ARCHIV 1999-2006

ARCHIV :: # 3757

Warum Apple?

Soundprobe

Autor: matz - Datum: 09.06.2005

Während wir alle noch mühselig unsere "intel outside"-Aufkleber von den Autos kratzen, beschäftigen sich andere bereits mit der Zukunft. Der Mac-Autor Jim Heid lässt uns schon mal per Audio vorfühlen was es heißt wenn am 6.6.2006 die ersten MacIntel-Kisten gestartet werden. Neben diesem schlechten Scherz, der uns tief ins Mark trifft und das Magengeschwür vom Montag noch mal in Erinnerung ruft, bleibt eine absolute Expertenfrage völlig unbeantwortet: Warum zum Teufel hat Intel überhaupt ein Interesse an Apple?

Kommentare

wer ist Apple ?

Von: Tobias | Datum: 09.06.2005 | #1
Ist es für Intel nicht wichtiger IBM & Motorola aus dem Markt zu drängen ?

Wenngleich es sich bloß um eine Handvoll Chips handelt, der Imageeffekt ist enorm.

Apple strahlt zur Zeit sehr hell und man kann sich mit dem Namen gut schmücken.

anders gesagt

Von: matz (MacGuardians) | Datum: 09.06.2005 | #2
Intel hätte auch locker auf Apple pfeifen können, dann wäre noch bei AMD gelandet. Intel macht es sicher nicht wegen dem Umsatz, das spielt gar keine Rolle. Prestige, braucht Intel Prestige? Nein, brauchen Sie nicht, weil nur Macuser (und ein paar Linuxer) Intel hassen, die Dosies finden Intel toll, - oder?

Also die hätten Apple auch locker verrecken lassen können.

Was will Intel mit Apple... Die brauchen Apple nicht.

cu m

Nicht nur Image

Von: Schaumburg | Datum: 09.06.2005 | #3
Intel hat mit Apple endlich einen Consumer Hersteller, der auch höherwertige Prozessoren in seine Rechner einbauen will und nicht nur auf billig macht. Die loyalen Apple Kunden wissen, das Qualität etwas kostet und greifen gerne etwas tiefer in die Tasche, wenn das Ergebnis stimmt. Von daher werden wir in den Macs wahrscheinlich in Zukunft öfter das erste Mal einen Prozessor sehen.

dies und das

Von: Mr.Mike (MacGuardians) | Datum: 09.06.2005 | #4
Also wenn _ich_ sagen könnte, Apple kauft bei mir ein - und zwar das subjektiv als Herzstück wahrgenommene Bauteil, würde mich das auch nicht nur ein bisschen freuen.

intel ist ja auch so eine Firma, die immer gaaaanz Stolz auf ihr Zeugs ist und sehr schnell beleidigt ist, scheint eine sehr emotionale Sache bei denen zu sein.

Andererseits spielt es sicherlich auch eine Rolle, hier einen 25+ Jahre alten Computerhersteller zu haben, der von einem noch so gut wie nie chips abgekauft hat (abgesehen von ein paar PCI Controllern und Ethernet Chips)

Strategisch? Sicher nicht unerwünscht - aber ich glaube nicht soo wichtig. nebst dem oben angeführten Grund der Innovationsfreude: AMD ist technisch einiges voraus, und kann dies dennoch nicht in Stückzahlen umsetzen.

Sonst wohl Prestige - nebst der Freude einen Grosskunden dazugewonnen zu haben. Mit zusätzlichen Einnahmen - wahrscheinlich - wegen dem Design oder Kauf vom Chipsatz...

Meiner Wahrnehmung nach und im Umfeld, ist AMD das "geeky" Zeugs, wer sich selber für wichtig nimmt, prahlt mit Athlon oder gar Opteron. P4 hör ich von Hardcore Gamern, bzw die, denen die reine Gigahertzzahl noch ein Grinsen entlockt. Im Endeffekt ist aber ein Intel System einfach billiger für den DAU - weiss nicht ob es an Stückzahlen liegt, aber wohl mehr an besserer Strategie/Marketing/Produktpositionierung

traurig aber unumgehbar

Von: critikus | Datum: 09.06.2005 | #5
Schade, dass es Intel ist...AMD wäre mir lieber, wenn es denn sein muß, schnüffz - so, Gefühle ausschalten.

Apple hat ja schon seit langem Probleme mit IBM. Nachdem Motorola die PPC-Fertigung an IBM abgegeben hat, haben die den PPC eher für den Embedded-Markt entwickelt. Die Apple-Prozessoren liefen da einfach mit.

Seit einiger Zeit ist auch zu sehen, dass die PPCs technologisch nicht mehr so mithalten können wie die x86-Konkurrenz (Qualität, Verfügbarkeit). Leider hat Apple aber einen für IBM zu kleinen Marktanteil, als dass die sich mit Elan auf die weitere Entwicklung stürzen. So bleibt Apple nichts anderes übrig als sich einen neuen Partner zu suchen und da gibts halt nicht mehr viele.

Ich denke, dass ein Apple trotz Intel-Prozessors weiterhin ein Apple bleiben wird und irgendwann wird es egal sein, was für ein Prozessor im Gerät steckt.

Mit der Wahrnehmung ist es so eine Sache...

Von: Axel | Datum: 09.06.2005 | #6
..darum mal meine ureigenste Intel-Wahrnehmung...

Intel steht im PC-Bereich für Qualität und AMD immer noch für "Billig". "Intel-Inside" ist zwar von Mac-Seite immer "veräppelt" worden (harhar) aber ist für PC User durchaus ein Kaufargument. Begebt Euch doch mal in die Abgründe der PC-Schrauber an der Ecke. Wenn ihr da für wenige Euronen eine Kiste zusammenbasteln lasst, dann bestehen die Kisten zu 90 Prozent aus alleskönnenden Billgmainbords (Asrock o.ä.) und AMD CPUs. Ein Mac Mini mit Intel CPU, unter 500 EUR hätte da Marketingstrategisch sicher gute Chancen positiv wahrgenommen zu werden.

Ich kann ja alle Hardcore-Macuser verstehen die mit Apple durch "Dick und Dünn" gegangen sind und nun die Tränen in den Augen haben. Nur mit diesen Usern wird Apple sicher nicht seinen Marktanteil steigern können. Für alle anderen ist Intel kein Schreckgespenst, sondern eine Marke mit "gutem Klang".

iPod & Co.

Von: roser | Datum: 09.06.2005 | #7
und jetzt kann der Durchschnitts-User auch noch einen Mac kaufen, der einen Prozessor hat, dessen Namen er kennt und der auch die "tollen" GHz-Werte hat, die man halt haben muß.
Auf der Consumer-Seite macht das Sinn.

Laptop: Braucht man kein Wort darüber zu verlieren, da werden die Chips sogar gebraucht.

Profi-Desktop: Also ich sitze hier neben einem G4-Dual-1,25 UND MUSS IMMER GANZ LAUT SCHREIBEN, ok, mein privater G5 ist da schon deutich besser, aber daß man Lüftereinheiten ausbauen muß um Speicher einbauen zu können....., naja, ansonsten würde ich sagen: Hauptsache ich behalte meine OSX und die Software läuft vernünftig, der Rest interessiert mich nicht.

XServes: ....tja, da bin ich auch mal gespannt, ehrlich. Jemand eine Idee?

Prestige, Sieg über PPC/AMD und Fortschrittsfreude

Von: Kai (MacGuardians) | Datum: 09.06.2005 | #8
Ich schließe mich meinen Vorrednern an.
Intel hat kläglich versagt beim Versuch, die PC-Schrauber zu schönen Designs zu überreden, ich sag nur "concept PC", was haben wir gelacht!
Ein Chip ist was abstraktes was der Endkunde nicht wahrnimmt, damit hatte Intel immer zu kämpfen (deshalb auch das Intel-inside-Palim-palim!). Aber wenn Apple dem abstrakten Chip ein schönes Gesicht (in Form von OS X und schönem Rechnerdesign) gibt, dann ist Intel natürlich sofort dabei!
Auch Apples Expermentierfreude mit neuen Techniken und ihre "forward ever, backward never"-Einstellung kommt Intel sicher gelegen. Von M$ und ihren OEMs sind sie das exakte Gegenteil gewöhnt, schon der PC99-Standard von Intel sah vor, kein Diskettenlaufwerk mehr zu verbauen! Und ein zwei Jahre später hätte jeder PC sogar komplett "legacy-frei" (d.h. ohne COM, LPT, PS/2, ISA und Floppy!) sein sollen. Haha, hat ja super funktioniert! ;-)
Letztendlich ist's ein Sieg über AMD und PPC, und beide haben ihnen in letzter Zeit recht nett zugesetzt. Der Opteron macht ihnen gerade die Blutgrätsche bei der Xeon-Servermarkt-Cashcow und IBM/PPC bei der Xbox und den anderen Konsolen.

