ARCHIV 1999-2006

ARCHIV :: # 2926

Schau genau: Die neuen PowerBooks unter der Lupe

Ein paar Gedanken zu den Neuen

Autor: flo - Datum: 20.04.2004

OK, der Blutdruck ist wieder in normalen Regionen, der Reload-Button klagt noch etwas ob der gestrigen Beanspruchung aber ist weit gehend wieder auf dem Damm (dass die Pressemitteilung per E-Mail dann noch vor der Wiedereröffnung der Stores hereinflatterte habe ich ihm einfach mal verheimlicht). Die üblichen Gerüchtequellen hatten größtenteils einmal mehr richtig vermutet, fast möchte ich auch einmal Besuch bekommen von diesen ominösen "reliable sources", den "anonymous insidern" oder gar den "sources with an unblemished track record". Ob jedoch der journalistische Nervenkitzel, der hungrigen Mac-Meute die ultimative Insidergerüchtevermutungsweltneuheitnachricht zu vorzusetzen die (oftmals kindlich-)vorweihnachtliche Spannung aus Sicht eines Konsumenten adäquat ersetzen kann? Müßig, darüber nachzudenken, denn letztendlich muss bei aller Freude über die Nachrichtenverbreitung oder die Erlösung vom gespannten Warten das vorgestellte Produkt den potentiellen Käufer in mir überzeugen, was denn auch der springende Punkt dieser Einleitung sein soll: Überzeugen die neuen PowerBooks? Zufriedenheit ist zu einem Teil abhängig von der Erwartungshaltung. Nach all den Meldungen über die vermeintliche Ausstattung der kommenden PowerBooks, den Verzögerungen bei der G5-Fertigung, den grenzwertigen Verbrauchswerten einer solchen G5-CPU bei entsprechendem Takt etc. pp. war bei einer guten Portion Realismus eigentlich kein großer Spielraum mehr, umso schwerer fällt es, mit dem Update unzufrieden zu sein. Nein, Innovation sucht man vergebens, aber das Rad muss ja nicht alle sechs Monate neu erfunden werden.

Je länger ich auf all die Zahlen und Werte blicke, desto schwerer fällt es mir, einen klaren Gewinner zu benennen. Alle PowerBooks sind besser ausgestattet als vorher und sind dabei (nicht zu knapp) billiger geworden. Also beginne ich einfach einmal mit dem Modell, das mir persönlich am liebsten ist - einfach, weil es im "Hardwareanschaffungsplan" diesen Jahres so gut hineinpassen würde (wenn denn nur die Mittel vorhanden wären): das 12"-PowerBook.

Das kleine PowerBook hat von allen Geräte die geringste Preissenkung erfahren, 115 Euro muss man nun weniger bezahlen als vorher. Trotzdem tendiere ich dazu, das Al12 zum Sieger dieser Updaterunde zu küren. Denn es hat den (theoretisch) größten Leistungszuwachs zu verzeichnen. Die CPU ist alleine um 33% schneller getaktet, zudem wurde der Systembus auf 167MHz angehoben. Das sollte sich merklich auf die Gesamtleistung auswirken. Bezieht man einmal den CPU-Takt auf die größeren Modelle, gewinnt das Al12 ebenfalls hinzu: Vorher lag es mit 1 GHz 33% hinter der Top-CPU, nun sind es nur noch knapp 13% Rückstand. Eine größere Festplatte nimmt man immer gerne (wenn auch vielleicht eine schnellere mehr helfen würde) und die Verdoppelung des Grafikspeichers stellt die notorischen Nörgler ruhig. Wieviel das bringt beim täglichen Rumgeballere weiß ich nicht. Ich weiß nicht mal, wer allen ernstens auf einem ja schon fast mikroskopisch kleinem 12"-Bildschirm große Weltraumabenteuer spielt - naja. Zusätzlicher Speicher sollte zumindest bei der Ansteuerung eines externen Monitors für etwas Reserve auch bei großen Auflösungen sorgen (2048x1536).

