrechnen, wo man etwas sparen kann."

ist also nicht anders als bei den desktops. das scheint das ewige problem apples zu sein, was sich aus der philosophie des unternehmens ergibt. da wird sich nie was dran ändern :/ :)

Bitte nicht den Jörn füttern!

Von: Kritiker | Datum: 26.03.2004 | #26
Es ist eine Unverschämtheit dem Kai und dem Rest der Sachverständigen hier so unverblümt und in einer solchen Klarheit die Wahrheit um die Ohren zu hauen.
Krieche wieder zurück unter deinen Stein, sonst bekommst du noch den Troll-Button ;)

@jörn

Von: thomm | Datum: 26.03.2004 | #27
"Ein Billigst-Rackserver aus Taiwan mit einem 2-GHz-Celeron (!) und Minimalkonfiguration verschickt jedenfalls mehr "Streams pro Euro" als ein Dual-Xserve, das ist Fakt! Dass ich den G5-Xserve noch nicht ausprobiert habe, habe ich zugegeben, aber es macht keinen Unterschied. Warum? Weil nicht die CPU-Leistung der limitierende Faktor ist, sondern die Leitungsbandbreite des Providers."


Wie schon von anderen geschrieben ist der G5 XServe für "popeliges" Streaming viel zu schnell und nicht entwickelt worden! Ich finde die Argumentation von svenc sehr schlüssig und kompetent. Dir spreche ich die Kompetenz dahingehend ab, daß Du sicher in den "Abgründen" von Macnux filigran herumpuulen kannst aber nicht begriffen hast: "Für jede Anwendung das richtige Werkzeug" und für Dein dämliches Streaming such Dir gefälligst die passende Maschine und blah uns nicht in 4000000 Zeilen Deinen Frust vor!

kommt mal wieder runter....

Von: mullzk | Datum: 26.03.2004 | #28
@kai: jörn einen apple-hasser zu nennen geht ja vielleicht wirklich etwas weit, auch wenn er in letzter zeit vielleicht etwas überkritisch ist

@jörn: dass der kasten für dein internet-streaming überdimensioniert ist, streitet hier doch niemand ab. und man kann apple sogar den vorwurf machen, dass die xserve-linie zu eindimensional ist (auch wenn ich dies nicht unterschreiben würde), aber das bedeutet nicht, dass apple unterdessen server-hard- & software anbietet, die im vorgesehenen einsatz vom besten und preiswertesten ist....
nur ein kleines beispiel: stell dir vor, der stream ist für ein LAN eines grösseren unternehmens gedacht. und plötzlich ist der g5-xserve wieder interessant. die dose, die wir in unserem unternehmen haben (kenne die hardware nicht) ist jedenfalls mächtig überfordert....
oder: stell dir vor, du musst in einem kleinunternehmen von ca. 100 personen einen verzeichnisdienst aufbauen, und der admin ist eine unbrauchbare flasche. und schon willst du nichts mehr anderes als den os x server....
nur weil es in deinem fall nix bringt, heisst das nicht, dass die apple server-schiene nix taugt.

@svenc

Von: Patrick | Datum: 26.03.2004 | #29
Thema fetchmail: wenn, wie Du sagst, das Ding für Workgroups ausgelegt ist und die Nutzer i.d.R. keine Standleitung haben, warum zum Herrgott noch mal kann man fetchmail nicht über die GUI konfigurieren? Bei Apple hat man sich aber seit jeher aus diesem Thema rausgehalten und hat somit den Mailserver de facto unbrauchbar gemacht (ja, ich weiß, es gibt z.B. den Mailtron Gatway für den ASIP bzw. EIMS). Dann kam OS X mit BSD und somit fetchmail und wieder wird das Ding nicht berücksichtigt. Statt dessen wird irgendein Humbug in der Mailserver-Verwaltung eingebaut. Also doch wieder zurück zum Terminal bzw. WebMin bzw. Mailtron für X ,wobei das Ding eigentlich nur fetchmail konfiguriert und den Deamon beim Systemstart hochfährt; und dafür wollen die $30 :( . Nein, Apple, entweder richtig durchdacht oder gar nicht.

interessant

Von: matz (MacGuardians) | Datum: 26.03.2004 | #30
Hi,
also ich finden den Thread wirklich Interessant weil ich sowohl den Argumenten von Svenc (Danke für das Kurzseminar) folgen kann, wie auch den Beschwerden von Jörn der einfach seine inhaltlich puren Mac-Streams gerne auch über Apple pushen würde.

Die schärfe des Tons kann hier raus, weil es eigentlich ein Missverständnis ist und weil wir sonst die einmalige Gelegenheit verpassen hier die Qualität des X-Serve in seiner ganzen Bandbreite (auch QuickTime-Streams) zu erfassen.

tschüüsss
matz

umfrage

Von: mullzk | Datum: 26.03.2004 | #31
vielleicht beruhigen sich ja die gemüter wieder ein bisschen:

- ist jemand der meinung, bei die mail-konfiguration ist so absolut in ordnung und nicht verbesserungsfähig?
- ist jemand der meinung, dass panther.server in allen anderen diensten nicht der am einfachsten zu konfigurierende server ist?
- ist jemand der meinung, dass das preis-leistungs-verhältnis beim g5-xserver nicht stimmt (nicht das preis-nutzungs-verhältnis. wer die leistung nicht ausnutzt -> siehe nächste frage)?
- ist jemand der meinung, dass es schlecht wäre, wenn apple seine server-linie ausbauen würde

Worum geht es eigentlich?

Von: Jörn | Datum: 26.03.2004 | #32
Aha! Da haben wir es also! Der Xserve G5 ist also nicht für Streaming entwickelt worden -- nur bin ich zu dämlich, um selbst diese simple Wahrheit zu begreifen!

In dem Artikel, auf den sich diese ganzen Postings beziehen, hiess es jedoch: Der Xserve ist ein ganz heißes Teil für Streaming, deswegen wird er mehr und mehr dafür eingesetzt.

Dem habe ich widersprochen, als ich meinte, der Xserve sei dafür nicht optimal geeignet (weil zu teuer).

Jetzt raunzt man mir entgegen, der Xserve sei eben total ungeeignet für Streaming, alle würden das wissen, nur hätte ich das wegen meiner Beschränktheit noch nicht begriffen. Und ich solle das endlich kapieren und den Mund halten.

Danke, thomm, Du hast mir endlich die Augen geöffnet.

und weiter

Von: mullzk | Datum: 26.03.2004 | #33
sorry, katze ist über enter-taste gerauscht..

also, letzte frage war
- ist jemand der meinung, dass es schlecht wäre, wenn apple seine server-linie ausbauen würde, insb. auch in richtung hosting-server?

letzte frage

Von: mullzk | Datum: 26.03.2004 | #34
- ist jemand nicht der meinung, dass das gerät für lan-streaming enorm geeignet, für internet-streaming doch eher leicht überdimensioniert ist und dass dies zwei unterschiedliche anwendungsformen sind???

Danke!

Von: Jörn | Datum: 26.03.2004 | #35
Jene, die gerade an weiteren Beispielen schreiben, was man alles mit OS X Server anstellen kann und wofür es sich eignet:

Ich habe das Produkt als solches nie in Frage gestellt, deswegen ist es unnötig, mich davon zu überzeugen, dass man File Sharing damit machen kann. Ich benutze OS X Server schon seit es noch die GUI von OS 9/NeXTStep hatte, und ich WEISS, was es kann und was nicht.

Ich habe auch nicht behauptet, Apple solle nicht in den Servermarkt gehen. Ich habe nur gesagt, dass OS X Server eine Baustelle und die Admin-Tools voller Bugs sind, und dass wichtige Dienste auf eine lächerliche Weise integriert wurden, was dazu führt, dass so mancher Admin die Serverprodukte von Apple für die nächsten Jahre nicht mehr ansehen wird.

@jörn

Von: thomm | Datum: 26.03.2004 | #36
"Jetzt raunzt man mir entgegen, der Xserve sei eben total ungeeignet für Streaming, alle würden das wissen, nur hätte ich das wegen meiner Beschränktheit noch nicht begriffen. Und ich solle das endlich kapieren und den Mund halten."

