ARCHIV 1999-2006

ARCHIV :: # 293

Produktion: 10 000 iMacs pro Tag

Back orders im Mai aufgearbeitet

Autor: bh - Datum: 22.04.2002

Die Gartner Group (jene tapferen Berater, bei professionellen Lösungen meist von Windows abraten) beäugt Apple derzeit mißtrauisch. Das Auslieferungsziel von 250 000 iMacs ist schließlich nicht erreicht worden, nach Apples Angaben ist eine Knappheit bei qualitativ hochwertigen Displays dafür verantwortlich. Apples CFO Fred "4,3" Anderson erklärte vor wenigen Tagen Pressevertretern, daß man mittlerweile 10 000 Stück iMacs produziere. Die Preiserhöhung beim iMac sei notwendig und maßvoll gewesen. Sony erhöhte um 200 Dollar, Dell verbaut plötzlich noch billigere Komponenten und sogar Handspring erhöhte den Preis des TREO um 50 Dollar. So gesehen hat Apple rechtzeitig agiert - bei einer Marge von 27% trotzdem die Preise zu erhöhen. Das sichert das Konzernergebnis - offensiv ist es nicht, aber Steve Jobs "andere 95% der Computerbenutzer" war wohl doch nur eine leere Floskel. Gute Nachrichten lieferte Fred Anderson aber mit der Mitteilung, daß man in den ersten Tagen des Mai endlich den Lieferrückstand abgebaut haben werde. Bis zur MacWorld New York werden wir eine halbe Million iMacs oder mehr als Erfolg präsentiert bekommen - die Gartner Group ist sicher trotzdem nicht sicher, ob der iMac ein Erfolg ist. Die Sichtweisen von Freaks und Analysten sind aber schon immer gehörig auseinandergegangen.

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