UND ganz wichtig!

Von: Mailposter | Datum: 09.06.2005 | #9
Intel braucht für Apple nicht extra Entwicklungen zu betreiben ,dh. Apple muss Intel nicht wegen jedem Detail am Boppes lecken, denn:

SIE HABEN DIE GLEICHE ZIELGRUPPE.

Somit weiß Jobs, was ihm wichtig ist, ist auch Intel wichtig. Und Intel weiß, was Jobs wichtig ist, wird für Intel mit großer Wahrscheinlichkeit wichtig werden können.

Endlich mit dem Schrittmacher

Von: Carlo | Datum: 09.06.2005 | #10
zu arbeiten, denke ich ist ein guter Grund. Apple war und ist doch die Firma, die immer vormacht, wie was gehen kann und die PC Branche kommt seit Jahren eigentlich nicht mehr aus der Nachmacherei und Kopiererei raus. Da ist es doch sicher ganz schön, wenn man mit dem Innovator direkt zusammenarbeiten kann.

Carlo

senf

Von: nam | Datum: 09.06.2005 | #11
es koennte gut sein das apple die technologische speerspitze fuer intel uebernimmt.
uns maccies kann das ja nur freuen.
ausserdem sollte man nicht vergessen, das apple sicher nicht die billigsten chips verbauen wird. also sind 2% umsatz mit apple vielleicht soviel wert wie 4% umsatz mit medion (nur hypothetisches beispiel)
vielleicht - mal im umkehrschluss - bekommt firewire ja nochmal auftrieb im gesamten intellager. kann sich ja nur positiv auf die gesamte peripherie auswirken.
und dann waere da ja noch der itanium. vielleicht hat der ja mit mac os x drauf auch nochmal chancen. denn der ist noch revolutionaerer als der powerpc.
ia32 ist und bleibt leider etwas frickelige hardware mit tausend zoeppen. allerdings auf sehr hohem niveau. da macht intel im wahrsten sinne des wortes aus scheisse bonbons. (ich meine jetzt nicht nur cashcow-maessig sondern auch technologisch)

wieso eigentlich "start am 6.6."?

Von: moe | Datum: 09.06.2005 | #12
wie kommt ihr auf das startdatum? keiner weiss, wann die ersten intel-macs erscheinen. es ist nur klar, dass sie zur nächsten WWDC schon am markt sind.

viel wahrscheinlicher als die nächste WWDC ist doch ne konkrete ankündigung zur MWSF und lieferung die berühmten zwei monate später.

am 6.6. kann steve dann allen erzählen, wie "super" sie waren und "danke" und "smooth transition" und "you're doing great" und alles.

Wird hier schon wieder kräftig ...

Von: johngo | Datum: 09.06.2005 | #13
... an dem nächsten Mythos gearbeitet?

Von wegen, das das sagenumwobene
und innovative Apple dem ange-
schlagenen Intel aus der Patsche hilft?

Ihr könnt ohne so etwas nicht existieren?
Stimmts? ;)

Gruss

johngo

@johngo

Von: conny23 | Datum: 09.06.2005 | #14
danke,
das gleiche hab ich mir auch gedacht beim lesen

schon köstlich

@ moe

Von: Dr.Mo | Datum: 09.06.2005 | #15
Apocalyps: 6.6.6. !!!!

...

Von: dodgeR_dose | Datum: 09.06.2005 | #16
diese pauschal-aussagen das amd besser als intel ist sollte die x86-noobs mal lassen...der amd ist und bleibt eine spiele-cpu...vom fx abgesehen...wer mehr mit seinem pc macht als doom3 zocken weiß wovon ich rede...

@ Dr.Mo

Von: conny23 | Datum: 09.06.2005 | #17
da haste recht bei den nächsten benchmarks werden die karten auf den tisch gelegt

ms arbeitet hald schon lange zeit mit intel, kann von vorteil sein

auf jeden fall sehr spannend

@dodgeR_dose

Von: conny23 | Datum: 09.06.2005 | #18
diese pauschal-aussagen das amd ein spiele-cpu ist, ist schwachsinn

glaub mir computer mit amd cpus kann man genauso gut auch für grafik, office anwendungen usw verwenden

kopfschuttel...

Oder es hat irgendwie mit TCPA/Palladium/TCG zu tun

Von: dirk (1812) | Datum: 09.06.2005 | #19
sowas hat gestern u.a. die SZ vermutet...

Glaskugel

Von: Tobias | Datum: 09.06.2005 | #20
Also ich voraussage mal einen MacMini mit einem preiswertem Stromsparer im Januar 2006 zur MWSF. Als Testballon ganz gut.

Die PowerBooks haben es sicher auch dringend nötig, aber für die denke ich wird es eher Sommer 2006.

iBooks ? Wenn es billige Chips gibt dann auch Frühjar 2006. Da wird es sicher eine Unterteilung geben wie heute Pentium / Celeron

Januar 2007 kommen iMacs

Die Profi Liga wird bei Dual G5 bleiben bis 2007. Solange es keine Dual Intel geben wird, bzw. einen einzigen Intel Chip der so viel Feuer hat, kommen die erst zum Schluß.

Nicht 6.6.6 sondern 6x6+6=42. Das ist die Lösung!!

Von: roser | Datum: 09.06.2005 | #21
n/t

@Tobias

Von: Ulrich | Datum: 09.06.2005 | #22
INTEL hat durchaus einen Prozessor, der es an Innovation und Leistungsfähigkeit mit den PPC970ern von IBM aufnehmen kann: den Itanium2!

Natürlich eignet der sich nicht für alle Macs, sondern ausschließlich für die XServs.

Ich denke, dass wir als erstes XServs mit INTEL inside sehen werden, denn nirgends ist ein Übergang einfacher zu realisieren als bei den XServs, da bei Mac OS X Server die Menge an Drittanbieter-Software überschaubar ist.

Ob es dann Itanium2 Prozessoren sein werden, oder aber doch Xeons bleibt abzuwarten, ich tippe aber auf Itanium2

vergessen

Von: dave | Datum: 09.06.2005 | #23
"my first reaction to the g5 was: 'wow apple has done it again!'" Bruze Chizren (adobe)

Ich staune...

Von: Boskopp | Datum: 09.06.2005 | #24
Also ehrlich...den Auschrei verstehe ich nicht: IBM und Motorola machen keine HochleistungsChips für PCs mehr. Es gibt nur noch AMD und Intel, die für Desktops produzieren. IBM hat PCs aufgegeben und produziert jetzt Chips für Spielekonsolen, Motorola Telefone.

Apple sichert sich (und uns mit deren Produkten) die Zukunft indem sie den einen von 2 verbliebenen Herstellern wählte (AMD oder Intel). Die Wahl viel vermutlich vor allem vor dem Hintergrund der verfolgten Ziele (das "digitale Heim"... ? Wenn Apple nichts tut, ist auch das verloren.).

Apple ist momentan in der stärksten Position seit Jahren. Umgekehrt ist Redmond an allen Orten nur noch schwach und Cupertino setzt sie gnadenlos unter Druck. Das ist die einzige Möglichkeit zu überleben.

Vor nicht mal 20 Jahren lief ein Spot über Gleichschaltung durch IBM und jetzt nehmt ihr die noch in Schutz! Ich glaub's einfach nicht.

PS: Bin Besitzer Spartacus und Cube, aber an IBM hänge ich nicht.

Speerspitze?

Von: gast | Datum: 09.06.2005 | #25
na klar sehen wir mac user uns als Krönung der Schöpfung ;-)

Könnte mir bei Intel vorstellen, dass man genau beobachtet, wie sich Fronten gg M$ aufbauen; dass Linux zunehmend Freunde findet…

Da is doch ein professionelles Unix mit 'ner einfachen GUI etc.p.p. ne feine Sache…

Hab auch 'n Cube… an Stelle von Intel wäre ich ganz schön stolz, wenn da mein blauer Bapper draufkleben würde…!

(darauf bin ich WIRKLICH gespannt: ob die ersten MacIntoshTels sowas drauf haben ;) )

PPC Aliance Apple, IBM, Motorola....

