ARCHIV 1999-2006

ARCHIV :: # 3463

Apple und der Hausrat

Eine neue Ära

Autor: thyl - Datum: 14.01.2005

Man kann die Einführung des Mac mini auch noch unter einem anderen Aspekt als einem Vorstoß in den Massenmarkt betrachten. Bereits mit der Einführung der G5 PowerMacs war ich überrascht, wie weit sich Apple von der klassischen Vorstellung eines Computers als eines technischen Gegenstands, dem man diese Technizität auch ansehen musste (Anschlüsse, Lüfterabdeckungen, Anzeigen etc) entfernt hat und sich einem Einrichtungsgegenstand, fast wie Loriots Familienverwender, zweckfrei und formschön, angenähert hatte. Dies haben sie mit dem mini nochmals getoppt.

Während sich die Macianer und die intel-Fraktion ihre übliche Technosprech-Schlachten um Merkmale wie Integration von Komponenten, Rechenleistung, Erweiterbarkeit oder das Preis/Leistungsverhältnis (eine Diskussion, die ich immer ulkig finde, denn wenn ich ein Auto brauche, um trocken und bequem von A nach B zu kommen, kann mir eben keiner was von den viel schnelleren und billigeren Motorrädern erzählen, mit denen ich vielleicht auch hin komme, und an denen ich auch noch mehr basteln kann), haben viele den Wandel des Computers von einer Maschine, die man "anschafft", zu einem Teilchen, das man "sich holt", verpasst, den Übergang von einer zelebrierten Technofeak-Sache (man beachte nur die speziellen Computertische zur altarartigen Anbetung der Maschine) zu einem Gebrauchsgegenstand, der ungefähr genauso selbstverständlich in einem Raum sein kann (und so wenig auffällt) wie ein Lichtschalter oder, etwas weniger hoch (bzw. tief-)gegriffen, ein Fernseher.

Vielleicht etwas früh im Hinblick auf die immer noch existierenden Probleme in der Bedienung und Technik von Computern, scheint Apple hier eine neue Ära einzuleiten, in der der Computer wieder an Bedeutung verliert, da er selbstverständlich geworden ist.

Kommentare

blackbox

Von: gabi | Datum: 14.01.2005 | #1
der macmini ist doch eigentlich nur eine formschöne kompakte verpackung für die blackbox, die der computer für die meisten benutzer doch ohnehin ist.

benutzen, ja, bedienen, naja... aber nicht wirklich verstehen wollen wie das ding eugentlich funktioniert...
... solche blackboxes stehen doch zu tausenden unter und auf den tischer der nutzer...

ich sehe nicht wo beim macmini die neue ära eingeleitet wird, außer das die blackbox konsequent ausformuliert wurde.

Kein Computer

Von: Roland Mueller | Datum: 14.01.2005 | #2
...oder, wie es im AppleInsider Forum gerade jemand ausgedrückt hat:

Der Mac mini ist kein Computer!

Ich denke, genau das ist der Trick (und es ist kein Sony ;-)

w/kind regs (Roland)

sicher?

Von: Konrad | Datum: 14.01.2005 | #3
Wahrscheinlich bin ich technisch nicht begabt genug um zu verstehen, was Apple da gelungen ist - oder nicht.
Worum und warum die ganze Aufregung?
Zusammengefasst, wie ich verstanden habe, was hier und anderswo geschrieben wurde:
Apple hat eine kleine Kiste mit einem Schlitz vorn dran gebaut, dessen innere Werte eher mäßig sind. (So manche Kommentar-Aussagen). Es wird keine Tastatur, keine Maus, kurz: keine Peripherie mitgeliefert. Dafür kostet das Teil fast 500 Euro. Wie bitte? Für eine Brot- entschuldigung - Apfelbüchse 500 Euro? Und was kann man damit machen? Aha.
Jetzt wird diese Büchse zum Device der Zukunft hochstilisiert (nachdem wir ja schon Kontakt aufgenommen haben) - was der Rest der Menscheit vor lauter Blödheit natürlich nicht begreifen will.
Sorry - aber mir kommt das vor, als ob Apple ein RIESIGES Ei gelegt hat - bei dem Gegacker allerorten. Die Community gackert fleißig mit. Und was kam wirklich raus? Ein kleines (eierschalen)weißes Kästchen dem wirklich wichtige Funktionen fehlen.
Ich wünsche und gönne Apple den Erfolg und hoffe, dass sich die Kiste wunderbar absetzen lässt - aber vom selbstverständlichen Gebrauchgegenstand "Computer" sind wir auch mit der kleinen Apfelkiste noch ziemlich weit entfernt.

@Konrad

Von: Thyl (MacGuardians) | Datum: 14.01.2005 | #4
Danke, schönes Beispiel für die Verhaftung im Technosprech.

Wandel am deutlichsten beim iMac

Von: b.chic | Datum: 14.01.2005 | #5
Dieser Wandel ist am deutlichsten beim neuen iMac zu sehen. Der alte, mit seinem außergewöhnlichen Design sagte uns: "Seht her, hier bin ich. Ich bin etwas ganz besonderes." Dagegen meint der neue ganz leise: "Beachtet mich nicht groß, ich bin da wenn ihr mich braucht."
Ich denke auch, dass Apple dank seiner einfach zu bedienenden Hard- und Software hier Vorreiter einer neuen Entwicklung ist.