Kleiner Deutschnachhilfeunterricht: Überdimensioniert, zu schnell heißt nicht ungeeignet!
Entweder versuchst Du mit der Gleichstellung von "zu schnell" (von mir) mit "eben total ungeeignet" nur Recht zu behalten wie ein kleiner bockiger Pißbengel oder Du bist einfach intellektuell nicht in der Lage, die unterschiedliche Bedeutung beider Formulierungen zu erfassen, um es mal nett auszudrücken.

Danke, thomm, Du hast mir endlich die Augen geöffnet.

Gern geschehen :P

Über welche Qualitäten wird hier eigentlich diskutiert?

Von: BvK | Datum: 26.03.2004 | #37
Meiner Ansicht nach berücksichtigt die ganze Diskussion hier einen wesentlichen Faktor überhaupt nicht, man kann ewig über Preiswürdigkeit und Zielgruppe streiten, aber es läuft doch auf eines hinaus:
Apple gibt sich wirklich von allen PC Herstellern die meiste Mühe mit dem Produktdesign und arbeitet am intensivsten an der Ergonomie der Softwareprodukte. Bitte vergleicht doch mal ganz unbefangen die Bedienung und das Design
von Outlook Express und Mail. Outlook ist doch objektiv betrachtet im Design und in der Benutzerführung der letzte Müll. Oder die diversen Muskstores gegenüber iTunes.
Oder die Gehäuse der Rechner, welche mit Sicherheit bereits während der Produktentwicklung und natürlich auch anschliessend in der Produktion das 10 fache der Massenware kosten.
Natürlich kann man mit Recht sagen, was interessieren diese Faktoren, nur Leistung zählt. Wer diese Ansicht teilt wird sich über Apple immer ärgern müssen, denn ein Gerät das zusätzlich zur Funktion auch noch im Soft- und Hardwaredesign ambitioniert gemacht ist, muss ganz einfach teurer sein. Eloxierte, ausgefeilte Alu- Acrylglas oder Polycarbonatgehäuse sind eben teurer, als lackiertes Stahlblech und Standard Plaste.
Für die Software gilt das gleiche, hier wird viel KnowHow von guten Kommunikationsgestaltern eingebracht, welches eben nicht umsonst zu haben ist.
Da ich Architekt bin kenne diese Art der Diskussionen zur Genüge: der Bauherr sagt zu mir, er braucht eine neue Fabrik mit Büros und Restaurant und es darf nur wenig kosten, muss schnell gehen usw. Eine Konkurrenzfirma hat eben gebaut und es habe nur xx gekostet. Wenn man dann in die Tiefe geht erfährt man, dass das Unternehmen aber auch eine Selbstdarstellung möchte, und das Restaurant auch die Gäste, Kunden und die Konkurrenz beeindrucken soll. Kurz, in diesem Prozess wird nochmal viel Geld für weiche Faktoren ausgegeben. Das entstehende Produkt unterscheidet sich vom Billigprodukt eigentlich "nur" in der Design und Materialqualität.
Maschinen bauen kann man auch im Billigding, reinregnen tuts nicht, aber es gibt halt nur wenig Fenster, durchschnittliche Materialien usw.
Natürlich wäre es schön regelmässig preisgekrönte, gut gestaltete, ergonomisch optimierte Produkte auch am billigsten kaufen zu können, aber das geht halt einfach nicht, oder nur ganz manchmal.
Wenn man von Design spricht klingt das eigentlich ziemlich oberflächlich und austauschbar. In Wirklichkeit heisst Designqualität aber:
-Konsistenz und Durchgängigkeit bei der Bedienung
-Aufbereitung schwieriger und komplexer Abläufe, sodass sie möglichst einfach begreifbar werden
-praktische und langlebige Materialien
-und eine gestalterische Linie die als angenehm empfunden wird
-bei diesen Kriterien ist Apple Weltmeister in der PC Branche

Bei uns laufen 27 Macs als CAD Arbeitsplätze, die meisten jungen Architekten die von der Uni kommen sind absolut positiv eingestellt, auch wenn sie zu Hause eine IntelBox benützen. Bei vielen Kollegen hats nach Anfangsskepsis auch gefunkt, die sagen, ok, der Mac ist teurer, vielleicht auch langsamer als die neueste AldiNudel, aber die Arbeit macht mehr Spass, es flutscht einfach besser.
Ich selbst freue mich das ich gegenüber den anderen Plattformen, die wir noch haben, den Mehrpreis bei der Anschaffung locker, und gerade seit OSX , über minimierte Supportkosten reinhole. Und so habe ich über alles gerechnet ein zwar teureres aber dennoch preiswertes Produkt, ohne Stress und Ärger bekommen.
BvK

Also für mich hört sich das so an

Von: Cyrus Mobasheri | Datum: 26.03.2004 | #38
Apple hat keinen passenden Rechner um Quicktimestreams über das Internet zu verschicken. Denn ihre Server sind für sowas perlen vor die säue geworfen. Man braucht eigentlich nur einen dual g4 im 1U design, zu möglichst günstigem preiss. Muss es überhaupt ein Dualprozessor sein?
Also wenn das so ist, warum behalten die nicht ihre alten XServe mit G4 PROZESSOR ZU EINEM DeUTLICH reduziertem Preiss, im Angebot. Sagen wir mal zu einem Preiss von 1300€ ohne Gbit ethernet karte, sondern lediglich schnell genug für eine Standleitung, die streams sind ja nicht so übermäsig gross, wenn sie über das Internet gehen sollen, da müssten doch die Maximal einbaubaren Festplatten dicke ausreichen. Korrigiert mich bitte, aber wenn ich die Diskusion richtig verstehe, gibt es eine Lücke in Apples Produktpalette im Bereich Quicktime-Streeming Server für das Internet. Eine Lücke die es nicht geben sollte, weil Quicktime ja eine Apple entwicklung ist, und sie sich gerne damit brüsten, alles aus einer Hand. Zumal die Lücke sich mit dem alten g4 XServe doch leicht schließen lassen würde. Also mir scheint das berechtigte Kritik, falsch vorgetragen. Denn nicht der XServe ist ein schlechtes Produkt zum Streamen, sondern es fehlt ein Produkt für diesen Zweck. Das ist meines erachtens schon schade. Denn mit so einem Server wären doch sehr tolle Workflows generierbar. Firewire Kamera an Desktop G5 Film mit Final Cut Pro/Express, Logic Audio, und Shake bearbeiten. Und dann statt als DVD auszugeben, als Stream auf den XServe G4 hochladen. Für die iApp Variante gibt es ja schon .Mac, was für diese Nutzer sicher sinvoller ist als ein eigener Server. Es Sollte auch die Möglichkeit geben aus Logic Audio Pro direkt in den iTMS hochzuladen. Das wäre doch der Traum jedes Musikers.

thomm

Von: dermattin | Datum: 26.03.2004 | #39
1. hat jörn "ungeeignet" definiert (=zu teuer) und du das offensichtlich übersehen, daher solltest du, auch generell, 2. deine ausdrucksweisen überdenken, was aber nur 3. meine bescheidene meinung ist

@Patrick

Von: svenc | Datum: 26.03.2004 | #40
"Thema fetchmail: wenn, wie Du sagst, das Ding für Workgroups ausgelegt ist und die Nutzer i.d.R. keine Standleitung haben, warum zum Herrgott noch mal kann man fetchmail nicht über die GUI konfigurieren?"

Patrick: Da gebe ich Dir vollkommen recht. Diesen Umstand habe ich auch gegenüber den Apple-Verantwortlichen damals mal deutlich gemacht...und ehrlich gesagt, haben die geguckt, wie ein Auto. Irgendwie kam das Gefühl auf, dass die diese Art von Umgebung überhaupt nicht eingeplant haben.
Derzeit versuche ich mit ein paar Leuten für fetchmail eine GUI zu bauen. So als PrefPane wäre das ja eine feine Sache....mal sehen, was dabei herauskommt.
Allerdings muss man sagen, dass fetchmail im Terminal extrem einfach zu konfigurieren ist.

Gruss

Sven C.

überlegt euch mal, was ihr* hier aufführt!

