ARCHIV 1999-2006

ARCHIV :: # 2921

Motion bringt Bewegung in den Markt…

…und Adobes After Effects ins Schwitzen?

Autor: roland - Datum: 19.04.2004




Schaut man sich die Specs von Apples neuem Motion Graphics mal genauer an, kommt man ziemlich ins Grübeln: Zu einem Bruchteil des Preises von Adobes After Effects 6.0 bzw. dessen Nachfolger 6.5 eine Handvoll der wichtigsten kreativen Animationsmöglichkeiten in Video auf dem Desktop zu haben, ist schon reichlich verführerisch! Zumal das Programm Apple-typisch wieder sehr intuitiv bedienbar sein soll. Was kann es? Interaktive Animationen von Texten, Grafiken und Video. Jede Menge Filter und Partikel-Effekte mit direkter Vorschaufunktion. Und besonders interessant: die Möglichkeit, mit Behaviors zu arbeiten - physikalische Simulationssets, die es erlauben, natürliche Bewegungen wie z. B. Schwerkraft und Wind auf Buchstaben und Grafiken anzuwenden. Und zwar ohne dafür komplexe Keyframes anlegen zu müssen! O-Ton Rob Schoeben, Vice President Applications Marketing von Apple: "Motion öffnet die Tür für jeden, der Grafikanimation in professioneller Qualität erstellen möchte - und das ohne komplexe Zeitleisten und Keyframes. Mit seiner revolutionären Technologie, einfachster Bedienung und seinem niedrigen Preis von 288,84 Euro (inkl. MwSt.), könnte Motion für den Bereich der Grafikanimation das ermöglichen, was Final Cut Pro für die non-lineare Videobearbeitung erreicht hat: Profi-Ergebnisse für alle zugänglich zu machen." sagt Rob Schoeben, Vice President Applications Marketing von Apple. Wir widersprechen nicht :-) Wie funktionieren nun diese "Behaviors"? Offenbar liegen ihnen prozedurale Animationstechniken zugrunde, um die natürlichen Bewegungen in der Welt da draußen (Schwerkraft, Wind, etc.) oder ausgefeilte Interaktionen zwischen mehreren Objekten wie Anziehung und Abstoßung zu simulieren. Jeder Grundschüler weiß: Wenn da etwas in der Simulation nicht stimmt, erkennt man es sofort. Hoffen wir mal, dass die Ergebnisse so perfekt sind, dass wir nur noch Videos sehen, in denen im Textvorspann die Buchstaben wie natürlich verwehtes Herbstlaub auf den Screen purzeln, hihi. Motions Behaviors bieten dem Anwender jedenfalls die Möglichkeit, auch anspruchsvollste sehr flüssig wirkende Bewegungseffekte mit minimalen Aufwand zu generieren. Vor allem aber Änderungen sofort umzusetzen, ohne sich mit unübersichtlichen (und speziell für uns Amateurfilmbearbeiter höchst nervigen) Keyframes auseinandersetzen zu müssen! Für Anwender, die unbedingt mit Keyframes arbeiten möchten, steht (zur Beruhigung der fortgeschrittenen User) allerdings auch ein Keyframe Editor zur Verfügung, um genaue Bewegungsparameter an bestimmten Frames festzumachen.



