ARCHIV 1999-2006

ARCHIV :: # 2922

IBM auf Motorolas Pfaden?

Es hakt in East Fishkill

Autor: flo - Datum: 19.04.2004

Zwar hat IBM gerade recht gute Zahlen vorgelegt, mit einer Gewinnsteigerung um elf Prozent, aber es ist nicht alles Gold, was an der Wall Street glänzt. So sei die Mikroelektronik-Abteilung im ersten Quartal mit 150 Millionen Dollar im Minus gewesen, was nicht zuletzt an einigen hartknäckigen Problemen mit der Chip-Ausbeute in der neuen Anlage East Fishkill liegt. Hier kann IBM sichtlicherweise die Nachfrage nicht decken, was sehr wahrscheinlich auch Grund für die verzögerte Auslieferung des XServe G5, möglicherweise auch für das bisherige Ausbleiben einer zweiten G5-PowerMac-Generation, ist. Und da dachte die Mac-Gemeinde, mit dem Wechsel von Murmeltier Motorola zu IBM seien Produktionsprobleme endlich vom Tisch...

Derweil berichtet AppleInsider, die mittlerweile auch für die heute oder morgen erwarteten neuen i/PowerBooks detaillierte Ausstattungen aufgespürt haben wollen, dass der kürzlich vorgestellte eMac zwar teilweise schon bei den Händlern ist, jedoch "on hold" gestellt sei. Schuld sei nicht etwa ein konkretes Problem, sondern ein noch andauernder Test des Geräts (wenn es schon beim Händler steht? Eieieiei...). AppleInsider vermutet ein Problem mit dem 8x-Superdrive, da dieser im Store mit einer längeren Lieferzeit (derzeit 5-7 Tage, in Deutschland sogar 2-3 Wochen) versehen ist als der "kleine" eMac mit Combo-Laufwerk.