ARCHIV 1999-2006

ARCHIV :: # 3427

Drei Wochen im Dezember…

Oder: Gibt es "Montagsmacs"?

Autor: roland - Datum: 03.01.2005

Bevor wir uns auf das kommende Apple-Event in San Francisco konzentrieren und in der Vor-MacworldEXPO-typischen Flut von Spekulationen ertrinken, wollen wir heute aus aktuellem Anlass und als Start einer Vor-Messe-Reihe von Grundsatzartikeln einen Blick werfen auf einen Aspekt des jüngeren Apple-Schaffens, der hoffentlich nur ein Einzelfall ist. Vielleicht aber auch nicht. Das Stichwort heißt: Qualitätskontrolle… Da persönlich gemachte Erfahrungen immer die eindrücklichsten sind, vorab zur Einstimmung ein Rückblick auf unsere Erfahrungen mit einem nagelneuen Apple PowerMac G5 Dual 2 GHz:

5. Mai 2004:
Ein nagelneuer PowerMac G5 Dual 2 GHz mit einer ATI Radeon 9800 wird von einem Apple-Systemhaus (das ich hier nicht nennen möchte) an uns geliefert. AppleCare inklusive. Der Rechner läuft im Leasing uns soll meiner geschätzten Gattin und MG-Redakteurin Gila zum Broterwerb dienen. Als Illustratorin benötigt sie einen möglichst schnellen Rechner…

7.Mai 2004, früh morgens:
Ich stelle einen kurzen Weblogeintrag auf Gilas Website ein, in dem der neue G5 angekündigt werden soll. Dazu werfe ich einen Blick auf die Systemdaten des Neuen und traue meinen Augen nicht: statt zwei CPUs à 2 GHz wird nur eine angezeigt!

7. Mai 2004, gegen Mittag:
Nach mehreren Telefonaten ist klar: Der nagelneue G5 Dual läuft tatsächlich nur auf einer CPU. Er wird wieder eingepackt und soll vom besagtem Apple-Händler/Service-Center via UPS noch am selben Tag abgeholt werden. Der angekündigte UPS-Fahrer taucht jedoch nicht auf.

8. Mai 2004:
Immer noch kein UPS-Fahrer! Wir müssen beruflich nach Wien. Der Rechner steht originalverpackt im Hausflur.

10. Mai (Wien):
Kein Anruf aus Hofheim, dass UPS den Rechner abgeholt hätte.

11. Mai (Wien):
Endlich! Von zuhause die Bestätigung, dass der G5 nun auf dem Weg zurück zum Apple-Systemhändler sei. Und nein, ein Austauschgerät kann nicht gestellt werden, da keines verfuugbar ist.

19. Mai 2004:
Wir erhalten, wieder zurück aus Wien, die Mitteilung, dass das Mainboard des Rechners ausgetauscht werden musste. Natürlich auf Garantie. Der Rechner wird zurückgeschickt.

Eine Weile funzt alles prächtig. Aber dann…

9. Dezember 2004, früher Nachmittag:
Gila hat einen voluminösen Auftrag für eine Frankfurter Agentur zu bewältigen – zwei TV-Animatics – und macht mittendrin eine kurze Teepause. Wir erholen uns kurz vom Tagesgeschäft. Oben im Büro geht der G5 in seinen üblichen Sleep-Modus...

9. Dezember, 30 Minuten später:
Gila geht zurück an ihren Mac. Alles schwarz? Na gut. Der G5 schläft sicher. Taste drücken und aufwecken. Aufwecken! AUFWECKEN! Nichts passiert. Sie sieht, dass die Power-LED nicht wie sonst im Sleep-Modus pulsiert. Alles ist schwarz. Wir versuchen einen Neustart. Nichts! Einzige Reaktion: Ein Relais klickt, die LED über dem Einschaltknopf blitzt kurz auf, erneutes Relaisklacken. Aus. Das uns schon bekannte procedere wiederholt sich: Anruf beim Systemhaus. UPS-Fahrer wird angekündigt, der am 10. Dezember den Mac wieder mal abholen soll.

10. Dezember:
Kein UPS-Mann weit und breit. Das Wochenende steht vor der Tür. Gila muss mit ihrem Job auf meinen alten Quicksilver II (mittlerweile Gott sei Dank mit einer single 1,47 GHz CPU) ausweichen. Eine Notlösung, mehr nicht!

13. Dezember, gegen Mittag:
Endlich, am Montagmittag, steht der UPS-Fahrer vor der Tür. Alles läuft ab wie gehabt. Gila flucht. Mein Mac ist etwas zu lahm für ihren Job...

15. Dezember:
Ein Anruf vom Service-Center bestätigt, was wir geahnt haben: Das Mainboard muss erneut ausgetauscht werden!
Wir hoffen auf schnelle Retournierung…

20. Dezember:
Erneuter Anruf des Händlers, diesmal jemand anders am Telefon. Der fragt, wo denn der zur Reparatur avisierte G5 bliebe. Ich bin verdutzt! Und in der Lage, dem freundlichen Menschen zu erkluaren, dass der Rechner bereits seit ein paar Tagen im Hause sei. Was das Missverständnis behebt.

23. Dezember:
Ein erneuter Anruf teilt uns mit, dass neben dem Mainboard "noch eine weitere Reparatur"" notwendig sei. Was genau, wird uns nicht mitgeteilt.

24. Dezember:
Frohe Weihnachten!

3. Januar 2005:
Das Tagesgeschäft steht vor der Tür, und ich rufe bei unserem Systemhaus an, um mich nach dem Stand der Dinge zu erkundigen. Dort ist man ebenso ratlos wie wir. Offenbar wurde zwischenzeitlich auch das Netzteil getauscht. Da das bekannte Symptom des Relaisknackens und Startverweigerns aber immer noch auftritt, äußert der Servicetechniker den Verdacht, dass möglicherweise in kaputtes Netzteil geliefert worden sei. Es soll ein weiteres mal getauscht werden. Und wenn das nichts nützt, will er ein komplettes Neugehäuse anfordern. Die Story will und will nicht enden…

Und damit sind wir beim eigentlichen Thema dieses Artikels. Unter dem Eindruck dieser "Leidensgeschichte" stellen wir uns nämlich die Frage: Wie gut oder wie schlecht ist Apples Qualitätskontrolle? Handelt es sich hier um einen unglücklichen Einzelfall? "Passieren" bei Apple hin und wieder "Montagsrechner"? Ein Effekt, den wir ja aus dem Automobilbau kennen. Ist die erste Generation von Apples G5 Dual 2 GHz anfälliger als andere, nicht betroffene Macs? Schlampt Apples Qualitätskontrolle bei der G5-Baureihe? Konzentrieren sich die Apfelmacher zu sehr auf die iPod-Mania statt auf die G5-Baureihe? Werden aus Kostengründen OEM-Zulieferprodukte verbaut, die nicht den für ein Apple-Produkt zu erwartenden Qualitätsmaßstäben genügen?

Wir sind uns durchaus bewusst, dass wir hiermit womöglich ein Thema lostreten, was unersprießlich werden kann. Frage also: Welche Erfahrungen hat die Community der grünen und aller anderen Mac-User bisher mit Apples Dual-G5 Baureihe gemacht? Lasst hören!

Nachtrag: Dass trotz nicht ganz billigem AppleCare-Vertrag kein Austauschrechner verfügbar scheint, ist auch so ein Punkt, der diskussionswürdig ist…

Nachtrag vom 5. Januar: Nein, vom Systemhaus, das den Mac repariert, gibt's noch keine Nachricht. Aus aktuellem Anlass weise ich aber darauf hin, dass der besagte Reparateur nicht hier in Hofheim am Taunus sitzt!

Kommentare

Nie auch nur ein Problem!

Von: mkoehler | Datum: 03.01.2005 | #1
Ich hab mir im Oktober auch einen nagelneuen Power Mac G5 mit 2x2Ghz gegönnt. Seit 1993 mein fünfter Mac. Und wisst ihr was? Bis heute hatte ich mit keinem meiner Macs je auch nur ein Problem! Auch mit dem neuen nicht. Schnurrt wie ein Kätzchen. Auch wenn man in vielen Foren von solchen Problemen wie im Artikel beschrieben unzählige liest, sind es meist doch auch einzelfälle. Einen erwischts halt immer...

zielen deine fragen auf Apple oder deinen händler?

Von: gast | Datum: 03.01.2005 | #2
… weil:
ok, rechner bei lieferung garantiefall habe ich in knapp 20 jahren usertum gottseidank nie erleben dürfen.
… aber:
die aussagen des sog. service mannes finde ich hilflos. einfach "alles" auszuwechseln ist bei der komplexität der heutigen hardware sicherlich ein gangbarer weg - der ist aber in wenigen servicestunden gangbar und nicht tagelang und erst auf kundenanfrage (servicewüste dland)
… die mangelnde beistellung eines ersatzrechners (gerade im pro bereich) sehe ich auch eher beim systemhaus - nicht, dass die die G5s stapelweise auf halde im keller stehen haben müssen - aber auch hier muss dem zahlenden kunden freiwillig/unaufgefordert eine gangbare lösung angeboten werden.

würde die gemachten erfahrungen in kurzform auch an Apple schicken, kopien mit hiroshima verteiler (vorstand, marketing, hardware, verkauf, praktikanten etc)

Qualität

Von: BvK | Datum: 03.01.2005 | #3
Immer und überall kommt es vor dass selbst fabrikneue Geräte defekt ankommen. Interessanterweise gibt es bei der Fehlerquote, nach meiner eigenen, eher subjektiven Statistik, nicht mal einen grossen Unterschied zwischen teuren und billigen Artikeln.Auch ich habe bei den zahlreichen Macs, die ich fürs Büro kaufte schon ein paar Gurken erlebt. Der häufigste Mangel resultierte aus den fehlerhaften IBM Platten, die manchmal schon beim ersten Startversuch den Geist aufgegeben haben.
Mit meinen Lieferanten habe ich vereinbart, dass von Anfang an defekte Geräte sofort gegen neu getauscht werden, oder aber der Preis gemindert wird. Schliesslich habe ich einen neuen und keinen reparierten Computer bestellt. Bei Versandkäufen,wird sowieso umgetauscht. Das Reparaturgefrickel über Wochen tu ich mir nach einer einmaligen, ziemlich üblen Erfahrung nicht mehr an.
Zum Glück hatte ich bei den Macs ziemlich wenig Ärger. Oft genug aber bei anderen Produkten.
BvK

Endkontrolle?

Von: Stevo7 | Datum: 03.01.2005 | #4
Meine Erfahrungen mit Apples Endkontrolle:

- iMac-Tastatur hatte UNBEDRUCKTE TASTEN! Wer hat die in den Karton gelegt?

- iPod hatte eine MONSTERBEULE auf der Rückseite. Wer hat den kontrolliert?

- G4 hatte defektes Mainboard DOA! Passiert sowas auf dem Lieferweg?

-Werden alle Applegeräte so "gut" kontrolliert und ist es nur Glück, wenn man ein heiles bekommt? :-)

Selber ähnlich erlebt

Von: ctopfel | Datum: 03.01.2005 | #5
Habe selebr ähnliches erlebt damals beim TiBook 1Ghz kauf. nach 2 wochen zeigten sich Artefakte auf dem Schrim. -> Garantie, 2 Wochen rechner Weg, habe ihn dann zurückbekommen. Fehler noch da. weitere 2 Wochen in den Service. Scheinbar haben sie sogar denn Bildschrim gewechselt. Dann lief alles gut.
(Bei einem Festplattenfehler musste ich dann 3 Wochen warten, bis ich das gerät zurückbekommen habe. 3 Wochen für einen simplen Festplattentausch!! ich hab dafür mal 10 minuuten gebraucht. Scheinbar mussten sie auf Ersatzteile warten)

Ich habe das Gefühl, dass dies schon Ausnamhen sind.. aber wenns schon Ausnahmen sind, sollten sie doch auch etwas schneller reagieren können.. ich vermute einfach, dass der apple service das blöde Europa einfach ignoriert...

Traurig gibt es keine Clones mehr.. ich würde mir wahrscheinlich zweimal überlegen bei Apple zu bleiben bei so einem miesen Service.

ctopfel

Bis jetzt kein Problem

Von: Thomas | Datum: 03.01.2005 | #6
Hab Anfang November einen Dual 2.5 bekommen, bis jetzt keine Probleme, ausser, dass es unmöglich ist irgendwelche CDs usw. zu kopieren. Toast kackt einfach ab oder meldet Fehler 39. Über angeschlossen FW-Brenner klappt es ohne Probleme.
Ich habe den leisen Verdacht, dass irgendwas mit dem Superdrive nicht in Ordnung ist, da auch Neuinstallation von toast nix brachte
Thomas

Glück:

Von: Stevo7 | Datum: 03.01.2005 | #7
Die bisher 8 anderen Macs liefen von der UPS-Lieferung bis zum Verkauf JEDEN TAG ohne jegliche Probleme.

Die 3 Apple TFT-Displays haben jedoch alle Pixelfehler.

-Jedoch sehr merkwürdige: Nur bei bestimmten Farben leuchten die Pixel z.B. Rot auf ?! Auch beim neuen 20er Alu.

Hatte auch Probleme mit meinem eMac

Von: cochrane | Datum: 03.01.2005 | #8
Ich hatte ähnliche Probleme, aber bei einem weit billigerem Rechner.
Mein eMac 700 Mhz, kurz nach dem er erhältlich war gekauft und nebenbei mein erster Mac, lief prima. Aber irgendwann begann das Bild zu flimmern und zu wackeln. Zuerst nur nach dem Aufwecken aus dem Ruhezustand kurz, dann immer. Zwischendurch musste ich sogar einen anderen Bildschirm anschließen. Bei Cancom (die den Rechner nur repariert, nicht verkauft haben) konnte man keinen Fehler finden. Also kam er von dort wieder zurück und hatte sofort wieder die selbe Macke. Wieder zu Cancom, da fand man es dann und tauschte die Bildröhre aus. Seit dem funktioniert die Lampe, die den Ruhezustand anzeigt, nicht mehr. Aber dafür der restliche Computer ohne Probleme.

Was ich beim ganzen auch bemerkt habe ist, wie schwer so ein eMac eigentlich ist. Verpackt wiegt er genau 21 kg, so dass ich ihn nicht mit der Deutschen Post schicken konnte.

Montagsrechner...

Von: Kai (MacGuardians) | Datum: 03.01.2005 | #9
""Passieren" bei Apple hin und wieder "Montagsrechner"?"

Ganz klar passiert das auch bei Apple.. Ein Freund von mir hatte mal ein Montags-Powerbook, das ca. 5 mal bei der Reparatur war! Wurde dann gegen ein schnelleres getauscht, dass seitdem völlig stressfrei läuft...

Die Frage zielt auf den Händler, Apple hat keine QA

Von: mac_held | Datum: 03.01.2005 | #10
Davon kann man sicher ausgehen. Apple verkauft gerne teuere Rechner, aber QA kostet Geld. QA ist für Apple wenn Stobs auf einer Keynote freundestrahlend verkünden kann: die anderen verbauen die LCD-Displays, die wir nicht haben wollen. Nett, aber nicht ausreichend. Ich bin froh, daß mein neuester Mac 3 Jahre alt ist, denn in den letzten Jahren ist das schlimmer geworden.