Von: freitag morgen | Datum: 26.03.2004 | #41
jörn wirft man ein undifferenziertes argumentieren vor - eine art trolling zum xserve - und
doch tatsächlich wird er mit einer unpassenden antwort - einer nach der anderen, bis hin zum apple-hasser - bombardiert.


dann fallen da auch noch ständig begriffe, wie aldi und lidl etc..
jörn hat sein beispiel** und den konkurrenten genannt. dell! geht drauf ein ...oder lasst es bleiben.

ebenso hat namepower den kai-preis von 5.680.- euro um immerhin 2.600.- euro in frage gestellt. geht drauf ein oder lasst es bleiben.

jedenfalls nützt es wenig auf eine edle metalloberfläche bei apple und plastik bei aldi zu verweisen, wenn dies nun wirklich kein server-kriterium sein kann. streaming hingegen ist einer der wenigen boomenden zukunftsmärkte. und wofür wird wohl ein neues modell vorgestellt, wenn nicht für die zukunft?

ich finde es "sehr unbefriedigend", wie hier auf jörns postings geantwortet wurde.








* diejenigen wissen schon

** das beispiel streaming, das oben im intro explizit als hit definiert wurde

Mag der XServe ja super sein...

Von: Maxefaxe | Datum: 26.03.2004 | #42
..aber Jörns Probleme haber wohl eher mit Apples typischer Ignoranz in einigen Bereichen zu tun. Das betrifft den Support auch von Geschäftskunden, die Informationspolitik und fehlende Flexibilität auf die Wünsche der Anwender.

Das heisst ja nicht das das Produkt XServe an sich nicht wünschendwert oder toll ist, aber für manche Anwendungen rechnen sich Apples Angebote einfach nicht oder weisen unnötige Macken auf.

Beim Thema Streaming gibts auch zweifelsohne so manche Leiche im Keller. Quicktime ist momentan wohl eher auf dem absteigenden Ast weil das Produkt oft unsinnig beschnitten ist. Die Tools zum publizieren und verwalten sind oft nicht ausreichend, ungenügend dokumentiert und eine Entwicklung von Quicktime sehe ich im Moment nicht. Die paar Bugfixes lösen das Problem nicht. Die Mp4-Implementiereung von Quicktime ist unter aller Sau, kein Vergleich zur konkurrenz wie 3ivX. Nur Apple selbst weiss wohl warum man in Quicktime Ton und Videocodecs nicht beliebig mischen kann.

Ich finde es bedenklich wenn man hier Leute die fundiert auf Probleme hinweisen als Trolle abstempelt oder beschimpft. Damit schadet ihr der Plattform Apple mehr als man ihr hilft. Apple braucht Kritik genauso dringend wie Lob.

Preise

Von: matz (MacGuardians) | Datum: 26.03.2004 | #43
Hi,
zur Preisdebatte: Kais Preis-Angaben sind in Dollar und nicht in Euro. Bitte mal im amerikanischen Dell-Store die Konfiguration durchklicken und dann hier wieder melden.

Ich komme ohne viel Ahnung schon auf 4140 $ und sicher habe ich die eine oder andere erforderliche Option übersehen.

cu matz

das missverständnis

Von: chris | Datum: 26.03.2004 | #44
also: ich habe den fehler gemacht apples aussagen glauben zu schenken, wir haben das produkt völlig falsch verstanden und sind kleine dumme jungs.

Sinn bzw Unsinn des Xserves...

Von: kai | Datum: 26.03.2004 | #45
Ich finde den Tonfall, der hier von Jörn dem Xserve gegenüber angeschlagen wird ziemlich unverschämt.

Find ich schön, dass du das "unverschämt" findest, Jörn. Muss ich jetzt ohne Nachtisch ins Bett? Schon klasse, diese "Ich hab die Autorität"-Masche, echt! ;-)

Apple hat von Anfang an ganz klar kommuniziert, dass sie nicht erwarten, mit dem Xserve den Servermarkt zu stürmen oder dass JEDER jetzt das Ding kaufen MUSS weil es für alles inklusive Hemdenbügeln taugt. Sie haben ganz klar gesagt, für wen sie das Ding gebaut haben (für Biotech-Firmen (-> Altivec-BLAST) und Mac-Shops, die NT Server verwenden) und warum sie's bauen ("by popular demand" o.g. Firmen).
Mit dem G5-Xserve und nach dem Vtech-Cluster zeigen jetzt auch zunehmend andere potentielle Zielgruppen Interesse an dem Gerät...

Wenn für dein Streaming ALDI-Boxen billiger sind und du dir trotzdem nen Xserve gekauft hast obwohl du GAR NICHTS über dessen Eignung hierfür wusstest ist das dein Problem - nicht Apples!
Beschwerst du dich auch im Edelrestaurant, dass du beim McDonalds für weniger Geld deinen Hunger sättigen hättest können? Schreibst du auch empörte Briefe an VW, dass deren Sharan für Offroad nix taugt und ausserdem viel teurer ist als ein Golf?

Was du auch irgendwie nicht ganz zu umreissen scheinst ist, dass der Apple-Mensch in dem Interview sagt wie es ist und nicht wie es Apple gerne sehen würde! Ich denk mal nicht, dass Apple sich die Stories von den Streamingfirmen ausdenkt, der Ton des Interviews geht eher in die Richtung, dass Apple davon selbst überrascht ist..

Deine Erfahrungsberichte des Xserve G4 sind ja schön und gut, nur ist der G5 Xserve eine vollkommen andere Liga und Zielgruppe, insofern sind deine Anekdoten hier etwa so angebracht wie Erfahrungsberichte zu OS9 unter einer OS X Meldung!

"Ein Billigst-Rackserver aus Taiwan mit einem 2-GHz-Celeron (!) und Minimalkonfiguration verschickt jedenfalls mehr "Streams pro Euro" als ein Dual-Xserve, das ist Fakt! Dass ich den G5-Xserve noch nicht ausprobiert habe, habe ich zugegeben, aber es macht keinen Unterschied. Warum? Weil nicht die CPU-Leistung der limitierende Faktor ist, sondern die Leitungsbandbreite des Providers."

Soso. Verschickt der Taiwan-Server jetzt mehr Streams pro Euro oder ist die Leistungsbandbreite des Providers der limitierende Faktor? Du musst dich halt schon mal festlegen mit deiner Argumentation! Oben redest du noch was von wegen "Ja wenn die Anforderungen grösser werden muss man sich ja gleich MEHRERE Xserves hinstellen" und unten wird dann plötzlich der ISP zum Flaschenhals deklariert! Irgendwie alles andere als schlüssig, deine Argumentation...

"Was würde es nützen, wenn der G5 tatsächlich 2 Gigabit/s schaffen würde? Kein Provider nimmt mir diese Datenmenge ab."

Soso. Uplinks in der Grösse 2 GBit gibt's also gar nicht, interessant! ;-)

"Die erhöhte Rechenleistung des G5 gegenüber des G4 bringt also beim Streaming GAR NICHTS, weil selbst der G4 schon jede Leitung füllen kann."

Zitat Jörn oben: "die Anzahl der Streams steigt, die Bandbreiten steigen ebenfalls, und so braucht man recht schnell eine ganze Armee an Xserves."

Sehr konsistente Argumentation, muss man schon sagen...
Und wenn Rechenpower bei Servern keine Rolle spielt können wir ja auch weiterhin Dual Pentium Pro in Server verbauen und ne Menge Geld sparen, gell? :-)

"Aber für einen reinen Rechensklaven im Netz, wie man es für Streaming benötigt, reicht auch Linux und man lädt sich die kostenlose Streaming-Software von Apple, die es auch für Linux gibt. Fertig ist der Lack!"

Ja, super, Jörn! Da ist halt ein echter Sparfuchs am Werk!.. Jetzt musst du das nur noch all den Leuten von denen im Artikel die Rede ist weitersagen, die bei Apple Xserves wegen Streaming kaufen! ;-)

namepower: Deine investigativen Neigungen sind ja ganz toll und löblich, aber die Unterstellungen, dass ich mir die Zahlen aus den Fingern saugen würde lassen wir dann doch besser sein, ja? ;-)
Erstmal nimmst du nen Dual 3.2 GHz Xeon und keinen 2.4GHz Xeon von vor 2 Jahren, okay? Find ich übrigens schön, dass du verschweigst, dass Dull.de gerade eine Promo-Aktion "zweite CPU umsonst" hat, nur um mir Lügen unterstellen zu können! ;-) Denn ganz offensichtlich ($!) bezog ich mich auf den US-Store, wo es diese Aktion nicht gibt...
Trotz Promo: Dual 3.2 GHz Xeon, 1GB, 72GB HD, bei Dull.de 3829 Euro

Im US-Store sieht das ganze so aus:
PowerEdge 1750, Basispreis $3474
-plus 3.2GHz/1MB statt 2.4GHz: +$699
-plus zweite CPU: +$1099
-plus 1GB statt 512MB: +$69
-plus 73GB HD statt 36GB: +$150
-plus Intel 1000MT Dual Port Gbit-EN: +$149

Total: $5640

q.e.d.

