ARCHIV 1999-2006

ARCHIV :: # 3133

Ein Heim für PowerBooks (2)

Kultbag - wofür alte LKW-Plane nicht alles gut ist

Autor: flo - Datum: 09.08.2004

Anlässlich des Notebooktaschen-Tests in der Sommerausgabe der MacLife, der sträflicherweise die Timbuk2-Taschen unerwähnt ließ, haben wir einen Langzeit-Erfahrungsbericht eben dieser in "Ein Heim für PowerBooks" nachgereicht. Kurz darauf bekamen wir einen riesigen Geschenkekorb voller Notebooktaschen, bündelweise Bargeld, vorgefahren in einer Stretch-Limo, die uns vier Wochen lang Tag und Nacht zur Verfügung stand (*) -- mit den besten Grüßen von Kultbag, ob wir nicht die schönen neuen Taschen testen wollten. Wie könnten wir einer solch unverbindlichen Anfragen widerstehen? Und so folgt ein Erfahrungsbericht aus vier Wochen Alltags-Dauereinsatz.

*: "Einige" der Angaben entsprechen möglicherweise nicht der Realität ;) Getestet wurde die abgebildete Auckland XL, die größte Notebooktasche bei Kultbag. Im Unterschied zu den zahlreichen anderen Modellen sind die Auckland-Modelle komplett gepolstert (keine Luftpolsterung, es wird ein Kunststoff eingearbeitet, was langlebiger sein dürfte), sodass man sein Notebook und/oder seine Digitalkamera- und DV-Ausrüstung wohl auch ohne zusätzliche Schutzhülle transportieren könnte -- da ich aber schon mal eine Hülle habe und der Verschluss meines PowerBooks auch schon bessere Tage gesehen hat... Auf alle Fälle macht die Polsterung was her und wenn man gerade der Straßenbahn hinterherhechtet fürchtet man im Gegensatz zu ungepolsterten Taschen doch weniger um die Tascheninnereien.

Die Tasche ist komplett aus recycleter LKW-Plane und macht einen völlig unkaputtbaren Eindruck, subjektiv mehr noch als die im ersten Teil getestete Timbuk2. Wie diese verschließt man die Kultbag mithilfe von drei (einer unten, einer jeweils an der Seite) großen Klettverschlüssen. Zusätzliche Schnallen zum Verschließen gibt es nicht, was dem Überfüllen der Tasche gewisse Grenzen setzt, da eben irgendwann der Klappendeckel nicht mehr auf den Klettverschluss trifft.

Apropos Befüllung: Die XL-Tasche ist mit 28 x 40 x 10 cm (h x b x t) ziemlich groß und durch das verwendete Material auch nicht die leichteste. Durch die Polsterung geht aber natürlich zugunsten des Schutzes einiges an Platz verloren, was man merkt, wenn man sehr viel (sperriges) Zubehör mitnehmen will/muss oder -- was bin ich doch ein gnadenloser Fremdnutzer -- nach der Arbeit noch Einkaufen geht: Unförmige Einkaufsgegenstände mag die Auckland eher weniger. Aber nun gut, es ist ja eine Laptoptasche: 15"-PowerBook samt Netzteil, Digitalkamera, CD-Tasche, Fahrradschloss und diverse Kabel passten ohne weiteres hinein und durch die Steifheit des Taschenkörpers fällt auch kaum etwas durcheinander.



Die Aufteilung des Innenraums verdient dafür ein uneingeschränktes Lob: Dieser lässt sich mit einem großen und einem kleinen, stabilen (ebenfalls gepolsterten) Trennelement unterteilen und da diese nicht fest vernäht sondern per Klettverschluss angebracht sind, kann man je nach Bedarf den Innenraum parzellieren, oder auch einmal sämtliche Trennung weglassen (was mehr Platz schafft). Dazu gibt es noch ein Fach für Schreibzeug und vorne angebracht noch ein weiteres für Kabel oder anderen Kleinkram.



Auch der Schultergurt hatte schon ein Vorleben -- als Autogurt. Und an den könnte ich mich gewöhnen, denn der ist im Vergleich mit dem der Timbuk2 zwar minimal schmaler, aber viel weicher und schneidet sich somit selbst nach längerer Zeit nicht unangenehm in die Schulter -- auch ohne Neopren-Schulterpolster, das es demnächst dazugeben soll. So gut der Schultergurt, so schlecht jedoch der Beckengurt: der fehlt nämlich. Die kleineren Auckland-Modelle haben ihn, nur ausgerechnet bei der größten hat sich wer gedacht, dass man einen Beckengurt nicht braucht. Liebe Kultbagger, lasst euch sagen: Es braucht einen! Ein Autogurt ist relativ rutschig, LKW-Plane auch, und die Tasche kann vollbeladen ziemlich schwer werden. Und so wandert die Tasche gerne während der Fahrradfahrt lustig umher und mäht unbeteiligte Passanten über den Haufen...

