ARCHIV 1999-2006

ARCHIV :: # 3749

Jetzt mal ganz untechnisch gesprochen ...

Die Realität ist oft erschreckend und beruhigend banal zugleich:

Autor: flo - Datum: 07.06.2005

Gesehen bei den Mac Essentials und zitiert von der dort verlinkten Godany, weil wahre Weisheiten eben doch immer banal sind:

mir doch blunzn, was für ein prozessor drin ist, solange ein apple drumrum ist.

Kommentare

Sag ich doch n/t

Von: Schauvorbei | Datum: 07.06.2005 | #1

Finde ich auch

Von: bifi | Datum: 07.06.2005 | #2
n/t

eben

Von: supercollider | Datum: 07.06.2005 | #3
das ganze geplärre vom weltuntergang nervt. lieber in einem jahr ein pb mit pentium m und neuer architektur als eines mit 1.4ghz g4 und dem gleichen schrulligen mainboard wie jetzt.
sollen die sektierer mir dann mein altes pb g4 abkaufen.

Mal ganz nüchtern betrachtet

Von: ohNe22 | Datum: 07.06.2005 | #4
Ich bin zwar auch nicht begeistert von dem Wechsel weg von PPC hin zu x86 (falls intel nicht noch *magic magic* eine neue Architektur aus dem Hut zaubert); vor allem wegen der meiner Meinung nach schlechteren 64 Bittigkeit der Inteller (selbst AMD halte ich hier für besser ...).

Aber nüchtern betrachtet stimmt der oben genannte Kommentar. Zusätzlich beobachte ich die Vorteile des Pentium M nun schon seit Jahren (auch wenn die G4 Powerbooks doch eine gewisse Zeit überlegen oder zumindest gleich auf waren und bei gleicher Taktung immer noch sind) und denke, dass Apple-Computer von einer Weiterentwicklung dieser Architektur profitieren werden. 64 Bit Fähigkeit (bald), großer Cache, niedrige Latenzzeiten beim Speicher- und Cache-Zugriff, Skalierbarkeit, Dualcore, ...

Und da ich eh erst in ca. 2 Jahren ein neues Laptop kaufen werde, lasse ich mich überraschen was Apple bis dahin für ein nettes Produkt hat .. mit meinem Powerbook bin ich auf jeden Fall sehr zufrieden.

@Markus

Von: adalbero | Datum: 07.06.2005 | #5
Hm. Viel geschrieben und vorher wenig gelesen und noch weniger verstanden. Sorry, is so.

Und du hast recht, du bist nicht der Einzige. Viele andere haben es auch nicht begriffen.

Seele verkauft???

Von: Malte | Datum: 07.06.2005 | #6
Die Seele ist doch ein Recht abstraktes Produkt was in meinen Augen eher dem Betriebssystem gleicht als dem Prozessor.

Ich wuerde eher sagen sie bereiten die Transplantation eines schnell erlahmenden Herzens vor...

Apples Seele ist in meinen Augen:

1. das Betriebssystem
2. Produktdesign was unabhaengig von der verwendeten Technologie ist.
3. die Programme, wo der Uebergang zugegebenermassen einen groesseren Effekt haben wird...

Alles in allem bin ich der Meinung das Apple die vergangenen notwendigen Veraenderungen gut gemeistert hat (was genau hat dir denn weh getan? Mehr als die Angst vor Veraenderungen kann das ja kaum gewesen sein). Und ich gehe davon aus dass das bei dem jetzt anstehenden und ebenso notwendigen Wechsel auch so sein wird.

Forwaerts Apple. Ich werde eure Rechner weiter kaufen. Und wenn jemand Schuld hat dann ist es IBM...

@Markus

Von: b.chic | Datum: 07.06.2005 | #7
Ich bin noch nicht so lange bei Apple, habe aber gründlich die Geschichte nachgearbeitet.