Von: MacJunkie | Datum: 09.06.2005 | #26
Hat da Apple nicht irgendwie anteilig Zugang an die PPC-Aechitektur, bzw. an deren Patente?

Könnte sich Intel nicht dadurch einen Vorteil verschaffen, mit Apple zu Handeln, um an PPC-Bestandteile zu kommen? Wäre doch denkbar? Oder?

@thesi: Großangriff auf den PC-Markt

Von: kisch | Datum: 09.06.2005 | #27
> - evtl. kommt ja auch noch ein
> one-more-thing:

> lizensierung von apple+intel motherboards
> an ein paar ausgewählte grosse
> pc-hersteller?

Das vermute/befürchte ich auch.
Ich habe hier ein paar ausführlichere Argumente dafür:
[Link]

Ob der verrückte Jobs das riskiert?!?

gruß kisch

@Ulrich

Von: Thyl (MacGuardians) | Datum: 09.06.2005 | #28
Der Itanium ist explizit als Nachfolger des PA-RiSC ausgelegt, er ist nicht kompatibel mit x86 und sein Einsatz würde eine weiter Komplettportierung von MacOSX erfordern, um gescheit zu laufen. Der Prozessor ist hauptsächlich deshalb so schnell, weil er einen Monstercache hat. Er ist für Apple zu teuer. Ich glaube nicht, dass Apple den Itanium einsetzen wird.

Bill Gates & Steve Jobs

Von: Roger Hasler | Datum: 09.06.2005 | #29
Wieso hat Steve Jobs schon vor fünf Jahren, OSX angefangen zu entwickeln für Intel Prozis?

Wir müssen uns dass mal vor Augen führen.

Wieso kommt Longhorn erst 2007 oder später raus?

Wieso passiert genau in dieser Zeit der Wechsel auf Intel Prozessoren?

Weil Steve Jobs & Bill Gates im geheimen mit Intel einen Plan schmieden und so ein perfektes System auf den Markt bringen wollen.

Ihr müsst immer noch wissen, dass Bill Gates und Steve Jobs enge Freunde sind.

Ohne Bill Gates würde Apple gar nicht existieren!! Denn Sie werden von Bill Gates finanziell unterstützt.

Wenn Bill Gates Apple nicht unterstützen würde, dann hätte er Apple schon lange gekauft. Was aber sicher folgen hätte bezüglich Monopolstellung.

Die Zukunft sieht so aus:

Jobs entwickelt für Gates das Betriebssystem und Intel liefert die Prozis dazu. AMD und IBM werden untergehen und wir haben einen neuen Giganten.

Das wird so in den nächsten 10 Jahren passieren.

Es ist doch schon umheimlich genug wieso Longhorn solange braucht um auf den Markt zu kommen.

So, jetzt habe ich ein riesen Gerücht in die Welt gesetzt. Mal schauen ob ich recht habe!
:=)

arstechnika artikel

Von: supercollider | Datum: 09.06.2005 | #30
das ergänzt ganz gut den artikel von John Siracusa und formuliert noch mal sehr schön warum nicht nur er sondern auch ich auf meinem alten powerbook ausharren.
[Link]

Longhorn

Von: Matthias | Datum: 09.06.2005 | #31
...nun, die Frage mit Longhorn ist recht einfach zu Beantworten. Ein essentieller Bestandteil von Longhorn wird Palladium sein, welches nur TCPA konforme Hardware unterstützt, also Hardware, die gerade erst in den Startlöchern steht und erst vereinzelt verbreitet ist. Desweiteren plant Microsoft, auf allen zukünftigen PC-Boards den sogenannten Fritz-Chip einzusetzen, welcher allerdings noch nicht fertig ist und das Bindeglied zwischen Palladium und der restl. PC-Hardware ist, sprich die Ausführung TCPA konformer Inhalte und Software überwacht und authorisiert. Wird Longhorn fertig sein, werden die Hardwareanforderungen derart hoch ausfallen, daß viele PC-User gezwungen sind, auf neue Komponenten umzusteigen.
Ein weiteres Gerücht über den 500 Millionen Deal vor Jahren zwischen Apple und MS, daß Apple sich verpflichten musste, sein OS niemals in die eigentliche IBM PC Welt zu portieren und daß MS im Gegenzug Programme für die Apple Plattform anbieten darf, denn aus reiner Freundschaft zwischen Gates und Jobs wird der Deal garantiert nicht eingefädelt worden sein und mal ganz ehrlich , 1997, als der Deal gemacht wurde, wusste noch niemand etwas über Apple's heutige x86 Strategie!

Intel "the return"

Von: pm | Datum: 09.06.2005 | #32
Wenn man die Sache mal sehr langfristig sieht ab so 2015 muss man sich ja auch mal das aktuelle Apple und MS Management in Betracht ziehen. Die erste PC Generation geht dann in Rente langsam aber sicher, dies gilt für Jobs, Gates, Tevanian und viele andere.
Intel wäre dann sehr langfristig betrachtet sehr gut positioniert nicht nur Chip Hersteller sondern auch OS X (ersetzen wir das X mit I) ausliefern zu können.

Es ist eine grosse Herausforderung die Apple jetzt angegangen ist, die einzige Firma die solches schon mal überstanden hat ist Apple und NeXT. Weder HP, DEC, können das von sich behaupten.

Intel und Firewire

Von: pm | Datum: 09.06.2005 | #33
Inttel hat am 19/20.5 offiziell bekanntgegeben Firewire auf seine Boards zu implementieren. (Sprich Apple hat da wahrscheinlich eine Lizenz getauscht USB - Firewire gegenseiitg)

@Roger

Von: njyo | Datum: 09.06.2005 | #34
...fast. Du hast allerdings noch vergessen zu sagen, dass Bill Gates und Steve Jobs eigentlich DIE SELBE PERSON sind. ;)

Denk darüber nach und es wird klar: ein paar Hinweise:
1.) Bill == geek-Persönlichkeit; Steve == hipness-Persönlichkeit
2.) Produkt-Klau von einer anderen Firma ohne Konsequenzen?
3.) Beide sind kontroll-Freaks
4.) beide haben ein RDF
5.) $1 Lohn geht nur mit bereits viiiiiel Geld
6.) Nur Avatare tragen immer die selbe Kleidung

;)

_W

Hensmolma

Von: Kai (MacGuardians) | Datum: 09.06.2005 | #35
neo:
"Aber wie so ist der Onboard GFX Adapter vom Devel System so schnell ich hätte ihn viel viel langsamer eingeschätzt."

In Xbench ist ne Rage128 schneller im selben Rechner in OpenGL als ne Radeon 9800. Mehr muss man zu diesem "Test" glaub ich nicht sagen....

pm:
"Inttel hat am 19/20.5 offiziell bekanntgegeben Firewire auf seine Boards zu implementieren. (Sprich Apple hat da wahrscheinlich eine Lizenz getauscht USB - Firewire gegenseiitg)"

Echt? Wo? Was für Boards? Nur die von Apple oder Intels Chipsätze allgemein? Cool, dann kriegt die PC-Welt ja doch noch ne brauchbare Schnittstelle! ;-)
Aber ne USB-Lizenz hat Apple schon seit 97!... Kost ja nix! ;-)

@Kai Intel Firewire

Von: pm | Datum: 09.06.2005 | #36
[Link]

Firewire kommt im Text vor. Sieht stark nach Apple specs aus.

@pm

Von: kux | Datum: 10.06.2005 | #37
es sieht wirklich danach aus. sogar der bustakt ist auf 1,066ghz und dann die 8 x usb 2.0 und 4x serial ata. aber serialport?

wenn apple darauf baut, dann werden wir einen sehr ausbaufähigen POWER MAC bekommen. das jetzige gehäuse ist sogar sehr gut dafür geignet. endlich passen 4 HDs rein und mehr als nur 3 PSI slots.

ABER es sind ja noch 12 monate vor uns. da bewegt sich noch einiges.

schade dass der INTEL bus nicht mit dem prozessortakt mitwächst (d.h nicht den halben prozessor takt hat wie der G5). ein PPC mit 3.0 ghz (der noch als letzte PPC revision kommen wird) hätte schöne 1.5 ghz. ob 1.066ghz oder 1.5ghz ist ein riesen unteschied.

@Roger usw.

Von: Patrick | Datum: 10.06.2005 | #38
Naja, Gates und Jobs als Freunde zu bezeichnen, halte ich für sehr weit her geholt. Gut, beide waren beim Homebrew Computer Club, aber die Wege trennten sich doch sehr bald. Die Anteile an Apple, die M$ für 150mio UDS kaufte, waren Bestandteil eines Vergleiches zwischen Apple und M$, da M$ (wie so oft) Technologie von Apple geklaut hat (ich glaub es ging um Fenster/MultiFinder).

