ARCHIV 1999-2006

ARCHIV :: # 3713

Entwicklungsland Deutschland?

… was die Kommunikation angeht auf jeden Fall!

Autor: lars - Datum: 19.05.2005

Der Wettbewerb bei der Telekommunikation wird in Deutschland massiv behindert, so ist beispielsweise ohne Festnetzanschluss kein Internetzugang möglich (eine Ausnahme sind hier nur lokale Kabelnetzbetreiber Update: und QSC o.ä. Anbieter).
Update: Auf Grund einiger Kommentare hier noch eine Klarstellung:
Die Massenanbieter, die vertraglich verpflichtet sind, die Grundversorgung zu leisten (T-COM), verpflichten den Kunden bei DSL-Wunsch auch einen Telefonanschluss hinzuzunehmen. Das Gleiche gilt für Arcor. "Solo-DSL" ist nicht möglich. QSC und andere alternative Anbieter sind aber leider nicht überall verfügbar, somit scheiden diese für mich bei dieser Diskussion aus. Würden diese Leistungen flächendeckend in der BRD angeboten, würden sie hier auch mit einfließen.

Die Telekom hat diese Zwangsbündelung, wenn auch verspätet, eingesehen, will eine Änderung aber nur durchführen, wenn gleichzeitig der Bereitstellungspreis für DSL angehoben wird, um den (Kosten-)Ausfall der analogen oder digitalen Telefonleitung zu kompensieren. Laut ersten Prognosen würde sich nämlich allein bei der Deutschen Telekom ein Umsatzrückgang von derzeit 14 Mrd. EUR auf 6 Mrd. EUR bei rasanten Verbreitung von VoIP und dem Abschaffen der Kopplung des DSL- vom Festnetz-Anschluss einstellen. Ändern könnte das die Regulierungsbehörde für Post und Telekommunikation. Die gehört aber dem Staat und der Staat hält große Aktienanteile der T-Com…

Sinnvoll ist VoIP derzeit allerdings nur für Privatpersonen, da Firmen sehr große Bandbreiten einkaufen müssten, um VoIP-Lösungen zu etablieren. In welcher Zeit sich die Anschaffungskosten für neue Hardware und der Aufpreis für die erhöhte Bandbreite armortisiert hätten kann ich leider nicht abschätzen, eine solche Rechnung anhand eines Musterbeispiels würde ich hier aber gerne publizieren, falls jemand Erfahrungen damit gemacht hat und darüber berichten kann/will.

Kommentare

Unterentwickelter Artikel?

Von: at | Datum: 19.05.2005 | #1
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so ist beispielsweise ohne Festnetzanschluss kein Internetzugang möglich (eine Ausnahme sind hier nur lokale Kabelnetzbetreiber).
"
Technisch ist das richtig und logisch. Worüber sollte denn auch der Anschluss erfolgen, wenn nicht über den Telefonanschluss? Dass dieser nicht zum telefonieren geeignet sein muss und auch keine gesonderten Kosten für ihn anfallen müssen, beweist QSC seit Jahren -- und das bei weitem nicht nur lokal.
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Sinnvoll ist VoIP derzeit allerdings nur für Privatpersonen
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Sinnvoll ist VoIP vor allem nur für Handy-Besitzer. Oder möchte einer der Anwesenden auf den Notruf verzichten, wenn gerade einmal wieder der Backbone lahmt?
Und ob sich VoIP für Geschäftskunden lohnt, ist wohl weit mehr von laufenden Miet- und Wartungsverträgen sowie Abschreibungszeiträumen abhängig als von der Bandbreite. Insofern muss wohl jeder hierfür in einem Unternehmen verantwortliche seine eigene Rechnung aufmachen.

Blauäugig?

Von: Malte | Datum: 19.05.2005 | #2
Ich finde die Idee von VoIP ja auch ganz nett, aber Sinn macht das ganze doch nur wenn die entsprechende Infrastruktur dahinter auch darauf ausgelegt ist. Sprich wenn ich durch VoIP einen Mehrwert erzielen kann. Mehrwert heißt für mich z.B. eine höhere Sprachqualität, Video, etc. Wenn ich mit VoIP nur wie vorher telefonieren kann seh ich den Sinn nicht. Kosten sparen? Minimal. Das klassische Telefonnetz ist extrem einfach zu bedienen, extrem effizient und hochgradig ausfallsicher. VoIP bzw. die dahintersteckenden DSL-Anschlüsse kommen an die Verfügbarkeitsstatistiken (99.9%) vom Telefonnetz in der heutigen Form nichtmal Ansatzweise heran.