Jetzt erkläre mir mal bitte, wieso IBM für Dich und viele andere der einzige Heilsbringer für Apple ist. Als jemand, der seine Hausaufgaben in der Apple-History gemacht hat, erinnere ich an Apple II vs. IBM XT und an die Werbung zum Macintosh (1984). Niemals betrieb Apple eine derartige emotionale Kampagne gegen Intel wie damals gegen IBM. Sorry, aber wer so an IBM hängt, hat seine Appleseele schon viel früher verkauft.

@adalbero

Von: kim34 | Datum: 07.06.2005 | #8
was genau hat den markus (viele,ich)
nicht verstanden?

erstmal die entwickler zu wort kommen lassen...

Von: FOX | Datum: 07.06.2005 | #9
denn da sieht es dann gleich nicht mehr ganz so düster aus:
[Link]

Noch was

Von: b.chic | Datum: 07.06.2005 | #10
Ich tue mich mit dem Gedanken an "Intel inside" auch schwer, aber als früherer OS/2 Nutzer bin eben doch arg IBM-geschädigt. Bei IBM weiß man nie ob sie es nicht besser können oder einfach nur nicht wollen.

@FOX

Von: RollingFlo | Datum: 07.06.2005 | #11
Ja, der Wechsel an sich ist nicht so schwierig zu bewerkstelligen. Langfristig gesehen aber kann das alles böse nach hinten losgehen. Für die nächsten drei Jahre braucht man sich kaum Sorgen machen, außer um die PPC-Verkäufe.

@supercollider

Von: b.chic | Datum: 07.06.2005 | #12
"Die PPC verkäufe werden zurückgehen." So sicher? Zugegeben, ich halte es für möglich, aber so bestimmt?
Gegenfrage: Wer kaufte noch einen G4 nachdem Apple den G5 vorgestellt hatte? Viele!

Da stellt man besser eine ganz andere Frage. Wer kauft jetzt noch Software (für MacOSX) solange sie nicht auf beiden Systeme lauffähig ist?

meine rede

Von: conny12 | Datum: 07.06.2005 | #13
und was ist auch schlimm dran wenn osx auf nen aldi rechner läuft (was es meiner meinung nach zu 100% tun wird)
man kann sich ja auch für eine bessere hardware entscheiden (vielleicht sogar von apple?)

Ich habe schon kapiert

Von: Markus | Datum: 07.06.2005 | #14
aber deswegen muss ich ja nicht gut heißen oder? Ich bin sonst auch immer einer gewesen, der sofort "Hurra" gerufen hat, wenn Apple etwas neues, wenn auch manchmal etwas schräges präsentiert hat aber diesmal eben nicht.

Ich glaube nicht an eine PowerPC-Krise, IBM hat das Potenzial und die Entwickler um das voranzubringen, IBM ist keinieswegs ein "Heilsbringer" sondern ein Auftragsarbeiter. Wer bezahlt kann bestimmen und ich bin der Überzeugung, dass Apple nicht so viel zahlen wollte.

Die Power-Plattform hat noch sehr sehr viel Potenzial, was man bisher von der X86-Plattform nicht gehört hat, hier hieß es bisher immer, gerade auch von Apple, die seien am Ende und nun sagen sie auf einmal Intel hätte die bessere Roadmap? Und das soll ich jetzt sofort glauben.

Nein, das tue ich eben nicht.

Gruß Markus

@ b.chic

Von: supercollider | Datum: 07.06.2005 | #15
Bin mir ziemlich sicher das die hardware verkäufe zurückgehen. Habe heute schon von mehreren gehört das sie ihren geplanten kauf um ein jahr verschieben. ich denke es wird zumindest ein merklicher rückang sein. aber ich gebe zu das ist kaffesatzleserei.

bei der software denke ich ist es gar nicht so wild. sobald die hersteller eine garantie abgeben das es auch auf x86 läuft ist das kein thema mehr. und ich vermute das dies viele sehr schnell tun werden. gerade die größeren software häuser.

wird ein sehr spannendes jahr und ich bin ausgesprochen neugierig auf die ersten benchmarks der entwickler kisten mit p4 3,6 ghz. Sollten nicht allzu lange auf sich warten lassen...