Zu den Anfängen von Apple und auch M$ empfiehlt es sich, den Film "Pirates of Silicon Valley" anzuschauen. Noah Wyle als Jobs ist klasse und auch die anderen Charaktere wie Woz, Gates, Balmer sind wirklich gut besetzt.

Aber zurück zum Thema:

Es wurde hier schon einmal kurz erwähnt: Apple war massgeblich an der Weiterentwicklung des PPC beteiligt. Gerüchteweise wurde der G4 fast ausschliesslich von Apple-Leuten entwickelt (vor allem Altivec), die damals teils in Cuppertino, teils bei Motorola saßen. Auch bei der G5-Entwicklung wird Apple einen gewissen Anteil gehabt haben (gut, nicht am Power4-Core, aber an der Anpassung bestimmt). Könnte Apple nicht auch aufgrund dieser Vergangenheit so interessant für Intel sein? Die PPC-Architektur ist grundsätzlich ja wohl die bessere, nur die Umsetzung in Hardware ist mies, da hat Intel mit Sicherheit mehr Erfahrung (kämpfen die ja schon seit Ewigkeiten mit Leckströmen und enormen Leistungsverlusten).

Momentan gehen alle davon aus, daß P4s in den Macs eingesetzt werden. Was wäre, wenn Intel mit Apple zusammen eine neue Reihe abseits von P4, Pentium M/D, Xeon und Itanium entwickelt? Dauert es deshalb noch ein Jahr? Es wurden AFAIK nie irgendwelche konkreten Aussagen getroffen, welcher Prozessor tatsächlich zum Einsatz kommen wird. Und vom Entwicklungssystem darauf zu schliessen ist bestenfalls naiv.

Xbench ...

Von: neo | Datum: 10.06.2005 | #39
OK, so genau hatte ich mir Xbench nicht angeschaut ...

Sonst nehme ich Unixbench (!test keine Oberfläche) reicht um die System Leistung im Untergrund zu vergleichen.

Gruss Sven

Powermac G5

Von: Roger Hasler | Datum: 10.06.2005 | #40
Ich hatte mir letzte Woche einen Powermac G5 Dual 2.3 GHz zugelegt. Dazu noch eine Geforce 6800 Ultra DDL. Ich bin mir sicher, dass ich für die nächsten vier Jahre mit dieser Hardware gut bedient bin.

Das Problem bei allen Leuten ist, sie wollen immer noch mehr GHz und noch mehr GHz.

Intel nutzt den GHz Hype als Verkaufsargument.

Leider wird dieser Hype in sämtlichen Verkaufshäusern angetrieben durch Verkäufer die keine Ahnung haben von der Materie.

Den Leuten wird vorgegaukelt, sie bräuchten dass.

Aber in Wirklichkeit sind 4 GHz oder Dual Core Prozessoren für einen Otto-Normalverbraucher, was sicher 95 % sind, völlig unnötig.

Der eigentliche Verursacher dieses Hypes, ist die Spieleindustrie. Die Spieleindustrie gibt den Ton an, was für Hardware-Anforderungen man braucht.

Ich bin mir sicher, dass in 20 Jahren ein Normalverbraucher, einen Dual Core Prozessor nie brauchen wird.
Denn keine Office-Software oder Betriebssystem wird das je voraussetzen.

Was heisst dass jetzt für uns: Die ganze Sache ist eine reine Geldmacherei und eine Leuteverarsche.

Statt immer mehr Leistung zu erzielen, sollten sie lieber schauen, dass sie den Stromverbrauch im Computer besser in Griff bekommen.

Ich habe den Rechner gekauft, weil ich ihn in meinem Tätigkeitsfeld brauche (Videoschnitt, 3D, usw.).

Wenn ich ein Verkäufer wäre, hätte ich ein schlechtes Gewissen, denn Leuten eine Maschine zu verkaufen die sie nie und nimmer ausreizen werden.

Wer jetzt einen aktuellen Apple Rechner kauft, hat auch noch in 4 Jahren genügend Leistung auf dem Tisch.

@roger hasler

Von: kux | Datum: 10.06.2005 | #41
ich stimme dir zu.
man hat genug leistung für die software die du JETZT brauchst, aber nicht mit der softwar die in 2 oder 3 jahren kommen wird. und da deine kunden bestimmte sachen erfordern (vielleicht einen effect den es erst im finalcut 7 geben wird) dann guggst du in die röhre. ;). muss nicht sein, aber es könnte durchaus so kommen.

ich werde mir bestimmt die letze G5 revision kaufen. sie wird weiterhin eine sehr schnelle maschine sein und da ich im printbereich arbeite kann ich sie dann ohne grössere soft-updates weiterhin 3 jahre lang gut benützen. bis dahin sind die intel-macs und die dazugehörige software einigermassen gut (nativ).

(g5 revision wird wahrscheinlich einen 3ghz PPC haben und einiges mehr für den preis anbieten.)

weiss jemand wann die nächste revision kommen könnte? januar 2006?

der Teufel steckt nicht im Detail

Von: oldMACdonald | Datum: 10.06.2005 | #42
Die Geschichte erweist sich mit jedem Tag als einfacher, als alle es wahrhaben wollen. Intel verkauft nicht genügend Itanium-Prozessoren. Und Apple durstet nach ganz großer Prozessor-Leistung.

Verfolgt man die Roadmaps, dann laufen 2007 mehrere Dinge zusammen.

Unter anderem folgendes:
"Tukwilla und Dimona als Nachfolgegeneration sind auch bereits bekannt - dabei handelt es sich um Multicore-Prozessoren, die aufgrund der Architektur des Itaniums recht einfach zu realisieren sind. Dabei plant Intel eine Migration der höherklassigen Xeon-Modelle (Xeon MP) und der Itanium-Architektur"

das stand hier:
[Link]

@Ulrich, Kai

Von: Thyl (MacGuardians) | Datum: 10.06.2005 | #43
Ulrich:
Technisch möglich und bewiesen durch Ports nach SPARC, PA-RISC, 88000, PowerPC, intel....

Aber ein solches Produkttohuwabohu würde ich mir nicht antun; und Apple auch nicht (mehr, nach den Erfahrungen bei NeXT; bedenke, großenteiles immer noch dieselben Leute!)
Kai:
Bezüglich AMD scheint Sun anderer Ansicht zu sein.

naja

Von: Killa | Datum: 10.06.2005 | #44
@Roger Hasler:

Zunächst mal ist auch in der AMD/Intel Welt Ghz nicht mehr so entscheidend. Das erkennt man auch am Erfolg der Centrino (Pentium M) Notebooks. Natürlich folgt die Masse dumpf der Werbung, aber die geht mittlerweile deutlich weg vom Ghz. Wahn...

Eine andere These halte ich für absurd. Schneid sie Dir aus und häng sie mal im Zimmer auf, Du wirst in 20 Jahren schmunzeln:
"Ich bin mir sicher, dass in 20 Jahren ein Normalverbraucher, einen Dual Core Prozessor nie brauchen wird.
Denn keine Office-Software oder Betriebssystem wird das je voraussetzen."

Das ist natürlich totaler Quatsch. Es weiss keiner, welche Power ein Rechner in 20 Jahren braucht oder haben wird. Es wird auch sicher kein Dual-Core Prozzi sein. Aber er wird Power haben. Und wie (nach heutigem Maßstab).

Denn sieh mal, auch die Userinterfaces und die Peripherie ändern sich ständig. Du wölltest OSX ja auch nicht auf einem Performa laufen lassen. Oder? Selbst wenn Du nur mit ner Textverarbeitung arbeiten würdest oder im Netz surfen...

Ganz davon abgesehen sind die Muliticore-Lösungen ja auch der tatsache geschuldet, dass eine immer stärkere Miniaturisierung herkömmlicher Transistoren an eine physikalische Grenze stößt....

Thema AMD, The M$

Von: Killa | Datum: 10.06.2005 | #45
@ kai

Zu AMD in Workstations, aber auch bei Enkunden-Verkäufern wie Dell muss man natürlich auch sagen, dass AMD sich den Ruf, den Intel hatte erst mal erarbeiten musste und muss.

Viele große Hersteller, die bisher von Intel beliefert wurden haben natürlich gezögert, auch zu AMD zu gehen. Denn damit nehmen sie im Ergebnis ja weniger Chips bei Intel ab = weniger rabatt bei Intel. gleichzeitig aber höhere Produktions- und Logistikkosten.

