ARCHIV 1999-2006

ARCHIV :: # 2963

Gee, Mail!

Achtung: Beitrag selbst gemacht!

Autor: wp - Datum: 06.05.2004

Früher war alles besser! Nein, wirklich: Als es noch keinen Spam gab, als nur vernünftige Computer am Internet waren und deshalb niemand auf die Idee kam, liebeshungrige Sekretärinnen (die sich schon lange fragten, ob die neue Schreibmaschine wirklich so einen großen Bildschirm haben musste und warum es nach dem Anschalten immer so lange dauert, bis man den ersten Buchstaben tippen durfte) mittels "I love you" zu Multiplikatoren von Mail-Würmern zu machen, als unformatierter Text dem Eingeweihten ästhetisch das Nonplusultra war, ... ja, da machte Mail noch Spaß. Und nun: Mailmassen, verzweifelte Versuche, die wirklich wichtige Post vom Müll zu trennen, entnervte Normaluser, die schon wieder aus Versehen ein .pif-Attachment angeklickt haben und von ihrem Mail-Provider wegen wiederholten Viren-Mailings den Account gesperrt bekommen, obwohl sie dringend auf die mail mit den neuesten Fotos vom Enkelkind warten, oder die bohrende Frage, ob nun ein Webmail-Account oder doch der gewohnte Offline-Mailer die bessere Wahl sei ... zumindest bei mir macht sich ab und zu die große Mail-Unlust breit.

Aber wer weiß, vielleicht helfen sie mir, Brin und Page, die Freaks und Heilsbringer, die uns schon von der vorigen Plage, nämlich dem totalen Verlust des Überblicks über das WWW, erlöst haben. Google will ihn uns wiederbringen, den Spaß an der Mail, immer nach dem Motto: Alles ist Suche, und ohne Suche ist alles nichts. GMail heißt das Zauberwort, doch Adsense lautet das damit verbundene Menetekel. Und so mischen sich schon im Vorfeld Lobpreisungen und Verwünschungen. Wer bringt Licht in dieses Dunkel? Keine Sorge, Daniel Dalquen, quasi als SuperMaGu der Mail-Verzweifelten, hat sich die Sache einmal angesehen.

Ende der Neunziger Jahre sorgten zwei Studenten von Stanford mit einer neuartigen Internet-Suchmaschine für Aufsehen, die unter Einbezug des "page rank" der durchsuchten Seiten bessere Ergebnisse lieferte als die aller kommerziellen Anbieter. Innert kurzer Zeit wurde aus dem Studenten-Projekt die weltweit grösste Suchmaschine.

Die Rede ist natürlich von Google. In den letzten Wochen ist die Firma aus Kalifornien wieder in aller Munde: GMail soll den Markt der kostenlosen Email-Dienste aufmischen, wiederum mit neuen Ideen.

Da wäre zum einen die Grösse der Mailbox. Ein Gigabyte Speicher sollte reichen, um die komplette Email-Korrespondenz mehrerer Jahre zu sichern - löschen war gestern. Bei einer derartigen Menge von Informationen ist eine geeignete Suchfunktion von Nöten - die hat sich bekanntlich bei der Suche im WWW bestens bewährt. Das ganze verpackt in ein übersichtliches Interface, und fertig ist der Hotmail-Killer. Ich hatte das Glück, einen Blick auf die Beta-Version werfen zu können, also der Reihe nach.

Wer sucht, der findet

Das Feature, durch welches sich GMail am meisten von der breiten Masse der Webmailer abhebt, ist die Suchfunktion - Google selbst bezeichnet GMail als "search based webmail". Deshalb ist die Bedienung zu Beginn etwas ungewohnt, denn bekannte Funktionen wie das Sortieren der Emails oder das Anlegen von eigenen Ordnern fehlen.


