ARCHIV 1999-2006

ARCHIV :: # 3470

Shuffle, shuffle, Marktanteile baue…

Ein paar Gedanken dazu, warum Apples iPod unterschätzt wird

Autor: roland - Datum: 17.01.2005




Seit Monaten will ich mir nun schon ein oder zwei USB-Sticks zulegen. Als mobile Applikationsplattform und Datenträger, wenn ich mal wieder eine Präsentation oder Textmanuskripte oder irgendetwas derartiges zu einem Kunden tragen muss. Daten auf den Stick geladen, in der Agentur in den USB-Anschluss eines Mac oder PC gesteckt, rüberkopiert, fertig. Sehr praktisch. Und gar nicht mal so teuer. Ein USB-Stick mit 512MB Speicher kostet derzeit irgendwo zwischen vierzig bis fünfzig Euro, wenn er halbwegs flott sein soll. Hm. Nun, macht es jetzt "Klick" bei dem einen oder anderen? Bei mir jedenfalls hat es "Klick" gemacht. Die Rechnung ist aber auch zu einfach und naheliegend: 98 Euro und 99 Cent für einen ansehnlichen 512MB-USB-Stick, der nebenbei auch noch Musik macht? Oder 140 Euro für den gleichen mit 1 GB Speicher (dessen reines Datenträger-Pendant bei eBay für etwa siebzig bis achtzig Euro zu bekommen ist)? Wer da nicht zugreift, dem ist nicht mehr zu helfen! Aber das betrifft nur mich und ein paar andere User, für die dieser Zweitnutzen relevant ist. Davon mal abgesehen bin ich nicht Zielgruppe für dieses neue Spielzeug!

Wie, was, wo? Wer denn dann?

Klar, ich höre die "Experten" unken: kein Display, kein dies, kein das und dann noch diese Zufallsauswahl der paar Songs, die in den Speicher passen (bei 512 MB übrigens eher 180 als die beworbenen 120).

Wer soll so was kaufen? Wer braucht so was? Wer hat keinen Bock, ein paar tausend Songs auf einen Player zu spielen und ein PDA-großes Technikspielzeug als demonstrativen Coolness-Ausweis mit sich herumzutragen?

Nun, zäumen wir doch mal den Apple-Gaul, eigentlich ja das Apple-Shetlandpony, von hinten auf. Im Gegensatz zu den allerorten verbreiteten Nörgeleien an der reduzierten Bedienung des iPod shuffle (meist von hooochtechnisch männlicher und/oder ignorant konkurrierender Seite wie etwa dem Creative-CEO) geht der shuffle marketingstrategisch einen ganz anderen Weg als die großen (und angemessen teuren) Brüder. Denn ihm kommt die Rolle der Swatch unter den MP3-Playern zu. Der iPod shuffle macht – neben seinem eingangs erwähnten streng rationalen Zweitnutzen als USB-Datenträger – den iPod endgültig und erstmals zum Mode-Accessoir. Im Gegensatz zum klassischen iPod, der technische Coolness verkauft und dem iPod mini, der dasselbe tut und zudem als sportliche Variante den Joggern dieser Welt um die Ohren tönt. Beides Artefakte einer technikverliebten Männerwelt. Also etwa 48.5% der Weltbevölkerung. Aber…

48,5% sind nicht die Welt

Bleiben noch 51,5%, die größtenteils ganz andere Vorstellungen von Musik on-the-go haben. (Wir erinnern uns an Loriots weise Einsicht "Männer und Frauen passen einfach nicht zusammen…"). Aus dieser Erkenntnis eine Geldquelle zu machen, das ist für einen Computerhersteller in der Tat neu. Zumal für einen, der heimlich, still und leise zum Hersteller von Ubiquitous Computing morpht. Denn damit verbunden ist speziell im Markt der MP3-Player eine ganz andere, ertragreiche Zielgruppe. Weiblich und weit gespannt, von Gimmick-affinen japanischen Schulmädchen bis hin zum smarten Business-Set, das sich mit einem "nice executive smile" den Weg ins Büro freishuffelt. Klar, dass sich diese strategische Ausrichtung der Konkurrenz unter den Flashplayer-Herstellern nicht auf Anhieb erschließt. Sie haben ja bereits die erste iPod-Welle falsch eingeschätzt :-) und die zweite, miniaturisierte unterschätzt und leben immer noch in der engen Welt der 16-jährigen männlichen mp3-Jongleure. Wie langweilig. Wie "twentieth century"…

