ARCHIV 1999-2006

ARCHIV :: # 3728

Stell dir vor, es ist WWDC ...

... und keiner weiß, was kommt.

Autor: flo - Datum: 01.06.2005

Ist das nicht schön? Am kommenden Montag beginnt die WWDC 2005, und es exstiert praktisch keine einzige Vorhersage, ob und was dort neues vorgestellt werden könnte. OK, noch ist nicht "crunch-time", das Wochenende bringt bestimmt noch die berühmten ThinkSecret-LastMinute-Vorhersagen und die immer amüsanten "Aufzugsfotos". Aber es ist schon überdurchschnittlich ruhig, und das liegt wohl kaum daran, dass alle Welt vom ThinkSecret-Prozess eingeschüchtert ist. Vielmehr ist die WWDC traditionell keine klassische Produktvorstellungsveranstaltung, auf die sich die Gerüchte meist konzentrieren. Darüber hinaus fällt für die diesjährige Veranstaltung ein in den letzten Jahren dominierender Punkt weg: Der Preview auf die nächste OS-X-Version. Ein Blick auf vergangene WWDCs zeigt, dass mit Hardware nicht unbedingt zu rechnen ist: 2002 fand die legendäre OS-9-Beerdigung statt und freilich stand Jaguar im Mittepunkt. 2003 wurde Panther vorgestellt, allerdings wurden die G5s angekündigt (man beachte: angekündigt -- ein halbes Jahr m Voraus). Außerdem -- ein Novum -- machte Apple eine selten konkrete Aussage, die ihnen später um die Ohren fliegen sollte: Binnen 12 Monaten würde man 3 GHz erreichen. Letztes Jahr gab es Hardware neben "Tiger" ebenfalls nur als (leckere) Zugabe: Die Displays wurden vorgestellt, PowerMacs wurden bereits zuvor aktualisiert, die iPods wiederum mussten bis nach der WWDC warten.

Dieses Jahr wird es sicher keine Preview auf 10.5 oder 11.0 oder was auch immer geben. Und das ist auch gut so. Mit den nun endlich festgelegten und dokumentierten APIs dürfte Tiger aus Sicht der Entwickler die bislang wichtigste Version des Betriebssystems sein. Zusammen mit der (bereits vor Tiger getätigten) Ankündigung das Updatetempo etwas zu drosseln ergibt sich die Gewissheit, dass man nicht nur mit spannenden neuen Technologien "herumspielen" darf/kann, sondern dass diese auch für einen längeren Zeitraum "state-of-the-art" bleiben und genug Zeit für Optimierungen bleibt -- ohne dass beim nächsten Update eventuell wieder alles über den Haufen geschmissen werden muss.

Nur: Was bedeutet das für die Keynote von Steve Jobs? Er wird sich ja nicht wieder hinstellen und eine Spotlight-Demo zeigen, Dashboardwellen erzeugen und sich zum zehnten Mal mit drei Leuten via iChat unterhalten. Die Keynote wird kaum übertragen werden, selbst wenn, er würde ja damit niemandem etwas neues präsentieren. Und die Meute an Entwicklern dürfte sich auch gediegen langweilen. Auch der Aufhänger der MWSF, "das Jahr des HD", taugt nur bedingt, denn natürlich ist QuickTime/H.264 ein wichtiger Eckpfeiler und sind die diversen Softwarelösungen darum herum eine Apple-Erfolgsgeschichte -- decken aber nur einen (kleinen) Teil des Entwicklerspektrums ab.

Es ergäbe sich die Möglichkeit, nach vielen Keynotes, in denen entweder die Hardware oder überwiegend die Software an sich die Hauptrolle spielte, wieder einmal über die Strategie Apples zu sprechen: Wohin will Apple? Was steckt hinter all den Entwicklungen, die Tiger mit sich bringt?

Ich selbst habe 10.4 bislang nur auf einem Zweitrechner installiert, einfach weil ich einige Software einsetze, die unter 10.4 nicht mehr funktioniert (ohne Aussicht auf Besserung, da nicht mehr supportet). Und weil 10.3.x eben stabil läuft und das im Produktionsalltag erst einmal die wichtigere Eigenschaft ist als eventuelle Vorteile durch Spotlight und Co. Ein Kollege, ebenfalls aus dem klassischen DTP-Umfeld, brachte es auf den Punkt: "Also so nach 'ner Woche, um ganz ehrlich zu sein, was da jetzt so viel besser ist, hab' ich noch nicht gemerkt."

