ARCHIV 1999-2006

ARCHIV :: # 3491

Knieet nieder und gedenket des Macintosh

Achja, und ein kleines Dankgebet an IT&W sowie den Genitiv wäre auch angebracht

Autor: flo - Datum: 24.01.2005

Heute vor 21 Jahren wurde bekanntlicherweise der erste Macintosh-Rechner der Welt vorgestellt, ein Ereignis, das, so pathetisch es auch klingen mag, mehr als nur die Computerwelt (im eigentlichen, engen Sinne) revolutioniert hat. Was aber ziehen wir Macfans uns eigentlich dann und wann rein? Den 1984-Spot. Oder wir lesen darüber. Aber sehen? In Farbe, in QuickTime, wie sich das gehört?

Dank Scott Knaster und den Helden von IT&W (Oh Gott, ich bin gerührt, ich werde noch pathetischer ;) ist genau das jetzt möglich. Hingehen, ansehen, runterladen, nochmal ansehen -- jetzt! Eine schreckliche Frisur, die schlimmste Fliege aller Zeiten, aber das breiteste Grinsen, das jemals auf Jobs' Gesicht zu sehen war. Und einen frenetischsen Applaus eines Mac-Publikums angesichts von Laufschrift, Screenshots und einer Stimmausgabe. Danke Scott, danke IT&W!

Kommentare

Super!

Von: zanda | Datum: 24.01.2005 | #1
Kein Wunder das Billi Boy seit dem Minderwertigkeitskomplexe hat. ;)

Limit is reached, try again later

Von: lime | Datum: 24.01.2005 | #2
*seufz*

BitTorrent to the Rescue!

Von: Makko | Datum: 24.01.2005 | #3
Und während IT&W gnadenlos down ist verteilen unsere heldenhaften Freunde bei MTKA das Video schon munter in der ganzen weltweiten Mac-Community! Happy Birthday, Macintosh! Keep the Spirit!

bittorrent

Von: christian | Datum: 24.01.2005 | #4
wenn man jetzt wüsste, was man wo bittorrentig suchen müsste, wär auch nicht schlecht...

@Makko

Von: rofl | Datum: 24.01.2005 | #5
Dann gib mal bitte den Torrent auch weiter...

torr

Von: christian | Datum: 24.01.2005 | #6
oder eine invitation zu mtka - mac.torrenskickass.com, wäre auch schön.

Einladung?

Von: Pascal T. | Datum: 24.01.2005 | #7
Wie geht das bei mac.torrentskickass.com? Muss mich da jemand einladen?

Macnews hat'n Mirror:

Von: trial&error | Datum: 24.01.2005 | #8
[Link]

Danke, dass ich das noch erleben darf....

Von: faustocoppino | Datum: 24.01.2005 | #9
*niederknie und bete*

Für solche absurden Beweihräucherungen werden die Apple-Jünger belächelt - aber Spaß machts trotzdem ;-))

Triumphwagen in Heavy Rotation

Von: Makko | Datum: 24.01.2005 | #10
Mir geht's ähnlich wie euch. Ich hör' auch schon den ganzen Tag pausenlos Chariots of Fire ...

Heise

Von: Kurdwubel | Datum: 24.01.2005 | #11
Die bei Heise haben das auch schon gemerkt. Lesen die hier?

[Link]

Ist schon bemerkenswert...

Von: dermattin | Datum: 24.01.2005 | #12
Der erste Mac war nicht nur duch sein OS überlegen oder durch seine grafischen Möglichkeiten, sondern war hardewaretechnisch um Welten weiter als die Personal Computer dieser Zeit.

Nunja, die Trottel, die damals keinen Mac kaufen wollten, weil Grafik schwul ist und Schwarzgrünmonitore/systeme was für echte Männer, gibts heute immer noch.

ITW ist tod, oder??