Abb. 1: Etiketten (mit allen Bildern ist eine größere Variante verlinkt)

Anstelle der Unterordner arbeitet GMail mit Filtern und Etiketten (Abb. 1), die im Grunde nicht viel mehr als spezielle Such-Abfragen sind. Die Etiketten simulieren in gewisser Weise Unterordner, allerdings mit dem Unterschied, dass eine Email mehr als ein Etikett haben kann. Wichtige Nachrichten kann lassen sich mit einem Stern kennzeichnen und dann separat ansehen. Ältere Mails werden durch einen Klick auf den "Archivieren"-Knopf aus der Inbox entfernt und erscheinen nur noch in der Rubrik "All Mail".


Abb. 2: Erweiterte Suche

Statt die Emails nach Name oder Subject zu sortieren, benutzt man das Suchfeld (über das man übrigens auch direkt eine Google-Suche starten kann) oder die erweiterte Suche (Abb. 2), um nur jene Emails anzuzeigen, die einem oder mehreren Kriterien entsprechen. Eigentlich sehr clever, denn wenn ich meine Emails anders sortiert als nach Datum, suche ich in der Regel nach einer bestimmten Nachricht. Das geht aber viel einfacher, indem ich einen Suchbegriff angebe und GMail das Auffinden der Emails überlasse (Abb. 3).


Abb. 3: Auffinden von E-Mails

Das Interface


Abb. 4: Oberfläche

Die Oberfläche (Abb. 4) ist Google-typisch auf das Nötigste reduziert, aber durchaus gelungen - man könnte fast vergessen, dass man "nur" einen Webmailer benutzt. Sie ist, obwohl sehr JavaScript-lastig, äusserst schnell.


Abb. 5: Automatische Vervollständigung


Abb. 6: Adressbuch

Beim Schreiben von Emails wird die Adresse des Empfängers automatisch vervollständigt (Abb. 5), sofern sie im (derzeit noch sehr rudimentären) Adressbuch (Abb. 6) gespeichert ist, und es gibt sogar eine Rechtschreibprüfung (Abb. 7; im Moment allerdings nur auf Englisch).


Abb. 7: Rechtschreibprüfung

Besonders cool ist die Möglichkeit, einen Grossteil der Funktionen über die Tastatur zu steuern. Auch daran muss man sich erst gewöhnen (besonders als Mac-User), aber dann navigiert es sich viel schneller, weil man zum schreiben sowieso schon beide Hände auf der Tastatur hat.

Die Anforderungen an den Browser sind allerdings entsprechend hoch: auf dem Mac läuft GMail derzeit nur mit Mozilla und Firefox. Safari wird offiziell noch nicht unterstützt (das soll sich bis zum offiziellen Start noch ändern), das Meiste funktioniert aber auch schon mit Apples Browser.


Abb. 8: Conversations

Ähnlich wie in Apples Mail werden die Emails in GMail in Threads (bzw. "Conversations", wie Google es nennt; Abb. 8) geordnet, allerdings werden auch gesendete Emails in diese Ansicht mit einbezogen, so dass man wirklich deinen Überblick über den gesamten Briefwechsel bekommt. Ungelesene Beiträge werden immer angezeigt, von älteren sieht man nur den Absender und kann sie bei Bedarf auf- und wieder zuklappen (Abb. 9). Damit man bei grösseren Threads die Übersicht nicht verliert, werden die verschiedenen Absender unterschiedlich eingefärbt.


