ARCHIV 1999-2006

ARCHIV :: # 3037

Leute, schmeißt Eure iPods weg!

Die sind nämlich auf dem Stand von gestern. Meint Telepolis.

Autor: roland - Datum: 22.06.2004

Nix gegen Telepolis. Wir schauen da immer gerne wieder rein. Aber manchmal, selten, produziert man beim Heise-Ableger auch Artikel leicht daneben. So wie ganz aktuell diesen hier zum Thema iPod. Schauen wir uns doch mal die Details an, auf denen Telepolis-Gastautor Wolf-Dieter Roth, der als technischer Fachjournalist eigentlich ein durchaus alter Hase ist und dessen Homepage sich hier befindet, so herumreitet… Ich bin so frei, jene Passagen des Artikels, die mir ein wenig "aufstoßen", mutwillig aus dem Zusammenhang zu reißen und zu kommentieren. Auf geht's! Schauen wir uns an, wie der Autor herausarbeitet, dass in Sachen iPod "die praktische Umsetzung doch Stand von gestern" ist…

Zitat 1:
Das Gerät ist nicht billig und hat einen hohen Wiederverkaufswert, obwohl es im Dauergebrauch bis zur Unlesbarkeit des Displays verkratzt, wie unser Testgerät offenbarte, das schon durch einige interessierte Hände gegangen war.

Kommentar:
Fein beobachtet. Und wie jeder iPod-User weiß, empfiehlt sich bei Gebrauch die mitgelieferte Ledertasche zu benutzen oder besser noch einen Blick auf den übervollen Zubehörmarkt zu werfen. Dann ist das gute Stück auch nach Jahren noch wie neu. Aber immerhin: Es gibt "interessierte Hände" bei Telepolis…

Zitat 2:
Wem das Gerät beim Joggen aus dem Hemd fällt, der dürfte jedoch seine Musiksammlung dank Head-Crash los sein.

Kommentar:
Das sollte wir vielleicht mal testen. Nach den Erfahrungen mit iBooks, die nach zum Teil heftigen Stürzen unversehrt wieder booteten, kann auch ein iPod einiges wegstecken. Allerdings stellt sich die Frage: Wer um Himmels Willen joggt mit einem iPod im Hemd, statt fernbedient am Gürtel?

Zitat 3:
Ein erstes Einschalten nach dem Aufladen, doch ohne Handbuch-Studium endet im Fiasko: Die Bedienung des "Scrollpads", bei dem man den Cursor im Menü nicht durch Drücken des nach unten orientierten Teils des Pads nach unten bewegt, sondern in dem man mit dem Finger im Uhrzeigersinn auf dem Pad kreisen muss, um dies zu erreichen, ist originell und schützt wohl auch vor Fehlbedienung, ist aber nicht intuitiv.

Kommentar:
Ja, da scheint nun entweder ein grobes Missverständnis, ein massiver Druckfehler oder ein feinmotorisches Problem vorzuliegen. Wer mit dem Scrollpad des alten iPod nicht klarkommt ohne Handbuchstudium, verdient auch keinen Kfz.-Führerschein. Nein, schlimmer, den sollte man auf keinen Fall alleine aus dem Haus gehen lassen!

Zitat 4:
Doch während es bei CD-ROM-MP3-Spielern reicht, nun eine CD einzulegen und "Start" zu drücken und MP3-Flash-Spieler als Laufwerk in Windows bespielt werden können, geht dies bei Apple nicht so einfach: Hier muss man auf Macs Itunes installieren und auf PCs bis vor kurzem Music Match Jukebox und nun ebenfalls Itunes – in diesem Fall die Version für Windows. Steckt man den Ipod nur so an den Computer, erscheint zwar ein Laufwerk, doch will der PC dies sofort formatieren, weil es nicht direkt lesbar ist.

Kommentar:
Mal abgesehen von der Schreibweise "Itunes" und "Ipod", für die jeder Verständnis haben wird, der schon mal über die Autokorrekturfunktion von M$ Word geflucht hat… vielleicht ist der iPod ja gar nicht gedacht für Leute, die eine Quintillion via Kazaa o. ä. raubkopierte MP3-Files auf ihrem PC/Mac haben und die mal schnell auf den iPod rüberschieben wollen, sondern… nun ja, lassen wir das.

Zitat 5:
A ll dieses umständliche Theater ist wohl ein Zugeständnis an die DRM-Kopierschutzverfahren, die im in Deutschland gerade eröffneten Itunes-Onlinemusikshop ITMS verwendet werden: Könnte man direkt mit maximal einem kleinen USB-Treiber auf die Festplatte des Ipod zugreifen, würde er zum praktischen Tauschmedium für Musik und man könnte auch beim Besuch bei Freunden einfach auf deren Musiksammlung zugreifen.

Kommentar:
Na, na, na, spricht da etwa auch wieder der kleine Raubkopierer? Böser Junge!

Zitat 6:
Da Apple nun eine ganze Abteilung an die Weiterentwicklung des Ipod setzen will, bleibt zu hoffen, dass diese sich nicht in Featuritis ergeht, sondern dem Benutzer zukünftig das gibt, was er will: Einen Zugriff auf das Ipod-Festplattenlaufwerk direkt aus dem Betriebssystem. Wenn sich dann auch noch der Preis etwas reduziert, ist der Urahn der MP3-Festplattenspieler wieder up to date. Zumindest in Deutschland läuft das jetzige Modell aber so gut, dass der noch kleinere und nicht nur in weiß, sondern in silber und vier Mädchenfarben erhältliche "Ipod Mini"vor Jahresmitte gar nicht in den Handel kommen soll, obwohl es inzwischen bereits jede Menge billigere und auch einige teurere Konkurrenzprodukte gibt. Der lange malträtierte und doch wieder auferstandene Napster wiederum gibt nun ähnlich der Quersubvention bei Handys zu einem 12-monatigen Musik-Abo den passenden MP3-Player sogar gratis dazu. Es könnte also sein, dass die Ipod-Erfolgsstory ihren Höhepunkt schon erreicht hat.

Kommentar:
Die üblichen Verdächtigen: Wird der iPod billiger und kann man direkt per OS zugreifen, dann ist er wieder wettbewerbsfähig. Aber "Mädchenfarben", das gefällt mir wirklich, hihi! Jawoll, da geht doch jedem TechnoHardwareMacho das Herz auf. Und der Hinweis auf Napster darf wohl auch als Wink mit dem Zaunpfahl verstanden werden.

