ARCHIV 1999-2006

ARCHIV :: # 3286

10 Jahre OpenStep

Lasst die Korken knallen!

Autor: thyl - Datum: 20.10.2004

Jetzt hätte ich es doch glatt verpasst, aber gestern hat die OpenStep-Spezifikation ihren 10. Geburtstag gehabt. Ist das ein bedeutendes Datum? Eigentlich nicht, denn bis auf OPENSTEP/mach, das zu MacOSX mutierte (mit verdammt vielen Änderungen) ist aus den anderen Projekten, zB OpenStep für Solaris oder GNUStep, leider nicht viel geworden. Und 1994 hatte ich noch geglaubt, dies wäre der Durchbruch, aber dann kamen Java (als objektorientierte Umgebung unter Solaris), der komponenten-orientierte Ansatz (um nur ja nicht zuviel von den eigenen Anwendungen zu verraten) und KDE (na, wer's mag).

Kommentare

@thyl

Von: Christoph Wick | Datum: 20.10.2004 | #1
Wenn Du schon den Vergleich mit MacOS X machst, dann vergleiche OpenStep besser mit Cocoa und nicht mit dem ganzen MacOS X. Und weil wir gerade dabei sind (<besswiss/>), soooviel hat sich an OpenStep/Cocoa nicht verändert, dass ich den Begriff "mutieren" in den Mund nehmen würde. Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie sehr sich die Openstep-API und die Cocoa-API gleichen.

Ist schon richtig

Von: mbs | Datum: 21.10.2004 | #2
Was thyl schreibt, ist schon richtig. Es gibt die API "OpenStep" und das Betriebssystem "OPENSTEP for Mach".
Aus OpenStep wurde Cocoa und aus OPENSTEP for Mach (man beachte die andere Großschreibung) wurde Mac OS X.

OT: iTunes in D hinter Musicload.de

Von: Stefan | Datum: 21.10.2004 | #3
kuck mal hier

[Link]

Nicht alles, was in der FTD steht, stimmt auch ;)

Von: flo (MacGuardians) | Datum: 21.10.2004 | #4
Die Zahlen sind schwer zu bewerten, da Apple keine DE-Zahlen herausgibt. In allen bisherigen EU-Stores gehen allerding über eine Million Songs pro Monat über den Ladentisch. Überproportional viel davon dürfte, wenn sich die Verhältnisse der ersten Woche gehalten haben, in UK verkauft worden sein. (Erste Woche: 800.000 Songs, davon etwas über die Hälfte in UK, der Rest gleichmäßig in DE und FR). Das liefe also in der Tat auf ähnliche Zahlen hinaus (250.000 pro Monat).

Falsch ist hingegen die Aussage gegen Ende des Artikels, wonach in den USA die Verkaufszahlen rückläufig seien und von 1,3 auf eine Million gefallen seien. Da hat FTD nicht genau hingeschaut, in der NPD Studie ging es um _individuelle Nutzer_, nicht verkaufte Songs. Diese Zahl liegt bekanntermaßen bei runf 4 Mio pro Monat - nur durch Apple.

Die Ziele von musicload finde ich... sportlich. 500.000 bis Ende 2004? Das ist immerhin eine Steigerung um 100% zu jetzt. Naja, mir soll's recht sein. Machen im Übrigen gute Werbung, finde ich. Das dürfte sehr viel Aufmerksamkeit ziehen. Den Shop selbst habe ich aber noch gar nicht gesehen (dürfen unsereins da rein? Wieder nicht, oder?)

Betreff: FTD

Von: salco | Datum: 21.10.2004 | #5
Ich würde sogar soweit gehen und behaupten, alles was in der FTD steht, ist als falsch anzusehen, bis das Gegenteil bewiesen ist. Dieses Mistblatt strotzt nur von Fehlern und Unkenntnis seitens der Redakteure und ist von der journalistischen Qualität so etwa im BILD-Bereich anzusiedeln.

Volle Zustimmung

Von: thomm | Datum: 22.10.2004 | #6
Super, daß es noch Leute gibt,

die diesen Schlipsträgermüll aus diesem Doofnußconsultingichgolfeschondakeinsexmehrschmierblatt
auch als solchen erkennen.
Mich ärgert z.B., daß macstart auf dieses Schei..blatt verlinkt und täglich mindestens 5-10 Ergüsse dieser geistigen Gülle dort auftauchen. Ich habe mal den Redakteur angeschrieben und moniert, daß für eine
ausgewogene Berichterstattung ja wohl wenigstens Seiten telepolis etc. hinzugezogen werden müßten aber offensichtlich besteht da eine mir unverständliche Liebe zu diesem Bonzenblatt :-(

Keine Konkurrenz

Von: Dan | Datum: 22.10.2004 | #7
"Entgegen den Erwartungen wird das Online-Musikangebot nicht nur von der "iPod-Generation" genutzt. "Wir verkaufen erstaunlich viel Volksmusik, es gibt auch eine Zielgruppe der 40- und 50-Jährigen""

iTunes/Apple und musicload.de/T-Online stehen sich nicht unbedingt im Weg, sondern ergänzen sich.