Ein weiteres Sahnestückchen von Motion könnte der hochentwickelte Partikel-Generator mit seinen bereits vorgefertigten realistischen Einstellungen für Partikeleffekte sein: Earth, Wind and Fire, sorry, Rauch, Glanz und Feuer, die auf jede Animation angewendet werden können, sollten damit in beachtlicher Qualität generierbar sein. Mit Motion kann praktisch jedes Element auf dem Bildschirm in ein Partikel umgewandelt und anschließend verändert werden, um eigene, individuelle Effekte zu erzeugen. Da tut sich eine wunderbare Spielwiese auf ;-) Die Benutzeroberfläche von Motion ist nach Apples eigener Aussage (die wir natürlich zu gegebener Zeit verifizieren werden!) so konzipiert, dass man sich weniger mit der Verwaltung von Fenstern und Paletten rumschlägt, sondern stattdessen produktiv arbeiten kann. Dashboards - kontextabhängige, halbtransparente Paletten zeigen jeweils die Tools und die Informationen
für die zu animierenden Objekte an. Die erwähnten Behaviors lassen sich schnell und einfach über grafische Regler auf diesem Dashboard anwenden, um so mit den verschiedenen Animationsmöglichkeiten experimentieren zu können. Motion verfügt über 25 sogenannte "Gestures", mit denen sich Anwender wie unsereiner auf den kreativen Prozess konzentrieren können statt Tastaturkürzel auswendig zu lernen. Profis würden natürlich letzteres vorziehen. Aber die sind ja nicht unbedingt die Motion-Zielgruppe. Die Projektverwaltung (namens "Project Pane") von Motion verschafft einen schnellen Überblick über alle Ebenen, Filter, Behaviors, Masken und Objekte eines Projektes. Soweit klingt das alles ziemlich verführerisch. erst recht, wenn man davon ausgehen darf, dass Motion nahtlos mit den anderen Videotools von Apple ineinandergreift - FCP bzw. FCP HD, DVD Studio Pro etc. Gut, diese Infos haben wir jetzt nur vom Hörensagen. Wir werden uns aber bemühen, Motion sobald erhältlich in einen professionellen Quertest gegen Adobes After Effects zu schicken. Das, so scheint uns, wird ein richtig spannendes Rennen. Nicht zuletzt eingedenk der Preise: Motion für unter 300 Euro gegen After Effects für über 900 Euro…

Kommentare

Da krieg ich gleich wieder...

Von: halessa | Datum: 19.04.2004 | #1
...diesen Haben-Wolln-Glanz in den Augen... aber ich fürchte, mein G4 wird dabei in die Knie gehen (tut er schon bei Garageband)...
Wird wohl doch ein G5 nötig werden *G*

Nicht unproblematisch

Von: Rüdiger Goetz | Datum: 19.04.2004 | #2
Hallo,

Auch wenn man sich bei Apple wohl kaum darüber beschweren kann, dass sie zu gute Software machen würden, unproblematisch ist es auch nicht.

Langfristig kann eine Plattform (egal welche) nur überleben, wenn sie in wichtigen Software-Märkten nicht auf einen einzigen Anbieter angewiesen ist. Wenn Apple nun heute so gute Software beitet, dass sich die Konkurenz zurückzieht und keine neue an den Start wagt, was ist wenn Apple mal nachlässt? Zum Teil sieht (sah?) man es ja schon jetzt. Laut c't ist der MPEG-Encoder bei allen Apple-Lösungen mit einer der schlechtesten in der jeweiligen Klasse. Nur es gibt für FCP, iDVD keine Konkurenzprodukte, die es besser machen würden.

Ergo ich wünschte mir das die Konkurenz (und allen voran wohl Adobe) den Wettbewerb mit Apple annimmt und das Apple sich fair gegenüber anderen Anbieter verhält, will sagen API-Definitionen ihnen nicht später weitergibt als ihren eigenen Entwicklern.

Bis dann

R"udiger

Und Apple ist schuld?

Von: sascha | Datum: 19.04.2004 | #3
Zitat:
Laut c't ist der MPEG-Encoder bei allen Apple-Lösungen mit einer der schlechtesten in der jeweiligen Klasse. Nur es gibt für FCP, iDVD keine Konkurenzprodukte, die es besser machen würden.

(Ich gehe davon aus, daß sich der zweite Satz auf den Encoder bezieht)
Nunja, es gibt vielleicht keine preisgleichen bzw. günstigeren Konkurenzprodukte mit gleicher Ausstattung. Aber es gibt (a) Freeware Encoder und (b) extrem teurere Software bzw. Hardware Lösungen.

jetzt wünsch ich mir ne suite...

Von: polynaut | Datum: 19.04.2004 | #4
was jetzt noch fehlt ist ne feine suite-option inkl. fcp pro, dvd studio pro, motion, und evtl. sogar shake zu nem fabelhaften paketpreis...

ausserdem... @ sascha: die qualität von dem apple-encoder (compressor) ist wirklich gut... er ist leider nur scheiss langsam...

@sascha

Von: Rüdiger Goetz | Datum: 19.04.2004 | #5
Hallo,

1. Du hast Recht, es ist nicht Apples Schuld, dass andere nicht die Konkurenz annehmen. Ihr Problem ist es dennoch, da dies langfristig der Plattform und damit auch Apple schadet.