Schlussbemerkung:
Um hier trotz aller Polemik nicht missverstanden zu werden: Die zitierten Passagen schienen mir im Gegensatz zu ein paar anderen, die deutlich faktischer daherkamen (beispielsweise der Blick auf die iPod-Peripherie), schlicht ein wenig schlampig gedacht und getextet, vielleicht sogar tendenziös. Denn dass Wolf-Dieter Roth eher dem PC zuneigt, ist mehr als nur offensichtlich. Ungeachtet dessen gesteht er immerhin dem iPod einen gewissen "Urvater-Status" unter den MP3-Playern zu, wenn auch erkennbar zähneknirschend. Was mich aber insgesamt mehr verblüfft als das, ist die Frage: Was soll dieser Artikel überhaupt? Der "Test" eines offenbar First-Generation-iPod eine (für die Branche) halbe Ewigkeit nach Neuvorstellung? Aktualität hat dies nun wirklich nicht. Da wäre es schon spannender gewesen, einen durchaus auch kritischen Blick auf den iTMS Deutschland zu werfen. Das hätte eindeutig mehr Fleisch gehabt. Und durchaus konkrete Ansatzpunkte für Kritik. So aber kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, da sei jemand von der Redaktion verdonnert worden, "mal was zum iPod zu schreiben", und hat sich dieser lästigen Pflicht dann erkennbar widerstrebend unterzogen. Mensch Telepolis! Da habt Ihr doch sonst mehr drauf, oder?

Kommentare

@Vollted, kommst Du aus dem heise Forum ??

Von: Jochen | Datum: 22.06.2004 | #1
frage ich mich ?

Jochen

iPod zum Joggen

Von: Indigo | Datum: 22.06.2004 | #2
Mit Hemd joggen ist natürlich Unsinn. Aber mit Gürtel doch auch ein bischen, oder? :-)

ZWEITER!!!!

Von: Pretender | Datum: 22.06.2004 | #3
*lol*

iPod zum Joggen

Von: Mightdancer | Datum: 22.06.2004 | #4
Jau, ich halte den iPod immer in der Hand, wenn ich jogge.

ciao,
Stefan

Doch nicht!!! 4TER!!!!

Von: Pretender | Datum: 22.06.2004 | #5
:-)

@ionas

Von: Indigo | Datum: 22.06.2004 | #6
Voll einverstanden. Der Telepolis-Artikel sollte zwar herausfordern, aber gleich darauf hereinfallen muß keiner.

Ach ja

Von: ionas | Datum: 22.06.2004 | #7
Trotzdem ist natürlich die Überschrift provokant falsch. iPods mögen von gestern sein - genauer gesagt sind sie schon "Jahre alt" - aber gibt es bessere alternativen?

Für mich käme ein FlashRam based player in Frage den man auf alle USB Sticks aufschieben kann (und damit voll upgradefähig) der im PlayerKopf eine USB Schnittstelle, eine WLAN Antenne und Hard/Software für VPN hat, und ein mini display zur konfiguration. (3 zeilen, hochaufgelöst, so wie alte 3 zeilen handies quasi blos kleiner)

aber sowas GIBT es nicht.
also - behalte ich meinen virtuellen ipod (immerhin hätte ich gerne einen ;)

Der Grund!

Von: pal05 | Datum: 22.06.2004 | #8
1) Sie haben von Apple nur einen alten 2G iPod zum testen bekommen.
2) Der Tester durfte sich das Gerät nicht behalten.
Dann versteht man den Unmut über den Artikel...
Mich wundert es ja das über die Kapazität nicht gemeckert wird. Benutzer mit einer Sammlung über 20.000 MP3 können nicht mal ihre gesamte Musiksammlung mitnehmen ... und zu WMA ist es ....

oh jeh

Von: ionas | Datum: 22.06.2004 | #9
das kommt davon wenn man immer alles klein schreibt und dann nicht konsequent ist - man schlage mich mit einem large trout ;)

Mädchenfarben

Von: Tom | Datum: 22.06.2004 | #10
Ein Sexist ist dieser Junge abgesehen von all der Scheiss die er geschreiben hat auch noch!

Headcrash?

Von: Markus | Datum: 22.06.2004 | #11
Mein iPod (3G) ist mir bereits viermal hinuntergefallen, und zwar nicht aus 10 cm Höhe auf einen Samtpolster, sondern am Bahnhof usw. Und der spielt bis heute ohne Probleme.

A pro pos Mädchenfarben

Von: Elroy | Datum: 22.06.2004 | #12
Der Gute weiss wovon er redet. Seine Homepage ist wahrscheinlich eine Gruppenarbeit in seinem Häkelkurs gewesen.

Schreibweise

Von: Hans Krause | Datum: 22.06.2004 | #13
Ipod oder iPod - man sollte schon auf die Schreibweise achten und dieses nicht als "Kosmetik" abtun. Das alte Beispiel: …ich bin gut zu vögeln…

ionas

Von: dermattin | Datum: 22.06.2004 | #14
Mein Kommentar zu deinen Kommentaren zu den Kommentaren: Man kann sich auch doof stellen, lieber ionas.

Der Telepolis Artikel ist Müll, ganz einfach, weil er total sinnlos ist udn zudem an einigen Stellen Faktisch falsch. Wenig Morgen-AA hatte wohl der Schreiber, das musste nun der iPod ausbaden, dieses scheisse "schickimicki" Gerät (Ausdrucksweise bei Heise).

Äh, ich nix verstehen

Von: RollingFlo | Datum: 22.06.2004 | #15
Der iPod erscheint doch als externes Laufwerk, soviel ich weiß auch am PC. Am Mac kann sogar davon booten)...

Und ja, "Mädchenfarben"... in Begriff direkt aus der einsamen, beigen Geekhöhle.

Schreibweisen

Von: morabi | Datum: 22.06.2004 | #16
Man muß, glaube ich, sprachlich nicht alles mitmachen, was sich gewisse Marketingnasen so einfallen lassen. Hauptwörter werden im Deutschen immer noch groß geschrieben. Da kann Apple noch so sehr versuchen aus PR-Zwecken die deutsche Sprache zu verhunzen, mitmachen muß man das nicht.

Und deswegen ist der "Ipod" das einzig positive an diesem ansonsten so schlampigen Artikel.

Hintergrund vielleicht interessant

Von: Thyl (MacGuardians) | Datum: 22.06.2004 | #17
Roland hat schon Recht, was macht der Artikel da?! Nicht nur der Zeitpunkt, auch das Thema ist merkwürdig. Telepolis beleuchtet schließlich idR kulturelle oder politische Fragen, manchmal auch wissenschaftliche, aber so ein platter Testbericht gehörte höchstens in die c't, aber nicht auf Telepolis.