Zwar wurden Bluetooth und Airport Extreme allen PowerBooks spendiert, doch bezogen auf den Anschaffungspreis des Rechners haben diese Komponenten beim 12-Zoll-Modell den größten Mehrwert. Nimmt man all dies zusammen, ist das Al12 innerhalb der PowerBook-Reihe sehr deutlich aufgewertet worden. Doch auch gegenüber dem 12"-iBook, das ja auch ordentlich zugelegt hat, kann sich das kleinste PowerBook nun etwas besser behaupten. Bezogen auf den CPU-Takt hat sich der Vorsprung von 25% (1 GHz zu 800 MHz) auf 33% vergrößert (wenn auch die verwendete CPU in i- und PowerBook vorher nicht dieselbe war). Dazu kommt die leicht aufgewertete Grafik, den Vorteil von besserer RAM-Bestückung hat es allerdings eingebüßt. Doch dafür ist es ja auch - bei auch ansonsten besserer Ausstattung, nicht zuletzt eben wegen Airport und BT - billiger geworden, während das kleine iBook auf demselben Preisniveau verharrt.

Weiterhin haften dem kleine PowerBook aber noch Nachteile an, als da wäre der recht einsame RAM-Slot. Für ein PowerBook halt nicht so richtig prickelnd, eine Aufrüstung auf über 1GB ist derzeit noch sehr kostenintensiv - dass sich irgendwo nich noch ein zweiter Steckplatz integrieren lässt, kann ich nicht glauben. Auch das 4:3-Format ist, wenn man einmal in den Genuss des Breitformats gekommen ist, ein Wermutstropfen. Wie schön wäre doch ein 13,3Zoll 16:9-Bildschirm. Aber das ist Wunschdenken, wie ein G5-PowerBook auch. Was bleibt ist, dass durch dieses Update das 12"-PowerBook meines Erachtens keine neuen Freunde gewinnt, aber die, die sich schon vorher für das Gerät interessierten, sehen nun ein aufgewertetes, attraktives Modell.

Der zweite Gewinner ist für mich das kleine 15"-PowerBook. Der Straßenpreis liegt schon jetzt unter 2000 Euro, und mal ehrlich: 1989 Euro für ein PowerBook, das klingt doch einfach geil. Der Aufpreis gegenüber dem kleinsten PowerBook beträgt nun nur noch 300 Euro, der sich mehrheitlich in dem größeren, besseren Display niederschlägt (plus bessere Grafik). Der Leistungsrückstand zum großen 15er sollte sich leicht verringert haben, doch bei diesem PowerBook würde ich gar nicht so auf die Nachbarn schielen: Man betrachte einfach das PowerBook an sich und den Preis. Das 15-zöllige PowerBook war (meines Erachtens) schon immer das PowerBook, mit dem besten Kompromiss aus Portabilität und "Desktopfähigkeit". Auch von den Proportionen her wirkt es auf mich von allen PowerBooks als "das schönste". Wenn ich mir überlege, was ich für mein Titanium mit 800 MHz gezahlt habe - du meine Güte. Das PowerBook hat sowohl preislich als auch ausstattungstechnisch eine beachtliche Entwicklung hinter sich. Eingedenk Joswiaks jüngster "Warnung", der G5 in den PowerBooks könne noch auf sich warten lassen, erscheint dieses Modell umso attraktiver. Für 2000 Euro bekäme man bei Apple ansonsten gerade mal den kleinsten G5 (und wenn man das Superdrive dort weglässt vielleicht sogar noch einen fragwürdigen Monitor dazu). Oder einen 17-zölligen iMac. Ich finde, da positioniert sich das PowerBook ganz gut, denn der Faktor "tragbar" ist ein höchst subjektiv zu bewertender Faktor. Hinsichtlich der Ausstattung und der Leistung braucht es sich nicht zu verstecken.