Zugabe: Der Quengel-Effekt

Den Anfangsdruck im Abverkauf des iPod shuffle jedoch wird der schiere Incentivewert des Winzlings erzeugen. Das, was sich in San Franciscos Apple Store direkt nach der Keynote abgespielt hat, wo hunderte von Besuchern in den Laden stürmten und innerhalb von vier Stunden den ganzen Vorrat von 2.000 iPod shuffles aufkauften, manche davon gleich 5- und 10-Stück-weise, deutet darauf hin, wo das Erstkaufpotenzial des shuffle liegt: Endlich, endlich können Opi und Omi den Enkelchen etwas wirklich Angesagtes schenken, ohne dafür gleich das Sparkonto plündern zu müssen. Denn soviel ist klar, Die Kiddies werden es ihre Erziehungsberechtigten und ihre Großeltern schon wissen lassen, womit demnächst gute Noten in Mathe, Physik oder Deutsch zu belohnen sind. Und damit hätte Apples neuer Gimmick dann – neben einem ganz gewaltigen Effekt auf den Flashplayer-Markt, der immerhin runde 30% des Gesamtmarkts der mp3-Player ausmacht – vielleicht sogar einen positiven Einfluss auf unsere PISA-gebeutelte Bildungsgesellschaft!

Ich hoffe das, doch, ehrlich ;-)

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Kleiner Nachtrag 1: Wer nun neidisch geworden ist auf den Weitblick der femininen Mehrheit auf diesem fast appleförmigen Planeten, für den gibt's hier noch eine kleine Bastelanleitung zum Umbau eines gängigen iPod in einen iPod shuffle…

Kleiner Nachtrag 2: Wer Manns genug ist, unbedingt wissen zu wollen, wie ein iPod shuffle von innen aussieht, der wirft einen Blick auf diese ausgiebige Obduktion des Plastikriegels…

(©Bild: apple.com)

Kommentare

Barbaren?!

Von: rob72 | Datum: 17.01.2005 | #1
"diese ausgiebige Obduktion des Plastikriegels" hat für mich etwas sehr destrukives. Gerade zu vergnüglich werden da Stecker rausgezogen und wird der arme "Riegel" gehäutet.

ts

Toller Artikel!

Von: Koki | Datum: 17.01.2005 | #2
Erstaunlich, wie man meine gängigen Gedanken zum iPod shuffle so nett auf den Punkt bringen kann. Weiter so! ;-)

verarbeitung

Von: leu | Datum: 17.01.2005 | #3
1. Glückwunsch zum gelungenen Artikel.

2. Ich war letzthin im MediaMarkt auf der Suche nach einem gescheiten USB Stick und bis auf die Dinger von Disk2Go (Welche aber schon wieder sperrig sind) und das Victorinox Taschenmesser mit USB Stick drin (Welches ich aber genau nicht brauchen kann wegem fliegen) hat mich überhaupt nichts qualitativ überzeugt. Wenn ich da an die Griffigkeit von meinem iPod, meinen Powerbooks und den anderen Apple Produkten mal ausgehe wird das auch beim iPod Shuffle so sein. Ich hab jedenfalls auf dieser Obduktionsseite schon mal gesehen, dass der Verschluss für den USB Anschluss noch mit einer Kugelmechanik einrastet. Genau das macht Apple doch aus und genau das wird mein USB Stick.

Display, kein Display!

Von: cws | Datum: 17.01.2005 | #4
Hab ich zuerst auch gedacht, bis ich angefangen habe zu denken.
Natürlich, das Ding ist ein USB-Stick und ein Musikplayer, also muss es ein Display haben, hab ich gedacht. Bis mir mein USB-Stick mit Radio und .mp3 Player und Diktierfunktion ... das Ding muss noch wo rumliegen, hab es nie bedienen können, das Display nie lesen können ... .

Wozu ein Display? Ich spiele mir morgens eine stimmungsgerechte Playlist aus iTunes drauf, und die nudele ich am Tag im Shufflemodus runter. Das ist es, alles andere ist Ballast.

Reduce to the Max!

Bei einem GB kann ich locker 400MB für Daten abzweigen, das reicht um Bücher zum Drucker zu bringen, samt Cover und Werbeflyer.

PC WELT testet Ipod Shuffle 512 MB

Von: $tevie | Datum: 17.01.2005 | #5
guckt euch mal den test unter

[Link]

an. Positiver kann man das Teil ja fast nicht mehr besprechen. Ist natürlich auch direkt im Forum zum Artikel auf "Kritik" gestoßen ("kein display" bla bla bla) Das was schon seit längerem zur Pseudo-Kritik an Mac-Computern gehört, nämlich "der hat kein Disketten-Laufwerk", ist beim ipod Shuffle zu "kein Display" transformiert. Lustig.