Lieber ein Ende mit Schnecken ...

Von: Bert Camem | Datum: 07.06.2005 | #16
als Schnecken ohne Ende ?

Sorry, Mauti!

Von: RollingFlo | Datum: 07.06.2005 | #17
Habe Deinen Nick nicht absichtlich falsch geschrieben.

Für die, die den Umsatzrückgang des PMacs ...

Von: johngo | Datum: 07.06.2005 | #18
...mit Intel-Prozessor beschwören sei
gesagt, das die PM G5 schon einen
19%igen Umsatzeinbruch haben ("vor"
der gestrigen Keynote) und auch nicht
die Verkaufszahlen der immer wieder
gerne gescholtenen G4s erreichten.

Und wenn nun (was ja für offene
Augen offensichtlich war) keine grund-
sätzliche Speedbump anstand, dann
wären die Pro-G5-Verkäufe weiter
eingebrochen.

Gruss


johngo

Abschied vom Mac?

Von: .mac | Datum: 07.06.2005 | #19
Preisvergleich leicht gemacht. Prozessor? Grafikkarte? DVD-Brenner? usw.

Worin liegt Apples "Mehrwert" verglichen mit den Kistenschiebern? Warum einen Mac kaufen und keinen Dell? Wegen des Betriebssystems?

OK, einverstanden! Ich machs, Mac OS X ist gut! Aber wenn das der einzige Grund bleibt, stirbt der Mac!

Schon vorm Verkauf des 1. Macintel wird das Geschrei groß sein: Warum kann ich Mac OS X nicht auf jeder Dose installieren? Wann kommt Mac OS X für Dosen?

Apple wird sich dem Preiskampf beugen, also keine Macs mehr, nur noch Software!

Nach dem letzten verkauften Mac konkurriert Apple u.a. mit Microsoft. Dabei hat Apple nicht nur finanzielle Nachteile, denn bis dahin wird es IMHO keine Spiele mehr für den Mac geben. Warum auf die Mac-Edition warten, wenn die PC-Version sofort verfügbar ist?

Das werden spannende Jahre, hoffentlich überlebt Apple, ich wünsch es mir.

Und an alle Intel-Befürwörter, bitte klärt mich auf, warum es nicht so kommen wird? Ich will es ja glauben!

Ui tut des weh...

Von: Soundwave | Datum: 07.06.2005 | #20
IBM hat 3 mega dicke PPC Fische am Haken, die XBOX 360 nutzt 3 PowerPC Cores, der Revolution ebenfalls 2-3, der Cell der PS3 hat deren 7 oder so.

PPC hat, richtig ausgenutzt einige deutliche Vorteile gegenüber X86, warum Apple auf Intel wechselt ist mir völlig unklar. Warscheinlich hat Intel für jeden Mitarbeiter 1 iPod + 1 shuffle bestellt. *gröhl*

@RollingFlo

Von: conny12 | Datum: 07.06.2005 | #21
ja aber du musst dich doch nicht für die aldi variante entscheiden sondern wirst die gut abgestimmte variante von apple wählen

Allerdings

Von: ElRhodeo | Datum: 07.06.2005 | #22
Allerdings kann sich Apple eines auf absehbare Zeit tatsächlich sparen: Irgendwelche Architektur-Buzzwords zum heiligen Gral zu erklären.
- 64 Bit, ach Gott wie wichtig, wir sind die ersten - davon versteht eh kein User was, aber es klingt gut.
- Altivec. Natürlich viiiiel besser als MMX oder derartiges. Heute stehen die Entwicklerdokumentationen im Netz: In einem kleinen pdf ist völlig unspektakulär erklärt, wie man das umschreibt.
- Und die ganzen Eumel, die jetzt lauthals der PPC-Architektur nachheulen, könnten nicht einen einzigen Satz zum Unterschied zwischen x86 und PPC sagen (außer natürlich, daß x86 steinalt und scheiße und bluescreen ist und PPC fortschrittlich und modern und pipeline).

