ARCHIV 1999-2006

ARCHIV :: # 3645

Über unsere Energiezukunft

Bitte Alle lesen und denken

Autor: thyl - Datum: 12.04.2005

In diesem Telepoliy-Artikel befasst sich Craig Morris (vermutlich anlässlich seines neu erschienen Buches) noch einmal mit der Zukunft unserer Energieversorgung. Zitat am Ende des Beitrags:

"Das fossile Zeitalter ist ein einmaliges Geschenk, das der Menschheit für wenige Jahrhunderte einen zuvor ungeahnten Wohlstand beschert hat. Wenn wir jetzt die uns verbleibenden Ressourcen dazu verwenden, eine breite Basis für erneuerbare Energien aufzubauen, dann können wir nicht nur diesen Wohlstand beibehalten, sondern auch - und diese Kombination hat es noch nie gegeben - im Einklang mit der Natur leben."

Und irgendwie habe ich gerade den Eindruck, dass sich 1. das Problem verschärft, d.h. wir schon in die Verteilungskämpfe um das Öl eingestiegen sind, 2. In der EU zu wenig Forschung für Alternativen betrieben wird, und 3. Der Zusammenbruch der Automärkte gerade für uns in Deutschland ziemlich unangenehm werden dürfte.

Kommentare

Ich glaube, das es eines der Hauptprobleme ...

Von: johngo | Datum: 15.04.2005 | #1
... der modernen Gesellschaft ist, das
man so schön in Gigawatt und
Quadratkilometer rechnen kann ohne
wirklich zu verstehen, was es denn dann
auch bedeutet.

Da konzentriere ich mich lieber auf
die kleineren "handhabbaren" Dinge.
Ich kann (bzw. könnte) mit meinem Haus
mehr Strom erzeugen, als es braucht.
Wo also ist die Notwendigkeit das
mir jemand ein Kraftwerk (egal welcher
Art) vor die Füsse setzt?

Man kann in der Gesellschaft dutzende
von Formeln durchrechnen und zu
dutzenden Ergebnisse (somit auch
unterschiedlichen Resumées) kommen.

Wenn mir diese Rechenbeispiele zu
teuer werden, dann melde ich einfach
meinen Stromanschluss ab und lebe
autark. Und so verfahren dann mit
Sicherheit auch meine Ernährer (z. B.
die Bauern um die Ecke) und alles wird
gut.

Anm: Ich habe damit nicht behauptet,
das man mit einem Solardach eine
Esienhütte befeuern könnte! ;)

Gruss

johngo



*und die darinnen wohnenden

ich lasse 's besser mit dem link

Von: Mathias | Datum: 12.04.2005 | #2

letzter Versuch

Von: Mathias | Datum: 12.04.2005 | #3


Mathias.

Sorry, wegen des Links...

Von: Mathias | Datum: 12.04.2005 | #4
... dachte mir schon, daß ich wieder was falsch gemacht habe ;-)

<href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,346537,00.html">2. Versuch </href>

Mathias

was heißt hier aua?!

Von: thomm | Datum: 12.04.2005 | #5
Wenn man das im Vergleich zu den jährlich in die Umwelt eingeleitete Menge an Platin (Katalysator für etliche Prozesse) sieht durch die Autos, ist das ja wohl vernachlässigbar!!

Und Platin bleibt dann wo es ist und wirkt weiterhin!! (Nefative Auswirkung des Kat)

pessimist

Von: njyo | Datum: 12.04.2005 | #6
Irgendwie habe ich das Gefühl, werden wir (Menschen) mal wieder erst 5 vor 12 das ganze Problem bemerken und 10 Jahre bevor Öl/gas und Konsorten ausgehen wird man dann anfangen, _wirklich_ an den alternativen zu arbeiten, weil es sich davor nicht lohnt. So gesehen wünsche ich der Erde eigentlich nichts mehr, als dass die Plage Mensch ausstirbt. Traurig aber wahr.

...doch solange bis dann der Tiger nocht kommt! ;)
_W

Vom Aberglauben, ...

Von: Mathias | Datum: 12.04.2005 | #7
...das Auto stehe immer noch für Lebensqualiät!
Wie könnte ein Transportsystem aussehen? (...)
Wäre sicher ziemlich strapaziös....

