ARCHIV 1999-2006

ARCHIV :: # 3599

Sonnet mit 8fach SATA-Karte

Sag zum AbSCSIed leise Servus? Oder Hire and Firewire?

Autor: thyl - Datum: 15.03.2005

Normalerweise spielt sich die Action ja im Software-Bereich ab, Hardware wird halt weiter entwickelt, gähn. Manchmal jedoch tauchen kleine Dinge auf, die vielleicht einen Kulturwandel anzeigen und damit eine Zäsur darstellen.

So ein Signalprodukt könnte auch die jetzt von Sonnet vorgestellte PCI-X Karte mit acht (in Worten 8) externen SATA-Ports sein. An diese kann man also bis zu acht der erst kürzlich auf dem Markt erschienenen externen SATA-Platten anschließen. Ich glaube, dass diese (und zu erwartende weitere) SATA-Karten SCSI und vielleicht auch Firewire den Garaus machen könnten. SCSI, einst ein toller Universalanschluss für Festplatten, CD-ROMs, Scanner, Drucker, Streamer etc fand schon zuletzt hauptsächlich noch Einsatz bei der Anbindung besonders schneller Festplatten und einiger meist etwas in die Jahre gekommener Peripherie. Schade eigentlich, denn SCSI (unter NeXTSTEP) funktioniert bei mir problemloser als der direkte Nachfolger USB. Und Firewire, als ebenfalls SCSI-Nachfolger deutlich besser, hat seine besten Tage auch schon hinter sich, nachdem fast alle neueren Digitalkameras, Drucker und Scanner nur noch mit USB-2 kommen. In letzter Zeit fand Firewire seine Existenzberechtigung zunehmend in der Anbindung von (auch SATA-) Festplatten. Doch jetzt ist es möglich, SATA-Festplatten ebenfalls extern, unter Umgehung von Firewire, anzuschließen, und ich befürchte, dass damit die Tage von SCSI und Firewire zu Ende gehen; leider beides gute Standards, an deren Verbreitung Apple maßgeblichen Anteil hatte.

Die Sonett-Karte kann auch als Software-RAID verwendet werden, wo sie gute Leistungen bringt. Sie kostet 300 USD, die Schwesterkarte mit 4 internen und vier externen Ports 200 USD. Die ersten SATA-Festplatten mit 10000 U/m gibt es jetzt auch, und passende Gehäuse sind bei Alternate ab 22,- Euro zu haben.

Kommentare

Sortiere bitte erstmal Deine Gedanken!

Von: thomm | Datum: 15.03.2005 | #1
und schmeiß nicht wild mit Begriffen umher, von denen Du offensichtlich nicht genau weißt, was von wem der Vorgänger/Nchfolger ist/sein soll!!!

USB ist der Nachfolger der seriellen/parallelen Schnittstelle und nachträglich von Intel als (wohl leider auf Dauer erfolgreicher) qualitativ mieser Konkurrent (USB2) zu FireWire1 ins Spiel gebracht - FireWire2 gibt es zwar schon aber...... wie immer dauert es eben.


SATA - wie der Name schon sagt Serial ATA ist der Nachfolger der ATA-Festplatten und hat auch noch mehr Potential.

Die Nachfolger von SCSi sind einmal am "unteren Ende FireWire und bei den Workstation FibreChannel. Das kannst Du auch leicht erkennen, da diese beiden Schnittstellen im Vergleich zur wieder einmal dosenbilligen Version von USB/SATA EIGENE CONTROLLER besitzen, welche, wie auch das alte SCSi, den Prozessor NICHT belasten.



Schrecklich wie diese permanente Dosengehirnwäsche langsam aber sicher wirkt :-((((((((

Bis SATA billiger ist als USB 2 oder Firewire...

Von: maxefaxe | Datum: 15.03.2005 | #2
wird wohl noch viel Wasser den Rhein entlang fliessen. Firewire ist schliesslich in Sachen Homevideo heute noch unverzichtbar. Alle bisherigen USB.2-Lösungen konnten nicht überzeugen.