2. Die OpenSource/Freeware Encoder lassen sich aber m.W. nicht in die Umgebungen wie FCP/iDVD integrieren, auch wenn sie besser encoden und bringen anderereseits m.W. keine anhähernd verglcihbare Oberfläche mit. (was mit wesentlich teueren Produkten ist weiss ich nicht). Es sollte auch nur als Beispiel dienen, wie es aussehen kann, wenn Apple in einem Bereich, denn sie einmal von Konkurenz "befreit" haben aussehen kann, wenn sie mal nicht mehr mithalten können. Und letztres ist dann schon irgendwo die Schuld von Apple.

Bis dann

R"udiger

frage zu compressor

Von: namename | Datum: 19.04.2004 | #6
wurde der in der c't getestet?
ist das der gleiche codec wie in quicktime?
koennte man mit dem seine dvd-bestaende shrinken? oder ist das (outputformat MPEG 4) dafuer doch zu schlecht?

OT: Apple MPEG Encoder Tests

Von: Michael | Datum: 19.04.2004 | #7
Ich glaube, der c't Test bezog sich auf die alte, grottige Version von Compressor (praktisch zeitgleich mit diesem Test kam die neue, deutlich bessere heraus). Ich kann jedenfalls über das Double-Pass-Encoding von iDVD (Einstellung: beste Qualität) nicht klagen.

bzgl MPEG-Encoder

Von: Rüdiger Goetz | Datum: 19.04.2004 | #8
Hallo,

Ich such den c't-Test mal raus. Aber erst heute abend. Vorher komm ich nicht ran.

Es mag sein das Apple wieder nachgelegt hat (meine mich aber zu erinnern, dass auch die neue Version laut c't nicht so doll war. Nichtsdestotrotz mag sie für viele vollkommen reichen.).

Trotz allem, hatte sich Apple eine vergleichsweise lange Zeit einen schlechten Encoder geleistet. Ich will auch gar nicht spezeill auf dem Encoder rumreiten. Der diente mir nur als Beispiel. Der Punkt ist, was ist, wenn Apple in einem Bereich, in dem sie den Markt dominieren, es nicht mehr schafft, state-of-the-art zu sein. Solange es Konkurenten gibt, können diese dann einspringen und die Plattform am Leben halten.
Fehlen diese , so hat auch Apple ein Problem.

Wie gesagt, es ist nicht Apple Schuld das die Konkurenz kneift, es kann aber ihr Problem werden.

Bis dann

R"udiger

MPEG-Encoder

Von: chris | Datum: 19.04.2004 | #9
ich weiss zwar nicht was compressor zu leisten vermag, aber der alte encoder war qualitativ nicht die erste wahl.
ich hatte den bitvice-encoder von innobits in verwendung und war mit dessen ergebnissen eigentlich sehr zufrieden.

markt dominieren?

Von: nico | Datum: 19.04.2004 | #10
doch nicht mit mpeg2-encodern. da gibt es einiges zur auswahl. compressor ist als softwareencoder recht hochwertig. der damalige quicktimeencoder von dvdsp1.x war schrottig.
derzeitiges problem noch bei compressor: eine nicht abzustellende leichte aufhellung des materials.
alternativen:
bitvice - recht kostenguenstig.
"schlechtester seiner klasse?"
in c´t getestet:
procoder hervorragender softencoder, etwa 800dollar - weit mehr als dvdsp2 inkl. compressor.
heuris und cinema craft encoder sp - beide um 2.000dollar zu haben (softencoder).

dvdsp ist als profisoftware natuerlich nicht nur auf eigene encodings angewiesen, es koennen auch fremd-encodierte materialien von soft- und hardware (sonic sd 1000 und hoeher) importiert werden.
tummelt sich also genug auf dem markt, dominieren kann ich nicht sehen.

eine integrierte loesung wie idvd ist doch was anderes. das kostet nix oder ein taschengeld. funktioniert fuer seine zwecke und sieht gut aus. moeglicherweise macht es ein pc-produkt besser - aber nicht einfacher - die integration von i-life ist doch genial.
und speziell hier wurde auch niemand aus dem markt gedraengt.

vergleich encore vs dvdsp - war doch klar das adobe das nur auf´m pc positioniert. bei fast gleichem preis bietet encore deutlich weniger. auch hier hat die c´t getestet und fand sie ziemlich gleichwertig. eindeutig fehlbewertet. ansonsten halte ich die c´t fuer sehr kompetent. das fehlen von scripting in encore ist ja wohl ein k.o. kriterium. obwohl auf einer technologielizenz vom marktfuehrer sonic stammend, wird scripting wohl auch kein einzug in encore halten - sonic wird sich ja nicht noch einen feind ranzuechten wollen.

premiere das gleiche. jahrelang nur kosmetik, keine innovationen. selbst auf der pc-plattform wurde es "standalone" kaum gekauft, nur zwangsweise im softwarebundle "creativ suite" oder mit billiger schnitthardware...

motion wird after effects nix tun - andere liga. finde nur apples portfolio im moment etwas undurchsichtig:
motion vs. livetype
garageband vs. soundtrack

i-app´s, basic und pro´s waeren uebersichtlicher...