Sehr merkwürdig.

LOL!

Von: Terrania | Datum: 22.06.2004 | #18
Der Artikel ist eine Wucht! Der Typ hat lediglich die Ironie-Tags vergessen. Ich habe mich selten so amüsiert. Vor allem über die Passage mit dem "Befüllen" des iPods. Und wenn man die Website des Meisters ansieht, dann dreht man völlig ab. Ein echter Profi - und das ist gut so.

ionas: Man muß nicht grundsätzlich immer der Meinung anderer folgen. Aber man muß auch nicht grundsätzlich immer dagegen sein ...

@ Terra

Von: ionas | Datum: 22.06.2004 | #19
ich bin immer dagegen :-] (ohne witz)

headcrash

Von: Knackpunkt | Datum: 22.06.2004 | #20
Mir ist mein iPod auch schon zweimal auf den Teer geknallt, einmal inklusive ich-versuch-ihn-noch-irgendwie-mit-dem-fuss-aufzufangen-und-kicke-ihn-weil-das-nicht-klappt-noch-3-meter Akrobatik und da ist nichts passiert ausser einer dicken Schramme. Die Oberfläche ist leider wirklich anfällig, da gibts nichts schönzureden :(

@ Thyl

Von: ionas | Datum: 22.06.2004 | #21
fullack :)

oh sorry

Von: Knackpunkt | Datum: 22.06.2004 | #22
wollte-nicht-gleich-das-layout-der-seite-zerstoeren :-) Sorry, echt nicht

hehe knackpunkt ;)

Von: ionas | Datum: 22.06.2004 | #23
da fehlt ein php script dass strings auf länge testet und <wbr>s einfügt ;)

Harharhar

Von: DrWatson | Datum: 22.06.2004 | #24
Dem Geschimpfe im Impressum nach zu urteilen muss der gute Mann ja einen unvergleichlichen Ärger mit dem WDR (gehabt) haben.

...und überhaupt

Von: halbhirn | Datum: 22.06.2004 | #25
- ist viel dicker als eine CD
- man kann keine Titelnamen eingeben, weil keine Tastatur dran ist
- AS/400 bleibt leider aussen vor
- my brain hurts
- iRiver is sowieso viel besser

Ist das Erdmagnetfeld aktuell wieder zu hoch oder sind die Pillen aus?
..und wählen und sich vermehren dürfen die auch noch ;-)

@ionas

Von: DrWatson | Datum: 22.06.2004 | #26
Fragt sich, ob man die erfahrene Limitation und Beschränkung (iTunes-Installation) nach drei Sekunden nicht als größten Segen erkennt. Ist es dann immer noch eine Limitation?

Und was hat das mit dem Preis zu tun? Zum einen ist der iPod nicht der teuerste aller Player (der größte Konkurrent, iHP, ist ähnlich bis gleich teuer), zum anderen muss ein Gerät doch nicht mit steigendem Preis sich in der Bedienung verbiegen, nur dass es auch wirklich jedem taugt, oder?

@halbhirn

Von: Pretender | Datum: 22.06.2004 | #27
keiner sagt das er dünner ist als eine cd! er ist leichter als zwei cd's!

Wetten! ... Oder die Tragik von Telepolis

Von: Holger | Datum: 22.06.2004 | #28
Wetten, dass der iPod (und iPod mini) sich auch nach Veröffentlichung dieses Artikels weiter sehr gut verkaufen wird. Daran wird auch die weniger kritische als eher etwas miesepetrige Bewertung des hochangesehenen Fachmannes nichts ändern. Auch BMW verkauft nicht weniger, weil ein Tester schreibt, er habe altmodischen Hinterradantrieb. Ich habe schon viele Gründe von Freunden gehört, warum sie sich keinen iPod kaufen wollen (zu teuer oder an Musik für unterwegs gar nicht ineressiert, Aber sonst keinen, der in dem Artikel genannten.
Tragisch ist das ganze, weil - der Autor ahnt es wohl selbst - seine Argumente an dem Erfolg nichts ändern , auch wenn er es (siehe letzter Satz ohne Begründung) gern selbst herbeigeschrieben haben möchte. Ich lese weiter Telepolis und höre weiter iPod. So ist das!

Holger

heise!

Von: BvK | Datum: 22.06.2004 | #29
Wenn ich diese Webseite sehe,ohne das obige gelesen zu haben, würde ich den Verfasser glatt in due HeiseForumTrollSzene einsortieren. Passt zumindest optisch und aufgrund des erkennbaren geistigen Tiefgangs gut dorthin. Vermutlich wollte er auchmal kritischen Journalismus üben, es gibt ja zurzeit eine Meckerlücke, seit auch Spiegel online nichtmehr auf Apple einprügelt.
BvK

@halbhirn

Von: Bert | Datum: 22.06.2004 | #30
Danke, selten so gelacht...
Herzliche Grüße, Bert

@ Watson

Von: ionas | Datum: 22.06.2004 | #31
probier drumrumzureden.

so wie die 1-button mouse ist das eine limitation die einfach nicht allen zu gute kommt.

mac os 9 = nix ipod afaik
linux/bsd = nix ipod afaik

ipod = nix gut imho (diesbezgl.)

Leider zwecklos

Von: Oliver | Datum: 22.06.2004 | #32
Wie entkräftet man eine Kritik? Etwa, indem man sie lächerlich macht? Etwa, indem man behauptet, die Kritik hätte keine Berechtigung?

Die Kritik in der Telepolis ist berechtigt. Es ist auch gar nicht angebracht, sie zu demontieren. Dort wird die Erfahrung eines Anwenders beschrieben, so wie es dieser Anwender selbst erlebt hat. Das haben wir erstmal zur Kenntnis zu nehmen.

Wenn ich meiner Oma einen iPod schenke, und wenn sie dann Probleme hat, dann sage ich ja auch nicht: "Dumme Gans, kapierst Du es nicht?" Sondern wenn sie danach fragt, wo der Ein-/Ausschalter ist (gibt nämlich keinen), dann muss man einfach zur Kenntnis nehmen, dass es hier offenbar einen Punkt gibt, der sich nicht sofort erschließt. Mir mag es sonnenklar sein, aber der Großmutter-Test hat eben bewiesen, dass das Produkt an dieser Stelle einfach noch nicht gut genug ist.

Das ist ein konstruktiver Umgang mit Kritik. Apple sollte das zur Kenntnis nehmen und daran arbeiten, dass der nächste Großmutter-Test noch ein Stückchen besser ausfällt.