Gedankenordnung

Von: Thyl (MacGuardians) | Datum: 15.03.2005 | #3
Ich verwende IDE seit 1988 und SCSI seit 1992. Ich habe selbst erlebt, wie SCSI-CD-ROM Drives von USB-Drives abgelöst wurden, und SCSI Scanner von USB-Scannern, weil ich es selbst stöpseln musste. Ich glaube nicht, dass Du mir etwas über Gedankenordnung beim Einsatzgebiet von USB versus SCSI oder Firewire erzählen musst.

Ist SATA denn auch Hot-Plug fähig?

Von: Martin | Datum: 15.03.2005 | #4
ich frage das aus reiner Neugier. Firewire und USB haben nun mal den Riesenvorteil, dass man Gerät und Rechner nicht ausschalten muss. Bei SATA kenne ich mich nicht aus.

Gedankenordnung

Von: marc | Datum: 15.03.2005 | #5
@Thyl
Ja, _MANCHE_ CDs und Scanner sind langsam genug, um auch am USB zu funktionieren. Ändert nix dran dass USB1 (12 MBit/sec = 1,5MByte/sec) serielle+parallele Schnittstelle ersetzt (+ ADB am Mac), und erst USB2.0 (480 MBit/sec) schnell genug ist, um High-Speed Devices anzuschließen - natürlich nur wenn kein USB-1 Gerät am Bus angeschlossen ist, sonst wird runtergetaktet. Schon SCSI-1 von 1987 hatte 5 MByte/sec, fast SCSI um 1991 dann 10, modernes differential 16-Bit SCSI ein Vielfaches davon...

@maxefaxe

Von: Thyl (MacGuardians) | Datum: 15.03.2005 | #6
Mmm, schaun wir mal, bei Alternate:

Firewire-Controller + 3.5" Firewiregehäuse:
billigst: 12 Euro + 49 Euro + 4,90 Euro =65,90
teuer: 39 Euro + 99 Euro + 9,90 Euro =147,90

SATA-Controller + 3.5" SATA-Gehäuse
billig: 59 Euro + 22 Euro + 4,90 (allerdings kurz) = 85,90
teuer: 59 Euro (nur einen externen gefunden) + 59 Euro + 9,90 Euro = 127,90

Aufpreis Festplatte SATA gegenüber IDE: (Hitachi 160 GB, 8 MB Cache): 6 Euro

Fazit: Man kann 26 Euro mehr oder 14 Euro weniger bezahlen.

Da eSATA mit iSATA identisch ist, braucht man im übrigen keinen Controller, sondern nur einen Slotblechadapter, s. zB hier:
[Link] Das dreht die Rechnung natürlich sofort um. Also, wieviel Wasser soll jetzt noch fließen?

Ach, USB: USB, sag adieu

hotplug, Slotadapter, marc

Von: Thyl (MacGuardians) | Datum: 15.03.2005 | #7
Hotplug: Ja
Slotadapter: 5 Euro, gesehen bei Comtech, sollte auch mit PowerMac G5 funktionieren, wenn nur 1 Platte eingebaut.
marc: Das scheint bloß den Herstellern entsprechender Geräte nicht bekannt gewesen zu sein. Nicht Wünsche oder Absichtserklärungen, sondern "Market opportunities" bestimmen den Einsatz. Facts don't do what you want them to. Und da wurden halt SCSI Geräte durch USB 1 abgelöst.

@Thyl

Von: thomm | Datum: 15.03.2005 | #8
So so so

und nun wiederholen wir doch einmal eine Merkübung als Firewire mit den B&W-Macs eingeführt wurde und wir noch gegen SCSi "ankämpfen" mußten:

Bei der von Dir zitierten ATA-Platte + Firewire-Gehäuse kannst Du noch 62 Geräte seriell anschließen ohne zusätzliches Drumrum.

