ARCHIV 1999-2006

ARCHIV :: # 3564

Klagen - darf Apple das denn?

Nur weil es Californien ist, muss man nicht locker bleiben

Autor: bh - Datum: 24.02.2005

Wieviel Geld jährlich bei Apple für Imagepflege ausgegeben wird, wissen wir nicht. Kann sein, dass auch überhaupt keine Kohle dafür aufgewendet wird, denn ein Gutteil der "Pflege" besorgt ja die Community, zigtausende fröhliche Mac-Freaks rund um den Erdball. Manchmal schrecken wir aber hoch und quietschen: "Also DAS geht jetzt zu weit!", wenn Apple Redakteure von "Gerüchteseiten" nicht zur MacWorld zulassen will oder den Betreiber von "ThinkSecret" verklagt, weil er über gute Quellen im Unternehmen verfügt und die Neuheiten ausplaudert.
In der Tat muss Apple vorsichtig sein, das kuschelig-flauschige Image als alternatives Unternehmen der IT-Branche zu bewahren, zu viele Klage sind da kontraproduktiv.
Wie der Standard berichtet, wird Apple besonders für seine Klage gegen jenen Jugendlichen kritisiert, der eine Entwicklerversion von MacOS 10.4 ("Tiger) ins Netz gestellt hat. Apple-Mitgründer Steve Wozniak hat zugesagt, sich mit 1000 US-Dollar an den Verteidigungskosten des Jungen zu beteiligen, und zeigt sich entsetzt über die Vorgangsweise.
Da kann ich nicht ganz mit. Es ist etwas anderes, ob man - wie etwa DeCSS-Jon - etwas aufbohrt oder hackt, um seine Rechte wahrzunehmen. (Der damals 15jährige knackte den Kopierschutz einer DVD, um sie auf Linux ansehen zu können, sein Programm und der folgende Prozess machten ihn berühmt.) Jedoch sollte jeder überzeugte Macintosh-Anwender an den Schaden denken, der dem Unternehmen erwächst, wenn aktuelle Entwicklerversionen des Betriebssystems zirkulieren. Da haben nämlich nicht nur die lieben Kerle, die es später ohnehin kaufen werden, ihre Finger drin - da strecken die Handlanger eines ganz und gar bösen Konzerns ihre Wichsgriffel aus, um Innovationen zu klauen.

Ob die frühzeitige Veröffentlichung von Produktdetails Apple schadet, traue ich mich nicht zu beurteilen - mir nimmt es die Spannung bei der keynote. Via Bittorrent Entwicklerversionen freizugeben schadet dem Unternehmen und seinen Kunden. Sorry Woz, es gibt klügere Möglichkeiten, 1.000 Dollar auszugeben.

Kommentare

also wenn das auf M$ zielt...

Von: Besti | Datum: 24.02.2005 | #1
"da strecken die Handlanger eines ganz und gar bösen Konzerns ihre Wichsgriffel aus, um Innovationen zu klauen. "

M$ kommt auch so an preview version von osx ran. wie sollen die sonst ihr office paket für tiger optimieren.
finde es schon hart was apple da macht....

mfg
besti

naja

Von: Axel | Datum: 24.02.2005 | #2
Flammende Rede... aber Du glaubst doch nicht wirklich, dass die "bösen Mächte" nicht längst eine Tiger Version von Steve höchst persönlich überreicht bekommen haben. Selbst wenn nicht... Apple Entwickler werden ist ja nicht schwer... auch für MS Mitarbeiter.

Abgesehen davon hast Du natürlich recht. Wer Software, die offensichlich mit hohen Auflagen verbunden ist, in Filesharingsysteme einstellt sollte sich nicht auch noch wie ein Held gebärden...

Business

Von: Klaus Major | Datum: 24.02.2005 | #3
Ich denke, eine Firma kann nicht überleben, wenn sie nicht ihre Interessen notfalls mit legaler Gewalt und nachdrücklich durchsetzt!

Das ist auch kein Kavaliersdelikt, sondern ein Vertragsbruch (sic!), dessen Folgen bekannt sind, weil in den diversen NDAs erklärt und unterschrieben.


Gruß

Klaus

Business, Teil 2

Von: Klaus Major | Datum: 24.02.2005 | #4
...weil es in den diversen NDAs erklärt und unterschrieben wurde.

Zu schnell geklickt :-)


K.

@besti

Von: Patrick | Datum: 24.02.2005 | #5
"finde es schon hart was apple da macht...."

Nein. Zum einen ist es Apple's Eigentum und durch ein NDA (Non-Disclosure Agreement) geschützt, welches jeder Entwickler zu unterschreiben hat, bevor er in den Genuß der Betas kommt. Wenn er die Dinge doch weitergibt, bricht er einen Vertrag mit Apple und hat somit mit den Konsequenzen zu leben, zumal Apple wiederholt im Vorfeld darauf hingewiesen hat, daß "Seeder" belangt werden, wenn man ihrer habhaft werden kann. Ich kann da nur sagen: selber schuld.

Viel schlimmer sehe ich das Vorgehen gegen ThinkSecret, vor allem, weil Apple hier ziemlich aussichtslos dasteht und aufgrund der Brisanz (immerhin geht es auch hier um die berühmte US-amerikanische Pressefreiheit) ist eine negative Presse fast vorprogrammiert.