Datenteil

Von: cws | Datum: 17.01.2005 | #6
Für die Einstellung des Daten- Musikteil gibt es eine spezielle Funktion in iTunes [Link] ob das auch anders geht weis ich nicht. "Natürlich" erwartet apple, dass man iTunes nutzt :-)

Anzahl verkaufter iPod Shuffle?

Von: Sebastian | Datum: 17.01.2005 | #7
irre ich mich, oder waren es nichts 20.000 verkaufte iPod Shuffle in 4 Stunden?

Sebatian

Von: dermattin | Datum: 17.01.2005 | #8
Nein, [Link] das war ein Vertipper/sprecher :)

@Sebastian

Von: Roland | Datum: 17.01.2005 | #9
Da hatte sich laut dieser Meldung wohl eine Null zuviel eingeschlichen. Die tatsächliche Zahl werden wir wohl nie erfahren. Dazu war das Chaos in SanFran zu groß ;-)


w/kind regs (Roland)

Vertipper

Von: Sebastian | Datum: 17.01.2005 | #10
Schade - hatte das mehrfach gelesen

--Tja--

Von: FritzBlitz | Datum: 18.01.2005 | #11
es fehlte im Forum der PC-Welt nur noch der opligatorische Satz: Was? 99 Euro? Dafür bekomm ich ja fast nen neuen PC !!

Variabler Speicherplatz

Von: Pascal T. | Datum: 18.01.2005 | #12
Ich frag mich wie das mit dem Speicherplatz zuweisen funktionieren soll, wenn auf dem entsprechenden Rechner kein iTunes installiert ist.

Wenn ich bspw. bei einem 512 MB Shuffle etwa 128 MB als Storage Disk freigebe, bei meinem Zielrechner aber feststelle, dass die zu transferierende Datei 130 MB umfasst. Ich schätze mal nicht, dass es einfach so möglich sein wird, ohne iTunes den Platz zu erhöhen.

Display

Von: Jean-Marie de Crozals | Datum: 18.01.2005 | #13
Mal so gesehen... ich benutze meinen iPod seit dem ich ihn habe fast ausschließlich im Shuffle-Mod... und das Display leuchtet zwar schön, doch werfe ich nur selten eine Blick drauf... im Zug oder unterwegs sowieso nie... ich glaube die Rechnung geht auf... ich ziehe mir Musik auf den Stick... er spielt diese zufällig ab... alles bestens... oder benutzt ihr euer Display während des abspielens?

iPod Shuffle als Festplatte

Von: DC | Datum: 18.01.2005 | #14
Gesehen hab ich das auch noch nicht, aber ich glaube, dass das mit Mac/PC und ohne iTuens trotzdem gehen wird. iTunes blendet auf dem "Stick" einfach einen Bereich aus. Wenn das Teil dann in einen Rechner gesteckt wird, ist halt nur der eine Bereich sichtbar, halt der ohne Musik. Und wenn das Teil auf einem PC "formatiert" wird, kann der Mac das auch lesen weil FAT unter OS X auf den Stick unterstützt wird. Technisch jedenfalls alles kein Problem.
Aber wie gesagt, reine Spekulatius

Daten/Musikteil

Von: atosch | Datum: 18.01.2005 | #15
Also wie ich das Verstanden habe geht es bei der Platzeinteilung um die Autofill funktion.

Sagt man iTunes nicht dass man 20% als Datenteil verwenden möchte knallt Autofill einem nämlich die gesamte Kapazität mit einer Zufallsauswahl seiner Playlist/Bibliothek voll.

Mit der Einstellung lässt iTunes noch was frei. Ohne iTunes muss man halt den gesamten Speicher putzen, wenn man feststellt dass zuwenig Speicher frei ist. Bei den großen iPods sind die Songs auch nur in versteckten Verzeichnissen, denke nicht dass es beim Shuffle anders ist.

Was aber nicht so schlimm ist ...