Software QA gibt es seit mehreren Jahren nicht mehr, Apple kotzt die Updates so raus, wie es denen gerade paßt. Bei jedem Update muß man Angst haben, daß wieder etwas nicht mehr geht (ein Fehler raus, 2 neue rein). Die Zahl derjenigen, die lieber abwarten, bevor sie ein neues Update von Apple einspielen steigt beständig. Welcome to Micro$oft! Hier gibt es bereits eine große Menge von Benutzer die nur widerwillig ein Update einspielen und dadurch Sicherheitslücken länger offenhalten, als dies notwendig wäre.

Momentan ist Apple halt die iPod Company, der Rest interessiert Stobs wohl nicht besonders, den macht man, um die ganzen Leute nicht komplett vor den Kopf zu stoßen. Aber wohl nur widerwillig.

PS: Zu dem speziellem Problem: Ich habe diesen Fall schon öfters gehört und bei verschiedenen PowerMacs gesehen. Selber bin ich 3x Opfer von so einem scheinbaren Rechnertod geworden - bei 2x wußte ich, daß ein Stromausfall die Ursache war. Ich vermute, daß die Applenetzteile sehr anfällig für Spannungsschwankungen/Stromausfälle sind. Wenn es ein kritischer Rechner ist (und das hört sich hier so an) würde ich mal darüber nachdenken, ob eine USV (mind. um die Spannungsspitzen abzufiltern) Sinn machen könnte.

PPS: Und natürlich sind auch die "Apple HURRA!" Poster mit dabei um sinnlose "Bei mir funktioniert es einwandfrei!" Postings abzugeben. Wenn die Leute auch nur 1 Sekunde nachdenken, würde ihnen klar werden, daß so ein Posting sinnlos Elektronen geknechtet und verschwendet hat, denn helfen tut es niemand. Der Originalposter, der detailiert ein Problem (DAS EXISTIERT! Augen öffnen, lesen, verstehen...) geschildert hat, nicht, Apple, die ja rein theoretisch (Gott bewahre!) auch verantwortlich sein könnten, hilft das auch nicht (es zählen die Fälle, die PROBLEME machen und nicht die Apple-Hurra! Poster, die braucht zwar niemand, aber die will auch niemand loswerden).

Noch nie Probleme mit einem Mac

Von: pm | Datum: 03.01.2005 | #11
Seit 1986 arbeite ich mit Mac's. Privat hatte ich 3 und nie Probleme. Ich zähle nicht zu den Leuten die glauben jede Festplatte selbst einbauen zu müssen. Ebenfalls habe ich in diversen Firmen selten Problem mit einem Mac.
(Grösste Probleme hatten wir mal mit einem 6500/275 Mhz). Ich überlege mir jeweils sehr genau welche Modelle ich einkaufen will.

Bekannt ist, dass das Reparaturzentrum in Holland nicht schnell genug arbeitet vor allem bei den Laptops.

...

Von: markus | Datum: 03.01.2005 | #12
1998 iMac - keine probleme bis heute
2000 G4 - keine probleme bis heute
2002 iBook - kurz nach ablauf der garantie eine defekte festplatte
2004 neues iBook G4 - kurz nach dem Kauf war ein Verbindungskabel zum Display defekt. 4 wochen reparaturzeit...

also für mich subjektiv hat die qualität in den letzten jahren abgenommen, das neuere iBook mach im Vergleich zum alten auch einen viel filigraneren Eindruck...

mein Dual 2,5GHZ

Von: Gerd | Datum: 03.01.2005 | #13
Ich hatte zum Glück (Holz berühren) kaum Probleme mit bestellten Macs. Bei meinem G5 Dual 2,5 GHZ mit 6800er Karte war das einzige Trauma die lange LIeferfrist: 6-7 Wochen!!

Aber auch ich hatte ein 15" Titanium Powerbook, bei dem von Anfang an das DVD brennen nicht ging. CDs brennen ging, alle Medien lesen ging. Becor ich es zurückschicken durfte, musste ich mehrmals ein Protzedere mit der Hotline durchmachen. War aber alles im Rahmen und soweit verständlich. Doch bem Support ging alles ruckzuck: keine 48 Stunden später war das Gerät von Irland wieder retour und repariert! Das war wirklich Topservice (Glück gehabt?)!

Habe so einen Montags Mac...

Von: Harald | Datum: 03.01.2005 | #14
... in der Firma (2 x 2.0 GHz, 4 GB RAM, Mai 04), der immer wieder nach etwa einer halben Stunde Betrieb einen schwarzen Bildschirm anzeigte. Im Verlauf mehrerer Wochen wurden ausgetauscht:
- die Grafikkarte
- das RAM
- der Prozessor
- nochmal die Grafikkarte
Dann war das Problem mit dem schwarzen Bildschirm erst mal behoben. Nun weigerte er sich auf einmal von der zweiten internen Festplatte zu starten, was sonst nie ein Problem war. Alle Reparatur Versuche (Disk Warrior etc) schlugen fehl, die Platte musste Formatiert werden.
Dazu kommen die permanenten (und auch wohl bekannten) Probleme mit dem Firewire Bus. Ein an den vorderen Firewire Port angeschlossenes Gerät meldet sich nach etwa 10 Minuten ab, unter Umständen (bei einer Festplatte) mit Datenverlust.
Eine an den Firewire Bus angeschlossene Avid Adrenaline Video Break Out Box ist nicht in der Lage mehr als ein paar Minuten Video auf Band zu überspielen, bevor eine Fehlermeldung das Ausspielen unterbricht. Dies ist wohl kein Avid Fehler, da das gleiche Problem meines Wissens auch bei Final Cut Pro auftritt bzw. bei PC basierten Avid System NICHT auftritt. Das letzt genannte Problem gilt für alle G5 Macs.
Privat würde ich mir erst dann einen G5 kaufen, wenn die Firewire Probleme behoben sind. Von meinen bisherigen Macs (Quadra 650, 9500, 9600, G3 b&w, Pismo 500, PB Titanium 667, ibook 600, G4 466, G4 350, G4 867, PB 1,33 17") ist mir ein derart eklatanter Hardwarefehler nicht bekannt.
Der G5 wurde übrigens jedesmal innerhalb von 2-3 Tagen bei einem lokalen Apple Service Partner repariert (na ja), natürlich kostenlos.

immerwieder...

Von: gordon | Datum: 03.01.2005 | #15
Ich hatte auch schon einige Probleme mit Macs. Da wäre mal der gute alte 1. iMac, der hatte so nach 2 Jahren was mit der Platine glaub ich, kann mich nicht mehr so genau erinnern:), dann mein iBook ging auch nach einem Jahr ko, wurde dann repariert und im 2. Jahr hatte es was mit dem Display, hab ich wieder eingeschickt und jetzt funkts soweit ganz gut. Ins Internet gehen kann man aber per Modem ungeklärterweise nicht, nur via Airport...
Also leicht ist es nicht mit Macs...

PS: der neue g5 funktioniert bis jetzt prächtig

keine Probleme

Von: Schmiddie | Datum: 03.01.2005 | #16
Hab mittlerweile meinen dritten Mac: 1 gebrauchten iMac - hab ich nur drei Monate benutzt, einen TFT-iMac (1. Revision) und ein PowerBook (ebenfalls 1. Revision). Keinerlei Probleme. Die Dinger laufen und laufen.

Ausserdem habe ich noch drei iPods: einen Ur-iPod (der hat mich zum Switcher gemacht) einen 2G-iPod und seit kurzem noch einen iPod mini. Auch hier keinerlei Probleme.

Gruß
Schmiddie

Montagsrechner

Von: lars | Datum: 03.01.2005 | #17
Ich kann Roland nur zustimmen. Die letzen ordentlichen Geräte waren beige G3.
Seitdem gibt es ständig Probleme mit der Hardware, sei es bei mir oder bei Bekannten.

Mein erster G3 b/w lief ohne Probleme, kein Tausch nötig, alles gut. Aber es gab viele Anwender, die über Probleme mit dem TupperMac klagten.

Ab demG4/400 sollte alles anders werden, aber nein, eine komplette Charge wies einen Mainboardschaden auf, der den Rechner über die Zeit hinweg sterben lies. Ein Serienfehler wurde nicht anerkannt, aber bei betroffenen Rechner anstandslos das Board getauscht, aus Kulanz sogar über die Garantie hinaus.

Bei den ersten G4 tauchten aber schon reihenweise Probleme mit dem Board oder den optischen Laufwerken auf, wenn ich mit recht entsinne.

PowerBooks... oh Gott, da kam das Titanium auf den Markt. Technisch robust, aber die Schale war doch recht bescheiden für "PowerUser". Als Alltagswerkzeug im täglichen, mobilen Gebrauch, sah es doch sehr schnell zeimlich mitgenommen aus.

Abhilfe sollte das AluminiumBook schaffen. Bessere Schale, aber bescheidene Technik. Zwei 17" PowerBooks haben wir geordert, eins nach nur kurzer Zeit wieder zur Reparatur eingeschickt. Das Zweite folgte ein halbes Jahr später.
15" PowerBook, naja, ähnliche Leidensgeschichte. Ein und das selbe Book haben wir vier Mal getauscht, bevor wir dann ein neues Gerät bekamen und auch das macht Mucken.

G5 - Arbeitstier, ja wenn es denn arbeiten würde das Tier.
Der erster G5, der bestellt wurde hatte ein kaputtes Mainboard, was dazu führte, daß eine HD nicht erkannt wurde.
Gut, also tauschten wir es.
Der zweite G5 hatte dann mal keinen Schaden, dafür der Dritte direkt zwei Schäden, hintereinander.
Ein Vierter (2,5 GHz) läuft immer noch ohne Probleme... Gott sei Dank.

Oh, ich vergaß den Xserve... tja, der hatte schon drei Schäden, unser AppleCarePremiumProtectionPlan half leider auch nicht in der im Vertrag angegebenen Zeit, alles dauert und dauert und dauert... Grausam. Gerade hier sollte man meinen, daß Apple sich nicht so viel Zeit lassen würde, denn man braucht einen Xserve wohl kaum zum Zocken, oder?

Apropos Apple Care Protection Plan. Der kostet richtig Asche und verlängert die Garantie "nur" um zwei Jahre. Das ist schon eine Menge, zwei Jahre Tauschen bei Fehlern, aber es gibt kein Recht auf ein Austauschgerät.
Apple braucht zwischen 5 und 10 Werktagen für eine Reparatur, das ist für ein professionell genutztes Arbeitsgerät eine unendlich lang erscheinende Zeit.
Wir nutzen in der Agentur aus diesem Grund u.a. keine Apple Monitore, wenn das mal was kaputt geht, sitzt man nur noch vor der Kiste... mindestens 5 Tage.
Daß es auch anders geht beweist Eizo: Monitor defekt? Der TNT-Techno-Kurier kommt am nächsten Werktag und bringt ein Austauschgerät direkt mit?
Auch IBM hat so ein Service-Programm: In London unterwegs gab das ThinkPad seinen Geist auf... Kein Problem, IBM anrufen, warten. Ein Servicemitarbeiter kommt ins Hotel, baut die Festplatte in ein Austauschgerät und geht wieder.
Wieder in Deutschland kommt ein anderer Servicemitarbeiter ins Büro und bringt das reparierte Laptop mit. Platte austauschen, fertig. So schön kann ein Serviceplan sein...

Apple, schau Dich doch mal um, Du bist Prämiumdienstleister. Alle reden von "total cost of owndership", genau hier scheidet sich die Spreu vom Weizen. Auch im Service, nicht nur in der Administration.

lars

jaja

Von: Gulaschpizza | Datum: 03.01.2005 | #18
MDD Dual G4 867

Brenner Defekt, Netzwerkport Defekt, Saulaut (was leider nicht geändert wurde bis es dann sauteure Kits zum Umrüsten gab)... Fazit: Mein Motherboard war ab Werk DOA! Wunderbar. Bis Apple mir dann aufdrücken wollte, dass ich den Rechner ins 25km entfernte Gravis-Center bringen sollte (auf eigene Kosten versteht sich), 4-6 Wochen warten sollte um ihn dann (auf eigene Kosten) wieder abzuholen. Dank massiven Druckes meinerseits hat Apple kulant reagiert - aber erst, als wird drohten, unsere Erfahrungen mit Apple in einer großen Musikzeitschrift zu publizieren. Vielleicht resultiert Apples guter Ruf aus so Aktionen ("ja, wir machen, wozu wir eigentlcih verpflichtet sind, aber sie halten die Klappe dafür!").

Ich hab inzwischen wieder ne Dose. Wenn da was kaputtgeht hab ich keinen Ärger und keine Kosten und in 4 Tagen meinen Rechner wieder. Was bringt mir die nette Aufmachung und die großartige Usability von macs, wenn der Support so unter alles Sau ist?

Aber wie oft ist Montag in Cupertino?

Von: flo (MacGuardians) | Datum: 03.01.2005 | #19
Das ist ja die eigentliche Frage, und manchmal scheint es so, als ist es das immer öfter. Andererseits ist das Bild, welches sich in Foren und Macsites abzeichnet ja auch nicht gerade sonderlich repräsentativ, denn schlechte Erfahrungen und Probleme teilen sich meist schneller mit.

Erfahrungen mit G5-Rechnern hatte ich noch nicht (leider, ich hätte ja gerne welche ;), aber mit allen anderen Rechnern hatte ich zumindest noch kein typisches Montagsgerät. Einmal ein Quicksilver DOA (defekter RAM oder defektes Mainboard, lief auf alle Fälle höchst instabil), einige Garantiefälle (Display iBook Beleuchtung, Laufwerk TiBook, Display iMac G4, alles sauber und vergleichsweise schnell ausgeführt) und dann nochmal eine bittere TiBook Reparatur außerhalb der Garantie (Display + Mainboard, autsch). Aber auch das wurde sauber ausgeführt.

Da haben also sowohl die jeweiligen Applehändler als auch Apple immer die Arbeit geleistet, die im Fehlerfall zu erwarten sind.

Als optimal empfinde ich die Service-Situation allerdings nicht. Es gibt ja mehrere Faktoren: Apple (Qualität der Bauteile, Fähigkeit, diese zu liefern), die Händler (schnelle Reaktion, sauber Ausführung der Reparaturen, so sie diese selbst ausführen) und der Transport (wie man am UPS-Beispiel im Artikel schön sehen kann). Dazu kommt, dass ich das eine Jahr Garantie für zu kurz halte resp. die Erweiterung mit AppleCare für zu teuer. Dazu kommt, dass die nachgewiesenen Serienfehler in der Tat zunehmen (iBook Platine, TiBook Rausfaller-Batterie, AluBook white spots, iMac G5 Netzteile).

Bevor allerdings alles zu negativ wird möchte ich auch noch erwähnen, dass ich genug Macs unter meinen Fittichen hatte, bei denen _nie_ irgendwas war. Aber G5s waren da halt noch nicht bei...

Tendenz abwärts

Von: Tobias | Datum: 03.01.2005 | #20
1991 haben wir im Büro aus Macs (damals LCII / LCIII, Quadra 700...etc) umgestellt. Ganz hervorragende Geräte die nie einen Defekt hatten. Der LWPro630 läuft heute immer noch 1A.

Heute denke ich anders, immer öfter sind Geräte mit Problemem dabei. Airport Stationen sind schon 2 abgeraucht, auch mußten ein paar Produkte innerhalb der Garantie zur Reparatur (welche aber binnen 1 Woche perfekt ausgeführt wurden). 3 Netzteile (b&w G3´s) und ein 17" Studio Display wurden außerhalb der Garantie defekt. Der Monitor nur knapp außerhalb und konnte entsorgt werden. Apple hat keinerlei Kulanz angeboten, Rep.Kosten über Neuwert :-(
Wlan Tastatur, iPod, die Liste ist lang.
Ob ich beim Kistenschieber um die Ecke Billig PC Teile kaufe, oder bei Apple, die Ausfallrate ist bei Apple keinesfalls geringer.