Ja, ich höre die Aufschreie bis hierher, ich sehe das Kopfschütteln. Aber 10.4 ist, im Gegensatz vielleicht zu 10.2 und 10.3, ein System, das out of the box weniger greifbare Vorteile bietet. Aber -- und das ist ein riesiges aber -- es beherbergt deutlich mehr Potential. Potential, welches die Entwickler nutzen und in nutzbare Produkte umsetzen können/müssen.

Ein Beispiel: Die Einführung von Exposé in 10.3 war von Beginn an eine sehr nützliche und nutzbare Erweiterung. Sie muss nicht jedem zusagen, aber man konnte sie sofort nutzen. Und damit war Exposé auch schon gegessen. Dashboard hingegen ist im Auslieferungszustand wenig mehr als eine Plattform, eine technologische Möglichkeit. Die mitgelieferten Widgets... naja. Aber was ist nicht alles möglich mit Dashboard? Freilich lässt sich über Dashboard streiten, auch ob es sonderlich innovativ ist oder nur "abgekupfert". Aber meines Erachtens stellt Dashboard ein nahzu unerschöpfliches Quell an Möglichkeiten dar, insbesondere weil die Entwicklung eigener Widgets klar und offen dokumentiert ist. Und das technische Potential darf nicht unterschätzt werden, man kann eine Menge Funktionalität erreichen, und das ohne jede Festlegung auf bestimmte Anwendungsgebiete oder gar die klassischen Anwenderklassen "Consumer" und "Pros".

Während die Entwicklungsrichtung von Dashboard eigentlich recht klar und absehbar ist, ist beispielsweise Spotlight schon sehr viel subtiler. Denn mit Spotlight kocht einmal mehr das Thema "Metainformationen" hoch, und damit die grundsätzliche Art, wie Daten verwaltet werden. Überwiegend werden Daten heute (auf Desktop-Systemen) immer noch in Ordnerstrukturen und nach Dateinamen verwaltet. Nur in einzelnen Bereichen hat sich durchgesetzt, Daten nach Metainformationen zu verwalten. iTunes ist das beste Beispiel dafür, auch eines der einfachsten und deshalb erfolgreichsten Beispiele. Musik nach Metainfo zu verwalten ist nachgerade logisch, weil Musik eine recht übersichtliche Anzahl an möglichen Attributen aufweist, die jedoch zu zahlreich ist, um sie in einen Dateinamen zu packen. Titel, Interpret, Album, Musikrichtung, Bitrate etc. Auch ist die Verwendung von Musikdaten alles in allem recht absehbar, meist wird sie konsumiert und durchsucht, seltener aber außerhalb bestimmter Applikationen weiterverwendet. Insofern trennt sich der Anwender leichter von der vermeintlichen "Sicherheit" zu wissen, wie und wo die Dateien auf der Festplatte liegen.

In anderen Bereichen wird es schnell sehr viel komplizierter, nicht umsonst ist die Ablagestruktur von iPhoto seit jeher ein Zankapfel. Scheinbar wird eher akzeptiert, die Musiksammlung über eine vorgeschaltete Meta-Ebene zu verwalten und betrachten (iTunes) als seine Photosammlung. Wobei aber gerade bei Photos eine Verwaltung nach Metainformationen noch myriadenfach sinnvoller und notwendiger ist, da Bilder sehr viel mehr Informationen angeheftet bekommen können und in einer schier unbegrenzten Anzahl durchsucht werden wollen und müssen. Strandbilder. Aber mit Meer. Ohne Personen. Mit Sonne, ohne Sonne. Kiesstrand, kein Sandstrand. Und selten stehen Bilder isoliert. Bilder werden für Projekte gebraucht. Zu Bildern gesellen sich also oft Daten ganz anderer Art. Und schon kann eine einzelne Applikation wie iPhoto nicht mehr funktionieren.