Kreatives Werkzeug

Von: Lynhirr | Datum: 14.01.2005 | #6
Ein Computer, auch ein Mac ist immer noch ein komplexes Werkzeug. Man muss sich nur Newsgroups und Foren durchlesen, dann ist es klar, dass der Vergleich mit Radio und Telefon fürchterlich daherhinkt! :-)

Für mich wird der Mac immer ein kreatives Werkzeug sein, fern von einem Unterhaltungsgerät.

Input

Von: Konrad | Datum: 14.01.2005 | #7
...und ich denke, das sich die neue Ära nicht an der Kiste festmachen lässt, sondern daran, wie man mit der Kiste kommuniziert. Und da passiert leider nix besonderes. Das Teil alleine ist hübsch und schuckelig - ohne Frage. Aber Tastatur und Moni muss ich immer noch dran stöpseln. Und dann ist der Design-Vorteil hin.

<<<Konrad>>>

Von: FritzBlitz | Datum: 14.01.2005 | #8
Ist das der Grund, warum du dir kein Designer-Sofa kaufst, weil das Design in deiner Wohnung dann hin ist?

Schöner Artikel! Kann ich so unterschreiben. ;-)

Von: macwatch | Datum: 14.01.2005 | #9

Für mich ist der Computer nicht die Kiste...

Von: Stevo7 | Datum: 14.01.2005 | #10
...sondern die Benutzerschnittstelle. Die Kiste fasse ich einmal an beim Aufbauen und einmal beim abbauen zum Verkauf.

Ich habe 2 rechner. einen PC und einen Mac. Die stehen in einen Nebenraum mit DVI-verlängerung zum Arbeitsplatz. Dann können die Rechner so laut sein, wie sie sind. Besonders der G4MD.

Die sichtbaren Komponenten: 2 Apple Displays (Perfektion) und 2 Apple Tastaturen + Apple Mouse (Kompromiss). Beim PC mit dem programm Appke Keys mit allen Macintosh-Tastaturkürzeln!

Die Komponente "Lautstärke" des Gesamtdesigns ist bei meiner Lösung übrigens auch (Perfektion) :-)

Ich finde das gesamte User Interface ist die wichtigste Komponente eines Computerdesigns.

Nicht die Farbe der Foxconn Kabel oder die Lasergravur am Gehäuse.

@Konrad

Von: Falko | Datum: 14.01.2005 | #11
Was sind denn die fehlenden "wirklich wichtigen Funktionen"?

@konrad

Von: FOX | Datum: 14.01.2005 | #12
jetzt seh' es doch endlich ein: der mini war das fehlende produkt für apple. keiner behauptet, dass man damit die neuesten games spielen kann oder das man das teil für 3D-rendering verwenden soll.
es ist einfach eine kleine kiste, die ein recht unkompliziertes system mitbringt, dass ca. 75% (meine schätzung) der computernutzer zufriedenstellen kann.

der große vorteil des gerätes ist doch die vierenfreiheit, und die etwas einfachere konfiguration des systems.
osx ist für heimanwender meines erachtens leichter zu händeln, als xp.

oft geschrieben, aber für dich nochmal:
was machen die meisten leute mit ihrem rechner? email, briefchen, surfen, kleine layouts für geburtstagseinladungen oder hochzeit usw., digifotos und evtl. kleinere filmchen der cam schneiden. letzteres aber schon eher weniger.

dafür reicht der mini! genau dafür wurde er gebaut.
einziger kritikpunkt den ich gelten lasse, sind die 256mb RAM.
apple hätte jetzt allen modellen ein RAM-upgrade verpassen sollen. also alle rechner +256MB ohne preiserhöhung.
der mini mit 512 wäre dann absolut perfekt. graka passt doch auch.

natürlich ist er etwas teuerer für den jetzigen stand der technik. aber man muss ihn ja nicht kaufen, wenn er einem zu teuer ist.
apple kostet halt einfach auch wegen des designs mehr. es gibt übrigens auch menschen, die zahlen für einen anzug von boss auch den doppelten preis eines ungefähr vergleichbaren von H&M.
warum machen die das?
kannst du mir das beantworten?

Das Ding wird gekauft!

Von: Tom | Datum: 14.01.2005 | #13
Einige (oder gar viele?) PC-User würden gerne einen modernen Mac ausprobieren, scheuen aber den Kauf von teuren Gebrauchtgeräten. Die Alternative eMac ist zwar recht günstig, aber was soll man mit dem internen Monitor, wenn man doch schon ein Display hat.
Genau diese Leute kaufen sich für schlappe 480.- Euro (Straßenpreis) eine kleine Box von Apple, die an die vorhandene Peripherie angeschlossen wird (bei Nichtgefallen kann man so ein kleines Teil ja ohne große Verluste wieder bei ebay verkaufen). Nach dem ersten AHA- Erlebnis, wenn nämlich keine Fenster aufpoppen, die fragen, wo denn die Treiber für die angeschlossene Peripherie zu finden sind, wird der PC-User erfreut die anderen Vorteile von Mac OS X kennenlernen. Und der PC wird sicher nicht so schnell wieder angeschlossen - höchstens zum Übertragen der persönlichen Daten auf den Mac. ;)

Der Mac mini wird Apples Marktanteil signifikant erhöhen. Definitiv.