Von: Joerg | Datum: 18.01.2005 | #16
... weil man sowieso schon aus Sicherheitsgruenden ein verschluesseltes Volume auf dem Teil haben sollte (nen Dieb kann gerne meine Musik hoeren, aber von meinen Dokumenten soll er doch bitte die Finger lassen)

Re: FritzBlitz

Von: Mad Doc | Datum: 18.01.2005 | #17
Also für nen neuen PC (ohne alles) muß man schon 200,- Oiros auf den Tisch legen. Der hat dann aber nur 256 MB, K E I N Display, keine Ohrhörer und von der mobilen Tragbarkeit wollen wir mal gar nicht erst reden ... ächz
;-)

danke

Von: bernd | Datum: 18.01.2005 | #18
du hast das ganze thema aber sowas von auf den punkt gebracht. ich werde übrigens einen zum geburtstag bekommen ... äääh ... hoffentlich :)

@Makko:

Von: flo (MacGuardians) | Datum: 18.01.2005 | #19
Ich nehme an, auch den iPod shuffle wird man "entweder/oder" formatieren/installieren können, also entweder am Mac (HFS) oder PC (FAT). Selbst wenn es aber immer FAT ist, dann klappt das mit den Applikationen dennoch, denn auch ohne Ressourdefork bleiben Dateien ausführbar. Nur bei Applikationen, ok, das wird wohl nicht gehen, aber Applikationen vom USB-Stick starten ist oft eh nicht möglich/ratsam.

@leser

Von: Elly | Datum: 18.01.2005 | #20
Nein, das hat imo nichts mit Intelligenz zu tun, es ist viel mehr der Gruppenzwang.

Cocoa?!

Von: Thyl (MacGuardians) | Datum: 18.01.2005 | #21
Hat sich da was geändert seit NeXT-Zeiten? Also, früher (als alles noch besser war) brauchten Cocoa/NeXT-Programme keinen Resource-Fork. Wenn das noch so ist, betrifft dieses Problem nur alten Anwendungen und Carbon-Zeug; aber hat Apple nicht immer gesagt, Cocoa ist die Zukunft? Vielleicht ist die Zukunft ja jetzt.

Shuffle

Von: kogakure | Datum: 18.01.2005 | #22
Nur noch mal zur Klärung: Man kann ihn auf "shuffle" stellen - muß man aber nicht. Er spielt auch ganz normal eine Playlist ab.

bestellt

Von: leu | Datum: 18.01.2005 | #23
so, der grosse ist bestellt.

Da hab ich wieder mal was zu warten. :-)

"haben muss" Effekt

Von: Frank | Datum: 18.01.2005 | #24
Ich habe erst gedacht iPodshuffle ok, aber nichts für mich (habe ja schon ein 15 GB iPod) Gestern konnte ich so ein Teil bei Gravis in die Hand nehmen. Schön, leicht, geil .. werde wohl einen kaufen.

@kogakure

Von: meta | Datum: 18.01.2005 | #25
Ja, man kann auch eine Playlist aus iTunes drafuziehen, die der Shuffle dann in der richtigen Reihenfolge abspielt.

@Nachtrag 1

Von: Ulrich | Datum: 18.01.2005 | #26
*lol* ... der ist gut!

Dateiformat

Von: Norbi | Datum: 18.01.2005 | #27
Soviel ich gelesen habe, ist der Shuffle DOS-formatiert.

@Flo

Von: Stefan | Datum: 18.01.2005 | #28
Doch, du kannst auch auf FAT32 Volumes resourceforkhaltiges Zeug wie Programme ohne Verluste speichern. Was glaubst du, wofür die auf dem Mac unsichtbaren Dateien sind, über die sich DOSenbesitzer immer aufregen, wenn sie einen solchen Datenträger in die Finger bekommen?

@ Daniel

Von: johngo | Datum: 18.01.2005 | #29
Und Du hast natürlich auch Recht! ;
Hatte nur zuvor Dein Posting noch nicht
gelesen!

Gruss

ot, schoenes spiel:

Von: nico | Datum: 18.01.2005 | #30
[Link]

Unterschied...

Von: HHII | Datum: 18.01.2005 | #31
Toller Artikel, danke Roland.

Was gerne noch übersehen wird (vor allem von der "Oh-Gott-kein-Display-Fraktion"), ist nun schlicht und ergreifend das Zusammenspiel mit iTunes. Das machte schon immer einen Großteil der Ergonomie eines iPods aus und beim mini kommt dies noch viel mehr zum tragen.

DAS ist der Unterschied zu den Media Markt "44 Euro mit Radio und 96khz-Aufnahme ;-)" - Sticks, denn ich muss eben nicht DOS-Namen per Hand in kryptische Ordner sortieren.