Wenn ich das schon höre, "PPC aus Überzeugung unterstützt" - soso, was ist das denn für eine Überzeugung? Das niederwertige Bits vorne und nicht hinten stehen sollten? Schwachsinn!

intel mac

Von: ppc fan | Datum: 07.06.2005 | #23
achja, zum thema intel mac....ich wüsste da wie sie uns daran hindern könnten es zu installen. das wieso ich mir nen apple gekauft hätte (er hat KEIN DRM) wird nun zur neuen waffe der intel macs. die werden wahrscheinlich ihr os so stark mit am board verbauten drm chips binden, das es gar nicht auf normalen pcs starten kann. und geboren ist das neue DRM überwachungs os x.

man denke nur an die xbox, die ja auch so nen chip drinhat, und bei der sie auch saulang gebraucht haben um das zu knacken. also mir kann apple gestohlen bleiben

@Markus

Von: b.chic | Datum: 07.06.2005 | #24
Stimme Dir darin voll zu. Wir kennen weder die zukünftige Entwicklung bei IBM noch bei Intel. Aber IBM sollte man nicht zu schnell abschreiben.
Aufgrund meiner Erfahrungen mit OS/2 habe ich bei IBM immer gespaltene Gefühle. Ich meine aber, besser man ist von Intel abhängig als von IBM.
Jedoch eröffnet sich jetzt eine ganz neue Perspektive. Wenn MacOSX wirklich so plattformunabhänig ist und Apple die Entwickler dazu bekommt ihre Programme für beide Architekturen zu schreiben, dann sollte Apple diesen Status unbedingt aufrecht erhalten. Es muss ja nicht ein Entweder-oder sein. Auch ein sowohl IBM als auch Intel ist bei Apples breiter Produktpalette denkbar. Ich hoffe Apple erkennt und nutzt diese Freiheit.

legal, illegal, scheißegal...

Von: butter4all | Datum: 07.06.2005 | #25
...was kümmert es das Universum welche CPUs Apple verbaut?

Interessant wäre eher zu wissen, was Longhorn unter der Haube hat bzw. ob es in Zukunft, als nächsten logischen Schritt, ein OSX für PC-Kompatible Rechner ohne Apple Hardware gibt.

@conny12, @b.chic

Von: RollingFlo | Datum: 07.06.2005 | #26
conny12:
Ja, muß ich nicht kaufen, aber crashendes MacOS verdirbt das Image und schadet der Plattform an sich.

b.chic:
Voll Deiner Meinung, allerdings hat Apple diesen Vorteil _jetzt schon_ aus der Hand gegeben, da ja _alle_ Macs Intel-isiert bis 2007 werden. Es wird also kein Prozessor-unabhängiges MacOS auf Dauer geben, und auch die Anwendungen werden nur ein paar Jahre als fat binaries daher kommen.
Für mich eine unnötige Zuspitzung, es sei denn der PPC ist wirklich so total am Ende.

@ppc fan bzgl OSX

Von: Rüdiger Goetz | Datum: 07.06.2005 | #27
Hallo,

Man mag gegen OSX sagen was man will, aber es lahmt sicher nicht wegen der BSD-Unterlage und erst recht nicht wegen des gcc. Seit dem gcc 3.x ist der vom gcc produzierte x86-Code deutlich performanter als der des Microsoft-Compilers und kommt in die Nähe des Intel-Compilers (dieser ist ca. noch 15 % schneller wenn ich mich richtig erinnere, früher zu gcc-2.9x-Zeiten waren es ca 50 -100 %)

Ich denke das Problem von OSX liegt eher an seiner Abstammung von einem Microkernel, als an BSD. Und daran, dass die Rendering-Engine mit Display-PDF sicher komplexer ist als z.B. die von X11 und somit dort einiges an performance bleibt.

