ARCHIV 1999-2006

ARCHIV :: # 2898

Playfair ohne FairPlay

Neuerlicher "Hack" des iTunes DRM

Autor: flo - Datum: 05.04.2004

Bereits Ende letzten Jahres umging der durch DeCSS bekannte Jon Lech Johansen das "FairPlay"-DRM in den AAC-Files aus Apples iTMS. Ähnlich mutet nun ein Tool an, das sich makabererweise ausgerechnet "playfair" nennt. Dieses dekodiert anhand eines vom iPod oder Windows-System bereit gestellten Schlüssels das geschützte AAC-File und schreibt dann diese dekodierte, DRM-freie Datei auf die Festplatte: "The playfair program is quite simple. It takes one of the iTMS Protected AAC Audio Files, decodes it using a key obtained from your iPod or Microsoft Windows system and then writes the new, decoded version to disk as a regular AAC Audio File. Da sowohl ein iPod als auch iTunes einen geschützten AAC-Song aber nur abspielen, wenn man ihn individuell freischaltet, bedingt playfair also wohl ebenfalls eine gültige (individuelle) Lizenz, denn wo sollte sonst dieser Schlüssel herkommen, mit dem playfair den Song dekodiert? Wer einfach eine geschützte Datei vom berüchtigten "Nachbarn" bekommt ohne die nötige Freischaltung, schaut - meiner Lesart nach - in die Röhre.

Dass jedwedes DRM, welches ja nun einmal die Rechte des Users einschränkt, in der Diskussion steht und ebenso Ziel von Hackern ist, ist normal. FairPlay heißt jedoch nicht von ungefähr so, wie es eben heißt, und man muss sich schon fragen, welche Intention wirklich hinter der Bereitstellung von derartigen "Hacks" steht. Eine große (und berechtigte) Befürchtung seitens der Konsumenten beim Einsatz von DRM ist, dass die Stellschraube mehr oder minder nach Gutdünken des Anbieters jederzeit fester gestellt werden kann, die Restriktionen schärfer werden. Paradoxerweise könnten aber gerade solche Tools genau diese Entwicklung beschleunigen oder gar erst provozieren. Allerdings ist Johansens Workaround seinerzeit auch ohne Auswirkungen geblieben, welche Wellen also playfair schlägt, bleibt abzuwarten.

Kommentare

lol

Von: ionas | Datum: 05.04.2004 | #1
"Dass jedwedes DRM, welches ja nun einmal die Rechte des Users einschränkt, in der Diskussion steht und ebenso Ziel von Hackern ist, ist normal."

so ist es auch bei fairplay.

"FairPlay heißt jedoch nicht von ungefähr so, wie es eben heißt"

"und man muss sich schon fragen, welche Intention wirklich hinter der Bereitstellung von derartigen "Hacks" steht."

das modell der künsterlischen produktion und des vertriebes grundlegend zu hinterfragen und neu zu modellieren.

patents, liscenses und copyrightes sind nunmal nichts real existierendes sondern nur rechtsrahmen um dinge zu vor dem zugriff anderer zu schützen die eigentlich nicht schützbar sind.

wissen und daten sind frei, daran wird sich nie was ändern - und da ist ganz egal wer sich daran versucht das alte konservative modell durch drm zu schützen - auch apple - zu spüren bekommen dass die zeiten sich ändern.

das ganze kann man im übrigen politisch sehr konkret besprechen und es gibt andere und viel bessere lösungsansätze.

noch was zu playfair:
playfair ist wirklich fair, wenn man copyrights überhaupt als fair betrachtet aber dem konsumenten noch irgendwelche rechte lassen will.

denn du musst das objekt ja ersteinmal erwerben, es ist im alten sinne der privatkopie. und wie auf maclslash.org richtig behauptet wurde, wird dadurch keine massenweiser tausch von acc itunes songs kommen, da die bereitschaft den drm schlüssel selbst von den selbstgekaufen files zu entfernen eher gering und nur "für freunde" da ist; und genau das kann ich voll unterstützen.

copyright ist schon schlimm, aber dass ich mir jetzt eine lizenz für maximal drei geräte kaufe das ist einfach peinlich.