(Eventuell kann man den Intel-NIC weglassen, je nachdem, was das integrierte EN taugt, aber darauf ist auch schon gepfiffen! ;-)

Vielleicht erstmal selber da nachprüfen, wo der andere ganz offensichtlich seine Preise herhat bevor man ihm unterstellt, zu lügen! ;-) Aber wenn man nicht anders punkten kann, dann halt so, schon klar, hehe...

mullzk: Ich hab Jörn nie einen "Apple-Hasser" genannt, aber schön zu sehen, wie Unterstellungen zu Fakten mutieren! ;-)

titelfehler: kais fazit.

Von: chris | Datum: 26.03.2004 | #46
"das missverständniss", war der titel den ich ursprünglich wählte, als noch etwas zu den sachverhältnissen beitragen wollte.

mal konkret gefragt...

Von: gabi | Datum: 26.03.2004 | #47
... in welchem Bereich sieht denn der versammelte Sachverstand jetzt den Einsatzbereich Apple´s Server?

Nachtrag zum Bioinformatik-Cluster

Von: wp | Datum: 26.03.2004 | #48
Zum Bioinformatik-Cluster gab es gestern noch folgende nette Meldung: [Link]

Dann noch: Ein "Hit" ist nicht unbedingt etwas Gutes, sondern etwas Erfolgreiches (siehe die Welt der Pop-Musik). Und der sich einstellende Erfolg wurde im verlinkten Interview von einem Apple-Mitarbeiter zumindest angedeutet. In diesem Sinne habe ich die - vielleicht etwas euphorische - Formulierung verwendet, wie Kai ja auch schon angedeutet hat.

sinn bzw. unsinn des mac osx server

Von: chris | Datum: 26.03.2004 | #49
ich habe mir damals für den xserve (war übrigens auch noch das g4-modell) gegenüber der geschäftsleitung, der administration und der database-unit einen zicken aus der krone brechen müssen; und die apples produktwebseiten waren ständiger begleiter und argumentationshilfe.

apple erhebt für osx server auf ihren seiten einen anspruch auf die einfachheit und universalität, denen sie in der praxis einfach (noch) nicht gerecht wurden.

halloele

Von: namename | Datum: 26.03.2004 | #50
ih seid ja echt gut drauf!!!
wie bei allen hitzigen diskussionen hier , wird teilweise mal wieder extrem aneinander vorbeigeredet!
also der XServe ist fuer manche dinge toll (virginia cluster, biotechminiclusters, kurz:rechenpower) und fuer manche nicht so (mail, ueberdimensionierte rechenpower fuer streaming ergo: fuer diesen zweck zu teuer). sicher fehlen hier auf beiden seiten noch argumente - macht aber nix. ich davon sowieso keine ahnung.
auf jedenfall liegt die wahrheit irgendwo in der mitte (wie immer). und man sollte sich schon genau ueberlegen fuer welchen zweck man den XServe kauft und fuer welchen eben nicht. er scheint nicht das server-allheilmittel zu sein - und das konnte sicher auch keiner erwarten.
also hoert auf euch gegenseitig an die gurgel zu gehen. es bringt keinem etwas!

und nun zu etwas ganz anderem:
hat jemand von euch mitbekommen, dass der second-hand apple store nicht nur dienstag(stand in einer der MG-meldungen) und mittwoch auf hatte, sondern auch gestern und heute? und immer wieder werden portable rechner und displays hinterhergeschoben!!!

@kai - PREISE

Von: namepower | Datum: 26.03.2004 | #51
Und Warum sollte ich den 3.2 XEON nehmen? Was haben die zwei Jahre damit zu tun, wird Dell benachteiligt weil Apple es nicht schafft schnellere CPU's zu liefern? Außerdem hat Dell immer irgendeine Aktion. Wenn du sie so beobachten würdest wie ich dann würdest du es auch wissen. Außerdem habe ich ein RAID 5 mit 3 SCSI Platten mit 76 GB genommen, also schau dir die Daten mal vorher an bevor du kluge Sprüche von dir gibst! Der Xserve hat nur eine 80 Gb IDE Platte. AmeriKa oder Europa ist bei meiner Ausstattungsvariante egal, kaufst in AMerika oder Europa ein, und in Europa ist der Xserve 3999 Euro teuer??? Der Dell ist billiger PUNKT!

sinn bzw. unsinn des xserve

Von: chris | Datum: 26.03.2004 | #52
als nach einem anderen verwendungszweck für die maschine nachgedacht wurde, schlug ich vor das er vieleicht der neue fileserver werden könnte. - aber nachdem ich durch den erfolglosen einsatz des xserve im hosting schon kompetenzen eingebüßt hatte, und noch darauf hinweisen musste, dass wir dann noch aber scsi und fibrechannel nachrüsten müssten, flog das teil raus. - begründung: keine zeit für weitere experimente, am fileserver sowieso keine experimente, und dafür war das teil einfach viel zu teuer.

die allgemeine leistungsfähigkeit der serverhardware stelle ich gar nicht in frage, aber die sinnmäßigkeit dieser dimensionierung für den einsatzzweck als popeliger workgroupserver.

Puh, das war's für mich

Von: Jörn | Datum: 26.03.2004 | #53
Da eine sachliche Diskussion offenbar nicht mehr möglich ist, verabschiede ich mich jetzt aus der Debatte.

Kais Amoklauf sei noch hinterher gerufen, dass man größere Streaming-Aktionen als verteiltes Netz organisiert, wobei man die Server auf mehrere Provider/Leitungsanbieter verteilt. So erklärt es sich, dass man eine Vielzahl von Servern einsetzt, gerade WEIL die Bandbreite der limitierende Faktor ist. Kais seitenlange Abhandlung über den Unsinn meines Vortrags lassen sich dadurch vielleicht berichtigen. Kein Provider hat an einem einzigen Standort mal eben so ein paar Gigabit/s UNGENUTZT rumliegen, damit man das Stones-Konzert mit einem Rack voller Xserves übertragen kann, wenn es einem gerade einfällt. Weil die Provider versuchen, eine gleichmäßige Auslastung der Leitungen zu realisieren, muss man die Last verteilen, um plötzliche Spitzenlasten erzeugen zu können. Es ist daher geschickter, eine Armee kleinerer Server zu betreiben, als wenige große. Wobei der Xserve ja ein kleinerer Server ist. Es gibt aber welche, die sind ebenfalls klein und obendrein billig.

Der Xserve G5 und der Xserve G4 spielen exakt in der gleichen Liga. Der G5 ist heute das, was früher der G4 war, nämlich ein handlicher Entry-Level-Server. Man kann beide Systeme also durchaus vergleichen. Wir wollen mal nicht so tun, als sei der Xserve plötzlich ein atomar angetriebener Fluxkompensator geworden. Es ist ein kleiner Server, mehr nicht. Wenn ich es richtig sehe, wird der G5 mit der gleichen Software wie der G4 betrieben, daher kann keine Rede davon sein, dass meine Kritik beim G5 ins Leere schiesst.

Ich liege für meine Begriffe exakt in der Zielgruppe von Apple für den Xserve. Wir hosten mit dem Xserve ein paar Websites, ein paar Datenbanken, betreiben ein paar Mailaccounts und erlauben uns ein paar Streams. Das ist exakt der Verwendungszweck, den Apple anpeilt. Wenn nicht: Was davon weicht denn von Apples Vorstellung ab? Soll ich etwa keine Website hosten? Oder keine Mails versenden?