Bis dann

R"udiger

nochmnal @ppc fan

Von: Rüdiger Goetz | Datum: 07.06.2005 | #28
Nichts desto trotz gebe ich dir Recht, das Apple als reine Software-Company wohl wenig Chancen hat. Das ging schon bei Be und Next schief.

Bis dann

R"udiger

Was ich nicht verstehe, sind die Fachleute hier ...

Von: johngo | Datum: 07.06.2005 | #29
... die sich darüber auslassen, das ein
PPC doch so gut und Intel-Prozessoren
doch so schlecht sind. Dabei ist jetzt
schon - durch den Wechsel - "garantiert",
das wir sparsame Dual-Powerbooks und
performante Dual-Dual-PowerMacs
bekommen werden. Genau das, was alle
wollten und was mit IBM in "unerreich-
barer" Ferne scheint.

Gruss

johngo

@ElRhodeo

Von: njyo | Datum: 07.06.2005 | #30
Rein technisch hast du ja nicht unrecht, was du allerdings vergisst ist die menschliche Seite. Wie zum Beispiel ppc fan geschrieben hat "normale PCs". Für viele Maccianer (besonders auch hier bei den MGs) ist der Mac nicht nur ein Computer, er ist ein Teil des Lebens, ein Teil der Familie. Man hat eine Emotionale Verbindung. Besonders die seit Jahre ndabei sind wurde ja schon einige enttäuscht, als der Umstieg zu OS X geschah. Der Mac wurde viel kälter. Brushed Metal/Plastik/Blau statt dem Smiley-Mac beim Starten usw. Das PPC Herz war was für viele noch vom Mac übrig blieb. Jetzt ist das auch heraussen. Der Computer mag (hoffentlich) besser werden, aber ob man ihn so mögen wird?!?

greetz,
_W

Wir werden alle immer gleicher - her mit dem Monopol!

Von: macray | Datum: 07.06.2005 | #31
So, jetzt ich auch >>2ct.

Es wird insgesamt immer offensichtlicher, dass Apple nicht (mehr) die nette Innovationsschmiede ist, die sie immer verkaufen wollen.

Für mich war Apple eben NICHT nur ein Computerhersteller, mir nettem Design und nem schicken OS.
Für mich war es immer ein Innovationspool, der versuchte a) einen anderen Weg zu gehen als andere (think different) und dabei der Innovationsführer zu sein (Implemation von USB, Firewire, Airport), die schneller neue Technik (64BIT) einsetzten und intelligent verarbeiten (Kühlung, Supportfreundliche Gehäuse etc.). Die sich DRM und anderem Sch... entziehen, weil sie eben ein Nieschendasein führen und sich das auch ordentlich bezahlen lassen (sic!).

Die Tendenz geht aber schon seit längerem in eine andere Richtung: Abzocke. Treue Anhänger werden mit überfrachteten, mies umgesetzten Betriebssystemversionen gequält (OS X 10.1./10.2), die Hardware ist immer beschissener verarbeitet, es werden immer mehr Standardkomponenten verbaut, und mit denen wird noch gegeizt (RAM, GraKa).

Und jetzt das!

Der G5 hat aber ganz sicher viele Vorteile gegenüber x86, liebe Befürworter. Altivec, Pipeline, kein DRM etc.
Die Macs werden immer beliebiger. Die Innovationen immer weniger. Jetzt bekommen wir den Schrott (sorry, aber ich seh das so) aus der Intelwelt als tolle Hardware verkauft, langsam leidet die Glaubwürdigkeit (auch so ein Punkt bei Apple) ganz gewaltig, wo auf der Homepage noch schicke Benchmarkvergleiche zu sehen sind, zu miesperformanten Intelprozessoren. Und plötzlich sind das die besten Freunde?