(an diejenigen die jetzt aufschreien: bitte, hört auf jetzt polemisch blöde antworten zu geben und findet euch erstmal damit ab dass man verschiedene dinge auch anders sehen kann)

(p.s. pegasosrechner sind nicht günstiger als g4 rechner von apple selbst - aber das war nicht immer so und die gibts ja schon länger :p - falls die pegasos reihe 3 kommt und der ppc970 wirklich durchkommt schauen wir mal)

Bis jetzt ist alles gut

Von: Gunnar | Datum: 05.04.2004 | #2
Ich denke so lange die DRM Konditionen von Apple so bleiben wie sie sind gibt es wenig anlass für Leute dieses Tool einzusetzen. Wie aber schon angedeutet kann sich das ja relativ schnell ändern und wenn man dann die gekauften Songs vielleicht nicht mehr auf eine CD brennen darf sind Leute wie ich denke berechtigt sauer und wollen ihre subjektiv wahr genommenen Rechte umsetzen. Dann wird so ein Tool populär werden.

polemisch ausgedrückt

Von: ionas | Datum: 05.04.2004 | #3
Dem Kapitalismus die Welt.
Dem Kommunismus den Geist.

Welt = Boden, Ressourcen, alles was Materiell ist = alles was greifbar und fest und durch sich selbst klar definierte Grenzen haben kann.
(ziehst du einen Zaun)

Geist = Wissen, Denken, Reden, Daten = alles was greifbar ist sondern eben frei - man kann versuchen solche Dinge einzusperren - man wird es nie schaffen :-].

(Künstler die Werke kopieren, Reverse Engineering, Kopierhard/Software)

Und ich finde es gut so.

und jetzt kommt mir mit euren abers ;p

Hm?

Von: flo (MacGuardians) | Datum: 05.04.2004 | #4
noch was zu playfair:
playfair ist wirklich fair, wenn man copyrights überhaupt als fair betrachtet aber dem konsumenten noch irgendwelche rechte lassen will.


Was willst du uns damit sagen? Dass du das Copyright/Urheberrecht an sich anzweifelst und in FairPlay keinerlei Rechte für den User erkennst und somit playfair dem User seine angestammten Rechte zurückgibt?

Falls ja, sind wir deutlich unterschiedlicher Meinung. Wie ich es zum Ausdruck brachte, kann und muss man über jedes DRM diskutieren, und DRM als Mittel der Kontrolle zur Einhaltung des Urheberrechts ist mit Sicherheit nicht der Stein der Weisen. Jedoch meine ich, dass man auch im gleichen Maße über die Umgehung solcher Maßnahmen sprechen muss.

Der Standpunkt, dass die Rechte des Konsumenten in jedem Falle vor den Rechten des Urhebers stehen, ist zwar eine (aus Konsumentensicht) noble, aber wenig realitätsnahe Einstellung - meines Erachtens.

@ flo

Von: ionas | Datum: 05.04.2004 | #5
"Was willst du uns damit sagen? Dass du das Copyright/Urheberrecht an sich anzweifelst"

das sowieso; ich hoffe das ist klar geworden.

ich sage ja es gibt andere lösungen,
ich möchte kunst in verschiedenen formen aber ich denke das geht anders besser.

"und in FairPlay keinerlei Rechte für den User erkennst und somit playfair dem User seine angestammten Rechte zurückgibt?"

im sinne der privatkopie auf jeden fall.
solange das nicht ausartet und man "für die tauschbörse" die DRM komponente entfernt sehe ich kein problem; auch nicht für apple oder die konservative MI.

"Falls ja, sind wir deutlich unterschiedlicher Meinung."

sowieso, sonst würdest du nicht so einen artikel verfassen :-)

"Wie ich es zum Ausdruck brachte, kann und muss man über jedes DRM diskutieren, und DRM als Mittel der Kontrolle zur Einhaltung des Urheberrechts ist mit Sicherheit nicht der Stein der Weisen. "

wie ich bereits erklärt kann man auch sehr pauschal jedem drm den kurz oder langfristigen tod erklären; im übrigen auch etwas was wir dringend bräuchten. (z.b. kannst du 3 jahre lang den itunes song nur auf dem ipod deinem mac und deinem powerbook hören und danach überall)

"Jedoch meine ich, dass man auch im gleichen Maße über die Umgehung solcher Maßnahmen sprechen muss."

