ARCHIV 1999-2006

ARCHIV :: # 3205

Partnerschaft zwischen Beatport, Stanton und Native Instruments

neues Spielzeug fürs „Digital DJing“

Autor: daZ M - Datum: 17.09.2004

Die drei Unternehmen Stanton (DJ-Hardware), Native Instruments (DJ-Software) und der Online Music-Store Beatport (spezialisiert auf Dance-Musik) haben auf der Fachmesse PLASA in London ihre Partnerschaft bekannt gegeben, die neue, integrierte Produktlösungen für DJs ermöglichen wird. Unterstrichen wird diese Fusion durch die ebenfalls neuen Produkte „TRAKTOR DJ Studio 2.6“ und Stanton „FINALSCRATCH 2“, die in diesen Versionen erstmals zusammen arbeiten. „FINALSCRATCH 2“ ist eine Hardware-Software-Kombination, die das Mixen von digitalen Musikstücken ermöglicht. Dabei muss nicht mehr auf die manuelle Kontrolle über Turntables oder CD-Player verzichtet werden: Cueing, Scratching, Pitching und Mixen etc. erfolgen wie beim klassischen DJing über ein normales DJ-Setup. Der DJ muss nicht auf seine Plattenteller verzichten, sondern kann seine digitalen Musikstücke durch spezielle Schallplatten (mit Timecode) auf seinen normalen Plattenspielern abspielen. Diese Informationen, also Tempo, Start-Stop-Befehle und Nadelposition werden dann über das neue DJ-Audiointerface „ScratchAmp 2“ per FireWire an, die im Lieferumfang enthaltene Software „TRAKTOR FS 2“ weitergegeben. Wer darüber hinaus weitere Funktionen benötigt, kann auf das neue „TRAKTOR DJ Studio 2.6“ zurückgreifen, welches nun auch erfreulicher Weise AAC-kompatibel ist.

Weitere Informationen:
TRAKTOR DJ Studio 2.6
FINALSCRATCH 2
ScratchAmp 2
Beatport

Kommentare

Wasn los?

Von: tonidigital | Datum: 18.09.2004 | #1
Es posten so wenige Leute in den letzten Tagen?... Auch im Forum ist Stagnation angesagt.. Los Leute gebt Euch nen Ruck, postet! :-)

warten

Von: Marty | Datum: 18.09.2004 | #2
Die einen warten an der Türe auf die iMacs G5 um dann in Jubelorgasmen durchs web zu stöhnen. Die anderen warten auf die ersten Testberichten um dann in Meckerarien gegenzuhalten.

Man könnte jetzt schon fast schreiben wer was dann sagen wird.

@Marty

Von: tonidigital | Datum: 18.09.2004 | #3
Sehr schön beobachtet ;-)

Ist sowieso bald alles illegal - BK Schröder gegen Privatkopie !

Von: Anonymer Feigling | Datum: 18.09.2004 | #4
Wie sagte James Brown so schön zu den Rappern
Hy you copy cats out there, get of `a my hip...
Und das passiert jetzt bald
Wenn Ihr hier mal schauen möchtet:

[Link]

Schröder trifft die Phonoindustrie und spricht sich
GEGEN DIE BEIBEHALTUNG DER PRIVATKOPIE AUS!!

Damit hat sich das Aufnehmen, Scratchen, Mixen etc.
dann auch bald, zitat Phonoindustrie:

"Wir haben die Gelegenheit genutzt, dem Bundeskanzler unsere Sicht der Urheberrechtsgesetznovelle zu erläutern. Wir sind dem Bundeskanzler dankbar, dass er sich für das Recht von Kreativen und Produzenten ausgesprochen hat, ihre Leistungen zu schützen. Einem Anspruch auf die Privatkopie erteilte er eine deutliche Absage."

gab es doch nie

Von: Marty | Datum: 20.09.2004 | #5
Du hattes doch noch nie einen Rechtsanspruch auf eine Privatkopie. Wenn die Urheber bzw die MI oder SI oder FI es schaffen einen Kopieschutz zu entwickeln, der sich nur durch Fremdprogramme, kannst du halt nichts einklagen. Das heisst nicht das es verboten ist Dir eine anzulegen.

Bedeutet wenn du ne Kopieschutz-UnCD hast und ne Sicherungskopie machst mit Hilfe eines Programm ist es dir nicht erlaubt. Legst du aber die UN-CD in einen Rechner und du kannst einfach da sie Duplizieren dann machst du dich nicht Strafbar.

Dieses Thema und das mit der Garantie/Gewährleistung wird man immer wieder erklären müssen.

jein - meinen senf dazu

Von: nico | Datum: 20.09.2004 | #6
"Bedeutet wenn du ne Kopieschutz-UnCD hast und ne Sicherungskopie machst mit Hilfe eines Programm ist es dir nicht erlaubt."

der vertrieb, weitergabe und bewerben solcher programme ist gesetzlich verboten. nicht der besitz. und wer vor der novellierung so eine software legal(!) gekauft hat, ist aus dem schneider.
zwar ist die benutzung solcher software strafbar, es wird auch gleich das zu erwartende strafmass genannt - allerdings findest du wenige paragraphen spaeter die deutliche einschraenkung - wer ausschliesslich zu privatem zwecke den kopierschutz umgeht, wird nicht bestraft...

einen "rechtsanspruch" auf privatkopie hat man natuerlich nicht, wer aber die originale besitzt, sollte sich auch weiterhin sorgenfrei ne ueberall lauffaehige kopie ziehen koennen.

neuerdings wird auch so argumentiert: man bleibt straffrei, zivielrechtlich koennten jedoch ansprueche angemeldet werden.
nur, wie sollten die aussehen. wenn ich eine kopiergeschuetzte audio-cd besitze, und diese so manipuliere, damit ich die musik auch auf meinem rechner hoeren kann - welcher schaden ist dem rechteinhaber entstanden? immerhin muss er einen nachweisen. ich habe ja die cd gekauft.

wohin diese neuen gesetze zielen, ist doch klar - und das unterstuetze ich auch!
es geht nicht um den privatanwender, der sich ne neue musikzusammenstellung aus seinen originalen wuenscht.
es geht um professionelle raubkopierer und illegales saugen im internet.

Mal zu der News.

Von: Phileas | Datum: 20.09.2004 | #7
Statt einer Beatport-Partnerschaft
sollte sich NativeInstruments mal darum kümmern, dass ihr Traktor DJ
auch das AAC-Format lesen kann.

???

Von: oli | Datum: 20.09.2004 | #8
Steht doch sogar im Text, dass AAC (ungeschützt) gelesen werden kann.

Falsch ausgedrückt.

Von: Phileas | Datum: 21.09.2004 | #9
Tut mir leid, ich habe mich blöd ausgedrückt.

Also:
Ja, in der nächsten Version 2.6 wird aac unterstützt.

Ich habe aber 2.5. Und wie ich NI kenne,
muss man für ein Update teuer bezahlen.

Schön wäre es wenn man mit einem Patch
sein 2.5er AAC-fähig kriegen könnte.

Hinter meiner obrigen launischen Aussage
steht auch ein gutes Stück Frust über den NI-Support.

Aber ich warte erstmal bis das Update rauskommt.
Dann kann ich ja immernoch meckern.