ARCHIV 1999-2006

ARCHIV :: # 3080

Leser-Erfahrungsbericht: OpenOffice 1.1.2 für Mac OS X

"...ein spürbarer Sprung"

Autor: admin - Datum: 09.07.2004

Noch etwas schwer tut sich die verwöhnte Mac-Gemeinde mit dem aktuellen OpenOffice. Das in der Windows- und Linux-Welt immer beliebter werdende Office-Paket läuft derzeit unter Mac OS X nur in der eher kryptisch anmutenden X11-Umgebung und kann die Optionen der Aqua-Oberfläche nicht nutzen. Unser Leser Steffen Buhlert hat für uns einen kleinen Praxis- und Einstiegstest mit der neuen OpenOffice-Version gemacht und schildert seine Erfahrungen mit der Installation und Anwendung von OpenOffice 1.1.2 unter Mac OS X. Zunächst zu meinem Hintergrund: ich bin seit ca. zehn Jahren Jahren Mac-User, habe kaum Erfahrung mit den Innereien des Betriebssystems, die über die Systemeinstellungen hinausgehen und benutze hauptsächlich Textverarbeitungen, sowohl beruflich (Jurist, dabei auch Mitarbeit in der Redaktion einer Fachzeitschrift) als auch privat (Dissertation und der sonst so übliche Kram). Für mich kommt es vornehmlich auf einfache Benutzung und gleichzeitig möglichst umfassende Konfigurationsmöglichkeiten an, insbesondere in der Redaktionsarbeit auch - leider - auf .doc-Kompatibilität.

Beruflich hatte ich dabei - wie fast jeder andere - vornehmlich mit MS Word zu tun, das mir zwar als mächtig und recht nett anzuschauen, aber gleichzeitig mit doch vielen Nachteilen behaftet bekannt wurde. Selbst auf einem iMac G4 trat das bekannte Problem der teilweise sekundenlangen Latenzzeiten auf, was sich besonders beim Arbeiten mit Textbausteinen (AutoText) quälend bemerkbar machte. Über die Alternativen ist - auch von mir in diesem Forum - schon einiges geschrieben worden. Mit RagTime konnte ich mich wegen einiger Erfahrungen im DTP-Bereich (die schon länger zurückliegen - erinnert sich jemand an Calamus auf dem Mega ST?) recht schnell anfreunden, aber wie QuarkXPress sind solche Applikationen für die reine Textarbeit doch eher überdimensioniert und in Teilbereichen nicht gut einsetzbar. Mellel ist zwar schnell, klein und vom Funktionsumfang her eigentlich völlig ausreichend, setzt aber neben ganz passablen Im- und Exportfiltern nur auf das interne Dateiformat. AbiWord liegt zwar seit kurzem als OS X-native Testversion vor, ist aber noch nicht brauchbar. Und so kam ich zu OpenOffice.org.

Nachdem ich einige Monate OpenOffice 1.0.3 in der deutsch lokalisierten Version benutzt hatte, war ich zwar von der Idee eines freien MS-Office-Pendants recht begeistert, konnte mich aber mit etlichen Eigenheiten von OpenOffice nicht so recht anfreunden. Zwar war die Installation und Konfiguration mittlerweile Mac-like möglich und das großartige StartOpenOffice von Terry Teague (http://www.geocities.com/terry_teague/openoffice.html) machte auch die Druckerinstallation recht einfach. Aber: der Programmstart einschließlich des Hochfahrens der X11-Umgebung dauerte mehr als eine Minute, die Bildschirmdarstellung der Schriften war einfach grauenhaft (keine Rede von Anti-Aliasing), das Programm wurde durch Schließen des letzten Dokumentfensters beendet (Sakrileg!) und der Ausdruck unterschied sich oft von dem, was man von OS X-nativen Programmen erhielt. Immerhin bot AfterStep als Window Manager eine kleine Annäherung an den berühmten OS X-Verwandten NeXTStep.