Jap

Von: LoCal | Datum: 24.02.2005 | #6
Ich bin auch der Meinung, dass das Verteilen von OS X über BitTorrent oder sonst wie keine kleine Sache ist. Und verstehe das verhalten von Woz nicht!

Aber M$ und andere "böse" Leute kommen für $500 mal locker die Tiger-Preview. Die guten kriegen sie natürlich auch.

neee

Von: Bernhard Nahrgang | Datum: 24.02.2005 | #7
wer finanziellen profit aus dem wissen in entwicklerversionen schlagen will hofft nicht sie auf irgendwelchen bittorrent trackern zufällig zu finden, sondern besorgt sie sich als eingetragener entwickler.

Von den illegalen previews am ehesten profitiert sind die kleinen shareware programierer die ihre tools tiger-ready machen können ohne sich nen finanziell aufwändigen entwickler-zugang kaufen zu müssen.

Kein normaler user installiert eine frühe testversion eines betriebsystems um damit arbeiten zu können, dafür ist noch zu viel baustelle - keiner der die entwicklerversion donwgeloadet hat wird sich davon abhalten lassen das endprodukt zu besorgen.

Die meisten normalen user die sich das gezogen haben installieren es auf einer 2. partition um mal reinzuschaun und sagen zu können - wow da kommt was richtig geiles. Aber spätestens ne woche später fahren alle wieder ihren panther um normal arbeiten zu können.

Apples verhalten ist unangebracht - es geht einfach an der realität vorbei.

...unangebrachtes Verhalten Apples

Von: njyo | Datum: 24.02.2005 | #8
Ich muss hier meinen beiden letzten Vorrednern Recht geben... Rüge und eine symbolische Strafe von einem Dollar hätte gereicht.

Wer professionell auf Previews aufbauen will, der hat einen Developer Vertrag und sucht nicht, wo da irgendwas leakt... Und die Leute, die freakig genug sind, sich den neuen Tiger runterzuladen und Mal anzusehen, sind danach auch dementsprechend freakig und KAUFEN sich den Tiger - oder SAUGEN ihn fröhlich. Das verklagen von sowas ist meiner Meinung nach sinnlos. Ich glaube nämlich nicht, dass sich jemand wegen dem Tiger Preview extra als Apple Developer registriert. Ok, das Preview selber hat ja auch noch was gekostet, aber der Imageschaden kostet wohl mehr.

Ich habe auch das Gefühl, dass Apple wieder etwas arroganter geworden ist. Vielleicht benötigt man dies im Moment in der Computerbranche, aber ich werde dies nicht gut heissen.

Naja, mal sehen, wie sich Apple weiterentwickelt. Und Hut ab vor WOZ ("Never forget where you came from"), der hier meines erachtens Konsistenz beweist. Apples hat auch Dreck am Stecken mit Copyrights, daher sollen sie nicht mit Steinen nach unschuldigeren Leuten schmeissen.

greetz,
_W

Was sind das heute eigentlich für arschige MacUser?

Von: Mac since 1994 | Datum: 24.02.2005 | #9
Steve Wozniak hat nicht einfach $ 1.000 für die Verteidigung gespendet, weil er das Verteilen einer Entwicklerpreview von Mac OS X Tiger gut fand, sondern weil er die Verteiler mit der öffentlichen Bloßstellung schon genug bestraft sah. Das ist richtig, denn die Juristen von Apple schießen mal wieder mit Kanonen auf Spatzen wie schon gegen Thinksecret.com.

Im übrigen bin ich der Meinung, daß Hewlett Packard Steve Wozniak zum CEO machen sollte, damit er seine visionären Vorstellungen von anwenderfreundlicher Software über OpenSource umsetzen kann, denn Steve Jobs hat zuletzt mit seinem Dashboard-Ideenklau leider belegt, daß ihm die Ideale seines Firmenmitbegründers völlig fremd sind.

@Bernhard Nahrgang und Oscar

Von: LoCal | Datum: 24.02.2005 | #10
@Bernhard Nahrgang: So teuer ist die Select-Mitlgiedschaft nicht, bzw sie rechnet sich ganz gut.
Select-Mitgliedschaft: ca €350 ($500)
enthalten:
MacOS X (Panther, Vollversion) = €129
MacOS X Server (Panther, Test/Entwicklerversion) = €????
Mehrere CDs Und DVDs mit Doks = €????
MacOS X (Tiger, Preview) =
MacOS X Server (Tiger, Preview) = €?????
Hardware Rabatt = höhe nach Produktart

wer also das ganze kauft "spart" mehr als mensch denkt!

@Oscar

Von: LoCal | Datum: 24.02.2005 | #11
Opps... fast vergessen.
Und wenn Apple Rüge und symbolischer-Dollar-Strafe verteilt hätte? Na was denkt sich dann jeder? Genau: "Die machen ja eh nix"...
Manchmal frag ich mich echt ob hier einige nicht bis 3 zählen können!

@Mac since 1994

Von: LoCal | Datum: 24.02.2005 | #12
Dashboard ist sicherlich kein Ideenklau... Apple hat was ähnliches schon VOR Konfabulator.