Ähnliches gilt für das größere 15"-Modell. Doch so recht mag ich mich dafür nicht begeistern. Gut, es hat die Top-CPU, und es ist fraglich, ob denn überhaupt noch irgendwann eine schnellere G4-CPU das Licht der Welt erblicken wird, es bietet auch die größere (und schnellere) Festplatte, die beleuchtete Tastatur (die ich schon gern hätte) und die Option auf 128 MB VRAM (wer's mag), aber all das muss einem auch gute 600 Euro wert sein. 2666,84 ist im Übrigen genau der Preis des Dual 1,8 GHz G5. Da dürfte der Leistungsunterschied schon sehr viel deutlicher ausfallen und da zeigt sich auch die Schwachstelle der PowerBooks: Sie sind in der Höhenluft des puren Leistungsanspruchs einfach am Ende. Klar, es bleibt weiterhin der Vorteil der Portabilität, ein Vergleich mit einem Desktop muss zwangsläufig ein Hinkebein sein Eigen nennen, aber wenn man mal eben vereinfachend nur auf die Leistungsfähigkeit schaut und bei steigender Investition auch den Anspruch an Leistung als immer wichtigeres Kriterium sieht (das muss ja nicht sein, aber es kann der Fall sein), dann verliert das PowerBook.

Am Leistungsanspruch muss ich natürlich auch das 17"-Modell messen und erst recht zum selben Ergebnis kommen. Bei so viel Geld hätte ich derzeit Magenschmerzen in vermeintlich nicht absolut zeitgemäße Leistung zu investieren. Damit will ich dem PowerBook nicht generell die Leistungsfähigkeit absprechen (wie auch, komme ich doch selbst mit 800 MHz ziemlich gut zurecht), nur drucke ich Geld eben nicht selbst und auch wenn eine "zukunftssichere Investition" bei Computern eh ein Humbug ist, so möchte man beim Kauf doch gerne diese Illusion aufrecht erhalten.

Abgesehen davon sind aber 580 Euro Preissenkung ein verdammt starkes Argument. Zu dem selben Preis bekam man vorgestern noch ein 1,25 GHz schnelles 15" PowerBook, heute ein 1,5 GHz schnelles 17" Monstrum. Da zu meckern ist eigentlich schon Luxus-Negativismus. Was vielleicht kein schlechtes Schlusswort ist: Meckern kann man immer, man kann sich mehr wünschen, billigeres, anderes. Aber letztendlich arbeitet David Copperfield noch nicht bei Apple und was Kunden wollen hat selten etwas damit zu tun, was wirtschaftlich für den Anbieter besonders attraktiv ist. Ich für meinen Teil warte eh noch auf einen G5-Desktop bevor ich mein gutes, altes Titanium in Rente schicke ;)

Kommentare

In der Tat sind die Books sehr interessant...

Von: Imo | Datum: 20.04.2004 | #1
Ich beginne nun auch schon zu rechnen, und so ein 15" oder 17"-Gerät würde mich sehr reizen.

Was mich nur wundert ist Folgendes:

Wieso kostet die 5400rpm-HD beim 17" Powerbook mehr als doppelt soviel Aufpreis (104,40) wie beim 15" Powerbook (46,40)?!?!?!

Variiert

Von: flo (MacGuardians) | Datum: 20.04.2004 | #2
Sei froh, dass du eine solche Festplatte nicht im 12"-PowerBook haben willst. Dort kostet die Platte 174 Euro Aufpreis, im kleinen 15er immerhin noch 162 Euro. Die Wege der Preiskalkulation sind unergründlich.

@Martl

Von: flo (MacGuardians) | Datum: 20.04.2004 | #3
Tja, wenn Apple uns eines vorbeibringt werden wir der Frage, ob das "Problem" behoben ist gerne nachgehen ;)

iBook und PowerBook nutzen tatsächlich (meines Wissens) dasselbe Panel und dieselbe Beleuchtung, die Leuchtkraft liegt (laut c't) bei etwas unter 120 Candela, was recht wenig ist und bei heller Umgebung das Arbeiten wirklich etwas schwer macht. Andererseits taugt (zumindest mein) 15er-PowerBook bei hellem Tageslicht draußen auch nicht mehr viel.

super Resumee! ...