VoIP wird kommen, aber nur dann wenn es eine "Verschmelzung der Dienste" (COnvergence of Service) handelt. Also wenn ich mit meinem Breit-Netzzugang alles einfach (!) realisieren kann. Wenn die Endgeräte sich auf die maximale Ausnutzung der Bandbreite verständigen können um so Dienste wie Videotelefonie oder auch hohe Sprachqualität auch ohne großen Aufwand für Otto-Normalverbraucher nutzbar machen zu können. Hierfür müssen die Standards SIP un Konsorten konsequent und komplett implementiert werden. Skype z.B., so schön es auch implementiert ist, ist auf diesem Weg ein ziemlicher Rückschritt..

Meiner Meinung nach wird die "convergence of services" in naher Zukunft auch in Deutschland stattfinden. Der dafür notwendige Umbau der Infrstruktur wird aber noch einige Zeit benötigen (Telekom plant dies bis 2012, die British Telecom schon ab 2008). Mit einer blosen Entkoppelung der Anschlüsse ist der Weg zu VoIP und allen seinen wirklichen Vorteilen noch lange nicht getan. Vor allem nicht in so einem komplexen System wie die internationalen Telefonnetze...

Übrigens können Firmen leicht durch VoIP kosten sparen, denn die Breitbandinfrastruktur ist um ein vielfaches billiger als z.B. die nötigen Multiplex-Anschlüsse um ein firmeninternes Telefonnetz zu realisieren. Vor allem wenn ein firmeneigenes WAN bereits realisiert ist.

Blödsinn

Von: Gasp | Datum: 19.05.2005 | #3
Wenn das Kupferkabel ohne Tel.anschluß vermarktet wird, dann wird es davon nicht billiger.

Dann kommen die für den Tel.anschluß entfallenen 15,- Euro wieder woanders drauf. Auf den ADSL-Preis, den IP-Traffic, etc. Da findet sich schon was. Der Artikel ist wirklich sowas von blauäugig und kurzsichtig...

Achtung Satire

Von: atosch | Datum: 19.05.2005 | #4
für das kupferkabel dürfte die telekom gar nichts nehmen, das hat jeder bürger damals zu bundepostzeiten ja schon bezahlt. und früher als alles besser war und die franzosen noch nicht die gute alte deutsche mark mit dem bösen teuro vernichtet hatten, da war der telefonanschluss ja auch nicht teurer. ist er mit dsl günstiger geworden? nein.

nicht dass mir jetzt jemand mit traffic kommt. die glasfasern liegen doch alle schon, die wurden zum internethype zu tausenden verlegt. nur 3% der fasern in deutschland leuchten überhaupt. kapazitäten liegen also noch genug brach. DIE böse industrie könnte uns den traffic quasi schenken.

daher fordere ich, freies surfen für freie bürger.

und was ist mit dem upstream? den könnten die jungs ja auch mal verbessern, statt uns 6mbit down zu geben. und kaum ist man aus den 15 großstädten in deutschland draußen z.b. in der lüneburger heide gibts kein dsl mehr.

ohwe, armers deutschland. echt ein entwicklungsland. gerade die entwicklungsländer machen es uns ja vor wie es geht: breitbandanschlüsse für jedermann, flächendeckend.

danke guardians für diesen artikel. endlich traut sich jemand die wahrheit zu sagen. deutschland ist ein entwicklungsland und kurz vor dem bankrott.

VoIP nötig?

Von: . | Datum: 19.05.2005 | #5
Dieses vollkommen idiotische Rumgespare beim Telefonieren kann ich nicht nachvollziehen. Nur um 10, 20 Euro zu sparen betreiben manche Leute einen Aufwand bzw. nehmen Umstände in Kauf, dass ich nur den Kopf schütteln kann.