@LoCal

Von: Mac since 1994 | Datum: 24.02.2005 | #13
Man sieht's hier mal wieder überdeutlich, wie Apple seine Kundschaft austauscht, daß weniger mehr jene dominieren, die geistreich und sinnvoll mit ihrem Mac arbeite, sondern immer mehr jene Mitläufer, für die diese Marke einfach nur angesagt ist:-(

Der eigentliche Schaden der Verteilung einer nun wirklich gebrauchsuntauglichen Preview ist gering, es oblag halt nur der Marketingabteilung von Apple zu entscheiden, was wie an die Öffentlichkeit dringt, von daher war das falsch, und das kann man nun wirklich besser vermitteln als mit hemmungslosem Draufschlagen - da gäbe es in Asien ganz andere Herausforderungen, an denen sich abzuarbeiten wäre, wenn man denn ernsthaft Urheberrechte bzw Copyrights schützen wollte.

Steve Wozniak steht da jedenfalls zu recht für einen anderen Umgang mit der Fangemeinde, aber der ist ja schon in den 70ern von Steve Jobs beschissen worden und hat ihm verziehen - von daher müßte die Draufschlagbefürworter Woz hier entgegenhalten, daß er daraus schon nichts gelernt hätte. Scharfe Konflikt;-)

Ich finde es auch doof

Von: cochrane | Datum: 24.02.2005 | #14
Ich bin auch der Meinung dass die Behauptung, Apples Geheimnisse würden hier ausgeplaudert, Mist ist. Der Kerl hat Software im Wert von 500$ (also ADC Select Membership) raubkopiert und weitergegeben. Das ist böse, ja, aber nicht so böse wie viele sagen.

Vielleicht ist es nicht doofheit, sondern Angst?

Von: Hägar | Datum: 24.02.2005 | #15
Vielleicht möchte Apple nicht die gleichen Fehler wie vor 200 Jahren machen und haut jetzt auf der höhe ihrer Erfolgswelle wild um sich, um jedem zu zeigen was Sache ist...

@LoCal

Von: njyo | Datum: 24.02.2005 | #16
Naja, ich habe ja auch ganz vergessen, wie gut es der Musikindustrie und der Filmindustrie im Bezug auf Image geht, seit sie die ganzen Raubkopierer verklagen...

Ich sage nicht, dass es Gut und Recht ist, Urheberrechte zu verletzen. Ganz im Gegenteil, doch der der schuldfrei ist, werfe den ersten Stein.

Ausserdem finde ich ehrlich gesagt, dass das Gesetz mehr auf der Seite des einzelnen stehen sollte, als bei Interessensvertretungen und Konzernen, da diese normalerweise geldmäßig einfach am längeren Hebel sitzen und so ihren Willen durchgesetzt bekommen.

Wenn Apple wirklich die strahlendweisse Retterfirma sein würde, als die sie gesehen werden will, dann hätte sie mehr Fingerspitzengefühl gezeigt. Vor allem weil, wie gesagt, der Schaden für Apple meines erachtens nicht allzu gross ist (darüber lasse ich geren mit mir streiten).

Vertrauen muss vom stärkeren ausgehen, dann kann es der schwächere erwidern. Genauso ist es mit den ADCs. Wenn Apple denen vertraut, dass sie Apple unterstützen, dann werden sie es im Großen und Ganzen auch tun, weil sie dann Apple auch gut finden werden und weiter bringen wollen (bin auch so einer). Aber wenn sie anfangen, sich divenhaft zu verhalten, dann schmilzt mein Support (und wohl auch der von anderen).

@Mac since 1994:
Ok, ich bin zwar wohl einer der "neuen" Mac User für dich (2 Jahre nun), doch war ich seither ein grosser Beführworter Apples, weil sie versuchen (nicht so wie andere OS Hersteller), offene Standards (zu setzen und) einzuhalten. Leider habe ich in der letzten Zeit wieder das Gefühl, dass das MacOSX likes open source wieder nachgelassen hat, zu meiner grossen Enttäuschung. Allerdings bin ich kein Fachmann und ich verstehe, dass es vielleicht nicht so leicht für Apple ist, weiter auf dem Pfad der guten Firma zu wandeln.

greetz,
_W

@njyo

Von: Mac since 1994 | Datum: 25.02.2005 | #17
Tja Wolfgang, da Du offensichtlich einen intensiveren Zugang zum Thema Computer hast, fällst Du natürlich raus aus dem Klischee der neumodischen MacUser (das sind zB die, die das weiße iPod-Kopfhörerkabel gleich über dem Hosenschlitz aus dem Mantel nach außen führen). Aber MacUser waren schon in den 90ern eher anstrengend (80er weiß ich nicht, da hatte ich einen C64, aber Apple war schon damals legendär). Diese Firma wird Dich wahrscheinlich weiter enttäuschen, weil OpenSource für Steve Jobs nur eine Einbahnstraße ist (siehe Safari), aber man kann froh sein, daß er zB mit Final Cut Pro wenigstens noch einen professionellen Marktbereich hochentwickelt, anstatt nur den Modemob zu bedienen. Vielleicht ist diese Klagewelle auch ein Indiz, daß ihn diese neumodischen MacUser zu nerven anfangen mit ihrem Markenkult, ohne daß sie etwas geistreiches mit ihren Geräten anfangen, sondern nur der erste sein wollen, der Neuigkeiten verbreitet.