Von: mcj | Datum: 20.04.2004 | #4
... ich finde auch, mehr hat Apple nicht machen können mit den G4 Prozessoren. Von dehar stellen die vorgestellten PowerBooks eine gute Angebotspalette dar. Einzig gern hätte ich das 12er als 13er Book mit 16:9 Display gesehen. Aber wenn man die übliche Dienstzeit von einem Gehäusedesign heranzieht ist auch das verständlich.

Hat jemand schon quellen aufgetan, ob das 1.5Ghz 15" Modell signifikant heisser wird als das 1.3Ghz Modell. Und wie sieht es mit der Batterielaufzeit aus? Wahrscheinlich gibt es noch keins von den neuen auf dem markt. Im Apple Store stand ja etwas von 3-5 tagen "Bauzeit".

Gruss, m.

Was erwartet ihr von einem G5 Powerbook?

Von: Maxefaxe | Datum: 20.04.2004 | #5
Die RAM-Grenze des G4s von 4GB wird man in einem Notebook nicht so schnell überschreiten können. Deutlich höhere Taktraten kann man vom G5 im Powerbook bei Einführung auch nicht erwarten. Die Altivec-Implementierung ist momentan sogar schlechter als beim G4. Lediglich höherer Bustakt und bessere FPU-Einheit kann der G5 im Notebook ansatzweise ausspielen. Ich glaube ihr macht euch da falsche Vorstellungen.

Die Mehrheit der Anwendungen benutzt die 2te FPU-Einheit im G5 doch gar nicht. Das wird auch noch Jahre dauern bis "nicht-Apple-Software" besser auf den G5 angepasst würde. Solange für die Code-Warrior-Fraktion, also die Mehrheit klassischer kommerzieller Mac-Software, keine besseren Compiler auftauchen wird sich da auch wenig tun. Das sieht man doch ganz gut an den "G5-Optimierungen" in Photoshop 7. Das waren kaum 5% die Adobe in der Lage war rauszukitzeln.

Ich glaube das Nutzer von Apples Profi-Software momentan die einzigen wären die vom G5-Powerbook wirklich profitieren würden. Die klassischen Adobe/Macromedia-User wird das in nächster Zeit kaum vorranbringen.

@maxefaxe

Von: namename | Datum: 20.04.2004 | #6
das problem an dem G4 ist -zumindest fuer mich bei den notebooks- nicht die adressraumbeschraenkung. das problem ist die anbindung an das restsystem. also der frontsidebus oder wie auch immer das heisst.
den meisten hier waere auch ein PowerPC 750VX* oder 770* oder ein G4 mit onchip ram-controller* recht. so aber bleibt dieser flaschenhals, der mir etwas bauchschmerzen bereitet ...

* mir ist egal wie es genannt wird hauptsache die technischen daten stimmen

Display und Lüfter

Von: ElRhodeo | Datum: 20.04.2004 | #7
Finde das neue 12" auch sehr reizvoll; Gegenüber meinem 867-12" dürfte es schon gut 50% schneller sein, was meint Ihr?

Bevor ich mir eins kaufen würde, müßte ich aber unbedingt wissen, wie das mit der Hitze aussieht. Denn das 867er wird bekanntlich echt zu heiß, und seit Apple in 1.3.2 die Lüfter-Anspring-Temperatur gesenkt hat, macht das Ding einen Krach wie ein Aldi-Notebook :(

Und das Display ist ziemlich schwach. Klar werden die in Notebooks nie so gut wie externe, aber das 15"-Display ist schonmal viel besser als das 12".