Eine Kultbag ist auf alle Fälle immer ein echtes Unikat -- was man im Shop anklickt bekommt man und danach kein anderer mehr. Und sie sind Geschmackssache, was ja gerade Sinn der Sache ist. Mein Testexemplar rief bei meiner Lebensgefährtin beispielsweise nur ein eher zurückhaltendes "Uh, ... gelb" hervor, während ein Kollege im Büro aus dem Stand heraus getauscht hätte (was Wunder, mit einer 08/15-Comutertasche inkl. 08/15-Siemens-Notebook ;).

Mein heimlicher Favorit ist allerdings nicht die getestete Auckland XL, sondern die viel kleinere (BW-)Auckland, die gerade groß genug ist für ein 12"-Book samt Netzteil und vielleicht noch dem ein oder anderen (kleinen) Zubehör. Die hat zum Beispiel einen BECKENGURT (ja, ich bin ein bisschen nachtragend) und die Größe der Tasche ist gerade recht für einen Stadtbummel (ja, auch Männer, echte Männer machen sowas). Die neue "BW"-Variante verwendet dabei für die Deckelklappe alte Bundeswehrdecken, was sie hervorragend als "Festival-Tasche" prädestiniert: Deckel auf und schon hat man eine bequeme, warme (wegen der Decke) und wasserdichte (weil innen mit LKW-Plane versehene) Sitzunterlage. Wie? Was? Uninteressant? Was hat denn das in einem Test zu suchen? Pah, was kümmert mich denn das, ich fand diese Zweckentfremdung auf dem nassen Rasen (wann ist Rasen auf Open-Airs nicht nass?) äußerst interessant.

Fazit
Die Auckland XL ist eine gelungene Notebooktasche, insbesondere die Polsterung und die variable Innenaufteilung gefallen. Dass sie wegen der Polsterung einiges an Platz verschenkt und sich insgesamt weniger voll packen lässt als die Größe verspricht, mag ein Kompromiss sein, den jeder für sich selbst bewerten muss. Platz genug ist auf alle Fälle für den "vorgesehenen" Verwendungszweck. Recyclete LKW-Plane muss auch nicht jedermanns Sache sein, aber eine Tasche für jedermann hatte Kultbag auch nicht im Sinn, und das ist gut so. Eine für Arme aber auch nicht, 110 Euro für die XL sind kein Pappenstil (100 für die "M" und 90 für die kleinste auch nicht), wobei man die Tasche dafür auch jahrelang benutzen kann, denn kaputt geht daran so schnell nichts. Nur die Sache mit dem fehlenden Beckengurt bei der XL ... Nein, da komme ich nicht darüber hinweg.

Kurzum: Wer eine individuelle Notebooktasche sucht und vor wirklich bunten Taschen nicht zurückschreckt, sollte sich die Auckland auf alle Fälle ansehen. Die "BW"-Modelle sind identisch ausgestattet aber mit ihrer braunen oder grauen Decke augenschonender, was letztlich Geschmackssache bleibt.

Good news everyone
Ihr wollt Eure Klamotten, PowerBooks und iPods nicht länger in peinlichen Beuteln durch die Gegend schleppen? Dann mailt uns ein Foto und beweist uns, dass ausgerechnet Ihr unbedingt eine neue Tasche
braucht. Wir geben Euch für die lustigsten und durchgeknalltesten Fotos eine von drei feinen Kultbags: Eine BW-Auckland (23 x 33 x 7, links), eine BW-Auckland M (32 x 33 x 13, Mitte) oder eine BW-Auckland XL (28 x 40 x 10, rechts, wie getestet).