Alltagsgeräte

Von: radneuerfinder | Datum: 14.01.2005 | #14
Konrad schrieb:

> vom selbstverständlichen
> Gebrauchgegenstand "Computer" sind > wir auch mit der kleinen Apfelkiste
> noch ziemlich weit entfernt.

Stimmt! Vom Formfaktor her klappts allmählich, siehe Macmini. Jetzt muß sich die Bedienung - Eingabegräte und Benutzeroberfläche noch verbessern! (Habe unlängst einer CompiNovizin den Mac erklärt. Dabei ist mir aufgefallen es gibt 7 Arten ein nicht mehr sichtbares Fenster wieder hervorzulocken. Und wie am Compi üblich, reicht es *nicht*, nur eine Methode davon zu beherrschen. Ich finde das ist mindestens dreimal komplizierter als nötig!)

> Ein kleines (eierschalen)weißes
> Kästchen dem wirklich wichtige
> Funktionen fehlen.

Welche denn? Das Ding mag ein wenig schwach auf der Brust sein, aber Hard- & Softwaremäßig hat es doch alles was man heutzutage erwarten darf.

hmmm

Von: core icke | Datum: 14.01.2005 | #15
es fehlt tatsaechlich was am mac mini:
der digitale ausgang! (hatte ich schonmal geschrieben)
und nachruesten ist teuer: airportexpress oder firewave oder wie man will ...
eigentlich auch nen eingang/micro.
aber fuer letzteres gibs ja die isight.

sollte man das auto nicht lieber mit nem fahrrad vergleichen ??? ;-)

Genau das was ich suchte!

Von: Juggly | Datum: 14.01.2005 | #16
Ich habe mein Atelier in ein externe Location verlagert und arbeite nicht mehr zu Hause. Sprich meine Freundin hat keinen Rechner mehr daheim. Jetzt stellt Apple den mini vor und dieses Teil ist nun genau das, was wir brauchen. Ein kleines schickes Teil um zu Hause Mails zu checken, Frau kann ihre Berichte schreiben und ihre Präsentationen bauen und Bildchen angucken.Ich kann schnell mal noch eine Webseite updaten oder den Renderstatus meiner kleinen Farm abfragen vor dem zu Bett gehen. Display, Tastatur, Mäuse usw. ist zu Hauf vorhanden. Dafür brauche ich weiss Gott keinen G5 (iMac oder PPC). Meiner Freundin ist egal, wie schnell das Herz der Kiste schlägt so lange das Teil macht was sie von ihm will. Der ideale Zweitrechner für das kleine Büro zu Hause. Der Preis? Ich finde ihn an der oberen Grenze aber OK. In der Schweiz ist er im Vergleich etwas günstiger als in D.

Ich sag mal, Frauen werden mit dem Mac mini sicher zu einer wichtigen Zielgruppe von Apple werden.

Wenn sich der Erfolg mit dem mini einstellt, dann wird spätestens in einem Jahr ein G5 drin stecken, bis dann hat man auch die Hitzeprobleme im Griff.

Schönen Tach auch.

fehltsinix!

Von: radneuerfinder | Datum: 14.01.2005 | #17
core icke schrieb:

> es fehlt tatsaechlich was am mac mini:
> der digitale ausgang!

> eigentlich auch nen eingang/micro.

Beides ist auch bei PC's, zumal der 500 EUR Klasse, keine Selbstverständlichkeit.

ja doch

Von: Konrad | Datum: 14.01.2005 | #18
ich bestreite gar nicht, dass die Kiste total toll ist. und das sie für ihren Einsatzzweck genau die richtigen Permormance-Werte hat. Darum gehts nicht. Was mich nervt sind die Lobhudeleien der sog. community, die unreflektiert hier losgelassen werden. "2005 - das Jahr in dem wir Kontakt aufnahmen". Kontakt zu wem? Zur Realität? Never!
"Eine neue Ära!" Ok, eine neue Ära - Apple hat erkannt, dass es auch Leute gibt, die nicht so 1500-bis 2000 Euro locker sitzen haben und TROTZDEM einen schönen Computer haben wollen. Die Consumer. DAS ist das neue. Nicht der Formfaktor. Der ist mir egal.
Das Ding wird gekauft. Unbestritten. Das Ding sieht geil aus. Unbestritten. Es ist für seinen einsatzzweck gut ausgestattet. Unbestritten. Aber es läutet NICHT den Beginn einer neuen Computer Ära ein.

Bei "fehlende Funktionen" habe ich auf die Kacke gehauen - im Bezug auf die "neue Ära". Nicht in Bezug auf den tatsächlichen Einsatzzweck. Ok so?

Klarer Fall - Apple setzt die eigene Philosophie um!