Im Bekanntenkreis wurden meine Erfahrungen bestätigt. Ich habe subjektiv den Eindruck das jedes 3te Gerät eine Macke hat.

Die Qualitätskontrolle erinnert mich an Sony. Früher tolle Geräte mit guter Qualität. Dann plötzlich produzierte Sony viel Ausschuß. Der Markenname kann da schnell leiden.

mac_held:

Von: Kai (MacGuardians) | Datum: 03.01.2005 | #21
"Und natürlich sind auch die "Apple HURRA!" Poster mit dabei um sinnlose "Bei mir funktioniert es einwandfrei!" Postings abzugeben. Wenn die Leute auch nur 1 Sekunde nachdenken, würde ihnen klar werden, daß so ein Posting sinnlos Elektronen geknechtet und verschwendet hat, denn helfen tut es niemand."

So ein Quatsch. Wenn es darum geht, zu beurteilen ob bei Apple allgemein die Qualität abgenommen hat braucht man sowohl die Berichte von Leuten, die Probleme hatten als auch die von denen, die keine Probleme hatten!

Ich hatte mit Cube und G4 Sawtooth niemals auch nur das kleinste Problem, beide funktionieren heute noch zu 100%. Mit meinen iBooks hatte ich einmal ein kaputtes CD-Laufwerk (wobei ich da jemanden im Verdacht habe, der natürlich "gar nix!" gemacht hat!).. Ein Kumpel von mir hatte ein nagelneues 1.5 GHz Powerbook, das nicht richtig schlafen gehen wollte und ne Bekannte ein iBook bei dem der Screen ausgeht wenn man's zu weit aufmacht. Dem gegenüber stehen allerdings etwa 15 weitere Macs aller Baureihen im Bekanntenkreis, die völlig stressfrei waren (okay, ein iMac G3 hat mal nach 4 Jahren Dienst den Geist aufgegeben, aber sowas ist ja noch im Rahmen).

Aus meiner Sicht und mit den Erfahrungen im direkten Umfeld würd ich also sagen, dass die Qualität schon abgenommen hat, aber nicht sooo drastisch wie's oft den Anschein hat wenn man in Foren liest. Der G5 hatte einfach Kinderkrankheiten, wie jede _neue_ Modellreihe vor ihm (erste Cubes: Stromschalter! Erste TiBooks: Displayaufhängung!), und das gilt bei Apple schon seit 1978!...

Harald:
"Ein an den vorderen Firewire Port angeschlossenes Gerät meldet sich nach etwa 10 Minuten ab, unter Umständen (bei einer Festplatte) mit Datenverlust."

Kann es eventuell sein, dass die externe Festplatte in einem der beliebten Ice-Cube-Gehäuse sitzt? Falls ja ist das ein bekanntes Ice-Cube-Problem mit zu schwachen Netzteilen!...

Na toll..

Von: pcgod | Datum: 03.01.2005 | #22
.. der Thread ist ein einziger Kekstrog für Trolle und solche, die es werden wollen.

Und da man hier schon angerotzt wird, wenn man keine Probleme mit seinen Rechnern hatte, wird auch dem letzten klar, dass es hier nicht mal im Ansatz um eine repräsentative oder objektive Schilderung der aktuellen Qualitäts-Situation geht, sondern nur um Getrolle, Geheule und Geflenne von Weicheiern und chronisch unzufriedenen Sozialkontaktversagern.

So, und jetzt geht raus und sucht euch ein echtes Leben - und bis dahin leckt mich am Firewireport.

Teils - teils

Von: thomas b. | Datum: 03.01.2005 | #23
1996: Performa 5200: Ding-däng-dong. Hauptplatine im Eimer, wurde auf Garantie ausgetauscht. Ansonsten bis 2000 nichts weiter.

Seit 2000 iBook 300. Kurz vor Garantieende Akku platt, neuen von Apple im Austausch bekommen. Später interne 3 GB IBM Festplatte kaputt, direkt vom IBM eine neue bekommen, nachdem ich die alte habe abholen lassen. Habe mir aber zuerst eine neue 20 GB gekauft und eingebaut, damit das iBook weiter in Betrieb bleiben konnte. Die 3 GB läuft jetzt im externen Gehäuse für Backups.

Die Ausfallzeiten hielten sich so in Grenzen.

eMac und iBook von den Kindern laufen ohne Probleme.

XServe

Von: flo (MacGuardians) | Datum: 03.01.2005 | #24
Einmal klang ja schon ein (endloses) Problem mit dem XServe an, und Lars hatte dazu ja schon einmal einen Artikel geschrieben zu seiner persönlcihen Leidensgeschichte damit. In beiden Fällen ging ja nicht nur was kaputt (was halt einfach der Fall sein kann), sondern der Support hielt nicht das, was er versprach (und das bei durchaus gesalzenen Preisen).

Daran gemessen, dass Apple hier gerne in einen Bereich eintreten möchte, in dem sie praktisch keine Rolle spielen bislang, ist das nichts, was sie sich leisten können/sollten.

Wie allerdings auch bei Tobias schon anklang: Um die wie auch immer geartete QA Apples einordnen zu können, müsste man natürlich auch Erfahrungen bei Herstellern wie Sony etc. sammeln. Es könnte ja beispielsweise sein, dass _generell_ Defekte zunehmen. Das macht die Situation für keinen der Hersteller (oder User) besser, wenn es anderswo genauso schlecht ist, gibt den Fällen aber eine Einstufung ins Gesamtbild. Letztlich sind Qualitätsprobleme ja auch ein Faktor für zukünftige Investitionen. Wenn man aber nur vom Regen in die Traufe käme...

@

Von: ctopfel | Datum: 03.01.2005 | #25
@lars: geb dir 100% recht, habe auch einen G3-beige, das teil ist genial und läuft immer noch, früher sogar, wenn auch langsam, mit OSX!

@pcgod: ich glaube du verstehst die sache ein bischen falsch. Hier gehts nicht um 7/24-ogame-Spieler, die angst haben, wenn ihre virtuelle flotte kaputt geht. hier geht es um leute, die berufsmässig produzieren müssen, wie im ursprungsbericht geschildert. Es ist tatsächlich zum kotzen ('tschuldige) wenn das produktionsgerät für 14 Tage oder mehr nicht zur verfügung steht.

ctopfel

Apple Qualität und Garantie

Von: BvK | Datum: 03.01.2005 | #26
Wenn man das alles so liest, könnte man meinen es gibt nur Murks in den Paketen. Diese Erfahrung habe ich bei zwischenzeitlich 40 gekauften Macs gottseidank nicht gemacht.
Fehlerquote war etwa 10 Prozent was eigentlich ziemlich viel ist. Glücklicherweise gabs nur einmal Ärger bei der Abwicklung.
Merkwürdig finde ich Apples Schmalspurgarantie. Die anderen Markenhersteller bieten alle zumindest 36 Monate Reparaturgarantie, oft auch vor Ort. Dell ist hier sogar vorbildlich, aber auch Aldi nicht schlecht.
Bei Apple Produkten bieten das nur manche Händler zB Comspot, und gegenüber AppleCare, wie ich finde zu sehr fairen Konditionen. AppleCare finde ich eine Frechheit, ein Angebot nach dem Motto: jeden Morgen steht ein Dummer auf, man muss ihn nur finden.
BvK

Kommentar von einem retailer?

Von: ctopfel | Datum: 03.01.2005 | #27
Falls es hier jemanden gibt, der in einem Apple-Retail-Geschäft arbeitet. fände ich es interessant, wie sie dieses Thema sehen.

- Wird der Kunde ernstgenommen?
- Wird der Retailer selbst ernstgenommen?
- Gibt es/Was für möglichkeiten gibt es, um sich schon beim Kauf gegen solche Desaster abzusichern?

erwartungsvoll, ctopfel

Bei mir ist das so...

Von: Charriu | Datum: 03.01.2005 | #28
Hallo,
was passiert den wenn hier nur Leute reinschreiben würden, dass ihre Rechner nicht gehen? Alle denken Apple baut zu 90% kaputte Geräte. Andersherum wäre es genau so schlimm, deswegen darf ruhig jeder schreiben "Alles OK" oder "ich hab nur kapuute Macs bekommen".

Ich habe privat bisher noch keine defekten Macs gehabt, LCII, PowerMac 7200, G4/400, G4/1000 und jetzt G5/1.8 Dual. Muss aber sagen, der G5 macht manchmal komische Sachen wenn er wieder aufwachen soll. Und die Sache mit dem Router ist auch immer noch nicht ausgestanden.

In der Firma von meinem Vater ist bisher auch nie was mit den Macs gewesen. Aber die SG Workstation darf man nicht ausschalten, den wenn sie aus ist, ist sie aus :) Bei Stromausfall wird das gerät eingeschickt...

Charriu

Problem mit Formac Gallery 1740OX

Von: MacNase | Datum: 03.01.2005 | #29
Naja bei meinem 2,5 G5 (ATI Radeon 9600 XT
) läuft eigentlich auch fast alles einwandfrei.

Nur bei manchen Spielen und Quicktimefilmen die im Vollbildmodus laufen (z.B. BT1942) wird der Monitor einfach wahnsinnig dunkel. Man kann nichts mehr erkennen. Schicke ich den Rechner dann in den Ruhezustand und wecke ihn wieder ist das Bild auf einmal in normaler Helligkeit da.

Formac schiebt hier die Schuld auf Apple bzw. ATI und Apple will natürlich das ganze mal an einem anderen Display getestet sehen.

Meine Erfahrungen mit Apple

Von: Cyrus Mobasheri | Datum: 03.01.2005 | #30
Mein G4 400 Mhz machte nie Probleme
Mein g4 533 macht auch keine Probleme
Das weisse g3 iBook 500 Mhz meiner Schwester ist sogar erfreulich stabil. Ich hatte es in einem normalen Rucksack ohne spezielle Polsterung für einen Laptop. Als der Gurt des Rucksacks riss ist das iBook ungebremst auf den Steinboden gefallen. Ausser dem Verschluss des Laptops ist nichts kaputt gegangen.
Mein Dual 2,5 Ghz arbeitet auch Problemlos.
Ein Freund von mir hat sich den kleinsten aktuellen G4 iBook gekauft. Dieser arbeitet auch Tadellos.
Ein anderer Bekannter hat sich einen Powerbook g4 mit 17 Zoll bildschirm geleistet arbeitet auch Problemlos.
Kommen wir zu den Problembehafteten Rechnern
Mein G4 Powerbook 400 Mhz hatte ein Problem mit dem Bildschirm. Bei der kleinsten erschütterung waberte die ganze TFT Matrix.
Rechner wurde eingeschickt, DVD Rom Laufwerk wurde auf Kulanz mit repariert. Nur der Bildschirm wurde nicht repariert, oder verschlimmbessert.
Also habe ich ihn zurückgeschickt, und das Geld bekommen. Es sei anzumerken, das inzwichen nicht unbeträchtlich viel Zeit verstrichen ist. Von dem Geld habe ich mir dann das neue Powerbook Modell mit 550 Mhz besorgt, welches ebenfalls Problemlos lief. Und ich hatte noch 500 Mark sowie einen externen CD-Brenner der beim damaligen Rechner als Trade in Aktion dabei war erhalten.
Dieser läuft auch Problemlos abgesehen von der leidigen Lackierung, welche immer mehr abblättert. Das war auch beim Powerbook schon ein Problem. Aber sowas ist mir egal.
Der Powermac g5 1,6 Ghz meines Freundes hingegen machte große Probleme (er friert häufiger mal ohne Vorwarnung komplett ein), während sein Performa und sein Beiger G3 problemlos funktionierten.
Also kommen wir auf eine Rate von
8 problemlos funktionierenden Rechnern zu 2 problembehafteten Rechnern.

Ich möchte aber anmerken das obwohl der Austausch meines Rechners hätte wesentlich unproblematiker für mich hätte ablaufen können Apple es trotzdem geschafft hat mich mit der gefunden Lösung komplett zu frieden zu stellen.
Bei meinem Freund sieht es da wohl etwas anders aus, sein Rechner ist immer noch problembehaftet, und das Ansehen von Apple hat bei ihm nicht unerheblich gelitten.

iBook Reparatur, die dritte

Von: mitleser | Datum: 03.01.2005 | #31
Habe ein G3 iBook und nun schon zum zweiten Mal ein Logicboardfehler. Ist insgesamt die dritte Reparatur, davon war eine von mir verursacht. Mit Apple Care kein problem. Habe aber so langsam die Schnauze voll von meinem iBook. Frage mich wann ich ein Austauschgerät kriegen kann.

Mein G4/400 läuft ohne Probleme und ohne Beanstandungen seit 2000. An dieser QA Vermutung ist also meiner Meinung nach was dran.

Was mich fast noch mehr stört: ich muss kilometerweit fahren, um zum nächsten Händler zu gelangen. Apple Care my Ass!!

Leihgeräteservice...

Von: Powerbook-User | Datum: 03.01.2005 | #32
Ich habe einen Apple "Parts and Labour" Vertrag. Dieser Vertrag ist eine Art abgespeckter Apple Care Vertrag, wobei ich mich immer zunächst an den Händer wenden muss, u.a. auch wg. Leihgeräten.

Ich hatte einen Servicefall. Alles in allem war das der schlimmste Service, den ich je erlebt habe. Insgesamt habe ich 4 Monate auf mein Gerät (ein Powerbook) gewartet, am Ende habe ich einen neuen Rechner (leider gleiches Modell wie mein alter) bekommen, da mein Rechner wohl bis heute nicht fertig geworden wäre. Ein Leihgerät habe ich erst nach 2 Monaten gestellt bekommen. Sowohl Leihgerät als auch Neugerät nach 4 Monaten habe ich nur auf anwaltlichen Druck hin gekommen, auf den Anwaltskosten bin ich sitzen geblieben -- eine Klage hätte neue Kosten und v.a. Nerven gekostet.

Ich kann nur von dem P&L-Vertrag abraten, da in meinem Fall Apple und der Händler sich die Schuld immer gegenseitig zugeschoben haben. Mit diesem "Trick" haben sie mich auch so lange hingehalten. Bei mir wurde der P&L-Vertrag im Zuge einer Uni-Verkaufsaktion mitangeboten, dass es sich nicht um einen echten Apple Care Vertrag handelt, wurde mir erst während des Servicefalls klar. Tatsächlich heißt mein Vertrag "AppleCare Parts & Labour Agreement" und ist nur für Studenten und Dozenten.

trotz probleme zufrieden

Von: njyo | Datum: 03.01.2005 | #33
Naja, ich bin schon mit dem einen Apple Geraet (12" PB 867MHz) schon zufrieden, auch nach den zwei reperaturen, die es in den 2 Jahren hinter sich hat - eine dritte kommt wohl auch wieder irgendwann (die HD klingt komisch und das Display hat wieder ein paar Flecken) . Beide waren in jeweils 7 Tagen gemacht, leider musste ich es immer zu einem Haendler bringen, allerdings findet sich sowas fast ueberall (im Gegensatz zu anderen Computerfirmen wie ASUS, Toshiba,...).

