ARCHIV 1999-2006

ARCHIV :: # 3474

Textverarbeitung? ppphhhh!

Fortsetzung einer schlechten Tradition

Autor: thyl - Datum: 19.01.2005

Seit NeXTSTEP leiden die Anwender unter einem Mangel an NeXTstep/OPENSTEP/Cocoa-Textverarbeitungen. Für den NeXT gab es Wordperfect, aber richtig toll war das nicht. Dieses Programm kam für die intel-Variante von NeXTSTEP nicht über ein Beta-Phase hinaus, bei der man anscheinend noch nicht mal Umlaute eingeben konnte, obwohl NeXTSTEP diese Funktionen selbstverständlich zur Verfügung stellte. Dann gab es noch WriteUP, das sich eigentlich immer wie eine Beta anfühlte und es einfach nicht brachte. Openwrite schließlich war für mich OK und hat mich etliche Jahre begleitet. Aber so richtig doll ist es auch nicht.

Unter MacOSX scheint sich dieses Trauerspiel fortzusetzen. Microsoft Office ist ein Carbon-Port, dem doch ein einigen Punkten die Eleganz einer Cocoa-Anwendung fehlt. Und sonst? Ich meine, so Cocoa-mäßig?

Tja, und jetzt kommt auch noch die Meldung rein, dass OpenOffice für den Mac nicht entwickelt wird; die Schwierigkeiten bei der Portierung auf die Aqua-Oberfläche seien zu groß, die Personalstärke dieses Freiwilligenprojekts zu klein.

Nebenbei zeigt diese, von den Programmierern bestimmt nicht leichten Herzens getroffene Entscheidung auch den desolaten Zustand der Open Source Bewegung auf dem Mac, die trotz Darwin nicht richtig an's Laufen gekommen ist.

Kommentare

Hast du bei der Keynote geschlafen?

Von: ElGrowZone | Datum: 19.01.2005 | #1
Zur Erinnerung:

[Link]

und spannend was deine NeXT Historie angeht:

[Link]

WordPerfect für NextStep hab ich zuhause...

Von: LoCal | Datum: 19.01.2005 | #2
... aber mangels schwarzer Hardware (konnte mir nur weisse leisten) nie benutzt.

Diese ganze OO-OSX-Port-Geschichte hat wohl auch mit der Starrköpfigkeit der Leute von OO.org zu tun. So zumindest ging es aus älteren Statements einer der beiden OO-OSX-Portern hervor.

OpenSource unter OS X ist so tot garnicht... nur aus OO wird halt nix...

Wo ist die Medung?

Von: Ole | Datum: 19.01.2005 | #3
„…und jetzt kommt auch noch die Meldung rein,…“


Es wäre schön, wenn ein Link zu der Meldung da wäre.

Das ist aber jetzt schon Paranoid, oder?

Von: Terrania | Datum: 19.01.2005 | #4
Alles war schon mal da. Schliesslich gabs unterm Mac auch mal WriteNow - ein feines kleines Textverarbeitungsprogramm, schnell und stabil. Interessanterweise funktioniert Pages wohl ähnlich zu Keynote. Und mal ehrlich: Wenns alles schon vorher mal gab, warum hats dann nicht schon früher jemand aufgegriffen?
Beispiel Kurvenlicht beim Auto. Alter Hut, hatte schon Citroen. Oder das Variodach vom ersten SLK. Hatte auch schon Peugeot Jahrzehnte früher. Wirklich interessant ist eigentlich, was man dann aus diesen alten Innovationen macht.
Auch das Hologramm war von der Theorie schon ewig lange vorhanden. Nur gings damals mit der Technik halt nicht so. Also diese Pinguine sind für mich völlig paranoid. Wenn Sie es schon wissen, dass es tolle Dinge 1872 schon gegeben hat, WARUM haben sies dann nicht selbst programmiert? Weil all diesen Lamentierern eines komplett fehlt: Die Marketingdenke, sowas zum richtigen Zeitpunkt anzugreifen und zu vermarkten. Das sind alles keine Macher. Das sind alles Leute, die genau wissen wie etwas NICHT sein soll, denen aber die Balls fehlen es auch wirklich zu tun. Frickler eben.

und was ist mit Mellel?