Nochmal zu dem Krach: Weiß einer von Euch, wie man (im Terminal?) den Lüfter wieder umstellen kann, so daß er (wie vorher) erst bei gut 60 statt bei 52 Grad angeht?

Lo

RAM-Slot im 12er

Von: Robert | Datum: 20.04.2004 | #8
Da ein 1-GB-Riegel mittlerweile für 299 zu haben ist, zwei 512er auch schon 198 kosten, ist der fehlende Slot einigermassen zu verschmerzen. Oder willst du um 2 GB aufrüsten?

Wortwahl

Von: Paso (fscklog) | Datum: 20.04.2004 | #9
'Luxus-Negativismus': klasse und treffend zugleich!

Re: Display und Lüfter

Von: Robert | Datum: 20.04.2004 | #10
Auch ich habe ein 12"/867 und genug mit den thermischen Problemen gekämpft. Die Grafikkarte hat den Kampf schon zum dritten Mal verloren :-( (s. Forum)
Angeblich ist ja schon beim 1GHz 12er die Thermik (hehe) besser.

Den Lüfter bekommst du mit "Silent Night" (Versiontracker) ruhig, allerdings nicht so einfach per Kommandozeile. Eine Kernel-Extension wird dabei durch eine frühere Version (von 10.3) ersetzt.

12" und warum nicht schneller?

Von: Christoph Wick | Datum: 20.04.2004 | #11
Warum koppelt Apple eigentlich immer die Displaygröße an die sonstigen Leistungsdaten der Books?

Ich arbeite mit einem 12" PB (1GHz). Für den Schreibtisch habe ich ein 20" Cinema-Display. Für unterwegs schätze ich den 12"-Formfaktor und das Gewicht des 12"PB aber ganz enorm.

Gäbe es ein 12" PB mit den Leistungsdaten des 17" PB, hätte ich auch das liebend gerne genommen. Aber Apple hat sich leider entschlossen - gemessen am machbaren - nur kastrierte 12" Books anzubieten.

Warum eigentlich?

Wrum eigentlich?

Von: Maxefaxe | Datum: 20.04.2004 | #12
Na weil man in kleinerere Gehäuse nicht so hoch taktende CPUs verbauen kann wie in breitere Notebooks. Das ist eine reine Kühlungsfrage. Beim 12"Powerbooks its ja alles an Board und das auf sehr engem Raum. Wundert mich überhaupt das man da einfach so 33% mehr Takt hinbekommen hat.

Maxefaxe:

Von: Karl Schimanek | Datum: 20.04.2004 | #13
>>Was erwartet ihr von einem G5 Powerbook?

Ich möchte da jemanden zitieren:"Kurz gesagt, ein 1.4GHz G5 Powerbook duerfte in der Praxis anderthalb- bis zweimal so schnell sein wie ein 1.33GHz G4 Powerbook. Die einzige Ausnahme waeren heftigst AltiVec-optimierte Programme; damit laegen sie etwa gleich auf (ausser wenn der G5 seine hoehere Speicherbandbreite zur Geltung bringen kann, aber das haengt vom noch unbekannten System Controller in einem Powerbook ab)."

[Link]

>>Deutlich höhere Taktraten kann man vom G5 im Powerbook bei Einführung auch nicht erwarten

Ich schon. Der G4 hat ja bei 1.33GHz schon über 20W verbraucht. Die 1.5GHz Version verbraucht bestimmt nicht weniger ;). Der G5 verbraucht bei 2GHz 24.5W.

>>Solange für die Code-Warrior-Fraktion, also die Mehrheit klassischer kommerzieller Mac-Software, keine besseren Compiler auftauchen wird sich da auch wenig tun

Was ist den mit IBMs VisualAge (XL C/ C++)? ;)

@Karl - Meines Wissens...