Abb. 9: Expansion

Nie mehr löschen

Bisher unerwähnt blieb die Grösse des Postfachs. Jeder Account hat 1000 MB Speicherplatz, genug also, um Emails samt Attachments zu sichern, auch wenn man glaubt, sie nicht mehr zu brauchen. Keine Angst - für eingefleischte Email-Löscher gibt es trotzdem auch in GMail einen Papierkorb. Ausserdem ist man die Sorge los, dass das Postfach vollläuft, während man in den Ferien ist. Der Platz würde auch reichen, um Daten kurzfristig auszulagern, doch leider steht dem die Beschränkung der Attachment-Grösse auf 10MB im Wege. Das Gigabyte ist deshalb vorerst eher theoretischer Natur. Neben der Frage nach der Finanzierung (dazu gleich) drängt sich zumindest mir die Frage auf, wie Google es schafft, diese Menge an Speicher zur Verfügung zu stellen. Zwar hantiert die Suchmaschine mit mehreren Petabytes (=1000 TB) an Daten, GMail vervielfacht den Bedarf aber mit einem Schlag. Ich bin gespannt, wie das funktionieren wird.

AdSense: der Stein des Anstosses


Abb. 10: Adsense

Die Finanzierung von GMail sorgt seit der Ankündigung für Kritik - Google nutzt die "AdSense" genannte Technologie (Abb. 10), um zum Inhalt einer Email passende Werbung einzublenden, genau wie das schon seit einiger Zeit bei den Suchergebnissen geschieht. Die Emails werden dazu vor der Ausgabe auf Stichwörter analysiert, zu denen es Einträge in Googles Anzeigen-Datenbank gibt. In ausgehende Emails wird keine Werbung integriert. Ziel ist es, "bessere" Werbung einzublenden, die den Nutzer interessiert und dadurch nicht auffällig sein muss - Google verwendet reine Textanzeigen in kleiner Schrift.

Zum jetzigen Zeitpunkt lässt sich die Qualität von AdSense noch nicht wirklich beurteilen, denn bisher scheint der Filter nur Englisch zu verstehen, und selbst zu englischen Emails (von denen ich kaum welche bekomme) wird nicht immer Werbung eingeblendet. Anders als bei der Suche im Internet ist die Analyse von Emails allerdings heikel, weil sie, genau wie Briefe, persönlich sind und vertrauliche Daten enthalten können - wer will schon, dass ein anderer die eigene Post durchschnüffelt.

Manche haben Angst, dass eine mögliche Verknüpfung von Informationen aus GMail, den gespeicherten Suchabfragen aus Google und den Daten aus dem Social Network Orkut ein sehr genaues Benutzerprofil erstellt werden könnte. Aber: Die meisten Kritiker vergessen, dass bereits heute die meisten Emails gescannt werden, um Spam und Viren herauszufiltern, ohne dass dies gross diskutiert wird. Niemand weiss, ob andere Anbieter dabei nicht auch fleissig Daten sammeln.

Fazit

Alles in allem überzeugt GMail. Das Bedienung mit Suche und Tastatursteuerung ist durchdacht, und bis zum offiziellen Start sollen noch diverse Features dazukommen, unter anderem ein verbessertes Adressbuch und das Weiterleiten der Emails an einen anderen Account. Über AdSense kann man letztendlich denken, was man will - das schlichte, fast werbefreie Interface ist auf alle Fälle angenehmer als das von Bannern nur so strotzende anderer Anbieter.

Kommentare

und noch ne review...

Von: dominos | Datum: 07.05.2004 | #1
tse - wer so alles gmail beta tester ist ...

Danke und weiter so

Von: Oliver | Datum: 07.05.2004 | #2
Danke für diesen Original-Artikel. Sowas lese ich hier gerne.

Automatische E-Mail Auswertung

Von: MacFriend42 | Datum: 07.05.2004 | #3
Ich werde wohl bald eine neue Regel in (Apple) Mail einbauen müssen. Und zwar eine Antwort für alle von GMail kommenden Mails:

" Dies ist eine automatische Antwort. Für Mails die von Ihrem Account versendet oder an Ihren Account verschickt werden erfolgt eine maschinelle Auswertung des Inhalts. Ich stimme dem bzgl. meiner E-Mails nicht zu.

Aus diesem Grund bitte ich Sie, am mich gerichtete E-Mails von einem anderen Account zu versenden."