sprechen kann man viel, aber von der apple lobby, also von evangelisten, in diesem falle von dir ;p, wird oft der iTMS als revolutionär hingestellt, dabei erlaubt er blos das fortsetzen des bisherigen modells der Musikindustrie(MI) (was wird bei denen eigentlich industriell gefertigt?); und das brauchen wir nunmal nicht - dafür kriegt apple einen denkzettel.

sprechen kann man viel - aber loben ist eine andere sache - und gelobt sehen mag ich fairplay eben nicht.

du wirst es witzig finden, ich spreche jetzt in den folgenden zeilen vielleicht für fast alle hier:

der ipod und itms sind fester bestandteil von apple geworden und ein weg aus der "misere" (zumindest was marktanteile betrifft) - was aber hier viele wollen ist kein ipod sondern ein powerbook oder ein powermac - sie wollen professionelle arbeitsumgebungen zum, vergleichsweise, niedrigen preis (schaut euch mal workstationpreise von ibm, sun oder sgi an)

mal abgesehen davon dass apple mal wieder der marktvorreiter ist und mal wieder ein quasi monopolist, und diese position mal wieder verlieren wird (diesmal fragt sich blos wie weit dies gehen wird), so zeigt iPod und iTMS einen anderen weg auf, den man auch mit anderen mitteln als ipod und itms weiter beschreiten kann/könnte - media & software company.

(ich erinner mich an die gerüchte zum kauf von adobe, alias, pixar usw.)

und das möchte ich als endverbraucher nicht.

ich hoffe apple hat viel geld aus ipod und itms geschlagen, aber ich hoffe sie springen dann sobald das geschäft zur neige geht wieder ab ;p (ausser sie können sich mal wirklich im > 20% bereich halten)

"Der Standpunkt, dass die Rechte des Konsumenten in jedem Falle vor den Rechten des Urhebers stehen, ist zwar eine (aus Konsumentensicht) noble"

nicht nur das, er ist gesellschafts und globalisierungsfreundlich (im sinne der kritischen progressiven globalisierung)

", aber wenig realitätsnahe Einstellung - meines Erachtens."

süss - diese aussage fast zusammen woran "moderne westliche demokratien" scheitern.

es werden eben keine richtigen reformen mehr durchgezogen.

wusstest du dass man in kanada jetzt frei kopieren darf? da ist playfair nicht nur fair, sondern auch erwünscht.

es gibt im übrigen modelle zur, ich wills hier mal, weil ich ja mehr oder minder anonym bin und nicht fürchten muss nachher zitiert zu werden, so nennen ;p - schrittweise entkapitalisierung von wissen und daten, die in den anfangsperioden die rechte von urhebern achten und einen weichen übergang gewähren.

Wieso Kopierschutz umgehen?

Von: Thilo Ettelt | Datum: 05.04.2004 | #6
Es gibt eine viel leichtere Methode, die es möglich macht die Datei ohne Kopierschutz überall zu benutzen. Und sie heißt nicht auf CD brennen oder analog aufnehmen.


Gruß, Thilo

nicht übertreiben.

Von: flo (MacGuardians) | Datum: 05.04.2004 | #7
Stellt sich die Frage, ob du das Urheberrecht in seiner jetzigen Form oder generell das Recht des Urhebers auf Schutz seines Werkes anzweifelst. Wahrscheinlich eher ersteres, worin wir uns dann einig wären.

Eine Einschränkung für die Privatkopie sehe ich in FairPlay kaum eine. Sie ist in der Tat nicht komplett frei (wie sie sein sollte), aber durch die unbegrenzte Brennbarkeit doch lediglich in der digitalen Verbreitung (drei Rechner) begrenzt.

sprechen kann man viel, aber von der apple lobby, also von evangelisten, in diesem falle von dir ;p, wird oft der iTMS als revolutionär hingestellt,

Nicht übertreiben. Erstens bin ich kein Evangelist, ich stelle und stellte den iTMS noch niemals als revolutionär dar (den iTMS halte ich bislang nur für die konsequenteste oder zumindest benutzerfreundlichste Umsetzung der durchaus "revolutionären" Idee des digitalen Vertriebs, welche wiederum nicht von Apple ersonnen wurde). Und Apple-Lobbyist bin ich ebenfalls keiner. Ich möchte mich ausdrücklich dagegen erwehren, entweder auf der weißen oder schwarzen Seite zu stehen. Wenn ich gegen P2P und Musikklau bin, bin ich noch lange nicht Pro-MI. Da passen ganze Galaxien dazwischen.