Sicher, wahrscheinlich viel strapaziöser als zur Hauptverkehrszeit auf dem Stadtring in München unterwegs zu sein. (Ich war mal im Großraum Paris unterwegs, Freitag Spätnachmittag. Ich bin 3 Stunden im Stau _gestanden_. Dagegen ist die Verkehrssituation in München noch super.) Oder viel strapazöser als Freitagnachmittag auf dem Ruhrschleichweg Richtung Essen. Oder strapaziöser als auf der A3 um Köln, A46 Richtung Wuppertal, A57 Raum Neuss, A8 Augsburg, Stuttgart, Pforzheim, A9 Nürnberg, Aschaffenburg, usw. usw. etc. etc.
Ich kann nicht verstehen, daß die Meinung, ein Auto sei das Non-Plus-Ultra an Lebensqualität, immer noch vorherrscht. Das ist Denken aus den 50ern. Lebensqualität für mich wäre: autofreie Innenstädte. Stadt Beton und Asphaltwege viel mehr Bäume und Grünstreifen. Autos
über 1000ccm Hubraum werden mit immensen Steuern belastet. Schwerlastverkehr auf die Schienen. Flugbenzin/Kerosin wird gleichhoch versteuert wie KFZ Kraftstoff. Dann hätt 's vielleicht mit der Vielfliegerei ein Ende.
Jedem Haushalt wird eine bestimmtes Quantum an kWh Strom pro Person und Tag für einen Normalpreis zugeteilt. Alles was darüberhinaus verbraucht wird, muß zu einem höheren Preis bezahlt werden.
Ziemlich radikal, zugegeben. Ich gebe auch zu, daß auch ich sehr bequem bin, und mien Auto öfters nutze, als notwendig. Und warum? Weil es möglich ist.

Was man von einer Rot-_Grünen_-Regierung, die in ihrem Fuhrpark <href=http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,346537,00.html> "so ungehemmt mit schluckfreudigen Luxuskarossen protzt wie das Kabinett des einstigen VW-Aufsichtsrats Gerhard Schröders" </href> tatsächlich in Sachen Autoverkehr erwarten darf, soll jeder für sich ausmachen. (Es wird einmal mehr Wasser gepredigt....)

So, schluß für den Moment, muß noch 'was tun,

Mathias.

So richtig schlimm wird es wohl nicht werden ...

Von: johngo | Datum: 12.04.2005 | #8
... denn wir haben ja alle Alternativen
im Energiesektor griffbereit. Sie sind
da und technisch keineswegs in den
Kinderschuhen.

Einzig und allein der Ausverkauf der
billigen fossilen Energie blockieren noch
den Wandel. Fallen diese weg, dann
springt "der andere Motor" erst so
richtig an.

Dabei wird es bestimmt auch Verlierer
geben ... aber sind sie nicht selbst dran
Schuld? Ich jedenfalls bin gewappnet
... z.B. in meiner Wohnsituation und
mit meinen Fahrzeugen.

Gruss

johngo

Ist doch klar...

Von: dermattin | Datum: 12.04.2005 | #9
Der Bezug zur Mac Welt ist doch eindeutig: "Pack den Tiger in den Tank" heisst es in einer Tankstellenkettenwerbung...

Was soll das?

Von: daze | Datum: 12.04.2005 | #10
Bin ich denn auf der Homepage von "Nature" oder der "WWF". Was soll das?

@daze

Von: Stefan | Datum: 12.04.2005 | #11
das nicht, aber auf einer kleinen, feinen, grünen Seite die u.a. auch kapiert hat das der Teller einen Rand in alle Richtungen hat!

daze

Von: icke | Datum: 12.04.2005 | #12
Wieso diese Meldung ist doch sehr essentiell für uns.
Die Situation verbunden mit dem aufsterebenden Asien wird uns noch den Arsch kosten.
Und wovon willst Du dann das RAM-upgrade beim neuen mac bezahlen, wenn Du froh bist etwas im Tank zu haben?