Bisher war es ein gutes Argument einen Apple zu kaufen, dass er eben nicht so vergleichbar ist und Innovationen führt. Jetzt werden die Zahlenvergleicher (man sieht sie immer in den Mediamärkten, wie sie gebückt von Palette zu Palette gehen und Nummern vor sich hermurmeln) noch stärker hervortreten.

Apple baut die besseren Intelmaschinen. Ja, sicher. Mit Überwachungs-DRM, mit nem DRM-gemarteten Prozessor, mit Software, die durch zig Compilierungen gelaufen ist oder in Emulation läuft, eh nicht mehr gescheit angepasst wird, weil ja bald eh n neuer Standard von Apple kommt.

Ich komme mir bald verschaukelt vor. Ich hab n bißchen viel Werbung geglaubt. Stimmt, Mein Fehler. Hier läuft eben die selbe Ka... wie überall auch. Und als ob Apple zu wenig Geld hätte *gelächter*, um IBM zu bezahlen. Nee, die kriegen den Hals nicht voll.

Also ne Standardkiste, wo ich fürs Design zahle. Prima. Schön mit nem Bios und Rechnerdaten, die im DOS-2-Style über den Bildschirm flackern?!

Nur das OS hält mich, aber da kommt bestimmt auch noch n Hammer. Und dann sehe ich Steves verlogene Fresse wie er mit M$ und Intel posiert, sorry, da wird mir schlecht!
Futter für die Trolle!

Ja klar, ich werd mich schon beruhigen. Aber jetzt bin ich erstmal sauer.

gruß macray

quartz 2d extreme

Von: ppc fan | Datum: 07.06.2005 | #32
soda jetzt ist aber wenigstens die frage geklärt wieso apple auf ihrem os x 10.4 quartz 2d extreme deaktiviert haben. weil agp des macs zuwenig bandbreite hat, aber auf intel macs mit pci express wirds wahrscheinlich aktiv sein und das lässt das ganze schneller wirken

@Intel Roadmap 2006?

Von: Patrick | Datum: 07.06.2005 | #33
Was hier wohl viele vergessen: wir wissen momentan noch nicht, was für Prozessoren Intel in 2006 anzubieten hat. der P IV HT wird Ende des Jahres wohl bei 3.8GHz sein, allerdings denkt Apple in größeren zeitlichen Dimensionen und da dürfte "Platform 2015", die Intel auf der Frühjahrs-IDF vorgestellt hat, den entscheidenden Anstoß gegeben haben:

[Link]

apple...

Von: ppc fan | Datum: 07.06.2005 | #34
also wenn apple in grösseren dimensionen denkt :)

das wage ich zu bezweifeln. ich mein wieso wird wohl ein 3,6ghz pentium 4 als entwicklungssystem herrausgegeben?

weil in den systemen ein p4 mit 3.6ghz verbaut sein wird.

also so ein richtig stromfressendes, aber leistungsmässig hinter den amd prozessoren liegender p4. danke apple :)

@Rüdiger Goetz

Von: Soundwave | Datum: 07.06.2005 | #35
"- Intel ist eine amerikanisch Firma, AMD nicht, Das sollte man in den USA nicht unterschätzen."

Wo hast du denn bitte diesen Schwachsinn her?

Zitat Firmenhomepage:
"1969 gegründet und mit Hauptsitz in Sunnyvale, Kalifornien, stellt AMD Mikroprozessoren, Flash-Speicher und Integrierte Schaltkreise für Abnehmer weltweit in der Kommunikations- und Computerindustrie her."

Satz mit OS X, datt war wohl nix. ;)

@nyjo: Mathematica-Portierung

Von: kisch | Datum: 07.06.2005 | #36
> Wenn Mathematica in 2h für Intel
> recompiliert und verpackt wurde, dann
> heisst das auch etwas.