Klar mag ja alles trendy und die Zukunft sein, aber mal ehrlich, bei diesem Thema fangen alle das durchdrehen an, vor allem die Leute die eh nur eine 50 Euro Telefonrechnung pro Monat haben. Sehr merkwürdig.

Voip vollkommen überschätzt

Von: pm | Datum: 19.05.2005 | #6
Mittlerweile glaubt es einfach niemand mehr das VOIP die Lösung sein sollte. Das beginnt bei den Notfallnummern die nicht funktionieren, geht über Telefone welche das analoge/ISDN Kommunikationsmodell nicht unterstützen.
Ebenfalls ist VOIP extrem anfällig auf eingriffe von Drittpartein, abhören, Ausfälle von Gateways oder anderer Hardware. Softwaremässiges telefonieren halte ich sowieso für nicht sinnvoll, dann können alle Skype Fans antreten.
Warum eigentlich sollen wir in Europa ein gut funktionierendes Telefonsystem aufgeben für einen drittklassige US Variante. Das US Telefonsystem ist tatsächlich am A...sch. Wer jemals US Radio hört mit welcher Qualität dort die Telefonanrufe hereinkommen den graust es jedenfalls.

Qualität muss bezahlt werden, dies steht ausser Frage. Keinesfalls bin ich bereit auf mein ISDN zu verzichten.

Den MG wäre ein kritischer Umgang zu diesem Thema dringend zu empfehlen. Wer glaubt, dass die Telekom Branche die Superwachstums-industrie ist hat einfach wirklich nur wenig Ahnung.

VoIP ist eine Luftblase!

Von: rob | Datum: 19.05.2005 | #7
Man brauch gar nicht groß zu rechnen....einfach mal schauen was ein Gespräch mit z.B. Skype (VoIP) kostet
[Link]
und dann mal den Preis mit dem günstigsten Call-by-Call anbieter vergleichen:
[Link]

Wir telefinieren hier jeden Tag extrem viel nach USA und hatten VoIP als Skype ernsthaft in Erwägung gezogen, als wir dann aber die Preise verglichen haben (Skype 0.02Cent pro Minute, Call-by-Call 2.1 Cent) haben wirs dann doch sein gelassen, schließlich brauch man dann mindestens ein VoIP-Endgerät oder wenigstens ein gescheites Headset und für die 50 Euro die ich dafür hinlegen müßte kann ich schon wieder fast 40 Stunden nach USA telefonieren. (Und das alles ohne den Internet Anschluss mitzurechnen)

VoIP lohnt sich meiner Meinung nach heutzutage nur wenn beide Gesprächteilnehmer es auch nutzen, aber davon sind wir noch weit entfernt.

Was VoIP als Firmentelefonnetz angeht....wir haben uns das vor zwei Jahren anbieten lassen als wir eine neue Telefonanlage angeschafft haben.....die Preise waren einfach unrealistisch, noch dazu die enormen anforderungen die die gestellt haben an das Firmennetz und die Switches. Wir haben für weniger als das halbe Geld jetzt eine sehr gute Telefonanlage mit allen drum und dran inkl Endgeräte bekommen.

VoIP ist eine interessante Technik, aber kosten sparen kann man heute damit nur in Sonderfällen, oft ist es besser mit seinem Telefonprovider zu sprechen und einen besseren Tarif auszuhandeln!

rob

finde voip in ordnung

Von: nico | Datum: 19.05.2005 | #8
aber nicht uebern rechner, dass ist was fuer freaks. einfach so einen wunderkasten wie ne "fritz!box fon" anschliessen - fertig. telefonieren wie gehabt und sparen.
von zb strato gibts ne flatrate inkl. voip fuer etwas ueber zwei euro im monat. gespraech kosten dann einen cent/minute...

@.

Von: flo (MacGuardians) | Datum: 19.05.2005 | #9
_Gerade_ die Leute mit 50 Euro Telefonkosten im Monat werden wahrscheinlich auf VoIP schielen. Denn die 50 Euro bestehen ja fast samt und sonders aus Grundgebühren. Und da kommt dann aber leider der zweite erwähnte Punkt ins Spiel: Zu VoIP brauchts Breitband, brauchts hierzulande einen Festnetzanschluss -- also sitzt man so oder so auf den Grundgebühren und manch einer könnte sich dann höchstens deine 2,50 Gesprächskosten sparen (wenn er denn mit Leuten telefoniert, die auch VoIP nutzen). Insofern ist der Hype und der Aufwand, den einige betreiben, tatsächlich... überraschend ;)

Ob das zu Zeiten der ersten Modems wohl auch so war? Gut, mit einem Modem konnte man mehr bzw. was völlig neues machen als ohne Modem, aber ein Mordsumstand war das seinerzeit auch für mehrheitlich fragwürdigen Zweck.