Von: Jörn (der andere) | Datum: 24.01.2005 | #13
nur noch fehlermeldungen :-((((

Hehe, Ballmer ist gut....

Von: faustocoppino | Datum: 24.01.2005 | #14
der Werbespot könnte aus einer billigen Hollywood-Komödie stammen...... oder aus dem RTL-Shop ;-))

@Jörn

Von: Haiko | Datum: 24.01.2005 | #15
Klar dass ITW tot ist - Heise DoS nennt man sowas.

Heise mal ausnahmsweise unschuldig

Von: Makko | Datum: 24.01.2005 | #16
Nix, die waren schon morgens um 7 tot. Heise kam erst um 11:26. Z.Zt. lädt die Titelseite aber wieder einwandfrei ... ;-)

No way, folks, no way. Our server is completely overrun.

There are mirrors at macnews.de and

Industrial Technology & Witchcraft
Check back later!

Blasphemie?

Von: Dirk | Datum: 24.01.2005 | #17
Ich bin zwar auch Apple-Jünger und verehre His Steveness als den besten CEO auf diesem Planeten, aber Niederknien und Beten sind Tätigkeiten und Haltungen, die ich für jemand anders reservieren würde. Achtet mal ein bissel auf eure Ausdrucksweise, Jungs! :-/

Volle Zustimmung

Von: Haiko | Datum: 24.01.2005 | #18
von mir für letzten Beitrag

Dirk...

Von: dermattin | Datum: 24.01.2005 | #19
Du hast in deiner Aufzählung den Stock im Arsch vergessen ;)

Betr: Balsphemie

Von: Andreas Rehbock | Datum: 24.01.2005 | #20
Hi Dirk, wir leben in einem säkuralisierten Staat, d.h. hier darf jeder anbeten wen oder was er will. Das fällt unter Religionsfreiheit.
Des Grundes wäre ich Dir sehr verbunden wenn wegen der Paar im Überschwang gedroschen Worte nicht gleich die religiöse Peitsche ausgepackt wird.
So etwas stört dann nämlich mich der hierher surft um was über den Mac zu lesen und nicht über die Kirche.

No offense, btw.

bei -> [Link]

Von: maclulu | Datum: 24.01.2005 | #21
Downloads:

Keynote Januar 2005 SF: [Link] 330 MB
Die Vorstellung des MAC von 1984: [Link] 20,9 MB

freiheit

Von: christian | Datum: 24.01.2005 | #22
die religionsfreiheit und die meinungsfreiheit erlauben es durchaus, äusserungen anderer zu kritisieren. zb wenn sie religiöse gefühle verletzen, oder das gefühl für guten geschmack.

Vorsicht Erbsenzählerei!

Von: Klaus Major | Datum: 24.01.2005 | #23
...und gedenket dem Macintosh????

AUA!

...und gedenket DES Macintosh!!!!

Ts, ts, ts... ;-)

Aber Steve B. ist ja wieder herrlich :-D
Meine Mutter (RIP!) hätte gesagt:
"Watt'n billigen Kermes-Kerl!"
(Was für ein billiger Auffreisser von der Kirmes! :-)


Gruß

Klaus

@ Klaus Major

Von: erik | Datum: 24.01.2005 | #24
Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod

Der grimme Schnitter...

Von: Klaus Major | Datum: 24.01.2005 | #25
Also wäre eine wenig Unterstützung für den Genitiv durchaus angebracht, oder?!!!

Den können wir doch nicht einfach so verrecken lassen! :-)


Gruß

Klaus

Freiheit, genau!

Von: Andreas Rehbock | Datum: 24.01.2005 | #26
Es stimmt, die Meinungsfreiheit erlaubt es sich dahingehend zu äussern, dass andere sich in ihrer Meinungs/Religionsfreiheit zu beschränken hätten. Was wiederum dritten und vierten erlaubt sich jeweils über die Vorredner auszulassen. Und wenn sie nicht gestorben sind...
Lasst mal die sprichwörtliche Kirche im Dorf, dies hier geht um Combjuder und nix anderes.