Also ist es ein nahezu logischer Schritt, die eben erwähnte "Meta-Ebene", den Filter sozusagen, nicht auf Applikationsebene aufzusetzen, sondern eben schon auf Finderebene. Spotlight respektive die "intelligenten Ordner" gehen in diese Richtung. Adobe mit Bridge zeigt eine weitere "Spielart" auf, was mit einer Metainfo-Verwaltung möglich ist, liegt aber eben noch auf Applikationsebene und wird sich noch gehörig mit eventuellen zukünftigen Entwicklungen aus Systemebene beißen.

Hier wäre es nun an Apple, aufzuzeigen, ob sie hier eine Vision haben, wie sich die Dateiverwaltung entwickeln wird. Spotlight ist nur ein kleiner Schritt, der auch gar nicht zu dem führen muss, was ich oben skizziert habe. Es könnte auch einfach eine recht intelligente, schnelle Suche bleiben.

Aber um zurück zu Steves Ansprache zu kommen: Mit jeder X-Version stellt Apple Techniken vor, die oftmals den Alltag berühren, den Komfort in der Bedienung mal umkrempeln, mal glätten um ein paar Kanten, an die man sich allzu schnell gewöhnt. Apple hatte, das unterstelle ich mal, ohne damit eine Wertung vorzunehmen, immer eine Vision, wie ein Rechner zu bedienen sein sollte, damit der Anwender möglichst viel Zeit darauf verwenden kann, mit dem Rechner etwas zu tun anstatt sich damit abzumühen, den Computer zu bedienen. Und diese Vision muss Apple freilich den Entwicklern vermitteln, denn gearbeitet wird nicht mit dem Betriebssystem, sondern mit den Anwendungen.

Dieses Vermitteln der Vision vermisse ich seit geraumer Zeit bei den Keynotes. Das Beschwören des "Digital Hub" ist schon eine Weile her, seither "verliert" sich Apple ein bisschen in Details, auch wenn diese Details mit iLife auch mal etwas größer ausfallen. Aber das große Bild zu zeichnen -- das wäre mal wieder an der Zeit.

Und vielleicht doch noch einmal zurück zur Hardware. Die WWDC ist dafür keine typische Veranstaltung, aber natürlich ist auch die Hardware für Entwickler essentiell. Auch wenn Apple mit der 3-GHz-Ankündigung sauber auf die Nase gefallen ist, so war die Ankündigung keineswegs falsch. Zwar kenn sich jeder vorstellen, in welche Richtung sich die Hardware entwickelt. Eine offizielle Stellungnahme macht das Eintreffen, wie wir jetzt alle wissen, nicht wirklich sicherer, aber es vermittelt allen Entwicklern dennoch eine gewisse "Sicherheit". Die Sicherheit, dass das Unternehmen, an welches sie mehr oder minder ihre Existenz knüpfen, eine klare Strategie, ein klaren Plan verfolgt. Faktisch macht eine solche Aussage kaum einen Unterschied, psychologisch aber sehr wohl.

Zum anderen hätte die tatsächliche Vorstellung neuer Hardware auch ganz praktischen Nutzen: Den Entwicklern zeigen, mit welcher Basis sie denn überhaupt rechnen können. Und auch wenn die WWDC immer als "Pro"-Veranstaltung gesehen wird: Warum sollten nur Pro-Geräte vorgestellt werden? Nicht nur weil das iBook eh gerade überfällig ist, ist es ein potentieller Kandidat für kommenden Montag. Das iBook ist darüber hinaus derzeit das einzige Gerät in Apple Line-up (neben dem Mac mini), welches über keinen Grafikchip verfügt, der CoreImage-Berechnungen übernehmen könnte und daher die CPU damit belastet.

Abgesehen davon ist es einer der Einstiegsrechner Apples, und da man ja derzeit den Halo-Effekt ganz offen beschwört und einmal mehr Switcher ziehen möchte...