Für uns leistet der Xserve mittlerweile gute Dienste. Es kann keine Rede davon sein, dass wir ihn falsch einsetzen -- nur dort, wo wir richtig Dampf brauchen, und wo Apple eigentlich ein Folgegeschäft hätte machen können, gehen sie leer aus, weil das passende Angebot fehlt. Darauf hinzuweisen war ein statthafter Diskussionsbeitrag.

Und wenn jemand, der Apples Technologien tatsächlich anwendet, einige begründete Kritiken äußert, dann ist das ein Grund, genau hinzuhören. Möglicherweise erfährt man dabei etwas. Was das QT-Streaming angeht, gibt es nicht viele Leute in Deutschland, die sich damit wirklich gut auskennen, deswegen hätte ich erwartet, dass man mir zuhört, aber wir können auch gerne jene reden lassen, die davon gar keine Ahnung haben.

how much do you need

Von: imaginetics | Datum: 26.03.2004 | #54
@jörn: also, wieviele gbit/s hättest du den gerne? bei uns liegen massenweise ungenutzte gbit/s rum (nein, kein witz! du kannst also jederzeit ein stones konzert streamen mit uns - alles eine frage des preises ;-)

greets
imaginetics

schwieriger stoff ;)

Von: freitag mittag | Datum: 26.03.2004 | #55
es wurde schon zuvor erwähnt. selten wird so aneinander vorbeigeredet.

gut fand ich das eingehen auf die unterschiedlichen preise. wenigstens nehmen dadurch die missverständnisse ab.

schlecht fand und finde ich immer dieses ständige aufrechnen technischer werte und power-specs. kai ist "für mich" ein theoretiker. wie er diese einschätzung auffasst ist seine sache.

aber wenn er irgendwelche im handbook stehende features über die probleme des alltages stellt, dann wundere ich mich schon. selbst ich als absoluter laie weiss, das man selten einen einzigen streaming-server an der technischen grenze betreiben und dafür auch noch - neben dem höheren betriebsrisiko - anderen kunden die anvisierte leistung versagen würde. der markt bestimmt die hier nutzbarste vorgehensweise und nicht die spezifikationen, die apple einem gerät unterlegt.

zumal jörn den xserve hauptsächlich dort kritisiert, wo er anscheinend wirklich eine zumutung ist. ein beispiel wäre für mich auch das thema mit den nicht abspielbaren filmdateien. typisch hierfür ist doch, das man in der praxis auf ein solches problem nicht vorher reagieren kann. die verantwortung liegt dabei schon sehr stark beim anbieter des serversystemes. ein firma himself (jörns) jedenfalls steht unschuldig mit einem jahrelangen archiv plötzlich vor der türe. das ist höchst unbefriedigend . und allein diesen schaden kann ein zweiter prozessor nie herausholen.

Und jetzt mein Senf querbeet

Von: macschrauber | Datum: 26.03.2004 | #56
tolle Diskussion fast wie freitags bei Heise

Das Preisbeispiel von Kai hinkt böse und andere sind zu dumm um den Webbrowser zu bedienen.

Bei uns in der Firma wird ein neuer Server angeschafft, und dies gibt wohl wie üblich eine Sun.

Sun Fire V20z 1x1.6GHz Opteron 1GB RAM 36GB HD SCSI
Lizenz Solaris 9
3Jahre 7x24h Support
ins Haus geliefert und aufgestellt kostet ca. 3.600€ inkl. MwSt.
Wobei wir die Solaris Lizenz gar nicht benötigen aber das Mediapack kostet in etwa das gleiche

Dazu noch mal fiktive Kosten für ein jährlich neues Solaris Mediapack von ca. 300 €

oder doch eine Sun V60x mit 2x3.2GHz Xeon 2GB RAM und 2x36GB SCSI HD
die kostet mit Solaris und Service wie oben rd. 6.000 €

Apple Xserve im deutschen Webshop

1x2GHz 1GB RAM 80GB IDE
OSX Server Wartungsvertrag für 36 Monate für Updates etc.
Premium Care Support
kostet nur 5.733€

Da Kai ja US Preise recherchiert hat habe ich auch mal da nachgeschaut
Xserve Dual 2GHz 1GB RAM 80GB HD
Maintenence Program Apple Care
schlappe 5.948 US$

Von IBM zum Vergleich ein eServer 325
2x2GHz Opteron 1GB RAM 80GB IDE
3Jahre 7x24h
kostet 5.027 US$ da kann man sich ein Luxus SuSE dazuleisten.

Diese ganzen Preisbeispiele sind ohne viel Aussagekraft weil es zuviele unterschiedliche Anforderungsprofile für die Hardware gibt.
Eine 80GB Platte intern für was denn? Benötige ich viel Kapazität und hohen Durchsatz bei der Festplatte dann hänge ich ein RAID dran.
Mehr RAM? Da bieten die Opteron Server von Sun und IBM eben 12 GB wo Apple nur 8GB bietet. Durchsatz bringt der Opteron zumindestens mehr als der G5

Aber hat Apple auch Workgroupserver? Bei IBM werde ich da fündig und zwar für Basispreis unter 1.000 €

Mit der Oberfläche von OSX kann Apple auf Servern auch nicht punkten. Wie es Kai erwähnt hat muß man eben für sehr vieles in die tiefen von Unix runtersteigen und dann kann ich mich auch für ein bereits langjährig bewährtes Unix entscheiden und habe mehr Freiheiten bei der Wahl der Hardware.

Und wer es unbedingt Klickibunti und grafisch mag soll sich halt mal Webmin anschauen daß gibts auch für OSX und erkauft sich Komfort mit einem Sicherheitsrisiko mehr. Mir persönlich ist der Weg über die Konfigurationsdateien bei vielem wesentlich lieber. Da habe ich den Überblick und muß mich nicht darauf verlassen daß das grafische Tool auch wirklich alles richtig macht. Zu konfigurieren gibt es wirklich nicht sehr oft was.

Schönen Tag noch

und noch was hinterher

Von: macschrauber | Datum: 26.03.2004 | #57
@Kai und seinen Mob

Muß man sich jetzt eigentlich dafür rechtfertigen, daß man als Macuser K E I N E N Xserve kauft?

Wer da wieder mal Zeugs zurechtgebogen hat bist ja wieder mal Du gewesen! Und Deine Jünger stimmten wieder mal im Chor mit ein.

@Joern
Warum machst Du Dir die Mühe dich in einer Diskussion sinnlos abzuwetzen? Daß man mit Kai und Konsorten nicht vernünftig diskutieren kann ist doch inzwischen hinlänglich bekannt.
Wer nicht übverzeugen kann soll wenigstens Verwirrung stiften - daß ist doch das Motto von vielen.

Ach ja weil mein Chef seit fast 15 Jahren als Macanwender die Schnautze gestrichen voll hat von dieser Firma kommen bei uns dieses Jahr alle Macs weg.

macschrauber

@Chris, Jörn und ein paar andere

Von: Patrick | Datum: 26.03.2004 | #58
Tja, daß das mit dem Xserve daneben ging, lag wohl eher an der falschen Einschätzung der eingesetzten Software denn an dem Xserve selbst. Mittlerweile sollten wir uns einig sein, daß OS X Server per se nur für Workgroups gedacht ist, wo vielleicht ein bischen Mail gespielt und evtl. mal ne Website drauf läuft. Der Rest ist vielleicht File-, Print-, DNS-Server (wobei ich Inter- und Intranet niemals zusammenschmeissen würde, aber ich denke, daß ist eh klar). Aber für's Hosting von Kunden würde ich doch eher auf Software zurückgreifen, die in dieser Richtung wirklich erprobt ist: für's Mail CommuniGatePro, weil das Teil sowas von solide ist und seit einiger Zeit auch MAPI kann (wer's denn haben will) und für's Webhosting den guten alten WebStar. Beides ist auch von Kundenseite aus konfigurierbar (sofern man es denn zulässt) und letzterer hat mich seit 5.2.x auch nicht mehr sonderlich geärgert (davor allerdings schon). Trotz allem kann man auch einem OS X Server die gewünschten Funktionen entlocken, nur halt nicht mit den von Apple gelieferten Admin-Tools (ich weise mal wieder auf WebMin hin) und somit stellt sich in diesem Umfeld die Frage, ob man überhaupt den OS X Server bräuchte, da es dafür eigentlich der Client tun würde.