WIEVIEL GERÄTE KANNST DU HINTEREINANDER BEI SATA ANSCHLIEßEN?!!! ohne Zusatzcontroller?


WIEVIEL ATA-Festplatten + USB-Gehäuse kannst Du anschließen ohne zusätzlichen Hub? 0 d.h. beim vordergründig soooo billigen USB2-Device habe ich eben mehr Folgekosten -> Prinzip Dosenuser "billigst kaufen (nicht preiswert), so weit denken wie ein Schwein sche..ßt und später doppelt und dreifach draufzahlen" und booten geht m.W. von USB wohl auch nicht.

Naja "schön", dass wir nun endlich den USBiPod haben ;-)

Auch wenn Du es noch x-Mal betest

Von: thomm | Datum: 15.03.2005 | #9
"Und da wurden halt SCSI Geräte durch USB 1 abgelöst."

Es ist einfach falsch!
Laber doch nicht so einen Scheiß!
Nur beim Mac hat damals die SCSi-Schnittstelle für externe Geräte eine relevante Bedeutung gehabt und auch da wurde nur das einfache SCSi (5 MB/s wie erwähnt) verwendet. Damals gab es schon Fast/Wide/Ultra-SCSi mit bis zu 100 MB/s!!!
Durch USB wurde NICHTS ersetzt!

Apple hatte nur eingesehen, daß kein Peripheriehersteller bei den preiswerten Geräten weiter den ADB-Bus (RS242) zusätzlich zum z.B. bei Druckern in der Dosenwelt verwendeten Parallelport unterstützen wird und auf Dauer selbst der eingefleischeste Mac-Profi-User nicht für jedes Pillepalle-Gerät mindestens 50 DM Aufpreis zahlen wird, nur weil es für den Mac nur die teure SCSI-Lsg. gab!!

Zeig mir doch mal Dein altes SCSI-Grafiktablett ;-)

Die einzige Chance für Apple war eben, für Maus, Tastatur, Drucker, Grafiktablett USB zu nehmen, und zu hoffen, das die Industrie darauf anspringt.

Als billiger Ersatz bei internen Festplatten war anfangs IDE gedacht UND FIREWIRE, weshalb der B&W ja auch noch interne FireWire-Anschluß hatte, welcher aber von der dosenlastigen Industrie nicht angenommen wurde, kein direkter Firewire-Festplattencontroller entwickelt wurde, sondern bis zum heutigen Tag nur FirewireToIDE-Bridges!


Soviel zum Thema. Und da brauchst Du nicht wie ein bockiger Junge immer wieder den gleichen Unsinn "USB-Nachfolger-von-SCSI" labern, das ist nachweislich falsch.

Marketing-Gesabbel, the same procedure as every year, James

Von: Bob Zilla | Datum: 15.03.2005 | #10
Ich erinnere mich mit Gruseln daran, als in den Pioniertagen von USB (erster iMac nur mit USB) SCSI so halbwegs als "old-fashioned" und USB halt neu und toll dargestellt wurde.

Das führte dann zu externen USB (1!)-Festplatten, die halt max. die lausigen USB1-Transferraten boten (die HD im externen Gehäuse langweilste sich bestimmt ziemlich) und CD-Brenner, die Naturgemäß auch an die Grenzen von USB1 stiessen (max 4x oder sowas?).

Das wurde in der Werbung aber natürlich weitestgehend verschwiegen... tztz... Stattdessen Slogans a la "USB-Speed"...

Jeder kriegt was er verdient, die IT macht sich selbst kaputt.

Firewire hingegen hat mich überzeugt als SCSI-Nachfolger. Schnell, Hotplugging, Saft durchs kabel für kleine Platten, Dünne Kabel. Top.