Alles in allem dürfen wir uns (imho ;) am Montag auf eine Keynote freuen, die in guter, alter "Digital-Hub"-Tradition wieder einmal das große Ganze beschwören wird, mit den Möglichkeiten des Tigers im Mittelpunkt. Darüber hinaus wird Steve Jobs erneut ankündigen, wohin es mit den PowerMacs gehen wird. Nicht ohne Augenzwinkern wird er vielleicht erneut neue Macs in einem halben Jahr ankündigen (Dual Core, PCIe?), soviel Selbstironie, aber auch Selbstsicherheit hat Jobs, hat Apple. Und eine Spitze in Richtung Intel-Gerüchte wird es genauso geben (wenn er dann den x86-Switch ankündigt, bin ich natürlich sauber gear*** ;). Und als Schmankerl hinten raus gibt es dann noch schnuckelige neue iBooks.

Ich träume bis Montag einfach mal konzentriert von einem Breitbildschirm ... ;)

Kommentare

Danke Flo ...

Von: coolfilu | Datum: 01.06.2005 | #1
... sehr netter Artikel, der einem die grauen Zellen zum Frühstück anregt.

Bietet Spotlight den Schlamper der Dateiverwaltung nun einen Ausweg aus der Misere?

Was reitet Apple, nicht einfach in den Voreinstellungen von iPhoto, eine entscheidung anzuklicken, ob die Dateien von iPhoto oder nicht strukturiert werden sollen - wie in iTunes.

Immerhin hat sich für mich das Problem mit Diashows "from everywhere" nun endlich gelöst.

Natürlich bin ich auf meinem Homerechner gleich auf Tiger umgestiegen - bisher ohne Probleme - wenn ich ehrlich bin ein subtiles Update - kaum spürbar - und doch irgendwie gewöhnt man sich flott an die vielen Kleinigkeiten - und möchte sie nicht missen.

erhöre meine wünsche

Von: chris | Datum: 01.06.2005 | #2
ich WILL ein widescreen-ibook. - 1280x720 wäre perfekt.

ps: erhöre meine wünsche

Von: chris | Datum: 01.06.2005 | #3
...bitte mit oled-display.

einige Produkte....

Von: Nimra | Datum: 01.06.2005 | #4
....gibts da schon noch, die mal ganz offiziell angekündigt werden könnten: Die Audio-Box Asteroid ist immer noch nicht da und von der iTunes/Airport Express-Fernbedienung noch nichts zu sehen. Die Verfügbarkeit von iTunes mobile könnte angekündigt werden oder iTunes 4.9 + Podcasts beworben werden - genauso wie der iTunes Music-Video Store als Zwischenstation zum iTunes Video Store. Dass dieses Jahr noch das iWork '05 Paket um eine Tabellenkalkulation ergänzt wird glaube ich nicht, wäre aber ein logischer Schritt hin zu einem vollständigen AppleWorks Ersatz. Alle diese Produkte haben jedoch eines gemein: Es sind Consumer-Produkte und haben auf der WWDC praktisch nichts verloren....
Apple hat aber auch irgendwann mal beschlossen, Produktvorstellungen von Messen und Konferenzen zu entkoppeln. Eventuell gibts also auch einfach mal gar keine Neuen Produkte.

Vielen Dank für diesen Artikel

Von: Baschi | Datum: 01.06.2005 | #5
Danke

Tiger, Apple

Von: dermattin | Datum: 01.06.2005 | #6
"Natürlich bin ich auf meinem Homerechner gleich auf Tiger umgestiegen - bisher ohne Probleme - wenn ich ehrlich bin ein subtiles Update - kaum spürbar - und doch irgendwie gewöhnt man sich flott an die vielen Kleinigkeiten - und möchte sie nicht missen."

Stimmt. So viel kleine Details, die einem das Leben leichter machen. Aber auch Dashboard, dem ich zuerst sehr skeptisch gegenüber stand, steigert mittlerweile meinen Komfort so wie Expose es tut: Nicht durch die mitgelieferten Widgets, sondern Drittanbietern mit TV Programm Erinnerung und Co.



"Dieses Vermitteln der Vision vermisse ich seit geraumer Zeit bei den Keynotes."

Gab es jemals eine konkrete Vermittlung der Jobschen Vision? Kann mich nicht erinnern. Apple hat dies imo schon immer indirekt durch ihre Software getan. Bei der gibt es allerdings hier und da ein Stirnrunzeln, was sich Apple da wohl bei gedacht hat...