Der Telepolis-Artikel ist kein technischer Testbericht, sondern die Schilderung einer persönlichen Erfahrung. Man kann also nicht sagen, dass es "falsch" ist.

Bemerkenswert ist, dass es dem MacGuardians-Autor nicht gelungen ist, die Kritik zu entkräften, obwohl er das wollte. Und hier zeigt sich ein grundsätzliches Defizit der MG-Redaktion. Hier wird sehr häufig polemisiert, weil's dem Redakteur gerade danach ist. Das ist lustig zu lesen, aber inhaltlich für die Katz'. Es hat in etwa den Stil eines Einwurfs während einer Bundestagsdebatte ("Hört, hört!" oder "Ha! Das sagt der Richtige!" oder "Pack' Dir mal an die eigene Nase!"), aber wer soll damit überzeugt werden.

Der iPod hat Fehler. Wer das nicht weiß, ist inkompetent, nicht umgekehrt. Guter Journalismus wäre gewesen, sich knallhart und sachlich mit der Kritik auseinander zu setzen, anstatt sie lächerlich zu machen oder mit wenigen, polemischen Worten abzuwatschen.

Unfreiwillig komisch wirkt der MG-Autor im letzten Absatz, als er vermutet, der Telepolis-Artikel sei möglicherweise "tendenziös". Da soll er mal seinen eigenen Artikel durchlesen!

Headcrash!!

Von: Nimra | Datum: 22.06.2004 | #33
Den iPod hinfallen lassen zu können ohne Schaden zu nehmen ist schon ne feine Sache :)
Das klappt aber auch nur, wenn die Platte gerade "geparkt" ist, also nicht auf Daten zugreift. In diesem Zustand ist ein Headcrash per Definition auch nicht möglich, weil der Plattenkopf sich dann nicht über dem Speichermedium befindet.
Mir ist aber dummerweise der 2G iPod vom Tisch auf den Teppich gefallen, als dieser gerade auf die Platte zugegriffen hat. Ergebnis: iPod lief noch, aber die Daten auf der Platte waren zu großen Teilen nicht mehr lesbar, was dank nicht vorhandener Fehler-Routinen im iPod-System nach ein paar Sekunden zum Absturz führt.
Glücklicherweise ist die Platte dank Cache aber selten aktiv und daher recht robust.

@ Nirma

Von: ionas | Datum: 22.06.2004 | #34
es gibt da von ibm ne nette technik die die in ihren ibm notebooks verbauen. da stoppt der lesekopf wenn das gerät fällt - aber fragt mich nicht wie die feststellen ob ein gerät fällt ;)

Headcrash! PS:

Von: Nimra | Datum: 22.06.2004 | #35
PS: der Defekt war auch nicht durch Wiederbeschreiben oder Formatieren der Platte zu beheben. Selbst die iPod-interne HDD-Test Service-Funktion war nicht in der Lage, die fehlerhaften Sektoren auszumaskieren. Schade. Mit einem Kapazitätsverlust hätte ich leben können, mit einem ständig abstürzenden iPod weniger. Der Defekt betraf nämlich nur ca 10% der gespeicherten Lieder.

@ionas

Von: Nimra | Datum: 22.06.2004 | #36
...für sowas gibts Beschleunigungssensoren (meine Vermutung). Ab einer bestimmten Beschleunigung wird dann der Kopf wahrscheinlich irgendwie verankert. Klingt sinnvoll, sowas in mobilen Geräten zu verbauen. Hat der iPod wohl nicht :(

Olli hat weider zugeschlagen.

Von: Terrania | Datum: 22.06.2004 | #37
Äh, wir haben es hier mit einem technikaffinen Menschen zu tun, Oliver - nicht mit Deiner Oma. Und wenn der sowas nicht kapieren "will", dann muß er sich schon mit hämischen Kommentaren auseinandersetzen. Der iPod hat Schwächen? ja, wie jedes technische Gerät. Aber ziemlich wenige, die mich persönlich nicht mal stören. Ich finde das Teil klasse.

@Terrania

Von: Oliver | Datum: 22.06.2004 | #38
Genau das habe ich gemeint. Er will es nicht kapieren, der Blödmann? Na, dann immer feste druff! Wer's nicht kapiert, bekommt eins aufs Maul.

Auf diese Weise verpasst man die Chance, etwas aus Kritik zu lernen. Die Voraussetzung wäre nämlich, die Meinung des anderen einfach mal zu akzeptieren, auch wenn's einem nicht in den Kram passt. Es geht nicht darum, nur Kritik zu akzeptieren, die einem passt. Es gibt nicht "richtige Kritik" und "falsche Kritik". Wenn ein Kunde nicht voll überzeugt wurde, dann interessiert es nicht, ob seine Kritik "richtig" ist.

Beipielsweise hat "echte" italienische Pizza einen dicken Teigboden, aber die deutschen Kunden wollen ihn dünn und knusprig. Es hat keinen Sinn, dem Kunden anzublöken mit der Belehrung, eine Pizza habe nunmal einen dicken Boden, basta! Sondern man hört zu und versucht zu erkennen, was einem der Kunde mitteilt, und zwar unabhängig davon, was man selbst davon hält. Wenn er einen dünnen Boden haben will, und wenn ich ihm Pizza verkaufen will, dann muss ich wohl besser einen dünnen Boden machen.

Man muss den Kunden nicht belehren, sondern man muss ihm das geben, was er haben will. Dazu gehört, dass man zuhört, und zwar auch dann, wenn einem das Gehörte nicht gefällt oder wenn der Kunde eine andere Sichtweise auf das Produkt hat als man selbst.

Der Kunde stört sich an Kratzern, und an der empfindlichen Technik, also muss Apple genau daran arbeiten. Wir sollten diese Kritik unterstützen, anstatt dem Kritiker eine aufs Maul zu geben.

Ich wurde rot markiert..

Von: tonidigital | Datum: 22.06.2004 | #39
Weil ich der Meinung war, dass der iPod die beste Lösung auf dem Markt ist. Und was den Telepolis Beitrag betrifft, der größte Müll den ich seit langem gelesen habe!

@ oliver

Von: ionas | Datum: 22.06.2004 | #40
also ich habe relativ dünnen teigboden in erinnerung, aber auch andere attribute, wie breitere ränder, der teig war mehliger.

das ganze hat aber viel besser geschmeckt als eine eingedeutsche pizza ;-]

Wo ist denn das Problem?