Die Reperaturen gingen schnell und waren flexibel - ein Mal konnte ich aussuchen, wann ich es bringen will, um die benoetigeten Ersatzteile vorzubestellen. Und wenn ich mit den Reperaturen von sonstingen Elektronikgeraeten vergleiche, die ich damals als Verkaeufer im Elektrohandel erlebt hatte, so waren sie alle komplikationsfrei.

Das einzige was mich wurmt ist die Klausel des Ersatzgeraetes, das man bekommt FALLS VERFUEGBAR, was wohl NIE der Fall ist und was ich schon als eine Taeuschung sehe. Auch ich bin als Informatikstudent auf das Geraet angewiesen, weil einziges Geraet. Doch sonst, wenn zur Service Stelle gebracht und wieder abgeholt ging es super.

Wegen den Montagsgeraeten: Meines ist eines der ersten Geraete, die ausgeliefert wurden (am ersten Abend bei der neuen Vorstellung bestellt) und ich habe schon das Gefuehl, dass man das spuert. Viele Nebensaechlichkeiten waren bald defekt: Verschluss, Noppen, Displayflecken; All diese Sachen wurden bei der ersten Reperatur gratis behoben. Daher fuer mich die Note GUT. :)

greetz,
_W

Mein G5 Dual 1,8 GHz...

Von: maxefaxe | Datum: 03.01.2005 | #34
..brauchte 4 Reparaturen bis er stabil [b]und[/b] leise lief. Danach sah ich mich gezwungen das völlig überteuerte Apple-Care nachzukaufen, da ich es mir nicht leisten kann das der G5 nach Ablauf der Garantie auf meine Kosten repariert werden muss. Zum Glück bieten immer mehr Händler günstige Garantieerweiterungen an den die 12 Monate sind für eine Premiummarke wie Apple sehr peinlich. Viele Billiganbieter bieten 2 - 3 Jahre mit Bring- und Abholdienst.

Inzwischen läuft der Rechner seit 9 Monaten ohne jede Einschränkung, aber damals habe ich auch sehr an der Plattform Apple gezweifelt.

Es kann nicht sein das man, bei aller Begeisterung für die Erfolge im Musiksegment, sein Kerngeschäft so vernachlässigt.

Ihr seid jammernde Luschen.

Von: pcgod | Datum: 03.01.2005 | #35
Ehrlich, ich kann es nicht mehr hören.

hat mit ibook angefangen

Von: friedo | Datum: 03.01.2005 | #36
Die Qualitätskontrolle von Apple WAR früher ziemlich gut. Als sie jedoch beschlossen haben, mit dem iBooks auch in der Mittelklasse fischen zu gehen, ging es deutlich abwärts. Ich hatte mit vielen defekten iBooks zu tun, mein eigenes war häufig beim Händler. Aber wer beschwert sich hier? Genau dieselben Kerle, die immer "einen preisgünstigen Mac" wollten, und wenn Apple überall die Schrauben anzieht, dann eben auch bei der Qualitätskontrolle - ist eigentlich nachvollziehbar.
Etwas anderes ist es bei absoluten Premium-Geräten wie den PowerMacs, und dass für den Preis von AppleCare KEIN Leihgerät verfügbar ist, darf ja wohl nicht wahr sein. Seine Pro-Kunden zu vergraulen, kann Apple sich nicht leisten. Gruß, friedo

Alles ohne Sorgen

Von: Christian | Datum: 03.01.2005 | #37
Hallo,
das ist ja eine Aufregung hier! ;-)

Ich nutze seit 1998 Apple Recher(68K,G3,diverse G4) und hatte bisher noch keine wirklichen Probleme.
(Auf Holz trommel)
Einmal fiel ein Superdrive aus, und ein Speicherriegel versagte den Dienst.
Lag also nicht direkt an Apple, sondern an den Lieferranten.
Sind aber Fehler die es auch bei anderen Herstellern geben kann.
Ich habe hier ein Gerät von Fuji und die wollten mal so für den Austausch von 2x20GB (IDE) Festplatten erstaunliche 1200,00 Euro - netto.
Diese Kosten sind dann noch zuzüglich Serviceleistung.

Vielleicht liegt es auch an der Politik, die Apple mit seinen Fachhändlern betreibt, denn die sind doch der Schlüssel zum Kunden vor Ort.
Wenn Apple diese vergrault, warum sollten sie sich dann bemühen noch etwas für diese Firma zu tun??? Die stecken ihre Motivation und Elan in andere Produkte/Hersteller, die sich mehr um ihre Händler "kümmern".

Nur von "Verehrung" der Marke kann niemand leben, auch Apple(händler) nicht.

Erst der dritte iBook tat

Von: Martin | Datum: 03.01.2005 | #38
Well, das Subject sagts schon: Der erste hatte nen kaputtes Combodrive, der zweite stürzte unregelmässig ab - beide hatten ein verzogenes Gehäuse. Der dritte war dann erst ok.

Mit meinem TiBook und meinem neueren AlBook hatte ich auch ein paar kleinere Probleme, die waren aber immre recht schnell gefixt und waren teilweise einfach "Abnutzung". Mir scheint, dass bei den Consumergeräten gerne gespart wird.

Probleme gibt es bei jeder Firma..

Von: tonidigital | Datum: 03.01.2005 | #39
Auch eine S-Klasse oder ein 7er BMW können von Anfang an kaputt sein, meine Erfahrung, nicht lange zögern (siehe eMac von meiner Freundin war auch ein Montagsgerät) innerhalb der 14 tägigen Frist nach Kauf einen Umtausch veranlassen, nicht auf Reparaturen eingehen, das ist das gute Recht eines Käufers! :-) Sonst mein Beileid zu dem defekten G5.. Kommt wie gesagt in den besten Familien vor.

Alles top ... zumindest früher

Von: m@arkus | Datum: 03.01.2005 | #40
Macintosh Plus
Macintosh IIfx
Macintosh G3 Desktop beige
Powerbook Pismo

Alles top, nie das geringste Problem ... und _alle_ Geräte sind heute noch voll funktionstüchtig.

Das Powerbook Pismo und der beige G3 laufen beide mit der neusten Version von Mac OS X (beiger G3 mit XpostFacto). Der beige G3 hat inzwischen schnellere CPU, Grafikkarte und Festplatte erhalten.

Die beiden Geräte laufen derart gut, dass ich bis auf weiteres keinen Anlass sehe, auf neuere Modelle umzusteigen ... für Apple natürlich nicht wirklich ein Vorteil.

Applecare:

Von: Kai (MacGuardians) | Datum: 03.01.2005 | #41
"Was mich fast noch mehr stört: ich muss kilometerweit fahren, um zum nächsten Händler zu gelangen. Apple Care my Ass!!"

Ähem - du weisst aber schon, dass du dir das auch von TNT für lau von zuhause abholen lassen kannst solang das in der Garantie (muss nichtmal Applecare sein!) ist?

Lars:

Von: Kai (MacGuardians) | Datum: 03.01.2005 | #42
"Auch IBM hat so ein Service-Programm: In London unterwegs gab das ThinkPad seinen Geist auf... Kein Problem, IBM anrufen, warten. Ein Servicemitarbeiter kommt ins Hotel, baut die Festplatte in ein Austauschgerät und geht wieder.
Wieder in Deutschland kommt ein anderer Servicemitarbeiter ins Büro und bringt das reparierte Laptop mit. Platte austauschen, fertig. So schön kann ein Serviceplan sein..."


Ja, wohin IBM das gebracht hat kannst du gerne hier nachlesen:

Die jüngst an den chinesischen Computerhersteller Lenovo verkaufte PC-Sparte hat in den vergangenen dreieinhalb Jahren ein Loch von 973 Millionen US-Dollar in IBMs Geldbeutel gerissen, wie aus dem regulären Finanzbericht des Konzerns an die US-amerikanische Wertpapieraufsichtsbehörde SEC zum Stichtag 30. Juni 2004 hervorgeht.

Recht gute Bilanz

Von: blue-skies | Datum: 03.01.2005 | #43
Ich habe hier in der Agentur einen ganzen Stall von Macs, vom alten G3 b&w über G5 bis zu neuem PB G4 1,5. In den letzten vier Jahren hatte ich einen Quicksilver DOA, ein paar kaputte Speicherriegel und zwei drei abgerauchte HDDs. Alles in allem recht gut für prof. Dauergebrauch (klopfaufHolz).

Nachtrag

Von: blue-skies | Datum: 03.01.2005 | #44
Apple Care habe ich mir immer geschenkt, für das eingesparte Geld hole ich mir lieber im Verzweiflungsfall ein neues Gerät als Ersatz für die Reparaturzeit.

Montagsgeräte.. oder Serienfehler?

Von: udo | Datum: 03.01.2005 | #45
Viel nerviger finde ich Serienfehler, bzw. Fehler sir Konstruktionsbedingt sind. Habe gerade ein iBook (ohne Garantie), das ein gebrochenes Displaykabel hat. Nach 2 Jahren und eher seltener Benutzung ist sowas echt unnötig.
Interessant finde ich auch das iPod-Akku-Problem. Apple verbaut den Akku ohne Option auf Austausch. Und wenn dann die ersten Akkus sterben, weist man darauf hin, man könne ja auch AppleCare abschließen. 2 Jahre ist aber in dem Fall ein Witz, da die meisten Akkus erst danach kaputt gehen.

Meine Erfahrungen…

Von: Dirk (MacGuardians) | Datum: 03.01.2005 | #46
1. Mac (Performa 6500): 1 Jahr lang alles super. Nach 1 Jahr fing das Diskettenlaufwerk an zu mucken. Ansonsten tadellos.

2. Mac (PowerBook G3 Wallstreet): Völlig sorgenfreies Gerät, das nie auch nur einen Fehlpixel hatte.

3. und aktueller Mac (PowerBook G3 Pismo): Ich habe zweimal Flüssigkeit darüber gegossen, einmal sogar durch die beiden Schächte. Ich habe einen Fußball dagegen geschossen, es einmal vom Tisch auf eine Ecke des offenen Displays gewischt. Alles natürlich unabsichtlich. Was soll ich sagen? Das Ding läuft immer noch. Auch nach selbst getauschtem Videoboard und einem neuen Netzteil versieht es seinen Dienst wie eh und je. Selbst die verrückten Farbblitze, die sich über das Display zogen, nachdem Milchkaffee mit Zucker durch das Innere waberte, haben sich wieder verabschiedet. Und das Display ist auch nach all diesen Unfällen bis heute pixelfehlerfrei!

Deswegen und weil die Tis und Als bisher nicht überzeugend waren, warte ich immer noch auf den Nachfolger meines Pismo… Wenn das so weitergeht, dann warte ich wohl noch sehr lange…

@lars

Von: Schlumpf | Datum: 03.01.2005 | #47
Zu Deiner ThinkPad-Story: Ist das normaler Service oder war das auch eine erweiterte Garantie? (Über Firma oder so ...) Klingt ja unglaublich. Wird jeder Kunde so behandelt, auch der, der im Saturn 'n IBM-Laptop mitnimmt?

Probleme mit PowerBook

Von: Christian R | Datum: 03.01.2005 | #48
Ich habe seit Herbst 2003 ein 15" PB (1.25 GHz), ebenfalls mit Apple "Parts and Labour" Vertrag. Insgesamt läuft es gut, aber es gab doch schon einige Probleme:

- Ein paar Monate nachdem ich das PB hatte, ging das Netzteil kaputt. Also erst das alte Netzteil schicken, das der Händler zu Apple schickte, die ihm dann ein neues schickten, das dann bei mir ankam. Dauerte insgesamt zwei Wochen. Solange konnte ich zum Glück das Netzteil eines Freundes ausleihen, denn die Netzteile sind ja nicht wirklich billig.

- Kurz danach bekam ich Probleme mit dem Display -- es flackerte und wollte oft nicht richtig an, bis es schließlich ganz aus blieb. Das fing während eines Aufenthalts in Singapur an. Ich habe mir schon gar keine Hoffnung gemacht, dort Hilfe zu kriegen und hab' gewartet, bis ich in Deutschland war (eine Woche). Dort das gleiche Prozedere: Händler bestellt Austauschdisplay bei Apple, zwei Wochen (!) später wird der alte Rechner abgeholt, wieder ein paar Tage später kam der Rechner zurück. Die Reparatur selbst war dann echt fix, aber ich frag' mich was jetzt das Problem war: Der Händler, der nicht Teile auf Lager halten wollte, oder Apple, die die Händler an der kurzen Leine halten. Wenn ich mich richtig erinnere, konnte in diesem Fall der Händler wenigstens schon das Teil bestellen, bevor das defekte LCD bei ihnen war.

Weitere Probleme:
- Meine externe LaCie "Porsche" Firewireplatte verursacht höchst zuverlässig Kernel Panics, wenn man "zu viele" Daten liest. D.h. ein Backup kann ich nur durch rüberkopieren aller Daten machen (schreiben ist kein Problem), nicht aber inkrementell.
- Das Netzteil zieht (ohne Laptop!) so viel Strom, dass es in Umgebungen mit nicht so stabilem Stromnetz die Sicherung schon reinhaut, wenn man es nur einsteckt. Toll.

Man hört vom 24-Stunden-Austauschservice bei anderen Herstellern (z.B. Dell) auch Horrorstories, aber wenigstens funktioniert es dort meistens. Das PowerBook ist im Moment mein einziger Rechner, und mir ist nicht wohl bei dem Gedanken, dass der bis zu zwei/drei Wochen lahm gelegt oder weg sein kann, wenn was ist. Ich kann nur hoffen, dass es passiert, wenn keine dringenden Aufträge anstehen...

@

Von: sparky | Datum: 03.01.2005 | #49
"Ähem - du weisst aber schon, dass du dir das auch von TNT für lau von zuhause abholen lassen kannst solang das in der Garantie (muss nichtmal Applecare sein!) ist?"

Das war einmal - für mobile Geräte von Apple!
Apple hat die Bedingungen zum 21.12.2004 geändert. Nix mehr pick-up. Bring-in ist angesagt!
Einziger Trost ist, dass man keine Angst mehr vorm Versand nach Holland haben muss ...

@ kai

Von: johngo | Datum: 03.01.2005 | #50
"...Berichte von Leuten, die Probleme hatten als auch die von denen, die keine Probleme hatten! ..."

Das Problem dabei ist, das auch Leute
ohne bisherige Probleme trotzdem
Rechner mit den beschriebenen Fehlern
haben können. ;)

Aber anders herum ist es nicht so! Ein
defektes System ist defekt und kann
nicht zu funktionierenden gezählt
werden.

Also liegen die Problemberichte dem
"tatsächlichen Zustand"* näher, als die
Null-Problemo-Bekundungen.

Gruss

johngo


* und um den geht es doch!?!?
Mein iBook zum Beispiel hat einen
bekannten Serienfehler, den ich aber erst
repariert bekomme, wenn er tatsächlich
Auftritt. Apple repariert nicht auf (wenn
auch begründeten) auf Verdacht.

Auch hier keine probleme

Von: cyc2222 | Datum: 03.01.2005 | #51
Habe mir vor einem halbem Jahr einen Rev. A Dual 2ghz G5 geholt der damals günstiger als ein neur dual 2ghz G5 war, aber eine bessere Graka drinhatte.
Hab ihn gleich mit 1gb ram zusätzlich ausgestattet.

Lief einwandfrei bis er bei graka intensiven Anwendungen 3 mal abgestürzt ist (UT2k4 zb).
Alles andere lief einwandfrei.