@dermattin

Von: flo (MacGuardians) | Datum: 01.06.2005 | #7
NAja, das "Digital Hub"-Pamphlet (anno 2000? 2001?) hatte schon was von der Vermittlung einer Vision. Auch die "Internet strategy" (still und heimlich gestorben resp. vor sich hindümpelnd) hatte etwas strategisches. Ob das alles die wahren Job'schen Visionen sind, das will ich gar nicht wissen ;)

@Nimra

Von: flo (MacGuardians) | Datum: 01.06.2005 | #8
Die Airtunes-Sache habe ich ganz vergessen, da könnte sich tatsächlich was tun, eine Ankündigung/Vorstellung einer AirportExpress, die auch Video streamen kann, wäre nicht nur ein Produkt, sondern auch ein strategisch sehr wichtiger (oder wenigstens einschneidender) Schritt. Ins Wohnzimmer nämlich. Produkte gibt's zwar schon einige, auch mit ganz guter Software (EyeTV/Home), aber das hlt Apple ja nicht ab ;)

Dass Consumer-Produkte nichts auf der WWDC zu suchen haben, dem möchte ich aber widersprechen. Für wen entwickeln denn die Entwickler? Nur für "Pros"?

Mein Gott ist das spannend

Von: b.chic | Datum: 01.06.2005 | #9
So spassig ich gefakte Aufzugbilder finde, so begierig ich die Gerüchte verfolge, so ist es viel aufregender. Und gerade weil es diesmal so spannend ist, denke ich, dass was ganz großes kommt.

Steckbare LCD Schirme

Von: Flippidu | Datum: 01.06.2005 | #10
Wie wäre es, wenn man, um die Idee mit den OLED-Displays aufzugreifen, einen steck- und einrastbaren LCD-Schirm, statt immer noch auf fest angebrachte Scharniere zu setzen. Dann wären Kabelbrüche Vergangenheit und man könnte so ein OLED-Display leichter austauschen wenn es sein Leben ausgehaucht hat. Oder will man das nicht?

Neue iPods...

Von: marc | Datum: 01.06.2005 | #11
mit Bluetooth 2 (welches bereits im akt. Powerbook verbaut wird). Das ist schnell genug für Stereo (Bluetooth 1 nicht).

- Ich will keine Fernbedienung für meinen iPod, sondern auf dem Sofa sitzend vom iPod zur Stereoanlage streamen.

@marc

Von: flo (MacGuardians) | Datum: 01.06.2005 | #12
Wäre BT für so einen Fall nicht wegen zu geringer Reichweite ungeeignet?

Pro-Produkt ...

Von: Daniel | Datum: 01.06.2005 | #13
Also ich hätte da noch so ein Pro-Produkt, auf das wir alle seit langem wartem.

Da würde auch ein "Available in 6/9/12 month" funktionieren ... fände sicher alle im Saal klasse, die Ankündigung.

Just my 5 Cent.

Was ist eigentlich aus "Piles" geworden?

Von: Kultobjekt | Datum: 01.06.2005 | #14
Das Phantom-Pheature von Panther? Ist zwar in die Jahre gekommene Zukunft, aber als Konzept nicht schlecht gewesen.

Verbote, Bestechungen weisen hin auf Neues

Von: Klaus-Dieter Krenzel | Datum: 01.06.2005 | #15
warum sollte Apple das sonst tun, ich denke das one-more-thing wird wieder mal ein Aha-Erlebnis werden.

Verbote/Bestechungen

Von: flo (MacGuardians) | Datum: 01.06.2005 | #16
Ich dachte, dabei handelt es sich eher um ein Gerücht? Und selbst wenn Apple das tut, dann hätten sie so und so ihre Gründe, allzuviele Gerüchte verhindern zu wollen: Tolle Gerüchte steigern die Erwartungen und wirken sich bei Nichterfüllung negativ auf den Aktienkurs aus (worst case).

BT-Reichweite

Von: marc | Datum: 01.06.2005 | #17
BT gibt es in zwei Klassen: bis 10m Reichweite und bis 100m

Mit 'ner Antenne läßt sich das jeweils verdreifachen.

Also ganz im Gegenteil - die BT-Reichweite meines T610 ist zu hoch. 1m wäre ausreichend, aus Sicherheitsgründen.