Bei Firmen macht es imho Sinn

Von: telefonmann | Datum: 19.05.2005 | #10
Hallo,

VoIP lohnt sich gerade für sehr große Firmen, die eine Hosted PBX-Anbindung bekommen und keine eigene Telefonanlage mehr benötigen. Der Adminstrationsaufwand ist einfach geringer. Hinzu kommt, daß man im ganzen Haus nur noch Ethernet-Kabel verlegen muß.

Bei kleineren Firmen lohnt ein solcher Aufwand imho nicht. Da reicht eine normale isdn-Anlage mit der Option später auf VoIP aufzurüsten. Im Gegensatz zu großen Firmen gibt es hier ja keine Mitarbeiter, die sich ausschließlich um das Netzwerk kümmern und Dinge wie Quality of Service sicherstellen.

Im privaten Umfeld kann VoIP bei Bastlern viel Spaß bereiten. Andererseits kann VoIP auch zu Frust führen. Bestes Beispiel dürfte wohl das Softwareupdate der Fritz!Box 7050 auf Version 61 zu Pfingsten gewesen sein. Gespräche hatten mit dieser Software einen starken Hall beim Angerufenen zur Folge. Gestern ist dann Version 62 erschienen, die das Problem behebt...

Das eigentliche Problem bei VoIP ist, daß es keinen echten QoS gibt und daß Sprachpakete im Internet nicht prorisiert werden. Es hängt also vom Zufall ab, ob die Gesprächsqualität gut oder schlecht ist. Die Lösungen wie Traffic-Shaping bei der Fritz!Box betreffen ja nur die Drosselung des durch Rechner erzeugten Datenverkehrs auf der DSL-Leitung, wenn gesprochen wird. Die Sprachpakte gehen aber bis zum Gateway des SIP-Providers ohne Priorisierung durchs Netz. Die Frage ist halt welche Qualität man selber ertragen und seinen Gesprächspartner zumuten möchte. Die Bandbreite reicht von "wie Festnetz" bis zu "abgehakt und kaum verständlich", so daß nur noch auflegen und erneute Anwahl hilft.

DSL würde mir schon reichen. Super Glasfaser. :(

Von: eastmac | Datum: 19.05.2005 | #11
Wollte die telekom nicht wimax testen?
Bestimmt wieder zuerst im westen-deutschlans(sorry nicht böse gemeint) und hier drüben wo die telekom für xxx millionen DM überall glasfaser gelegt hat, sieht es bis 2008 nicht so aus das wir etwas schnelleres als zwei kanal isdn bekommen würden.

Da könnt ihr sagen was ihr wollt in dieser beziehung ist deutschland auf eine stand in dem andere "schwellenländer" weiter sind.

eastmac

@ Schlumpf

Von: . | Datum: 19.05.2005 | #12
Dem ist NICHT so. Falls damit nur das physische Vorhandensein einer Telefondose gemeint sein soll: Richtig. Man zeige mir aber bitte ein Gebäude in Deutschland ohne solche :)

Meine Garage ;-)

Kabelinternet!

Von: Dr.Mo | Datum: 19.05.2005 | #13
Schon mal von internet über den Kabelfernsehanschluss gehört? Funktioniert in den Niederlanden hervorragend: 50% Marktanteil bei den Breitbandanschlüsse. Da gibt es dann auch richtig Wettbewerb mit entsprechende Preise.