Zum Thema Xserve selbst: auch hier sind wir im Prinzip alle einig, daß ein Xserve, der nur für einen einzelnen Dienst wie das Streaming eingesetzt wird, zumindest finanziell leicht überdimensioniert ist. Daß es trotzdem gemacht wird, läßt sich buchhalterisch vielleicht nicht nachvollziehen, von der administrativen Seite aber vielleicht sehr wohl. Folgendes völlig aus der Luft gegriffenes Szenario: ein Rack mit einem vollwertigen Xserve und 10-20 Cluster Nodes, die ein nettes QT-Streaming machen. Was mache ich, wenn darin etwas verreckt und ich in 2 Stunden auf Sendung gehe? Richtig, ich gehe an mein Xserve Kit und hole mir dort das entsprechende Board/Prozessormodul/Platte (you name it), rutsch den Xserve aus den Rack raus und nach einer Viertelstunde läuft das Ding wieder. Alternatives Szenario: ich stehe vor meinem Server-Konglomerat aus 15 Rechnern, die allesamt unterschiedlich sind, hier ein 1U-Celeron 2GHz, da eine PIV-Kiste, da drüben noch ein Athlon XP, usw. (klar, zwischendrin auch noch ein Xserve). Einer der Rechner macht die Grätsche, und auch hier habe ich 2 Stunden Zeit, das Ding wieder zum Laufen zu bringen. Was mache ich? Ich versuche, von irgendwoher einen Ersatzrechner zu bekommen (was Samstagabend recht schwierig ist) oder hoffe, daß die restlichen Kisten die Last schon schaffen werden. Eine Bevorratung von Ersatzteilen ist hier natürlich völlig unsinnig, da es den Kostenrahmen einfach sprengen würde.

Über Sinn oder Unsinn dieses Beispiels bitte nicht diskutieren, mir ging's nur darum zu zeigen, daß man sehr wohl für die Hardware mehr ausgibt, wenn man denn die Verfügbarkeit gewährleisten kann. Das [b]kann[/b] bei Billiglösungen einfach [b]nicht funktionieren[/b].

Nachtrag

Von: Patrick | Datum: 26.03.2004 | #59
Noch etwas: wo wir uns alle wohl einig sind ist, daß es durchaus noch Bedarf für einen Lowend-Xserve gibt, der tatsächlich für die kleine Arbeitsgruppe gedacht ist. Die Diskrepanzen zwischen den Fähigkeiten der Hardware und Software machen den Xserve zu einem etwas unausgegorenen Produkt. 10.3 Server war schon ein großer Schritt, aber dummerweise fehlt da noch einiges, damit das Ding auch wirklich taugt.
(Falls mir hier jemand Schönrederei unterstellen will)

@Patrick

Von: macschrauber | Datum: 26.03.2004 | #60
diese x86er Kisten sind nicht wild durcheinandergeschraubt. Es gibt da nur wenige Boards und wenige Unterschiedliche Komponenten. Ausfallkandidaten sind in erster Linie Netzteile und Laufwerke und die sind genormt.

Aber Du hast auch recht damit daß man nicht wild durcheinander mischen sollte. Also warum sollte man eine x86er Hardware die vorhanden ist stückweise durch Xserver ersetzen?

Und nahezu alle vorhandenen Server zu ersetzen ist in den meisten Fällen unpraktikabel. Was haste an Datenbank laufen? Denn daran hängt oft noch ein wenig SAP o.ä.

Und wenn ich mischen will oder muß kauf ich mir Bladeserver. Bei Sun und IBM kann man da wild mischen. Storage passend nach Anspruch, Loadbalancer, Securitymodule und und und
Bei defekt Blade raus und Ersatz rein. Fertig.

Und bei deinem angeführten Beispiel sollte man es sich leisten können einen oder mehrere Ersatzrechner zu haben allemal schneller als Bauteile zu wechseln.

macschrauber

Ritulljöh

Von: kai | Datum: 26.03.2004 | #61
"Muß man sich jetzt eigentlich dafür rechtfertigen, daß man als Macuser K E I N E N Xserve kauft?"

Lesen ist eine echte Kunst. Oben schrieb ich ganz klar, dass Apple den Xserve für eine ganz spezielle Zielgruppe gebaut hat und wenn man sich einen kauft und nicht zu der Zielgruppe gehört muss man sich nicht wundern, wenn man mit ner anderen Lösung billiger wegkommt.

Und du machst daraus die "Aussage", dass ich jedem einen Xserve aufschwätzen will, egal ob er ihn braucht oder nicht. Selten so nen Quatsch gelesen.

Jörn: Find ich interessant, dass ausgerechnet du mir predigst, dass "Ahnung" und Praxiswissen notwendig wären um sich zu einem Thema zu äussern... Kennst du das englische Sprichwort vom Topf und dem schwarzen Kessel? ;-)

Wie gut der G5 Xserve ist weiss ich nicht und du allerdings genausowenig, denn es sind noch keine Erfahrungsberichte verfügbar. Klar ist allerdings, dass der G5 einen Quantensprung gegenüber dem G4 darstellt, was ihn besonders angesichts seiner breiten Busse zigmal geeigneter für Serverdienste macht. Sun und SGI bauen schon seit Jahren Server mit eher schwachbrüstigen CPUs, die allerdings im Verbund und mit satt Bandbreite und guter Latenz richtig gute Performance liefern.

Nein, du bist nicht Zielgruppe von Apple. Zeig mir die Äusserung, in der Apple gesagt hat "wenn Sie billig Quicktime-Streaming machen wollen ist der Xserve das einzig Wahre für Sie!" Nur weil du ausgerechnet eine Mac-Sendung machst ist das immer noch deine freie Entscheidung, wenn du auch das Streaming mit Macs erledigen willst. Besonders sinnvoll ist das nicht, denn der Xserve (besonders G5) ist hierzu klar überdimensioniert. Willst du's doch machen brauchst du dich nicht beschweren dass du anderweitig besser bedient bist.

Entweder Mac wählen weil man Fan ist oder Noname-PC wählen, weil das in dem Fall die ökonomischere Lösung ist. Beides gleichzeitig ist ein Widerspruch in sich!

Und wieviel Kompetenz jemand hat, der ein kritisches System einfach so ohne zu testen auf eine neue Version updatet stell ich jetzt mal zur Diskussion! ;-) Was glaubst du, warum in Firmen Rollouts von neuen Versionen idR monatelang vorbereitet werden? Je nach Grösse der Firma dauert das direkt proportional länger...

P.S.: Hmm, plötzlich springen hier schon wieder mal ganz viele Leute rum, die man noch nie zuvor hier gesehen hat!.. Immer wieder seltsam! ;-)

re: Und jetzt mein Senf querbeet

Von: chris | Datum: 26.03.2004 | #62
"OSX Server Wartungsvertrag für 36 Monate für Updates etc. Premium Care Support"

der kai wird dir gleich blumenreich erklären, dass der überhaupt gar nicht notwendig und nur für sitzpinkler ist.

re: Nachtrag

Von: chris | Datum: 26.03.2004 | #63
ich bin mir sicher dass kai das absolut anders sieht, und das rechnet er dir auch gleich vor. :-/

@Kai und Jörn zu gleichen Teilen

Von: airforceone | Datum: 26.03.2004 | #64
wenn man dem bericht von jörn glauben darf, dass wir hier im deutschsprachigen Raum so eine superklasse community haben (s.o.)...

kann mir dann jmd. mal bitte erklären weshalb die beiden sich nicht jetzt mal langsam zusammentelefonieren (tel. sin ja bekannt) und das ganze ausdiskutieren? im anschluss daran gibts von beiden hier einen post zur lage und das ergebnis wäre: wir sind in diesem thread vorangekommen. er quasi hat erst dann etwas gebracht.

- meine bescheidene meinung -

also: auf gehts jungs.

benehmt euch wie im normalen leben auch: vermeintliche meinungsverschiedenheiten werden erst dann produktiv wenn man der konfrontation eben nicht direkt aus dem weg geht.

uralte erkenntnis.