Außerdem war AMD viele Jahre als Marke beim Endkunden noch nicht so bekannt und sicher auch noch nicht so renommiert. Das alles sind Prozesse, die viele Jahre benötigen. Wenn AMD nicht schlampt, werden sie in dem Bereich immer besser werden...

Was die Qualität der Chips angeht (Ausfallsicherheit) geben sich beide Hersteller nichts.
Tatsächlich waren die Chipsätze für AMD-Chips früher ein Problem von AMD. Nicht mal so sehr die Stabilität, eher der Speicherdurchsatz war beschämend. Hier hat die Konkurrenz von nVidia gut getan. Die Via Chipsätze sind aber seit dem KT333 ziemlich gut geworden.

Thema M$:
Ob M$ Barreserven schrumpfen oder nicht ist ziemlich ohne Belang. Sobald "Longhorn" rauskommt wird die Geldpresse wieder angeworfen. Völlig normal, dass in einem "Forschbungszyklus" viele Ausgaben getätigt werden. M$ investiert z.Zt. eben viel in die Entwicklung, OS, Browser, Media...
Dass M$ Probleme hat, kann man nicht ernsthaft behaupten. Das, was hier teilweise geschrieben wurde, dass Apple M$ unter Druck setzt, ist Wunschdenken. Höchstens im Bereich Audio-Medienformat.

@ Roger Hasler

Von: johngo | Datum: 10.06.2005 | #46
Die "Leute" wollen nicht mehr GHz,
sondern sie wollen vorrangig mehr Speed!
Dieser Umstand wird gerade durch den
Wechsel auf die Dual-Core-Techniken
bewiesen.

Und wie schon ein Vorredner anmerkte.
Das mit den 20 Jahren ist Unsinn ...
und es ist sogar Unsinn bezogen auf Heute.

Ich will Heute schon mehr Speed.
Je mehr, desto besser! Das Du das,
als Videofuzzie nicht möchtest wundert
mich schon stark! Macht es Dir besonders
viel Spass dem System beim Rendern von
Effekten zuzuschauen?

Ich habe/hatte auf meinen Rechnern (nach
mittlerweile 16 Jahren Computing) nur eine
einzige Spieleserie. Die Myst-Riven-Reihe.
Die verlangte nie nach Speed. Trotzdem
habe ich mehr als ein Dutzend Rechner
gekauft, nur weil sie "schneller"
waren. Zumindest lag hier "immer" der
Hauptgrund!

Also gibt es durchaus andere Zusammenhänge,
- als die Spielebranche - die die
Entwicklung ebenso vorrantreiben.
Die Spielebranche profitiert sehr Stark
von dieser Entwicklung und sie sorgt
(durch ihre Verbreitung) dafür, das
die Harwdarepreise (hauptsächlich die
der Grafik) sehr moderat bleiben.

Ohne die Spielbranche hätten wir aber
genauso perfomante Karten: Sie wären nur
sehr viel teurer. Eben so, wie es schon
einmal war. Grafikkarten für 6.000.- DM
waren ebenso am Mac vertreten, wie z. B.
bei einer SGI.

So ist Speed auch keine Verarsche. Im
Gegenteil: für viele berufliche Anwender
ist sogar ein Wettbewerbsvorteil. Wäre
das nicht so, würden z. B. die Verkäufe
bei der Einführung von neuen schnelleren
Systemen nicht regelmässig immer wieder
deutlich anziehen.

Gruss

johngo

Flappdoden

Von: Kai (MacGuardians) | Datum: 10.06.2005 | #47
Thyl:
"Kai:
Bezüglich AMD scheint Sun anderer Ansicht zu sein."

HP auch, IBM auch. Ich sagte nicht, dass AMD billig IST, sondern dass sie diesen Ruf haben! Außerdem ist der Opteron ne ganz andere Kiste, Server ist auch was andere als Workstation, hier gibt's keine Billigchipsätze von VIA und ALI!

Killa:
"Außerdem war AMD viele Jahre als Marke beim Endkunden noch nicht so bekannt und sicher auch noch nicht so renommiert. Das alles sind Prozesse, die viele Jahre benötigen. Wenn AMD nicht schlampt, werden sie in dem Bereich immer besser werden..."

Wünschenswert wär's! AMD ist mir noch zu "wackelig": mal ist ein Quartal rot, dann wieder schwarz usw! Die haben's verdient sich endlich als gleichberechtigte Größe neben Intel zu etablieren, und mit ihrer K8-Architektur und x86-64 haben sie da gute Weichen gestellt! Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: Intel wird gezwungen, die ISA von jemand anderem zu übernehmen und ihr eigenes Milliardenschweres Zehn-Jahre-Projekt einzustampfen! Das ist beispiellos in der Computergeschichte, Intel hat bisher IMMER die Regeln diktiert, die größten Niederlagen hatte Intel bisher nur im verpennten Low-Cost-Markt (den AMD mit dem K5/K6 begründet hat und woraufhin Intel dann den Celeron brachte!), im verpennten Low-power Mobilmarkt (Transmeta, daraufhin entwickelte Intel den Pentium-M!) und diverse Prestige-Verluste dadurch, dass AMD ihnen zuvorgekommen ist.

"Völlig normal, dass in einem "Forschbungszyklus" viele Ausgaben getätigt werden. M$ investiert z.Zt. eben viel in die Entwicklung, OS, Browser, Media..."

Lies die Heisemeldung! Die zig Milliarden gingen für Rückkauf von Aktien drauf!

Knutzbrongel

Von: Kai (MacGuardians) | Datum: 10.06.2005 | #48
Patrick:
"Naja, Gates und Jobs als Freunde zu bezeichnen, halte ich für sehr weit her geholt. Gut, beide waren beim Homebrew Computer Club"

Nö. Gates war nie beim HCC, Jobs soweit ich weiss auch nicht (zu wenig der Bastler!). Aber Woz war da Mitglied!
Gates hat dem HCC allerdings mal nen bösen Brief geschrieben, weil sie sein BASIC angeblich geklaut hätten! ;-)

"Gerüchteweise wurde der G4 fast ausschliesslich von Apple-Leuten entwickelt (vor allem Altivec), die damals teils in Cuppertino, teils bei Motorola saßen."

Und wo ist da IBM? ;-) Ja, die HABEN den 7400 und auch Altivec mitdesigned!

"Momentan gehen alle davon aus, daß P4s in den Macs eingesetzt werden."

Alle??? Nö! Der Schwachsinn legt sich ja gottseidank langsam, aber trotzdem ist noch viel Aufklärungsarbeit nötig...
Steve redet von extrem guter "Performance per Watt" und soll damit den P4 meinen? Äh - hallo? Denkt hier noch irgendjemand mit? Hört ihr hin wenn er sagt "future generations"? P4 wird übrigens nächstes Jahr eingestampft, also würde das gar nicht gehen!

"Was wäre, wenn Intel mit Apple zusammen eine neue Reihe abseits von P4, Pentium M/D, Xeon und Itanium entwickelt?"

Was dann wäre? Dann hätten die Entwickler ein Jahr umsonst Fat Binaries gebaut! ;-)

"Dauert es deshalb noch ein Jahr?"

Ein komplett neues Chipdesign in einem Jahr??? Sowas hab ich nur einmal gehört: Dirk Meyer beim AMD Athlon. Der hat sich jedoch stark an den Alphas orientiert, die er vorher bei DEC gebaut hat...

"Es wurden AFAIK nie irgendwelche konkreten Aussagen getroffen, welcher Prozessor tatsächlich zum Einsatz kommen wird."

Hallo Compiler?

Roger Hasler:
"Ich bin mir sicher, dass in 20 Jahren ein Normalverbraucher, einen Dual Core Prozessor nie brauchen wird.
Denn keine Office-Software oder Betriebssystem wird das je voraussetzen."

Wieso bitte nicht? Natürlich wird das in 20 Jahren absolute Voraussetzung sein! In 20 Jahren stehen Dualcores schon lange im Museum und MacOS XX wird einen 16-core 4 GHz Prozessor voraussetzen. Falls es dann sowas wie ein OS oder unser heutiges Verständnis von "Computer" überhaupt noch gibt!
Zum Thema "wer braucht die Leistung": Setz dich mal mit Sprach- und Bilderkennung auseinander. Das zieht RICHTIG Rechenleistung, besonders wenn es intelligent und fehlertolerant sein soll!