Ich befürchtete schon einer dieser Unglücksfälle zu sein, doch am selben Tag kam ein OS X Update mit neuen Graka-Treibern, welche das Problem beheben sollte.
Bis heute hatte ich keinen einzigen Absturz mehr und alles läuft sehr zufriedenstellend.

Montagsmaschinen

Von: HeikO | Datum: 03.01.2005 | #52
Durch meine Hände sind inzwischen viele hundert Rechner gegangen (99% Macs). Selten war mal ernsthaft was defekt und bis zur Quicksilver-Serie hatte ich vielleicht mal 3 defekte Mainboards und 2 defekte Prozessoren. Öfters dagegen gab es Ärger mit defekten Speichermodulen.

Mit den MDDs ging dann die Defektewelle los. Defekte Prozessoren und Mainboards "en masse". Gut - die meisten dieser Probleme wurden mit einem Mainboard- oder Prozessortausch behoben.

Aber .... ein echtes Montagsgerät hatte ich. Ein G4/1250 Dual bei dem absolut "alles" getauscht wurde - mehrmals. Ich habe insgesamt 4x das Mainboard, 7x die Prozessoren, 2x die Platte und 3x die Speicher getauscht. Dazu dann noch die Laufwerke, Lüfter, Kabelsätze und Netzteil. Zum Schluß war nur noch das Gehäuse Original.

Trotzdem hat die Kiste weitergesponnen. Rechner eingefroren, Finder aufgehängt, Programme ohne Fehlermeldung beendet, gelegentlich, aber selten, mal eine Kernel-Panic. Keiner der Fehler liess sich wirklich provozieren oder wiederholen. Aus den Crash-Logs war nichts rauszulesen.

Nachdem technisch alles vergeblich war, wurde die Kiste wieder an den Händler zurückgegeben und ein G5 angeschafft.

Evtl. hätte ich dem MDD einen klassischen dämonologischen Exorzismus angedeihen lassen sollen. Möglicherweise hätte das geholfen - denn ein technischer Fehler lag nach dieser Tausch-Orgie nicht mehr vor.


HeikO

ach ja - die Frage war eine andere ...

Von: HeikO | Datum: 03.01.2005 | #53
Von dem knappen Dutzend G5 hier im Haus hatte ich bei einem einen geschossenen FW-Port und bei einem anderen eine fehlerhafte NVIDIA-GraKa. Das war's bisher eigentlich.

HeikO

Meistens laufen sie und laufen und ...

Von: Reiner | Datum: 03.01.2005 | #54
2x PB 160 (1993) sind heute noch in Betrieb, vor allem Scraffi (shut and run) gefällt meinem Jüngsten
PB 2100 (1994) lief bis zur Ausmusterung ohne Zicken
2x Performa 6200 (1995/6) immer dann schön, um mal wieder OS 9 zu fühlen
2x iMac 233 Blueberry (1998) einer vor einem Jahr abgeraucht, vermutlich der Zeilentrafo, beim andern noch keine Alterserscheinungen
2x PB Wallstreet (2000) Netzteilprobs, aber waren mit 100€ zu beheben, beim andern logic-board im Eimer, Aotalausfall, da sich nach Händleraussage Reparatur nicht lohnt
PB 400 Titan (2001) trotz hartem Aufschlag auf Parkett und gebrochenem Chassis bis heute im Einsatz (keine Reparatur)
2x iMac G4 (2002) laufen und laufen und laufen
PM G4 400 (2000) seit einer Woche auf Panther umgestellt, bin begeistert, wie schnell der G4 ist.
2x eMac (2003) einer mußte nach 4 Reparaturversuchen gegen einen neuen ausgetauscht werden, der andere läuft tadellos
iBook (2004) bisher keine Probs
Vielleicht hab ich den einen oder anderen Mac vergessen, aber dann nur, weil sie einfach das machten, was wir alle von einem Mac erwarten: Spaß!

Heiko:

Von: Kai (MacGuardians) | Datum: 03.01.2005 | #55
"Ich habe insgesamt 4x das Mainboard, 7x die Prozessoren, 2x die Platte und 3x die Speicher getauscht. Dazu dann noch die Laufwerke, Lüfter, Kabelsätze und Netzteil. Zum Schluß war nur noch das Gehäuse Original."

War sicher die Tastatur oder die Maus! ;-)

Ja, das ist jetzt schon auch ernst gemeint, bei USB-Geräten kann es durchaus zu Kernelpanics kommen!...

Probleme ja aber lösbar...

Von: Alexander Schaaf | Datum: 03.01.2005 | #56
Ich hatte bisher:

PM 4400: Keine Probleme
Powermac Blue/White: Keine Probleme
Cube: keine Probleme
Powermac Dual 1,25Ghz: keine Probleme aber zu laut
iBook g3: Keine Probleme
iMac G5 nun in meinem Besitz und null Probleme, mit 200Gig Pladde und einem Gig Speicher, das Teil ist für mich zu Hause unersetzlich geworden!!!

@ Schlumpf

Von: lars | Datum: 03.01.2005 | #57
Hallo Schlumpf,

das ist eine "Erweiterung der Gewährleistung für die geschäftliche Nutzung von PC-Produkten und Servern der xSeries."
[url]http://www.ibm.com/support/warranties/de/[/url]

Je nachdem, was man für eine Lizenz erwirbt, kann man verschiedene Zusatzleistungen in Anspruch nehmen.
Großkunden können noch ganz andere Service-Level-Agreements aushandeln...

Grüße,

Lars

Traurig

Von: ctopfel | Datum: 03.01.2005 | #58
zitat Heiko:

"Von dem knappen Dutzend G5 hier im Haus hatte ich bei einem einen geschossenen FW-Port und bei einem anderen eine fehlerhafte NVIDIA-GraKa. Das war's bisher eigentlich."

Ich finde es traurig, dass man bei einem ernsthaften Defekt auf 12 geräte von "NUR" spricht (kein Angriff auf dich Heiko) . Bei Premiumgeräten sollte die Quote weit unter 5% liegen... meine Meinung!!

ctopfel

Das ist die logische Konsequenz

Von: Thyrfing | Datum: 03.01.2005 | #59
Ich arbeite im QM und kann mir die Probleme, die Apple durch die neuen Innovationen und Prozessumstellungen (Fertigung) hat, lebhaft vorstellen. Jede kleine Änderung eines Bauteils verlangt in der Serienfertigung einen Heidenaufwand. Da geht schnell was schief und wenn man Pech hat, dann läuft man den Prozessfehler lange Zeit hinterher.

Apple ist in dieser Beziehung nicht schlechter als Andere, eher besser, würde ich meinen.

.. ganz sicher gibt es das ..

Von: Bob | Datum: 03.01.2005 | #60
Ja es gibt Montagsrechner auch bei Apple - und in letzter Zeit leider immer häufiger.
Aus eigener Erfahrung, und da in meinem Bekanntenkreis auch ein paar Leute mit einigen
Mac’s sind, muss ich dem leider zustimmen.
Als Sammler und Restaurator von Altobstkisten kann ich nur bestätigen dass Apple immer
öfter Probleme bei der Qualität ihrer Hardware hat.

Meine Apple’s und die Ausfälle von 1984 bis Heute:
68k:
Macintosh (128) – piiep und läuft .. :-) / Mac SE ok. / Mac LC ok. / Mac LC II ok. /
Mac LC III ok. / Mac II SE ok. / Mac II CX - Mainboard 1x getauscht. /
Mac II FX ok. / Performa 630 ok. / Performa 5200 ok. / Quadra 700 ok. /
Quadra 800 – CD-Rom 1x getauscht / Quadra 840AV Netzteil 1x getauscht /
PowerBook 145 – ok. / PowerBook 520 – ok. /
PPC:
PowerMac 7100 – Mainboard tot. / PowerMac 7100AV – ok. /
PowerMac 8100 – Festplatte 1x getauscht / PowerMac 7300 – Netzteil 1x getauscht /
PowerMac 7500 – ok. / PowerMac 7600 – ok./ PowerMac 9600 – ok. /
PowerMac G3-266 – ok./ PowerBook 1400cs – CD-Rom 2x getauscht /
Powerbook G3 – ok. /
OsX:
iMac 350 – Festplatte 2x getauscht / PowerMac G4-400 – Mainboard 1x getauscht /
PowerMac G4 – MDD 2x1Ghz – Netzteil 2x getauscht – Lüfter 3x getauscht –
und CPU 2x getauscht (..grösster Mist den Apple jemals gebaut hat !!!) /
PowerMac G5 – 2x1,8Ghz – Netzteil 1x getauscht (Heulte dann noch immer ...
hab ihn daher zurückgegeben – keine Lust wieder Lärmterror zu haben ...)
PowerBook G4 – 1,5Ghz – 17“ – bis jetzt alles ok.
Sonstiges:
Newton 120 – ok. / iPod 1stG. (5gb) – Festplatte tot. / iPod 3rdG. (20gb) – ok./

Fazit: Gerade in den letzten Jahren hat die Qualität der Apple Hardware nachgelassen.
Mfg. Bob.

__lars__

Von: FritzBlitz | Datum: 03.01.2005 | #61
Also echt, ziemlich übertrieben!
An der Kölner Hochschule für Medien werden soviele Macs geordert von den Studenten, welches ich seit 5 Jahren mitverfolge. Da kommen nicht soviele Probs. zusammen wie du alleine aufführst. Wenn ich bedenke wieviele Probs. parallel dazu mit pc´s auftauchen sprechen wir hier vom besagten Tropfen........!Klar, jeder ärgert sich wenn er ne Niete zieht...aber man muß dann nich direkt übertreiben und ins extrem fallen.

G5 User der ersten Stunde

Von: Jorge Pino Garcia | Datum: 03.01.2005 | #62
Ich bin selbst G5-User der ersten Stunden und hatte den ersten PowerMac G5 Dual 2 GHz kurz nach der Vorstellung Ende September 2003 zuhause. Das Gerät war soweit in Ordnung nur stellte ich ein deutlich wahrzunehmendes Piepsen und fiepen während des Betriebes fest. Das Geräusch verstärkte sich bei Einstellung der maximalen Prozessorleistung unter den Engergiesparoptionen und wurde durch das Netzteil (damals noch Revision B) verursacht. Nach einigen Tests mit dem Rechner stellte sich auch noch zusätzlich heraus, dass der analoge Audioausgang (Miniklinke) nicht frei von Störgeräuschen war, also der ganze Bustakt im Audioausgang als Signal hörbar war.

Diese Aktion kostete drei bis vier Reparaturen, da Apple das Problem mit dem Netzteil erst mit der Revision E einigermaßen in den Griff bekommen hat (was zumindest die Störgeräusche am Analogausgang betraf). Das Fiepen aus dem Rechnergehäuse war allerdings weiter unbefriedigend und je nach Applikation mehr oder weniger störend bemerkbar. Zusätzlich kam noch hinzu das die Reparatur die Lüftersteuerung verändert hat (Fan Thermal Calibration), was sich dahingehend geäußert hat, dass der Rechner bei Last die CPU-Lüfter weitaus mehr aufreist als eigentlich notwendig. Für eine vierte Reparatur war ich nicht mehr bereit (hatte kein eigenes Auto) und Apple wollte mir den Rechner nicht tauschen.

Letztendlich habe ich den Rechner dann verkauft und das Nachfolgemodell im Juli 2004 geholt. Auch hier hatte ich keine schwerwiegenden Probleme, das Netzteil scheint viel ruhiger zu sein wenn auch nicht völlig lautlos aber eine deutliche Besserung gegenüber dem ersten G5.

Fazit: Die Qualitätskontrolle bei Apple scheint meiner Meinung nach mangelhaft zu sein.

Switch and out

Von: bubbles | Datum: 03.01.2005 | #63
Bin Anfang Oktober auf den iMac G5 20'' umgestiegen. Nach unverschämten 8 Wochen Liefer- bzw. Wartezeit bekam ich ein DOA Gerät, das als solches aber erst einmal nicht akzeptiert worden ist (trotz Apple Care)! Statt dessen wollte man mir erst einmal Speicher (und später ein Mainboard!) schicken; da der Telefon"techniker" aber nicht der kompetenteste war, hat er vergessen mich nach meiner Kreditkartennummer zu fragen. Resultat: RAM kam nicht, ich musste eine Woche später anrufen und hatte "Glück", dass ich genau am 14. Tag nach Erhalt angerufen und somit die Chance auf einen Umtausch hatte. Nach ein wenig Druck wurde das Gerät als mögliches DOA klassifiziert und ist mittlerweile auch zurückgenommen worden. Seitdem warte ich auf das Ersatzgerät...

Meine Geschichte ist natürlich nicht ganz so ärgerlich wie der Aufhänger, allzumal ich ja "nur" Privatnutzer bin. Gerechnet hatte ich mit dem Gerät dennoch und ein Leihgerät für die Wartezeit gab es auch nicht (hat nicht selbst Gericom mittlerweile diesen Service?). Nach einer so langen Wartezeit ein defektes Gerät zu bekommen, ist unschön, kann aber passieren, das sehe ich ein. Dass der Telefonservice aber so inkompetente Leute beschäftigt (habe mit drei verschiedenen gesprochen, wovon zwei definitiv unfähig waren) und sich die Garantieverlängerung dennoch gut bezahlen lässt - das ist doch bei einer Fa. wie Apple unangemessen. Man könnte natürlich einen Schritt weiter zurückgehen und fragen, warum es überhaupt so viele Pannen bei Apple gibt: iBook LB-Fehler, iPod Batterien (gut, hier eher Konstruktionsfehler), iMac Lüfter und Netzteil, White Spots am Powerbook...?

Nachtrag

Von: bubbles | Datum: 03.01.2005 | #64
Ach ja, der Kommentar des Telefonservices:

"Na, da haben Sie wohl ein Montagsgerät bekommen!" Sagt sie so lustig, als handle es sich um einen schlechten Apfel auf dem Markt.

Im großen und ganzen ok bis jetzt

Von: Ceremony | Datum: 03.01.2005 | #65
Hab seit Oktober 2003 meinen G5 Dual 2.0 GHz und außer dem Austausch der defekten ATI-GraKa war bis jetzt eigentlich nix..ah..doch..zur Zeit kann es je nach "Laune" (ich glaub das liegt an der Zimmertemperatur ;-)) meines G5´s folgendes vorkommen:

- schalte den G5 abends aus
- will den G5 am nächsten Abend einschalten..
- nix is..rödelt wie blöde aber schwarzer Bildschirm
- Gerät aus, komplett vom Netz weg, wieder an
> funzt
Ich glaub das liegt an meinen zig Steckerleisten und vornedran noch der "Gewitterschutz"-Steckdose..oder ich hab kleine Gnome in meinem Zimmer die mich ärgern wollen. Zur Zeit läuft´s wieder ok :-)
Und wegen Apple Care - ich hab ´ne 36 Monate-Garantie von Cancom die noch´ne Weile geht und bis jetzt ziemlich gut ist - aber gut..bis jetzt hatte ich noch keinen richtigen Haarausfall ;-)

und noch wat

Von: Ceremony | Datum: 03.01.2005 | #66
..mein iMac G4 700MHz im Geschäft läuft seit Kauf vor 2,5 Jahren ohne Problem, keine einzige Reparatur oder sonstiges war bis jetzt nötig - also toi toi toi !
Fällt mir noch was zu QA ein..wir sind bei uns im Geschäft jetzt weg von IBM und hin zu HP (Server, Laptops etc.)..und das nach wirklich jahrelanger Partnerschaft mit IBM (vor allem auch in Sachen OS/2). Die Qualität der IBM-Produkte hat deutlich spürbar nachgelassen..QA kostet anscheinend wirklich zuviel Geld. Wenn wir unsere Bankensoftware ohne QA rausschicken würden...autsch..aber bei IBM und wohl auch teilweise bei Apple kann das anscheinend in Kauf genommen werden.