(z.b. kannst du 3 jahre lang den itunes song nur auf dem ipod deinem mac und deinem powerbook hören und danach überall)

Du meinst quasi ein time-bombed DRM? Wäre cool, wenn auch drei Jahre leider die MI niemals zuließe. Lustigerweise probiert es MS wohl gerade exakt andersherum, nämlich timebombed DRM, das nach Ablauf das Abspielen verweigert (Janus - der doppelköpfige, wie treffend).

Deinem Exkurs zu iPod/iTMS als Krisenausweg und Zeug kann ich nicht recht folgen. Hier steht meines Erachtens insgesamt eine "falsch" Voraussetzung dahinter, nämlich dass dieser Markt (iPod/iTMS) denselben Regeln folgen würde wie der Computermarkt. Dies möchte ich betweifeln. Auch die Annahme, dass Apple die "Monopol"stellung verlieren werden bis hin zur Marginalisierung, halte ich für fragwürdig.

Auch der Rest bestärkt mich in der Ansicht, dass dein Standpunkt (aus meiner Sicht, er sei dir gegönnt ;) etwas abseits des Alltags angesiedelt ist. Der "weiche Übergang", "globalisierungsfreundlich" etc. klingt für mich einen Hauch zu idealistisch, aber (zum Glück) gibt es diese Seite, denn ohne diese gäbe es in der Tat keine weit reichenden Reformen. Ohne meine Seite (die keine ist) und die noch weit konträrere Gegenseite allerdings auch nicht ;)

OTT mehrwert ACC im iTMS (im vergleich zu CDs)

Von: ionas | Datum: 05.04.2004 | #8
mal eine frage:

einige audiophile hier wissen ja wie mies die cd von der qualität her ist.

1. gibt es 320kbps accs im itms?
2. sind das nur "cd rippoffs" oder sind die direkt von den digitalen master bändern? (also alle hochtöne noch vorhanden)?

Wenn ich ein AAC "befreie"....

Von: RollingFlo | Datum: 05.04.2004 | #9
... kann ich es doch auch auf jedem Mobilplayer einsetzen, der AAC beherrscht - während FairPlay den Einsatz auf den iPod beschränkt.

Insofern ist mir der Sinn des Tools durchaus klar, auch wenn es kaum Player gibt, die AAC überhaupt unterstützen.

Die AAC sind 128er!

Von: RollingFlo | Datum: 05.04.2004 | #10
Nix mit CD-Qualität. Deshalb stehe ich der Sache sowieso sehr kritisch gegenüber - auch wenn AAC 128 "ganz gut" klingt. Ich bin ja nun wirklich kein Hifi-Freak, bei mir muss es wummern ;), aber ich will die Musik auch an der Anlage in sehr guter Qualität hören können und nicht nur im Autoradio oder beim Jogge, wo man nicht so genau auf jede Nuance achtet/achten kann.

Ist mir alles zu teuer für das Gebotene. Und überhaupt sage ich es es mal wieder: Vinyl rules! CDs sind schon ein Irrweg! :)

@ kai

Von: ionas | Datum: 05.04.2004 | #11
hehe, es geht über forenbeiträge hinaus :p
leider ist mein letzes papier zur umstellung des urheberrechts nicht das aktuellste...

bei gelegenheit komme ich aber darauf zurück :p

Software Ethik

Von: BvK | Datum: 05.04.2004 | #12
In Europa USA Japan und Australien sind Copyrights Kopierschutz etc vielleicht durchsetzbar, wenn eine funktionierende Strafverfolgung dahintersteht.Im Rest der Welt interessiert das keinen.Ich war in Russland ,in Südamerika etc da gibts überhaupt nichts anderes als gecrackte Software oder kopierte Musik zu kaufen. In Lima gibts Software Srassenmärkte mit allem, spottbillig, natürlich kopiert.
Ich warte schon auf den ersten Raubkopiemusikstore, Server irgendwo in Tadschikistan oder so.In vielen Ländern ist auch noch die Musikkassette Standard, hier wird ebenso hemmungslos kopiert, was anderes kann da niemand bezahlen.
Natürlich nicht in HiFi Qualität, da ist aber mp3 und AAC auch meilenweit weg.
Grüsse BvK

user-id

Von: druid | Datum: 05.04.2004 | #13
was hat das eigentlich mit diesen user-ids auf sich? war im urlaub und die sind mir bisher noch nicht aufgefallen? ein neues troll-vermeidungssystem?