Von: psycho | Datum: 14.01.2005 | #19
Because people [computer] who are crazy enough to think they can change the world - are the ones who do!

Ganz klarer Fall von Think-Different-Rechner!

@radneuerfinder

Von: core icke | Datum: 14.01.2005 | #20
es ging mir nicht um den vergleich mit pcs! ich wollte das nur anmerken. mehr nicht. so ein digital/analog comboausgang haette schon einen erheblichen mehrwert. wenigstens line out haette drin sein koennen ...
aber ich werde mir den mac mini wahrscheinlich trotzdem als zwischenloesung holen.

Schöner Artikel,

Von: Bert Camem | Datum: 14.01.2005 | #21
so wie in der letzten Zeit eigentlich alles, was sich auf dieser grünen Seite findet. Danke dafür ans gesamte MG-Team und bleibt gut drauf !

Zum Thema mac mini frage ich mich seit der Keynote die ganze Zeit (und mir fällt einfach noch keine Lösung dafür ein), warum sie dem mini nicht iWork beilegen ?
Wäre/war das nicht eines der Hauptargumente der Noch-Nicht - Switcher; nämlich die fehlende Kompatibilität zum M$-Office-Paket ?

Als ich im Keynote-Stream sah, dass iWork (mit seinen lediglich ZWEI Programmen) sämtliche Dateiformate des Office-Pakets unterstützt -und zwar für Im- UND Export- dachte ich "Yeees ! Jetzt ist es soweit ! Keiner braucht mehr das überteuerte und dabei so humpelige M$ Office!"

Und dann war zu hören, dass dem mini zwar iLife beiliegt, nicht aber iWork. Hä, Marketing ?

Oder meinen die Experten, dass der Otto Normalswitcher gewohnt ist (und somit erwartet), dass eine 'amtliche' Office-SW immer erst extra gekauft werden muss ? Und dann beim Preis von 79.- entsprechend nur noch jubelt und sagt "Is ja goil ! So billich ? Nehm' ich - Her damit !" ?

@ core icke

Von: veltins4u | Datum: 14.01.2005 | #22
USB-Soundstick mit SPDIF-Ausgang, laut c't (1/05 S. 63) für schlappe 35,- EUR

[Link]

@konrad

Von: FOX | Datum: 14.01.2005 | #23
so kann man das stehen lassen...
aber es ist doch klar, dass die applegemeinde bei dem teil voll abgeht.
dosenschrauber werden das natürlich nicht verstehen. ist aber auch o.k.
das macht ja auch den kleinen unterschied aus. (je nach auffassung gut oder schlecht...)

viel besser verstehe ich die kritik am ipod shuffle. dieses gerät ist in meinen augen wirklich "sehr normal" und nichts besonderes. es ist genau wie die tausend anderen player. shuffle können die genauso. außerdem hat der shuffle meiner meinung nach nichts mit dem ipod zu tun.
das ist doch eine andere welt.

zu iworks

Von: core icke | Datum: 14.01.2005 | #24
ich persoenlich glaube ja es ist noch nicht vollstaendig. es fehlt mindestens noch etwas womit man grafiken erstellen kann oder malen und zeichnen - irgendwie sowas halt.

ich faende auch eine ical integration interessant (kommt vielleicht mit tiger). und zu serienbriefen habe ich auch noch nix gehoert. dabei schreit das adressbuch ja foermlich danach. ich denke, die komponenten die es jetzt schon beinhaltet sind besser als in appleworks - jetzt muss nur noch die komponentenzahl erhoeht werden um einen wuerdigen appleworks-nachfolger abzugeben.
den anfang finde ich auf jedenfall sehr vielversprechend.

@veltins4you:
ok das geht ja. aber wenn man mal die mehrwertsteuer, marge, den usb-spdif wandler etc. abzieht sind wir bei 3€ - das haette apple ruhig verbauen koennen.

@Konrad

Von: MartinX | Datum: 14.01.2005 | #25
Naja Du bist halt hier bei einem FAN-Magazin.

Und Fans sind immer die ersten die "Ihre" Produkte gegen Kritik (auch wenn sie an Stellen durchaus gerechtfertigt ist) verteidigen.

Das mit der "Lobhudelei" ist aber Steve´s Job (na... :), denn das gehört in der Computerbranche dazu. Wie auch bei den anderen Branchen, versucht man mit den Produkt beim Käufer Emotionen zu wecken.

Wenn Du aber glaubst, das das bei Apple so schlimm sei, dann schau Dir doch mal die neuste "Keynote" von Microsoft an. Nur braucht hier Bill Gates einen Conan O´Brian, weil Billy einfach zu verkrampft und anscheinend auch zu alt dafür ist (er sieht schlimm aus im Video!) um diese Emotionen noch bei den Käufern bzw. Fans zu wecken!

Für uns alle gilt, ein bischen weniger Enthusiasmus und ein bischen mehr Realitätsgefühl.

Konrad

Von: dermattin@work | Datum: 14.01.2005 | #26
"Was mich nervt sind die Lobhudeleien der sog. community, die unreflektiert hier losgelassen werden."

Hast du jetzt die letzen 5 Artikeln dazu nicht mitbekommen oder hab ich was an den Augen!? Der Mac mini wird mitnichten gelobhudelt.