Warum Monatg?

Von: neo | Datum: 01.06.2005 | #18
und nicht Dienstag wie immer?

oder Irre ich mich?

Gruss neo

@neo

Von: flo (MacGuardians) | Datum: 01.06.2005 | #19
Montag morgen 10am ist die Stevenote:

[Link]

Ich tippe auf Demo von neuem Highend-G5

Von: Kai (MacGuardians) | Datum: 01.06.2005 | #20
Das Leak in den CHUD-Tools bzgl. Dual Dualcore ist nun schon einige Monate her. Ich glaube, Steve wird eben jenes demonstrieren, mit Lieferbarkeit in ein paar Monaten (3 oder 6). Features die ich mir erwarte sind PCIe (zwei 16x-Slots für SLI oder einmal GraKa plus Infiniband/X-RAID Fibrechannel für die Clusterspezis und Video-Profis!) und Dual Dualcore mit 2.3 oder 2.5 GHz. Airport und BT Standard (ging beim iMac G5 ja auch), 4 statt 2 HD-Slots wären auch fein und wenn's gut läuft hat das Ding weiterhin 3 PCI-X-Steckplätze.
Das Ding wird dann wahrscheinlich etwas höher als der bisherige G5 und wird wohl richtig satt Kohle kosten, aber für die anvisierte Zielgruppe wird das wohl nicht so wichtig sein, gell Johngo? ;-)
Eventuell wird das ganze auch ein neuer Xserve G5, wobei ich mir nicht vorstellen kann, dass Apple solche drastischen Änderungen zuerst im Xserve einführt!

Verstanden

Von: Stephan aus B. an der S. | Datum: 01.06.2005 | #21
Habe den subtilen Beitrag von Daniel verstanden...

Ich glaube ja...

Von: Ellen Feiss | Datum: 01.06.2005 | #22
Ich glaube ja wirklich an einen 2x2 Core PowerMac G5 quattro (mit jeweils 3.2 Ghz) für 4199 Dollar, lieferbar ab September (daraus wird dann Oktober), in einem dunkleren Metallic. ;-)

Nein, ich finde es irgendwie langweilig, dass es so wenig Gerüchte gibt. Das ist doch der ganze Spaß! Erst redet man sich die Köpfe heiß, dann wird nervös die Keynote-Aufzeichnung (leider nicht mehr live...) geguckt und dann in den Foren über Apple gemotzt. Wie sich das gehört.

@Daniel

Von: Dr. Waters | Datum: 01.06.2005 | #23
Sehr schönes Posting!
;-)

ohne Gerüchte fetzt es nich

Von: Dr. Waters | Datum: 01.06.2005 | #24
Am besten sind Gerüchte, die total daneben liegen und am langweiligsten ist es, wenn genau das auf der Stevenote vorgestellt wird, was vorher prophezeit wurde.

Ellen Feiss:

Von: Kai (MacGuardians) | Datum: 01.06.2005 | #25
Dualcore ist _immer_ langsamer getaktet als Singlecore, da zwei Kerne auch entsprechend mehr Hitze entwickeln. Steck dir deine 3.2 GHz deswegen mal lecker sonstwohin....

Freescale G4 tMac

Von: ulf | Datum: 01.06.2005 | #26
Tablet Mac mit G4 Prozzi und einer besseren Kühlung als beim iBook. Festplatte 1,8" aus'm iPod, Touchscreen. Dasganze lässt dich wie ein Tischbilderrahmen zum DVD gucken (oder Partymusicbox) aufstellen. Alles mit BT und AirPort. OS X 10.4 und Tableterweiterung. Nicht? Eigentlich schade.

@Kai DualCore

Von: tjp | Datum: 01.06.2005 | #27
Es ist ja wirklich nett von Dir so einen agressiven Ton anzuschlagen, vorallem in Bezug auf den Inhalt Deiner Erwiderung.

Du kennst zufällig die IBM Produktpalette?

IBM liefert sowohl DualCore POWER5 wie auch das POWER5 MCM in 1,9GHz, d.h. die zur Zeit höchste Taktrate die es von dieser CPU gibt. Keine Single Core POWER5 ist schneller getaktet.

artica semiconductor

Von: core icke | Datum: 01.06.2005 | #28
ich verweise immer wieder gerne auf diese kleine chipschmiede.
die hat den controller gebaut. glaubt mir. sie haben in letzter zeit sogar das blockschaltbild und die seite geaendert.

oder gab es frueher schon zwei gigabit ethernet phys?

