ARCHIV 1999-2006

ARCHIV :: # 3750

Ein Aufbruch. Eine Rückkehr.

Und: Keine Panik!

Autor: thyl - Datum: 07.06.2005

Nu ist es also passiert. Auch ich hatte nicht damit gerechnet. Macs mit intel-CPU. Da ich im gesamten Redaktionsteam wohl der am wenigsten in der Regenbogenwolle gefärbte Mac-Anwender bin, liegt es jetzt an mir, gute Stimmung zu machen, oder? Hier auf meinem Schreibtisch stehen zwei Bildschirme. Der eine hängt an einem G4 mit MacOSX, der andere an einem intel-kompatiblen Rechner (AMD K 6-3, wer den noch kennt), und darauf läuft OPENSTEP/mach for intel. Bis vor kurzem habe ich den noch täglich genutzt, jetzt schalte ich ihn nur noch zum Nachschlagen älterer Sachen ein. Und wenn man mich fragt, welches System stabiler und geschmeidiger ist, muss ich ehrlicherweise antworten: OPENSTEP. Es ist responsiver, orthogonaler in der Bedienung, und zudem auch noch robuster. MacOSX muss ich ab und an neu booten, OPENSTEP eigentlich nicht. Seit 1994 habe ich das Betriebssystem nicht neu aufsetzen müssen, trotz zahlreicher Änderungen an der Hardware und trotz "Volllast". Was sagt uns das?
1. Es ist möglich, stabile Systeme mit Standard-PC-Komponenten zu bauen;
2. Das Entwicklerteam von NeXT, das ja jetzt MacOSX entwickelt, versteht was von der Materie "intel" (Das hat auch gedauert und einen ziemlichen Kampf gekostet damals). Also erst mal kein Gund zur Panik.

Im Gegensatz zu den meisten Mac-Anwendern glaube ich nicht an das legendäre "Wintel-Kartell", auch wenn intel von Windows mehr als von allem anderen profitiert hat. intel ist eine Firma, die immer wieder versucht hat, innovativ zu sein, bei CPUs z.B. mit dem i860 und natürlich auch mit Itanium; beides zugegebenermaßen nicht erfolgreiche, aber ambitionierte Projekte. Aber PCI, WLAN, Infiniband und viele kleine Maßnahmen zur Verbesserung der ursprünglich schwächelnden PC-Architektur sind von intel vorangetrieben worden. Mit dem Pentium 4 haben sie sich - berechtigt - Spott eingefangen, da diese CPU zu sehr taktratenoptimiert war und ein superheftiger Stromfresser. Aber mit dem Pentium M hat intel auch noch eine beeindruckendere Architektur im Portfolio, die auf dem besseren Pentium III basiert, und zudem ab 2007 (warum eigentlich so spät?) auch im Desktop-Bereich zum Einsatz kommen soll. Also: KEINE PANIK!

Ach, noch was zu "History repeats itself": Nachdem Motorola die Weiterentwicklung der von NeXT favorisierten 88000 CPU eingestellt hatte und sich die Auslieferung der danach verwendeten PowerPC verzögerte, gab Jobs resigniert/wütend auf und verkündete die Einstellung der eigenen Rechnerproduktion. Ein Dreivierteljahr bevor die erste NeXTSTEP Version für intel-PCs rauskam! Diese drastische Maßnahme hatte Schockwellen durch die NeXT-Welt gehen lassen, von der sie sich nicht mehr erholt hat. Händler, die 9 Monate ohne Produkt auskommen mussten, sind reihenweise eingegangen, das Image des hoffnungesvollen Newcomers war weg.

Offensichtlich befindet sich Apple heute, obwohl scheinbar blendend aufgestellt, in einer ähnlich prekären Lage wie damals NeXT. Irgendwo muss es bei der Prozessorentwicklung massiv klemmen.

Zwei Wachstumsmärkte sind bei PCs derzeit auszumachen, nämlich bei Laptops und bei Billig-Rechnern. Und bei genauer Betrachtung zeigt sich tatsächlich, dass Apple dort ganz langsam den Anschluss verliert. Mangels alternativer CPU verwendet Apple bei Laptops  immer noch G4 mit max. 1,5 GHz Takt, was etwa 2 bis 2.2 GHz bei Pentium 4 entsprechen sollte. Aktuelle intel-basierte Laptops sind da deutlich schneller. Da zudem immer mehr Menschen Laptops als Hauptcomputer stationär einsetzen, zieht auch das Argument der besseren Verbrauchseffizienz immer weniger.