OpenOffice unter X11 neben Word


Ich stieg also auf NeoOffice/J, das Java-Pendant zu OpenOffice, um und konnte überwiegend aufatmen. Kein X11 mehr, native Schriften und Druckerdialog, Quartz-Schriftglättung... Einige Nachteile blieben aber bestehen: wiederum extrem lange Startzeiten, das Problem mit dem letzten Dokumentenfenster - besonders ärgerlich wegen des erneuten Programmstarts - und unerklärlich "verschluckte" Druckaufträge, sobald ein Druck herausgeschickt wurde, bevor der vorige beendet war. Aber ich kam gut damit zurecht und war insgesamt recht zufrieden.

Nachdem eine gewisse grüne Seite über die Portierung von OpenOffice 1.1.2 berichtet hatte, wollte ich mich an den Download wagen, aber es lag nur die englische Version vor. Seit dem 01.07.2004 sind jetzt aber die Binaries der deutsch lokalisierten Mac-Variante verfügbar.

Nach recht kurzem Download (ca. 70 MB ohne X11/XFree 86) also den Installer gestartet, zwei Minuten gewartet und gespannt doppelt geklickt. Dann die erste Überraschung: der Programmstart benötigt jetzt nur noch ca. eine Sekunde; der Splash Screen kann kaum noch wahrgenommen werden. Sodann erscheint ein sehr aufgeräumtes Programmfenster, das noch kein Dokument enthält. Die darauf gestützte Vermutung bestätigt sich dann beim Öffnen eines Testdokuments: die Menüleiste enthält jetzt ganz rechts einen Button zum Schließen nur des aktuellen Dokuments, ohne daß gleich die gesamte Applikation beendet wird. Was allerdings wegen der fast augenblicklichen Wiederbelebbarkeit nicht mehr so tragisch wäre.

Dann eine weitere Verbesserung, zu deren Hintergrund ich allerdings nichts sagen kann: die Schriften sehen deutlich besser aus, sind aber wegen der X11-Umgebung immer noch nicht mit der OS X-nativen Darstellung zu vergleichen. Anfangs stellt OpenOffice nur ein paar Fonts zur Verfügung, doch hilft hier die dem Paket beigefügte Anleitung weiter. Einfach nur den /Library/Fonts-Ordner auf das im OpenOffice-Ordner enthaltene "OpenOffice_Admin" oder das schon erwähnte StartOpenOffice ziehen und fallen lassen und schon stehen sämtliche installierte Schriften zur Verfügung.

Die Arbeit selbst scheint mir auch bei sehr umfangreichen und komplexen Dokumenten spürbar schneller von der Hand zu gehen, auch im Vergleich zu NeoOffice/J. Neu hinzugekommen ist eine direkte PDF-Exportfunktion, die ebenfalls schnell und gut ihre Arbeit verrichtet, sowie die Option, die "alte" deutsche Rechtschreibung zu verwenden und ein TWAIN-Plug-In.

Ein Feature, das ich bei Word gern und häufig benutze, sind die AutoText-Einträge. Bei OpenOffice 1.0.3 konnte man zwar die entsprechende "normal.dot"-Datei importieren; ich scheiterte dann aber regelmäßig daran, die Einträge weiter zu bearbeiten. An dieser Stelle verabschiedete sich OpenOffice dann stets ins Nirwana, sorgte aber immerhin für die Rettung der geöffneten Dokumente. Dieser Fehler scheint jetzt behoben worden zu sein.

Ein Feature, das ich nach nur wenigen Stunden bereits sehr zu schätzen gelernt habe, ist der intuitive Makro-Recorder, der mir ähnlich aus MS Word bekannt war. Die Verwaltung der aufgenommenen Makros stellt sich allerdings in OpenOffice erheblich einfacher dar.

Apropos MS Word: in Version 1.0.3 war der .doc-Import schon sehr ausgereift und nach meiner Kenntnis einer der besten auf dem Markt. Kleinere Ungereimtheiten (z.B. nicht übernommene Abstände zwischen Kopfzeile und Haupttext) ließen sich in der Regel schnell korrigieren. Bei OpenOffice 1.1.2 habe ich bisher nicht einen einzigen Konvertierungsfehler bemerken können; die .doc-Kompatibilität dürfte damit besser als die des Originals sein.