@kai

Von: mullzk | Datum: 26.03.2004 | #65
sorry, dass ich den 'apple-hasser jörn' dir unterschoben habe - stammte von svenc. mea culpa.
aber noch einmal generell an alle: kriegt euch wieder ein, lest was die anderen so alles schreiben und seid lieb zu einander. ok?

xServer ist perfekter Abteilungsserver

Von: altivec | Datum: 26.03.2004 | #66
Wir setzen xServes G4 MP als Applikations- und Abteilungsserver ein. Der xServe ist elegant zu managen (vor allem das klasse Hardwaremonitoring) und hat alle Bequemlichkeiten, die man vom Mac gewohnt ist (über Firewire booten usw.). Zudem sind die Systeme absolut stabil und sehen noch gut aus ;)

Es ist eine Frage der Philosophie, ob man eine grosse teure SUN/IBM-Maschine installiert, auf der alles gleichzeitig läuft oder man nimmt mehrere günstige xServes. Bei uns sind es zwei xServes und ein dritter ohne Platten als Cold Strand By.

Ich werde noch mehrere xServes bei uns einsetzen, wenn der G5 xServe verfügbar ist. Ist einfach eine runde Sache und die Kombination Application (z.B. 4.Dimension, K4-Redaktionssystem) und gleichzeitiges Bereitstellen von User-Homes ist für den Serve ideal.

Interessant

Von: Jörn | Datum: 26.03.2004 | #67
Laut einiger besonders gut informierter Diskutanten hat Apple den Xserve nicht für Streaming vorgesehen. Trotzdem preist Apple OS X Server für Streaming auf einer eigenen Website an:
[Link]

Und der Xserve ist vermutlich die passende Hardware dazu, oder irre ich mich?

Seltsam ist auch, dass OS X Server extra einen Serverdienst integriert hat -- warum wohl?

Es ist außerdem interessant, dass manche Daten dem Xserve offenbar besser schmecken sollen als andere, wenn man den Diskutanten hier folgt. Mails und Photoshop-Daten sind in Ordnung, aber Streaming-Daten sind nicht vorgesehen. Für mich waren Daten bis jetzt einfach nur Daten. Aber jetzt bin ich ja zum Glück schlauer. Vielen Dank dafür!

Für alle, die sich von den Herren Experten nicht irre machen wollen: Ich kann den Xserve als Streaming-Rechner wärmstens empfehlen. Mehr als zum Beispiel als Mail-Server. Ich habe den Xserve als Streaming-Rechner überhaupt nie kritisiert. Ich habe nur gesagt, dass sich ein Cluster oder ein Netz an verteilten Servern damit nicht optimal rechnet, und dass ich daher den Xserve als Hauptserver empfehle, und andere, billigere Server (mit welchem OS auch immer) als Sklaven, die vom Xserve und seiner Software gesteuert werden. Es ist ein Preisargument, kein funktionales Argument. Der Xserve funktioniert bei Streaming sehr gut -- er ist nur zu teuer, um ihn als dummen Netzsklaven einzusetzen.

Dass der Xserve nicht für Streaming ausgelegt ist, ist wohl der größte Unfug, den ich hier jemals gelesen habe, und das will etwas heissen.

Ich kann nur zusammenfassend die Quintessenz meiner jahrelangen Erfahrung anbieten, die darauf hinausläuft, bei größeren Aktionen einen Xserve am besten mit ein paar billigen Sklaven zu unterstützen und diese an verschiedenen Standorten zu positionieren.

Ich habe nicht empfohlen, es ausschließlich mit billigen Intel/Linux-Kisten zu versuchen, schon gar nicht, wenn es sich dabei um das einzige Gerät handelt. Wenn es das einzige Gerät ist, punktet der Xserve mit einer einfachen Installation und halbwegs durchschaubaren Tools, zwar mit zahlreichen Bugs, aber gut benutzbar. Zudem fühlt sich der Macianer schnell zu Hause. Die Streaming-Dienste von OS X sind, anders als die peinlichen Mail-Dienste, komplett und einsatzbereit. Bis man an die Grenzen stößt, wird es eine Weile dauern und man kann Erfahrungen sammeln, bis man vielleicht mal etwas Größeres braucht.

Wer also tatsächlich etwas mit Streaming im Sinn hat und sich nicht großartig auskennt, sollte sich auf jeden Fall einen Xserve ansehen, egal was die Schlaumeier hier sagen. Wenn die Sache dann wächst, würde ich billige Sklaven anschaffen, die der Xserve mit seiner Software sehr gut integriert und steuert.

Wenn es Probleme geben sollte, würde ich mich auf jeden Fall an die Schlaumeier in diesen Kommentaren wenden, denn die haben echt Ahnung davon. An Apple würde ich mich nicht wenden, denn der Xserve wurde ja bekanntlich nicht für Streaming ausgelegt -- selbst schuld, wenn man darauf nicht geachtet hat.

Jörn: Lern lesen..

Von: Kai (MacGuardians) | Datum: 26.03.2004 | #68
Ich hab nie gesagt, dass der Xserve für Streaming nicht GEEIGNET ist sondern dass man mit PC-Billigrechnern BILLIGER wegkommt - was übrigens exakt deine Argumentation war...
Schön, dass du deine eigenen Aussagen auf einmal ganz schlimm findest, diese 180Grad-Kehrtwendungen kenn ich irgendwoher...

Zum Thema "Streaming steht aber auf der Apple-HP": Auf der Apple-HP steht auch, dass der Mac die ideale Game-Plattform ist - und wir alle wissen sehr wohl alle, dass dem nicht so ist....

Fakt ist einfach, dass Apple ganz klar gesagt hat damals bei der Vorstellung, für wen sie den Xserve gebaut haben. Streaming wurde nicht genannt...

hmmm

Von: dermattin | Datum: 26.03.2004 | #69
"Zum Thema "Streaming steht aber auf der Apple-HP": Auf der Apple-HP steht auch, dass der Mac die ideale Game-Plattform ist - und wir alle wissen sehr wohl alle, dass dem nicht so ist...."

warum kritisierst du dann, dass jörn das kritisiert? ich versteh so langsam nix mehr :)

gehts noch um den Xserve? ;)

Selten so einen Stuss gelesen

Von: Jörn | Datum: 26.03.2004 | #70
Das ist wirklich blühender Unsinn. MySQL und PHP wurden auch nicht genannt. Was ist das überhaupt für ein schwachsinniges Argument? Ist der Xserve für alles nicht geeignet, was bei der Vorstellung nicht von Steve Jobs vorgeführt wurde?

Der Unfug nimmt langsam wirklich astronomische Ausmaße an.

Außerdem habe ich meine Aussagen nicht um 180 Grad gewendet, sondern ich habe sie allenfalls 180 mal wiederholt.

Du hingegen hast uns lang uns breit vorgerechnet, dass der Xserve der billigste Server von allen ist, und jetzt behauptest Du, Du hättest gesagt, man käme anderswo billiger weg.

Es lohnt echt nicht, sich weiter an dieser Diskussion zu beteiligen.

Willkommen im "Experten"-Kindergarten

Von: Meine Güte! | Datum: 26.03.2004 | #71
Die Diskussion erinnert stark an das übliche Macs zu teuer, Macs zu langsam, ich kaufe lieber billige Noname-Rechner...

Der Hauptgrund einen Apple zu kaufen war schon immer, dass man die schnellste Maschine in wirklich allen Anwendungsbereichen zum kleinsten verfügbaren Preis erhält.

Oder, so war das doch...

;-)

heute ein Haufen dreijähriger unterwegs?

Von: Alexander G. Schilp | Datum: 26.03.2004 | #72
es

und jetzt der Text

Von: Alexander G. Schilp | Datum: 27.03.2004 | #73
diese Diskussion wird leider in weiten Teilen auf einer recht trotzköpfigen Basis geführt.

Es ist in weiten Teilen wirklich blamabel wie auf sachlich vorgetragene Argumente reagiert wird.

Einige haben sich wirklich so dargestellt um negativen Klischees die über Macanwender so existieren auch gerecht zu werden.

Alexander

geh bitte...

Von: namepower | Datum: 27.03.2004 | #74
fällt niemanden hier auf was für ein blödsinn der kai von sich gibt. Das letzte Argument war ja wirklich a sch.... apple hat das gesagt und dies nicht gesagt und überhaupt kann man eh nichts glauben und bla bla bla.....