Ausserdem find ichs albern, sich darübert aufzuregen, dass sich eine Community freuen kann, immerhin hat sie sich diesen Mac seit Jahr(zehnten) gewünscht.

Und es heißt iWork

Von: Karl Schimanek | Datum: 14.01.2005 | #27
nicht iWorks

...der FamilienBENUTZER, Herr Rösner!

Von: lime | Datum: 14.01.2005 | #28
Um es nochmal in aller Deutlichkeit zu wiederholen: Jeder halbwegs gebildete Mensch kann den Familien-Original-Verwutzer bewenden, aber nicht als Bewender verwutzen, gell?

O-Ton Mama (56):

Von: -rw-r--r-- | Datum: 14.01.2005 | #29
„kann ich damit auch...?“„Ja, kannst Du.“ fällt der Sohn (31) ihr ins Wort.

So geschehen, nachdem die Mutter aufgrund eines Artikels in der Hannoverschen Allgemeinen (!) auf den Mac mini aufmerksam geworden ist. Nach ihrem Bekunden sitzen 500 Steine für sowas gar nicht so fest. Ich wittere den Switch. Nach Jahren des Beteuerns und der Hilfeverweigerung bei DOSenproblemen jetzt endlich die Erlösung?

</pray>

@Konrad und mir als Fan

Von: Thyl (MacGuardians) | Datum: 14.01.2005 | #30
Ich bin kein Apple-Fan; dazu habe ich immer wieder zu viel Ärger mit den Teilchen. Ich war ein NeXT-Fan. Ich gelobe Besserung und werde mich einer kritischeren Berichterstattung zuwenden.

Bei meinen Aussagen bleibe ich, auch wenn ich weiß, dass es schwierig ist, die Zukunft vorauszusehen. Ich glaube, hier bricht etwas neues auf. Und ich gebe Dir Recht und habe auch geschrieben, dass die SW-Seite eigentlich noch nicht weit genug ist.

Jetzt fehlt nur noch der Mac midi

Von: Stefab | Datum: 14.01.2005 | #31
Wenn der mini gut läuft, könnten sie noch einen Mac midi dazu ins Programm aufnehmen.

Dieser sollte einen G5 Prozessor haben, die Grafikkarte vom iMac, und überhaupt ca. dessen technische Daten.
Der könnte dann in etwa so groß sein, wie der Cube, die Grafikkarte sollte zum wechseln sein und ein PCI Steckplatz darin kann auch nicht schaden, muss aber nicht sein.
Dieser sollte dann für ca. € 1000 - € 1.200 über den Ladentisch gehen.
Den stark überteuerten Single Prozessor Powermac kann man dann streichen und den Mac midi in einem günstigeren, kleineren Gehäuse statt dessen anbieten.
Dieser wäre dann auch für die Zielgruppe der Gamer und einige anderere interessant, die Aufrüsten wollen und mehr Power brauchen.
Ich würde mir den statt dem iMac G5 kaufen und ein 20" Cinema Display dazu, aber das nur, weil man im iMac die Grafikkarte nicht tauschen kann, trotzdem aber was ziemlich schwaches drin ist.

Zum Mac mini: Finde den super, auch sehr günstig. So ein 1.25 - 1.42 G4 Prozessor ist eh schon sehr schnell, und wenn es nicht um 3D geht, absolut ausreichend.
Vor allem, wenn man bedenkt, dass vor 2 Jahren ein G4 mit ähnlicher Leistung locker das 3-fache gekostet hat.
Für iTunes, iMovie, Final Cut Pro, und vieles anderes ist der G4 mit 1.25 Ghz sicher mit einem 2 Ghz PC vergleichbar, was Performance angeht.
Lediglich bei 3D (sowohl Spielen, als auch rendering), kommt er eher auf einen 1 Ghz PC, was weniger gut ist.
Ergo: Für alles ausser 3D ein Spitzen Rechner, der sein Geld auf jeden Fall Wert ist!

Aber selbst zum spielen sollte das Teil noch halbwegs reichen, habe gehört es läuft selbst WoW am 1 Ghz eMac mit Radeon 7500 noch ganz gut.
Die Radeon 9200 ist da sicher eh nicht schlecht, aber die 32 MB sind hier die größte Bremse. Aber immer noch besser, als shared mem bei Bllig-PCs.
Die meisten Spiele, wie UT2004, usw. laufen sicher ziemlich ordentlich, aber für Powergamer ist das nix.

Bin jetzt auch wieder froh, nen iMac zu haben, mit G5 und 64 MB Grafikspeicher, am Mac ist das ja schon high-end was zoggen angeht, und WoW läuft darauf super ;-)

Naja, just my 2 cents,
Stefab

PS: Wegen Grafikkarte sollte alles um einen Schritt nach oben rücken: eMac/iBook/mini sollten die 5200u mit 64 MB bekommen, iMac un Powermac dafür die Radeon 9600XT mit 128 MB, bzw. Equivalente aus neueren Generationen.

PPS:

Von: Stefab | Datum: 14.01.2005 | #32
Der Mac midi sollte dann auch 2 RAM Slots haben!