Netter Link zum aktuellen MP3-Top-Seller bei Amazon (Bei den Kritiken: ..."Lange Ordner- und Filenamen werden im Navigationsmenü nur mit 8 Zeichen dargestellt z.B. "Rosens~1" für "Rosenstolz - Herz") - toll, aber Hauptsache wir haben ein Display...

[Link]

@roland

Von: MKT | Datum: 18.01.2005 | #32
Ich sehe das ähnlich wie Du. Ich werde mir den iPod Shuffle kaufen, weil ich ihn primär als USB-Stick nutzen möchte. Die musikalische Zusatzfunktion ist o.k., aber sekundär. Außerdem verstehe ich die Kritik hinsichtlich des Shuffle-Modus (Zufalls-Modus) nicht, die des öfteren zu lesen ist (nicht bei Dir), läßt sich dieser doch ohne Probleme abstellen. Wie auch immer, ein guter Artikel.

Ich glaube die Option in iTunes zur Speicheraufteilung wird falsch verstanden...

Von: Duandan | Datum: 18.01.2005 | #33
korrigiert mich falls es anders sein sollte ;)

Ich denke die Einstellung in iTunes wie viel Speicher für Musik verwendet werden darf hat keinen Einfluss auf den Stick. Mit dieser Einstellung weiss iTunes nur wie viele Lieder es drauf knallen darf. Verwende ich kein iTunes kann ich den Stick komplett verwenden. Habe ich nicht genug Lieder um den zugewiesenen Lieder Speicher komplett zu füllen wird der Rest wohl automatisch noch für das USB-Laufwerk zur Verfügung stehen. Ich glaube nicht das durch die Einstellung in iTunes irgendwas auf dem Stick verändert wird. Es wird wohl nur dafür da sein das mir die automatische Füllfunktion nicht den ganzen Stick "zumüllt".

Was denkt ihr?

Der Shuffle ist der Kinder-iPod/mp3-Player

Von: Eddy | Datum: 18.01.2005 | #34
Warum?
1. Damit Papas iPod beim Bibi-Bloxberg-Hören keinen Schaden leidet
2. Weil Kinder unter 5 kein Display brauchen
3. Die Bedienung kinderleicht ist
4. Hörbücher lassen sich schön in iTunes zu einem Track zusammmenfassen, dann gehen so ca. 15-20 Cds drauf -> kein Problem da durchzudrücken
Wenn meine Kleine nicht gerade vier geworden wäre, hätte sie das Teil bekommen. Schließlich heißt es bei ihr Abends immer: "darf ich noch eine iPod Geschichte?" (Keine Sorge, wir lesen ihr auch richtig vor;-))

Ähhhh???

Von: matz (MacGuardians) | Datum: 18.01.2005 | #35
Ich bin ja kein Poddy-Addic, darum vielleicht ne dumme Frage. Kann ich den Shuffle auch an eine Stereoanlage anschließen. Ich hab das nämlich in so einem PC-Test gelesen und war mir sehr unsicher, ob das wirklich geht. Dann könnte ich nämlich meine exakt 120 (!) im ITMS-Store erworbenen Sounds mit ins Büro schleppen und bräuchte mir nicht mehr meine neu zusammengewürfelten CDs brennen. Dazu müsste dann noch Diskwarrior drauf und ich müsste davon starten und reparieren können.

Das wäre echt simpel und cool.

cu matthias

@matz

Von: Terrania | Datum: 18.01.2005 | #36
Warum gibst Du Deine gekauften Songs nicht auf dem iTunes auf dem Bürorechner frei? Sollte doch funktionieren mit Internetverbindung!

matz

Von: dermattin | Datum: 18.01.2005 | #37
Wenn das über den Kopfhörerausgang geht dann sollte das doch klappen :)

Ja, klar

Von: matz (MacGuardians) | Datum: 18.01.2005 | #38
wäre jetzt nur eine Option, die Songs von zu Hause, die auch dort auf einem Book gekauft werden über die große Anlage zu shuffeln und nicht auf meinem Bürorechner zu hören. Man könnte dann das Teil auch mitnehmen auf Partys. Life is a random, und dann wäre so eine Kaugummi-Discobude in der Hosentasche manchmal genau das richtige. Zum richtigen shuffeln braucht am aber vielleicht mehr Songs, 120 kann man sich ja noch merken. Ich brauche also mehr Songs um wirklich überrascht zu werden. Ich geh jetzt shuffle Sounds kaufen, am besten so eine ganze Prise Elvis dazwischen dann kommt das mit dem shuffle und der Überraschung besser.