Schreckliche Frisur?

Von: arlindo | Datum: 24.01.2005 | #27
Nein! Vielmehr: rattenscharf.

nix is...

Von: MartinX | Datum: 24.01.2005 | #28
leider kommt da ein 404 Error

:(

Religionsfreiheit?

Von: Dirk | Datum: 24.01.2005 | #29
-> Andreas:
"wir leben in einem säkuralisierten Staat, d.h. hier darf jeder anbeten wen oder was er will. Das fällt unter Religionsfreiheit. "

Säkular heißt, dass Kirche und Staat getrennt sind. Hat nix mit Religionsfreiheit zu tun.
Steve Jobs anzubeten, fällt ebenfalls nicht unter *Religions*freiheit. Hoffentlich nicht, sonst würde ich am Geisteszustand desjenigen zweifeln.

Du berufst dich also auf eigentlich nicht auf Religions-, sondern auf Meinungsfreiheit oder noch genauer Freiheit des Wortes. Aber die hört auch da auf, wo religiöse Gefühle anderer verletzt sind.

"Lasst mal die sprichwörtliche Kirche im Dorf, dies hier geht um Combjuder und nix anderes."

Yep, daher sollte man auch angemessen darüber reden. Das ist eine Sache des Geschmacks und des Benimms.

:-) Dirk

@Dirk

Von: André | Datum: 24.01.2005 | #30
Du fühlst dich allen Ernstes als Apple-Jünger* in deinen religiösen Gefühlen verletzt, wenn hier jemand aus Scheiß sagt "Knieet hin und gedenket..."? Okay. Jehova, Jehova.

*ist dieser Begriff nicht auch aus dem christlichen/religiösen abgeleitet? Solltest du dich dann am Ende selbst verletzt haben?

@Andreas

Von: Dirk | Datum: 24.01.2005 | #31
Ich schlage vor, wenn du keine neuen Argumente bringst und auf meine nicht eingehst, die Sache auf sich beruhen zu lassen.
Tschö.
Dirk

So.

Von: flo (MacGuardians) | Datum: 24.01.2005 | #32
1. Genitiv verbessert (es war früh und ich bin Bayer).

2. Genitiv in die Gebete mit eingeschlossen

3. Als Bayer, der nicht CSU wählt und nicht mal in der Kirche ist, erlaube ich mir hier jede Anbeterei, insbesondere wenn sie derartig "aus Scheiß" (danke André) kommt.

Thank YOU, flo

Von: André | Datum: 24.01.2005 | #33
Erstens dafür, dass du meinen Namen richtig schreibst, damit ich nicht etwa in irgendwas verletzt bin ;-), und zwotens nartürlich für den Beitrag/Link. Der Film hat mich königlich amüsiert. Und he, wo sind die 21 Jahre hin??

Schöne Grüße, André

Nochmal Dirk

Von: Andreas Rehbock | Datum: 25.01.2005 | #34
Hi Dirk,weiter gehts:
Richtig, Trennung von Kirche und Staat. Was das mit Religionsfreiheit zu tun hat? Viel, denn es gibt nicht mehr die Staatsreligion, die wir hier lange Zeit hatten. Ich glaube kaum, dass sich z.B. ein Budist über das geschreibsel hier aufregt, das ist wohl primär aus christlicher Sicht der Dinge blasphemisch.

Auch richtig: Meinungsfreiheit findet ihre Grenzen dort wo sie den guten Geschmack verletzt. Das ist hier aber noch lange nicht der Fall. Denn, was ist guter Geschmack? Schwer zu definieren. Wenn man danach geht was erlaubt ist, dann ist es halt auch erlaubt nicht an "den" Gott zu glauben, und zu schreiben das man ein "Götzenobjekt" anbetet.