Energie für Macs

Von: Thyl (MacGuardians) | Datum: 12.04.2005 | #13
Bereits jetzt werden Kraftwerke nur dafür benötigt, das Internet zu betreiben, mal ganz zu schweigen von den dranhängenden Rechnern. Und die Herstellung von Computern benötigt auch Energie. Keine Energie, keine Macs mehr; ganz einfach (auch wenn ich nicht glaube, dass es bis dahin noch Macs gibt, aber wer weiß).

nach momentanem stand…

Von: Bensch | Datum: 12.04.2005 | #14
…ist es afaik so, dass wir im moment weltweit mehr energie verbrauchen, als wir alternativ erzeugen können, selbst wenn wir die ganze welt mit den vorhandenen mitteln zupflasterten. die geben momentan einfach zu wenig her.

es wäre also notwendig, diese energiequellen wesentlich zu verbessern und gleichzeitig den energieverbrauch drastisch zu senken.

wir schauen besorgt nach asien, besonders china: aber was _wir_ verpulvern, ist auch nicht ohne, und was wir verpulvert haben, sowieso nicht...

ganz einfach...

Von: nico | Datum: 12.04.2005 | #15
wieder zurueck zur guten alten atomenergie. feine sache...

Atömchen

Von: Stefan | Datum: 12.04.2005 | #16
solange diese Teile nicht hochgehen sind sie sehr sauber (wenn man den Betreibern Glauben schnekt das ansonsten keinerlei Strahlung austreten kann ;-) )

. . . ."es bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die Bevölkerung". . . .

@nico

Von: meta | Datum: 12.04.2005 | #17
feine sache...

... für unsere Nachkommen. :-/
Da sollte man auch mal für 50 Cent nachdenken können. Mit Atomenergie kommen wir nicht weit, mit Kernfusion wäre mehr gewonnen (wenn auch derzeit ein AKW für den Betrieb eines solchen Reaktors nötig ist).

Wandel von MacGuardians

Von: Nyarla | Datum: 12.04.2005 | #18
Ich stelle zunehmend fest, dass sich MacGuardians immer mehr auch anderen Themen annimmt.

Sei es nun das publizieren von christlichen Botschaften zu Weihnachten, Kommentaren zum Tod von Staatoberhäupten oder jetzt zur Energiewirtschaft.

Was das nun alles mit Mac und Apple zu tun hat, ist dabei für mich nicht immer erkennbar.

Nur mal so als Feststellung, keine Wertung.

@Thyl

Von: Stefan | Datum: 12.04.2005 | #19
>>>Automobil: kein Fernverkehr mehr, Autobahnen werden zum Anbau von Ölpflanzen umgewidmet <<<

Das hätte mal was: Da können die ungehindert von Hamburg bis München ernten - und zurück, dahinter schippert dann gleich ne mobile Fabrik hinterher um die Mähmaschine mit Sprit zu versorgen. Das könnte alles automatisch, via GPS, ablaufen . . .


P.S. Bitte nicht ernst nehmen, ich liebe es mit fossilen Brennstoffen über die Autobahn zu brettern ;-)

hmpf

Von: nico | Datum: 12.04.2005 | #20
"Das Patentwesen ist doch dazu geschaffen worden, um Konkurrenz zu behindern ergo die Entwicklung zu verlangsamen und den Profit des Erstanmelders zu sichern!"

um entwicklungskosten zu sichern, bzw um sicherheiten zu garantieren fuer investition in entwicklung. urheberrecht allein reicht oft nicht.
natuerlich geht es auch um spaetere verwertung...

aua

Von: nico | Datum: 12.04.2005 | #21
"Na wie wohl?! Wasserstoff + Sauerstoff ergibt Wasser!!! Hast Du in Chemie hinter einer dicken Säule gesessen? Gefährlich ist allenfalls der Knallgaseffekt! Also nix mit Gesundheitheisgefärdung der Menschen!"

ja, bei der verbrennung von wasserstoff (oxydation) entsteht wasser. nicht bei blosser vermengung!
ein unkontrolliertes entweichen von wasserstoff foerdert den "knallgaseffekt" - allerdings kann eine solche explosion sehr wohl SEHR gesundheitsgefaehrdend sein...

@ Thomm

Von: respekt | Datum: 13.04.2005 | #22
> respekt!! gut gelabert!!

danke.

> bist ein feiner mensch!

danke.

> solche heißluftbalone wie dich braucht deutschland ;-)

nicht immer von sich auf andere schliessen. komisch das so ein statement vom größten dampfplauderer dieses forums kommt.

> alles wird gut

ich hoffe auch für dich

@respekt ich warte!!!

Von: thomm | Datum: 13.04.2005 | #23
du laberst schon wieder!!!!