Danke, cu matz

Notfall USB Stick

Von: leu | Datum: 18.01.2005 | #39
Woran noch niemand gedacht hat... der iPod Shuffle ist der einzige USB Stick mit AKku. Damit kann man auch bei Stromausfall noch arbeiten. :-)

auch ich hab manchmal mühe

Kein Bedarf...

Von: Gerd M. Hofmann | Datum: 18.01.2005 | #40
Jetzt habe ich ein schlechtes Gewissen, weil ich mit dem iPod Shuffle so gar nichts anfangen kann: ich betrachte CDs stets als integrales Ganzes und höre auch noch manchmal Klassik, ich bin mit einer Zufallsauswahl nicht zufrieden!

@Gerd: Kein Problem !

Von: Mac-Fan | Datum: 18.01.2005 | #41
Gerd,

Du kannst mit dem iPod Shuffle im Zufallsmodus Musik abspielen, aber musst es nicht; er lässt sich problemlos auf Playlist-Wiedergabe umstellen.
Wenn Du in iTunes Deine Klassikschätze entsprechend gruppierst, kannst Du sie - gemäß Deinem schönen Motto "als integrales Ganzes" auch entsprechen hören :-)

Lieber Gerd M. Hofman

Von: Max Headroom | Datum: 18.01.2005 | #42
Mach dir nichts draus. Viele Menschen möchten von einmal erlernten Gepflogenheiten ungern abweichen. Aber denk dran: eine CD ist ein Datenträger wie andere auch. Etwas Ganzes wird sie nur durch ihre Begrenzung.

@ Max Headroom

Von: johngo | Datum: 18.01.2005 | #43
Ich dachte bisher immer, eine CD
entspräche in der Lauflänge dem
Zeitrahmen, wíe es bisher aus der
künstlerischen Tradition seit Jahrzehnten
gepflegt wird.

Ich wusste gar nicht, das man schon
Jahre zuvor die Konzerte auf CD-Mass
gekürzt hat, um sie dann optimal auf
diesem Datenträger unterzubringen! ;)

Gruss

johngo

7 geheime Funktionen des iPod

Von: Cubist | Datum: 18.01.2005 | #44
Hi, falls das schon in den News stand bitte ich um Entschuldigung aber das muss man sich einfach geben: Auf bild.de gibt es gerade "7 geheime Funktionen des iPod, die Sie bestimmt noch nicht kennen"

Tipp 1: Wie man mit iTunes CDs brennt

Wuahhahahahahahaaaaaa ist das geil :-)

booten

Von: markus | Datum: 18.01.2005 | #45
könnte man von dem usb-stick eigentlich booten??

Vorspulen? Position merken?

Von: kolai | Datum: 18.01.2005 | #46
Hallo zusammen,

hat hier jemand schon so ein Ding? Kann das vorspulen (nicht springen)?

Und merkt er sich, welches Lied man zuletzt gehört hat und spielt beim nächsten Mal an dieser Stelle weiter?

Das sind für mich K.O.-Kriterien. Mein jetziger Player kann nämlich genau das nicht und das nervt!

Schonmal im Voraus vielen Dank für die Antwort.

@rofl: Danke für den Link

Von: Flippidu | Datum: 18.01.2005 | #47
zu den Cutters. Erinnert mich teilweise an die Divinals. Wie kommst Du auf die? Lange nichts so gutes gehört :-)

@ kolai

Von: HHII | Datum: 19.01.2005 | #48
Vorspulen / Rückspulen sollte gehen...
(Seite 14)

Und nachdem man dreimal Play/Pause drücken muss um an den Anfang einer Playliste zu gehen, sollte eigentlich die letzte Stelle gespeichert sein...
(Seite 15)

[Link]

Mehrere Playlists?

Von: Bullwarth | Datum: 19.01.2005 | #49
Kann ich also mehrere Playlists erstellen?
Eine mit dem Hörbuch A eine mit B und dann vielleicht noch eine mit nur Klassik und dann per 3x mal auf Play klicken hin und her springen, oder wie?

Ich würde ja sofort einen kaufen

Von: Haiko | Datum: 19.01.2005 | #50
wenn die den irgendwo lieferbar wären: AppleStore: 3-4 Wochen, Cancom: Status auf rot, Cyberport: voraussichtlich ab 3.2. ...

@ HHII

Von: kolai | Datum: 20.01.2005 | #51
Danke für den Link -- hatte das Manual noch gar nicht entdeckt.

lady

Von: sex | Datum: 28.11.2005 | #52
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