Von: Maxefaxe | Datum: 20.04.2004 | #14
kann man IBMs G5-optimierten Compiler nicht unter Code-Warrior einsetzten. Dieses Glück wird momentan nur XCode-Apps ereilen. Welche anderen Entwicklerplatformen auf dem Mac mit IBMs Compiler arbeiten weiß ich nicht.

Ein G5 ist niemals 2x so schnell wie ein gleichgetakteter G4. Das zeigen aktuelle Benchmarks bei Barefeats und macspeedzone. Der G5-Tower ist leicht schneller pro Taktzyklus als ein G4. (Bei nicht G5-optimierter Software!!)

Den Speicherflaschenhals bekommt man bei einem Single-G4 seltener zu spüren als man denkt. Nur wo riesige Datenstreams anfallen, wie im Video/audio-Bereich knickt der G4 hier sicher deutlich ein. Diese Zielgruppe profitiert ja momentan auch am meisten vom G5 (Logic, Final Cut, etc..)

Der Mehrzahl der User bringt der G5 im Powerbook weniger als man meint. Das kann sich natürlich in kommenden Softwareversionen einschlägiger Apps ändern. Sobald erwarte ich das aber nicht. So große Projekte wie Photoshop migriert man nicht so ohne weiteres von Code Warrior zu XCode. Wozu auch? Die Kosten rechnen sich kaum. Gekauft wird ja auch unperfomanter Mist. Daran ist man schon gewöhnt (Hallo Dreamweaver MX :-/ )

Ja genau, bei nicht G5-optimierter Software

Von: Karl Schimanek | Datum: 20.04.2004 | #15
Wird sich aber ändern. Im Übrigen, NewTek is migriert [Link] und Maxon hat's auch vor, wenn Metrowerks nicht mit nem G5-Compiler kommt ;)

Und es werden wohl noch einige switchen, wenn Metrowerks nix mehr macht ;)

Stimmt schon .....

Von: Derek | Datum: 20.04.2004 | #16
Nur zwischen ganz nett, gut, ok und will ich haben liegen immer noch Welten.
Für mich sind sie auch oK , nur warum soll ich mir so ein Gerät kaufen. Ich habe ein ibook 900 G3 12".
Ich liebäugele mit einem ibook 12". Wenn G5 in Powerbooks gekommen wären, würde ich nicht mehr nur liebäugeln....
Wird aber noch bis Herbst/Januar dauern.

PB 12" Hitze ? NEIN !

Von: ERNIE | Datum: 20.04.2004 | #17
Also wie es bei den neuen 12" PBs ist kann ich (noch) nicht sagen...
aber mein 12" 1GHz schmeisst den luefter ausgesprochen selten an und wird generell nicht waermer als "Handwarm" (das habe ich hier aber auch schon einige male berichtet.. mir hoert bloss keiner zu ! smile)

@Ernie...

Von: Bodo | Datum: 20.04.2004 | #18
...Du musst nur deutlich machen, das Du ein 12" mit aktueller CPU (512 KByte L2 Cache) hast.
Die sind erheblich effizienter als die alten Prozessoren (mit 256 L2) ;-)
Der steckt auch in meinem alten 550er Ti, und wird ganz schön heiß und laut (wenn der Lüfter lossirrt - unter OS 9 ist das kaum auszuhalten, weil beinahe immer an)

12" Powerbook Lüfter Hack

Von: Tim | Datum: 20.04.2004 | #19
Das Austauschen der Kernelextensions, um dien Lüfter stillzukriegen, kann man auch am offenen Herzen machen: [Link] Ich nutze das und bin wieder zufrieden.

@EIRhodeo

Von: chris 08 | Datum: 20.04.2004 | #20
Der Leistungsunterschied zwischen dem alten 867 MHZ 12" PB und dem aktuellen 1,33 GHZ 12" PB
ist meiner Ansicht nach enorm sein, schätzungsweise 50-70% schneller.

Vor allem bei einer Anwendung wie Logic wird man den Leistungsschub vom neun 12" PB deutlich spüren.