Von: hansegon | Datum: 19.01.2005 | #5
ich nehme an, dass Mellel ( [Link] ) in cocoa geschrieben wurde. ich besitze das programm zwar nicht, aber hatte es mal als demo laufen und war sehr angetan. würde ich nicht für alles LaTeX benutzen, wäre das für mich die erste wahl. gerade weil es so einfach zu handhaben ist.

mellel und co.

Von: chris | Datum: 19.01.2005 | #6
spontan fällt mir als erstes mellel ein. [Link]

einen moment später komme ich noch auf den nisus writer [Link]

und mit apples hilfe stolpere ich noch über mariner write
[Link]

Weiteres

Von: Lanx | Datum: 19.01.2005 | #7
Außer dem schon erwähnten Mellel wäre natürlich auch Nisus Expreß zu erwähnen, daß sich seit seiner ersten Version doch sehr verbessert hat. Es ist zwar noch immer meilenweit vom guten Nisus Writer entfernt, aber es holt langsam (sehr langsam) auf. Und dann ist da noch MarinerWrite (die vor kurzem MacJournal übernommen haben *sniff*).

Und ganz tot ist OOo ja nun auch wieder nicht, denn glücklicherweise gibt es weiterhin NeoOffice/J, das in den letzten Wochen einige grundlegende Verbesserungen erfahren hat.

LetterStar

Von: DC | Datum: 19.01.2005 | #8
Letter Star aus Köln ist auch Cocoa pur:

[Link]

Papyrus

Von: uni.solo | Datum: 19.01.2005 | #9
Papyrus wäre sicher noch zu erwähnen [Link]

ich persönlich arbeite aber mit NeoOffice/J [Link] und bin meist erstaunt, dass es keine Erwähnung findet. Zwar nicht das aktuellste OO, aber läuft native unter OS X ohne extra X11 und so...

Nisus Writer ist Cocoa

Von: Max | Datum: 19.01.2005 | #10
Guckt Euch mal Nisus Writer an … obwohl die jetzt wahrscheinlich sich gegen Pages warm anziehen müssen.

Papyrus mal ausprobieren!

Von: mibu | Datum: 19.01.2005 | #11
Ich kann mich dem Hinweis auf Papyrus nur anschließen und empfehlen, die gerade herausgekommene neueste Demoversion mal auszuprobieren: [Link]

So langsam wird es nämlich ein richtiges Mac-Programm, das auch Services nutzt und programmübergreifendes Drag-and-Drop beherrscht.

Vom puren Funktionsumfang her ist es zur Zeit ohnehin das einzige für OSX, das mit Word mithalten kann.

RagTime gibt es dann auch noch, ist sogar umsonst, aber für manchen schon zuviel des guten, weil es weit über den Rahmen einer bloßen Textverarbeitung hinausgeht. Und allzu mac-like ist es trotz seiner Mac-Wurzeln auch nicht gerade. [Link]

Mellel ist toll für Magister- und Diplomarbeiten, aber nicht so sehr für Privatbriefe und Geburtstagseinladungen: [Link]

Nisus Express muss noch seeehr viel aufholen, bis es auch nur in Sichtweite von Nisus Writer kommt. Letzteres ist immer noch die beste Textverarbeitung für den Mac, aber wer will schon ständig in der Classic-Umgebung arbeiten...

@mibu ...

Von: bodo | Datum: 19.01.2005 | #12
... unterstützt es jetzt endlich das AdressBuch von OS X?

Habe ich beim letzten Update der Applikation immer noch nicht entdecken können.

Bleibe also bei LetterStar.

@mibu ...

Von: bodo | Datum: 19.01.2005 | #13
... wie kommst Du eigentlich drauf, das RagTime eine Cocoa-Applikation ist?

Das selbe gilt für Papyrus.

Lage wenig problematisch

Von: RollingFlo | Datum: 19.01.2005 | #14
Es wurden hier ja schon zahlreiche Links gegeben. Das es keine Cocoa-Textverarbeitungen gäbe ist mittlerweile einfach nicht mehr richtig. Im Gegenteil, die Vielfalt hat stark zugenommen!
Ja, für diese Vielfalt gibt es eine Bedrohung, aber die heißt nicht "OO stays X11", sondern Pages.

Außerdem, es wurde ja auch schon geschrieben, gibt es sehr wohl OO für Aqua, und zwar in der Variante NeoOffice/J. Darauf wurde von den OO-Machern auch ausdrücklich hingewiesen. Im Endeffekt wird also OO für Aqua nicht eingestellt, sondern an das Projekt ausgegliedert, daß schon sehr viel näher am Ziel ist. Ich verstehe wirklich nicht, wie man so einen Artikel schreiben kann, ohne diesen Zusammenhang zu nennen. Quasi die zweite Fehlaussage.