Bei Billig-PCs sieht es ebenfalls nicht so gut aus. Apple müsste hier einen PPC970 verbauen, sie scheinen sich aber da nicht ranzuwagen, sei es aus Image- oder Kostengründen. Da dieser Bereich aber stark wächst, kommt Apple auch von der Seite immer mehr unter Druck.

IBM kann oder will nicht liefern. Es muss also eine Alternative her, wobei nur zu hoffen ist, dass Apple die damaligen Fehler von NeXT vermeiden wird. NeXT erstickte schier in der Treiberentwicklung für alle mögliche Hardware. Diesen Fehler scheint Apple nicht wiederholen zu wollen. Und es gab lange kein Produkt. Das ist bei Apple nicht zu erwarten, schlimm genug wäre es allerdings auch schon, wenn die Entwicklung der aktuellen Rechner nicht weiter vorangetrieben würde.

Und schließlich, wovor ICH Angst habe: Dass intel jetzt so dominant wird, dass es bald keine Auswahl bei den CPUs mehr gibt und intel dann seinen Biss verliert. Und das der Übergang zu intel nicht so reibungslos klappt wie bei NeXT. Dass Entwickler eine eigene Maschine kriegen, um für intel zu entwickeln, noch dazu für 1000 USD, ist erst mal kein so gutes Zeichen. Bei NeXT konnte man damals einfach kompiliern, lief. Auf allen vier Plattformen, versteht sich. NeXT, intel, HP und Sparc.

Kommentare

max GHz

Von: Kurdwubel | Datum: 07.06.2005 | #1
Die PowerBooks laufen mittlerweile mit 1,67 GHz, der G4 im Mac mini soll ja angeblich bis 1,82 GHz stabil laufen... Abwärme und Verbrauch stehen mal außer Frage.

wegen der intelkisten

Von: nam | Datum: 07.06.2005 | #2
next wollte ja nix eigenes mehr bauen - oder? deswegen war es ja auch richtig und wichtig, dass die sachen ueberall liefen.

apple hingegegen will ja auch weiter seine - spezielle - hardware verkaufen. also muessen sie die spezielle hardware auch zur verfuegung stellen. das haetten sie allerdings auch kostenlos machen koennen. ist aber auch nur mutmassung.

So sehr auch der Pentium M...

Von: flo (MacGuardians) | Datum: 07.06.2005 | #3
..., basierend auf dem PIII, besser sein mag als der PIV (welch Kunst), so bleibt sein Aufbau insbesondere bei der Integration der SIMD-Einheit (SSE) hinter dem PPC/AltiVec zurück. Aber das wird natürlich die Entwickler mehr treffen als die Anwender, da diese sich erst mal auf SSE einschießen müssen, abgesehen davon, dass sie bei AltiVec-Code den praktischen "Hit the Button!" Recompile eh mal komplett knicken können.

Ich verlege mich jetzt dann auf die egoistische Sichtweise des Anwenders, sonst beruhige ich mich nie mehr.

Microsoft & IBM

Von: Kay Flieger | Datum: 07.06.2005 | #4
Was mich bisher immer noch wundert ist dass IBM für Microsofts XBOX 360, nen PowerPC mit 3.2 GHz und drei Cores hinzaubert und Steve auf sowas wohl schon lange gewartet hat ohne es jeh zu bekommen. Wenn die neue XBOX schon in einem knappen halben Jahr auf den Markt kommt, dürften wohl auch die Prozessoren schon langsam verfügbar sein. Naja. BTW Was ist denn nun mit Cell, der mein Favorit für nen PowerMac gewesen wäre....

His Steveness

Von: tjp | Datum: 07.06.2005 | #5
wird wohl ein persönliches Problem mit IBM haben. Er neigt dazu bei Problemen zuweilen etwas impulsiv zu sein. Ein Verhandlungsstil der bei IBM nicht besonderns ankommen dürfte.

Laut Gerüchte soll Jobs wohl Rabatte von IBM verlangt haben, die IBM nicht gewähren wollte. Was man angesichts der niedrigen Chip Abnahmemenge verstehen kann.

tja

Von: Markus | Datum: 07.06.2005 | #6
wir werden den "wahren" Grund wohl niemals vollständig erfahren, sind ja auch absolute Internas.