Von: puckmaus | Datum: 22.06.2004 | #41
Hallo,

irgendwie verstehe ich die Aufregung nicht so ganz. Der Mann hat doch nur beschrieben, was ihm am iPod nicht gefällt. Daß der iPod schwächen hat ist doch klar. Für mich sind diese sogar so groß, daß ich bisher auf den Kauf des schicken Gerätes verzichtet habe. Ich bemängel am iPod die fehlenden digitalen Schnittstellen fürs Abspielen und fürs Recording, was im Telepolis-Artikel leider nicht angesprochen wird.

Einen Punkt, den Herr Roth in seinem Artikel nennt kann ich zu 100% nachvollziehen: Er bemängelt die Verwaltung der Musik über die ID3-Tags. Auch ich habe meine Musik sauber geordnet und mußte iTunes erst mal abgewöhnen meine Ordnung durcheinanderzubringen. Daß Apple per default die Verwaltung der physikalischen Speicherorte in iTunes dem Programm überläßt halte ich für einen Skandal. Irgendwie fühle ich mich bevormundet und möchte die Speicherorte und die Dateinamen schon selbst festlegen.

Daß ein PC-User dies auch gerne auf seinem mobilen Gerät machen möchte kann ich gut nachvollziehen. PC-User sind seit DOS-Zeiten Baumansichten aus dem Norton-Commander und anderen Tools gewohnt und sie müssen vor der Installation eines Programms den Speicherort gut überlegt definieren, weil bei vielen Programmen eine spätere Änderung durch Verschieben des Programmordner ohne langes Bearbeiten der Registry nicht möglich ist.

Bitte nehmt diese durchaus angebrachte Kritik doch mal zur Kenntnis und stellt den Autor des Artikels doch nicht als Dummkopf dar, nur weil es ihm nicht egal, wie seine iTunes-Files heissen und wo sie im iPod und auf der lokalen HD gespeichert werden.

Gruß aus Köln,

puckmaus

iPod Massiv

Von: Waldorf | Datum: 22.06.2004 | #42
Ich habe meinen iPod in einem Marwar Sport suit am Rad befestigt. DIe halterung war/ist scheisse, der Pod sprang samt tascherl bei ca 30kmh bergab aus der halterung knallte auf den asphalt und dann bin ich mit meinen 120kg Kampfgewicht auch noch mit dem Hinterrad drübergefahren. Ausser den gummibremsspuren auf dem Touchpad: KEINE SCHÄDEN. Das Ding funzt wie am ersten tag! Wer's nicht glaubt, ich kanns mit photos beweisen!!!!

iPod zum Joggen

Von: Wolfgang | Datum: 22.06.2004 | #43
Ich kann's nur wiederholen: in der Bedienungsnleitung zum iPod (hier die 2. Generation) steht ziemlich weit hinten drin: nicht in Bewegung benutzen (oder so ähnlich) - Apple schließt jegliche Gewährleistung aus, wenn das Gerät in einer Bewegung betrieben wird und dabei ein Schaden entsteht.

Es dürfte zwar schwer nachzuweisen sein, ob der Headcrash beim Joggen passiert ist, aber verlassen würde ich mich darauf nicht.

Nur so meine 2 Eurocents... :)

hehehe, aber lieber Oliver...

Von: DrWatson | Datum: 22.06.2004 | #44
Eigentlich müsstest du angesichts des Telepolis-Beitrags doch laut aufheulen und sagen, welch unterste Schublade des Journalismus das doch ist, da es sich um die nicht gekennzeichnete Vermischung von persönlicher Meinung und "objektivem" Artikel handelt -- oder habe ich etwa selbiges nicht an dieser Stelle von dir schon mal gelesen?

Und zum Rest: Selbst wenn wir dem Artikel mal unterstellen, er wolle nur eine subjektive Meinungsäußerung sein, kann man sie dennoch auseinandernehmen und kommentieren (du sagst, man kann des Autors Meinung nicht als falsch abstempeln. Das stimmt, aber ich habe auch nirgends etwas dahingehendes gefunden). Und in dem "Erfahrungsbericht" finde ich ja nun doch so einiges, was reichlich hanebüchen und nachweislich falsch ist.

@ERNIE

Von: DrWatson | Datum: 22.06.2004 | #45
Was hast du denn für eine Autohalterung? Ich suche nämlich eine und werde nicht recht fündig. Ich brauche wirklich nur eine _Halterung_, keine Integration ist Tschingderassabumm-Navigations-Audio-system, einfach ne Halterung. Für einen 1G-iPod gar nicht mal so einfach :(

orginal italienische pizza

Von: TheEvangelist | Datum: 22.06.2004 | #46
...was werden sich die Deutschen wundern, wenn sie in iTalien eine orginal italienische Pizza vorgesetzt bekommen, da ist nämlich gar nicht soviel Befüllung oben drauf, wie der deutsche "Geiz ist Geil" Kunde gewohnt ist. Ich denke mal wer immer noch eine Pizza, anfängt in kleine mundgerechte Stücke, mit Messer und Gabel zu schneiden, der hat es auch nicht anders verdient, als ausgelacht zu werden. Und wer immer noch nicht gerafft hat, dass das Rad vom iPod zum drehen da ist, dem ist nicht zu helfen.
Eigentlich sollten die in Deutschland angebotenen Pizzen, gar nicht mehr die Bezeichnung Pizza tragen dürfen. Und manche hier zu Lande haben auch die Bezeichnung Journalist nicht verdient.

Ich weiss gar nicht wieso hier manche so steil gehen, die Guards schreiben doch gar nicht ernsthafte Kritik auf ihre Fahnen, sondern sind doch bekannt für ihre Polemik. Kann man das nicht einfach akzeptieren, nein da muss gebohrt werden und rumgejault werden.

Weiter so Guards, ihr habt die Unterstützung der Community!

OT: iTMS

Von: namnam | Datum: 22.06.2004 | #47
sacht mal
ich bin da ja nicht so oft
aber kann es sein, dass er etwas voller geworden ist?
ich habe sicherheitshalber erstmal die liste mit den neuerscheinungen abonniert.

kann man eigentlich selbstgerippten cd's die im iTMS gelistet sind das dortige cover/artwork/wie-auch-immer zuweisen??

HeadCrash

Von: MetalSnake | Datum: 22.06.2004 | #48
Also mir ist mein iPod (10GB, 2G) mal auf einer Party als ich schon sehr voll war runtergefallen und ich glaub da wurd auch mal was drübergeschüttet, war jedenfalls am nächsten Morgen recht klebrig, aber er macht bis heute keinen Ärger.

Niemand hat etwas gegen Polemik

Von: Oliver | Datum: 22.06.2004 | #49
Ich habe nichts gegen Polemik. Die MGs kritisieren hier allerdings einen Artikel und unterstellen, dass er "tendenziös" sei. Aber die eigene Website ist ja noch viel mehr "tendenziös".