Schwache Vorstellung, Kai!

Von: Aufmerker | Datum: 27.03.2004 | #75
Diese Diskussion erinnert mich irgendwie an die Kindergartenzeit. Hier geht es doch nicht um den XServe sondern um ein infantiles Rechthabenwollen. Schön dass zwischendurch auch mal ein paar vernünftige Argumente rüberkamen, so dass man aus dieser Diskussion doch noch mehr mitnehmen kann als das Gefühl, einen argumentativ äusserst schwachen Kai erlebt zu haben, der sich wie ein Aal vor der unvermeidbaren Schlappe gewunden hat.

@ Jörn was heist der xServe steuert die Sklaven

Von: Cyrus Mobasheri | Datum: 27.03.2004 | #76
inwiefern steuer er sie, ist dann auf den Sklaven kein Quicktime Stremingserver installiert, und sie reichen die Daten vom xServe g5 nur an andere Netzwerke weiter, oder müssen die auch etwas berechnen. Einerseit heist es der Xserve g5 wäre zum Streamen überdimensioniert, was die Rechenleistung angeht, weil die vom Provider angebotene Bandbreite nicht ausreicht, andererseits, ist hier die Rede davon das man Rechensklaven billiger bekommt. Ich bin Leie was streaming angeht, deswegen bitte nicht als kritik sondern als ernstgemeinte Frage verstehen. Denn wenn es nur darum geht, die Daten an verschiedene Provider zu verteilen, könnte man dann nicht einfach zusäzliche Netzwerkkarten einbauen, statt weiterer Rechner?

@Cyrus Mobasheri

Von: altivec | Datum: 27.03.2004 | #77
"Denn wenn es nur darum geht, die Daten an verschiedene Provider zu verteilen, könnte man dann nicht einfach zusätzliche Netzwerkkarten einbauen, statt weiterer Rechner?"

Der Engpass ist nicht die Netzwerkkarte. Ein G5 xServe kann theoretisch 2*1000 MBit über die integrierten Netzwerkkarten senden. Das Problem ist, dass ein solcher Durchsatz nicht von einem einzelnen Provider aus in das Internet übertragen werden kann. Deshalb ist es sinnvoll viele "langsame" Server an verschiedenen räumlich entfernten Orten aufzustellen, da damit die Strecke zum Endbenutzer kürzer und die Effizienz des Streamings höher ist. Ist vergleichbar mit einem Fernsehsender. Es gibt keinen Fernsehsender, der flächendeckend ganz Deutschland "bestrahlt" (und damit eine gigantische Sendeleistung benötigt), sondern viele lokale kleinere Sender, die die Funkwellen gleichmäßig verteilen.

office 2004 mac edition

Von: ionas | Datum: 27.03.2004 | #78
[Link]

ich beglückwünsche dich namepower...

Von: dermattin | Datum: 27.03.2004 | #79
all die monate musstest du warten, um einen kommentar zu/über kai abgeben zu können, gestern durftest du endlich dein geballtes und dieser diskussion zuträgliches wissen offenbaren. danke dafür.

Kai, du tust mir leid!

Von: Ein Freund | Datum: 28.03.2004 | #80
Mein lieber von falschem Ehrgeiz zerfressender Kai, der du nicht in der Lage bist zu einem normalen Wissens- bzw. Erfahrungsaustausch ohne abzudriften in einen krankhaften persönlichen Wettstreit, solltest dir zur Behandlung deiner Minderwertigkeitskomplexe dringend therapeutische Hilfe zukommen lassen.
Du bist intelligent und ein guter Rechercheur, das wissen wir alle, aber du hast massive Defizite im zwischenmenschlichen Bereich.

Tu endlich was dagegen!

Ein Freund

Was soll das?

Von: Elroy | Datum: 28.03.2004 | #81
Schon wieder dieses Laternenpfahl-ganz-unten-Niveau à la Heise.

@dermattin

Von: namepower | Datum: 28.03.2004 | #82
danke kleiner kai jüngling für deine beglückwunschung. immer schön treu bleiben gel. zu meiner aussage, im regelfall vermeide ich es hier irgendwas zu posten und deswegen gabe es auch keine postings von mir in den letzten monaten. ich sehe mich eher als liberaler mac besitzer und weniger als ein fanatiker wie die meisten hier sind. aber, als ich diese offensichtlich wirklich dummen aussagen gelesen habe über jörn, müßte ich was schreiben.

dann kammen auch diese seltsamen preisbeispiele die ein blödsinn waren. du lieber, dermattin kannst ruhig deinen herr folgen, bei mir ist es wie du weißt anders.

ekelhaft, euer Verhalten

Von: Cyrus Mobasheri | Datum: 28.03.2004 | #83
Kai hat soweit ich weiss nie etwas verletzendes über Personen gesagt. Wenn er überhaupt auf personen unsachlich eingegangen ist, dann lediglich um sie als Troll zu brandtmarken, oder zu vermuten das mehrere Diskutanten unter einer IP argumentieren. Nichts davon war wirklich persöhnlichkeitsverletzend. Es ist doch klar erkennbar, das hier einige übliche Verdächtige hier versuchen Jörn gegen Kai auszuspielen. Eine Sachlich interesannte, wenn vielleicht auch etwas zu emotional ausgetragene Diskusion wird benutzt um vermeintlich alte Rechnungen mit Kai heimzuzahlen. Wenn man mal versucht objektiv zu sein, hat Kai nichts weiter getan, als das was das erklärte Ziel der Homepage ist, guarding the mac. Wer damit nicht leben kann, soll halt nicht die Macguardians ansurfen. Und zu behaupten der xServe sei kein mac ist wohl etwas zu spitzfindig, oder nicht. Also Kai hat nur das gemacht was man von ihm erwartet, und weswegen man die Seite besucht. Hat er es mal nicht ganz so gut geschaft wie sonst, wobei mir wie vielen anderen hier auch das nötig Wissen fehlt, um dies letzten Endes zu beurteilen, dann ist das bestimmt nicht der Anlass ihn jetzt die ganze Häme spüren zu lassen. Spart euch das auf wenn ihr ihn an einem PC erwicht, dann hat er das echt verdient. Nicht weil PC User grundsätzlich Häme verdient hätten, sondern weil er wasser prädigen und wein trinken würde.

Versteh' ich nich' ...

Von: RoB*-) | Datum: 28.03.2004 | #84
Also, ich habe mir jetzt tatsächlich die Mühe gemacht alle Kommentare durchzulesen und muss sagen:

Wie kann man die Meinungen über Maschinen und die persönlichen Erfahrungen mit deren Bedienung nur so emotional und polemisch vortragen ?!¿¡

Fragt Euch mal worum es eigentlich geht und ob wirklich immer nur über DINGE geredet {geschrieben} wird und man dabei auch persönlich (beleidigt & oder beleidigend) werden muss ???

wer hier wirklich spinnt...

Von: dermattin | Datum: 28.03.2004 | #85
wer hier wirklich spinnt... [Link] ...wenn das wirklich stimmt. ui reimt sich, das wäre aber dann schon alles was gut dran ist :((

Die News is aber schon echt alt und

Von: Karl Schimanek | Datum: 28.03.2004 | #86
sagt gar nix darüber aus, wann denn neue PMs kommen. Bei Apple laufen ständig irgendwelche Promos und die sind dann spätestens vorbei, wenn das Lager leer ist...

Mein Tipp: Mai

Im Juli gibt's PBs G5 ;)

wird ja immer peinlicher hier

Von: Liedl | Datum: 28.03.2004 | #87
besteht ein qualitativer unterschied zum heise forum?

anscheinend nicht!

Und fanatisch einer Firma anzuhängen, die wie jede andere Firma auch nur ein Interesse hat nämlich geld zu verdiehnen ist krank!

gute nacht

dies war mein letzter macguardians besuch

schreibt zurück was ih wollt

ich werde es nicht lesen

Liedl=Lidl?

Von: Macs rock and rule! | Datum: 28.03.2004 | #88
Nennt er sich so, weil er seinen neuen Rechner dort gekauft hat? ;-)

MGs: Es wird Zeit für einen neuen Artikel ... bitte!

Mensch

Von: Karl Schimanek | Datum: 29.03.2004 | #89
du weißt doch, dass er nicht antwortet :D