Die 128 AACs klingen besser als

Von: Terrania | Datum: 05.04.2004 | #14
selbstgerippte, weil sie direkt von den Masterbändern kommen. ABER: Es ist keine CD-Qualität. Indes: Ich rippe meine eigenen auch nur mit 192 KBit, weil der Sound eigentlich für "Konservenhören" ausreicht. Bei Klassik würde ich auf 320 gehen. Äh was den herbeigesehnten NICHT-Erfolg unter den Apple-Hassern angeht: Grad hab ich ein Mail von Jaguar bekommen. Die verlosen einen schwarzen iPod zu neuen Promotion ... Soviel zu den iRivers dieser Welt.

Für Musik gibt es doch längst...

Von: RollingFlo | Datum: 05.04.2004 | #15
... russische Anbieter für sehr, sehr lau. Ob das nun halblegal ist, legal oder illegal kann keiner beurteilen ohne Jurastudium. Jedenfalls gibt es die spanische Webseite weblisten auch nach Jahren noch, obwohl die deutsche (und viele andere) MI alles versucht hat, sie zu verbieten. So eindeutig illegal scheint das also alles nicht zu sein.
Ach so, in Russland kostet das MB genau eine US-Cent und die bitrate kann man frei auswählen. Das Letztere wäre auch für Apple mal eine Idee.

@ terrania

Von: ionas | Datum: 05.04.2004 | #16
"selbstgerippte, weil sie direkt von den Masterbändern kommen."

kommen sie sicher?

"ABER: Es ist keine CD-Qualität."
naja die hochtöne sind vielleicht besser als cd-qualität wenns direkt von den masterbänden kommt :p

"Die verlosen einen schwarzen iPod zu neuen Promotion ... Soviel zu den iRivers dieser Welt."

stylish, wo?
scharze ipods - geil :p
jetzt fehlen nur noch komplett schwarze ibooks :p

Hochtöne ...

Von: Terrania | Datum: 05.04.2004 | #17
Dem Irrtum bin ich auch mal aufgesessen, daß mehr Hochtöne per se besserer Sound sind.
Als ich meine Dynaudios gekriegt habe, und an die Anlage angeschlossen hatte war erst mal... FRUST. Kommentar meiner Frau: Die klingen ja wie ein Kofferradio! Im Hifi-Laden haben die sich GANZ ANDERS angehört. Nun: Einspielen war angesagt. (Hört sich wie Voodoo an ...) Und siehe da: Tatsächlich, nach etwa 2 Tagen war der Sound goil. Kommentar meiner Kumpels: Nie so natürliche Stimmen gehört. Wenn ich jetzt meine alten Boxen - viel Hochtöne - anhöre, klingt alles total blechern. Ich höre eigentlich immer Musik ohne Klangverstellregler (DIRECT). Und nur da hört man, was gut und was schlecht aufgnommen ist. Und ja: moderne CDs haben einen Klangbrei jenseits von 10.000 Hertz der allenfalls mit den frühen YES-Einspielungen zu vergleichen ist. Die AACs aus dem iTMS die ich direkt vergleichen kann, klingen ehrlich gesagt um Längen besser als meine selbst gerippten Teile.

Jaguar mit Stilfehler...

Von: flo (MacGuardians) | Datum: 05.04.2004 | #18
Schwarzer iPod, auch das Scroll-Touch-Rad schwarz, aber die vier Menüknöpfe weiterhin weiß. urgs. Wenn schon schwarz, dann ganz.

Die Diskussion um AAC/WMA ist für die Katz'...