@ johngo

Von: Triton | Datum: 19.04.2004 | #11
Bin ein GUI-Guy ;), schwärme immer für geniales Interfacedesign. Und hier merkt man eben, daß die Adobe-Titel noch auf 'alten Code' beruhen, Quartz und Aqua nicht so ausnutzen, wie es möglich wäre.

Ich meinte nicht, daß es in der Mac Version Beschränkungen gibt, die es bei XP nicht gibt, aber ich halte OS X als System viel weiter fortgeschritten. Und dadurch, daß die Firmen wie Adobe oder Macromedia ihren Entwicklungsaufwand reduzieren wollen, ähneln sich die unterschiedlichen Versionen viel zu sehr, obwohl man unter OS X einiges sehr viel Userfreundlicher und effektiver gestalten und programmieren kann, wie Apple immerwieder zeigt.

Manchmal ist es besser, nochmals bei Null anzufangen. Daß sich Viele dagegen sträuben, ist verständlich. Wenn Apple aber diesen Weg beschreitet, dürfen sich die Konkurrenten aber nicht wundern, daß Apple direkt aus dem Stegreif eine Referenzsoftware programmieren. (Na gut, sagen wir aber Version 2. ;) )

Grüße

Triton :)

Apple hat gelernt

Von: StevesBaby | Datum: 19.04.2004 | #12
Software, Software, Software. Apple bringt einen Kracher nach dem anderen. Denn sie haben aus der Apple-Geschichte gelernt. Wenn die Software nicht da ist, oder das System nicht ausnutzt, dann ist Sense. Jetzt noch einen Photoshop-Killer!!!

photoshopkiller?

Von: nico | Datum: 19.04.2004 | #13
wozu denn das? diese software von adobe ist wirklich genial, habe mit version 2,5 angefangen - ist maechtig gewachsen.
apple hat in diesem bereich null kompetenz. ich wuesste auch nicht, warum ich umsteigen sollte. arbeite jetzt noch mit ps6 - eine native variante werde ich mir mal zulegen, vielleicht version 7 guenstig ueber ebay...
braucht jemand cs?

Photoshop-Killer

Von: StevesBaby | Datum: 19.04.2004 | #14
Apple hatte beim iPod auch Null-Kompetenz. Ich glaube, sie würden das gut hinbekommen. Es gibt ja noch X-Res, das in der Versenkung verschwunden ist. Das könnte man reaktivieren.

Diese Sichtweise ...

Von: johngo | Datum: 19.04.2004 | #15
... kann ich vollauf verstehen. Die Neuentwicklungen von Apple haben natürlich unbenommen ihren Reiz. Nur glaube ich nicht, das Adobe es nicht "besser" kann, sondern (zu Recht) seine Position (bzw. die der Produkte) immer auch mit der Produktpalette und den Alltagsanforderungen der Anwender abgleicht.

Soll heissen: Ich beführworte die Produktportfolio-Kompatiblität. GUI-Kompatiblität und die Abwärts-Kompatiblität, die AE innesteckt, da ich schon fast 10 Jahre mit diesem Programm arbeite und es eben mehr gibt, als "nur neue Features".

Für Apple selbst ist es (wenn dann) natürlich besser von Null anzufangen. Alles andere wäre tödlich.*

Gruss

* Ich sehe gerade - wir sind eigentlich einer Meinung! ;)

@Jan: Zukunft

Von: Rüdiger Goetz | Datum: 19.04.2004 | #16
Hallo,

Kurzfristig sehe ich noch kein Problem. Und AppleWorks spierlt (im Moment jedenfalls) in einer anderen Liga als MS Office. Die Konkurenz heisst hier eher OpenOffice, und bis das native für OS X da, vergehen wohl noch ein paar Jahre.

Mitel- und langfristig kannst du aber recht haben, wie ich bereits weiter oben ausgeführt habe.