"Statt immer mehr Leistung zu erzielen, sollten sie lieber schauen, dass sie den Stromverbrauch im Computer besser in Griff bekommen."

Intel Yonah (der erste Intel in x86-Macs): Dualcore, 65 Nanometer, ca. 2GHz, 2MB Cache und nur 25 Watt Stromverbrauch. Da ist ein hochgetakteter G4 um die 1.5 GHz eindeutig verschwenderischer!

600e von Freescale

Von: lundehundt | Datum: 10.06.2005 | #49
aber durchaus in der selben Klasse wie der 600e Dual Core von Freescale (10-15 Watt pro core)

Mehr Power braucht man nicht?

Von: Robert | Datum: 10.06.2005 | #50
Apple wird schon immer den Power-Hunger mit anheizen. Bei mir hat es letztens scheinbar auch funktioniert. Ich wollte doch unbedingt mal HD Video 1080p in 1920x1200 angucken. Da ich sowieso was Größeres wollte, habe ich mir einen Dual 2.3 mit 2.5 GB bestellt, O.K. "nur" die 9650 Radeon. Was soll ich euch sagen: das BBC 1080p Video aus Apples H.264 gallery ruckelte! SPINNEN DIE? Soll ich mir eine Ultra DDL da reinbauen? Oder auf Intel warten?

Da mir der G5 dann auch in meinem Home Office zu laut war, habe ich ihn Apple zurückgegeben. Power ist zwar das eine, aber Ergonomie das (mir) Wichtigere.

CU, Robert

a

Von: Heico | Datum: 10.06.2005 | #51
a statt e ;-)

Sazükmerenz

Von: Kai (MacGuardians) | Datum: 10.06.2005 | #52
"Was in den großen Macs mal drin sein wird, ist noch reine Spekulation."

Nö, überhaupt nicht. Die großen Macs kriegen die 64bittigen Dualcore Pentium-Ms "Conroe" (Desktop) und "Merom" (Mobil). Intels Roadmaps sind schließlich bekannt, ein Fakt, an das sich die Mac-User erst noch gewöhnen müssen...
Nochmal langsam für alle, damit's endlich auch der letzte mitkriegt:

Der Pentium 4 wird NÄCHSTES JAHR EINGESTAMPFT!

Nehmt das und tragt es in die Foren dieser Welt, damit der Scheiss mit dem "Hülfe mein Mac wird zu einem Hähnchengrill!"-Mist endlich aufhört!...

Heico:
"Als IBM anfing für Apple CPU's zu produzieren, war hier auch eine wahre Euphorie zu lesen - von wegen IBM hätte mehr KnowHow und deswegen würden sie in kürzester Zeit an Intel und AMD vorbeigezogen sein, etc.
Tja - nix von über geblieben (AMD wußte wohl, warum sie seinerzeit das Angebot von IBM ausschlugen, dort produzieren zu lassen - und selber eine neue Fabrik bauten)."

Ähm - klaro... Sony, IBM und Nintendo lassen ihre Chips alle von jemandem fertigen, der hinterherhängt und der nix auf die Reihe kriegt! ;-)
Es freut uns ja, dass du scheinbar plötzlich Steve alles glaubst was der sagt, aber vielleicht sollte dir jemand mal stecken, dass ein verärgerter Steve gerne mal jemandem eins reinwürgt, besonders wenn dieser ihn zugunsten von Spielzeug hängen hat lassen! ;-)

Dass AMD in Sachen Fertigung maximal Bronze kriegt sah man ja daran, wie lange sie für die 90nm-Umstellung gebraucht haben...

"Und genau das wissen doch auch die beiden noch verbliebenen Hersteller Intel und AMD."

Ach, IBM hört jetzt also auf CPUs zu bauen, ja? ;-)

"Es wird daher kein toller Schachzug von Apple sein, bei Intel einkaufen zu gehen - sondern die haben überhaupt keine andere Wahl."

Wieso das? Gibt's keine AMD- und keine PPC-Chips mehr?

"Natürlich verkauft das Steve Jobs den potentiellen Apple-Käufern anders ... muß er ja."

Die Theorien die hier vorgebracht wurden (Intel will sich mit Apple schmücken, Apple guter Partner für schnelle Einführung neuer Techniken usw) kommen in keinster Weise von Steve, sondern _alleine_ von uns selbst!

Mensch Kai...

Von: dermattin | Datum: 10.06.2005 | #53
"Dass AMD in Sachen Fertigung maximal Bronze kriegt sah man ja daran, wie lange sie für die 90nm-Umstellung gebraucht haben..."

Du vergisst mal wieder, dass AMD einfach keine Lust hatte, kleiner zu bauen bzw schneller, das hatte dir Heico doch schon schlüssig erklärt ;)

kai

Von: Heico | Datum: 10.06.2005 | #54
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Ähm - klaro... Sony, IBM und Nintendo lassen ihre Chips alle von jemandem fertigen, der hinterherhängt und der nix auf die Reihe kriegt! ;-)
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dass ein verärgerter Steve gerne mal jemandem eins reinwürgt, besonders wenn dieser ihn zugunsten von Spielzeug hängen hat lassen! ;-)
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die von Dir erwähnten Chips sind nicht für die Rechner von denen hier die Rede ist gedacht. Nur weil jemand sehr gut Bagger, Muldenkipper und Rasenmäher fertigen und konstruieren kann, bedeutet das nicht automatisch, daß er auch Sportwagen in einem guten Preis-/Leistungsverhältnis herstellen kann.
IBM hat ja mit Cyrix bereits mal einen recht erfolglosen Ausflug in die PC-Sparte unternommen. Zwar stammte das Layout größtenteils von Cyrix, aber eine Leuchte war das Teil nicht (wie ich aus Erfahrung weiß)

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Dass AMD in Sachen Fertigung maximal Bronze kriegt sah man ja daran, wie lange sie für die 90nm-Umstellung gebraucht haben...
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aha - nur weil jemand nicht virtuell mit den Hosenträger knallt ('3Ghz in einem Jahr' oder Wärmeprobleme ohne Ende) und die Sache vernünftig angeht, ist das also nachteilig. Schon klar - lieber mit Gewalt sich eine blutige Nase holen, als einen Schritt nach dem anderen machen und die Sache solide aufbauen ;-)

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Und genau das wissen doch auch die beiden noch verbliebenen Hersteller Intel und AMD."

Ach, IBM hört jetzt also auf CPUs zu bauen, ja? ;-)
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verbliebene Hersteller, die für Apple Alternativen darstellen.
Apple steht doch ziemlich blöd da, weil IBM nicht auf Apple angewiesen ist. Apple aber benötigt CPUs, welche eine gewisse Zukunft sichern.
Und ob Intel tatsächlich die bessere Zukunft aufweisen kann : die Gerüchteküche sagt, daß AMD bereits nächstes Jahr Quad-Cores auf den Markt bringt ... was nur in 65nm funktioniert. Also scheint es doch bei AMD gut zu laufen (und auch die jetzigen 90nm-DualCores verbrauchen weniger Leistung als die Gegenstücke von Intel, Intel bietet auch noch keine DualCore bei Servern an)

Heico

ach ja

Von: Killa | Datum: 10.06.2005 | #55
Nur der Vollständigkeit halber: Sowohl AMD, als auch Intel haben Quad Cores für Ende 2006, 2007 avisiert.

noch ein nachtrag:

Von: Killa | Datum: 10.06.2005 | #56
Da für viele die Intel Welt noch etwas "fremd" ist, hier ein kleiner Link mit ner Übersicht. Is aber noch vom März.
[Link]

Itanium ist nicht gleich Itanium

Von: oldMACdonald | Datum: 10.06.2005 | #57
Ich habe mal (alte und neue) Berichte durchgearbeitet.

Danach läuft es für mich auf Tukwilla hinaus.

Der hat 16 Kerne, die vom Xeon kommen.
Auf der Architektur vom Itanium.

Der passt genau in Apple's Roadmap.

Und davor wird der Pentium-M verbaut.

ui

Von: Killa | Datum: 10.06.2005 | #58
Sehr unwahrscheinlich. Die heutigen Itaniums sind viel zu teuer. Das wird sicher auch in Zukunft der Fall sein.

der große Wurf kommt bestimmt

Von: oldMACdonald | Datum: 11.06.2005 | #59
>Die heutigen Itaniums sind viel zu teuer.
Das schon ...
Aber Steve Jobs will 64 Bit.
(Intel will keine 64bit-Xeon)
Und er gibt der Sache eine Chance.
Deswegen eben erst 2007.
Welchen Sinn sollte es machen, jetzt schon Ankündigungen für 2007 zu machen?
Intel will Itaniums verkaufen, Steve will neue Technik.
Und dann schau mal hier:
[Link]
... und achte mal darauf, wann "2007" anfängt.
Da steht irgendwo "völlig neu".
Aber immer noch "Pentium-M".
Die Cores im Itanium basieren auf Technologie, die nächstes Jahr verbaut wird.
Und der Preis?
Na, warten wir mal ab, was in zwei Jahren ist ...