Einen ganz netten Artikel über Steve Wozniak gab's übrigens vor kurzem hier - für alle, die's interessiert und die zB auch zu jung sind, um sich vorstellen zu können, was für Idealisten damals in den 70ern PCs entwickelt haben:

[Link]

@Mac since 1994

Von: LoCal | Datum: 25.02.2005 | #18
Wie kommst Du drauf, dass Tiger so "gebrauchsunfähig" ist?

Vertrag ist Vertrag

Von: donfritzl | Datum: 25.02.2005 | #19
Wenn ich einen Vertrag unterschreibe muß ich damit rechnen, daß der Vertragspartner auf die Einhaltung der Inhalte besteht. Wer dagegen verstößt und sich erwischen lässt ist selber schuld und kein Held.

Wenn man hier analog zur Musikindustrie argumentieren will, dann stellt sich die Frage, ist das was Apple für's Geld bietet okay, oder ist es Wucher wie bei den CDs? Ich denke nicht, denn wenn man so sieht, was Programme überhaupt so kosten ist das ein Preis der okay ist nix ist umsonst ...
Für die kleinen feinen armen Entwickler gibt es doch wenigsten xCode for free, dachte ich ...

Zum Info-Leck - da müsste Apple dann aufhören ein Aktiengesellschaft zu sein - denn wenn man beobachtet wie der Aktienkurs auf Produktvorstellungen so reagiert dann hat Apple ein massives Interesse die Infos nach "draussen" so zu steuern, daß es dem Kurs möglichst zuträglich ist. Da sind natürlich solche Querschläger nicht schön.
Und wenn jemand Firmengeheimnisse ausplaudert - wo ist dann die Grenze vielleicht hat Apple einfach Angst daß die "Quelle" auch Anderen als ehrenwerten Rumors-Seiten Interna preisgibt.

Wer einen Vertrag verletzt, muss auch mit den Konsequenzen leben

Von: Arschiger Macuser | Datum: 25.02.2005 | #20
Es mag sein, dass Apple durch die Herausgabe der Preview via BitTorrent keinen großen finanziellen Schaden erlitten hat oder erleiden wird.
Ich teile die Meinung, dass die Leute, die die Preview nur privat testen, zu einem großen Teil die finale Version auch kaufen werden. Und wie einige Vorredner schon festgestellt haben: wer aus geschäftlichen/wirtschaftlichen Gründen einen Blick auf die Preview werfen will, der kommt auch über einen ADC-Account ran.

Aber ich stimme dem Autor des Artikels zu - man sollte Apple in diesem Fall nicht den schwarzen Peter zuschieben.
Letzten Endes ist das Verteilen von geschützter Software über BitTorrent schon ziemlich dreist - und ich glaube nicht, dass den "Seedern" nicht klar war, was sie da taten. Zu sagen "Ups, ich wollte das ja gar nicht" ist für mich schon eine reichlich dünne Ausrede.
Ich denke aus Apples Sicht ist das Problem mit Sicherheit nicht, dass man Angst hat, die Konkurrenz könnte Features klauen oder man könnte später weniger verkaufen.
Für Apple ist es aber ein Problem, wenn sie eine Verletzung ihrer Verträge stillschweigend dulden oder mit einer symbolischen Strafe belegen. Und ein NDA ist nun einmal ein Vertrag. Würde Apple das Vorgehen tolerieren oder nur eine symbolische Strafe fordern, ist der nächste Vertragsbruch vorprogrammiert.
Greifen sie jetzt durch, werden sich die Leute beim nächsten Mal vielleicht mehr Gedanken machen, was sie tun und was es für Konsequenzen haben kann.

Ich sehe auch nicht, dass dies dem Image des Unternehmens schaden wird.
Idealismus kann doch nicht heißen, dass man Vertragsbruch toleriert. Ein NDA ist ein Vertrag und der oder die "Seeder" haben den Vertrag verletzt. Das Apple dann nicht untätig ist, ist ganz normales Geschäftsgebaren und hat nichts mit Arroganz oder Bosheit zu tun.


@Mac since 1994:
Kannst Du das mit Safari etwas näher erläutern ?
Meines Wissens hat Apple seine Code-Änderungen alle an die Open-Source-Community zurückgegeben, so dass auch der Konquerer davon profitiert hat.

Und by the way: Alle "neuen" Mac-User über den Arsch-Kamm zu scheren ist auch nicht gerade nett. Von einem 70er Jahre Idealisten hätte ich schon eine etwas differenzierte Kritik erwarten ;-)

hrm

Von: Bert | Datum: 25.02.2005 | #21
Bei all den guten Beiträgen, für die ich mich hier herzlich bedanken möchte, erscheint es mir auch etwas unpassend, eine Differenzierung in "alte" und "neue" Mac-User vorzunehmen. "Ihr könnt nicht mitreden, habt die Performa-Krise nicht miterlebt und niemals unter dem Joch der Dewald-Steuer geächzt..." - also das wollen wir bitte nicht. Es gibt Leute, die seit den späten 80ern einen Mac verwenden und sich überhaupt nicht drum scheren, was das für eine Firma ist und was sich in der Community tut. Andere Neulinge hängen sich von Beginn an voll rein und tun begeistert mit in Foren, Newsgroups und Mailinglisten. Ich selbst bin der beste Beweis dafür, dass solche Unterscheidungen nichts bringen: Mac-Anwender seit 1993 und immer noch DAU. (bzw. Redaktions-DAU)
Herzliche Grüße,
Bert

unterschiedliches Maß?