@ERNIE:

Von: Mathias | Datum: 13.04.2005 | #24
Also, in deiner Argumentation über das 3-Liter-Auto kann ich folgende Punkte nicht gelten lassen: daß man "ein Hindernis für andere Verkehrsteilnehmer" sei und daß das Auto eine "abgespeckte Version" gewesen wäre.
Was, wenn jeder so ein "3-Liter-Auto" fahren würde? Außerdem trägt Abspecken=Gewichtsersparnis natürlich sehr zu einem geringeren Verbrauch bei. Und bei einem so schwach motorisierten Auto stellt sich mir die Frage, welche Sicherheitstechnik tatsächlich notwendig ist und welche heute angebotene Sicherheitstechnik nur durch die allseits herrschende "Übermotorisierung" notwendig wurde.
Was den Benzinverbauch deines "Ami-Schlitten" ;-) (was denn genau für einer?) angeht, bin ich etwas skeptisch. Der alte Benz (250 w123, ohne Einspritzanlageg) meiner Eltern hatte locker 17 Liter in der Stadt verbraucht.
Der Fiat Uno 1000 Fire Baujahr 198x dagegen verbrauchte damals schon in der Stadt nur zwischen 5 und 6 Liter.

Meines Erachtens läßt sich das Energieproblem mittelfristig nur
durch eines in den Griff bekommen:
ENERGIESPAREN!!

Den Hammer an Energieverschwendeung sieht man alljählich im Herbst, wenn die Blätter fallen und allerorten die Gehsteige usw. mit benzingetriebenen Zweitaktmotoren freigeblasen werden. Pervers...

Mathias.

@ ernie

Von: johngo | Datum: 13.04.2005 | #25
Ich vermute eimal das Du noch zur
jungen und unerfahrenen Generation
gehörst. Zumindest lässt Dein
Antwort auf ein gewisse Unbeweglich-
keit in der Gedankenwelt schliessen.

Vielleicht muss man auch schon in eine
"anderen Zeit" gelebt haben um das zu
verstehen. Ich weis es nicht ... aber ich
vermute das es so ist.

Jedenfalls habe ich in meinem Vergleich
einem modernen 3-Liter-Auto eine
Menge Entwicklung bescheinigt - gegen-
über einem Auto - welches vor nicht
all zu langer Zeit eine hohe Akzeptanz
in der Bevölkerung hatte.

Du lachst darüber? Titulierst einen
3-Liter-Wagen mit dem Begriff "Oh je"!?

Ich wette, wenn es nur noch 20% Treib-
stoff zum 5fachen Preis von Heute* gibt,
dann wird ein solcher Wagen in der
Gunst der Bervölkerung ganz oben
stehen. Und bis dahin hat er vielleicht
sogar 20 Vorteile gegenüber einem
Auto der 70er. Heute jedenfalls sind
es jetzt schon die beispielhaften 14!



Falls ich mich bei der Altersschätzung
verhauen haben, bitte ich jetzt schon
um Entschudigung. ;)

Gruss


johngo



* Vielleicht haben wir in 30 Jahren diese
Situation? Deshalb der Vergleich zu einem
Wagen von vor 30 Jahren!

Sorry ... ich habe so eine besch... ...

Von: johngo | Datum: 13.04.2005 | #26
... Tastatur, die ständig "Bucstaben"
ausfallen lässt.

Stimmt! Es sind nur 288 km ...

Von: Terrania | Datum: 14.04.2005 | #27
Pro Kraftwerksblock. Nun, das ist immer noch eine Menge. Aber 288 km und 200 m Breite ist nicht von Schlechten Eltern (für einen lässigen Kraftwerksblock ...) Sorry für den Verrechner, irgendwie habe ich da deftig den Wurm drin gehabt. Kommt vor.

Wir werden sehen :-)

Von: thomm | Datum: 15.04.2005 | #29
Hör mir bloß mit dieser gekauften "grünen" Verarschungspartei auf!
Dieser Verein ist genauso schlimm wie der reaktionäre Wurmfortsatz der Industrie mit gelbem Schwuchtelwahlkampfbus nur dass die wenigstens heraushängen lasst, dass sie die geschmierte Partei der Zuvielbekommenden ist während die Mopsgesichtpartei immer auf Dummenfang bei den alternativ wollenden Gutgläubigen ist ;-)


Widerlich

@ Thyl

Von: johngo | Datum: 12.04.2005 | #30
Ich bin da sogar sehr optimistisch!