Das ist heutzutage sicherlich in einem technischem Umfeld nicht zu beanstanden (bestimmt was anderes wenn es in deiner Kirchenzeitung stünde).

Übrigens ich bin Andreas, nicht Andre ;-))

Mac und Glaubensfragen

Von: ninjaturkey | Datum: 25.01.2005 | #35
Immerhin bemerkenswert, dass ein altes MacVideo in einem Disput über Glaubensfragen endet.
Ehrlich, wir MacUser wussten schon immer, dass unser Computer rational nicht zu begreifen ist.
;-))

Bin gespannt, ob IT&W in dieser Woche überhaupt wieder ans Netz kommt. ;-)

@ reikon

Von: faustocoppino | Datum: 25.01.2005 | #36
hehe, die Bilder sind sexy ;-) Aber von 1983??? Siehe erstes Bild hinten, da steht doch ein Mac, oder??

Präsentationstechnik von Steven Jobs

Von: pm | Datum: 25.01.2005 | #37
Was ich echt gut finde an diesem Video, man kann die Präsentation gut mit einer heutigen Keynote vergleichen.
Steve war damals höllisch unter Druck wie sein Gesicht ausdrückt. Den Kopf nach unten gesenkt, das ist kein Vergleich mit heute.
Ebenso auffällig ist, dass er immer ein zweits Podest für das Produkt hat.
Was ich wirklich cool finde, dass er ohne eine "Tastatur" das Teil vorstellte.
So wie ich das sehe wurde die Slide Show mit "More" (Später bei Symantec) erzeugt.
Das Bild mit Jobs und dem "Bubble" zum Mac Plus zeigte schon damals sein Ego. Interessanterweise ist die Musik sehr nahe bei "Space Odyssey 2001" in ein paar Sequenzen. Ebenso wie der Schluss mit dem Voice und HAL aus dem Movie.

Leider ging Excel irgendwie vergessen (nur kurz sichtbar) und vor allem extrem auffällig kein "Hands on" am System wie er das seit ein paar Jahren in einer extremen Präsentationsqualität erledigt.

@Andreas: Religionsfreiheit

Von: Dirk | Datum: 25.01.2005 | #38
"Richtig, Trennung von Kirche und Staat. Was das mit Religionsfreiheit zu tun hat? Viel, denn es gibt nicht mehr die Staatsreligion, die wir hier lange Zeit hatten."

Nun, das ist schon sehr lange her.
Und Religionsfreiheit heißt Freiheit DER Religion, nicht Freiheit VON DER Religion! Es ist also die Freiheit der Gläubigen, ihre Religion auszuüben - nicht die der Ungläubigen, vor Religion verschont zu werden. Im Grunde also eher das Gegenteil von dem, worauf du abzielst.

"Ich glaube kaum, dass sich z.B. ein Budist über das geschreibsel hier aufregt, das ist wohl primär aus christlicher Sicht der Dinge blasphemisch."

Nach meiner Kenntnis (und die ist nicht gering, es ist mein Job) zeichnest du hier eher ein westlich-romantisches Bild der sanftmütigen Buddhisten. Die können ebenfalls sehr prinzipiell und vehement sein. Und wenn der Buddhismus etwas fordert, dann ist es Respekt vor dem Absoluten.

"Auch richtig: Meinungsfreiheit findet ihre Grenzen dort wo sie den guten Geschmack verletzt. Das ist hier aber noch lange nicht der Fall. Denn, was ist guter Geschmack? Schwer zu definieren. "

Sicher, schwer zu definieren. Aber wenn jemand religiöse Ausdrücke aus Überschwang auf völlig unangebrachte Themen (Computer) anwendet, halte ich das für eine Entwertung des Religiösen und denke, es ist ok, hier zur Zurückhaltung aufzufordern (mehr habe ich übrigens nicht getan).
Nun ja, vielleicht hatte Luther aber auch Recht, als er meinte: "Das, woran du dein Herz hängst, das ist für dich Gott." Des Macianers Herz hängt am Apple... ;-)

"Wenn man danach geht was erlaubt ist, dann ist es halt auch erlaubt nicht an "den" Gott zu glauben, "

Das ist sicher erlaubt, da hatte ich auch nie was gegen.