Wenn Telepolis "tendenziös" berichtet, und dies den MGs nicht passt, dann können sie ja dagegenhalten, was tatsächlich sachlich richtig gewesen wäre. Das wird auch versucht, allerdings scheitert dieser Versuch daran, dass der eigene Artikel ebenso "tendenziös" ist wie der von Telepolis.

Ich kritisiere also nicht, dass die MGs einen ganz bestimmten Stil haben, sondern, dass er in diesem Fall sein Ziel verfehlt.

@iFred

Von: namnam | Datum: 22.06.2004 | #50
du hast genau sonen sockenschuss wie wdr (der autor des telepolis artikels - war uebrigens nicht sein erster schwachsinn den er bei tp ausgegoebelt hat)
itunes ist keine drm verseuchte software! ok sie kans noch werden , aber bis jetzt ist sies noch nicht. itunes unterstuetzt maximal zwei drm verseuchte medienformate. nicht mehr und nicht weniger.
jeder kann in den laden gehen sich cd's kaufen und diese drm-frei mit itunes archivieren.

wdr schreiby nur guelle! guckt euch mal den einen kommentar thread an wo er sich nur noch tiefer in die scheisse reitet.

naja jamesp

Von: ionas | Datum: 22.06.2004 | #51
man kann auch festplatten vorformatieren, gelle!

iFred bringts auf den Punkt & @ watson

Von: ionas | Datum: 22.06.2004 | #52
"Und zwar OHNE eine dazwischengeschaltete gängelnde DRM-verseuchte propritäre Software eines Zwergmonopolisten. "

"Davon sprach ich nicht. Ich sprach davon, dass die Verwaltung via Metadaten der normalen Dateiverwaltung überlegen ist. Sie ist nicht einfach nur bequemer. Sie ist besser."

theoretisch hast du recht.
praktisch ist id3 nicht dafür geeignet, auch ide3 v2 ist noch sehr spartanisch imho.

und damit löst sich dein argument in eine meinung auf und verpufft somit im raum in welchem diese sich sodann langsam homogen verteilt.

apple soll erstmal hfs2 bringen (ein BeFS clone)

spartanisch

Von: atosch | Datum: 22.06.2004 | #53
"theoretisch hast du recht.
praktisch ist id3 nicht dafür geeignet, auch ide3 v2 ist noch sehr spartanisch imho."

spartanisch??

was ist denn dann eine ordnerstruktur??

artist/erscheinungsjahr/album/tracknummer-titel.mp3

was ist wenn ich aber lieber nach erscheinungsjahr sortieren möchte? muss ich dateien umkopieren. aus allen artist verzeichnissen. bei metadatenverwaltung geht das schon einfacher.

oder erkläre mal was du mit spartanisch meinst.

@ atosch

Von: ionas | Datum: 22.06.2004 | #54
verzeichnisstruktur ist mindestens genauso spartanisch - dafür überall (fast) gleich.


"artist/erscheinungsjahr/album/tracknummer-titel.mp3"

buchstabe/künstler/jahr/album/künster - jahr - album - tracknummer - tracktitel.ext

das ist meine sortierung :-] - funktioniert ziemlich gut - was mir fehlt ist eine sortierung nach "the sound of music" und damit meine ich NICHT genre sondern eher einen musik analyzer (welcher abgespielte musik analisiert und kategorisiert, eben WIE sie klingt, es gibt da intressante projekte am frauenhofer inst.) und eine personal chart list (in der man songs die man hört ratings geben kann, und dadurch einen persönlichen zufallsmodus langsam erarbeitet)

solche intressanten features bietet auch itunes nicht - und überhaupt kann itunes nix - sorry leute. itunes ist okay für das für das es gedacht ist - so wie iphoto. aber ich brauche eh wesentlich mehr.

@DrWatson

Von: iFred | Datum: 22.06.2004 | #55
[Zital/]
Davon sprach ich nicht. Ich sprach davon, dass die Verwaltung via Metadaten der normalen Dateiverwaltung überlegen ist. Sie ist nicht einfach nur bequemer. Sie ist besser.
[/Zitat]

Ich halte davon überhauptnix. Sowas ist für mich unütz und aufgepfropft und keineswegs besser/überlegen. Ich verwalte meine MP3-Sammlung (gern) von Hand. Da ich auch keine 3 Mio Titel habe, kann ich mir auch in etwa merken, wo was in der recht unkomplizierten Verzeichnisstruktur liegt. ID3-Tags mit diversen Infos für das Playerdisplay selber sind ja noch ganz ok, aber alles andere ist unnützte Feature-itis.
Was interessiert mich ein vom Marketing angepriesener Meta-Haste-nich-Gesehen-Unfug?
Das wichtigste: Die Musik-Dateien per Drag'n'Dorp auf den Player GANZ SIMPLE und SCHNELL von A nach B zu kopieren und dann in B abzuspielen ... das KANN der iPot NICHT. Sowas kann doch echt nicht sein. So ein teures Viech wie ein iPod kann sowas billiges nicht?...nee ehrlich!

nochmal zum crash

Von: ionas | Datum: 22.06.2004 | #56
"Recently IBM announced a new technology for mobile notebook computers that they referred to as "airbags" for a hard drive. Essentially, they designed a sensor that would detect sudden movement (such as a fall) and automatically park the heads of the drive in a notebook to prevent data loss. While not available on any ThinkPad notebooks yet, PC Magazine has a preview of the IBM ThinkPad R50 that features this new technology."

[Link]

@DrWatson

Von: ERNIE | Datum: 22.06.2004 | #57
Leider gibt es da nicht viele angenehme alternativen...
da ich aber einen ami fahre, habe ich getraenkehalter bis zum umfallen, von daher schien mir das TuneDock von Belkin recht angebracht ( [Link] ).

Fahrzeuge ohne getraenkehalter, oder welche, bei denen nur so nen oller buegel vorhanden ist, oder welche, bei denen der halter schlecht positioniert ist, sehen da aber etwas mau aus.

fuer mich ist diese loesung auch nur "AUSREICHEND" - nicht mehr und nicht weniger.

entweder laesst sich ein hersteller noch was feines einfallen (woran ich nicht wirklich glaube), oder man muss - bei neuwagen - darauf hoffen, dass die anderen auto-hersteller mit auf den zug von smart und bmw springen und von vornherein entsprechendes equipment fuer ihre fahrzeuge ausdenken.