Und dies, weil ich selbst festgestellt habe,
wie einfach die Umstellung dann doch ist.

Wenn wir den gegenwärtigen Status
beobachten, dann können wir doch leicht
feststellen, das jede Ausgangssituation zu
einem passenden Ergebniss führt. Heute
haben wir trotz 20 Jahre Leichtbau immer
schwerere Autos. Wir stellen die Produktion
von 3-Liter-Autos wegen Mangels an
Interesse ein etc. etc. Das haben wir aber
nicht, weil es nicht doch anders ginge ...
... wir haben es, weil gerade die Zeit ist für das
Verbrauchen von möglichst viel Öl.*

Was wird also geschehen, wenn die
Ressourcen immer knapper und die Preise
immer höher werden? Die technische
Welt wird sich dessen anpassen. Und dann
werden wir schnell feststellen, das man in
4 Stunden eine Person für 2 Liter je 100km
von Frankfurt nach München transportieren
kann .. so wie wir dies heute mit 10 Litern
tun.

Soll heissen: Natürlich wäre die Welt dann
eine andere, als heute. Natürlich wird man so
schnell nicht mit einem Elektromobil in 4 Sekunden
von 0 auf 100 knallen können und dabei eine
Reichweite von 600km erreichen. Aber München
kann man genauso schnell erreichen.

Man wird schnell feststellen, das es überall
nur so an Einsparmöglichkeiten wimmelt.
Die heutige Energieverschwendung wird quasi
zur Ressource der Einsparung. Erst wenn dann
alle technischen Möglichkeiten ausgereizt sind,
dann könnte so etwas, wie eine wirkliche Krise
entstehen.

Wie ergeht es z. B. mir? Ich lebe in einem
1-Liter-Haus. Das eröffnet andere und neue
Chancen der Energienutzung ... die Möglichkeiten
eines solchen Hauses sind dadurch ja
nicht weniger, sondern deutlich mehr. Und das
Ganze hat keinen Pfennig mehr gekostet, als ein
konventionelles Haus. Ich habe jetzt also einen Status,
der erst in 100 Jahren in eine Krise führen
würde** und diese Möglichkeiten stehen - so gut
wie - jedem offen. Ziehen die Energiepreise an, so
werden sie dann auch genutzt.

Der erste Schritt ist: Kommt es auf den Benzin-
märkten zu einer nachhaltigen Verteuerung so
werden "morgen"*** wieder die 3-Liter-Autos****
ausgepackt, die wir erst Heute Morgen einge-
mottet haben.

Gruss


johngo



* so wie es eine Zeit gab, wo Schienenverkehr
und Heizen überwiegend mit dem Energieträger
Kohle und den bekannten Probemen stattfand.

** und das ist eh das berechnete Lebenende dieses
Hauses.

*** symbolisch

**** mindestens genauso symbolisch gemeint ;)

testfahrer bei playmobil

Von: nico | Datum: 12.04.2005 | #31
"Wie ergeht es z. B. mir? Ich lebe in einem
1-Liter-Haus."

du bist nicht besonders gross, wie?

Wirkungsgrad

Von: Dr. Jock | Datum: 12.04.2005 | #32
Ist eben doof, dass Otto und Diesel auf eine so saublöde Art und Weise funktionieren! Schon das Prinzip ist ja doof -> Aus Rauf und Runter wird eine Drehbewegung gebastelt. Der Wankel ist auch nicht viel besser. Und der Wirkungsgrad dieser Teile ist ja auch heute noch auf einem kleinen Blatt. Die Entwicklung hat in diesem Sektor am Anfang einen falschen Weg eingeschlagen. Es gibt aber noch vieles mehr was aus fossilen Brennstoffen gewonnen wird.

Nach den Ölkriegen im Jahr 2017 folgt dann das Wirtschaftswunder wo eine neue noch nie dagewesene Technologie, die noch lebenden 20 Menschen mit Energie versorgt.