FirmTek SATA Gehäuse

Von: don.redhorse | Datum: 15.03.2005 | #11
habe von FirmTek ein SATA Gehäuse im Einsatz. Hatte mich gegen FW entschieden, da ich schon eine FW Platte habe (damit also wunnebar Daten tauschen kann) und einfach nur meine beiden alten 160er aus dem G5 weiterverwenden wollte. Jetzt sind zwei 250er (Hitachi) und zwei 160er (Barracuda 7200.7) auf die in in Fullspeed (60 MB/s und 50 MB/s Seq.) zugreifen kann. 100 GB sind recht fix vom RAID 0 auf eine der Seagates gesichert. Weiterer Vorteil des FirmTek Gehäuses. Die Platten sind HotSwap wechselbar, Bays kann man nachkaufen (demnächst kommt noch eine 250er Barracuda 7200.8 hinzu). Alles Punkte die FireWire Gehäuse bisher nicht boten. Ein Nachteil, gerade im Anbetracht der 8 fach Sonnet Karte. Man darf nie vergessen das da 8 Strippen vom Rechner zum Gehäuse gelegt werden...

hier geht ja die post ab.

Von: nico | Datum: 15.03.2005 | #12
das einzige, was ich an dem teil nett finde, sind externe sata anschluesse. ansonsten taugts nicht viel, da kein raid5. bei raid0 steigt das datenverlustrisiko aufs achtfache bei vollausbau platten.

ich habe schon einige monate den pci-x 133mhz controller "rocket raid 1820a" im g5. hat ebenfalls 8 sata kanaele, nur eben intern. da gehen eben die sata-kabel durchs naechste slotblech. dafuer echtes raid5 inkl. hot spare. feine sache. super performant. sonnet ist hier also laengst nicht trendsetter. kostet uebrigens etwa 220euro.

nette externe sata-laufwerke gibt es uebrigens von lacie. sind wie gewohnt super verarbeitet (bekanntes d2 design).

@Thyl Den Blödsinn muß man sich seit Jahren anhören

Von: tjp | Datum: 15.03.2005 | #13
Fakt ist, in Servern werden so gut wie aussschließlich SCSI oder FibreChannel Platten verbaut, selbst Dell macht das so.

Warum?
(S)ATA Platten sind nicht für 24x365 Betrieb ausgelegt, wenn sie es wären, wären sie vergleichbar teuer und niemand wolte sie haben, da (S)ATA im Vergleich zu SCSI Ultra320 und FibreChannel sch*** langsam ist. Vorallem beim wenn viele konkurierenden Zugriffe stattfinden, daß hat man bei einem PC nicht, bei Server dagegen häufig.

(S)ATA ist im Vergleich zu FibreChannel nur Spielzeug und für ernsthafte Anwendungen ungeeignet. Wie will man eine SAN Lösung auf (S)ATA aufsetzen?

Jetzt mal halblang, thomm...

Von: jonez | Datum: 16.03.2005 | #14
@thomm
Ich finde Firewire auch besser, aber warum bist Du so aggressiv? Thyl beschreibt einfach einen Vorgang, der leider schon zu oft passiert ist: Das Schlechtere setzt sich durch, weil es IN DER PRAXIS kaum auffällt, dass es schlechter ist - nicht nur weil es billiger ist.

Wer will denn in der Praxis 62 Geräte hintereinander anschließen? Hast Du das mal probiert? Und wie schnell sind 62 Festplatten, die gleichzeitig Daten über 1 Bus senden?

Wo bleibt Firewire 1600?

Übrigens: Der G3 b/w hatte KEINEN internen Firewire-Anschluss, das war der G4 Sawtooth.

@jonez

Von: thomm | Datum: 16.03.2005 | #15
Entschuldige, dann war es der G4 Sawtooth mit dem internen Firewire-Anschluß.
Ich habe mich, wie nachzulesen, dagegen geäußert, dass Thyl einfach mal falsche Behauptungen aufstellt, anfangs noch nicht ganz so genervt.


Leider besitzen einige nicht die Fähigkeit, zuzugegen, dass sie mal Unsinn geschrieben haben (dieser USB-Nachfolgerquatsch) sondern flüchten sich (wie bei heise) in Ausreden für ihre "Argumente" wie z.B.