Obgleich die Verbesserungen vielleicht nicht revolutionär erscheinen mögen, hat OpenOffice mit der aktuellen Version doch einen spürbaren Sprung gemacht. Wer sich mit der X11-Umgebung anfreunden kann und im wesentlichen ein MS Office-kompatibles Paket benötigt, dem kann ich nur zuraten. Alle anderen werden wohl auf die erst für 2005/2006 angekündigte Aqua-Version warten müssen.

Kommentare

NeoOffice/J

Von: Kilian | Datum: 09.07.2004 | #1
Ich bleib bei NeoOffice. Denn die fähigkeit Japanische Dokumente nicht zu öffnen, sonder auch zu tippen ist ein Muß. Und ich habs ums Verrecken nie auf die Reihe gekriegt, unter X11 eine Japanische Input-Method (canna und so) zum laufen zu bringen.

Unter NeoOffice/J geht das von vornherein mit Kotoeri prima.

Für alle, dies nicht kennen:
[Link]

Fensterpositionierung

Von: puckmaus | Datum: 09.07.2004 | #2
Hallo,

ich bin alter StarOffice-User und mußte mit den Wechseln zum Mac auf MS-Office umsteigen (eigentlich pervesr da ich ja von Microsoft weg wollte).

Open Offe bekomme ich gestartet, weil aber nicht, wie ich das Dukumentfenster auf volle Größe bringen kann und wie ich die Menüeinträge "File", Edit" etc. angezeigt bekommen kann. Ich habe in der Menüzeile immer die Einträge von X11 und muß OpenOffice immer blind per Shortcut bedienen. Ich würde mich freuen, wenn ich endlich wieder ein Office mit Gießkannenmodus nutzen könnte.

Gruß aus Köln,

puckmaus

Unbenutzbar ?

Von: hubi | Datum: 09.07.2004 | #3
... weil es nicht nach Aqua aussieht ?

ooo entwickelt eine Aqua Oberfläche, das ist nur ein irrer Haufen Arbeit, und afaik sind es gerade 3 Leute
die daran (unbezahlt !?) arbeiten.
Sei so lieb und hilf ihnen :-)

Und eben weil sich M$ an keine Standards hält muss etwas anderes nutzen, je mehr Konkurrenz die bekommen, um so eher halten die sich an sowas ...

@Tim

Von: Marcel_75@home | Datum: 09.07.2004 | #4
> Das Problem ist, dass M$ sich an keine Standards hält.

Nein, es ist sogar noch schlimmer! Das Problem ist, dass .doc, .xls und .ppt geschlossene Dateiformate sind!!!

Weiß eigentlich einer, ob an "offenen Standards" für Office-Dokumente gearbeitet wird?

.rtf bzw. .rtfd kann ja wohl nicht der Weisheit letzter Schluss sein... Und eine offenes Format für Tabellenkalkulationen gibt es (noch) gar nicht so weit ich weiß...

Wer weiß mehr?

OT-Randbemerkung: Calamus

Von: Thomas Ungricht | Datum: 09.07.2004 | #5
"(...) wegen einiger Erfahrungen im DTP-Bereich (die schon länger zurückliegen - erinnert sich jemand an Calamus auf dem Mega ST?)"

Damit habe ich auch einst angefangen. Hier auf meinem G4 dual 867 MDD mit Panther läuft
Calamus SL 2003 unter MagicMacX (Atari-Emulation), eine lite-Version gibt es schon für € 50,- und im Herbst haben wir unser 18. Atari-DTP-Anwender-Treffen ADAT.

Infos: [Link]

cu

Thomas

Standards

Von: Tim | Datum: 09.07.2004 | #6
M$ hat wohl (noch) kein besonderes Interesse die Formate zu öffenen, schließlich würde es dann nur so von Alternativen wimmeln. Ein offenes Format wäre überhaupt kein Problem. Am besten (anständiges) XML, dann kann jeder was mit anfangen.