Antwort:

Von: dermattin | Datum: 03.01.2005 | #67
"Frage also: Welche Erfahrungen hat die Community der grünen und aller anderen Mac-User bisher mit Apples Dual-G5 Baureihe gemacht? Lasst hören!"

Bisher nur gute :) Ein geiles Teil.

Ach, und da alle..

Von: dermattin | Datum: 03.01.2005 | #68
...auch nen Schwank aus ihrem Leben erzählen: Bin seit knapp 14 Jahren dabei, habe bis 2001 (danach musst ich sie selbst bezahlen;)) _alle_ Modellarten von Apple und bis heute keine Problem gehabt. Nicht ein einziges! Inkl. Umax Pulsare und Co.

Eigentlich Schade Teil2

Von: TheDude | Datum: 03.01.2005 | #69
Ich bin's wieder, der temporäre Mac2PX-Switcher...

Was ich mal sagen muss: wir hatte 2 LC2, einen LC3, 3 2SI und einen PowerMac G3 beige. Vor einen Jahr wurden die Meisten Geräte entsorgt. Aber Alle machten bis auf eine defekte HD hier oder einen defekten RAM-Chip dort noch wunderbar mit.
und der iMac indigo und das Pismo halten auch noch wunderbar.

Eine Frage habe ich aber: warum darf die Pufferbatterie bei den Pismos nur vom Service-Provider ausgetauscht werden? Aufgrund der Kosten und dem Zeitaufwand haben wir uns dagegen entschieden.

2x 2GHz PM

Von: Bauers | Datum: 03.01.2005 | #70
Ich besitze einen 2x2GHz PowerMac, und hatte bisher nur Software und Syssoftware Probleme (Grafiktablett funktioniert während Photoshop plötzlich nicht mehr usw.)

ahja und eine Schraube ist im Gerät gelegen als ichs auspackte...

Wenig Probleme!

Von: raid0 | Datum: 03.01.2005 | #71
1995 Performa 475 - der läuft heute noch, Problemlos
2001 G4/466 - durch defekten FW Brenner Board zerstört. Trotz meines Fehlers konnte ich die Gewährleistung in Anspruch nehmen. Läuft noch immer bei mir.
2002 iBook - defektes Board bzw. GKarte. In einer Woche wieder da (Gewährleistung).
2003 TiPowerbook- 2x Tastatur defekt (Gewährleistung)
2003 gebrauchter G3 BW - 0 Probleme
2004 gebrauchter iMac 400 - alles super

Gruß
raid0
--
[Link]

Mehrere Macs im privaten Test *gg*

Von: Enrico | Datum: 03.01.2005 | #72
Mein erster Mac war ein Performa 630CD (1994), der lief von Anfang an bis 2002 ohne Probleme (mit OS 7.5.3); eines schönen Tages im Jahre 2002 gab es einen Knall, einen Blitz und der Rechner war tot. Ich öffnete den Rechner und sah, was geschehen, Lüfter komplett verklebt, CPU durchgebrannt (hab den von Anfang an innen nie gereinigt ehrlich gesagt) - nach 8 Jahren hatte er seinen Dienst gut verrichtet. Die Zeit war gekommen endgültig auf den iMac G3 Bondiblue (233MHz, Rev.A/ 1998) umzusteigen, zu Anfang weiter mit 9.2.2 und erst im Jahre 2003 auf OS X umgestiegen, der Rechner lief bis zu seinem Ruhestand im Juli 2004 völlig fehlerfrei, selbst nachdem ich dort mehrere Komponenten aufgerüstet habe - nie ein einziges Problem oder ein Teileaustausch wegen Defekt - ich hab den Rechner aber jahrelang neben dem Performa laufen gehabt. *gg* Und der Bondi läuft auch heute noch bei einem guten Freund, weiterhin ohne Probleme.
Der iMac G4 (1GHz/2003), den ich dann ab Anfang 2004 parallel zur Untermiete hatte, lief auch ohne Probleme, nur die Lautsprecher sollten außerhalb des Radius des Displays stehen, sonst gab es ein fürchterliches Feedback, aber das blieb zu verschmerzen.
Inzwischen habe ich einen eMac USB 2.0 (2004), der Rechner läuft eigentlich einwandfrei; nur das Display machtmir einige Sorgen, das ist recht schlecht abgeschirmt, werden die internen Lautsprecher zu laut aufgedreht, flimmert dieser (ein Problem, was ich vom Bondi nicht kannte). Aber Abhilfe schafft da das Anschließen der Stereoanlage, wenn ich den Ton doch etwas lauter brauche.
Erfahrungen habe ich auch mit einem PowerMac 8200/120 (von 1996) - auch keine Probleme bis dato -läuft sogar immer noch in einer Filiale des Studienkreises, mein guter alter 8200. Meiner Schwester habe ich inzwischen meinen PowerMac 9600/ 200 Dual (1997) vermacht, auch dieser Rechner läuft sogar mit 9.2.2 einwandfrei. Einzige Beschränkung ist halt 9.2.2, daß die 2. Platte nach einem Systemcrash erst einmal abschaltet und nach einem erneuten Booten die Platte wieder zuschaltet (das passiert nicht allzu häufig und läßt sich verschmerzen, denke ich). Auch dieser Rechner ist immer noch in Betrieb und wird von ihr für alles Mögliche dennoch benutzt.

tja...

Von: anonym | Datum: 03.01.2005 | #73
... also ich als Techniker (bei einem Apple Service Provider) habe alle bisherigen G5's und ihre Zicken miterlebt. Meine Meinung: hochgezuechtete Kisten mit der entsprechenden Anfaelligkeit. Gerade, was RAM betrifft echte Diven. Kommen auf meiner persoehnlichen Umbeliebtheitsskala direkt nach den G3 blue & white. DIE sind echter Dreck - kann man eigentlich nie dem Kunden guten Gewissens als repariert zurueckgeben (auch wenn hier die meisten gottlob keine Probleme mit ihnen schildern). Und Apple's Politik, was Unterstuetzung der Haendler in Bezug auf Reparaturen betrifft: Ja, das kann man besser machen. Aber, und da bin ich bester Hoffnung: Das wird besser werden. Es wird schon besser. Und wirklich "schlimm" war es nie. Abschliessend, fuer diejenigen, die auf den evtl. besseren Support anderer Hersteller verweisen: Apple's Hardware ist insgesamt gut (1,8), vor allem wunderschoen, und solange ich ein OS X nicht auf ein Thinkpad (oder sowas) kriege, kann mich alles andere mal am FireWire Port lecken. Cheers!

Früher war alles besser ...

Von: Bernhard Eckert | Datum: 03.01.2005 | #74
Mein erster Mac war ein Performa 5200 und das war qualitativ mit Abstand der schlechteste Rechner, den ich je hatte. Nach neun Monaten Reparaturodysee habe ich das Geld zurückbekommen.
Insgesamt ist es bei Apple mit der Qualität nicht besser und nicht schlechter als anderswo.
Schade eigentlich!

Allso....

Von: Gerry | Datum: 03.01.2005 | #75
.... die 20 Jahre, oder sind es schon 22, die ich Computer habe, hatte ich nur zwei mal Probleme. Einmal beim C64 (Grafikchip kaputt) und einmal beim iMac 800 (Superdireve hinüber). Selbst mein Amiga den ich echt lange hatte und ein Glanz Stück des Flickwerkes war am Ende (Durch die vielen Erweiterungen) lief ohne Probleme. Naja sagen wir mal bis auf die Tricks die man bei sollen Flickwerken braucht. Ach ja hätte ich fast vergessen, bim iMac 400 DV musste ich mal die Pufferbatterie auswechseln. Aber sonst lief alles immer wunderbar.
Eines darf man nicht vergessen. Apple kauft die meisten Teile ja auch zu und die werden Sie nicht groß kontrollieren. Wozu auch? Und er sollte das alles Bezahlen. Dann kommt da ja noch dazu das es ja von dem Menschen auch viel abhängt der das kontrollieren soll. Will er oder will er nicht, weil er vielleicht mal einen schlechten Tag hat. Das auch bei Apple mal was kaputt ist wen es neu ist, na das ist bei allen Firmen so. Frag mal bei dem BMW oder Mercedes Fahren, die Auto sind auch teuer und oft mehr kaputt als andere.
Was ich aber einen Hammer finde das ist die Zeit die Apple für einen Reparatur braucht. Den eine Freiberufler kann es sich vielleicht nicht gerade Leisten einen zweit Rechner zu haben nur weil der einen Kaputt gehen könnte und der dann 4 Wochen ausfällt bis er wieder da ist. Da muss sich Apple echt mal was einfallen lassen decke ich. Ich mach auch hin und wieder mal kleine Sachen für Firmen (Video und so ein Zeug) aber ich kann den wohl kaum sagen, " Ja das ganze dauert jetzt um 4 Wochen länger weil Apple so lange braucht bis die einen Rechner reparieren können". Noch weniger wird das einer können der davon leben muss. Solchen Leuten müsste man echt sagen kauft euch einen PC den wen da was kaputt geht ist der schneller wieder Einsatz bereit. Ich muss sagen das ich mit dem Apple echt zufrieden bin, aber das wäre ein Grund für mich auf PC umzusteigen. (Aber zum Glück gibt es ja auch Apple Händler die 3 Jahre Vorort Service anbieten, ohne dafür mehr zu verlangen)

Allso....

Von: Gerry | Datum: 03.01.2005 | #76
.... die 20 Jahre, oder sind es schon 22, die ich Computer habe, hatte ich nur zwei mal Probleme. Einmal beim C64 (Grafikchip kaputt) und einmal beim iMac 800 (Superdireve hinüber). Selbst mein Amiga den ich echt lange hatte und ein Glanz Stück des Flickwerkes war am Ende (Durch die vielen Erweiterungen) lief ohne Probleme. Naja sagen wir mal bis auf die Tricks die man bei sollen Flickwerken braucht. Ach ja hätte ich fast vergessen, bim iMac 400 DV musste ich mal die Pufferbatterie auswechseln. Aber sonst lief alles immer wunderbar.
Eines darf man nicht vergessen. Apple kauft die meisten Teile ja auch zu und die werden Sie nicht groß kontrollieren. Wozu auch? Und er sollte das alles Bezahlen. Dann kommt da ja noch dazu das es ja von dem Menschen auch viel abhängt der das kontrollieren soll. Will er oder will er nicht, weil er vielleicht mal einen schlechten Tag hat. Das auch bei Apple mal was kaputt ist wen es neu ist, na das ist bei allen Firmen so. Frag mal bei dem BMW oder Mercedes Fahren, die Auto sind auch teuer und oft mehr kaputt als andere.
Was ich aber einen Hammer finde das ist die Zeit die Apple für einen Reparatur braucht. Den eine Freiberufler kann es sich vielleicht nicht gerade Leisten einen zweit Rechner zu haben nur weil der einen Kaputt gehen könnte und der dann 4 Wochen ausfällt bis er wieder da ist. Da muss sich Apple echt mal was einfallen lassen decke ich. Ich mach auch hin und wieder mal kleine Sachen für Firmen (Video und so ein Zeug) aber ich kann den wohl kaum sagen, " Ja das ganze dauert jetzt um 4 Wochen länger weil Apple so lange braucht bis die einen Rechner reparieren können". Noch weniger wird das einer können der davon leben muss. Solchen Leuten müsste man echt sagen kauft euch einen PC den wen da was kaputt geht ist der schneller wieder Einsatz bereit. Ich muss sagen das ich mit dem Apple echt zufrieden bin, aber das wäre ein Grund für mich auf PC umzusteigen. (Aber zum Glück gibt es ja auch Apple Händler die 3 Jahre Vorort Service anbieten, ohne dafür mehr zu verlangen)

Auch mein G5 hatte Hunger nach Mainboards

Von: Wergele | Datum: 03.01.2005 | #77
Habe mir einen der ersten 1.8 Dual G5 der aktuellen Serie zugelegt. Trotz hochwertiger RAM-Module zeigten sich hier schon erste Probleme. Mal erkannte er ganze RAM-Bänke nach einem Systemstart nicht, mal bootete er gar nicht, bis er schliesslich nach ca. 2 Wochen den Dienst endgültig quittierte. Der Apple-Händler diagnostizierte: Mainboard defekt.
Die Reparatur hatte sich über fast 6 Wochen hingestreckt, weil das Mainboard der aktuellen Serie in Europa "noch nicht lieferbar sei"....
Ein Ersatzgerät gabe es natürlich nicht. Schade. Mit dem neuen Board läuft der G5 bisher ohne Probleme. Einziger Wermutstropfen: Mein Apple-Händler vor Ort hat mir leider den Gehäusedeckel zerkratzt, bestreitet dies aber beharrlich. Habe den Kampf aufgegeben.

Positives zum G5

Von: Jorge Pino Garcia | Datum: 03.01.2005 | #78
Also erstmal bewundere ich viele Macuser die trotz diverser Hardwareprobleme Apple treu bleiben. Wenn die Kisten hardwareseitig einwandfrei laufen gibts meiner Meinung nach auch nichts zu meckern.

Am PowerMac G5 kann der Anwender z.B. auch fast alle Hardwarekomponenten selbständig tauschen bis auf Netzteil, Mainboard, CPUs und Lüfter am Festplatteneinschub (bzw. Drive-Bay Fans - wieso eigentlich?)

Ich habe mal mitbekommen wie ein Techniker von CARD Services die beiden CPUs meines ersten PowerMacs G5 (Rev.A) ausgebaut hat. Ein langer Schraubenzieher und das Wissen welche Schrauben am CPU-Board gelöst werden müssen hätte auch jeder selbst zuhause hingekriegt, der einwenig handwerklich umgehen kann. Auch der iMac G5 ist sehr servicefreundlich aufgebaut... eigentlich müßte Apple die benötigten Komponenten nur direkt nachhause liefern und schon könnte sich jeder Anwender schnell selbst helfen, wenn er denn möchte.

Wenn ein fehlerhaftes Gerät geliefert worden ist,

Von: marvin | Datum: 03.01.2005 | #79
sollte es aber doch zumindest im Interesse der Herstellers sein, diese PEINLICHKEIT möglichst diskrekt und schnell aus dem Weg zu räumen. Dass die Hersteller das noch nicht gepeilt haben und sogar noch einen schlechten Ruf inkauf, wundert mich am meisten.

Montagsgeräte....

Von: Maxipeg | Datum: 03.01.2005 | #80
Etwas scheint aufzufallen: ein Problem kommt selten allein. Spätestens beim zweiten Defekt innert kurzer Zeit sollten die Servicetechniker doch zumindest an die Möglichkeit denken, dass der Defekt am Mainboard bloss ein Symptom sein könnte. Hatte mit Macs (aktuell Nummer 9) glücklicherweise noch keine derartigen Probleme. Dafür mit einer Waschmaschine. Nach unzähligen Reparaturen wurde sie schliesslich ersetzt. Und die neue funktioniert tadellos...

Ich sehe weniger ein Problem mit der Qualität als mit dem Support...