"Meine SCSI Erfahrungen stammen aus der PC-Welt (mit NeXTSTEP). Dabei konnte ich schmerzhaft feststellen, wie SCSI-Optionen durch USB ersetzt wurden."


Das mag zwar für ihn bitter gewesen sein, hat aber mit der Realität nichts zu tun sondern ist nur ein einzelner persönlicher Eindruck.


Natürlich kann er (Thyl) persönlich diese Meinung haben aber wenn er diese publiziert, muß er sich nicht wundern, wenn er (in welcher Form auch immer) darauf hingewiesen wird, dass er Unsinn schrieb.



Man sollte vielleicht auch mal bedenken, dass "hier" auch andere Leute aus dem PC-Lager oder eben aus der Serverwelt hineinsehen und mit solchen Statements wird das allgemeine Vorurteil "Maccies haben keine Ahnung von Technik" ja wohl eher bekräftigt!


Und wäre es nicht viel cooler, wenn da dann eine Korrektur stehen würde, mit Hinweis? Auf jeden Fall käme es m.E. sympathischer rüber und würde den Ruf des "arroganten Maccies" entkräften ;-).


Eine Fan-Seite sollte meiner Meinung nach keine Blödsinnverbreitungsseite sein!
Nichts gegen die Beitragschreiber, sie geben sich sicher Mühe, aber Falsches bleibt falsch.

Überleg mal was einem Buchautor droht, wenn er nachweisbar Falsches schreibt. Dieses sorglose Einwerfen von Behauptungen ist ja im Internet relativ leicht.....

@Patrick

Von: thomm | Datum: 16.03.2005 | #16
Richtig erkannt: tjp ist der Hochverfügbarkeits-Mainframe-Typ, für den es nur SCSI->FibreChannel gibt aufgrund der angestrebten 24x365 Luafzeit, also das obere Ende der Serverwelt. Der andere Ansatz "Sicherheit durch Streuung" (hotswap) - mittels billigerer SATA-Platten + RAID wird u.a. von Apple mit dem Xserve verfolgt und ist auch Deine Argumentationsbasis, eben von "Unten".

Dieser Xserve-Ansatz des Speicherns ist ja logisch aber machen wir uns nichts vor. Im Serverumfeld ist Apple nicht bei den großen Hochverfügbarkeits-Recheneinheiten zur Datenspeicherung vertreten.
Dass die Xserves sich sehr gut zu Clustern zusammenfassen lassen und wohl derzeit das beste Preisleistungsverhältnis (der Markenhersteller) besitzen, ist natürlich ein anderes Thema - da geht es ja um Rechenleistung nicht um Hochverfügbarkeit der Daten....

@thomm

Von: Thyl (MacGuardians) | Datum: 16.03.2005 | #17
Also thomm, mit Verlaub gesagt, Du redest Blech. Deine wilde Intervention gegen meinen Artikel bezieht sich lediglich auf sehr kleine Bereiche von SCSI, nämlich Festplatten und Streamer. SCSI ist ein Universalstandard, mit dem einstmals sehr viele verschiedene Geräte verbunden werden konnten:
Festplatten
CD-ROM
DAT-Laufwerke
weitere Rechner
LS-120-Laufwerke
externe Floppies
Scanner
Drucker
Graphiktabletts (wie von Dir erwähnt)
Videorecorder zur Datenaufzeichnung (na ja, auch so was wie ein Streamer)

Und wie sieht es heute aus? Die Mehrzahl dieser Komponenten, so sie denn noch existieren, werden heute wie angebunden? Jedenfalls nicht mehr mit SCSI. Und auch nicht mit Firewire. Sondern mit USB. Und damit ist USB ein Nachfolger (nicht der einzige, aber das habe ich auch nicht gesagt) von SCSI.

Sinnlos!!!

Von: thomm | Datum: 16.03.2005 | #18
.

Du bist einfach lächerlich!