Format

Von: tommy | Datum: 09.07.2004 | #7
Ist das OO-Dateiformat nicht ein gzip-kompimiertes XML-Format? Das sollte doch schon eine brauchbare Vorlage sein...

Calamus

Von: gerti | Datum: 09.07.2004 | #8
Calamus? Oh ja, wie könnte ich das vergessen. Hab doch ein paar tausend Stunden Programmierarbeit dadrin stecken... Wer weiss, vielleicht finde ich ja mal das Geld sowas unter OS X zu schreiben. Das wäre schon reizvoll...

Gerd

Textverarbeitung - TeX/LaTeX

Von: MacAttack | Datum: 09.07.2004 | #9
Da du ja nur Textverarbeitung brauchst, gibt es eigentlich nur eine Option - so die Ergebnisse deiner Arbeit unwiderstehlich sexy aussehen sollen (und wogegen die gesamte Office-Welt schlicht zum Krumlachen abschlafft): TeX/LaTeX (inklusive Bibliographieren nach Juristen-Norm) - have fun, schmeiss weg den Rest, reine Zeitverschwendung ;-) Alex

Super!

Von: RollingFlo | Datum: 09.07.2004 | #10
Steffen,

Danke für den Beitrag! Aus dem Forum weiß ich ja, wie schnell entschlossen Du dazu bereit warst. Finde ich klasse!
Gut geschrieben ist der Artikel auch.

Schönes Wochenende!

...und LyX

Von: Quoth the Raven | Datum: 09.07.2004 | #11
Wem LaTeX "roh" nicht behagt, der kann sich vieleicht mit dem aquafizierten LyX/Mac anfreunden:
[Link]

Wo lebt ihr denn?

Von: DASKAjA | Datum: 09.07.2004 | #12
MS hat letztes Jahr die gesammten Office Formate im MSDN einsehbar gemacht - allerdings unter ihrer dummen SharedSource Lizenz.

Desweiteren wurden die Formate die OOo benutzt zur Standardisierung weitergegeben ... das dauert nun einmal.

Schade übrigends auch, dass in dem Artikel nicht der Nisus Writer Express zur Sprache kam. Für das kleine schreiben zwischen durch ist dieses Programm bestens geeignet. Aber ich denke mal der Word Import ist nicht der Beste (kann allerdings Word lesen/schreiben - fragt sich nur wie gut).

TeX und Papyrus

Von: Steffen | Datum: 10.07.2004 | #13
Papyrus kenne ich auch noch vom Atari; ich hatte vor ein paar Monaten auch einmal die Demo-Version installiert. Aus irgendeinem Grund bin ich damit aber nicht warm geworden, ich kann´s nicht erklären. Immerhin hat man jetzt die Quartz-Textglättung implementiert.

Zu TeX/LaTeX: auch das lief auf dem alten Atari und produzierte auf einem Nadeldrucker unglaublich gute Resultate. Hier fehlt mir aber wiederum die .doc-Kompatibilität, Export ist wohl nur als PDF möglich und ich habe leider nicht genug Zeit, mich einzuarbeiten. Außerdem habe ich wegen des Festplattenbedarfs auf meinem iMac DV 400 Sorgen, auch wenn mein iBook damit keine Probleme haben sollte.

@RollingFlo und alle anderen: vielen Dank für die Blumen !

Tex/Latex

Von: salco | Datum: 10.07.2004 | #14
Ich muß an dieser Stelle mal meine Begeisterung über die Freeware TexShop loswerden. Erst heute habe ich gelernt, daß man damit aus allen PDFs Elemente ausschneiden und in verschiedenen Formaten exportieren kann. Und auch sonst überzeugt TexShop voll und ganz.

@salco

Von: italienischer Gastarbeiter | Datum: 11.07.2004 | #15
Wie geht das? (Ausschneiden der Elemente)

thx

Ganz einfach

Von: salco | Datum: 11.07.2004 | #16
Du ziehst das entsprechende PDF auf das TexShop-Icon. In dem PDF-Fenster ist rechts oben eine Schaltfläche, da wählst Du das gestrichelte Rechteck aus, mit dem kannst Du das entsprechende Element einrahmen und dann in andere Anwendungen (zB OmniGraffle, Keynote) ziehen. Unter Einstellungen kannst Du wählen, in welchen Format Du exportieren möchtest.