Sonnenenergie im All produzieren und per
E-Mail zur Erde schicken. Im All gibts Energie zu Hauf. Atomenergie – auch im All produzieren, schön weit weg, die Brennstäbe liessen sich dann auch besser entsorgen – ein kleiner Schubser in Richtung Pluto… da wir bisher noch keine andere Lebensform im All gefunden haben, dürfte das wenig stören. Ich denke, dass sich das Problem der Energieübertragung einfacher lösen liesse als einen Fusionsreaktor in Gang zu kriegen.

Zum OT-Thema des Tages: Mein Mac ist grün! Er bezieht Strom, welcher zu 75% ökologisch produiziert wird – Wasserkraft des ND-Werks nebenan.

Tesla-Konverter – Freie Energie im Überfluss für Alle!

@ nico

Von: johngo | Datum: 12.04.2005 | #33
Richtig ... ich bin nicht gross!

Das Haus ist aber eher überdurch-
schnittlich gross. ;)

Peak Uran

Von: marc | Datum: 12.04.2005 | #34
>>Da wird sicher der Druck aufkommen, die vermeintlich einfache Lösung Atomenergie nicht länger auszuschließen.<<

Peak Uran kommt ungefähr zur gleichen Zeit wie Peak Oil -> es ist betriebswirtschaftlich Unsinn, weitere AKWs zu bauen (mit Lebensdauer 50 Jahre), wenn man jetzt schon weiß dass in 25 Jahren kein Brennstoff dafür da ist. Deswegen kämpfen die Konzerne so sehr um die Restlaufzeiten - die existierenden AKWs sind bereits abgeschrieben, verdienen also massig Geld.

dr. jock

Von: nico | Datum: 12.04.2005 | #35
drahtloser strom, dass waere ne jahrtausend-entdeckung...

der tesla konverter ist genial

Don´t Panic!

Von: Arthur | Datum: 12.04.2005 | #36
Keine Panik, in 15-20 Jahren sind ohnehin die allermeisten Arbeitsplaetze aus der Autobranche ins Ausland verlegt!
AUSSERDEM VETRAUE ICH VOLL UND GANZ AUF UNSERE KOMPETENTE ENERGIEWIRTSCHAFT. Die werden das schon richten. Ganz sicher!

@ svenc ...

Von: bodo | Datum: 12.04.2005 | #37
... Du kannst es auch viel einfacher haben:

Warum brauchen heutzutage fast alle Geräte in den Haushalten Strom, obwohl sie eigentlich ausgeschalten sind?

@ bodo

Von: johngo | Datum: 12.04.2005 | #38
Die "Tragfähigkeit" der Erde ist noch
lange nicht ausgereizt.

Was aber Menschen nicht daran hindert,
sich gegenseitig zu vergiften. So kann
ich auch in einer normalen Garage an
Abgasvergiftung sterben während
draussen bei bester Luft die Sonne
scheint!

Gruss

johngo

@johngo ...

Von: bodo | Datum: 12.04.2005 | #39
... nicht ausgereizt?

Ich habe es diese Woche schon eimal erwähnt ...

Von: johngo | Datum: 12.04.2005 | #40
... es gab schon Professoren, die
haben errechnet, das die Erde bis zu
1 Billion Menschen "tragen"* kann.

Die Vergiftung und Ausbeutung, die
Du ansprichst, hat nur wenig mit der
Gesamtzahl der Menschen zu tun. Es
ist ja auch eine absolute Minderheit, die
diesen Unsinn betreibt.

Gruss

johngo


* im Sinne von ernähren!

Falls es wen interessiert…

Von: Mein Name | Datum: 12.04.2005 | #41
ein paar interessante Seiten zum Thema…

[Link]
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Und dehs gibt's auch noch. Nur mal den blick von den Schuhen nehmen.

[Link]
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@Mein Name ...

Von: bodo | Datum: 12.04.2005 | #42
... bezüglich "Und dehs gibt's auch noch. Nur mal den blick von den Schuhen nehmen.":

Was zum Teufel sind CT-Flieger? (http://chemtrails.de/) - z.T. schöne Fotos - die Schlussfolgerungen sind dann aber stellenweise "hmmm, wie sag ichs meinen Kindern ..."

Oje?

Von: johngo | Datum: 12.04.2005 | #43
Wollen wir einmal festhalten, was ein
modernes 3-Liter-Auto ausmacht.
Vergleichen wir es mit einem
VW-Käfer (angenommenes BJ 72).
Dem Automobil mit dem wir Deutschen
die Mobilität erfahren durften.