"und zu schreiben das man ein "Götzenobjekt" anbetet. "

Den Schritt würde ich nicht mehr gehen (s.o.)

:-) Dirk

Musik

Von: André | Datum: 25.01.2005 | #39
Nenee, nix Odyssee im Weltraum. Die Musik ist von Vangelis, Soundtrack zu "Chariots Of Fire". (Hiess der im deutschen nicht "Stunde des Siegers"?) Vielleicht hattest du eher "Blade Runner" in Erinnerung? Soundtrack auch von Vangelis.

Gruß, André

Hallo Dirk ein letztes

Von: Andreas Rehbock | Datum: 25.01.2005 | #40
Hallo Dirk,

du schreibst:
Und Religionsfreiheit heißt Freiheit DER Religion, nicht Freiheit VON DER Religion! Es ist also die Freiheit der Gläubigen, ihre Religion auszuüben - nicht die der Ungläubigen, vor Religion verschont zu werden.

Das stimmt nicht. Denn neben der von dir beschriebenen positiven Religionsfreiheit gibt es noch die sogenannte negative Religionsfreiheit, genau die Freiheit VON der Religion.
(Gib einfach mal bei Gurgl "Kruzifix Urteil" ein und lies ein bisschen was das Bundes- verfassungsgericht dazu schreibt. In aller Kürze:

Frage: Habe ich als Schüler einen Anspruch darauf, dass in meinem Klassenzimmer KEIN (blutender) Holzjesus hängt?

Antwort: Ja, wenn ich eine non- oder multi- konfessionelle Schule besuche; Nein, wenn ich z.B. katholische Schule besuche. Damit in der Regel für staatliche Schulen: Kein Kruzifix).

Was hat das mit uns zu tun? Wenn flo hier gegen die Regeln (zumindest der christlichen) Kirche verstossen hat, so darf er das solange er nicht herabsetzend oder beleidigend dabei ist. Denn eine reine Verletzung von Kirchenregeln bedingt noch keine Eingrenzung seiner Meinungsfreiheit, gerade weil Kirche und Staat mitlerweile getrennt sind.

Nichts für ungut...
Andreas

@Andreas: ebenfalls noch ein Letztes

Von: Dirk | Datum: 25.01.2005 | #41
Yep, das Kruzifix-Urteil kenne ich auch. Aber es passt auf unser Thema IMHO gar nicht. Aus zwei Gründen.

Erstens passiert ja hier das Gegenteil von dem im Urteil behandelten Sachverhalt: DORT meint jemand (die Schule) die Sache mit dem Kreuz ernst und ein anderer (der Schüler) muss (angeblich) vor Indoktrionation geschützt werden. HIER nimmt jemand (der Redakteur) die Sache mit der Religion gerade nicht ernst, will den Leser nicht indoktrinieren, aber veräppelt (hmm, schönes Wortspiel) dabei etwas, das anderen sehr wichtig sein kann.

Zweitens geht es nicht um Verbote oder was erlaubt ist. Klar darf Flo schreiben, was er will, da wird niemand klagen. Aber ich habe auf eine Frage des Geschmacks hingewiesen. Ich finde es etwas geschmacklos, Ausdrücke und Symbole, mit denen andere Menschen sehr wichtige und innige Inhalte verbinden, für eine profane Sache zu verwenden.
Übrigens bin ich selbst gar nicht sooo super fromm, wie ich jetzt rüberkomme. Aber dennoch finde ich, dass auch nicht-religiöse Menschen den religiösen Gefühlen anderer zumindest Respekt gegenüber zollen sollten. Auch wenn sie selbst den Glauben für sich nicht akzeptieren wollen.