Teilnahmebedingungen: Es zählen nur Fotos -- Geschenkkörbe und Limousinen sind zwecklos (haben wir ja schon). MacGuardians-Redakteure und deren Angehörige sind nicht teilnahmeberechtigt, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Einsendeschluss ist Freitag, der 20. August 2004. Mit der Einsendung eines Fotos wird auch die Einwilligung zur Veröffentlichung des selbigen gegeben. Der Einsender ist dafür verantwortlich, dass das Foto frei von Rechten Dritter ist. Die Redaktion behält sich das Recht vor, Einsendungen unsittlicher Art von der Verlosung auszunehmen. Einsendungen bitte unter Angabe des vollständigen Namens und der Postadresse. Diese Daten werden über die Dauer der Verlosung nicht gespeichert und natürlich auch nicht weitergegeben.

Kommentare

freitag.ch

Von: -andy | Datum: 09.08.2004 | #1
na - das sieht mir dann schon wenig zu krass abgekupfert ab. freitag biete solche taschen seit jahren an, dort kann man sich inzwischen seine LKW-plane selbst "ausschneiden" und sich sozusagen seine tasche "massschneidern" lassen. schaut 'mal vorbei [Link]

A bissele teuer, oder?

Von: flo (MacGuardians) | Datum: 09.08.2004 | #2
Bei Freitag ist's ja noch teurer... Das mit dem selbst ausschneiden ist natürlich cool...

montag...

Von: pey | Datum: 09.08.2004 | #3
hatte mal einer ne idee, seine tacschen mit dem selben konzept montag (wenn ich mich recht erinnere) zu nennen...und wurde von freitag verklagt, mit recht meine ich. auch auckland hat alles, sogar den sticker in format und grösse, abgekupfert...finde ich wenig originell, wenn sie als powerbooktasche besser geeignet scheinen als die von freitag...

pingel-pangel-deutschland™

Von: clemens | Datum: 09.08.2004 | #4
naja... taschen, die montag heissen würden, wären ja echt dreist und eine deutliche anlehnung an freitag... ;-)

ich seh das so: freitag war zuerst da. das is wohl fakt. freitag ist aber auch eher für finanziell höher belastbare kontoführer gedacht und hat sich im laufe der jahre zur edelmarke gemacht. das ist auch fakt. kultbag hat andere witzige materialien im programm und führt gepolsterte laptoptaschen - alles zu einem -vergleichsweise- günstigeren preis.

was eventuelle duplikate in der produktpalette beider hersteller angeht, sehe ich das eher entspannter... wer kopiert, wird verklagt (siehe auch beitrag oben)... offensichtlich wird hier niemand verklagt... wer im laufe der zeit untereinander welche details oder ideen zur eigenen inspiration genutzt hat lässt sich eh in keinster weise mehr feststellen. mir auch egal.

ich würde eher preisbewusster kaufen, da mir qualitativ nicht klar ist, was den höheren preis für die freitagtaschen rechtfertigt. (kultbag hat ja bitte auch keinen "aldi-image", oder !?)

... naja, und weil die idee der lkw-planentasche auch schon ein wenig älter ist, finde ich die alternativen materialien bei kultbag doch sehr frisch... menschen mit netten bundeswehrdecken-laptoptaschen wie im test habe ich in unseren gefilden noch nie gesehen...

okay, kleiner aufsatz geworden... liegt am wetter ...

übrigens is der selbstausschneider bei freitag echt super!!


viele grüße,
clemens

Schlecht kopiert

Von: emil | Datum: 10.08.2004 | #5
Leider habe ich noch keine gute Freitag-Kopie gesehen, und diese Taschen machen da wohl keine Ausnahme. Ich meine nicht die Verarbeitung, über die ich nichts sagen kann, sondern die Optik und der Schnitt. Es ist eben nicht einfach, eine Idee zu kopieren, die gut ist, denn man muss diese Idee erst mal verstehen...

Diese Taschen sind viel zu bunt und zu gewollt, zu eckig geschnitten und das Verwenden zusätzlicher Materialien überstapaziert die Idee. Freitag ist gekonntes Understatement, die Taschen halten genau die Balance zwischen Originalität und Unaufdringlichkeit. Kein Element, kein Muster, keine Farbe zuviel.

Es ist wie immer: man kopiert Material, Farbe und Form und meint, man hätte ein gleichwertiges Produkt. Aber die IDEE hat man gar nicht verstanden. Und dann wird noch stolz verkündet: wir können es 10 EUR billiger!

„Wer hat's erfunden?“

Von: Die Schweizer, die von Ricola ... | Datum: 10.08.2004 | #6
Also, wie uns die schicke, heile Werbewelt auch immer vermitteln mag, dass die Schweizer von Ricola eine tolle Idee für Bonbons hatten, muss ich mich an dieser Stelle mal einklinken.