Ja, und zwar heißt es ganz genau, daß Mathematica sowieso ein cross-platform Produkt ist, das schon ewig auch für Intel kompiliert wird (u.a. auch für x86-Linux):
[Link]
... so daß Portabilitätsprobleme nur aus dem
Mac-spezifischen Code-Teil zu erwarten waren, der offenbar recht klein war.

Ich habe früher alte Apple-Hardware mit Linux-PPC am Leben erhalten. Neukompilieren von x86-Source funktioniert wunderbar bei Programmen, die nichts plattformspezifisches im Sinn haben, wie die überwiegende Mehrzahl der Opensource/GPL/Linux-Apps.
Die sind nämlich meist auf den gcc als "Plattform" hin entwickelt, daher recht prozessor-unabhängig, und werden oft sogar auf verschiedenen Architekturen getestet.

Trotzdem laufen zB fast sämtliche Linux-Treiber für x86-PCI-Hardware wie Grafikkarten nicht von Haus aus unter LinuxPPC. Auch alles C-Code.
Sie laufen einfach deshalb nicht, weil keiner diese Hardware-Kombination x86 im PPC-Mac bei der Entwicklung berücksichtigt und testet.

Was nicht so gedacht war und nicht getestet ist, klappt auch nicht.
Mathematica war zum Portieren gedacht und schon vorher auf Intel getestet.
Nur daher ging das so fix.

@ppc fan

Von: Patrick | Datum: 07.06.2005 | #37
Warum jetzt ein System mit 3.6GHz zum Entwickeln rausgegeben wird? Aus dem gleichen Grund vielleicht, warum M$ G5s als Entwicklungssysteme für die XBox360 verwendet?

Weil es die Prozessoren, die eingesetzt werden sollen, noch gar nicht gibt! Zum anderen, wer sagt denn, daß es in 1 Jahr den 3.6 PIV in der heutigen Form überhaupt noch gibt?

Sorry, aber das war ja wohl ziemlicher Murks von Deiner Seite...

Mathematica ist die Norm

Von: pm | Datum: 07.06.2005 | #38
Mathematica ist ein Produkt von ca 70% der Topentwickler welche sowieso schon beide Plattformen oder noch Solaris und Linux unterstützen. Wir haben doch Datenbanken von MySQL, 4D, Filemaker, Oracle, sybase, Interbase, Openbase, Frontbase, Microsoft, Lotus von IBM kommt da ein Server ?, Apache, Communigate, Postoffice von Tenon, SPSS, JML etc. alles läuft auch auf Intel Chips.

Ich muss überhaupt keine neue Software kaufen, wenn die alle ihren Marktanteil halten wollen sondern "umlizenzieren" und allenfalls ein kleines Aufgeld.

Natürlich haben wir gerne diese Motorola Chips gehabt, die lange für Apple gut gefertigt haben. Seit 1997 hat Apple diesen Umstieg immer wieder verschoben. Damals hätten sie einfach Next Workstations in den Markt drücken können mit Alpha drauf.

Jetzt ist es vollkommen anders. XCode um Webobjects angereichert ab 2.1 (Kostenersparnis von 700 USD) dieses Teil wird rasch auch für Intel kommen, dann haben Intel Entwickler wirklich die Wahl auch für den Mac zu entwickeln. Heute müssen sie immer noch einen anderen Prozessor einbeziehen.

Wenn Apple für die Auslieferung von 1 Mio. Rechner dermassen Mühe hat mit dem Chiplieferanten wie wollen die jemals von 3% wegkommen.

@Soundwave

Von: Rüdiger Goetz | Datum: 07.06.2005 | #39
Hallo,

Mir war so als wäre AMD mittlerweile eine taiwanesische Firma. Das sie in USA gegründet wurde war mir schon klar. Hab mich da aber offenbar geirrt. Ziehe somit diesen Punkt zurück ;-)

Bis dann

R"udiger