ARCHIV 1999-2006

ARCHIV :: # 346

Kunde zertrümmert PC mit Vorschlaghammer

Bei den Little Gamers vor zwei Wochen vorhergesagt...

Autor: bh - Datum: 08.04.2002

Gary Wilke kaufte im Januar 2002 für seine Tochter einen Computer um 2600 US-Dollar. Zuerst war die Festplatte kaputt, dann gab es keine Soundausgabe, anschließend konnte die Kiste keine CDs brennen und selbst nach dem fünften Reparaturbesuch eines Technikers lief nichts. Gary Wilke packte daraufhin den Computer wieder ein, fuhr ihn in den Computerladen, wo er ihn erworben hatte, stellte ihn auf den Tresen. Großes Erstaunen, was denn los sei? In diesem Moment packte Gary sein schlagkräftigstes Argument aus - den Vorschlaghammer. Mit ein paar anständigen Hieben zertrümmerte er den PC vor den Augen des Personals und einiger Kunden. Im Abgang war Gary höflich - "have a nice day" sagte er, und verschwand. 150 Dollar Geldstrafe wegen "Störung der öffentlichen Ordnung" wurden über ihn verhängt, obwohl eigentlich den Computerhersteller diese Sanktion treffen müßte. Wie oft stört schlechte Software unseren Alltag und damit eigentlich auch die öffentliche Ordnung? Während ich dies schreibe, drücken geschätzte 5000 Lemminge auf den Reset-Knopf ihres PCs. Sie wollen wissen, was das für ein Computer war? Kein Mac, sondern ein Gateway-PC mit Windows - und Gateway ist eigentlich bekannt für seine zufriedenen Kunden. In der Tat, Gary Wilke ist sehr zufrieden und bereut seine Handlung nicht. Endlich mal eine andere Sorte von Computer-Crash...

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