Ich werde keine weiteren Kommentare mehr zu diesem Thema schreiben. Der Leser kann sich selbst ein Urteil bilden, ist ja alles nachlesbar.

Offensichtlich besitzt Du nicht die geistige Fähigkeit, die Reife und Lockerheit, mal eigene Fehler zuzugeben sondern bist nur bockig ;-)







kwT

Hihi

Von: Thyl (MacGuardians) | Datum: 16.03.2005 | #19
Na ja, Reife hat in meinem Alter gerne mal einen leichten Haut gout....

Ansichten und Meinungen

Von: johngo | Datum: 16.03.2005 | #20
USB ist der Nachfolger der seriellen/parallelen
und ADB-Schnittstellen

Serial ATA ist der Nachfolger von ATA

Die Nachfolger von SCSi ist FireWire


Falls das nicht stimmen sollte, dann haben
uns die einschlägigen Mac-Fachzeitschriften
in den 90ern (bis hin zu Titelthemen) immer
nur an der Nase rumgeführt.

Gruss

johngo

@patrick Sinn des xServ RAIDs

Von: tjp | Datum: 16.03.2005 | #21
Das xServ RAID ist schön billig, in Relation zu anderen RAIDs mit SCSI oder FibreChannel Platten. Allerdings gibt es keine einzige (S)ATA Platte die für 24x365 Betrieb spezifiziert ist. Fakt ist, solche Platte schraubt niemand in ein Rechenzentrumsserver. Wenn doch, da nur mit schriftlicher Bestätigung vom Kunden. Das betrifft auch kleine Popel Server.

In anderen Marktsegmenten sind SCSI/FibreChannel Platten eh kein Thema. Apples xServ RAID ist ein schönes kleines RAID, wenn man es extra an ein Desktop System anhängt oder zeitweilig ausfallende Platten im RAID nicht stören. In einigen Marksegmenten kann man so etwas aber nicht wirklich gebrauchen.

@Thyl Streamer gibt es immer noch

Von: tjp | Datum: 16.03.2005 | #22
und sind haben fast ausnahmslos SCSI Anschlüße, siehe DLT, AIT oder LTO Streamer. Im Workstation, Desktop PC Bereich sind Streamer fast ausnahmslos ausgestorben.

Aber für spezielle Aufgabe gibt es sie immer noch. Und die neuen LTO3 Streamer sind viel zu schnell für USB2, die machen 80MB/s unkomprimiert. Mit der Hardware Kompression je nach Daten auch schon mal mehr als das Doppelte.

Blabla

Von: Thomas | Datum: 16.03.2005 | #23
Schonmal daran gedacht Deinen Camcorder über S-ATA anzuschliessen?

S-ATA wird sich für externe HD's genausowenig durchsetzen wie externe IDE-Platten. Warum wohl ?

@svenc

Von: Thyl (MacGuardians) | Datum: 17.03.2005 | #24
Wow, langer und guter Beitrag! Ich sehe das übrigens auch alles, ich habe aber auch nicht behauptet, dass USB der einzige Nachfolger von SCSI ist oder das SCSI der einzige Vorläufer von USB sei. Ich habe im Beitrag sogar explizit Firewire ebenfalls als SCSI-Nachfolger bezeichnet. Die entsprechenden Teile Deines Beitrags können daher meine Argumentation nicht entkräften.

Trotzdem bleibt es dabei, dass eine Reihe von Geräten, die früher mit SCSI erhältlich waren, jetzt nicht mehr bzw. nicht mehr ernstlich mit SCSI zu bekommen sind. Und wenn man sich ansieht, wie entsprechende Geräte heute mit den Rechnern verbunden werden, so kommen da auch Firewire, aber immer dominanter USB zum Einsatz. Daher muss ich USB einfach als Nachfolger von SCSI ansehen. Nicht für Festplatten, aber für die meisten anderen Geräte, die es eben heute mit USB gibt.