@iFred & ionas

Von: Patrick | Datum: 22.06.2004 | #58
Genau Dein Denkansatz verhilft allen MP3-Playern dazu, daß sie eine miese Navigation haben (der iPod ist kein MP3-Player :-). Gerade weil die Entwickler darauf Rücksicht nehmen müssen, daß die Leute ihre Musik irgendwie draufbringen wollen, ist die Navigation idR für'n Ar***. Manche Player vertragen noch nicht mal Verzeichnisstrukturen, eine Systematik lässt sich nur noch durch passende Dateinamen erreichen, die aber oftmals durch die Playersoftware längen- oder darstellungsmässig beschränkt ist. "Deswegen nehme ich doch Playlisten" kommt als Gegenargument und auf diesem Wege entkräftet ihr selbst das Argument der "mündigen" Dateistruktur auf dem Player, da durch die Playlist die dahinterliegende Struktur vollständig verborgen ist.

Wenn ihr so mündig seid, dann dürfte es euch doch gewaltig stinken, daß die aktuellen Festplatten auch nur noch eine virtuelle Datenorganisation in Form von Zylindern und Sektoren vorspiegeln, in Wirklichkeit ist die tatsächliche Belegung viel "zerklüfteter" (aus dem Grund macht eine Defragmentierung keinen wirklichen Sinn mehr). Aber ich komme vom Thema ab.

@ionas: sowohl der iPod wie auch iTunes lassen eine persönliche Bewertung von Tracks zu und merken sich zudem, wie oft ein Track gespielt wurde. Daraus lassen sich dann wiederum intelligente Playlists erstellen.

Manchmal ist es hilfreich, wenn man sich mit einem Thema auseinandersetzt, bevor man über Dinge wettert, die angeblich nicht gehen...

@booster: iPod-Platten und Aufprallschutz

Von: Nimra | Datum: 22.06.2004 | #59
Die iPod-Platten haben anscheinend nicht diesen Schutz, sonst hätte es meine wohl nicht geschrottet. Es war halt auffällig, dass ich gerade auf die Platte zugegriffen habe und sie dann kaputt war. Wenn der iPod mir sonst runtergefallen ist (2-3 mal passiert), gabs schlimmstenfalls nen Kratzer am Plastik.
Könnte mir vorstellen, dass solche Funktionen noch kommen und dass damit dann auch Werbung gemacht wird. Ist immerhin ein nicht zu unterschätzendes Feature eines mobilen Geräts.

Denkstrukturen

Von: Dr. Waters | Datum: 23.06.2004 | #60
Ich kann vielen meinen Vorredner Recht geben, dass die meisten Dosen-Benutzer gewohnt sind, mit Ordnerstrukturen zu arbeiten.
Ich persönlich finde die Verwaltung von iTunes richtig super, alles was es vorher gab, gefiel mir überhaupt nicht: ich will nicht in irgendeinen Ordner gehen und dann Dateien irgendwo hinziehen (Player).
Absolut genial wird es doch, wenn man schon die Sachen in iTunes hat und nur noch seinen neuen iPod ransteckt und in 3 Minuten ist alles auf dem iPod. Ohne irgendwelche Kopierereien.
Achso: auch wenn der iPod beim Sturz kaputt geht, ist trotzdem nicht die Musiksammlung verloren. Sie ist ja immer noch auf dem Rechner. Kleiner Denkfehler des "Journalisten"...

Apropos runterfallen

Von: Dr. Waters | Datum: 23.06.2004 | #61
Super Argument. Soll er doch mal eine Tasse oder die oft bemühte Vase fallen lassen. Schöne Beispiele kennt auch meine Freundin (sie ist Optikerin): Was, man darf sich nicht auf eine Brille setzen?
Und ich habe schon 2 Palms durch runterfallen verloren, die waren noch viel anfälliger durch das Glas im Display. Ein neues war genausoteuer wie ein neues Gerät.

@nimra

Von: Patrick | Datum: 23.06.2004 | #62
Gottseidank kann man bei den iPod minis nicht direkt an das Microdrive. Ich kenne nicht wenige, die das Ding im laufenden Betrieb abgezogen haben und dabei so fest auf das Gehäuse gedrückt haben, daß die Platte hinüber war...

Neuer iPod - erste Bilder

Von: apoc7 | Datum: 23.06.2004 | #63
Apple macht wieder einen Schritt nach vorne und stellt zur WWDC einen neuen iPod vor.

Hier die erste Bilder:
[Link]

Da speilt dann Apple wieder ganz weit vorne mit...
(soweit kann der Telepolis-Redakteur garnicht nach vorne greifen ;)

Wolf Dieter Roth und der WDR

Von: mitleser | Datum: 23.06.2004 | #64
Ich kenne die Geschichte. Riesenstreit weil Wolf Dieter seine Homepage als WDR.de oder sowas hatte. Da kamen die mit ihrem Heerscharen von Anwaelten und wollten ihn kleinmachen. So von wegen WDR gehoert dem WDR und nicht Dir selbst wenn das Dein Name ist. Dabei wollte er nur seine Homepage dadrauf machen usw.

Geschichte ist unendlich. Wolf Dieter ist ein guter Tzp. Aber er hat echt nicht verstanden worum esbei Itunes etc. geht. UNd hey wer CDs brennen will muss auch Software haben. Das man iTunes laden MUSS ist kein Nachteil. Ist ja bei anderer Software und Hardware genauso oder etwa nciht. Ich sehe da keinen Nachteil.....

Aber der iPod wird doch als Festplatte gemounted wenn man ihn anstöpselt

Von: cyrus mobasheri | Datum: 23.06.2004 | #65
Und alle Musidateien sind doch in einem versteckten Ordner zu finden. Wo ist also das Problem derer die alles lieber per Drag and Drop mahen. Es gibt auch ein Terminal Komando, wo alle versteckten Ordner angezeigt werden im Finder.

@mitleser Was ist Tzp.???

Von: Jochen | Datum: 23.06.2004 | #66
kann ja immer noch dazulernen. ;-)

Jochen

@Jochen : Dat is Deutsche Tastaturbelegung...

Von: mitleser | Datum: 23.06.2004 | #67
auf britischem Kezboard!!
;-)

@apoc7

Von: namnam | Datum: 23.06.2004 | #68
das ist ja wohl ein scherz oder?
kein schlechter fake auf jeden fall und eine gute idee!

Autokorrektur

Von: Ralf Saalmüller | Datum: 23.06.2004 | #69
Manchmal kann man eben Aufträge nur beim Kunden erledigen, und der hat ausschließlich Word zum schreiben und will auf keinen Fall kostebaren Plattenplatz für OOo opfern, also ran an MS-Büro. Aber selbst mir als Praktisch-Nicht-Wort-Nutzer gelingt es in MS-Wort die Autokorrektur so zu konfigurieren, dass die Anfangsbuchstaben nicht zwangsläufig gross werden oder zwei große Anfangsbuchstaben, wie bei IBM, verhunzt werden.