@gasp und alle anderen

Von: lars | Datum: 19.05.2005 | #14
Moin,
danke für Eure Kritik. Diese teile ich allerdings nur eingeschränkt.
Der Artikel ist weder blauäugig, noch kurzsichtig.
Warum bitte kann in Frankreich ein DSL Anschluss ohne die erzwungene Verknüpfung mit einem Telefonanschluss für 9 EUR realisiert werden? Eine 1 MBit/512K Flatrate bekommt man dort für unter 20 EUR (inkl. Anschluss/Grundgebühr!).
France Telecom muss auch hier die Grundversorgung sichern. Es wurde auch kein Aufschlag für "aber bitte ohne Telefon" erhoben… es geht also. Warum nicht in Deutschland?

lars

es geht zum teil

Von: nico | Datum: 19.05.2005 | #15
qdsl home fuer 39euro inkl. 1024/512 und 20gb transfer inkl. ip-fonie, inkl. separate telefondose und dsl-modem.

da brauchste nix von der telekom, auch keine dose.
handy fuer notruf waere sinnvoll...

Voip

Von: fazzur | Datum: 19.05.2005 | #16
mal eine Sicht aus einem 2-Personen Haushalt. Mit der FritzBox waren wir innerhalb von 2 Minuten Online, sammt VoIP. Analogtelefon anstöpseln kann jeder.
Wie führen viele Telefonate in die Schweiz und in Deutschland viele Ferngespräche.

Durch den DSL-Providerwechsel und dem VoIP sparen wir uns im Monat 37 €.

Sind im Jahr 450 € weniger. Und das für 2 Minuten Aufwand und eine Unterschrift fürs Päckchen.

Für Privatleute also sehr wohl eine Überlegung wert. Und darum können die MG sehr wohl auf das Thema aufmerksam machen.
Meinen ISDN Anschluß werde ich trotzdem behalten.
Kann trotzdem Leute verstehen die diesen gerne loswerden wollen:
Stichpunkt "Homezone" usw

UMTS

Von: Stephan aus B. an der S. | Datum: 19.05.2005 | #17
Was Gasp da mit UMTS anspricht war mir gar nicht so klar, aber solange die Telekom noch das Kabelnetz hat (oder irre ich hier??) haben sie natürlich kein Interesse noch einen Konkurrenten aufzubauen. Das mit den Niederlanden finde ich schon sehr interessant, schließlich zeigt es ja, dass da was geht.

Ich suche schon lange Alternativen, aber irgendwie ist das schwierig. Bei mir sieht das so aus:
- noch T-Net 100, 18,50€ im Monat
- Sozialanschluss (Bafög) = 6€ Gespräche im Monat = meine Gesprächskosten
- 15€ Internet mit Modem im Monat

Bei Alice gibt gibt es einen analogen Anschluss für 17,90€ INKLUSIVE Dsl, die Minute zu 1,5c. Was fehlt ist Callbycall, telefoniere schon öfter mal ins Ausland, wäre natürlich mit Alice teurer. Das käme aber natürlich insgesamt teurer, weil kein Sozialanschluss usw.

Was soll man da machen? Ist Dsl das wert, wo ich ja in der Uni schnell im Netz bin? .......

Ja, echtes Entwicklungsland!

Von: dermattin | Datum: 19.05.2005 | #18
Hier in Deutschland kann man noch nicht so gut abgehört werden wie in anderen Ländern. Wie soll man da die Menschen kontrollieren? Schweinerei!

Muss man eigentlich jeden Fortschritt mitmachen?

Drei Anmerkungen ...

Von: blue-skies | Datum: 19.05.2005 | #19
@telefonmann: Wer legt denn bitte noch etwas anderes als Ethernet auch für Telefon in seiner Firma?!?

@Stephan aBadS: Nein, Kabelnetz ist größtenteils privatisiert. Und trotzdem fast schon wieder auf dem Weg zum Monopol.

@Lars: Ich finde den Artikel gut. Es ist eigentlich überfällig, das alles zu entbündeln.

Ja unterentwickelter Artikel!

Von: ionas | Datum: 20.05.2005 | #20
Wir haben ISDN, seit 1988
Man blicke in die USA - ISDN? FREMDWORT!

In der USA ist VoiceOverIP eine Revolution.
Hier hingegen eher nicht.

Eine technische Verbesserung gäbe es kaum, lediglich eine Kostenverbesserung ist in Sicht.

Ach UND!

Von: ionas | Datum: 20.05.2005 | #21
Es gibt TELEFON FLATRATES.

ISDN + DSL zum Festpreis innerhalb Deutschlands (ausser in Handynetze)!