Ich bin ganz sicher, dass Steve Jobs wieder den ganz großen Wurf plant. Eine Maschine, die es so vorher noch nie gab.
Und das kann nur "Itanium2" heissen.

Die bisherigen x86-GoCarts sind viel zu langsam, also was sollte diese Demo auf der WWDC? Da ging es doch nur darum zu zeigen, dass OSX _ÜBERHAUPT_ auf Intel-Maschinen läuft. Aber die Desktops kommen doch erst 2007! Das Rätselraten, welcher Chip in der Demo-Maschine tuckert, ist amüsant, aber nicht real. Glaubt jemand, dass da eine brandaktuelle Entwicklermaschine stehen würde, die mit Teilen arbeitet, die strengster Geheimhaltung unterliegen?

Ich bin auch sicher, dass Steve Jobs schon Entwickler-Boards hat. Selbst wenn mit Kühlturm :-) ist doch egal. 2007 ist alles anders.

Intel sucht einen glaubwürdigen Partner für Hochtechnologie, und ist froh jemanden einspannen zu können, anders als die Frickelbude in Redmond. Und Steve Jobs ist froh jemanden zu haben, der ihn mit Hochtechnologie beliefern kann, wie er es wünscht. Die haben sich gesucht und gefunden.

In the Year 2007

Von: oldMACdonald | Datum: 11.06.2005 | #60
> wozu einen server prozessor, wenn es
> genügend andere leistungsfähige dualcores
> geben wird? hast du mal darüber nachgedacht
> was ein itanium kostet gegenüber einem xeon
> oder Pentium M?
> die desktop zukunft heisst dualcore und
> nicht mega cache.

> wäre apple an itaniums interessiert hätten
> sie auch den POWER5 von IBM einsetzen
> können. beide spielen ewa in der gleichen
> stromfresser liga.


Wir reden hier von 2007!

"Im Jahr 2007 soll es für den Itanium "Tukwila" und Xeon MP "Whitefield" eine gemeinsame Plattform geben. Beide CPUs können dann auf die gleichen Mainboards, Chipsätze und Sockel zurückgreifen. Die Fertigung eines Itanium- oder Xeon-Systems ist damit für OEMs ohne Preisdifferenz möglich. Die Kosten für die CPUs sollen ebenfalls auf einem Niveau liegen. Entscheidend ist aber, dass laut Intel ein Itanium-System im Jahr 2007 bei gleichem Preis die doppelte Performance bieten soll."

zu lesen hier:
[Link]

Wie gesagt: Steve Jobs will 64 Bit.
Die gibts nur mit Itanium.
Tukwila hat jetzt schon in der Planung acht Cores. Mit 16 Cores soll auch schon gehen.
Die Cores von Xeon MP und den Itaniums sind identisch: Pentium-M.

Mit anderen Worten:
Steve Jobs bohrt an der Sache schon ein paar Jahre herum. Der Mann wird den Überblick haben.

Ich freu' mich schon auf die neuen Macs :-)
Im Jahr 2007.
Wenn Tukwila und Dimona herauskommen.
Und Whitefield für die "kleinen Syteme".
Alles unabhängig vom Jahr 2006, Yonah und den neuen Laptops.

Übrigens: der Leopard ist das schnellste Landtier. Nomen est omen.
2007. Das Jahr des Leoparden.

Leopard vs. Gepard

Von: Robert | Datum: 11.06.2005 | #61
> Übrigens: der Leopard ist das schnellste Landtier

Nee, nee, der Gepard! Wikipedia sagt:
> Er kann rennend 110 km/h erreichen, weit mehr als jedes andere Säugetier

Zumindest über diesen Punkt kann man nicht spekulieren. Oder ist der Leopard kein Säugetier ;-)

R.

no way

Von: Killa | Datum: 11.06.2005 | #62
@oldMACDonald:

So sehr aus Deinem Wunsch auch die Hoffnung spricht, Apple würde sich von anderen Rechnerherstellern abheben, so wenig wird es Realität werden.

Neue Spitzen Itaniums 11000€.
Der Prozessor ist für normalen Desktop Betrieb gar nicht ausgelegt. Es ist ein reiner Server Prozessor.

Einige Anmerkungen zu den Kommentaren hier ...

Von: Philipp | Datum: 11.06.2005 | #63
2 % vom Umsatz sollen für Intel nicht interessant sein? 2 % von 30 Mrd. $ sind 600 Mio. $. Die läßt niemand links liegen, auch nicht Intel.

Warum sollte die WWDC 2006 am 6.6.2006 starten?
2004: 28. Juni
2005: 6. Juni
2006: ???

Warum sollte erst zur WWDC 2006 der erste IntelMac kommen? Steve Jobs sagte lediglich, daß es bis dahin IntelMacs gäbe. Diese können also schon wesentlich früher kommen, z. B. zur Macworld im Januar 2006 ...

Mancher sollte erst nachdenken und dann posten ;-)

@oldMcdonald: Geparden

Von: kisch | Datum: 11.06.2005 | #64
> Okay, Biologie war noch nie meine Stärke :-)
> Dann wird wohl nach Leopard Gepard kommen

Hatten wir schon...
Gepard ist "Cheetah", das war der Kampfname für Mac OS X 10.0.
Ja genau, punkt Null :-)

gruß kisch

Intel

Von: oldMACdonald | Datum: 12.06.2005 | #65
> Warum zum Teufel hat Intel überhaupt ein Interesse an Apple?

Was dann hoffentlich beantwortet sein dürfte.
> Und es gibt den unbedingten Willen von Intel, den Itenium2
> zum Erfolg zu führen. Und es gibt nur einen, der das
> realisieren kann: Steve Jobs.

Gnupftakrömz

Von: Kai (MacGuardians) | Datum: 12.06.2005 | #66
Heico:
"die von Dir erwähnten Chips sind nicht für die Rechner von denen hier die Rede ist gedacht. Nur weil jemand sehr gut Bagger, Muldenkipper und Rasenmäher fertigen und konstruieren kann, bedeutet das nicht automatisch, daß er auch Sportwagen in einem guten Preis-/Leistungsverhältnis herstellen kann."

Der Vergleich hinkt gewaltig und das weisst du. Der "Lastwagen" ist der Power4/5, nicht der Power970. Genauso wie der momentane Pentium3/Celeron in der Xbox auch genau dieselbe Kategorie gehört wie die Desktop-Chips die zu der Zeit aktuell waren!

"IBM hat ja mit Cyrix bereits mal einen recht erfolglosen Ausflug in die PC-Sparte unternommen. Zwar stammte das Layout größtenteils von Cyrix, aber eine Leuchte war das Teil nicht (wie ich aus Erfahrung weiß)"

Oh ja, der Cyrix P166+, steckte in meinem ersten PC! <:-) War seltsamerweise in 3D Studio 4 viel viel langsamer als ein P133 von Intel, die Cyrixen und die AMDs taugten bis zum Athlon einfach überhaupt nicht für FPU-intensives! Der Cyrix-Nachfolger VIA ja heute noch nicht, oder hat der Esther endlich ne akzeptable FPU?

"aha - nur weil jemand nicht virtuell mit den Hosenträger knallt ('3Ghz in einem Jahr' oder Wärmeprobleme ohne Ende) und die Sache vernünftig angeht, ist das also nachteilig. Schon klar - lieber mit Gewalt sich eine blutige Nase holen, als einen Schritt nach dem anderen machen und die Sache solide aufbauen ;-)"

Wenn AMD mit 90nm spät kommt dann nennt man es "die Sache solide ausbauen" und wenn IBM spät kommt mit 3GHz dann sind sie unfähig. Schon klar, Heico! ;-)

Killa:

"Nur der Vollständigkeit halber: Sowohl AMD, als auch Intel haben Quad Cores für Ende 2006, 2007 avisiert."

In ihren Träumen vielleicht! ;-) Intel behauptet ja auch heute noch steif und fest, dass sie dieses Jahr noch 65nm CPUs ausliefern.