Gloreich sei, wer sein Programm kennt.

@Ralf Saalmueller

Von: namnam | Datum: 23.06.2004 | #70
das liegt bei dem nicht an der autokorrektur sondern an der einstellung.
der typ ist nicht dicht ...

Headcrash

Von: Markus | Datum: 23.06.2004 | #71
Also bei mir hat bei jedem Mal, als der iPod runtergefallen ist, Musik gespielt. Das Ding spielt weiter und tut so, als ob nix wäre.

Mit meinem PowerBook habe ich das noch nicht probiert und habe es auch nicht vor. ;)

@Markus: Headcrash

Von: Nimra | Datum: 23.06.2004 | #72
Das liegt daran, dass die Platte nur kurz eingeschaltet wird, um die 32 MB Cache vollzuladen. Das dauert weniger als zehn Sekunden. Danach kann der iPod ca 20 Minuten spielen, ohne auf die Platte zuzugreifen. Fällt er Dir genau innerhalb dieser Sekunden runter, passiert der Headcrash. Das ist im normalen Betrieb eher unwahrscheinlich. Bei mir hing noch das Firewire-Kabel dran und ich habe Daten transferriert. Dann läuft die Platte natürlich permanent. Mit dem Fuß am Kabel hängen bleiben war dann halt ärgerlich :(

Schreibt der wirklich über einen ipod ?

Von: pm | Datum: 23.06.2004 | #73
Irgenwie habe ich den Eindruck, dass hier jemand ein Werkzeug auf DOS Basis mit jumpern und Kommandozeile sucht.
Jeder 7 jährige begreift den ipod intuitiv. Ohne
Handbuchstudium. Wer bei einem ipod ein Handbuch benötigt muss theoretischer Physiker sein und voll abgehoben.
Sportsfreund geh zu Deiner Sekretärin und lass Dir die Sache mal erklären.

Der Artikel ist sehr gut ! Die haben recht !

Von: Cityhunter | Datum: 27.06.2004 | #74
Der Artikel spricht mir aus de Seele.
USB-Mass-Storage ist heutzutage Standard um mobile Massenspeicher anzusprechen.
Meine ARCHOS Jukebox konnte das schon da hätte man sich noch totgelacht wenn einer behauptet hätte, Apple bringe einen MP3-Player auf den Markt.

Überhaupt, ausser dem teuren Kauf von iTMS-Musik sehe ich keinen Vorteil gegenüber den tollen (mittlerweilen Farb-LCD MPEG4) mobilen Multimedia-Playern von Archos, oder den ogg-tauglichen iRiver Jukeboxes.
Je nach Firma bis zu 80GB in der Tasche.
Preis ist auch günstiger.
Und...an USB (2.0 HiSpeed) anschliessen und gut ist. PC,MAC,LINUX alles kein Problem ohne Treiber und direkter Festplatten Zugriff.
Aus dem Finder draufziehen und los gehts.
Sync vom Player ? Kein Problem...Dateiverwaltung wie auf einer normalen Platte und gut ist.

Also muss man sagen, die haben den iPod ja nicht verrissen, de Bericht war nur objektiv und ehrlich.
Man muß schon die Kirche im Dorf lassen, und nicht nur alles hypen weil Apple draufsteht.

Headcrash durch Sturz

Von: Hans Kirsch | Datum: 14.07.2004 | #75
Mein i-book stürzte im Pilotenkoffer auf dem Flughafen 4 Meter im freien Fall. Ergebnis: Keinerlei Beschädigung oder Fehlfunktion.
Ich gehe davon aus, das ein i pod ähnlich resistent ist.

aua, wär mir das peinlich sone HomoPage zu haben

Von: rafi | Datum: 28.08.2004 | #76
kann man so einen graus nicht verbieten?

Grüsse
rafi ;)

zweiter:...

Von: uewipuewi | Datum: 26.11.2004 | #77
oh mein gott...

...jetzt wollen sie schon webseiten verbieten weil sie nicht toll ausehen...

...aber mp3 player die schrotti zu bedienen sind hochjubeln nur weil sie toll aussehen...

...auf den inhalt kommt es auch an, sowohl bei web.seiten wie auch bei mp3 playern (klingen sonst scheisse !)...

...frage hab: kann man einen ei-pott auch mit dem abgespreitztem kleinen finger bedienen ?...

yours uewipuewi

"iPod-User sind blöd!"

Von: Mike | Datum: 26.11.2004 | #78
Das das so pauschal nicht stimmt zeigen unter anderem die Posts von ionas, Oliver, puckmaus und Cityhunter. Aber der Verdacht liegt nahe, daß die Ausnahme die Regel bestätigt.

Übrigens, ich bin selbst Mac-User und werde demnächst auch wieder einen neuen G5 mit 30" Display bestellen. Allerdings benutze ich auch mehrere XP-Rechner. Jaja, ich bin ein Ketzer und früher wäre so einer sofort auf dem Scheiterhaufen gelandet. ;)))))

Jedenfalls möchte ich zu dieser Art von "Community" bestimmt nicht dazugehören. Steve Jobs, Euer Oberguru, ist genauso geld-, macht- und monopolgeil wie Mr. Gates (aka "Sauron", "Der Fürst der Dunkelheit" ;)))) Hat nur etwas länger bei ihm gedauert und er ist noch nicht ganz so erfolgreich, zumindest quantitativ. Dafür sind ihm seine Gläubigen umso treuer ergeben. Nein danke, da bleib ich doch lieber Atheist.
Was seid ihr nur für erbärmliche Sitzpinkler, die anstelle selbst mal einen hoch zu kriegen lieber einen iVibrator aus weißem Plastik kaufen. Nix in der Hose und ein IQ unter Schuhgöße.

Grüße ;)))

Sitzpinkler

Von: Gonzo | Datum: 27.11.2004 | #79
Sach mal, Du Stehpinkler - wie machst Du das, im Stehen zu pinkeln UND den Laptop zu halten?
Geht das ganz ohne Sauerei (die natürlich wieder die Frauen zu entsorgen haben!).
-> besser im Sitzen, iPod im Ohr, PowerBook auf den Knien - und die Zeit ist genutzt.
Sieht zudem gut aus, ein bissl wie eine Neuaflage des 'Denker' von Rhodin..
Gruß aus dem Schwarzwald!