1984 Video

Von: rob | Datum: 07.06.2005 | #7
Das Apple Video 1984 muss man wohl seit gestern in einem völlig neuem Licht sehen....schon damals galt IBM als der Feind....und so wie's aussieht sind sie es jetzt wieder.

rob

Löschen

Von: aadr | Datum: 07.06.2005 | #8
Macguardians sollte aufhören. Das wäre konsequent. Aber man will ja weiter leben und so fängt man an es sich schön zu reden. Übermorgen ist Intel das Beste was es gibt und IBM ein Verräter. Das wir dann so oft wiederholt bis die Schreiber es selber glauben. Apple muss das Beste sein. Jobs ist Gott und wir werden ihm auf dem richtigen Weg folgen bis zum Selbstmord. Fast eine Sektenstory. Wo ist der Verfassungschutz?

@aadr

Von: jens | Datum: 07.06.2005 | #9
Depp.

Alte Feindschaft?

Von: Andreas Müller | Datum: 07.06.2005 | #10
Es gäbe da noch eine alte Feindschaft zwischen Steve und IBM aus NeXT Zeiten: die beiden Firmen lagen sich wegen der Lizenz für NextStep vor Gericht in den Haaren, IBM war damals nicht so glücklich mit der Software (hatten sich wahrscheinlich beim portieren etwas ungeschickt angestellt). Oder erinnere ich mich da völlig falsch?

NeXT und IBM

Von: pm | Datum: 07.06.2005 | #11
Es ist richtig, die Chip Sache ist mindestens das zweite mal, dass IBM Jobs gelegt hat. Das erste mal lizenzierten sie NeXT für 60 Mio. für die erste NeXT Lizenz. Der neue IBM Boss Cannavino spielte die Software aber nie auf IBM Rechner.
Quelle "Alan Deutschmann "Comeback von Steven Jobs".
Für IBM war es damals auch ein Plattform-entscheid, die PC Linien gingen weiter unter Intel.

Und was kaufen Mac User bis Juni 2006?

Von: CyBear | Datum: 08.06.2005 | #12
Und was kaufen Mac User bis Juni 2006? Ich nehme an, daß jeder der nicht UNBEDINGT einen neuen Rechner braucht jetzt 1 Jahr Investitionsstop einschiebt oder inzwischen einen x86 Rechner kauft (Sony, Fujitsu, OQO, Flybook, ... haben recht schöne Notebooks). Siehe auch den Kommentar unter [Link]

@aadr

Von: Thyl (MacGuardians) | Datum: 08.06.2005 | #13
Natürlich weiß ich nicht genau, ob die anderen Macguardians nicht schon an irgendwelchen Bäumen hängen ;-) Aber ich bin wegen OPENSTEP (das aus irgendwelchen marketingtechnischen Gründen jetzt, iirc, MacOSX oder so heisst) zu Apple gekommen. Weder die damaligen Rechner von Apple noch MacOS hätten mich locken können. Ich war sogar ausgesprochen enttäuscht, dass der bereits angekündigte intel-Port von Rhapsody sang- und klanglos in der Versenkung verschwand, denn das bedeutete, dass ich mir einen Mac kaufen musste. Mit dem Teil bin ich allerdings sehr zufrieden, also, was solls.

@Matthias

Von: tom77 | Datum: 08.06.2005 | #14
...da ja die Boards der kommenden Apple Generationen auch nach eigenen Spezifikationen hergestellt werden...

also da wäre ich mir nicht so sicher
so gross wird der unterschied nicht sein

Apple's dummer G5-Hype

Von: Mac since 1994 | Datum: 08.06.2005 | #15
...achja, und diesen G5-Hype hat Apple selbst in die Welt gesetzt, obwohl das eigentlich nur ein normaler PowerPC ist, der aber 64 Bit adressiert und über einen FrontSideBus schnellere Performance bietet als gleichgetaktete "G4". Nettes Spielzeug klar, aber multicoreG4 von Motorola/Freescale wären im Powerbook noch einige Zeit die bessere Perspektive gewesen, wie überhaupt der Leistungsschub beim PowerPC nicht durch Taktratenerhöhung sondern eher durch multicore bevorsteht.