Vielleicht dreht sich die hier teils heftig geführte Diskussion eigentlich um die Frage, wie der Begriff Nachfolger zu definieren ist.

Ein weiterer, wichtiger Aspekt der Diskussion ist übrigens eigentlich ein anderes Thema, das immer wieder gerne aufgegriffen wird, hier nur unterschwellig, nämlich USB gegen Firewire. Um auch dazu nochmal zu provozieren:
Ich glaube, dass Firewire von USB 2 zurück gedrängt wird, was ich übrigens für ziemlich übel halte. Bei Digitalkameras ist das ganz deutlich zu kennen, und nicht nur im Billigsegment. Firewire wird zunehmend (das wird ja auch von einigen Diskutanten gerade als Beweis für seine Wichtigkeit angeführt) in den Bereich Videoproduktion abgedrängt. Es wird damit eine Nische bekommen, so wie SCSI sie bei Servern (früher Workstations, dann Servern allgemein, mittlerweile nur noch "Hochleistungsservern") noch halten kann.

Zumindest mal wieder eine spannende Diskussion, vielleicht muss ich mehr polemisieren, um die Leute anzuheizen :-))

Da gibts es wesentlich sinnvollere Controller

Von: Pepi | Datum: 18.03.2005 | #25
Hochinteressant wie die Gemeinde am Produkt vorbeidiskutieren kann und sich über diverse Standards ausläßt. Egal...

Ich finde diesen Controller irgendwo zwischen peinlich und sinnlos. Warum? Weil er kein Hardware RAID Controller ist. 8x400GB SATA HD ohne Redundanzen zu betreiben grenz wohl schon an grob farlässig. Es sei denn ich baue 8 gespiegelte Platten, was wiederum bedenkliche Paranoia wäre.

Alternativ seht Euch doch mal diesen Controller von HighPoint an. Auch 8xSATA, jedoch Hardware RAID 0,1,5 und durchaus als günstig zu bezeichnen.

[Link]

Gruß Pepi

Hot Pluggen

Von: ratzo | Datum: 19.03.2005 | #26
Also protokolltechnisch sind Firewire und SCSI schon sehr ähnlich. USB ist da viel wackliger was hohe Transferraten über einen längeren Zeitraum angeht.

Kann man eigentlich diese SATA Platten im laufenden Einsatz heiss stöpseln?

nachfolger

Von: jfk | Datum: 19.03.2005 | #27
Also nach dem Unfall war der Turnschuh der Nachfolger meines Fahrrads, was genauso uninteressant für andere ist wie diese SCSI-USB nachfolge bei einer einzelnen Person.
Ich finde dieser Beitrag war doch nicht gerade Guardians würdig.
Im Grunde dreht es sich doch darum die einen wollen und brauchen Qualität die andern wollen nur Billig. Und je nach Anspruch gibt es dann die entsprechenden Gerätschaften und Anschlüsse zu entsprechenden Preisen.
Und es soll Leute geben die das verstehen.
Oder will sich einer im Kino "Star Wars" anschauen wen der Film mit einer USB1.1 Webcam gedreht wurde?

sehrwohl ein würdiger beitrag

Von: QuickMik | Datum: 12.08.2005 | #28
also ich finde den beitrag sehrwohl würdig und richtig interpretiert.
und ie streitereien, wer das bessere labermaul hat, gibts doch in jedem forum. schlimm ist nur, das es offensichtlich langsam überhand nimmt.

aber die SATA disskussion ist eine richtige.
was mach ich, wenn ich viel platz und sicherheit brauche?

die frage die sich stellt ist...
kannn es sein, das ich mir um 4000er ein hardwareraid kaufen muss und mit dem speed vielleicht nicht 100%ig zufrieden bin?

da finde ich z.b. den einwurf von pepi genau richtig. das einzige was man da noch braucht, ist ein externes gehäuse wo 8 platten hotswap rein müssen. könnte man sich durchrechnen, ob sich das auszahlt. auch in hinblich auf nicht redundante netzteile usw.