Nö, eine "neue " Aera sehe ich auch erst, ...

Von: johngo | Datum: 14.01.2005 | #33
... wenn ganz andere Dinge geschehen.

... wenn ein user-Interface so allgemein
verständlich und eingeführt ist, wie die
Sprache eines Volkes ...

... wenn die Kommuniation mit dem
Computer auf einem "höheren" Level
stattfindet (z. B. Spracherkennung).

... wenn der Computer überwiegend
in Analogie zur realen Welt agiert. Das
wäre z. B. Echtzeit für alle Funktionen.

Vorher ist eigentlich alles nur der selbe
Brei in anderen Tüten!

Gruss

johngo

@ pm

Von: johngo | Datum: 14.01.2005 | #34
"... Zuerst einmal bringt der iMac mini
Apple in der Logistik grosse Einsparun-
gen. Die Frachtvolumen werden kleiner. ..."

Ich glaube, Du solltest eines bedenken:
Erst wenn Apple mindestens das Doppelte
an Mac minis verkauft (also auch händelt),
haben sie den Umsatz der anderen Geräte.

So bleibt von den Einsparungen dann
gar nicht so viel übrig. Hätte das Teil
einen Preis von 1.000.- Euro und mehr,
so würde Deine Aussage natürlich
zutreffen.

Gruss

johngo

Das haben viele bei der Einführung des ITMS auch gesagt ;-) n/t

Von: Bert Camem | Datum: 14.01.2005 | #35
aber macht nix. werdens ja sehn ...

zurück zum Thema: neue Ära

Von: b.chic | Datum: 14.01.2005 | #36
Das sich etwas verändert, kann man auch daran erkennen, das der iPod boomt und keine frägt mit wieviel GHz sein Herz schlägt und wen interessierts wie schnell das Herz eines Handies schlägt? Oder wo die Frage weniger abwegig ist: wieviel Mhz hat ein PDA?
Alle diese Geräte müssen bestimmte Aufgaben erfüllen. Tun sie's, frägt keiner nach technischen Spezifikationen. Eine sehr professionelle Einstellung!

@johngo

Von: b.chic | Datum: 14.01.2005 | #37
O.K. neue Ära ist vielleicht ein weinig zuviel gesagt, aber ich stimme dem Artikel zu, dass sich etwas in der Einstellung zu Rechnern verändert. Muss ja nicht immer gleich ne neue Ära sein.

ich nochmal, diesmal zur miniMac-Kritik

Von: b.chic | Datum: 14.01.2005 | #38
Kann mich vielen Vorpostern nur anschließen:
das Ding ist geil! Und vor meinem geistigen Auge sehe ich es schon ganz deutlich als digitalen Videorekorder unterm Weihnachtsbaum liegen (ja muss noch etwas sparen, schließlich brauch ich ja auch noch Elgatos eyeTV dazu).
Ich bin sicher der Mac mini findet seine begeisterten Abnehmer.

Aber der universale Alleskönner ist er nicht. Dabei stört weniger der "alte" G4 als die wenigen Anschlüsse: nur ein Firewire und zwei USB.
Wer kein Apple-Keyboard mit USB-Hub besitzt, hat mit Maus und Tastatur alle USB-Anschlüsse belegt. Dann kommt noch der iPod und der einzige Firewire-Port ist auch dicht. Also so toll der Mac mini auch ist, für einen Mac midi gäb's noch genug Spielraum.

@FOX

Von: André | Datum: 14.01.2005 | #39
"dieses gerät ist in meinen augen wirklich "sehr normal" und nichts besonderes."

Hmhh. Also ich verstehe die Kritik am iPod Shuffle weniger. Ich habe mir gestern bei MediaMarkt und Saturn mal alle dort feilgebotenen FlashPlayer angeschaut. Ich fand nicht einen, der eine Suchfunktion besitzt, von daher wird das Display nur dazu genutzt, den gerade spielenden Titel anzuzeigen. Ich persönlich kann dann auch darauf verzichten. Viel wichtiger: Alle, aber wirklich alle, sahen aus wie Arsch auf Eimer. Gut, das mag Geschmackssache sein, aber da ich einen habe... ;-)

Also für mich ist der iPod Shuffle von diesem Gesichtspunkt allein schon Vorne. Dazu kommt das Zusammenspiel mit iTunes und das ich ihn recht einfach zur Hälfte als Speicherstick verwenden kann. (Ich weiss nicht, ob das bei den anderen auch geht.)

Interessant ist, dass fast alle Player im Preis dramatisch runtergesetzt wurden. Die waren nämlich zudem auch noch sehr teuer.

Gruß, André

Meine Gedanken gelesen?

Von: LoCal | Datum: 14.01.2005 | #40
Eine der ersten Gedanken die ich zum mini hatte war, dass jetzt endlich meine "Pläne" funzen würden.

Ich will z.b. ein Hochbett an dem ein TFT angebracht ist das mir dann Desktop und TV-Bild bringt..
Und in die Küche sollte sowas auch.. alles halt so weit wie möglich unauffällig...

ja... das wäre genial... hmm.. vll sollte der mini bald das 30" (richtig) ansteuern können..