Firmen

Von: Patrick | Datum: 20.05.2005 | #22
VoIP ist sehr wohl ein Thema auch bei Firmen. Alcatel bietet seit Jahren in den Anlagen auch Gateways für VoIP. Leider war aber bisher die externe Infrastruktur einfach nich gegeben, so daß sich das nur für verteilte Netze (WAN) gelohnt hat.

Außerdem: warum soll ich für jeden Schabadudel eine extra Leitung haben? Mittlerweile geben es die Bandbreiten her, Mehrwertdienste über einen Anschluß anzubieten.

Hardware: Draytek bietet mittlerweile Router an, die VoIP-fähig sind und an die ich normale analoge Telefone anschliessen kann (andere Anbieter gibt's bestimmt auch). Ich muß also nur den Router austauschen, wenn mir 2 Apparate reichen. Die Mehrkosten halten sich somit in Grenzen. Andere Lösungen wird's mit Sicherheit in naher Zukunft auch geben.

IMHO ist das analoge Telefon tot. In Zukunft wird alles per "Internet" abgewickelt werden, somit ist die "Zwangsbündelung" nur ein mittelfristiges Problem.

Analoge Telefone...

Von: . | Datum: 20.05.2005 | #23
...die mögen zwar Aussterben, aber dass das Internet komplett eine Standard-Telefonie (ISDN + evtl. Nachfolger oder eine Funknetz-Lösung für Zuhause á la Genion) ersetzen wird, halte ich für ganz arge Zukunftsmusik.

Auch das Internet-Telefonieren ist nicht komplett gratis (wenn ich denn ´ne echte, immer erreichbare Nummer haben will) und wer sagt denn dass die Preise (sowohl beim Standard-Telefon, als auch bei Internet-Telefonie) so bleiben? Wenn es da Angleichungen gibt, was war dann nochmal der Vorteil beim Internet-Telefonieren? Mir fällt da nur wenig ein.

Das klassische Telefon funktioniert. ISDN gibt mir mehrere nutzbare Nummern. Alles mit unschlagbaren Ease-Of-Use. Kann mich auch nicht erinnern, dass das jemals ausgefallen ist im Gegensatz zu meinem Web-Zugang.

Und gerade als Apple-User geht mir nichts über Ease-of-Use ;-)

Schabadudel ist aber echt witzig und mir neu...

VoIP

Von: Georg | Datum: 20.05.2005 | #24
Ja die Bundesregierung: Haupt Aktionär bei der T-Com aber telefonieren tut sie mit Colt (CityOfLondonTelecommunication) da merkt man doch nur wieder: Wasser predigen und Wein saufen.

Habe hier eine Telefonanlage besser gesagt einen Linux PC (Celeron) auf dem die Asterisk.org Software läuft. Alles Opensource. Das hat mir eine kleine aber feine Firma verkauft als Komplettpaket mit 5 SIP Telefonen. Inkl. Hardware (19" Celeron 2Ghz) und Telefonen und aktiven ISDN Karten für 2200 EUR. Fand ich echt ok den Preis. Wenn ich denn will kann ich ohne Probs auf VoIP EXTERN umstellen. Intern telefoniere ich schon so.
Wer sich heute noch eine normale Telefonanlage kauft muss einfach zu viel Geld haben.
Achso features meiner Anlage: Pers. Mailbox wird als email Anhang übertragen (WAV Datei) und Faxe kommen als PDF per Email anhang. Wer bietet mehr!? ;-)

17% DSL-Versorgung

Von: . | Datum: 20.05.2005 | #25
Also erstens sinds wohl 18,5% und zweitens bedeutet das nicht, dass nur 18,5% DSL auch haben können, sondern dass sich von allen die Internet-Anschluss haben 18,5% für DSL entschieden haben (auch wenn DSL möglich wäre!).

Ich kenne niemanden (auch bei meinen ländlichen Freunden ;-), bei dem DSL nicht funktioniert und ich wohne nun definitiv nicht in einem Ballungszentrum. Wer da generell (! - Ausnahmen gibt natürlich immer) über die DSL-Versorung in D meckert, sitzt entweder im Osten und/oder meckert halt weil es Spaß macht. Aber das kennen wir ja.