... Ergänzung zur automatischen E-Mail Auswertung

Von: MacFriend42 | Datum: 07.05.2004 | #4
... ich muss den Text noch erweitern:

"Des weiteren bitte ich Sie, dafür zu sorgen, dass die an mich versendete Mail physikalisch aus Ihrem GMail Account gelöscht wird. Ihr Inhalt lässt evtl. Rückschlüsse auf meine Privatshäre zu."

Das funktioniert kaufmännisch.

Von: Schnapper | Datum: 07.05.2004 | #5
Zwar hantiert die Suchmaschine mit mehreren Petabytes (=1000 TB) an Daten, GMail vervielfacht den Bedarf aber mit einem Schlag. Ich bin gespannt, wie das funktionieren wird.
Über Mischkalkulationen. Die ersten Wochen werden sich pro User im Durchschnitt ja nur einige Dutzend MB ansammeln. Ein paar werden drüberliegen, viele werden drunterliegen. Aber es wird Jahre dauern, bis alle User die Traumgrenze von einem Gigabyte erreichen. Also ist genug Zeit, das Rechnernetzwerk entsprechend hochzurüsten (wobei Google ja eh eins der größten und komplexesten Netzwerke hat)

Wie schon in dem Artikel stand

Von: Raller | Datum: 07.05.2004 | #6
wird jede email heute gescannt, wahrscheinlich sogar mehrfach auf ihrem Weg, es sei denn, du verschlüsselst sie oder hast nur private Mailserver. Insbesondere auch die Nachrichtendienste lauschen gerne mit und filtern nach bestimmten Kennwörtern etc. Deswegen gibt es ja auch schon diverse Gruppen, die versuchen, Mail- und Webbenutzung zu verschleiern, um sich gegen den Lauschangriff zu wehren.
Es wäre interessant, was Google macht, wenn jemand ein Verschlüsselungstool für ihr Mailsystem erfindet und beim scannen nur Schrott gefunden wird...

Schlecht retuschiert

Von: Duden | Datum: 07.05.2004 | #7
Hallo Daniel,

erst einmal danke für den Hinweis, dass heutzutage schon viele Mails gescannt werden. Das scheint so im Bewusstsein der meisten noch nicht angekommen zu sein.
Übrigens, bei deinem Bild des Adressbuches hast du aber Gabors Mailadresse schlecht retuschiert. Er veröffentlicht sie zwar sowieso auf seiner Seite, aber prinzipiell gesehen ...

Viele Grüße und Danke nochmal für den Artikel

@raller

Von: nico | Datum: 07.05.2004 | #8
kaufmaennisch gesehen: google wird sich mit entsprechender vertragsklausel davor schuetzen. sonst funktioniert der werbefinanzierte kostenlose dienst nicht, der vertragsbruechige nutzer kann gehen...

Wird es einen client geben?

Von: Dirk | Datum: 07.05.2004 | #9
Ich fände es nervig, dass dieser Maildienst nur über die GMail-Website funktioniert. Am Laptop schreibe ich die Mails gerne offline und versende sie später. Wird es einen client geben - und dann natürlich für Mac OS X?

Bei Mail kann man auch gesendete Mails...

Von: Dirk | Datum: 07.05.2004 | #10
...in den angezeigten Thread integrieren! Man muss einfach mehrere Mailbox-Ordner aktivieren. Z.B.: Inbox markieren, dann mit gedrückter Apfel-Taste auf den Gesendet-Ordner klicken, und schon erscheinen die eigenen Mails zusammen mit den anderen in der Thread-Anzeige.
Stand mal so bei macosxhints.
:-) Dirk

@schnapper

Von: mcj | Datum: 07.05.2004 | #11
hi,

ich weiss ja nicht, ob ein Gigabyte so viel ist, weil ich dass mit meinen Mail.app inboxen schon erreicht habe ... sicherlich ist das gmail nur ein mail account, aber festzustellen ist auch, dass die Mails immer grösser werden, wei das versenden von Attachments immer mehr in Mode kommt. Boch dazu die neue unart, attachments nihct mehr zu komprimieren ...