1. der höhere Prozessortakt von fast über 500MHZ

2. der höhere Level 2 Cache von 256KB auf 512KB

3. der höhere Takt des Systembus von 133 MHZ auf 167 MHZ

Martl:

Von: Kai (MacGuardians) | Datum: 20.04.2004 | #21
PCI Express in Notebooks, klar! ;-)
..Wollen wir nicht erstmal warten, bis das überhaupt mal auf DESKTOPS kommt? Oder in Mac-Desktops im Speziellen?
PCI-X wäre übrigens genauso sinnlos...
Gibt's denn nun eigentlich schon Notebooks, die AGPx8 nutzen? Und wie lange ist das nun schon aufm Markt?

chris 08:

Von: Kai (MacGuardians) | Datum: 20.04.2004 | #22
Yeps, kann mich nur anschliessen. Das Ding ist definitiv 50% oder mehr schneller! Bitte auch nicht den DEUTLICH besseren Grafikchip vergessen!

Naja

Von: Mauti | Datum: 20.04.2004 | #23
Auf der einen Seite finde ich die neuen PB und iBooks echt interessant, doch ärgere ich mich irgendwie darüber daß im 12er noch immer eine alte verstaubte NVidia 5200 werkelt. Eine 9700 wäre schon sehr fein gewesen. Ebenso ein etwas hochauflösenderes Display. Da gibt es echt gute und sehr günstige PC Notebooks die Apple da generell den Rank ablaufen. Ich studiere Informatik und sehe sehr viele unterschiedliche NBs und da ist Apple subjektiv einfach schlechter, wobei Performance mäßig ich sagen muss auch die Centrinos gerade im Graphikbereich(wir arbeiten momentan an einem QTVR Spiel auf einem iShell Framework) nicht unbedingt überzeugen können bzw das angebliche Powerplus nicht ausgespielt werden kann. Da ist Apple(wahrscheinlich auch dank eigener QT Technologie) um einiges schneller bzw gleich schnell je nach Task.

Wie dem auch sei für mich muss ein NB nur mobiler Ersatz sein sprich ein 12 iBook tut es voll und ganz um nebenbei etwas zu bearbeiten und auch die 1.5 PBs sind für Videoschnitt leider eher ungenügend. Schaut euch einmal die recommended specs für Motion an!!!! Dual 2Ghz mit 9800 oder höher, HAHAHA!

Der 12 Faktor ist für mich einfach Portabilität, 15 ist irgendwie schon unhandlicher(No na), wobei bei ich bei einem neuem refurbished(minus 25 - 40%) plus Steuer abschreiben schwer nein sagen könnte =) Dann hätte es genau den richtigen Preis für mich(wieder No Na).

Überhaupt ärgere ich mich wie geniale refurbish Angebote es in den USA gab und gibt. Ein G4 800 um schlappe 600Euro(nur 100 mehr als der größte iPod). ARGGGG!

Ciao,

Mauti

Helligkeit des 12" PB-Displays

Von: Cocodemer | Datum: 20.04.2004 | #24
@ martl & flo:
Zu einer der Fragen ganz oben: In einer Macup (um den letzten Jahreswechsel erschienen) stand, das (damalige) 12" PB habe 126 Candela, das 15" PB 158 cd. (Zum Vergleich: das Sony Vaio Z1 14" hat 176 cd Leuchtstärke.)

¿

Von: Michael | Datum: 21.04.2004 | #25
Hier werden Sie geholfen:))
Michael

schnappschuss vom PowerBook G5

Von: Terranova | Datum: 21.04.2004 | #26
Hier müpft jemand auf…


<img src='http://www.blogall.de/apsystem/blog/app_images/1382_1.jpg' border="0">

Wen interessieren schon Framerates?