Und an Thomm noch: wenn es so schlimm ist in D dann bitte wandere doch endlich aus, ich habe schon öfters Deine merkwürdigen, sinnfreien Kommentare lesen müssen und das nervt langsam. Wenn es so übel ist hier in D warum gehst Du nicht ins goldene Ausland wo Wein und Honig fliesst und alle auf Dein Kommen gewartet haben.

@.

Von: thomm | Datum: 20.05.2005 | #26
Geht es wieder los?
Was willst Du Spinner eigentlich?!

Deine typische Mirdochegalwasanderenichthaben-Hauptsache-Ich-Sch..-Mentalität geht mir gehörig aufs Schwein!!
Es ist nun einmal eine Tatsache, dass Deutschland mittlerweile im Vergleich zu anderen vermeintlichen Drittstaaten ziemlich hinterherhinkt.

Ich habe in meinem Bekanntenkreis einige, die kein DSL bekommen können und natürlich viele aus dem Osten. Wenn Du denen mit Deinen Stammtischsprüchen kommen würdest (es sind ein paar Selbstständige darunter, welche für ziemlich viel Geld eine Funkanbindung gebaut bekommen haben) hättest Du ruck zuck eine Packung Schnauzenfett verpaßt bekommen.
Wer hier von Ausnahmen spricht, ignoriert einfach die Wirklichkeit bzw. ist einfach nur borniert!!

*plink*t thomm

Von: Gasp | Datum: 20.05.2005 | #27
Erst was von Monopolen von sich geben (Wo haben wir denn ein Telefonie-Monopol?) und dann im nächsten Posting ausfallend werden und andere als Spinner bezeichnen. Damit tust Du Dir einen super Gefallen, so werden Deine Postings zukünftig sicher noch ernster genommen...

Wenn man Glasfaserkabel ...

Von: johngo | Datum: 20.05.2005 | #28
... als Grund für den Titel "Entwicklungs-
land" nehmen möchte, dann sind wir
wirklich ein Entwicklungsland.

So ergeht es nur 10km vor Frankfurt
(Main) meiner Nachhbargemeinde. Die
haben kein DSL aber die sind auch bisher
nicht bereit, für einen alternativen
Anschluss extra zu bezahlen. Ca.
100.- Euro soll das extra kosten. Da habe
ich vor einigen Jahren regulär mehr
bezahlt.

Das dumme dabei ist: das Glasfaser-
kabel, da sie "jetzt nicht" mehr haben wollen, habe ich "damals" mitbezahlt! ;)

Gruss

johngo

Der über die Bedeutung des Wortes
Entwicklungsland noch ein bisschen
sinniert.

Danke lieber Thomm

Von: . | Datum: 20.05.2005 | #29
Besser kann man sich nicht selbst ins Fettnäpfchen setzen, als mit Deinem lustigen letzten Posting.

Meine Stammtischsprüche? Lies mal Dein Posting durch und frage Dich einmal ernsthaft wer hier am Stammtisch zu Hause ist.

Und mir geht eben die Bloß-weil-ich-es-nicht-
habe-ist-Deutschland-scheisse-Mentalität gegen den Strich. Ende der Diskussion.

Ohne Dank @.

Von: thomm | Datum: 21.05.2005 | #30
Du bist offensichtlich nicht in der Lage, Deutsch zu verstehen!
Ich habe DSL, Firma sowieso. nur im Urlaubshaus an der Küste nicht.

Du kannst zwar lesen aber offensichtlich nicht verstehen was du da liest :-P

[Link]

Es betrifft nicht nur die Ostdeutschen sondern relativ viele in den sog. Randzonen im ländlichen Raum.


Du bist nur ein arroganter halbgebildeter Gutmensch :-P.

@gasp

Von: thomm | Datum: 21.05.2005 | #31
lt. Definition Monopol: marktbeherrschende Stellung ohne verfügbare Alternative

Dies trifft für den Großteil der Bevölkerung zu, da z.B. Arcor, Hansenet etc. kein bundesweites Angebot zur Verfügung stellen und die "letzte Meile" erst vor Kurzem geknackt wurde.