Der Tip stammt übrigens aus www.macosxhints.com, da kannst Du es detaillierter nachlesen.

Ragtime überdimensioniert???

Von: walti | Datum: 21.07.2004 | #17
arbeite seit 18 Jahren mit Ragtime und bin immer noch verliebt. Die beste Kombination von einem Office mit DTP Funktion. Selbst die alte Version 3.2 (1992) läuft mit Classic rasend schnell. Missbrauche Ragtime sogar als Datenbank,
für private Users sogar gratis!!
Link: [Link]

für Mac gibt es nur Office-Schrott

Von: V.Zenkert | Datum: 05.08.2004 | #18
Ich habe bis zum heutigen Tag keine
ordentliche Textverarbeitung für
den mac gefunden. Ich habe sie alle
ausprobiert von MS Office, Neo u.
Open Office, Apple works etc. alle
Programme haben irgentwelche nervigen Fehler. Deshalb Schreibe ich
meine Briefe alle mit einer Auftragsverwaltung. Allein schon wegen der ordentlichen Serien u. Adressaufbereitung!

.......:: für Mac gibt es nur Office-Schrott

Von: Johnson | Datum: 09.08.2004 | #19
das ist ja wohl ziemlicher Blödsinn! Ob man MS Office mag oder nicht, funktionieren tut es für 99% aller USer optimal! Ich bin sehr zufrieden damit, freue mich aber auch schon auf OO Aqua.

See Ya,

J.

MS Office ist okay - aber Microsoft!?

Von: V.Zenkert | Datum: 20.08.2004 | #20
Ich gebe zu das MS Office die beste
Lösung für den Mac darstellt.
Aber wozu benutze ich eine Computeralternative wie Apple um
mir dann ein Microsoft Programm
auf einen Mac zu pflanzen.

Dafür ist mir mein Mac zu schade.
Dann hätte ich mir ja gleich eine
XP-Dose hinstellen können.

Besser gerenderte Schriften mit Oo 1.1.2

Von: Axl | Datum: 03.09.2004 | #21
Hallo,
ich habe mir gestern Oo 1.1.2 installiert. Kann den positiven Eindruck des Autors nur bestätigen. Eine Möglichkeit, das Rendering der Schriften deutlich zu verbessern, findet sich hier:

[Link]

Gruß

OS X 1ß.2.8

Von: Ingo | Datum: 10.09.2004 | #22
Leider fehlt bei oO noch eine localisierte Version für OS X 10.2.x.
Wenn ich richtig gelesen habe gibt es diese nur für OS X !0.3

zu Papyrus

Von: U.Me. | Datum: 15.09.2004 | #23
Ergänzung zu Papyrus:
ich arbeite in einem kleine Verlag und wir setzen ganze Bücher auf Papyrus auf OSX.
Mehrere 100 Seiten mit Grafiken - kein Problem - was besonders für Autoren und Vielschreiber wichtig ist :-)

XML ist ein offener Standard

Von: Christian | Datum: 24.09.2004 | #24
Hi,
auch Microsoft stellt jetzt bei dem nächsten Word auf ein XML Format um. XML ist an sich eine Beschreibungssprache und hat die gleichen Wurzeln wie HTML. Dieser Standard ist beim W3C einsehbar. Allerdings versucht Microsoft durch Patente diese Offenheit und Portabilität anzugreifen. So versucht man z.B. sich die Verteilung von einem Dokument auf mehrere XML Files patentieren zu lassen.

AUTSCH....

Von: cyber | Datum: 16.11.2004 | #25
Zita:
"Zunächst zu meinem Hintergrund: ich bin seit ca. zehn Jahren Jahren Mac-User, habe kaum Erfahrung mit den Innereien des Betriebssystems,"

autsch......