Von: Kai (MacGuardians) | Datum: 04.01.2005 | #81
Hier wird -wie so oft, Stichwort OS9- die Vergangenheit etwas verklärt gesehen. Wenn ich mich an die Top-Liste der schlechtesten Macs erinnere war da ganz vorne ein uraltes Powerbook dabei, das Tom Cruise in Impossible Mission verwendet hat (das muss echt übelst gewesen sein!) und IIRC der Performa 5300.

Und nur um das mal in Relation zu setzen:
Grosses Powerbook 1999: $3500
Grosses Powerbook (15"!) 2005: $2500 (selbst 17" liegt "nur" bei $2800!)
iBook 1999: $1600
iBook 2005: $1000-$1500

Jetzt rechnen wir noch Inflation ein, und dann wird der Unterschied noch krasser!
Ja, Apple spart heute deutlich mehr bei der Produktion als damals, die Qualität ist vielleicht auch nicht mehr so gut wie sie mal war... Aber dafür kosten die Dinger auch weniger!
Solang die Qualität noch besser ist als von PC-Schrott ist es mir recht, und das ist sie auch weiterhin.. Wenn halt keiner die Preise bezahlen will muss man eben auch in Kauf nehmen, dass die Qualität drunter leidet!

Was ich viel schlimmer finde - und das ist im Gegensatz zum vom Preisdiktat bestimmten Kaufpreis sehr wohl ein Bereich in dem Apple noch viel Spielraum besitzt - ist der Support außerhalb der USA. Apple wurde in den USA wieder für ihren Support ausgezeichnet, haben mit Abstand gewonnen während die anderen im letzten Jahr massiv nachgelassen haben! Hierzulande ist es allerdings ein Trauerspiel, wenn man sich die Studie mal durchliest bekommt man als Europäer den Eindruck, die reden von ner komplett anderen Firma... Email-Antwort auf ne Problemanfrage??? Von APPLE?? Und auch noch sehr schnell??? Kompetenter Telefonsupport??? SCHNELLE RESPONSE-ZEITEN?? Was ist das denn bitte für ne Firma, das kennt der Europäer halt überhaupt nicht...

oh Mann...

Von: Patrick | Datum: 04.01.2005 | #82
.. wurde hier wieder viel Mist verzapft. An die "Früher war alles besser"-Fraktion: dann denkt bitte auch an die unsäglichen 4400er oder an den Serienfehler in Person: das PB 5300, für das es eine verlängerte Garantie von 7 (!) Jahren auf bestimmte Bauteile gab.

Ich bin auch schon einige Jahre im Servicebereich tätig und kann nicht sagen, daß es bei einer Serie mehr Defekte gab als bei den anderen (neben den teilweise schon genannten Serienfehlern). Die Ausfallrate dürfte so zwischen 3-5% liegen, was bei technisch komplexen Systemen nicht ungewöhnlich sein dürfte. An die Adresse der Stänkerer: natürlich ist es relevant zu wissen, daß es genügend User gibt, die keine Probleme haben. Wenn hier nur Leute berichten würden, die Probleme haben, wäre Apple 100% Schrott. Wenn aber 5 von Problemen berichten, aber 20 weitere haben keine, dann ist Apple nur noch zu 20% Schrott. UND: nur weil einer ein Problem hat, muß es nicht jeden anderen genauso treffen.

@Jorge: Dein CardService-Techniker sollte nochmal nachfragen, wie das System genau funktioniert, bevor er solche falschen Infos an Kunden weitergibt. Richtig ist, daß Apple die Qualität der Service Partner bewertet. Richtig ist auch, daß in diese Bewertung die Anzahl der bestellten Teile und die Anzahl der Reparaturversuche pro Gerät mit einfliesst. Wer aus Dummheit grundsätzlich Prozessor(en) und Mainboard tauscht, obwohl's eigentlich an der Grafikkarte liegt, kann nicht erwarten, daß Apple diese unnötigen Kosten einfach so hinnimmt. Daher gibt es einen Faktor von 0,75 bis 1,5 bei der Berechnung der Garantievergütungen. Ein Ersatzteil innerhalb der Garantie muß ein Service Provider nur dann zahlen, wenn er a) das defekte Teil nicht rechtzeitig zurückschickt oder b) ungleiche Teile getauscht hat und das richtige Teil nicht rechtzeitig an Apple schicken konnte. Beide Fälle treten aber nur bei grober Fahrlässigkeit auf, alles andere lässt sich mit dem Service Order Management klären. Natürlich hat Apple die Service Provider mitterweile ziemlich an die Kandare genommen, da hier in der Vergangenheit viel zu sorglos mit Apples kostbaren Resourcen umgegangen worden ist (..ist ja eh auf Garantie, da tauschen wir halt einfach mal wild drauflos...).

Auch die Behauptung, Apple würde gar kein QM mehr durchführen, insbesondere bei der Software, ist natürlich völliger Humbug. Da aber die Systeme, wie schon weiter oben erwähnt, immer komplexer werden, kann man im "Labor" nicht alle möglichen Varianten des Zusammenspiels von Hard- und Software durchtesten. Insbesondere die Major Releases werden normalerweise in einem breiten Feld recht lange getestet. Bei der Hardware ist das natürlich bei weitem nicht so einfach, daher wundere ich mich im Gegenzug eigentlich immer wieder, wie wenig Probleme komplett neue Systeme wie ein iMac G5 oder auch die PowerMac G5s hatten, obwohl die kaum in freier Wildbahn getestet werden konnten.

Also Kinners, bleibt mal hübsch am Teppich. Oftmals sind angebliche Probleme bei Apple nur welche, die der Service Provider selbst nicht zugeben will (Reparaturdauer, fehlende Ersatzteile, unklare Diagnose). Apple selbst schafft mittlerweile eine iBook/Powerbook-Reparatur in 3-5 Werktagen inklusive Transportzeiten.

Wir hatten einen Montags-G3

Von: Verzweifelter | Datum: 04.01.2005 | #83
Unter mehreren G3 Powermacs, die ich für unsere Abteilung angeschafft hatte, hatten wir auch einen, an dem regelmäßig etwas kaputt war: 2 mal war es die Festplatte, 2 mal das Mainboard. Ständig gab es unerklärliche Abstürze - bis zum bitteren Ende. Da es auch mit den neuen Mainboards immer wieder Probleme gab, habe ich auch auf das Netzteil getippt. Aber so ein Netzteil bekommt man leider nicht mal eben beim Händler um die Ecke.

Schlechter europ. AppleCare Support

Von: Jorge Pino Garcia | Datum: 04.01.2005 | #84
Das der AppleCare Support hierzulande in Deutschland absolut schlecht bzw. deutlich schlechter abschneidet, kann ich bestätigen. Im AppleCare Telefon-Support sitzen die unterschiedlichsten Typen und so fallen auch die Antworten auf technische Probleme aus. Der eine hat mehr Ahnung, der ander weniger. Die einen kramen am Telefon in der Knowledge Base herum und wieder andere leiten einen an zig-Personen weiter. Zwischen verschiedenen Mitarbeitern herrschen drastische Qualifikationsunterschiede und das darf meiner Meinung nach nicht sein. Meiner Meinung nach sollte da viel mehr geschult werden. Die Telefon-Calls die an den deutschen AppleCare-Support gehen, werden nach Irland (Cork) weitergeleitet, dort wo auch die G5 PowerMacs (BTO) zusammengebaut werden.

geräte

Von: crasher | Datum: 04.01.2005 | #85
Also bei den fast 90 Mac´s (vom G3 bis zum G5) sind 7 Stück dabei die immer wieder Ärger machen.

Mit meinen privaten habe ich nur ein Prob der G4/400 schläft manchmal ein und will nicht mehr aufwachen das Verhältniss ist so 10 zu 3. Das alte erste iBook mit 10.1.5 drauf läuft und läuft, normaler Schwund war das die Pufferbatterie getauscht werden mußte und der Akku ist natürlich nach den ganzten Jahren auch durch.
Wenn jemand eine gute Bestelladresse für einen Akku für das erste iBook hat bitte melden. Das iBook mit G4/1000 läuft und läuft. Der iMac G3/350 läuft auch ohne Probs.

Also wenn ich jetzt zurückblicke. An Rechnern wo viele unterschiedliche User sind gibt es öfters Hardwareprobs, als bei meinen Privaten und die mussen einiges aushalten.

Nichts desto trotz steht da auch ein HP-Laptop mit Debian drauf und das hatte auch schon Probleme mit dem DVD-Laufwerk.

@Patrick

Von: Jorge Pino Garcia | Datum: 04.01.2005 | #86
"@Jorge: Dein CardService-Techniker sollte nochmal nachfragen, wie das System genau funktioniert, bevor er solche falschen Infos an Kunden weitergibt. Richtig ist, daß Apple die Qualität der Service Partner bewertet. Richtig ist auch, daß in diese Bewertung die Anzahl der bestellten Teile und die Anzahl der Reparaturversuche pro Gerät mit einfliesst. Wer aus Dummheit grundsätzlich Prozessor(en) und Mainboard tauscht, obwohl's eigentlich an der Grafikkarte liegt, kann nicht erwarten, daß Apple diese unnötigen Kosten einfach so hinnimmt. Daher gibt es einen Faktor von 0,75 bis 1,5 bei der Berechnung der Garantievergütungen. Ein Ersatzteil innerhalb der Garantie muß ein Service Provider nur dann zahlen, wenn er a) das defekte Teil nicht rechtzeitig zurückschickt oder b) ungleiche Teile getauscht hat und das richtige Teil nicht rechtzeitig an Apple schicken konnte. Beide Fälle treten aber nur bei grober Fahrlässigkeit auf, alles andere lässt sich mit dem Service Order Management klären. Natürlich hat Apple die Service Provider mitterweile ziemlich an die Kandare genommen, da hier in der Vergangenheit viel zu sorglos mit Apples kostbaren Resourcen umgegangen worden ist (..ist ja eh auf Garantie, da tauschen wir halt einfach mal wild drauflos...)."

Danke für die Info! Das klingt natürlich aufschlussreicher. Allerdings hätte Apple den Fehler nach der ersten Reparatur beheben sollen, wahrscheinlich waren die ersten G5 PowerMacs noch zu jung so das keine Erfahrungswerte vorlagen.

Noch keine Probleme bei AppleCare

Von: Enrico | Datum: 04.01.2005 | #87
Also, wenn ich mal den AppleCare brauchte - das kam bis jetzt sehr, sehr selten vor - konnten die mir immer recht schnell helfen. Die haben bei meinem G3 iMac 233Mhz noch im Jahr 2003 (Garantie endete 2001) einfach mal den Telephonsupport übernommen (völlig kostenfrei), da das Gerät gar keine Seriennummer mehr anzeigte und auch der Aufkleber nicht mehr existierte. Helfen konnten sie mir dann auch recht schnell - ich hatte ne Einstellung im für mich relativ neuen OS X falsch gemacht.
Positiv sehe ich, daß alle iPod-Ersatzteile inzwischen auch im Internet bestellt werden können (Lieferzeit bei mir ca. 48h auf Headphones und Remote Control wg. Kabelbruch).
Außerdem habe ich hier in DD auch einen guten ServiceProvider, der sich mit den Apple-Geräten sehr gut auskennt. Ungefähr 2h haben die gebraucht, um bei meinem G3 einige Teile zu wechseln und den durchzutesten (gut, ich hätte den auch auseinandergebaut, aber die wollten bei einem Teil sicher gehen, daß es 100%-kompatibel sei, da der Hersteller verschiedenste Angaben machte). So lobe ich mir das!

Zitat aus "Apple Confidential"

Von: Falko | Datum: 04.01.2005 | #88
... zum Thema "früher war alles besser":

"Approximately 20 percent of all Apple IIIs were dead on arrival primarily because chips fell out of loose sockets during shipping."

;)

Der User an sich ist eher dumm

Von: GalamaDiRama | Datum: 04.01.2005 | #89
Mir fällt in meiner Kundschaft auf, dass "gewisse" Kunden erheblich mehr "Ärger" haben als andere...

Gerade unter Apple-Usern scheinen sich die "schwierigen" Kunden zu häufen..

Die PC-Kundschaft wurde mittlerweile ja ausreichend demoralisiert und umerzogen, freuen sich wie die Schneekönige wenn die Kiste überhaupt ins Internet geht... ;-)

@GalamaDiRama

Von: Powerbook-User | Datum: 04.01.2005 | #90
Naja.. Apple Hardware ist ja auch erheblich teurer. In meinem Fall (PB 12") hätte ich mir fast zwei ähnliche PC-Notebooks kaufen können.

So gesehen sollte die Qualität besser sein bei Apple. Ich kenne in meinem Bekanntenkreis mittlerweile niemanden mehr, dessen Apple-Rechner nicht schon einen Fehler hatte.

Auch wenn das Design noch so schön ist, ich bleibe nur wegen OS X bei Apple. Naja.. ich wünsche Apple weiterhin viel Erfolg, damit irgendwann zuständige Stellen eine Entkopplung von Hard- und Software durchsetzen :)

meine Erfahrung: gut!

Von: Alex | Datum: 04.01.2005 | #91
etwas ausführlicher: mein erster Mac war 1998 ein PowerMac 6500/300. nach ca. einem Jahr ging das interne Modem (geoport) flöten. Bei meinem nächstem, ein G4/350, war einmal die Graka und das Mainboard defekt. Austausch unter Garantie, danach nie wieder Probleme. Doch, OS X.3 liess sich nicht installieren, resp. rauchte dauernd ab. Der Käufer des Macs schaffte es aber irgendwie, den Panther zum springen zu bringen. Lag vielleicht auch an der neuen Festplatte...
der iMac G5 17"/1.8 läuft Problemlos, und hat nun eine Uptime von über 90 Tagen...

beide iPods (meins 5GB, 1. Generation, Freundin 20GB, 4G) laufen auch so wie sie sollten.

Fazit: in 6 Jahren ein paar Probleme gehabt, aber nichts weltbewegendes. Ich würde nicht von einer schlechten Qualität sprechen.

Alex

Ich wünsche mir mehr Professionalität von Apple!

Von: Roland Mueller | Datum: 04.01.2005 | #92
Hm, wenn ich mir Eure Erfahrungen anschaue, das deckt sich ansonsten weitgehend mit unseren eigenen, wenn man's historisch betrachtet:

1985: Macintosh 512, kurz darauf aufgerüstet auf Mac Plus - keinerlei Probleme;
danach ein SE/30 - keinerlei Probleme;
dann ein Quadra 800 - dessen Netzteil ist nach drei Tagen verreckt und musste getauscht werden - dann nie mehr Probleme;
irgendwann anschließend ein PowerComputing Mac-Clone - keine Probleme; dann ein 9600er, keinerlei probleme, auch nach CPU-Kartentausch niemals; ein G3 Blue/White, keine Probleme; gefolgt von einem Cube und einem Dual G4/450er; letzterer läuft immer noch hier im Haus; dazwischen allerlei Powerbooks, die alle noch funzen: PB 640, PB 2400, PB Wallstreet (mittlerweile bei einer Kollegin im Einsatz), iBook/500, verkauft, luauft anstandslos; TiBook 500, Apple-refurbished, keinerlei Probleme; dann mein aktueller, gebraucht erstandener Quicksilver II, mittlerweile mit 1,47GHz CPU, keinerlei Probleme... nur dieser verdammte Dual G5/2GHz treibt uns in die Verzweiflung! Sobald sich aufgrund dieser Situation Verdienstausfälle bei Gila einstellen, werden wir uns wohl auch juristisch etwas überlegen müssen. Denn Reparaturlaufzeiten von 2 Wochen sind branchenüblich, 4 Wochen sind inakzeptabel! Und die Jobs, die ihr deswegen durch die Lappen gehen, ersetzt uns niemand... Für viele ihrer Illustrationsaufträge ist selbst mein aufgerüsteter G4 zu lahm...