Achja.. eine Haken haben meine Träume dann schon... ich hab kein Geld um sie wahr wreden zu lassen :(

ich habe aber kein neben zimmer...

Von: tante.may | Datum: 14.01.2005 | #41
... in dem ich laut tösende kisten aufstellen kann steve7 ;-p

aber recht hast du das userinteface ist wichtig, und zu abspielen einer dvd will nun nicht wirklich jeder das zimmer verlassen, um die dvd einzulegen.

klar der mac mini ist nicht ubgradebar, ist ne Playstation, oder der gamegube auch nicht.

das was oben genante konsolen fürs gamen sind, ist der mac mini für internet/musik/photo/text und homekino.
er ist kein reines arbeitswerkzeug für z.b. druckvorlagen hersteller, sonderen ein wirklicher HomeComputer der kein extra zimmer benötigt um ihn nutzen zu können.

gruss daniel

reality Test

Von: MartinX | Datum: 14.01.2005 | #42
Ich war gerade bei Karstadt und hab mit den Macs mal nen bischen rumgespielt. Die hatten alles da, bis auf G5, eMac und halt Mac mini sowie iPod Shuffle.

Hab mit dem kleinen 12" iBook angefangen und mal alle Aps die im Dock waren geöffnet.

Im Gegensatz zu meinem 2,4Ghz PC zu Hause ging das bei allen entweder sofort oder mit 2-3 Sekunden Zeitverzögerung.

Das Einzige was so gute 10 Sekunden gedauert hat, war Garage Band aber das lustigerweise auch bei allen Macs die dastanden, also iMacs sowie Powerbooks.

Leider fand ich das Display der iBooks ein wenig dunkel. Als ich den Verkäufer fragte ob ich mit dem AppleCare Plan die Garantie nach 1 Jahr normaler Garantie wieder auf 3 Jahre verlängern könnte wusste der leider nicht Bescheid. Ihr vielleicht? Hab ich nach 1 Jahr überhaupt noch die Möglichkeit mir AppleCare zu kaufen?

Aber ich wollte eigentlich sagen, das die Angst vor fehlender Power bei den Anwendungen, so wohl nicht angebracht ist. Die iBooks hatten dort auch alle "nur" 256 MB Ram, ich meine das Powerbook bzw. iMac sogar auch...

@reality Test

Von: pm | Datum: 14.01.2005 | #43
Es ist ein Alptraum mit diesen Händlern. Logisch geht das. Schau bei Apple unter Support vorbei und dort bei Apple Care.
Das mit den Ram ist standard. Finde ich auch nicht so toll. Mit 768 oder 1GB läuft alles klaglos. (Habe nicht jede Photoshop, Xpress Variante geteste)

@Jongo

Von: pm | Datum: 14.01.2005 | #44
Die Grosszahl der verkauften imac minis geht zu lasten von "Linux" würde heute darauf wetten.
Aehnlich wie beim "shuffle" wird das preislich untere Marktsement attackiert. Das Teil ist sehr gut konfigurierbar und das ist die stärke. Es kann sehr schnell geliefert werden. Apple ist nicht mehr vom Keyboard, Mouse Lieferanten abhängig z.B bei der Tastatur Farbe etc. dies vereinfacht die Logistik dramatisch.
Es ist anzunehmen, dass das bis zum iMac erweitert wird.

@andre

Von: FOX | Datum: 14.01.2005 | #45
das der shuffle gut aussieht und wahrscheinlich toll funktioniert ist unbestritten. aber jobs stellt dieses gerät auch als den "anderen" flashplayer hin, wecher er nun einfach nicht ist.
klar. display braucht bei 512MB keiner. aber das gerät hat außer dem desing nur einen vorteil: es kann aac aus dem store abspielen.

vielleicht macht ihn das zum verkaufsschlager.

das teil reizt mich persönlich gar nicht. da ist mir mein 3G ipod mit 20GB und den schönen roten symbolleuchten schon lieber.

@FOX

Von: André | Datum: 14.01.2005 | #46
Sicher, der Abstand von iPod zu anderen Plattenplayern ist bestimmt größer. Trotzdem, gerade das Aussehen und die verschiedenen Möglichkeiten, ihn mit iTunes zu befüllen, unterscheidet ihn für mich schon deutlich genug. Aber das sieht wohl jeder Jack anders.

Mich reizt der Shuffle umso mehr. Mir sind 260 Euro für zwar acht mal so viel Inhalt zu viel Kohle, ich höre unterwegs einfach zu selten Musik. Der Shuffle in seiner Größe und mit seinem Preis weckt eher mein Bedürfnis.

Gruß, André

Vai !!! ...

Von: bob | Datum: 14.01.2005 | #47
... Stronzo Dedeschi ! - wie die Italiener zu sagen pflegen ...

Müsst immer alles zu Tode reden ?
Musst immer alles Technisch zerlegt werden ?
Muss immer alles verglichen werden ?
Ihr habt den Mac mini ja garnicht verdient !
Mann schaltet mal das Hirn aus !
Seht hin und lasst mal Eure Herzen sprechen !
Ich hoffe ihr kriegt keinen mehr, weil die Dinger überall ausverkauft sind... ;p

Stupido !!! - Think Different.