Von: sven | Datum: 21.04.2004 | #27
Wozu brauche ich 100+ fps? Hauptsache, es spielt sich flüssig. Kleines Beispiel: Unreal Tournament 2004 am Powerbook 867 (mit GF 4): Botmatch lässt sich gerade noch ohne Ruckeln spielen, Kampagnen sind aber schon absolut unspielbar (bei mir Frameraten kaum über 5 fps).
Aber solange ein System 20 fps liefern kann, ist es doch ausreichend.

PB 12" vs. IBM

Von: Gaspode | Datum: 21.04.2004 | #28
Also mein PB 12" (Frühjahr 2004) sieht wirklich *alt* aus verglichen mit einem deutlichen älteren IBM T22 Notebook. Man kann super Displays in Notebooks bauen, Apple tut das nur nicht immer.

Das PB ist schon bei starker Office-Beleuchtung schwach, das IBM dagegen ist 1A erkennbar. Im Freien ist das PB recht unbrauchbar, das 12" iBook das ich davor hatte noch viel schlechter.

Hoffe für Euch die neuen sind besser.

Hitze

Von: Gaspode | Datum: 21.04.2004 | #29
Das mit der Hitze kann ich auch nicht bestätigen. Früher wurde es sehr heiss, aber nachdem Apple da was seit 10.2.8 (oder war es 10.3.1?) geänder hat, ist Temperatur kein Thema mehr.

Klar, der Lüfter springt bei manchen Aufgaben an, wenn viel Rechnerei + Plattenzugriff + Akkuladen gleichzeitig passiert. Aber ich find das ok. Im reinen Akkubetrieb krieg ich den Lüfter kaum zum laufen.

Manchmal wird ja aus einer Mücke ein Elefant gemacht. Selbst wenn das Ding nicht perfekt ist, ist es immer noch das mit Abstand perfekteste Notebook das ich jemals besass (und das waren einige). *nichtmehrhergeb* :-)

Wieso Mücke?

Von: ElRhodeo | Datum: 21.04.2004 | #30
Wieso aus einer Mücke einen Elefanten? Ich seh das so: Die Powerbooks sind für Leute, die darauf lastintensive Programme nutzen (z.B. Final Cut oder Logic). Und wenn dabei die ganze Zeit der Lüfter läuft (und zwar auf höchster Drehzahl), ist das - speziell für eine Audioworkstation! - eine ziemliche Zumutung.
Wäre der Rechner stärker, müßte der Lüfter nicht so viel kühlen. Dä.
Wer nur Briefe schreibt und internettet, kann das natürlich auch in alufarben tun, aber dafür so viel Geld...
Auf Mac-TV.de steht zu dem Thema ein ehrlicher Artikel, der mir in vielen Punkten aus der Seele spricht:
[Link]

...

Von: Grady | Datum: 22.04.2004 | #31
@chris 08:

>Vor allem bei einer Anwendung wie Logic wird
>man den Leistungsschub vom neun 12" PB
>deutlich spüren.
>
>1. der höhere Prozessortakt von fast über 500MHZ

Also das muss ich dann doch nachrechnen:
1333 MHz - 867MHz = 466 MHz
Es sind doch eher leicht unter 500 MHz. ;)

@ElRhodeo:
>Und wenn dabei die ganze Zeit der Lüfter läuft
>(und zwar auf höchster Drehzahl), ist das -
>speziell für eine Audioworkstation! - eine
>ziemliche Zumutung.
>Wäre der Rechner stärker, müßte der Lüfter
>nicht so viel kühlen.

Aha. Nach deiner Rechnung müssten also gerade die schnellsten Rechner bei geringer Belastung keinerlei Kühlung haben?
Es geht hierbei doch nicht ausschliesslich um die Leistungsfähigkeit, sondern um die Temperatur, die in einem kleinen Gehäuse entsteht. Sicher, wäre das PB doppelt so schnell, wäre es bei den genannten Anwendungen sicher nicht so schnell an seiner Reserve angelangt. Die Verlustleistung mit steigender Rechenleistung aber dann auch derartig zu reduzieren, ist sehr schwierig. ;-)