Bis dann

R"udiger

After Effects ist nicht Premiere

Von: xl | Datum: 19.04.2004 | #17
Der Vergleich mit FCP / Premiere hinkt in diesem Fall gleich aus mehreren Gründen.

1. Der Aufwand beim Umstieg wäre ungleich größer, als bei einem Schnittprogramm. Jeder Avid- Premiere- Edit- FCP- oä. Cutter, kann ohne großen Lernaufwand von einer Software auf die andere umsteigen, da eh alle Editing Programme, mehr oder weniger von Avid abgekupfert wurden, und sich dadurch in der Bedienung nicht mehr groß von einander unterscheiden. Auch ist der Funktionsumfang eines Schnittprogramms wesentlich kleiner, als der einer Animations/Compositing Software.

Setzt man dagegen einen After Effects Operator an ein Discreet System oder an Shake, Cyborg, Digital-Fusion usw. - sitzt er erst mal wie der Ochs vor der GUI und kennt sich nicht aus. Um das zu illustrieren muss man nur mal Screenshots der verschiedenen Systeme nebeneinander halten. (wegen der grottigen OSX Version von AE 5.5 haben zB viele die Plattform gewechselt, aber kaum einer die Software...). es steht also kaum zu erwarten das die User jetzt scharenweise von AE zu motion wechseln werden.

2. Ich habe noch keine 1.0 Version (wovon auch immer) erlebt, die Produktionstauglich gewesen wäre. Ab Version 2.5 können wir dann vielleicht nochmal drüber reden.

3. Ich will Motion ja nicht verdammen, bevor ich´s in den Fingern gehabt habe, aber dieser "instant Animation" Ansatz scheint wohl eher auf den US Hochzeits-Video Markt, als auf den Broadcast- und Film Markt zu zielen. Der Funktionsumfang ist mit dem von After Effects noch nicht zu vergleichen.

4. Es gibt auf der Mac Plattform schon seit geraumer Zeit ernstzunehmende Konkurrenz für After Effects, zB Commotion, Combustion und teilweise Shake. Auf PC ist die Konkurrenz noch viel größer (da habe ich mittlerweile etwas den Überblick verloren).

5. für After Effects gibt es eine riesige Menge an Plug-Ins.

6. After Effects 6.5 wurde gerade veröffentlicht und enthält mit Grid Iron ein echtes Killer Feature. Auch wird Colour Finesse jetzt kostenlos mitgeliefert, was alleine schon einem Mehrwert von 499 Dollar entspricht.

7. Im Gegensatz zu Premiere ist After Effects schon so was wie "Industriestandart" im Motion Graphics Markt.

brandneu dazu:

Von: nico | Datum: 20.04.2004 | #18
optibase bringt hardware-encoder fuer osx:

[Link]

c't Facharbeiter Knowhow.

Von: mactrix | Datum: 20.04.2004 | #19
Bei Videofragen lass ich mir von den Elektrofacharbeitern der c't nichts erzählen. Die gucken auf Ihre Messinstrumente und Kurven und fertig. Das c't Magazin auf Hessen 3 war letztens wieder ein glänzendes Beispiel von geballter Inkompetenz. Das fing schon damit an, dass eine DV Kamera so 400 Euro kosten kann und dabei zeigt der Eierkopf auf eine Panasonic 3Chip 25p Kamera für 4000 Euro. Das ganze Gequassel über 139 Euro Software, die verdammt nah an Profianwendungen wie Premiere sein soll, hat dem ganzen dann endgültig die Krönung gegeben. So einen selten blöden Quatsch erwarte ich sonst nur von der Computer Bild. Fakt ist: Auf der Videowelle versuchen jetzt alle mitzuschwimmen, egal wie wenig sie davon verstehen. Da halten sich selbst die c't Netzwerkspezialisten für kreativ genung. Der Kameraman und die Bildregie vom HR sind sicher fast umgefallen vor lachen.

hallo mactrix, du hier?

Von: nico | Datum: 20.04.2004 | #20
"Der Kameraman und die Bildregie vom HR sind sicher fast umgefallen vor lachen."

das haette ich gern gesehen und mir auf die schenkel geklopft ;-)

Also Motion läuft supa auf meinen Powerbook G4 12"

Von: Rant | Datum: 02.09.2004 | #21
Hab 256 + 512 MB RAM und es läuft wirklich gut. Sicherlich ist der RAM Preview (sofern man ihn braucht) ein bisschen langsam aber man kann durchaus flüssig damit arbeiten!!!