@tjp

Von: flo (MacGuardians) | Datum: 01.06.2005 | #29
Äähhh, es gibt einen POWER5 mit nur einem Kern?

@b.chic

Von: flo (MacGuardians) | Datum: 01.06.2005 | #30
Hm? Was habe ich denn damit zu tun? Ich habe doch gar nie auf Ellen Feiss geantwortet?

Ich habe tjp nur gefragt, ob es denn überhaupt einen Power5 mit nur einem Kern gibt.

Neuer G5-Single-Irgendwas?

Von: G5 | Datum: 02.06.2005 | #31
Beim letzten Update der PowerMacs
wurde die Single-Variante schlicht weg
vergessen oder man plant irgendwas damit.
Anders kann ich mir nicht erklären, das sich die Konfiguration nicht verändert hat, und somit absolut uninteressant geworden ist.

@flo

Von: b.chic | Datum: 02.06.2005 | #32
ups! Hast recht, ich meinte Kai. Sorry! War eigentlich gar nicht sooo spät, lag vielleicht an euren komplizierten Namen ;-)

b.chic:

Von: Kai (MacGuardians) | Datum: 02.06.2005 | #33
Wer sagt, dass IBM bis November liefern kann? Sie konnten an Apple ja letztes Jahr auch nicht die versprochenen 3GHz liefern! ;-)
Bei M$ sind Verzögerungen doch vollkommen normal, man zeige mir bitte mal ein einziges Produkt von M$, das wirklich am ersten bekanntgegebenen Termin releast wurde! Longhorn 3 Jahre zu spät, NT5 dito, aber hallo!

Power5 mit nur einem Core gibt's nicht. IBM deaktiviert die anderen Chips im MCM und die zweite Core für die regulären singlethreaded SPEC-Benchmarks, selbiges tun sie IIRC für ihre Dual Power5-Rechner (da liegen eben 2 Chips im MCM brach und lassen sich durch einen sehr teuren Code freischalten!)

@ kai

Von: johngo | Datum: 02.06.2005 | #34
... aber für die anvisierte Zielgruppe wird das wohl nicht so wichtig sein, gell Johngo? ;-) ...

Da liegst Du vollkommen richtig! Je mehr
nutzbaren Speed ein solches System hat,
desto attraktiver ist es. Für einen
Video-/3d-Profi (der damit auch Geld
einnimmt) dürften 5.000.- Euro für das
Grundsystem kein Problem sein.

Wobei ich persönlich längst nicht alles
bräuchte, was Du da aufgelistet hast.
Deshalb sollte eine hohe Modularität
das Grundprinzip eines solchen neuen G5s
sein. Es gibt nun einmal die Produktionen
innerhalb von grossen Studios und den
ambitionierten Einzelkämpfer.

Echtzeit Prozessor und Echtzeit Grafik
ist mein Hauptanliegen.

Gruss

the titanium is back

Von: mr Xin | Datum: 02.06.2005 | #35
was wird passieren..
the titanium is back...
its not painted...
it is a full titanium world thinest powerbook.
a g5 inside up to 2,7 gh
and its beutiful...ladies and gent. and I have one.
and you know what ...?
the keyboard ...it is a glaslighting keyboard...
we chip the 15 inc for 1999
superdrive inside
1024 mb workmemory inside...

inlish

Von: whatever | Datum: 02.06.2005 | #36
inlisch weri difikult!

@kai

Von: b.chic | Datum: 03.06.2005 | #37
ich sage nicht das IBM tatsächlich bis November liefern kann, sondern das man davon doch immerhin mal träumen kann ;-)
Auch wenn ich Deine Skepsis bezüglich 3,2 GHz Dualcore bis Oktober bzw. November teile, will ich mir noch einen Funken Optimismus erhalten.
Drauf Wetten würde ich allerdings nicht, oder gar den bei MacGuardians beliebten Ritus des Hand-ins-Feuer-legen begehen :-D