Von: Eulenspiegel | Datum: 25.02.2005 | #22
wird auf dieser Seite nicht immer wieder Open Source gelobt und wie toll daß ist usw.
Wird hier nicht gegen Softwarepatente hergezogen?
Das Vorgehen gegen Gerüchteseiten findet man im allgemeinen gar nicht gut.
Wie ist daß mit Apple gegen Apple?

Jetzt gehts um Vertragsbruch, Geheimnisverrat, Innovationen sind bedroht

Wenn die Gerüchteküche brodelt will man natürlich verlässliche Infos da ist Information die von Apples Campus nach draussen gelangt immer willkommen. Gegenwehr von Apple ist da gleich Repression.

Jetzt sind Innovationen von Apple bedroht! Da ist hartes durchgreifen erwünscht. Warum fordert der Autor nicht gleich in aller Vehemenz konsequentes Closed Source und Softwarepatente, vielleicht noch gleich ein DRM System um so etwas zukünftig zu verhindern?

Schon erstaunlich wie ihr euer Weltbild immer wieder neu zurechtzerren tut

welcher Vertrag?

Von: TwentyOne | Datum: 25.02.2005 | #23
Ich verstehe die Aufregung um den Jungen nicht ganz. Anscheinend ist er kein Developer (im Sinne von Apple) und hat somit auch keinen Vertrag mit Apple unterschrieben. Sein Tatbestand würde meiner Ansicht nach unter Copyright Verletzung laufen.

Wenn Apple unbedingt meint die Beta Versionen seien nur für (ihre) Developer sollen sie doch die Vertragszeichner belangen. Irgendwoher muss der beklagte Jugendliche seine Version ja her haben.

Eulenspiegel

Von: Derrenger | Datum: 25.02.2005 | #24
Ich versteh dich nicht. Versuch's mal bitte mit Punkt, Punkt, Komma, Strich...

gegen nda verstossen kein kavaliersdelikt!

Von: nico | Datum: 25.02.2005 | #25
"da strecken die Handlanger eines ganz und gar bösen Konzerns ihre Wichsgriffel aus, um Innovationen zu klauen."

grober unfug. die sind auch entwickler und haben es mehrfach legal bezogen.
richtig dagegen die haltung gegenueber veroeffentlichungen.
nda gilt! und das ist auch gut so!

also nochmal

Von: TwentyOne | Datum: 25.02.2005 | #26
beklagter Jugendlicher --> kein Dev. Mitglied
--> kein Vertrag mit Apple --> keine Software von Apple --> Software kommt von einem Dev. --> Dev. hat Software weitergegeben --> Dev. kann verklagt werden

Mein letzter Beitrag hier

Von: Mac since 1994 | Datum: 25.02.2005 | #27
@LoCal

Selbstverständlich ist eine DeveloperPreview von Mac OS X Tiger "gebrauchsunfähig" für all jene, die professionell damit arbeiten. Es ist noch buggy, es gibt keinen Support sowie keine Updates, und professionelle Programme sind nicht angepaßt - wahrscheinlich macht selbst iLife noch Probleme. Ich kenne haufenweise Grafiker, die noch mit Mac OS 9 arbeiten oder gerade erst umgestiegen sind, weil sie nämlich ganz andere Ansprüche an ihr Arbeitsgerät haben als diese ModeMacUser.

@Arschiger Macuser

Das mit Safari und OpenSource ist eine Einbahnstraße, bei der sich Apple im OpenSourceLager bedient, ohne wirklich Interesse zu haben, daß sich das auch weiterentwickelt - da kannst Du Dich selbst informieren, zumal Dein “Wissen”, daß "Apple seine Code-Änderungen alle an die Open-Source-Community zurückgegeben” hätte, sowieso nur eine hier provokativ aus dem Ärmel geschüttelte unbelegbare Behauptung ist.

Auch Deine Behauptung, ich würde alle neuen MacUser über eine Kamm scheren ist nur asoziale Demagogie, weil ich das nicht getan, sondern selbstverständlich differenziert habe. Aber Typen wie Du wollen ja nur provozieren und pöbeln.

Ich kann Steve Wozniak jedenfalls verstehen, daß ihn so langsam abnervt, daß ein wichtiger Teil seines Lebenswerks kommerziell zunehmend asozial ausgeplündert und pervertiert wird, und dieses ganze Gesockse hier, für die das alles nur ein Thema ist, sich an Steinigungen zu ergötzen, widert mich auch ziemlich an, denn schon allein gegen diese Dreistigkeit, mit der Apple das FireWireProblem von Mac OS X 10.3.0 in ein FirmwareProblem umgelogen hat, ist das Onlinestellen einer DeveloperPreview nur ein läppischer Dummjungenstreich. Aber das waren ja auch wieder überwiegend professionelle Anwender, die darüber Daten verloren haben und nicht die arschigen ModeMacUser, die überhaupt keine wichtigen Daten produzieren, wie man hier eindrucksvoll beobachten kann.

... mein letzter Beitrag hier...

Von: Jörn (der andere) | Datum: 25.02.2005 | #28
versprochen???