Und ist die OpenSource-Bewegung auf dem Mac wirklich in einem so desolaten Zustand? Komisch, ich sehe Applikation auf Applikation entstehen. Nur ist halt klar, daß X11 die meisten Mac-Besitzer regelrecht abschreckt. Somit sind die meisten größeren X11-Projekte zum Scheitern oder Schattendasein verdammt. Die einzige logische Folgerung lautet also:
Die Aqua-Portierung muss am Anfang stehen, nicht am Ende.

Ziel verfehlt...

Von: Yemeth | Datum: 19.01.2005 | #15
... kein brauchbarer Artikel. Schade drum, aber kommt auch auf der grünen wiese vor.

oo auf amiga

Von: flip | Datum: 19.01.2005 | #16
zum thema x11.. für das amiga os wurde vor ein paar tagen ein oo-projekt gestartet. ein ziel soll auf jeden fall eine eigene gui sein (also auch nischt mit x11!)

Wie kommt er darauf

Von: pm | Datum: 19.01.2005 | #17
Die Textverarbeitungen für NEXT waren völlig OK. Das war schliesslich keine Office Maschine sondern für Entwickler gedacht. Leider ist die Software von Lighthouse Design an SUN übergeganen. Das mehrdimensionale Spreadsheet von Quantrix ist für OS X wieder verfügbar, ebenso wie Mesa. Pages wird locker für die Textverarbeitung ausreichen. Thyl sollte aber konzeptionell vom alleserschlagenden Koloss einer Officeumgebung abgehen. Kleinere selbst konfigurierbare Umgebungen sind produktiver.
Nisus finde ich zum aktuellen Zeitpunkt ziemlich gut und ausreichend. Papyrus ist gewöhnungs-bedürftig gleich wie Ragtime.

Einen hab ich noch

Von: trial&error | Datum: 19.01.2005 | #18
Wenn es mehr aufs Texten und weniger auf Gestaltung ankommt, gibt es auch noch Ulysses [Link]

Ob der nun aber Cocoa oder Carbon ist, weiß ich auch nich'.

@Terrania

Von: Alexander G. Schilp | Datum: 19.01.2005 | #19
Ooch joo die Frickler aus der OpenSource Ecke...
Apple ist ja sooviel besser, hat viel fähigere Leute und so...
Nur hat es Apple jahrelang nicht geschafft ein modernes Betriebssystem auf die Beine zu stellen. Da mußte man zukaufen und sich fleißig aus dem großen BSD-Baukasten bedienen.
Der Mac fühlt sich in gemischten Netzwerken jetzt nicht mehr so isoliert wie früher, aber auch nur Dank Samba welches aber so wie CUPS auch nicht auf Apples Mist gewachsen ist. Lässt sich sehr weit ausbreiten.

Alexander

ähhhhh....

Von: Pocki | Datum: 19.01.2005 | #20
... habt ihr Abiword absichtlich vergessen? Ist genau nach meinem Geschmack - kein Funktionen-Overkill, hat eben nur was man für Standard-Dokumente privat so braucht...

Gibt's bei [Link]

Pocki

Pages... kommt mir bekannt vor

Von: Geier | Datum: 19.01.2005 | #21
Auf der CeBIT vor vielen Jahren wurde doch schon mal Pages vorgestellt. Von der Firma Pages, wenn ich mich recht erinnere. Mit genau dem gleichen Konzept der gestalteten Vorlagen wie jetzt in Apples Version. Damals sollte allerdings die Lizenz für die Vorlagengestaltung recht viel kosten. Es zielte halt auf den professionellen Markt mit dem Ziel die Corporate Identity im Schriftverkehr zu wahren. Aus alter NeXT-Erfahrung denke ich mal wieder: Das hatten wir doch schon vor 10 Jahren... Ich freue mich aber sehr auf das neue Pages und hoffe bald dieses elende Word in den Recycler werfen zu können.

Es geht um Cocoa!

Von: Kilian | Datum: 20.01.2005 | #22
AbiWord ist mit Qt erstellt und nicht Cocoa nativ, das merkt man daran, daß es mit nicht Lateinschriften so gut wie gar nicht richtig umgehen kann. Ich finde es wenig funktionell...