Also wir folgt schaut es aus. Die beiden Freitag-Brüder haben sich natürlich auch optischer Einflüsse bedient, bevor die beiden überhaupt angefangen haben. Hier vielleicht mal ein angebrachter Link [Link] ... seltsamerweise kann man auch hier nachlesen, dass schon 1980 Taschen aus LKW-Planen hergestellt werden.

Also die Diskussion - wer mit dem Material angefangen hat - ist an dieser Stelle völlig überflüssig! Freitag ist eine weltbekannte und grosse Marke, welche aber den Nachteil hat, dass die nur ein Material haben und das wird wirklich bald "out" sein. Jeder Hans und Franz verkauft Taschen aus alten LKW-Planen!!! Darum geht es hier nicht.

Ach und (entschuldigung) ein Satz wie dieser: "Freitag ist gekonntes Understatement, die Taschen halten genau die Balance zwischen Originalität und Unaufdringlichkeit. Kein Element, kein Muster, keine Farbe zuviel."

Du hast nicht richtig ausgeschlafen oder ;) Du hast vielleicht selber die Idee "nicht verstanden". Es handelt sich bei Freitag - im Web, in deren Film und wer weiss wo noch - um GEBRAUCHTE LKW-PLANE ;) die vom LKW kommt und somit weder von sich, noch von wem anders gesteuert "Unaufdringlich" oder "kein Muster zuviel" usw. hat ... denn die Plane kann nichts dafür, dass sie an nem LKW hing ;) die ist nicht beseelt, die stinkt einfach nur nen bisschen ;) Plane halt.

Na denn, habe jetzt auch keine Lust mehr mich über das Thema herzumachen. Ich bin mal gespannt, wann Freitag Notebook-Taschen macht, wenn sich die beiden überhaupt "nachsagen" lassen wollen, sie hätten sich am Markt orientiert und/oder etwas "abgekupfert" weil die beiden ja so unaufdringlich und nicht farbenfroh sind ;) Sorry, aber der Satz war und ist echt ein Hammer ;)

Was habt ihr denn für Taschen?

Von: flo (MacGuardians) | Datum: 10.08.2004 | #7
'Nachdem sich das hier bislang darauf konzentriert, wer wo wann wie abkupfert, vielleicht mal zurück um Thema: Was habt ihr denn für Taschen und warum? Oder sucht wer noch nach einer Tasche und auf welche Kriterien kommt's da an?

Und ich sag's nochmal: Tom Bihn

Von: stö | Datum: 10.08.2004 | #8
Der macht einfach coole Taschen, natürlich auch für PBooks etc., ausserdem Skins und so (www.tombihn.com). Und die halten was aus: [Link] , schaut Euch dort den eggdrop test mal an :-)
Gruss
stö

Ich sags doch. Goldene Eier haben nur Monopolisten :-)

Von: clemens | Datum: 10.08.2004 | #9
Ich kaufe im Supermarkt die Haferflocken für -.49 Euro und ignoriere die Bioflocken für 1.89 Euro. Getestet habe ich die schon ... schmecken gleich und satt werde ich auch. Bin ich ein schlechter Mensch ?

Einstellungssache.

Warum sollte eine Firma das Monopol auf ein Produkt halten dürfen. Man sieht ja am Preisvergleich, dass Freitag seine Ware anscheinend überteuert verkauft... "unverschämtheit" - ein bissel Konkurenz is da doch nicht schlecht, oder ?? ... und auch wenn es nur dazu führt, dass Freitag seine Preise anpasst.

Bin mal gespannt, was in 3 Jahren noch im Bereich der LKW-Planen so geht... Ich sehe da den Vorteil bei Kultbag... die scheinen flexibler und experimenteller zu sein...

urheberrechte in zeiten der cholera

Von: bulboes | Datum: 11.08.2004 | #10
ich habe 3 kultbags und bin sehr zufrieden. ich hatte eine freitag-tasche, mit der war ich nicht so zufrieden.

ich finde es nahezu obzön, ein urheberrecht auf taschen zu erheben, die aus gebrauchter lkw-planen gemacht werden. das wird weltweit gemacht, seit dem die erste gebrauchte lkw-plane vom hänger geweht ist. mal ehrlich, in unserem kulturkreis wird damit natürlich etwas zum unikat gemacht, was in anderen teilen der welt eher ergebnis eines erfindungsreichtums ist, der aus der not geboren wird.