Interessant ist-

Von: FritzBlitz | Datum: 25.02.2005 | #29
hier zu lesen, wie tief das deutsche Rechtsverständnis ist. Alles brave Rechtsgläubige Bürger, die bereit sind hart und gnadenlos zu Strafen ( hat was eckliges an sich).
Besonders wenn man bedenkt, in welch scheinheilige position Apple sich stellt, da die "Firma" ja auch, bekannter weise, gerne mal ideen klaut. Denke auch, dass in der heutigen Zeit keiner " ohne Schuld" in dem Geschäft tätig ist ( wer im Glashaus sitzt...). Ich zweifle mittlerweile etwas an der moralischen Korrektheit des Unternehmens, da war vor nicht allzulanger Zeit schonmal solch eine zweifelhafte Aktion ( " Kriminalisierte Kids, die sich outen und nun Legal im iTunes Store kaufen).
Und immerhin, wenn schon dauernd das böse M§ erwähnt wird, sollte man sich mal die hemmungslose Geschäftsstrategie von IBM vor Augen führen und das sind ihre Geschäftspartner. Ich finde es wird immer absurder das ganze, da steht der Dieb und schreit nach dem Richter, weil ihm was gestollen wurde.....................!

Achja

Von: FritzBlitz | Datum: 25.02.2005 | #30
und die vorgehensweise der " Firma " gegen IHRE eigenen Händler, finde ich in keiner weise schmeichelhafter als diverse Geschäftpraktiken eines Unternehmens, dessen Name ich sehr ungerne benutze.

@Mac since 1994

Von: njyo | Datum: 25.02.2005 | #31
Vielen Dnak für den interessanten Link über Woz, war nett zu lesen. Ich habe mich auch nicht wirklich als "neumodischer MacUser" angesprochen gefühlt, doch wollte ich Deine Aussage etwas relativieren, damit eben nicht jemand behaupten könne, dass Du alle über einen Kamm scherst. Das nehme ich an ist nicht der Fall. Ausserdem finde ich es schade, wenn du nichts mehr posten willst, da deine Aussagen meines Erachtens mehr Sinn machen, als die von vielen anderen. Doch kann ich es verstehen, wenn dir hier eine Welle von Missachtung entgegenschappt...

Das ist es gerade, was mich an Apple und auch an der Community (auch an den MGs) in letzter Zeit (ich hatte ja schon länger ein Auge auf das Umfeld) schon stört. Dieser Mangel an Toleranz und Gutmütigkeit. Ist das eine Folge der Wirtschaftskrisen und IT-Bubble Burst oder was wurde aus der freundlichen Community/Firma. Ich glaube nicht, dass dies nur daran liegt, weil viele ModeMacUser dazu gekommen sind. Natürlich war/bin ich auch stolz auf mein Mac PowerBook, allerdings war dieser Stolz vor 2 Jahren grösser, weil es da noch glaubwürdig war, wenn man sagte "Ja, ich habe in die Nische gewechselt, weil dir Geräte besser sind, und ich bin stolz darauf."

Das mit der Einbahnstrasse OpenSource kann ich nicht genau beurteilen, weil ich mich zu wenig mit dem Zusammenspiel Apple-OS beschäftigt hatte, aber ich kann es mir gut vorstellen, dass es so ist und Apple dies als Mittel zum Zweck ansieht. Ich meine, wenn Apple eine gutmütige Firma wäre, dann hätten sie wohl schon lange den Kunden gegeben, was sie wollen (Mikro-Eingang beim iPod, den mini Mac viel früher usw...). Doch ich befürchte, dass Apple auf dem Fakt, dass sie oft einfach zu nett (oder zu früh - Newton) waren, den Schluss gezogen haben, dass sie einfach nur knallhartes Business machen müssen um finanziell weiter zu kommen - nix mit Idealismus.

@donfritzl:
Die Parallele zur MI sehe ich hier nicht im Delikt, sondern in der Gegenmaßnahme und ich denke, dass diese hier auch genauso ineffektiv ist. Ich bin der Meinung, dass der Preis der Apple Produkte durchwegs in Ordung ist (Leistung HAT seinen Preis und Geiz ist einfach nur Idiotisch). Doch denke ich, ist das mit Kanonen auf Spatzen geschossen und diese Aktion bringt Apple nix. Wenn ich meinem Freund schnell mal ein (leider nichtvorhandenes) Tiger Preview zur Ansicht geben will, dann finde ich immer einen Weg. Und NDA sehe ich persönlich damit auch nicht als verletzt an, weil ich es meinem Freund anvertraue. Ja, ich weiss, dies ist ein komischer Standpunkt und ich höre schon die "Vertrag ist Vertrag und Gesetz ist Gesetz" Schreie, doch das ist meine Meinung. Ist mir natürlich auch klar und finde ich auch voll in Ordnung, dass dieser Sharer bestraft wird, aber es gibt auch bessere Wege als ein Millionen-Dollar-Prozess darum zu machen.

In diesem Sinne wünsche ich ein freundliches Wochenende und tolerante Mitmenschen,
greetz,
_W

PS: Ja, ich kann sogar bis 4 (in Worten vier) zählen.

@Mac since 1994

Von: LoCal | Datum: 25.02.2005 | #32
Überlege Dir das mit dem "gebrauchsunfähig" nochmal.