noch ein Nachtrag

Von: Matthias | Datum: 08.06.2005 | #16
Naja, vielleicht ja, aber BIOS heisst ja Basic Input/Output System, d. h. sämtliche Eingaben und Ausgaben an den Benutzer laufen immer noch darüber.Egal: Was ich noch loswerden wollte: In den 80ern gab es ja auch nicht nur den Mac mit seinem 68k-Prozessor, sondern auch noch den Amiga und auch noch den Atari ST, welche alle unterschiedliche Bootroms hatten. Als altern Amiga-User weiss ich, daß es auf einem Classic-Amiga auch nur über Emulatoren möglich ist, ein klassisches Mac OS zu starten, genau so wie auf dem ST. Aber eines hatten beide Systeme gemeinsam: man brauchte ein Image des Bootroms des Mac.
Beispiel 2: Wie einige von euch wissen, gibt es heutzutage auch noch andere Rechner für den Consumermarkt mit PPC, nämlich den Amiga One und den Pegasos. Aber es ist auf diesen Rechnern auch nicht möglich, Mac OS nativ zu starten. Ausserdem habe ich vorhin gelesen, dass es in der PPC Ecke ein einheitliches Referenzdesign für PPC-Boards gibt! All dies soll heissen, das es naiv ist, einen Rechnertyp nur über den CPU-Typ zu definieren!

G5 Hype

Von: pm | Datum: 08.06.2005 | #17
Es ist nicht ganz falsch, aber natürlich haben alle handelnden Personen bei Apple Tevanian, Jobs, Tribble IBM geglaubt, dass sie einigermassen liefern können. Darum ist Jobs vor einem Jahr auch hingestanden und allen erklärt warum IBM und Intel im Verzug sind. Nachdem aber im Laptop Bereich "Marktanteil 50%" der Apple Rechner kein G5 kam war eine reaktion absolut unausweichlich und angebracht.

Intel hat nicht immer glücklich agiert. Meistens bekamen sie von M$ auch nicht übermässige Specs. Die Altivec Variante ist aus meiner Sicht durchaus in Intel Chips zu realisieren.

ich kenne einige NeXT Entwickler welche schon 1997 eigentlich Intel Prozessoren allenfalls Alpha wollten. Es zeigt sich, dass dieser Kreis das Openstep Potential auf verschiedenen Plattformen inklusive Sparc durchaus richtig einschätzten.

pervers?

Von: merlin | Datum: 08.06.2005 | #18
eher strategie würde ich sagen
mit dem verkauf von osx bzw software wird apple mehr verdienen als mit hardware, dafür muss aber osx auf einem gewönlichen pc laufen und das wird es auch

@ merlin

Von: Matthias | Datum: 08.06.2005 | #19
Nein, das wird es nicht, hat Steve jedenfalls gesagt! Es sei denn, jemand knackt die Hardwareblockade, aber aktuelle DRM-Technik arbeitet mit einer Verschlüsselung, welche wohl erstmal auf Jahre nicht knackbar sein wird und wenn, dann nur mit sehr hohem finanziellen Aufwand, soll heissen, die Cracker-Crews werden sich wohl die Zähne dran ausbeissen!

Ich will aber keine DRM-Scheiße auf meinem Mac!

Von: Mac since 1994 | Datum: 08.06.2005 | #20
Die genaueren Spezifikationen zum "Developer Transition Kit" habe ich leider im Gegensatz zu Matthias noch nicht gefunden. Aber mir graust schon davor, daß mich Hardware per DRM kontrollieren und mir zB meine Privatkopien verbieten könnte oder mich gar darauf reduziert, Software, Filme oder Musik über das Internet zu mieten. Ich muß wohl einsehen, daß meine Zeit mit dem PowerPC eine schöne war, daß mich die Firma Apple aber künftig von OpenSource und CreativeCommons noch weiter entfernen würde. Immerhin wird ja auch RedHat über YellowDogLinux auf Power Macintosh laufen...

@Matthias

Von: merlin | Datum: 08.06.2005 | #21
...welche wohl erstmal auf Jahre nicht knackbar sein wird....

naja wenn du meinst

ich denke aber wie auch andere hier im forum dass es eine offizielle osx version
für den pc geben wird

diesen riesigen markt wird sich doch steven jobs nicht entgehen lassen vorallem wenn er schon ein os entwickelt dass auf einen "normalen" pc funktionieren würde

naja, wir werden ja sehen

Aktuelle Dongles

Von: tomas | Datum: 08.06.2005 | #22
Ich wäre mir da nicht so sicher, dass funktionierende Hacks so schnell kommen werden, wenn das "gut" von Intel und Apple gemacht ist. Schliesslich gibt es einen seit Jahren ungecrackten Logic-Dongle, und der Cubase/Halion-Dongle ist auch schon seit einem Jahr "sicher", nicht mal für PCs gibt es einen Crack.

Und das sind normale USB-Teile. Stellt euch vor, der Kopierschutz ist direkt im Prozessor oder im Chipsatz eingebaut. Ich denke, da gibt es nur wenig Chancen, das zu umgehen (auch wenn ich es prinzipiell für möglich halte).