Es gibt auch noch Create (http://www.stone.com/Create/Create.html) von Stone Software, daß allerdings eher ein simples layout Progamm als eine Textverarbeitung sein will. Cocoa pur, versteht sich.

Hier ist eine liste von Cocoa Textverarbeitungen (fälschlicherweise ist AbiWord auch aufgezählt, also ist die Liste nicht ganz verläßlich).

[Link]

Da gings nicht ums Betriebssystem ..

Von: Terrania | Datum: 20.01.2005 | #23
Sondern schlicht um eine *benutzbare" Textverarbeitung, die auf Aqua aufsetzt und auch von einem Trottel wie mir benutzt werden kann, Alexander.
Mit ein bißchen Geschäftssinn hätte das aus der OpenSource-Ecke kommen können. Es hätte auch gar nicht für lau sein müssen, denn für gute Applikationen habe ich immer noch gerne bezahlt. Das stört mich nämlich an dem ganzen Zeugs: Keine einheitliche Oberfläche/Bedienung etc. Da muss man in erster Linie Computerspezialist zum Installieren/Bedienen sein. Ich für meinen Teil ziehe arbeiten vor. Basteln um den bastelns Willen war mir schon immer ein Graus.

@pm

Von: Thyl (MacGuardians) | Datum: 20.01.2005 | #24
NeXT ist keine Entwicklermaschine. Punkt. Für was sollte denn da auch entwickelt werden? Für NeXT?

Diskussion? Klasse!

Von: Thyl (MacGuardians) | Datum: 20.01.2005 | #25
Jetzt ist ja hier heftig diskutiert worden, was ich gut finde. Aber mal im Ernst. Die einen werfen irgendein Zeug ein, dass nicht Cocoa ist oder sogar noch Classic (und um Cocoa ging es mir) und die anderen erwähnen Programme, die nicht mit dem heutigen Standard mithalten können. OpenOffice erscheint mir als das einzige "große" Textverarbeitungsprogramm, das mit Word mithalten kann, und eine Java-Version davon als Ersatz für eine native Cocoa-Version anzusehen erscheint mir auch etwas gewagt.

hmmm

Von: core icke | Datum: 20.01.2005 | #26
hab mir iwork bestellt - muss ich mich jetzt schaemen?

also gerade vor dem hintergrund kann ich den artikel auch nicht ganz verstehen (und die anderen beispiele zeigen ja , dass es kein trauerspiel gibt)
ich hoffe jedenfalls, dass das ne cocoa app wird.schon wegen colormanagment und cmyk etc.
gab dazu gerade nen interessanten thread in einer macnews mailingliste.

open office...

Von: adalbero | Datum: 20.01.2005 | #27
...war / ist doch eh der letzte schmarrn. kann meinetwegen komplett eingestampft werden, dann gibts auch mal ne vernünftige alternative

Was für eine unsinnige Diskussion!

Von: tjp | Datum: 20.01.2005 | #28
Es stand nie zur Debatte ein Cocoa OO zu schreiben. Es sollte nur eine Aqua Oberfläche dafür geschrieben werden. Nur wird aus einem StarOffice FrameWork Programm kein Cocoa/Carbon Programm, wenn man ein Aqua Interface draufsattelt. Also was soll das ganze Gejammere?

Ich finde es sogar besser, wenn Programme ihr natives Aussehen behalten, dann weiß man auch, daß sie anders bedingt werden müssen. Was wichtiger wäre, wäre die bessere Integeration von X11 in Apples MacOS X, so daß man die MacOS X Schriften auch unter X11 nutzen könnte, möglicherweise auch umgekehrt. Es wäre des weiteren sinnvoll die Drag&Drop Funktionalität von Gnome,QT/KDE und CDE/Motif zu unterstützen, dann könnte man Dokumente aus den meisten X11 Programmen in Carbon/Cocoa Apps draggen und umgekehrt.

X11 selbst ist nicht das Problem, sondern die vielen unterschiedlichen FrameWorks die darauf aufbauen. Aber Apple hat sich mit Carbon und Cocoa auch kein Gefallen getan.

Wenn man so die Kommentare liest, welche Probleme es geben soll, wenn man C++ Programmecores zusammen mit Cocoa benutzen will, kann ich verstehen, daß viele Entwickler nur Carbon Oberflächen benutzen.