und dann noch

Von: mcj | Datum: 07.05.2004 | #12
... ich habe einfach keine Lust darauf, meine Mails auf einem Server zu lassen, der in den USA gehosted wird. ich lasse auch nicht meine Mails per IMAP (was bei uns default ist) auf dem Mailserver meines Büros, weil ich weiss, dass es es Script-Kiddy-einfache Tools für gewisse Linux Distributionen gibt, um sich root-account zu verschaffen - und leute das schon bei uns gemacht haben, weil sie das irgendwie mit Sportlichkeit verwechseln ... nee,nee, nicht mit mir.

meinetwegen scannen schon nachrichtendienste mails, aber das ist noch ein unterschied dazu, die mails gleich dort liegen zu lassen.

gruss, m.

Mailinglisten-Mails bei GMail verwalten?

Von: Robert | Datum: 07.05.2004 | #13
Privatsphäre hin oder her, ich überlege, zumindest meine Mails, die ich z.B. von Apple-Developer-Mailinglisten bekomme, bei Gmail abzulegen, weil sich dort mit den Jahren ein sehr hilfreiches, aber - mit Mail.app - recht leidlich zu durchsuchendes Archiv von Tipps angesammelt hat. Alleine cocoa-dev sind schon um die 20.000 Mails / Jahr.

Niemals!

Von: RollingFlo | Datum: 07.05.2004 | #14
Private Emails auf einem US-Server? Niemals!
Werbung passend zur Email? Niemals!
Verzicht auf Verschlüsselungsmöglichkeit? Niemals!
10 MB Anhangsbegrenzung im Jahre 2004? Zu wenig!


Wer wichtige Informationen nicht verschlüsselt, sollte mal besser umdenken. Insofern läuft das Argument des Scannen ins Leere. Zudem werden die Mails ja dann von Google _und_ allen anderen gescannt. Und der Unterschied ist eben, dass Google der ganze Berg an Emails dauerhaft zur Verfügung steht und sie wundere Netze knüpfen können.

Was bringt also dieser Service ausser das man Google mehr und mehr Daten zur Verfügung stellt? Da sind viele Blogger usw. sowieso enorm unvorsichtig. Wer noch an die Mär von Google als der "anderen Firma" glaubt, der sollte sich mal klarmachen, dass Google Geld verdienen muss und der Druck wird nach dem Börsengang immer größer werden. Und die Werbung alleine reicht da kaum aus um eine vernünftige Dividende zu zahlen. Das habe ich hier schon einmal geschrieben: Diese "alles für lau Dienste" sind für Werbekunden nicht besonders prickelnd. Wie sicher sind die Daten noch, wenn Google einmal ein fettes Minus in der Bilanz haben sollte?

Man sollte sich wirklich nicht so leicht verarschen lassen und nur wegen der 1GB all diese Kröten schlucken. Aber jeder, wie er will.

Webmail? Niemals!

Von: Bonobo | Datum: 08.05.2004 | #15
Na gut, vielleicht sage ich in zehn Jahren etwas anderes, aber zur Zeit ist mir das alles viel zu heikel.

Ich will meine Mails auf meinem Rechner haben, wo nur ich selbst schuld bin, wenn jemand anderes sie lesen kann.

Ausserdem kann auch Eudora (das Einrichten entsprechender Filter-Regeln und Sortieren nach Subject vorausgesetzt) natuerlich auch empfangene und gesendete Mails zusammen sortiert anzeigen.

Herzliche Gruesse, Tom

wann geht's los

Von: .vik | Datum: 09.07.2004 | #16
hallo,
was die speichergroesse angeht - ist echt toll.
wo kann man sich so`ne email-adresse beantragen?

gruss