Von: Schnapper | Datum: 05.04.2004 | #19
... da man mit Rippern wie AudiHijack o.ä. genauso jedes kopiergeschützte Lied "befreien" kann. Ob AAC, wma oder sonstwas interessiert dabei nicht.
Ich hab mich letzte Woche bei Eventim angemeldet und drei Lieder gekauft. Obwohl es von den DRM-Einstellungen möglich sein soll, die Lieder auf CDs zu exportieren, auf "trusted devices" (wohl kein iPod ;) ) zu überspielen und wma-Files zu exportieren, enthält der Mac-Client keinerlei Funktionen hierzu. Also, was bleibt mir übrig, wenn ich die Songs auf den iPod ziehen will? Genau....

Was soll das?

Von: Gabi S. | Datum: 05.04.2004 | #20
Kann mich mal jemand über den Sinn oder Unsinn der Veröffentlichung der User-ID's aufklären? Was will man damit bezwecken?
Ich fürchte, dass sich die freiheitlichen, idealistischen MG's damit selbst ein Armutszeugnis ausstellen.

*kopfschüttel*

@gabi

Von: Schnapper | Datum: 05.04.2004 | #21
Die User-ID dient meines Erachtens nur dazu, aufzudecken, wenn ein und derselbe User unter zig verschiedenen Namen postet, um eine (Troll-)Diskussion anzufachen.. hatte man hier in der Vergangenheit öfter erleben können.

Anhand der User-ID ist kein direkter Rückschluss auf die Identität möglich (sie wird wohl aus IP-Adresse errrechnet), allerdings weisen gleiche User-IDs auf denselben Benutzer hin. Dieselbe Vorgehensweise sieht man in vielen "freien" Foren.. ich halte es für einen vernünftigen Schritt (eine echte Registrierung wär mir allerdings lieber)

hmmm

Von: FOX | Datum: 05.04.2004 | #22
ich halte es auch für einen vernüftigen schritt.

@ schnapper: aber warum hast du zwei unterschiedliche ID's?
von verschiedenen rechner gepostet oder neu eingewählt? d.h. man muss sich nur eine neue ip verpassen lassen um dieses system ausser kraft zu setzen.

naja, besser als nix...

@fox

Von: Schnapper | Datum: 05.04.2004 | #23
Neu eingewählt. Und trotzdem sind mehrere Stellen der User-ID gleich. Das ist also nicht nur die IP, da spielt wohl noch was anderes mit rein (Cookie-Checksum vielleicht)

Ich kann mit den User-IDs leben, ...

Von: Macs rock and rule! | Datum: 05.04.2004 | #24
... aber etwas dezenter könnten die schon sein.

Und schon sind se dezenter ...

Von: Terrania | Datum: 05.04.2004 | #25
N/T

DAS TUT allerdings weh!

Von: Terrania | Datum: 05.04.2004 | #26
[Link]

und hier:

[Link]

Die spinnen, die Briten ...

Ach ja ...

Von: Terrania | Datum: 05.04.2004 | #27
Wer das bei mir machen lassen will - wir sind ja sooo billig! ;)
Allerdings frage ich mich mit was für einem Intelligenzquotienten eine Jurastudention begrlückt wurde, wenn sie Wochen braucht um 500 Songs auf den Pod zu übertragen ...

lol

Von: imaginetics | Datum: 05.04.2004 | #28
"The common denominator is that they are all time-poor or technophobic. It is incredibly time-consuming to do yourself. There is a massive amount of domestic strife going on all over as men sit there loading their computers while the children harass their wives."

picture this ;-)

imaginetics

Funktioniert das Teil wirklich ?

Von: Henryk Richter | Datum: 05.04.2004 | #29
Zum Thema playfair meldet freshmeat.net
folgende Details:

playfair 0.2 (Default)
 by playfair - Thursday, April 1st 2004 14:28 PST

Man achte auf das Datum...

@Henryk

Von: flo (MacGuardians) | Datum: 05.04.2004 | #30
Tja, wenn unsereins denn einkaufen dürfte, um somit in den Genuss eines geschützten AAC-Files kommen zu können, könnte man das Tool auch ausprobieren.

Doch in einem Anfall fieser Strategie hat Apple einfach vergessen, den iTMS bei uns überhaupt zu starten und umgeht so die Gefahr durch dieses Tool in Europa fast völlig ;)

Argh.