Ganz genau!

Von: RollingFlo | Datum: 20.01.2005 | #29
@Thyl:
Bezüglich OO wirfst Du Cocoa und Aqua in eine Tüte. tjp hat heir vollkommen recht, daß sollte *nie* eine vollständige Cocoa-Portierung werden.
NeoOffice/J ist übrigens zum größten Teil ein C++ Programm (eben identisch mit OO), nur benutzte man für die GUI etc. eben Java, weil das der einfachere Weg ist. Wie man ja auch sieht, denn die Aqua-likeness ist doch schon recht weit gediehen.

Auch schreibst Du "Textverarbeitungsprogramm" und meinst wohl eher "Office-Suite", oder? Da sieht es Cocoa-mäßig in der Tat schlecht aus.

Es gibt genug

Von: Lynhirr | Datum: 20.01.2005 | #30
Pages, Mellel und Ulysses - das sind schon mal 3 gute Anwendungen für den Texter.

Wobei auch Textedit nicht übel ist.

Wozu immer gleich das Monster Word als Vergleich herhalten muss, verstehe ich nicht.

Mellel rockt!!!!

Von: uniMac | Datum: 20.01.2005 | #31
Ich sach mal, meine Dollars für Mellel sind saugut angelegt gewesen. Alleine schon die Funktion wie klaglos Mellel mit Bildern umgeht lohnt sich schon. Aber auch Tabellen und so weiter.

Leider hat Mellel einen einzigen nachteil, irgendwie kapier ich das mit den Absatzformaten da nicht, das ist echt etwas tricky, aber wenn man das erstmal so eingestellt hat wie man es will, ist das eine Super Cocoa App.

Dadurch dass es klaglos 30-40 Screenshots mal eben so verarbeiten kann, hat es Word für mich überflüssig gemacht. Der Support ist auch gut, wenn man da mal eine Mail hinschickt bekommt man tatsächlich ne Antwort.

TeX hab ich für meine Diplomarbeit genommen noch unter Mac OS 9, weil Word für sowas NICHT geeignet ist ich sag nur (Tabellenverzeichnis, Abkürzungsverzeichnis, Abbildungsverzeichnis, Literatur-zitier-Standards, Fußnoten, Einbingen von Grafiken und Tabellen, alles das kann Word nur unzureichend)

Schade finde ich das dieses neue Pages so eine Art Textedit für Möchtegern-Layouter sein soll. Ich hätte mir ne richtig solide Textverarbeitung gewünscht (Mellel bloß einfacher zu bedienen!).

cuAll

Möchtegern-Layouter?

Von: core icke | Datum: 20.01.2005 | #32
erstens:
was ist ne solide textverarbeitung?
und zweitens:
warum moechtegern-layouter?

ich finde es gut das pages son bisschen layout kann. die demo auf der mwsf fand ich ziemlich nett. leider weiss man nicht wirklich was pages nun kann und was nicht.(formeleditor, literaturverzeichnis etc.).
von mir aus haette es ruhig etwas mehr layouttool (im sinne von mehr funktionen) sein koennen. aber wie gesagt : nix genaues weiss man nicht.

tex kann man nicht jedem zumuten, obwohl das arbeiten mit texshop schon ganz angenehm ist. und fuer die, die tex nicht auf die reihe kriegen ist pages vielleicht gar nicht so schlecht.
(word finde ich doof; OO ist ne riesenleistung der OS community mag ich aber auch nicht; papyrus hatte ich mal kurz angetestet; und an ragtime kann ich mich auch nicht gewoehnen)

nu habe ich pages bestellt - mit nem riesen vertrauensvorschuss! kann maechtig inne hose gehen ;-)
ich werde sehen.

Workswell

Von: pm | Datum: 22.01.2005 | #33
Workswell ist ein reines Coca Layout, Reporting, Zeichnungs Programm mit ein paar mächtigen Fähigkeiten.

Text können sehr einfach angeordnet werden als Textboxen. Ebenfalls kann es mit mehreren Layers umgehen und Daten über das EOF Framework aus Datenbanken z.B itunes oder iphoto als Listen und Verzeichnisse ausgeben.

Reports inklusive Grafiken können dynamisch aktualisiert werden.

Eine reine Textverarbeitung kann mehr, aber die Mächtigkeit von Workswell sollte nicht unter-schätzt werden.

[Link]