@Mac since 1994

Von: Arschiger Macuser | Datum: 25.02.2005 | #33
Hey, das ist ja eine Reaktion!
Ganz ehrlich: meine bissige Schlussbemerkung bez. 70er Jahre Idealismus und differenzierte Kritik war nur halbernst gemeint - daher habe ich auch einen Smiley angefügt. Sorry, wenn Du Dich da also gleich so auf den Schlips getreten fühlst.
Mein Eindruck war der, dass Du alle Neu-Macianer in den Topf der "arschigen ModeMacUser" steckst, weil Apple nicht mehr der Geheimtipp unter den Profis ist, sondern durch den iPod und iTMS mittlerweile viel stärker als "In"-Firma wahrgenommen wird. Das fand ich nicht korrekt und wollte daher sicher auch ein Stück weit provozieren.
Offenbar war mein Eindruck falsch, da Du ja schreibst, dass Du in der Tat differenzierst. Insofern ist das dann wohl geklärt.
(Ich will hier auch keinesfalls pöbeln - wenn ich das vorhätte, würde ich zu Onkel Heinz gehen :-)).

Was Safari und Open Source angeht:
ich selbst habe das Thema nicht konkret verfolgt und daher habe ich es ja auch als Frage formuliert. Ich war der Meinung, dass Apple die Änderungen seinerzeit veröffentlicht / zurückgegeben hat - wenn das nicht so ist, dann habe ich mich eben geirrt. Ich habe nie behauptet, dass es genauso so ist und Basta.
Daher verwahre ich mich auch gegen deine Unterstellung, dass ich nur provokativ aus dem Ärmel schütteln würde.
Da in der Sache von Dir leider keine Informationen kamen, werde ich mich aber gerne selbst schlau machen.

Was das Thema Firewire-Problem angeht: es hat hier ja niemand behauptet, dass Apple nicht selbst auch Fehler macht und sich z.T. schlecht benimmt. Aber ich denke schon, dass Apple im Gegensatz zu den meisten anderen IT-Firmen nachwievor die ehrlichste Firma ist.
Frei von Fehlern ist Apple aber sicher nicht.

In diesem konkreten Fall des Sharens einer Preview habe ich ja auch geschrieben, dass der Vorgang an sich für Apple ziemlich egal sein kann. Ich denke eben, es geht hier ums Prinzip - und da sehe ich Apple im Recht.
Du siehst es anders und das ist ja auch in Ordnung.

Ein NDA ist ein NDA PUNKT

Von: Karl Schimanek | Datum: 25.02.2005 | #34
Klage gegen TS und Filesharer war gut und richtig!

Apple ist ein Unternehmen und kein Kindergarten.

tja....

Von: Bernhard Nahrgang | Datum: 25.02.2005 | #35
Apple war mal viel mehr als nur ein "Unternehmen" - schade eigentlich!

Nagut, einer noch...

Von: Mac since 1994 | Datum: 26.02.2005 | #36
@ LoCal

Nein, das mit der Gebrauchsuntauglichkeit einer DeveloperPreview von Mac OS X Tiger überlege ich mir nicht nochmal, da ich mir keinen einzigen professionellen Anwender vorstellen kann, der seine Daten einer DeveloperPreview ohne Support anvertrauen würde - zB schonmal gar nicht in diesem Fall: [Link] - im übrigen hat selbst Steve Jobs auf der letzten Keynote im Rahmen seiner sicher mehrfach geprobten Vorführung Mac OS X Tiger nicht ohne BackUpSystem verwendet.

@ njyo

Apple war natürlich Anfang der 90er auch eine jener Firmen, für die galt: Die Aktionäre kamen und die Visionäre gingen - damit haben sie aber immerhin noch lange durchgehalten, und deshalb paßt eigentlich am besten auch das WOZzitat aus dem oben verlinkten Artikel: "Es kommt mir vor, als wären wir Sklaven der Technik statt ihre Herren. Aber Apple schafft es von allen Firmen noch am besten, den Menschen zu berücksichtigen."

Wenn also die Juristen von Apple nur ein bißchen Grips haben, lassen sie die Klage fallen mit der Begründung, daß sie nicht gegen Steve Wozniak klagen, der im Wiederholungsfall wohl auch nicht nochmal $ 1.000 spenden würde und Apple eigentlich eine goldene Brücke gebaut hat, sich nicht mit überzogener Rachsucht lächerlich zu machen...

Mal ganz abgesehen...

Von: Donjon | Datum: 26.02.2005 | #37
...davon, ob filesharing BitTorrent jetzt gut schlecht oder was auch immer ist.
Auf der betreffenden BT Seite liegen immer noch Torrents für jede erdenkliche Apple Software rum. Software die bereits auf den Markt ist (also brauchbar, keine Beta) und im Schnitt um einiges teurer als Tiger jemals sein wird. Ich kann da Apples Strategie nicht ganz nachvollziehen, gegen die Veröffentlichung der Dev. Version von Tiger so vehement vorzugehen, aber hinsichtlich der anderen Torrents nicht zu unternehmen.

Safari und Open Source

Von: F.W. | Datum: 26.02.2005 | #38
Es gibt bei Macgadget ein Interview mit Lars Knoll, einem Entwickler vom khtml-Projekts. Das ist schon lesenswert. Besonders begeistert ist der Lars Knoll von der Zusammenarbeit mit Apple jedenfalls nicht.

@F.W.-Da gibt es bestimmt viele von. n/t

Von: FB | Datum: 26.02.2005 | #39

@ Kai (MacGuardians)

Von: Mac since 1994 | Datum: 28.02.2005 | #40
"Ich weiss es nicht genau, aber eventuell gelten in dem Fall dieselben Bedingungen wie beim Markenrecht..."