Wir werden sehen, wie das weitergeht.

Geholfen wäre ja bereits, wenn Apple im Rahmen des AppleCare-Pakets – so ähnlich wie jeder normale Autohändler eine Mobilitätsgarantie – auch als Option eine Art Produktivitätsgarantie anbieten würde, in Form eines (notfalls sogar zu bezahlenden) Leihrechners! Für meinetwegen eine niedrige Tagespauschale von 10 Euro ab dem 4. Tag nach Reparaturbeginn des Originalrechners. DAS wäre professionell!

Ist das zuviel verlangt von einer Marke, die Ihre Kernzielgruppe immer noch im Bereich der kreativ Werktätigen hat? Oder hat sich Apple schon so weit in die Sphären des Lifestyle-Anbieters verabschiedet, dass diese Zielgruppe nur noch als marginal wahrgenommen wird?

Ich will es nicht hoffen. Denn dann wäre das nicht mehr meine Marke.

Nur kleine Problem

Von: macartur | Datum: 04.01.2005 | #93
Also ich hatte nur einmal das leidige ibook-Platinenproblem.
Den Rechner am Donnerstag zum Händler gebracht, der hat es nach Holland geschickt, dort wurde es erfolgreich repariert, und am Dienstag hatte ich es wieder. Seitdem keine Probleme damit.
Meine vorherigen Macs (G3 B/W; G4, usw.) hatten nie irgendwelche Hardware Probleme

Ach was!

Von: Roland | Datum: 04.01.2005 | #94
Lass' mich doch ein bisserl polemisch sein, Kai ;-) Natürlich weiß ich auch, dass es keine Alternativen gibt (auch wenn hier noch irgendwo ein Eigenbau-PC mit funktionierendem Linux herumsteht... reines Spielzeug!).

Trotzdem ärgere ich mich darüber, dass wir gezwungen sein werden, sobald wie möglich einen weiteren G5 zu kaufen und als Redundanzsystem hier hinzustellen. Da der erst mal bezahlt werden muss, werden wir an anderer Stelle Kosten sparen müssen.

Und das ist nun mal nicht lustig...

Ausfälle? Toitoitoi!

Von: Terrania | Datum: 04.01.2005 | #95
Ich nutze Macs seit 1985. Mein erster MacPlus hatte einen Mainboardfehler: Kleiner Atompilz aus der Kiste. War aber nicht weiter schlimm. Danach etwa 30 Macs, davon: 1 neuer 8500er, der hatte gleich am 3. Tag einen Totalausfall der Maustreiber-platine (ADB-Port). Ach ja, und wir haben hier einen G4/400, der geht auf den ersten Knopfdruck nur dann an, wenn Sommer ist, ansonsten Stecker ziehen, und nochmal auf Power drücken. Kein Techniker hats hingekriegt, aber die Kiste läuft trotzdem seit 3 Jahren so.
Und mein iBook hat nach 1,75 Jahren seinen Akku von einem Tag zum anderen (bei einer letzten Laufzeit von 3,5 Stunden) verbraten. Das wars auch schon. DUAL 1.8er Sommer 2004: NULL PROBLEME. Mein 20 Zoller Applemonitor hat vor 3 Monaten den Geist aufgegeben, der war 6 Jahre alt, und ohnehin schon unscharf ...

@ roland müller

Von: johngo | Datum: 04.01.2005 | #96
".... Für viele ihrer Illustrationsaufträge
ist selbst mein aufgerüsteter G4 zu
lahm..."

Darf man nachfragen was, das für Jobs
sind? Ich war bisher der Meinung, ich
wäre ein "Heavy-Illustrator" und habe
immerhin Bilddateien, die häufiger 500MB
als 50 MB haben. Aber ich mache das
noch mit nem G4 und zu 99% des Tages-
jobs in Echtzeit.

Gruss

johngo

iBook Logic-Board

Von: Tiridates | Datum: 04.01.2005 | #97
Ich bin vor knapp sechs Jahren zum Studienbeginn auf den Mac umgestiegen und hatte seitdem den iMac 233, das iBook 300 und, ab Januar 2003, das iBook G3 800 Mhz. Mit den ersten beiden Geräten hatte ich nie ein Problem, beim momentanen iBook wird jedoch auch mein Vetrauen stark erschüttert: Erster LB-Defekt im Oktober 2003 (2 Wochen Reparatur), Netzteil defekt November 2003, 2. LB-Defekt April 2004 (3 Wochen Reparatur), 3. LB-Defekt November 2004 (6 Tage Reparatur). Das iBook war nach der 3. Reparatur keine zwei Wochen in Betrieb, da ging das Spiel mit dem LogicBoard von vorne los. Also am 17.12. per UPS abgeschickt; bis heute ist - laut Online Reparatur-Auskunft - nix passiert.

Die Erfahrungen mit dem Tel. Support: Immer sehr bemüht, aber auch nicht fehlerfrei. Bei dem 4. Defekt hiess es erst, das qualifiziere mich für einen Austausch, die Dame von Customer Relations meinte aber, da kein AppleCare Vertrag auch kein Austausch. So sitze ich hier an meiner Magisterarbeit und überlege in meiner Verzweiflung, ob ich die heute gesenkten Rechnerpreise dafür nutzen soll, mir Ersatz zu verschaffen.
Grundsätzlich finde ich es aber äußerst frech, dass trotz drei Reparaturen ein bereits seit Beginn bestehender Defekt nicht behoben werden kann.

P.S.: Das iBook 500 meiner Schwester gab übrigens Anfang des Jahres mit LB-Defekt den Geist auf. Da damals das LBR.Programm noch nicht auf ihre Seriennummer ausgeweitet worden war und für die Reparatur 450 Euro veranschlagt wurden, entschied sie sich für den (ansonsten für Internet und Office keinesfalls notwendigen) Neuerwerb eines iBooks. So zahlt man dann im Endeffekt doch wieder höhere Preise bei gleichzeitig höherem Ärgernis....

@johngo

Von: Gila | Datum: 04.01.2005 | #98
Hallo johngo,

das Dateivolumen ist ja weniger das Problem, die Applications sind's mit ihren speziellen Features. Im Normalfall sind mindestens Photoshop und Painter simultan im Einsatz und gerade Painter ist bekanntermassen sehr RAM-hungrig. Bei dem G5 mit 2,5 GB RAM alles wunderbar snappy, bei dem Quicksilver mit 1,5 GB lassen sich bestimmte Tools nicht in Echtzeit anwenden. Aktuelles Beispiel "Animatic": Eine Illu bestehend aus 4 Ebenen soll noch eine Alternative auf einer zusätzlichen Ebene erhalten. Und dabei ist es dann halt gar nicht so amüsant, wenn sich beim Colorieren die Malstriche mit zeitlicher Verzögerung aufbauen oder beim Entfernen bestimmter Partien diese Stellen auf der darunterliegenden Ebene erst einmal als weisse Flächen erscheinen etc. . Bei vektorbasierten Illustrationen mag das Problem wohl weniger gravierend sein, diese kommen in meinem illustratorischen Alltag aber eher selten vor. Mag ja sein, dass sich das eine oder andere unschöne Phänomen sogar beseitigen ließe,wenn man der Sache mal auf den Grund ginge. Aber mit der meist kriminell engen Deadline vor Augen bleibt dafür absolut keine Zeit :-(

Gruss,
Gila

@ Gila

Von: johngo | Datum: 05.01.2005 | #99
Ja stimmt, den Painter* habe ich irgendwie
aus meinem Hirn verdrängt. Ich mache
damit nur Scripples und wenn es Heavy
wird, so arbeite ich gleich im Photoshop.
Da ich fast nur (EBV-)Printkunden habe
entsteht alles im CMYK-Modus.

Falls Du den 9er-Painter noch nicht
benutzt - hier die Bestätigung: er ist
wirklich um ein einiges schneller als der
8er.

Gruss

johngo

* den "alten" Painter

Montagsrechner

Von: Fernando Baptista | Datum: 05.01.2005 | #100
Der Beitrag macht nachdenklich. Ich selber habe jetzt den nun schon 6. Apple Rechner in Folge, nebem zwei Powerbooks die dazu zu rechnen sind. Mit keinem Rechner hatte ich jemals auch nur ein einziges Hard- oder Software Problem das ich nicht selber hätte beheben können. Keiner der Rechner hat jemals wieder einen Händler gesehen, nachdem er gekauft wurde.

Neben dem Mac habe ich auch seit ca. 3 Jahren ein Dell PC im Büro stehen. Den musste ich schon drei mal! zum Händler bringen um Probleme zu beheben die von mir nicht repariert werden konnten. Und drei mal mussten dabei die Festplatten völlig gelöscht werden (samt Inhalt) weil auch die Werkstatt nicht mehr weiter wusste!
Das nur zu Montagsrechner. Bei allem Ärger, können wir uns doch sehr glücklich schätzen über unser "Obst" :-))
Trotzdem sollte sich Apple etwas überlegen mit dem teuren Care Programm, da es nicht sein kann, einen Rechner so oft reparieren zu lassen ohne ein Austauschgerät zu stellen, wenn der Kunde es beruflich braucht.

Montagsrechner

Von: Fernando Baptista | Datum: 05.01.2005 | #101
Der Beitrag macht nachdenklich. Ich selber habe jetzt den nun schon 6. Apple Rechner in Folge, nebem zwei Powerbooks die dazu zu rechnen sind. Mit keinem Rechner hatte ich jemals auch nur ein einziges Hard- oder Software Problem das ich nicht selber hätte beheben können. Keiner der Rechner hat jemals wieder einen Händler gesehen, nachdem er gekauft wurde.

Neben dem Mac habe ich auch seit ca. 3 Jahren ein Dell PC im Büro stehen. Den musste ich schon drei mal! zum Händler bringen um Probleme zu beheben die von mir nicht repariert werden konnten. Und drei mal mussten dabei die Festplatten völlig gelöscht werden (samt Inhalt) weil auch die Werkstatt nicht mehr weiter wusste!
Das nur zu Montagsrechner. Bei allem Ärger, können wir uns doch sehr glücklich schätzen über unser "Obst" :-))
Trotzdem sollte sich Apple etwas überlegen mit dem teuren Care Programm, da es nicht sein kann, einen Rechner so oft reparieren zu lassen ohne ein Austauschgerät zu stellen, wenn der Kunde es beruflich braucht.

Montagsrechner

Von: Fernando Baptista | Datum: 05.01.2005 | #102
Der Beitrag macht nachdenklich. Ich selber habe jetzt den nun schon 6. Apple Rechner in Folge, nebem zwei Powerbooks die dazu zu rechnen sind. Mit keinem Rechner hatte ich jemals auch nur ein einziges Hard- oder Software Problem das ich nicht selber hätte beheben können. Keiner der Rechner hat jemals wieder einen Händler gesehen, nachdem er gekauft wurde.

Neben dem Mac habe ich auch seit ca. 3 Jahren ein Dell PC im Büro stehen. Den musste ich schon drei mal! zum Händler bringen um Probleme zu beheben die von mir nicht repariert werden konnten. Und drei mal mussten dabei die Festplatten völlig gelöscht werden (samt Inhalt) weil auch die Werkstatt nicht mehr weiter wusste!
Das nur zu Montagsrechner. Bei allem Ärger, können wir uns doch sehr glücklich schätzen über unser "Obst" :-))
Trotzdem sollte sich Apple etwas überlegen mit dem teuren Care Programm, da es nicht sein kann, einen Rechner so oft reparieren zu lassen ohne ein Austauschgerät zu stellen, wenn der Kunde es beruflich braucht.

tja, Apple lässt etwas nach...

Von: svenc | Datum: 07.01.2005 | #103
...das kann ich nach der Erfahrung der letzten 14 Tage festhalten:
ich habe für Kunden insgesamt 8 iMac G5 20" mit BT, teilweise mit BT-Kit bestellt.
2 sind schon wieder auf dem Weg zum Card-Service (1 mal Display-Defekt, 1 mal RAM-Slot defekt, außerdem ist beim 2ten Gerät die mittlere Schraube für die Gehäuseöffnung am Kopf abgerissen (hier immer SEHR SEHR vorsichtig drehen, sowohl zu- als auch auf-), somit geht der Deckel nicht mehr ab).
Ein 3. iMac G5 20" fiept und es NICHT das Netzteil (das lässt sich leicht über die Helligkeitsregulierung verifizieren).
4. iMac 20" (das ist meiner) läuft die ganze Zeit mit relativ hoher Lüfterdrehzahl, obwohl vorwiegend nur Office-Einsatz, keine Grafik/Filmarbeiten). CPU-Temperatur schwankt zwischen 53 und 72 Grad, Lüfterdrehzahl bleibt gleich).
Das ist also bei diesem Modell (20" iMac G5) eine Fehlerquote von 50%!!! Und ich habe einen der iMacs noch gar nicht ausgepackt. Und drei weitere Geräte haben ausser 30min für Konfiguration/Installation noch keinen Dauerbetrieb hinter sich. Der "Fiep-"iMac zeigte sein Problem auch erst nach 2 Tagen.

Das ist der absolute Rekord, bei den G5-Desktop-Geräten gab es zwar auch 1-2 Ausfälle, meist defekte Mainboards (USB-Ports, bzw. allgemeiner MLB-Defekt).
Ich weiss nicht, welcher Taiwan-Laden für die Produktion verantwortlich ist, aber ich glaube gewisse Apple-Verantwortliche sollten dort mal einen Besuch abstatten.

Gruss

svenc
(derzeit etwas stinkig)

G4 1Ghz Dual MDD fährt nicht mehr hoch

Von: Mirko | Datum: 04.07.2005 | #104
Mein G4 1Ghz Dual MDD friert ein, fährt nicht mehr hoch, schwarzer Monitor. Dann startet er noch einmal, erkennt aber den Speicher nicht mehr, dann verabschiedet er sich komplett.
Wahrscheinlich prozessor oder/und mainboard defekt. Reperaturkosten ca. 800-900 Euro. Ist das normal?

Entfernen der Bildröhre beim iMac G3 500MHz???

Von: asteroid | Datum: 08.01.2006 | #105
Wer kann mir helfen??? :-(
Bei meinem iMac G3 Spezial Editition gibt entweder die Bildröhre auf oder dessen Ansteuerung. Das Bild fängt an zu flackern, kurz darauf schaltet der Mac ab. Wie kann ich die Bildröhre und den dann nicht mehr benötigten Kram entfernen, um den iMac nun mit einem externen Display weiter zu nutzen?

Piepsen auch bei neuestem g5

Von: stephan Streichhahn | Datum: 08.10.2005 | #106
Hallo - Ich bin sehr enttäuscht vom Apple Service:

1. Der level1 Service streitet die Kenntnis von jedwedem Piepsen ab.

2. Der Servicedienst tauscht Netzteil ohne Erfolg und sagt dass Apple keine weiteren Lösungsvorschläge hat und die User mit dem Geräusch alleine lässt.

Unglaublich da es sich ja nicht wirklich um ein Billigprodukt handelt.

3. Meine Recherche ergab dass in den neuen G5 Dual 2 Ghz die Netzteile aus den single Maschinen verbaut wird ( 450 W)!!