Und dann fehlen immer noch die Chipsatztreiber etc für Non-Apple-x86er für OS X, wer soll die denn schreiben, Apple etwa?

na prost, mahlzeit

Von: merlin | Datum: 09.06.2005 | #23
auf einen Kopierschutz direkt im Prozessor oder im Chipsatz können die meisten von uns verzichten..
da is mir eine offizielle pc version auf nen zb sony rechner schon lieber

nachtrag

Von: merlin | Datum: 09.06.2005 | #24
vorallem eine offizielle pc vers. würde einen dongle überflüssig machen

ich hör steven jobs schon:
ziel wird es sein dass auf jedem 2.pc osx läuft
und im hintergrund die passende entwicklungs kurve

pc version?

Von: kim77 | Datum: 09.06.2005 | #25
wofür 2 versionen
eine reicht doch
ob du dann osx auf nen stylischen apple pc oder auf nen pc von der stange installierst bleibt dir überlassen

Apple mit Intel-Prozessoren - gerne doch

Von: Vultur | Datum: 09.06.2005 | #26
Der verwendete Prozessor ist doch irrelevant. NeXTstep/OPENSTEP/Mac OS X haben ja schon viele Prozessoren glücklich gemacht: Motorola 680xx, SPARC, PA-RISC, Intel x86, PowerPC.

Ich bin auch nur zum Mac gelangt, weil Mac OS X die aktuelle Version von OPENSTEP darstellt. Für mich ist Tiger eigentlich nur OPENSTEP Version 8.1 mit Carbon-Bibliotheken und Classic-Umgebung. Zwischendurch hatte Mac OS X mal diese alte MacOS9-ähnliche Oberfläche. Das war unangenehm in der Bedienung. Mit Aqua ist es dann wieder Richtung NeXT geradegerückt worden. War wohl notwendig um die alten Mac-User zu behalten...

Die Hardware von Apple entspricht jetzt wieder in Design und durchdachter Konstruktion dem, was NeXT damals gebaut hat. OPENSTEP lief super auf meinem Intel-PC. Und wenn jetzt Apple Intel-PCs bauen wird, werden die sicher die Komponenten so gut kombinieren, dass gute Rechner daraus werden.

Aber das Entscheidende ist die Software. Und OPENSTEP 8.1 <<<<<<<<<<< Mac OS X 10.4 ist einfach die angenehmste Art zu arbeiten oder digtale Medien zu geniessen...

Ist aber so...

Von: Matthias | Datum: 09.06.2005 | #27
nun es ist allgemein auch bekannt, daß Apple sich schon vor Jahren dem TCPA-Konsortium angeschlossen haben. Ob wir es wollen oder nicht. Ich sage es euch noch mal, aber aktuelle TCPA und damit DRM-Komonenten, welche ja die eigentlichen Kernstücle von TCPA sind, arbeiten mit einer 2048-Bit Verschlüsselung, welche in der jetzigen Fassung wohl auf 10 Jahre nicht knackbar ist. Die Verschlüsselung kann aber auch jederzeit durch den Hersteller geändert werden, ohne daß du davon überhaupt was merkst. Und somit wird auch sichergestellt, daß OS X nur auf Apple Rechnern läuft. Glaubt ihr denn im Ernst, daß Redmond ein technisch und optisch derart fortschrittliches System wie OS X als direkte Konkurrenz duldet. Wir dürfen nicht vergessen, daß Microsoft noch vor einigen Jahren $500 Millionen in Apple gepumpt hat und seit Ewigkeiten Software für unsere Plattform entwickelt. Ausserdem sehen wir ja, wie Microsoft ja derzeit gegen Linux vorgeht (Patentklagen etc., Wusstet ihr, daß es ein Patent auf den Doppelklick gibt?).

Hömma du lügst ja, Matthias...

Von: dermattin | Datum: 11.06.2005 | #28
"nun es ist allgemein auch bekannt, daß Apple sich schon vor Jahren dem TCPA-Konsortium angeschlossen haben."

Hömma du lügst ja, Apple ist NICHT Mitglied im TCPA (etc) Konsortium.


"Wir dürfen nicht vergessen, daß Microsoft noch vor einigen Jahren $500 Millionen in Apple gepumpt hat "

Du lügst ja schon wieder. Es waren 150 Mio Dollar (Aktien ohne Stimmrecht), die schon vor einer Weile negiert wurden.