Oldmacdonald:
"Ich habe mal (alte und neue) Berichte durchgearbeitet.

Danach läuft es für mich auf Tukwilla hinaus.

Der hat 16 Kerne, die vom Xeon kommen.
Auf der Architektur vom Itanium.

Der passt genau in Apple's Roadmap."

Jo, leider ist er tot, genau wie die ganze Itanic-Plattform! ;-) Intel will es nur noch nicht wahrhaben, dass sie vier Milliarden Dollar (!) in den Sand gesetzt haben!...

Intel has plumped, constrained and then killed a future version of Itanium once meant to save the entire franchise, The Register has learned.
The once elegant Tukwila processor with all of its eight glorious cores will now have just two or four cores, according to a source familiar with the processor's design. Intel has decided to equip Tukwila with a couple of fatter, more powerful processor cores instead of combining numerous lowered-powered parts. What was once Tanglewood - later renamed Tukwila - is dead.


"Aber Steve Jobs will 64 Bit.
(Intel will keine 64bit-Xeon)
Und er gibt der Sache eine Chance.
Deswegen eben erst 2007."

Mann, vergiss es einfach! ;-) Die Itanic ist TOT! Steve Jobs wird garantiert von PPC auf ne völlig neue CPU-Plattform umsteigen (zwischenzeitig auf x86, mal so eben für ein Jahr oder zwei, LOL!) die der Markt abgelehnt hat, na klar! Vom Regen in die Traufe! Tip: Der Umstieg passiert, weil Jobs jetzt _endlich_ SICHERHEIT haben will was seine CPUs angeht! Also wäre die Itanic, die nicht mal der Intel-treue x86-Markt will wohl die grenzdebilste Entscheidung überhaupt...

Wen interessiert, ob Intel kein x86-64 will? Der Markt hat von ihnen verlangt, dass sie CPUs damit bauen und sie haben's gemacht, also warum sollten dieselben Leute noch die Itanic kaufen, besonders wenn schon längst alles mit x86-64bit läuft? M$ unterstützt's nicht mehr, HP hat seine Workstations eingestellt und sich aus der Entwicklung zurückgezogen. IBM stellt seine Itanics auch ein (verwundert nicht, bei dem Misserfolg). Intel hat x86-64 verbauen müssen. Die großen Itanic-Rollouts werden abgeblasen. Sämtliche Anwenderprogramme die für die Itanic kommen sollten sind NIE GEKOMMEN! Wie deutlich müssen die Zeichen deiner Meinung nach noch sein? ;-)

"Welchen Sinn sollte es machen, jetzt schon Ankündigungen für 2007 zu machen?"

Eventuell weil die Leute wissen wollen, wie der Umstieg auf x86 abläuft??? Und wann's Powermacs damit zu kaufen gibt??

"Ich bin ganz sicher, dass Steve Jobs wieder den ganz großen Wurf plant. Eine Maschine, die es so vorher noch nie gab.
Und das kann nur "Itanium2" heissen."

Du bist ein Träumer! ;-) Vorschlag: Rechne mal die GFLOPS pro CPU runter von den Itanic-Clustern und den Power970-Clustern: Der G5 hat heute schon mehr FPU-Power als die Itanic, trotz superfetter ccNUMA-SGI-Clusterarchitektur!
Da FPU-Power das einzige Argument für die Itanic ist, warum sollte Steve nochmal darauf umsteigen?

"Aber die Desktops kommen doch erst 2007!"

Mac mini ist kein Desktop?

"Das Rätselraten, welcher Chip in der Demo-Maschine tuckert, ist amüsant, aber nicht real."

Da ist überhaupt kein Rätselraten, es ist einfach nur ein stinknormaler P4 3.6 GHz, hat Steve ja gesagt und der System Profiler Screenshot fliegt ja auch im Netz rum!

"Tukwila hat jetzt schon in der Planung acht Cores. Mit 16 Cores soll auch schon gehen."

Nein. Siehe TheReg. Die Information ist veraltet...

"Der Itanium ist REALITÄT."

Du meinst die Realität ist, dass die Itanic schon lange tot ist und nur künstlich durch massive Subventionen seitens Intel (die verschenken die Rechner manchmal, zumindest massiv subventioniert ist eigentlich jede bisher verkaufte Itanic. Besonders an Entwickler und Unis gibt Intel gerne spottbillig Itanics!) überhaupt an ein paar vereinzelte Clusterbauer geliefert wird? ;-)

"Es gibt sogar eine Itanium-User-Group, in der selbst Microsoft vertreten ist."

Nein, echt? Eine ganze Usergroup! Wow!

"Und es gibt den unbedingten Willen von Intel, den Itenium2 zum Erfolg zu führen."

Der Markt will aber nicht. Der Markt will x86, und Steve Jobs jetzt auch weil er einfach die Nase voll hat auf Nischen-CPUs (Und die Itanic ist noch ne viel viel schlimmere Nische als PPC!) zu setzen. Kennst du den Zauberlehrling? "Die Geister, die ich rief, werd ich nun nicht mehr los...", genauso geht's Intel mit x86...

Killa

Von: Killa | Datum: 13.06.2005 | #67
@dermattin:

Klar, das auf der Enwicklerkiste auch XP läuft, is ja auch ein 08/15 Sys ohne spezielle Anpassungen. Ob das auf den ersten echten Apple Rechnern so sein wird, wird man sehen...

Jetzt auch in Tauschbörsen...

Von: Killa | Datum: 13.06.2005 | #68
LOL
[Link]

das is echt der knaller

Von: dave33 | Datum: 14.06.2005 | #69
in den tauschbörsen rumort es kräftig
also so früh vor dem ersten mintel hätte ich die tiger version fürn normalo pc wirklich nicht erwartet

traurig , könnte der anfang vom ende der apple computer sein

nur:

Von: Killa | Datum: 14.06.2005 | #70
es ist anscheinend bloß ein gerücht und die satei ein fake...

Hab ich auch gehört...

Von: Kai (MacGuardians) | Datum: 14.06.2005 | #71
...Goatse lässt grüßen! ;-)

... Itanium

Von: Heico | Datum: 14.06.2005 | #72
Hi,

... was man bei AMD vom Itanium hält :
[Link]

Gruß, Heico

aber ...

Von: oldMACdonald | Datum: 15.06.2005 | #73
... es gibt auch Nachrichten zu "toten" Systemen. Ganz frisch.
[Link]
hihi
manche Leute halten eisern an ihrem Holzweg-Jounalismus fest ;-)
[Link]
Wer weiss ... vielleicht wird es ihn wirklich geben, den Itanium-Mac, der doppelt so schnell ist wie der G5-Mac, auf Basis der Common Platform. Zwei bis vier CPU's. Da es der gleiche Sockel sein wird wie auch der Xeon-Nachfolger benötigt, kann man natürlich erstmal ein paar Dual-Core oder Quad-Core Xeon's einsetzen. Bis der Itanium2-Nachfolger verfügbar sein wird. Wir werden sehen. 2007.

Aber vielleicht heisst er dann nicht mehr "Itanium". Vielleicht wird er Steve Jobs zu Ehren Stevenium genannt :-))

Aber Intel wird vermutlich eisern an dem Namen "Itanium" festhalten; sie haben ja gesagt, dass die Workstation-Itanium's erst Ende des Jahrzehnts relevant sind. Dank Apple eben ein bisschen eher. :-)

Schade dass keiner drauf wetten will ;-)

Kai sagte:
"Mac mini ist kein Desktop?"
Schöner Witz. ;-) Der Intel-Mac mini kommt als erstes. Die High End-Geräte erst 2007. Egal ob mit Itanium3 oder Stevenium :-) Die gehören nicht in den Mac mini. Das arme Ding bleibt ein 32bitter. ;- ) Die High-End's nicht. Die bekommen "echte" 64 Bit.

Auch recht frisch

Von: oldMACdonald | Datum: 15.06.2005 | #74
hatte ich noch nicht gesehen.
[Link]
"Mit der Einführung der HP Integrity NonStop Server-Reihe bekräftigt HP sein 3- Milliarden- Engagement für Itanium 2-basierte Server."

Bis 2008. Kohle geht an Intel.

waitanium

Von: oldMAC donald | Datum: 20.11.2005 | #75
[Link]
"Zum genauen Vorstellungstermin der nächsten Itanium-Generation macht Intel keine Angaben, die Partner will das Unternehmen bis dahin jedoch weiterhin mit Mustern beliefern."
Wenn dös so weidergeht, nimmt Apple noch den PWRfizient.