Das 3-Liter-Auto ist schneller,
es ist spurtstärker und es ist
gleichzeitig sparsamer ... es ist
sicherer, es hat eine höhere Zuladung,
es hat mehr Platz ... es ist gleichzeitig
leiser und es hat mehr Komfort ...
es produziert weniger Abgase und
ein höhere Reichweite ... es bremst
besser und hat eine bessere Kurven-
lage. Dabei sind die Wartungsintervalle
geringer und der Pflegeaufwand
ebenso.

Das waren jetzt 14! Punkte, in dem
ein 3-Liter-Auto dem alten Käfer
- teilweise um Welten - überlegen ist.

Was also ist daran "Oje"? ... ausser
das es anscheinend nicht Deinen
Gefallen findet.

Das alles ist eine Sache des Standpunktes
und wenn das Benzin irgendwann knapp
wird, dann ändern sich die Standpunkte ..
wetten! So wie auch der Käfer einmal alles
andere als Oje war!

Gruss

johngo

@ERNIE ...

Von: bodo | Datum: 13.04.2005 | #44
... " ausreichend fossile ernergien gibt (und es werden ja immer noch laufend neue quellen gefunden)".

Dir ist aber schon klar, das die Ausbeutung dieser "neuen" Quellen wesentlich schwieriger und teurer ist/wird als bisher? (Inkl. extremen schrägen Bohrungen, um in Nachbars Garten zu wildern - womit wir wieder beim Thema wären).

@ bodo und thomm

Von: johngo | Datum: 13.04.2005 | #45
Und warum können wir uns diesen
ganzen - von euch dargestellten -
Unsinn noch leisten?

Weil Energie noch viel zu billig ist.
Wir diese erst einmal wirklich teuer und
wirklich knapp, dann wird auch damit
verantwortungsbewusster umgegangen.

Gruss

johngo

Zurück zum Mac ...

Von: Michl | Datum: 13.04.2005 | #46
... mein Beitrag zum Energiesparen:

Mein neuer Mac mini braucht um die 20 Watt im Normalbetrieb, womit ein 3 GHz Pentium/Xeon/Athlon/weiß der Teufel/... - PC gerade mal seine Lüfterarmada versorgen kann. Summa summarum > 100 Watt beim PC, und ehrlicherweise auch beim G5, oder?

Kauft Mac minis! Damit lösen wir die Energiekrise.

respekt

Von: respekt | Datum: 13.04.2005 | #47
vor soviel geballtem wissen und ideen. warum fragen die energieversorger eigentlich nicht euch wie es weitergehen soll, viele hier haben ja scheinbar die patent-lösungen.

bei thomm bin ich mir nicht ganz sicher ob das ernst gemeint ist oder ob das schlicht und ergreifend recht dämliche alternativ-allgemein-plätze sind - aus seiner kleinen welt in der seine gesetze gelten.

und terrania: diese 4320 km rechnung überarbeiten wir aber nochmal. wenn man solche falsche rechnungen aufstellt, macht natürlich gar nichts einen sinn.

@respekt

Von: thomm | Datum: 13.04.2005 | #48
respekt!! gut gelabert!!

bist ein feiner mensch!

solche heißluftbalone wie dich braucht deutschland ;-)


alles wird gut

Aehhh...

Von: ERNIE | Datum: 13.04.2005 | #49
"...könntest Deinen eigenen Strom erzeugen, Deine eigene Biokläranlage haben, Deine eigene autarke Heizung betreiben...Da kann man ja nicht mehr abzocken!"

Dann werden wir vom Staat abgezockt, weil dann gibt es z.B. die Selbsterzeuger Steuer oder sowas ;-)

@johngo: einen derart hinkenden vergleich (Kaefer vs. Lupo 3L) habe ich schon lang nicht mehr gelesen...
das ist ja FAST so, als wuerde ich einen eMac oder Mac mini mit einen Apple II vergleichen ;-)

@ernie

Von: thomm | Datum: 13.04.2005 | #50
Ja, da hast Du auch wieder Recht aaaaaber :-)

als Kleiner kann ich nicht so leicht das Finanzamt beschei..en wie die Großkonzerne und tue damit (auch wenn es wohl weh tut) wieder etwas für die Gesundung der Staatsfinanzen.... man muß ja nicht immer Egoist sein, oder?