Du bist ein Oberklugscheißer, der sich hier als subSektenführer à la 1984spot aufzuspielen versucht, würde ich sagen. Lös erstmal den hier zur Diskussion stehenden Konflikt auf, daß Steve Wozniak in den 70ern auch nicht Steve Jobs verdroschen hat, daß der niemals wieder auf die Beine kommt, als der ihn damals beschissen hat, bevor Du hier danach lechzt, daß Steve Wozniak genauso wie Du Blut sehen zu wollen hätte...

War ein Versehen !

Von: Hummel | Datum: 28.02.2005 | #41
Der Junge hat es aus Versehen freigegeben. Die Spende ist schon nachvollziehbar.

Mac since 1864:

Von: Kai (MacGuardians) | Datum: 28.02.2005 | #42
Na, angefressen weil du mit deinen Safari/Opensource-Behauptungen auf die Fresse geflogen bist? ;-)

Keine Ahnung, von was für nem "zur Diskussion stehenden Konflikt" du da schwadronierstt, aber es ist ganz sicher nicht das, wozu ich mich geäußert habe oder was das eigentliche Thema der Diskussion ist....

@ Kai (MacGuardians)

Von: Mac since 1994 | Datum: 01.03.2005 | #43
Ach Kai, Wadenbeißer wie Du, die nur laut rumpöbeln, um zu überdecken, daß sie zum eigentlichen Thema keine Argumente haben, schaffen das überhaupt nicht, mir den Tag zu versauen, auch wenn ich es bedauerlich finde, daß solche Bullterrier allgemein MacUser leider überall in Verruf bringe, egal ob mit wir-sind-besser-als-ihr-Streitereien oder mit fanatischem Missionareifer

Ich wüßte auch nicht, daß ich mit meiner Meinung auf die Fresse gefallen wäre, denn ein halbstarker Kreischer, dem es um nichts anderes geht, als anderen die Fresse zu polieren, beeindruckt mich da nunmal nicht, und nur das Mindestmaß der lizenzrechtlichen Anforderungen zu erfüllen, reicht nunmal nicht, um als Förderer von OpenSource anerkannt zu werden (was Apple selbst übrigens gar nicht versucht, auch wenn Jünger Kai das gern so anerkannt sehen will).

Daß Du keine Ahnung hast, nicht nur worüber ich angeblich "schwadroniere", steht sowieso außer Frage, insbesondere nicht, worum es in dieser Diskussion hier eigentlich geht, denn wenn Du sie verfolgt und Dein Hirn eingeschaltet hättest, wüßtest Du das. Ich bleibe auch nach Deinem Gekeife bei meiner Meinung, daß Steve Wozniak sich völlig zu recht gegen die lächerlich rachsüchtige Klagewut von Apple gewendet und der Firma, die er mitgegründet hat, damit einen großen Gefallen getan hat, sich weitere Peinlichkeiten zu ersparen.

Aber was lasse ich mich auch auf eine webSite ein, in der pubertäre Schwachköpfe ihre "Identität" aus Markenfetischismus schöpfen.

ROTFL! ;-)

Von: Kai (MacGuardians) | Datum: 01.03.2005 | #44
Haha, und jetzt auf die persönliche Schiene, lecker mit Dreck schmeissen und so um das verletzte ach so schillernde Ego zu streicheln, schon klar, ich hab kapiert! ;-)

Immer wieder spassig mit den arroganten "ich bin seit 1754 Macuser"-Sonnenkönigen! Besonders wenn sie glauben, dass sie die anderen groß über aktuelle Entwicklungen (bsp. Opensource) belehren können...

@ Kai (MacGuardians)

Von: Mac since 1994 | Datum: 01.03.2005 | #45
Das ist schon klar, daß Kai das Thema dieser Diskussion hier am fetten Arsch vorbei geht und es ihm nur darauf ankommt, andere auf Randdiskussionen zum Kotzen zu bringen, was er bei mir jedenfalls nicht schaffen wird, auch wenn es schon arg mitleiderregend ist, wie so einer die Redaktion der MacGuardians disqualifziert - da helfen auch nicht sein Zurschau getragenes Selbstbewußtsein oder Links zu lobhudelnden Artikeln, die von den dortigen Lesern auch nur mittelmäßig bewertert wurden. Sowas sind Pseudofakten eines Mitläufers wie Kai, der aus einer schützenden Community heraus seine Primitivität abreagieren will und sachlich nichts beizutragen weiß.

Kais Untertanengeist von wegen Apple als Gönner von OpenSource ist lächerlich genug, aber darum muß ich mich hier nicht weiter streiten, weil Apple selbst da gar keinen Anspruch hat, als Gönner dazustehen und man dort sowieso ganz genau weiß, daß man mehr Nutznießer von OpenSource ist als Förderer. Da kommt es auf einen Schreihals wie Kai nicht an.

Fakt bleibt, daß diese Seite hier mit dummer und armselig recherchierter Meinungsmache gegen Steve Wozniak eröffnet wurde, der sich völlig zu recht gegen juristisches Fehlverhalten der von ihm mitgegründeten Firma Apple gestellt hat.

Und entgegen einiger hier vertretener Tiraden ist man in Kalifornien dann doch noch "locker" geblieben...

Von: Mac since 1994 | Datum: 24.03.2005 | #46
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