Ebenfalls nichts für ungut :-)

:-) Dirk

Jünger. Was, noch jünger?

Von: André | Datum: 25.01.2005 | #42
Aber Dirk, warum bezeichnest du dich dann selbst als Apple-Jünger? Steht dieser Begriff nicht eigentlich auch nur in einem religiösen Kontext? Müsste ein Jünger Jesu sich nicht ebenso am Kopfe kratzen, sobald er diesen Begriff mit einer Firma in Verbinung gebracht sieht, die völlig gottlose (zumindesten kurz nach der Auslieferung) Computer herstellt?

Ich weiß, seit Steve Jobs seinen Mitarbeitern mal "Mac Evangelist" auf die Visitenkarten drucken ließ, redet man eben von den Apple-Jüngern. Auch haftet der Firma Apple, bzw. eigentlich ihren Fans, ja etwas sektenhaftes/religiöses an. Und ich denke, darauf wird hier angespielt. Diese götzenhafte Verehrung eines albernen Konzerns. Also eigentlich müssten sich die Applefans verballhornt fühlen, nicht der religiös denkende Mensch. Oder? Oder doch nicht?

Gruß, André

Ok, ziehe den Jünger zurück ;-)

Von: Dirk | Datum: 25.01.2005 | #43
André, du hast eigentlich recht, wenn man Haare spalten will. Aber 'Jünger' (=Anhänger) ist weniger religiös emotional aufgeladen als niederknien (BTW: Flo, 'Kniet' ohne zweites 'e'!) oder anbeten etc.

"Also eigentlich müssten sich die Applefans verballhornt fühlen, nicht der religiös denkende Mensch. Oder?"

Na ja, bestenfalls AUCH die Applefans. Aber das ist eine Frage der Verletzlichkeit. Einem Atheisten oder sogar Indifferentisten (dem die Gottesfrage komplett egal ist) ist es wohl weniger arg, als Gläubiger verballhornt zu werden als einem Gläubigen, wenn sein Glaubensinhalt durch Vergleich mit etwas Lächerlichem (und das sind sogar Apple-Computer, zumindest angesichts der Ewigkeit) abgewertet wird. Weniger verklausuliert: Es macht einem Christen mehr aus als einem Macianer, wenn Jesus mit Steve Jobs gleich gesetzt wird.
Sinn meines Statements ist eigentlich nur: Ich finde, darauf sollten Leute Rücksicht nehmen und nicht leichtfertig religiöse Metaphern benutzen.
:-) Dirk

Na, wer hat denn angefangen mit dem Haarespalten ;-)

Von: André | Datum: 26.01.2005 | #44
Hallo Dirk,

einigen wir uns darauf, dass wir alle ein wenig recht haben ;-), du aber viel weniger ;-)). Vor allem bringst du es auf den Punkt: Es ist eine Frage der Verletzlichkeit. Es gibt mit Sicherheit zig gläubige Menschen, die sich durch diese Headline beleidigt fühlen. (Vielleicht sollte man mal einen dazu befragen, um nicht nur zu theoretisieren?) Aber du liebe Güte, die finden immer ein Haar in der Suppe, da bleibt nicht mehr viel übrig.

Das war doch nur ein Joke, Dirk und alle Christen/Muslime/Juden usw., menno. Hier sind die wenigsten, die Jobs mit welchem Gott auch immer gleichstellen würden. Auch wenn es von aussen gesehen schon mal den Anschein hat, das Applefans eine riesengroße Klatsche haben, aber die haben alle Fans. An diese Maniacs war das gerichtet. Eine Veralberung des eigenen Verhaltens. Man ist halt schon mal lustig hier. Das darf man nicht so verkrampft sehen. Denn wenn sowas einen Christen schon 'ne Flunsch ziehen lässt, wird der "da draussen" schlicht umkommen.

Versöhnliche Grüße :), André