@johngo

Von: Patrick | Datum: 14.01.2005 | #48
Wg Frachtvolumen:

Argh, wen interessiert der Umsatz? Die Marge ist wichtig, und die liegt beim Mac mini wohl bei "nur" 20% gegenüber 28% beim Rest. Allerdings kann ich bei gleichem Volumen wenigstens die 4-6 fache Menge an Geräten im Vergleich zB zum iMac transportieren. Selbst da wirkt sich die höhere Anzahl schon aus: der iMac G5 1.6 dürfte so ca. 280 Euro Spanne machen, der Mac mini etwa 80€. 80€x4St.=320€; 320€>280€; q.e.d.

(und wenn ich nach Geräteabmessungen und Gewicht gehe: der Mac mini hat etwa 1/10 des Gewichts und 1/20 des Volumens eines iMac G5...)

Somit sind die Transportkosten deutlich niedriger und bei der zu erwartenden Stückzahl enorm wichtig...

(wenn ich obige Rechnung mit Umsatz gemacht hätte, wär's noch deutlicher zugunsten des Mac mini ausgefallen...)

@ patrick

Von: johngo | Datum: 14.01.2005 | #49
Hab' ja gar nichts über die Marge
gesagt! Ich empfand nur die vorherige
Aussage als zu einseitig. Du schmeisst
jetzt mit Zahlen rum, als ob Du
Insider wärst. Bist Du ein solchiger?
Zustimmung ... natürlich sind
Transportkosten wichtig ... aber ein
1/10 im Gewicht und 1/20 im Volumen
reduziert ja nicht die Kosten um diesen
Faktor.

Ich glaube, das man bei der Logistik
eher noch an die Mengenkosten
denken sollte. Versand, Abwicklung,
Reklamationen, Support etc.. Das muss
man schon gut kalkulieren.

Wenn ich pm richtig verstanden habe,
dann ging es um die Gesamtkosten.

Gruss

johngo

Fracht

Von: pm | Datum: 15.01.2005 | #50
Vor allem kann der iMac mini als normale Postsendung <2 Kg. spediert werden. Aus meiner Sicht verändert dieses Teil den gesamten Logistikprocess bei Apple dramatisch.
Bei Retouren kommt eine Harddisk ohne Bildschirm an sprich das Volumen in der Retourenhalle sinkt um 70%. Wie schon beschrieben führt der Mac mini zu schnelleren Lieferzeiten weil weniger Drittparteien involviiert sind.

verstehe Aufregung wegen Tastaur etc. nicht

Von: Markus Windeisen | Datum: 15.01.2005 | #51
Ich kann die ganze Aufregung um die fehlende Tastatur etc. nicht verstehen. Scheinbar waren viel Kritiker schon lange nicht mehr bei Media... oder Geizist... denn spätestens da würden sie sehen das es Haufenweise Tastaturen, Bildschirme, Mäuse, Brenner usw. usw. gibt. Und vermutlich soll das ja auch verkauft werden und wird es wohl auch. Also kann man davon ausgehen, das die meisten bereits ihr Zubehör haben, und damit ist der Mac mini zu 100% der richtige Computer für alle Switcher und Apple User, die sich von ihrem alten iMac trennen wollen.

Ich finde...

Von: polynaut | Datum: 15.01.2005 | #52
...die Kiste ist tatsächlich ein gelungenes Konzept. Mal ehrlich... die meisten User brauchen ohnehin nicht mehr leistung und diese hässlichen, beige-grauen Industrieklötze haben in einer Wohnung eigentlich wirklich nichts zu suchen. Klein, leise und schnuckelig erfüllt dieser Rechner locker alle Anforderungen die ein "Normal-User" stellt. Wozu also so ne grosse, hässliche Kiste rumstehen haben? Das einzige was meiner Meinung nach echt ne Frechheit ist, ist der Preis des 1GB Ram Moduls... da kauft man sich doch dann lieber gleich den iMac. Ich denke Apple sollte endlich mal anfangen sämtliche Kisten von anfang an mit ner angebrachten Ram-Konfiguration auszustatten. Als trojanisches Pony taugt das kleine Ding nämlich weit besser wenn man nicht gleich zu Beginn nachrüsten muss, um damit gut arbeiten zu können... 256MB Ram sind heutzutage definitiv zu wenig!

Apple bietet jetzt endlich eine günstige Alternative zum iMac an und das ist auf jeden Fall gut so! Ich glaube das Apple vorallem in Amerika 2005 viel Boden gutmachen wird...

mac mini...

Von: Bertzo | Datum: 15.01.2005 | #53
jepp, ist ganz nett, was mich dran stört:

-2,5" Notebook-Platte, leider teuer als 3,5" und weniger kapazität. Würde mich nicht stören wenn der mac mini etwas größer, dafür 3,5" HDs schlucken würde.
-Kein Line-In Eingang, schwach, so'n teil kost 3 cent. Soll wohl jemand iMic kaufen... Digital-IO würde auch nicht schaden, kostet auch kaum etwas.

ansonste ein klasse brick-computer...