die frage ist also, was man daraus macht. die einen machen das so ein bisschen artsy und modernistisch, die anderen eben etwas kredibler und praktischer.

ich bin ganz ehrlich, für mich ist nicht nur die vielfalt der materialien interessanter, sondern auch der hintergrund des unternehmens. kultbag hat einen klaren arbeiter- und handwerker-hintergrund, das merkt man den taschen an, insbesondere bei details wie dem beckengurt :) meiner bw-auckland-xl habe ich sämtlichen oben erwähnten belastungstests unterzogen, und ich dabei immer einen trocknen hintern behalten. sogar auf den kykladen war ich schon mit ihr, aber das ist eine andere geschichte...

b

@bulboes

Von: flo (MacGuardians) | Datum: 11.08.2004 | #11
Und? Fusselt die Tasche bei dir?
Und: Fehlt dir der Beckengurt nicht auch (oder bist du kein Fahrradfahrer)?

Kultbag vs. Freitag

Von: Honcho | Datum: 14.08.2004 | #12
Ich hatte mal ne Freitagtasche bei nem Freund gesehen und kurz darauf dann eine von Kultbag in der U-Bahn. Ohne dass ich zu dem Zeitpunkt irgendwas über Freitag bzw Kultbag wusste, war mein erster Gedanke bei Kultbag: Billiger Abklatsch! Kultbag ist zwar auch aus LKW-Plane aber denen fehlt der gewisse Style. Das ist genauso wie mit dem iPod im Vergleich zu anderen portablen Playern. Sie können vielleicht auch Musik machen aber sie bieten weder Innovation noch haben sie eine annähernd vergleichbare Edel-Optik, an der man sich nicht sattsehen kann. Nicht ohne Grund gibt es jetzt Gucci- und Louis Vuitton-Taschen für den iPod, für den iRiver nicht.

texterscheiss.

Von: clemens | Datum: 15.08.2004 | #13
"Sie können vielleicht auch Musik machen aber sie bieten weder Innovation noch haben sie eine annähernd vergleichbare Edel-Optik, an der man sich nicht sattsehen kann."

Ich befürchte das Forum wurde sograde von den Textern der Freitag-Taschen-Herstellern übernommen... :-D

Hat noch jemand das gleiche Gefühl ??

tztztz...

Kultbag = Dirtbag ?

Von: Jay | Datum: 01.12.2004 | #14
naja bin ein bisschen spät dran mit meinem kommentar ich weiss ....

aber ich hab mir aufgrund dieses beitrags einen bw-auckland xl bestellt. als ich ihn nun bekommen hab ist mir aufgefallen, dass er ziehmlich dreckig ist (ja ich weiss gebrauchte lkw-plane).

ich meine mit dreckig nicht, dass die plane gebraucht ist, sondern, dass meine tasche einfach schmutzig war. am gurt z.b. war etwas dreck, den ich ganz leicht mit dem schwamm abwaschen konnte und so setzte sich das an der ganzen tasche fort.

und ich frage mich ist das bei einem preis jenseits der 100€ denn nötig ??

was spricht dagegen die plane/den gurt vor der verarbeitung abzuwaschen ??

ich meine apple liefert seine rechner doch auch nicht mit schwarzen fingerabdrücken auf den displays aus oder ??

ich werde die tasche wohl umtauschen und das nicht weil sie mir nicht gefallen würde, sondern weil ich es als unverschämtheit empfinde sie in einem solchen zustand an den kunden zu bringen ...

scheisse das die deutschen nicht etwas eigenes erfinden können

Von: Janick | Datum: 14.02.2005 | #15
entschuldigung ich finde das eine richtige frechheit wie ihr unsere kulttasche von FREITAG runtermacht das ist alles was ich dazu zu sagen habe.

Ooooohhhh Janick, mir kommen die Tränen...

Von: hawe | Datum: 09.08.2005 | #16
Mehr sag ich dazu nicht.
Auch wenn dieser Thread schon zig Monate alt ist und ihn wohl eh nichtmehr allzuviele Leute lesen... ich mußte es einfach loswerden. ;-)

gebrauchte billige bundeswehrdecken

Von: Tamara | Datum: 25.08.2006 | #17
hallo, wir sind von der dobermann-nothilfe und suchen für ein tierheim in polen gebrauchte bundeswehrdecken. die hunde dort liegen auf blankem beton. wer weiß was und kann helfen?? wir sind für alles dankbar.
grüße tamara