Als Mac-User müßtest Du eigentlich wissen, das Alibikonkurrenten (wie Apple mit seinem geringen Marktanteil) nicht wirklich zählen.
Apple kann ja von M$ nicht aufgekauft werden, ohne das es riskiert, sofort als Monopolist aufgelöst zu werden.

Es ist mir durchaus bewußt, das in anderen Bereichen die Teuerkom durchaus Konkurenz hat aber bei DSL kann sie über Wiederverkäufer an der überwiegenden Zahl anschlüssen verdienen......... und sich eben aus Mangel an Alternativen solche kundenunfreundlichen Dinge wie Bündelung von Telefongebühr+DSL-Gebühr erlauben, was noch nicht einmal so ein Spinner wie der kleine . abstreiten kann :-)

zur Sprachqualität

Von: tom | Datum: 21.05.2005 | #32
Mir erscheint ein Aspekt bei dieser Diskusion etwas einseitig beurteilt worden zu sein. Es ist zwar wahr, dass das aktuelle Internet kaum QoS (Quality of Service) und somit garantierte Gütegewährleistung bietet und damit auch bei der Ausfallsicherheit mit dem Festnetz nicht mithalten kann, allerdings ist die Sprachqualität bei VoIP wesentlich höher als im Festnetz. Dies setzt natürlich voraus, dass man entweder ein VoIP-Telefon oder einen Computer mit Headset benutzt. Ein an ein DSL-Modem angeschlossenes analoges Telefon macht jegliche Sprachqualität wieder zu nichte. Hat man eine Weile mittels VoIP telefoniert, erscheint einem ein normales Telefonat äußerst blechern, was daran liegt, das hier die uralte PCM-Technik zum Einsatz kommt, die nur einen kleinen Bereich des akkustischen Spektrums berücksichtigt.

@ Thomm

Von: . | Datum: 21.05.2005 | #33
:-)

Is ja gut. Mir zwar unverständlich, aber da haben wir scheinbar einen wunden Punkt getroffen, dass Du so ausfällig werden musst. Nunja, man wird beurteilen können wer hier der Spinner, der halbgebildete Arrogante, der Stammtischbruder, der Nicht-Deutsch-Könner und der Bornierte ist.

Schönes Wochenende in Deinen Nicht-DSL-Urlaubshaus an der Küste.

@. na gut

Von: thomm | Datum: 21.05.2005 | #34
Na gut, ich nehme alles zurück an Bezeichnungen und behaupte das Gegenteil.

Sicher wird es Dir auch noch manchmal so ergehen, dass Du bei Themen, die Dich betreffen und bei denen Du keine Chance auf Verbeserung hast, "leicht engagiert reagierst" ;-)...

Ich halte mich bei Themen wie Audiobearbeitung, große 3D-Anwendungen o.ä. ja auch etwas zurück, da dort meine Kenntnisse auch nur die allg. übliche "mal reingeschaut und prinzipiell verstanden" Qualität haben.....

Danke gleichfalls mit den WE-Grüßen, aber diese WE ist leider nix mit Urlaubshaus (muß ja auch irgendwie finanziert werden ;-) )

Sprachqualität Headset

Von: Gasp | Datum: 23.05.2005 | #35
Also mein Bluetooth Headset ist nmit 8KHz angebunden vgl. mit 44.1kHz eines vollwertigen Audio-Ausgangs. Insofern kann man bei BT auch nicht zu viel an Sprachqualität erwarten... subjektiv klingen die Boxen und das eingebaute Mic des iMac besser.

Kabelmodem ?

Von: frank | Datum: 23.05.2005 | #36
ähm,
will KabelDeutschland und ieasy (Hessen) nicht auch ins Telofonanören einsteigen ?
Und täten die das nicht eher mit VoIP, da die
eh noch freie Kapazitäten auf ihren Leitungen (das alte, von den Steuern bezahlte Breitbandkupferkabel, damals frisch von der Telekom verramscht..) ?
Gruss Frank

QDSL -welche kosten?

Von: Anja | Datum: 31.05.2005 | #37
ich habe ab juli keinen EIGENEN telefonanschluss mehr da ich dann zur untermiete wohne,muss aber UNBEDINGT ins internet beruflich.....was kostet denn so ein anschluss im durchschnitt?antworten bitte an meine email-adresse oder halt hier